Wissenswertes 1


Ich betrachte es weniger als meine Aufgabe, Sie hier mit juristischen Daten und Entscheidungen zu füttern, die kaum eine Bedeutung über den Tag hinaus haben. Dazu verweise ich auf die Websites der Kolleginnen und Kollegen, die alles an Datenmaterial zusammengetragen haben, was ihrer Meinung nach den rechtssuchenden Bürger interessieren könnte. Mit der Juristerei ist es ähnlich wie mit der Wissenschaft: Das Wissen von heute ist der Irrtum von morgen. Ich denke, es gibt derzeit viel wichtigere Dinge, die uns alle aus den Angeln heben können, so daß sich das Recht von morgen vielleicht schon bald erledigt hat.

Sogar in meiner erzkonservativen Zeitung, die sich strikt an kein "heißes Eisen" heranwagt, war zu lesen, daß der Bund der Steuerzahler die unterste Grenze der Staatsverschuldung jetzt bei 1,5 Bio Euro ausgemacht hat. Im Nachsatz war zu lesen, daß hierbei die gewaltigen Pensionsverpflichtungen für Beamte und die enormen Finanzierungsrisiken aus der Pflegeversicherung nicht eingerechnet sind. Heinz Däke wird zitiert mit der Feststellung, daß schon im Vorjahr die Verschuldung bei "weit mehr" als 4 Bio Euro anzusetzen war. Mit Statistiken kann man bekanntlich alles beweisen. Nach anderen Quellen, die keine Probleme mit der Wahrheit haben, liegt die Verschuldung jetzt schon bei 8 Bio Euro und wird weiter in rasantem Tempo aufgestockt, da nichts zurückgezahlt, sondern nur umgeschuldet wird.

Bei dieser Sachlage fragt man sich, ob es noch Sinn hat, weiter als bis übermorgen zu denken und zu planen. Als Anwalt habe ich mich um Sachlichkeit zu bemühen und mich an die Fakten zu halten. Es gibt nicht wenige, die der wohl richtigen Meinung sind, daß angesichts der staatlichen Zumutungen sich nunmehr jeder schuldig macht, der weiterhin schweigt und damit Helfershelfer eines durch und durch maroden Systems wird. Die Zeugen Jehovas würden sagen, daß Harmagedon um die Ecke lauert und nunmehr die Endzeit der Endzeit angebrochen ist. Wer würde dem guten Gewissens widersprechen wollen?

Es gibt zum Glück noch (sehr) spärliche Ausnahmen bei der gleichgeschalteten Presse. Ich habe mir daher erlaubt, den einen oder anderen Leserbrief beim "www.Saar-Echo.de" veröffentlichen zu lassen. Dort werden die wirklich wichtigen Themen nahezu ungefärbt behandelt, so daß das "Saar-Echo" von sehr vielen informierten Leuten als Pflichtlektüre angesehen wird. Ich kann dem nicht widersprechen. Besonders im Brennpunkt steht die deutsche Justiz, die sich nach Meinung der Autoren nicht mit Ruhm bekleckert. Manche reden sogar von einer "Allgewalteneinheitstyrannis", die auf die Ansicht abhebt, daß bei uns von einer Gewaltenteilung keine Rede mehr sein kann. Es möge sich jeder selbst informieren über die vielfältigen Links im Internet, die für die nächste Zukunft alles, nur nichts Gutes befürchten.

Dieser Sorge muß ich mich leider anschließen, da alles andere nunmehr endgültig lebensfremd wäre. Die hemmungslose Staatsverschuldung in Verbindung mit ebenso hemmungsloser Korruption und Selbstbedienungsmentalität gibt Anlaß, einmal der Frage nachzugehen, was es eigentlich mit dem Geld auf sich hat. Ich gebe Ihnen daher an dieser Stelle eine Abhandlung eines Professors für Finanzwissenschaften, der eigentlich wissen müßte, wovon er spricht. Seinen Artikel hat er überschrieben mit "Der Welt-Geldbetrug". Urteilen Sie selbst:

Der größte und weitreichendste Wirtschaftsskandal unserer Tage findet zZt. durch die Manipulation an den Geld- und Währungssystemen statt. Der Geldbetrug hat erstmalig eine globale Dimension, weil er sich weltumspannend abspielt, von keiner nationalen Regierung deshalb mehr kontrolliert, gestoppt oder verhindert werden kann, und weil er sogar nach den veralteten nationalen Gesetzen formell legal stattfindet. Sicher ist aber, daß der Geldbetrug wie jeder andere Betrug auch nicht langfristig zur Bereicherung der Täter durch Entreicherung der Opfer führen kann, weil kein freies Geldsystem auf Dauer mißbraucht werden kann.

Heute am 8. Mai 2006 war in meiner Zeitung zu lesen, daß Bill Gates lieber nicht der reichste Mann der Welt wäre (das ist er auch gar nicht!)
 "Ich wünschte, ich wäre es nicht. Es gibt nichts Gutes, was damit in Verbindung steht."

Vielleicht kennt er meinen Artikel schon. Sie würden derselben Meinung sein, wenn Sie ihn durchgearbeitet haben.

Nach der Finanztheorie ist Geld ein legalisiertes Tauschmittel, welches auch zur Wertaufbewahrung dienen soll. Die Ausgabe von Geld war deshalb früher staatliches Privileg (Münzhoheit). Die als Geld umlaufenden Gold-, Silber- und Kupfermünzen hatten staatliche Prägung. Der Staat garantierte also die Reinheit des Metalls und das Gewicht der Münzen, so daß man nicht nur im Inland, sondern auch im Ausland jederzeit wußte, wieviel jedes Geldstück wert war. So waren die Metallmünzen zugleich Tauschmittel und Dauerwert. Der Staat mußte aber, um Geld ausgeben zu können, Gold und Silber haben. Deshalb war es wichtig, daß z.B. Silberbergwerke in staatlicher Hand waren und auf diese Weise der Staat das Silber für zusätzliche Prägemünzen einsetzen konnte.

Umgekehrt wußten die Bürger, daß der Staat nur so viel Geld ausgeben konnte, wie er über Edelmetall verfügte. Der Edelmetallvorrat war also die Basis für das in Edelmetall umlaufende Naturalgeld (Goldumlaufwährung).

Vom Realgeld zum Nominalgeld

Immer wieder haben Fürsten allerdings versucht, sich mehr Geld zu verschaffen, als sie Edelmetall hatten, indem sie den Anteil des Edelmetalls bei den Münzlegierungen verminderten (d.h. "wippten" oder "kippten"). Das Ergebnis war jeweils, daß die Kaufleute und Bürger das "schlechte" Geld schnellstens weitergaben, das gute aber behielten, bis alle Bescheid wußten, und das schlechte Geld wieder eingesammelt und eingeschmolzen werden mußte.

Daher verstehen wir auch den Ausdruck "Dem schlechten Geld kein gutes hinterherzuwerfen". Es war einfach unsinnig, sich um schlechtes Geld mit gutem zu streiten.


Goldumlaufwährungen gab es noch bis zum Ersten Weltkrieg. Jede Goldumlaufwährung hat allerdings den Nachteil, daß Gold nicht so stark vermehrbar ist wie die Wirtschaft wächst. Dabei konnte also eine gewisse deflatorische Geldknappheit stärkeres Wirtschaftswachstum behindern.

Deflation: Es ist zu wenig Geld in der Wirtschaft. Folge: Arbeitslosigkeit, Preisdumping, großes Warenangebot, keine Kredite zu bekommen, keine Investitionen.

Deshalb gingen viele Staaten zu einer indirekten Goldwährung über: Sie hatten einen bestimmten Goldschatz und gaben auf dieser Basis staatliche Zentralbanknoten aus. Diese waren im täglichen Gebrauch leichter zu transportieren, zu zählen und auch in höheren Summen leichter aufzubewahren. Ihr Wert beruhte darauf, daß man die Geldscheine jederzeit bei der Zentralbank vorlegen und in entsprechendes Gold oder Silber umtauschen konnte (Goldkernwährung).

Vielleicht haben Sie dies so wie ich noch in der Schule gelernt. Diese Zeiten sind längst vorbei. Bei der Zentralbank würde man Sie auslachen, wenn Sie solche Wünsche äußern würden!

Auf diese Weise konnte der Staat sogar mehr Nominalgeld ausgeben, als er Edelmetall verfügbar hatte, denn üblicherweise bestanden nur wenige Geldscheininhaber auf dem Umtausch ihrer Scheine in Gold. Die weitaus meisten vertrauten dem Staat, daß dieser schon auf seine Währung aufpassen würde.

Normalerweise reichte also ein Volumen von weniger als 10% Gold für ein Währungsvolumen einer um 90% höheren Geldscheinmenge. Das System funktionierte weltweit, weil auch Länder, die selbst keinen Goldschatz hatten, den Inhabern ihrer nationalen Geldscheine einen festen Umtauschkurs zu anderen Währungen garantierten, die wiederum ihrerseits einen Goldkern hatten.

Solange diese Umtauschgarantie bestand, konnten die Bürger darauf vertrauen, daß sie - wenn auch über doppelten Umtausch - die Geldschein-Nominalwerte in Münzrealwerte umtauschen konnten. Dies nannte sich Gelddevisenwährung und hatte eine zumindest indirekte Geldwertgarantie. Dann kam der große Trick:

Vom staatlichen zum privaten Geld

Der entscheidende Schritt weg vom Staatsgeld zum rein privaten (!) Geld war die Gründung des Federal Reserve Systems (FED) in den USA im Jahre 1913. Obwohl nach der amerikanischen Verfassung eigentlich nur Gold und Silber gesetzliches Geld sein dürfen, hat sich ein von privaten Banken gegründetes Kartell unter Führung der beiden Großfinanzgruppen Rothschild und Rockefeller eine private Zentralbank geschaffen mit dem Recht, anstelle des Staates eigenes Geld auszugeben, welches gesetzliches Zahlungsmittel wurde und für welches anfangs noch die amerikanische Zentralregierung garantierte.

Wenn Ihnen also jemand sagt, die USA hätten überhaupt kein eigenes Geld, dann ist dies zutreffend! Mittlerweile gibt es keinen einzigen Staat mehr, der "eigenes" Geld hätte, alles ist "global" privatisiert. Deshalb beruht die Ansicht von Bill Gates, er sei der reichste Mann der Welt, auf purer Einbildung, jedenfalls wenn sein "Reichtum" lediglich im Besitz von Geld und Devisen bestehen sollte. In diesem Falle wäre sein Reichtum reif für den Papierkorb.


Im Text heißt es weiter: Rothschild Bank of London - Rothschild Bank of Berlin - Lazard Brothers of Paris - Israel Moses Seif Bank of Italy - Warburg Bank of Hamburg - Warburg Bank of Amsterdam - Lehmann Brothers New York - Chase Manhattan Bank of New York - Kuhn-Loeb Bank of New York - Goldmann Sachs Bank of New York - Wir werden schamlos irregeführt, Gerhoch Reisegger, Verlag Hohenrain-Tübingen.

Ich denke, damit sind die wahren Eigentümer des gesamten Weltgeldes benannt und damit auch die Eigentümer von Bill Gates´ Reichtum, dem angesichts dieser Tatsache wohl zu Recht nichts Gutes schwant.

In dieser privaten Bank (FED) wurden nach dem Ersten Weltkrieg die Goldreserven der ganzen Welt zusammengekauft mit der Folge, daß viele andere Währungen ihren Goldstandard nicht mehr halten konnten und in der Deflation zusammenbrachen (Erste Welt-Wirtschaftskrise).

Am Ende des zweiten Weltkrieges wurde deshalb 1944 in Bretton Woods wieder die Einführung eines neuen Goldstandards beschlossen. Während des Weltkrieges verlangten die USA für die Bezahlung von Rüstungsgütern Gold von den kriegführenden Nationen.

Sie erinnern sich sicher an die Mythen von versenkten Schiffen mit enormen Goldschätzen an Bord, wie z.B. die "Mauretania" oder die "Lusitania". Angesichts der erwähnten Goldtransfers während des Krieges könnten diese Mythen einen fatal realistischen Hintergrund haben.
Kennen Sie auch den (einzigen) Grund für Hiroshima und Nagasaki? Die Japaner hatten bei ihrer Besetzung des gesamten Pazifikraumes bis hinunter nach Guadalcanal und Korea sämtliche Goldschätze der besetzten Gebiete an sich gebracht. Dies wußten die USA. Es ging darum, diese Goldschätze schnellstens in die USA zu bringen. Mit Japan wurde eine "Einigung" gefunden, die auch zu speziellen "Konditionen" nach Kriegsende führte. Allerdings hatte auch Stalin eine Invasion in Japan geplant, wohl aus demselben Grund. Allein um Stalin zu stoppen und den "Big Deal" nicht platzen zu lassen, wurden die beiden Atombomben gezündet. Japan lag am Boden und stellte nicht die geringste Gefahr mehr dar.
Auch das Gold Deutschlands mußte als Kriegsbeute abgegeben werden. So sammelten sich über 30.000 t Gold der Welt allein in den USA - mehr als alle anderen zusammen hatten. Dieses Gold diente als Deckung für die Dollars. Da aber ein größerer Teil der Dollars in den Zentralbanken der Welt als Reservewährung gehalten wurde, konnten die USA mehr Dollars ausgeben als sie an Goldbasis hatten. Die Länder der Welt brauchten nämlich Dollars, um die Rohstoffe dafür zu kaufen, die nur auf Dollarbasis gehandelt wurden. Neben dem Gold wurde deshalb der Dollar immer stärker in den anderen Zentralbanken zur Haupt-Währungsreserve. Damit hatte die Weltherrschaft des Dollars begonnen.

1971 kündigte US-Präsident Nixon die Einlösungspflicht des Dollars in Gold auf und gleichzeitig die Haftung des Staates für den Dollar.

Seitdem sind die Dollarnoten weder real durch Gold noch durch die Staatshaftung gedeckt, sie wurden demnach eine freie private Währung der FED, die dem Staat gegen Zinsen zur Verfügung gestellt wurde. Der Dollar und alles andere Geld der Welt sind seitdem nicht mehr werthaltig, sondern nur noch bedrucktes, legalisiertes Zahlungspapier. Eine durch nichts gedeckte Währung kann zwar durch Gesetz zum amtlichen Tauschmittel erzwungen werden,
       
                   nicht jedoch zum Mittel der Wertaufbewahrung!


Nehmen Sie sich einmal eine Dollarnote zur Hand. Neben vielen kryptischen und mystischen Zeichen und Sprüchen "Novus Ordo Seclorum" (Neue Weltordnung) "The Great Seal" (Das Große Siegel) und der Pyramide mit dem "magischen Auge" an der Spitze, das Fachleute als das Zeichen der "Illuminaten" ansehen, findet sich die Anordnung:

"This note is legal tender for all debts, public and private"

Damit ist klar gesagt, daß damit alle privaten und öffentlichen Schulden kraft gesetzlicher Anordnung bezahlt werden können. Wichtiger ist aber das, was verschiegen wird: Mit diesem Stück Papier können keine privaten Schätze angehäuft werden! Wer das noch glaubt, ist schlecht beraten.

Zur Wertaufbewahrung (früher: Verschatzung) bedarf es des Vertrauens der Geldinhaber, daß sie ihr Geld langfristig wertgesichert sehen. Der langfristige Kurswert - das Vertrauen - einer freien Quantitätswährung hängt wiederum allein von der Knappheit des Geldes bzw. der Geldmenge ab.

Das Problem: Während sich in den letzten dreißig Jahren die Gütermenge der Welt nur vervierfachte, hat sich die Geldmenge vervierzigfacht. Geldmengenvermehrung bedeutet nämlich immer Inflation, daher der Name. Und Inflation bedeutet Geldentwertung. Für dieses Problem wurden drei Lösungswege beschritten: Die deutsche Finanzwissenschaft hatte schon bei der Gründung der Bundesbank eine staatsunabhängige neutrale "vierte Gewalt" für die Bundesbank gefordert, damit diese den politischen Pressionen zum Geldmengenmißbrauch widerstehen könne, damit sich also der Bürger auf die Werthaltigkeit des Geldes verlassen könne. Tatsächlich ist die Bundesbank gesetzlich zur Werthaltigkeit der D-Mark verpflichtet gewesen (Neutralgeldtheorem) und war weitgehend staatsunabhängig. Dies hat dazu geführt, daß die D-Mark als stabilste Währung der Welt immer auch Währungsreserve und bevorzugte Wertanlage wurde.

 Die meisten anderen Staaten haben eine "orientierte Quantitätswährung" bevorzugt. Sie verpflichteten ihre Zentralbanken, die Geldmenge an bestimmten Zielen zu orientieren, wie zum Beispiel Wachstum, Vollbeschäftigung oder anderen. Dies gab aber der nationalen Politik ausreichend Einflußmöglichkeiten auf die Zentralbank und auf das Geld und hat regelmäßig dazu geführt, daß der politische Mißbrauch zu entsprechender Inflationierung der Währungen geführt hat (Beispiele: Frankreich, Italien, Spanien ). Die meisten Diktaturen der unterentwickelten Länder und das private FED-System bevorzugten dagegen eine "freie Quantitätswährung", also eine Währung, deren Mißbrauch durch die Politik oder durch die privaten Zentralbankeigentümer nicht gesetzlich beschränkt wurde. "Freie Quantitätswährung" hat immer "Freiheit zum Mißbrauch der Währung" bedeutet und nie langfristig funktioniert.

Vor allem ein Nebeneinander von Währungen, die teils von einer unabhängigen Staatsbank in ihrem Wert gehalten werden - wie die D-Mark - oder andererseits von abhängigen Staatsbanken oder sogar von Privatbanken nach deren jeweiligen Zwecken frei manipuliert werden, führten zu erheblichen Kursspannungen: Weil die D-Mark durch die Bundesbank relativ wertstabil gehalten wurde, andere wichtige Währungen sich dagegen durch Geldmengenvermehrung und Inflation immer stärker wertminderten (Abwertung); versuchen die Geldwertbesitzer naturgemäß, mit ihren längerfristigen Dispositionen in "harte" Währungen zu gehen und "weiche" zu meiden. So wurde die D-Mark in Konkurrenz zum Dollar immer stärker auch Währungsreserve von Wirtschaft und Zentralbanken in der Welt. Vor allem aber wurde an der "harten" Währung deutlich, wie weich eine ständige Geldmengenvermehrung die inflationierten Privat- oder Staatswährungen gemacht hatte.

Die der Geldwertstabilität verpflichtete Bundesbank wurde so zum gemeinsamen Störer im Chor der Geldmengenvermehrer und Inflationisten des Weltwährungssystems. Es ist daher kein Wunder, daß dieser Störer durch Abschaffung der D-Mark und Einbindung in eine wieder mehr von der Politik gesteuerte, nicht mehr souveräne Europäische Zentralbank, ausgeschaltet werden mußte.

Helmut Kohl hat dafür gesorgt, daß "im kleinen Kreis" entschieden wurde, daß die deutsche Bevölkerung über den Verlust ihrer werthaltigen Währung nicht abstimmen durfte (nach dem Motto: Wo kommen wir hin, wenn das Volk über so wichtige Dinge selbst entscheiden sollte?)

Das Volk hätte nie freiwillig seine solide D-Mark geopfert.

Inzwischen hat also keine Währung der Welt noch irgendeine reale Wertgrundlage, hat sich das Geld der Welt von jedem zugrundeliegenden Sachwert gelöst, wird es als reines Papier hemmungslos neu gedruckt und durch ständige Vermehrung laufend weiter "entwertet".

Daß die Leute immer noch glauben, das Papiergeld, das sie in der Hand haben, habe einen festen Wert, liegt daran, daß durch geschickte Manipulation der Devisenkurse ein scheinbares Wertverhältnis vorgespiegelt wird. Diese Devisenkurse werden nämlich von genau denselben Gruppen erschaffen, die auch die Geldmengenvermehrung produzieren.

Sicher haben Sie aus der Presse mitbekommen, daß die FED seit kurzem keine Angaben mehr über die Geldmenge M3 macht, sondern diese als Geheimnis behandelt.

Praktisch hat inzwischen das von der US-Großfinanz gesteuerte und ihnen gehörende private Federal-Reserve-System Welt-Geldbedeutung erlangt: Das FED-Privatgeld "Dollar" ist schon von der Geldmenge her in der Welt dominierend. Mehr als 75% aller Geldquantitäten sind Dollars. Die US-Großfinanz hat auch die von ihnen kontrollierten Rohstoffmärkte gezwungen, nur in Dollar zu verkaufen.

Wer sein Öl nicht gegen wertlose Dollars, sondern gegen Euro verkaufen will, wird zum Terroristen erklärt und mit fadenscheinigen Gründen mit Krieg überzogen (Irak, Iran).

Auch die Zentralbanken der übrigen Länder werden gezwungen, die Dollars in immer stärkerem Maße (Euro-Bank bereits über 90%) als Währungsreserven anzunehmen. Die übrigen Währungen, wie z.B. der Euro, beruhen also in ihrem "Wert" zu über 90% auf wertlosen, nur durch die Macht und den Willen der US-Großfinanz gehaltenen Dollarpapieren. Inzwischen wurden sogar die Nationalbanken sanft oder hart (Schweiz) gedrängt, ihre Goldvorräte gegen Dollars abzugeben oder "auszuleihen".

Das Gold der Welt hat sich dadurch wiederum wie vor der ersten Weltwirtschaftskrise bei den Eigentümern des FED-Systems konzentriert, so daß ein neuer Goldstandard nur mit deren Willen und nach deren Diktat wieder einzuführen wäre. Die FED-Eigentümer würden mit einer Neufestsetzung des Goldpreises (A. Greenspan: möglicherweise bis 6.000,- $) allein dadurch im Falle einer Währungsreform das nächste Jahrhundertgeschäft machen.

Es darf an die Aufschrift auf der Dollarnote erinnert werden: "Novus Ordo Seclorum" (Neue Weltordnung auf Jahrhunderte hinaus). Es liegt doch alles offen zutage!

Die US-Großfinanz steuert also über die ihr gehörende FED letztlich das Geld und die Währungen der ganzen Welt.

Der Dollar ist privates Geld dieser US- Großfinanz, von niemandem außer von ihr selbst garantiert, aber nach Kräften mißbraucht, vermehrt und zum Instrument ihrer Weltherrschaft und zum Hilfsmittel für den Raub aller wichtigen Rohstoffe und Sachwerte der Welt gemacht. Durch ungehemmte Vermehrung des Dollars hat natürlich die ausgebende US-Großfinanz unbegrenzte liquide Mittel, mit denen sie die ganze Welt kaufen kann. Aber auch der amerikanische Staat kann durch die Dollarvermehrung mehr ausgeben, als er einnimmt (Schuldenreiterei). Mißbrauch des Dollars durch Geldmengenvermehrung ist also sowohl für die herrschende US-Finanz als auch für die von ihr beherrschte US-Administration einseitiger Vorteil. Deshalb hat sich das Dollarvolumen in den letzten zehn Jahren immer schneller vermehrt.

Ebenso drastisch haben sich die Schulden des amerikanischen Staates gegenüber dem Ausland vermehrt. Daraus folgt: Der US-Staat läßt sich in immer größerem Ausmaß von der Welt Sachgüter gegen wertlose Papierscheine liefern - eine moderne Form des Tributs.

Diese Praxis kennt man bereits aus der Kolonialzeit: Die besuchten "Wilden" freuten sich über die mitgebrachten Glasperlen und tauschten dafür begeistert ihr gutes Gold ein. Das einzig Gute daran war, daß sie überhaupt mit dem Leben davonkamen. Eigentlich ein Stilbruch; es kann sich nicht um FED-Vorfahren gehandelt haben.

Daß diese ungehemmte Dollarvermehrung nicht längst den Absturz des Dollar und zur Zurückweisung durch die Kunden geführt hat, ist kluger Regie und blanker Erpressung zu verdanken: Die US-Großfinanz und Administration zwingen seit Jahren wirtschaftlich und politisch die wichtigen Zentralbanken der Welt (Eurobank, Japan, China u.a), die sich bei ihnen ansammelnden wertlosen Dollars für Exporterlöse oder als Kaufpreise für den Ankauf von Sachgütern zu behalten, und als angeblich werthaltige Devisenreserve zu halten. Anders ausgedrückt: Die Zentralbanken sammeln die für die Sachwertlieferungen ihrer Bürger einkommenden wertlosen Dollars in immer größeren Beständen als angeblich werthaltige Währungsreserve an. Die Währungen der Satellitstaaten sind bereits fast ausschließlich mit immer wertloseren Dollars unterlegt - und sind damit selbst ebenfalls praktisch wertlos geworden.

Somit sind alle im selben Geldentwertungsboot: Die Urheber der Geldmengenvermehrung in New York und Washington ebenso wie die Helfer in den Zentralbanken der Satellitenstaaten. Damit aber hat es der Schuldner USA selbst in der Hand, wie stark er durch offizielle Abwertung des Dollars schließlich seine Gläubiger entreichern, d.h. betrügen, und sich auf deren Kosten wieder entschulden will. Jede Abwertung des Dollar wird vor allem das 80% aller Dollars haltende Ausland entreichern. Dem Schuldner steht es vollkommen frei, wie stark er seine Schulden abwerten und damit seine Gläubiger betrügen will.

Dem Publikum wird allerdings mit manipulierten Kursen und "Kurspflege" suggeriert, die Währungen und das hemmungslos vermehrte Geld hätten einen realen und soliden Kurswert.

Würden die Geldbesitzer wissen, daß sie eigentlich nur Papierwert in Händen halten, alles andere aber von den Manipulationen, den Mißbräuchen, der Macht und den Zwecken der US-Großfinanz abhängt, würde die Geldumlaufgeschwindigkeit wegen Zurückweisung des Geldes stärker steigen, würde eine Flucht in die Sachwerte einsetzen, und damit eine dramatisch steigende bis galoppierende Inflation beginnen, würde die längst geschehene Entwertung der Geldwertanlagen der Bürger (Geldpapiere, Renten, Fonds u.a.) sich in einem zweiten Börsencrash über Nacht auflösen und zusammenbrechen, und würden ganze Branchen der Finanzindustrie und Finanzdienstleistung unter Haftungsprozessen wegen der Entwertung zusammenbrechen, so daß eine Währungsreform unvermeidlich wird.

Noch wird die Illusion des Geldwertes trotz dramatischer Entwertung durch den Zwang eines gesetzlichen Zahlungsmittels künstlich aufrechterhalten. Nutznießer dieses Systems sind nicht nur die US-Großfinanz, welche durch ihre FED immer hemmungsloser Dollarmengen in die Welt jagt, sondern auch die dieses Spiel mitbetreibenden Zentralbanken, wie z.B. die Eurobank, die Banque of Japan und andere. Die Vorstände dieser Banken wissen genau, wie wertlos der Dollar inzwischen ist, sie stützen aber immer noch die gesetzliche Illusion der Zahlungsmittelfunktion das Dollars, haben sogar aus politischen Gründen geschwiegen und die eigene Währung nahezu ausschließlich mit wertlosen Dollars in ihrer Währungsreserve unterlegt, also ihre Währung praktisch ebenso wertlos gemacht.

Würde eine Währungsreform kommen, stünde z.B. die Eurobank ohne Werte da!

Die Norweger würden sagen "Tatt med buksa nede! Erwischt mit der Hose runter!

Das Gold - auch das deutsche Gold - ist mutmaßlich nur noch als bloßer schuldrechtlicher Rückgabeanspruch vorhanden, also ebenfalls nur als Papier. Es ist zumeist angeblich naturaliter an die FED und von dieser weiter verliehen, d.h. im Falle des Zusammenbruchs von der Bildfläche verschwunden.

Das System lebt davon, daß ein Mißbrauch nicht diskutiert und nicht veröffentlicht wird!


Wie soeben dem Internet zu entnehmen war, hat der bekannte amerikanische Oppositionspolitiker Lyndon La Rouche am 27.4.2006 in Washington in einer Rede darauf hingewiesen, daß sich in den Rohstoffpreisen bereits eine Hyperinflation zeigt, die derjenigen von 1923 gleichkommt. Auch er plädiert dafür, die FED einem Bankrottverfahren zu unterziehen, und wieder staatliches Geld einzuführen, wogegen sich die Regierung strikt wehrt. Es sei daran erinnert, daß genau dieselbe Idee J.F. Kennedy per Gesetz in die Wege leiten wollte. Das Ergebnis ist bekannt.

Tatsache 1: Die wichtigsten Währungen der Welt sind so hemmungslos vermehrt worden und stehen auf so tönernen Füßen, daß ihre Währungen (Dollar, Euro, Jen u.a.) keine echte Wertaufbewahrungsfunktion für die Bürger mehr haben.

Tatsache 2: Auch die Tauschfunktion der Währungen wird nur durch Manipulation und Täuschung über einen angeblichen - aber nicht vorhandenen Kurswert künstlich aufrechterhalten und ist längst nicht mehr echt.

Tatsache 3: Das Privatgeld (Dollar) der US-Großfinanz ist längst von allen Bindungen an Sachwerte (Gold) oder einer Geldmengenbindung befreit, hat also nicht nur seine Wertaufbewahrungsfunktion verloren, sondern täuscht auch die Welt nur noch durch weltweite Kursmanipulation über einen scheinbaren Tauschwert des durch hemmungslose Vermehrung entwerteten Privatgeldes. Nur durch diese Täuschung und die Macht der US-Großfinanz wird noch künstlich "Vertrauen" der Welt in den Dollar suggeriert.

Wüßten die Marktteilnehmer dagegen, daß sie mit dem Nominalwert des Geldscheins nur ein wertloses Wertversprechen von Privatleuten in den Händen halten, denen längst nicht mehr zu trauen ist, die ständig ihre Macht, den Geldwert zu manipulieren, mißbrauchen, so würde auch das Vertrauen in diese Privatwährung "Dollar" zusammenbrechen. Mit dem Geld ist es so wie mit Aktien: auch die meisten Aktien sind keine Substanzwerte, sondern nur Hoffnungswerte.

Wer in der großen Aktienhausse glaubte, viel gewonnen zu haben, wurde beim Aktiencrash darüber belehrt, daß die Aktie außer dem Papierwert nur noch Hoffnung trägt, diese aber leicht schwinden kann. Gewinn oder Verlust im Börsenspiel sind reine Hoffnungswerte, keine Sachwerte. Ebenso ist es mit dem Geld. Einziger Sachwert ist der Wert des Papiers. Alles andere ist Hoffnungswert im Vertrauen auf die korrupten, aber stärksten Finanzmächte der Welt.

Mit Scheingeld zu Sachwerten

Würden die Marktteilnehmer wissen, daß unser Geldsystem letztlich am Privatgeld "Dollar", und dieses Geld ohne jeden Wertbezug allein an den Manipulations- und Mißbrauchswünschen der großen Finanzoligarchie hängt, dann würden die Menschen ihr Währungsvertrauen verlieren. Sie würden ihr Geld nicht mehr als Wertaufbewahrungsmittel betrachten, sondern der laufenden Geldentwertung durch Flucht in die Sachwerte zu entgehen versuchen.

Aber genau dies tun die hinter der FED stehenden Täter der größten Geldvermehrung aller Zeiten: Sie kaufen mit dem immer wertloseren Geld seit Jahrzehnten alle Sachwerte auf, die sie noch erwischen können: Rohstofflager, Industriekomplexe, Immobilien und jede eingermaßen intakte ausländische Kapitalgesellschaft in "freundlicher" oder "feindlicher" Übernahme zu fast jedem Preis. Und nicht nur die US-Großfinanz sammelt die Sachwerte der Welt ein, sondern auch der amerikanische Staat importiert für Fiat-Money (gedrucktes, eigentlich wertloses Geld) seit Jahren mehr Sachgüter aus der Welt, als er bezahlen kann, und verschuldet sich dafür hemmungslos im Ausland - solange die ausländischen Gläubiger noch an den Wert des Dollars glauben oder mit politischer Erpressung gezwungen werden können, die faulen Dollars in ihre Währungsreserven aufzunehmen.

Mit Sachwerten zu Monopolen

Die hinter der FED stehende Großfinanz hat auf diese Weise durch gezielte Sachwertpolitik ganze Marktsegmente mit ihren faulen Dollars aufgekauft und zu Marktmonopolen bzw. -oligopolen entwickelt: Diamanten, Gold, Kupfer, Zink, Uran, Telekommunikation, Glasfaserleitungsnetze, Print- und Fernsehmedien, Nahrungsmittel, große Teile der Rüstungsindustrie und der Luftfahrt usw.


Im Moment läuft ein Monopolisierungsversuch mit Hilfe der Genmanipulation.

Genmanipulierte Tiere und Pflanzen sind selbst unfruchtbar. Wenn man also die Genmanipulation flächendeckend durchsetzen kann, müssen alle Bauern einer Firma mit einem Patentmonopol das Gen-Saatgut zu dem von ihr festgesetzten Monopolpreis abkaufen und können nicht mehr ihr selbst geerntetes Getreide als Saatgut verwenden.

Ein anderes Monopolspiel läuft derzeit auf dem Zuckermarkt:

Die EU hat ihren Zuckermarkt durch eigene Marktordnung geregelt, um den Bauern die Rübenzuckerproduktion zu erhalten, die für viele von ihnen existenznotwendig ist. Der Rübenzucker ist aber teurer als der in den Tropen wachsende Rohrzucker des US-Kartells. Die der US-Großfinanzgruppe gehörenden Firmen Nestlé und Coca-Cola verlangen nun gemeinsam mit ihren Wissenschaftlern und Politikern eine "Liberalisierung des Zuckermarktes" und betreiben dies über internationale Gremien (GATT, Mercosur). Sobald diese "Liberalisierung" durchgesetzt ist, kann sich der teurere Rübenzucker gegen den billigeren Rohrzucker nicht mehr halten. Die europäische Zuckerproduktion bricht endgültig zusammen, und der Zuckermarkt wird - anfangs billiger, nachher aber zu hohen Monopolpreisen - durch das von der US-Großfinanz beherrschte Rohrzuckerkartell überschwemmt.

Mit welchen kriminellen Methoden die US-Großfinanz dabei ganze Branchen in die Hand bekommt, zeigt der Fall Primacom:

Dieser Kabelnetzbetreiber operiert höchst lukrativ, steht aber schon länger im Visier der US-Großfinanz. Diese hat deshalb erst den Vorstand von Primacom unterwandert und dann diesem Vorstand ein Darlehen mit mehr als 30% Jahreszinsen aufoktroyiert. Die eigentlich gut operierende Firma geriet wegen der Zinslast in Schwierigkeiten und wurde nach Ansicht der US-Bank "jetzt billigst übernahmereif". Das Spiel geht gerade in die letzte Runde.

Ein ähnliches Spiel hat der Abgesandte der US-Großfinanz (Aa)Ron Sommer mit der Deutschen Telekom versucht. Die US-Großfinanz sammelt alle Telekommunikations-Gesellschaften, um sie weltweit zu monopolisieren.

Der Abgesandte Sommer hat dazu eine kleine US-Firma der Telekom zum dreißigfachen Preis (30 Mia US-Dollar) von der US-Großfinanz gekauft, damit diese aus eigenem Vermögen der Telekom diese aufkaufen konnte. Der zweite Schritt war, die Telekom-Aktien billig zu machen, damit der US-Investor sie günstig bekam. In diesem Spiel ist `Ron Sommer allerdings über seine Grenzen gegangen und gescheitert.

Dies wird aber die US-Großfinanz in ihren Übernahmeplanungen nur zurückwerfen, nicht aber hindern. Privatisierung und Aufkauf der Telekom gehen planmäßig weiter. Ein gleiches Spiel vollzieht sich auch auf dem Welt-Energiemarkt, in Deutschland offensichtlich mit EON und RWE, wobei die US-Großfinanz bereits eigene Vertrauensleute in die für die Übernahmekandidaten entscheidenden Banken und Vorsände entsandt hat. In 20 Jahren will die US-Großfinanz auch das Wasser der Welt nach Aussage ihres Vertreters Brzezinski monopolisiert haben.

Mit Sachwerten zur Währungsreform

Deutet man den Fahrplan der Welt-Großfinanz richtig, so soll die Geldmenge so lange vermehrt und entwertet werden, bis damit alle wichtigen Sachwerte der Welt aufgekauft und monopolisiert worden sind. Die Großfinanz ist klug genug zu wissen, daß ihre Geldmengenvermehrung nicht unerkannt bleibt und irgendwann das Vertrauen in den inflationierten Dollar schwindet.

Ein Ausbruch der Vertrauenskrise wird die jetzt noch beherrschte, schleichende Inflation zur galoppierenden offenen machen, die dann zwangsläufig in eine Währungsreform einmünden muß.

Dies aber ist genau der Vorteil sowohl der Großfinanz als auch der USA: Die Großfinanz hat mit den faulen Dollars vorher ausreichend Sachwerte gekauft, wird also von einer Währungsreform nicht betroffen, da sie rechtzeitig ihre faulen Dollars in werthaltiges Vermögen verlagert hat. Da sie in vielen Bereichen dadurch Weltmonopolstellung erreicht hat, kann sie die Welt jederzeit durch Monopolpreise zu Sonderabgaben heranziehen. Nicht mehr Steuern sind dann das Einkommen der Welt(be)herrscher, sondern Monopolerträge.

Niemand kann diese dann hindern, die Preise für Gold, Diamanten, Kupfer, Zink, Eisenerz, Wasser, Saatgut oder Energie jederzeit beliebig um 10, 20 oder 30% anzuheben, und auf diese Weise die gesamte Weltbevölkerung zu Sonderabgaben heranzuziehen.

Noch nie hat es eine solche Finanzmacht der Welt gegeben, noch nie war sie für die Weltbevölkerung so gefährlich!

Listigerweise wurden die faulen Dollars vorwiegend ins Ausland gebracht. Mehr als Dreiviertel der Dollarbestände sind nicht mehr in den USA, sondern bei deren Gläubigerstaaten. Die USA haben sich nämlich in den vergangenen Jahren immer kräftiger gegenüber dem Ausland verschuldet. Das Ausland hat Güter vorwiegend in Sachwerten geliefert, dafür aber wertlose Dollars bekommen.

Was hält man jetzt davon, wenn sich die Bundesregierung scheinbar überglücklich darüber ausläßt, daß die Export-Wirtschaft angeblich "brummt" und maßgeblicher Träger des "Wachstums" sein soll? Das einzige, was hier wächst, sind die Devisenbestände an "faulen" Dollars, für die gute deutsche Wertarbeit als erstklassige Sache mit Garantie der Werthaltigkeit hingegeben wurde. Wenn dies die Regierung in Euphorie versetzt, dann kann etwas nicht stimmen.

Alle Zentralbanken sind voll mit faulen Dollars. Werden diese nun plötzlich entwertet, trifft der Schaden zu mehr als Dreiviertel die Zentralbanken, Banken, Staaten und Marktteilnehmer außerhalb den USA.

Dann rächt sich, daß die Europäischen Zentralbanken ihr Gold gegen faule Dollars abgegeben und dafür immer ausschließlicher Fiat-Money als Basis (d.h. Währungsreserve) für die eigene Währung, zum Beispiel Yen oder Euro, eingesetzt haben.

Man kann sich fragen, ob bei diesem ganzen "Heuschrecken-Kahlfraß" bei den Sachwerten uns nicht wenigstens das "bewegliche" Vermögen, wie z.B. Viehbestände, bleiben, und daß es doch immer Möglichkeiten geben wird, auch ohne Genmanipulation und Patentbeschränkungen weiterzuzüchten? Auch das erleben wir seit Jahren, offenbar als neues Hobby der "Ernährungsminister". Was passiert mit unserem Vieh? Es wird gekeult!

Mit dieser widerlichen Bezeichnung, die nur Politikerhirnen, keinesfalls aber der deutschen Sprache entstammen kann, wird die schlichte Tatsache verschleiert, daß auf ministerielle Anordnung vollkommen gesundes Vieh "vor"- und "für"-sorglich in größtem Maßstab regelrecht vernichtet wird. Da es ja immer einen Grund geben muß (wie bei drastischen Maßnahmen in der Weltpolitik sattsam bekannt), werden zu diesem Zweck Seuchenszenarien aufgebaut, die dann so schlichte Namen wie BSE, HIV usw. bekommen. Im Moment läuft das Szenario "Vogelgrippe", dem wohl bald wieder auf die Beine geholfen werden muß, weil es plötzlich zu ruhig geworden ist. Wer über die nötigen Geldmittel verfügt, möge öffentlich z.B. 1 Million ausloben für den Wissenschaftler, der einen H5N1-Virus "nachweist", dies veröffentlicht, und der allgemeinen Wissenschaft zur Nachprüfung vorlegt. Sie werden das Geld nie zahlen müssen!
Nur weil Rumsfeld praktisch Eigentümer der Patentinhaberin für "Tamiflu" ist, muß für "Marketing" gesorgt werden, er lebt ja nicht ewig! Bisher war dieses Medikament ein Ladenhüter, aber das wird ja jetzt aktiv angegangen. Bei dieser Sachlage eine "Impfpflicht" überhaupt in Erwägung zu ziehen, kann nur von "Volks"-Vertretern kommen, wobei es sich allerdings fragt, welches "Volk" dabei vertreten wird.

Im Radio war heute zu hören, daß sich ein Autor Gedanken darüber gemacht hat, wer denn die "5. Kolonne" der Heuschrecken sein könnte. Nach dem Motto "Beraten und verkauft" kommt er wohl auf den sehr "erfolgreichen" Teil der Unternehmensberatungen zu sprechen, die überall aus dem Boden geschossen sind. Wer davon betroffen ist, mag einmal ganz nüchtern analysieren, welche zutiefst begründeten "Maßnahmen" ihm für seinen Betrieb nahegelegt worden sind. Es mag sein, daß hier eine Strategie zum Vorschein kommt, die in ihrem Kern in die "große Linie" paßt. Schade um die Unsummen, die solch ein Schwachsinn gekostet hat.

Bricht also die Leitwährung Dollar zusammen, werden zwangsläufig auch die Satellitenwährungen mit zusammenbrechen, deren einzige Basis ein Bestand an faulen Dollars ist.

Mit anderen Worten: Die sich abzeichnende Währungsreform des Dollars zieht zwangsläufig eine Weltwährungsreform aller Währungen nach sich, für welche der faule Dollar jetzt noch die Hauptwährungsreserve darstellt. Daß aber jede pausenlose Vermehrung eines Privatgeldes - des Dollars - durch die der US-Großfinanz gehörende Federal Reserve Bank zur Aufweichung der Dollar-Währung zu immer stärkerer Inflation und schließlich zur Währungsreform führen muß, ist finanzwissenschaftliches Grundwissen und dürfte nicht einmal Greenspan und seinen Mittätern zweifelhaft sein.

Durch Währungsreform zur Weltwährung

Greenspan hat in einer Rede unvorsichtigerweise geäußert, daß
"wohl bis 2007 eine grundsätzliche Dollar-Korrektur anstehe und daß man dann zweckmäßigerweise den Dollar und den Euro zum 'Euro-Dollar'  einer neuen Weltwährung vereinigen könne."

Das macht aus der Sicht der US-Großfinanz Sinn, denn längstens bis 2007 sind die Dollar-Mißbräuche noch durchzuhalten, bis dahin dürfte längstens das Vertrauen der Welt in diese hemmungslos vermehrte, immer wertloser gewordene und nur noch künstlich aufrechterhaltene Privatwährung der US-Großfinanz halten. Irgend etwas wird also in nächster Zeit mit dem Dollar geschehen.

Würde dann der Dollar mit dem Euro zur Welteinheitswährung, würden damit für die US-Großfinanz wichtige Ziele erreicht: Eine neue Währung bietet die Möglichkeit, die alten Währungsschulden abzuwerten und damit die Gläubiger, die noch alte Währung haben, entsprechend zu entreichern. Wenn eben ein neuer Euro-Dollar 20 alte Dollar oder 15 Euro wert ist, sind die alten Währungen entsprechend abgewertet, sind die Gläubiger in alter Währung entreichert, hat sich das Spiel für die privaten Geldausgeber gelohnt.

Vor allem würde damit der US-Staat ebenfalls entschuldet: Seine jetzige Auslandsverschuldung von 5.200 Mia Dollar würde bei 50% Abwertung nur noch die Hälfte betragen. Geschädigt werden alle Inhaber von Alt-Dollars, deren Bestände um 50 oder gar 90% abgewertet werden. Dies gilt insbesondere für die Zentralbanken von China, Japan und Europa mit ihren hohen Dollar-Währungsreserven. Das Hauptziel der US-Großfinanz ist aber, auf diese Weise eine Weltwährung zu erreichen, über die sie wiederum selbst herrschen. In einem Euro-Dollar-System würde zwangsläufig das der US-Großfinanz gehörende Federal Reserve System eine Mehrheit haben, also die US-Großfinanz dann auch mehrheitlich das neue Währungssystem beherrschen. Dazu auserwählt ist die BIZ (Bank für internationalen Zahlungsausgleich), eine private Organisation, deren Anteile mehrheitlich bereits von der US-Großfinanz heimlich aufgekauft worden sind. Würde also die BIZ neue Zentralbank der Euro-Dollar-Währung, dann sind zufälligerweise wieder dieselben Privateigentümer Haupteigentümer dieser neuen Zentralbank, die vorher auch Eigentümer der FED waren. Sie könnten dann das gleiche Spiel freier Geldausgabe nach eigenem Belieben, das sie mit dem FED-System bisher machen, wieder auf höherer Ebene - und dazu auch noch durch die Währungsreform entschuldet - erneut - betreiben.

Die bisherige Welt- Geldmengenvermehrung, der große Geldbetrug, gehen dann in der Währungsreform unter. Ein neues System würde den alten Tätern wieder eine neue Währung in die Hände spielen und ihnen damit das neue Spiel mit der Weltwährung "Euro-Dollar" 20 bis 30 weitere Jahre erlauben.

Die US-Großfinanz hätte also auf diesem Wege durch Geldbetrug nicht nur die Sachwerte der Welt bei sich monopolisiert, darunter so existenzwichtige Bereiche wie Saatgut, Nahrungsmittel, Wasser, Energie und Metalle, sondern darüber hinaus wiederum ein Währungsmonopol zur eigenen Bedienung, nach eigenem Belieben geschaffen - eine Geldvermehrungsmaschine wie den Dukatenesel im Märchen.

Auch mit Veröffentlichung dieses Geldbetrugssystems wird kein Aufschrei durch die Welt gehen. Man wird dies als "Verschwörungstheorie" oder als "Antiamerikanismus" oder sogar als "Antisemitismus" (Rothschild) abtun oder solche Veröffentlichungen ganz zu verhindern versuchen, denn immerhin gehören der US-Großfinanz auch wesentliche Teile der Print- und Bildschirmmedien überall in der Welt.

Das Spiel zu durchschauen ist aber wichtig für Menschen, die durch dieses Spiel Verluste erleiden könnten. Wer also Finanzvermögen hat, sollte zuhören. Verlierer bei dem großen Spiel der Finanzoligarchie sind solche Marktteilnehmer in der Welt, welche dem Geld zu viel Vertrauen entgegenbringen, welche immer noch glauben, daß Geld über seine bloße Tauschfunktion hinaus auch noch Wertaufbewahrungsfunktion habe. Die laufende Geldentwertung der vergangenen 40 Jahre hat offenbar die Menschen nicht klug gemacht.Sie wird in den nächsten Jahren galoppieren bis zum bitteren Ende, weil sie nämlich ein einseitiger Vorteil der Täter ist.

Wer also auf langfristige Werterhaltung seines Vermögens Wert legt, kann nicht in Geldwerten, nicht in Versicherungsverträgen, nicht in Renten und nicht in Bargeld bleiben, er muß in Sachwerte gehen, wie dies die Großfinanz selbst vorgemacht hat.

Anmerkung 15.5.2006:

Ich bin zwar kein Prophet, aber bereits heute knirscht es ganz gewaltig an den Börsen der Welt. Es wird von einem dramatischen Absturz berichtet, wobei der Dollar im Mittelpunkt steht. Der Rat wurde gegeben, kurzfristig in den Yen umzusteigen, bis sich "der Sturm gelegt" hat. Wenn Sie meinen Artikel aufmerksam gelesen haben, werden Sie genau dies nicht tun. Die Nachrichten sind noch spärlich und bisher nur in Englisch verfügbar, aber es wird jetzt schon von einem Crash wie 1987 gesprochen.

Im "Fedrelandsvennen" wird wie folgt berichtet:
Die Börsen in Europa sanken auf ihr niedrigstes Niveau seit zwei Monaten am Montag und folgen damit entsprechenden Abwärtbewegungen an den Börsen in Asien und New York.
Sorgen um steigende Zinsen in den USA sind der Hauptgrund nach Angaben der Börsenhändler.
Der FTSE-Index fiel um 2,03% auf 5.791,80 Punkte am Montag Vormittag. In Frankfurt ging der DAX abwärts mit 1,61%P. auf 5.820,89 Punkte, und in Paris lag der CAC 40- Index bei 5.086,00 am Vormittag, ein Rückgang um 1,25%P.

Analytiker reden von einer Korrektur nach starkem Anstieg in der letzten Zeit. Der Markt rechnet mit einem "trägeren" zweiten Halbjahr.

Die Rückgänge an den europäischen Börsen spiegeln entsprechende Tendenzen in New York vom Wochenende.

Es ist festzustellen, daß sich die Nachrichten stark widersprechen und konfus anmuten. Einige Staaten wie Indien und China wollen sich angeblich von ihren riesigen Dollarbeständen lösen und man hört von Billionen, die auf den Markt kommen sollen.Dem Dollar wird dies nicht guttun und allen, die daran gekoppelt sind.

NRK schreibt dazu:
Die Gesellschaften an der Osloer Börse sind in den letzten zwei Tagen im Wert um 100 Milliarden Kronen gefallen. Heute fiel der Hauptindex mit über 5% auf 395,08 Punkte.

(...) Seit die amerikanische Zentralbank am 10. Mai höhere Zinsen angekündigt hatte, waren die Weltbörsen von Nervosität geprägt. Der Tag war dunkelschwarz an allen europäischen Börsen, und die Erklärung von den meisten dreht sich um

die Dollar-Unsicherheit und die generelle Entwicklung der Währungen.

Die Ölbörse in Oslo sollte eigentlich nicht von so dramatischen Rückgängen getroffen werden wie an den zwei letzten Börsentagen, denn der Ölpreis hält sich bei rund 70 Dollar, was weiterhin himmelhohes Niveau bedeutet.
In Wahrheit ist die Nervosität in Oslo weit größer als anderswo, weil die Gesellschaften weit mehr im Wert gestiegen waren, als dies normal ist an anderen europäischen Börsen. Und immer noch ist der Hauptindex auf einem sehr hohen Niveau - 18,8% über Jahresbeginn.
Die Meinungen der Analytiker haben eins gemeinsam:sie gehen auseinander (sprikrer) und sind dazu noch kontrovers zu ihren eigenen Aussagen vor nur ein paar Wochen.
Eine Börse in solch großem Wachstum wie in Oslo gibt bedeutende Papiergewinne für die Investoren. In Tagen, da sich die Furcht ausbreitet, führt dies dazu, daß viele ihre Gewinne sichern wollen und verkaufen. Für andere bedeutet die Angst, daß sie verkaufen, um nicht noch mehr zu verlieren.

Sonne und Gold. Selbst wenn die Lokomotiven Statoil und Hydro einen Rückgang von 5 und 6,4% hinnehmen mußten, war es die Sonnengesellschaft "Renewable Energy Cooperation", die den größten Schlag erlitt.
Mit einem Verlust von 14,4% auf 89 kr ist der Kurs schon unter dem Einführungskurs von 95 vor ein paar Wochen gelandet. Als die Aktie sehr heftig gehandelt wurde, stieg der Kurs auf 117, woraus ein Börsenwert der Gesellschaft von 55 Mia kr entstand.
Viele Kleinsparer haben bereits Geld bei dieser neuen Volksaktie verloren.

Auch die mehr spekulativen Goldaktien bekamen einen kräftigen Abschlag heute, was einen direkten Zusammenhang mit dem Goldpreis hat.


Von den rund 200 wichtigsten Aktien sanken 169; 24 blieben unverändert. Acht Gesellschaften stiegen heute. Der Umsatz lag bei 19 Mia Kronen.

16.5.06

Es hat den Anschein, daß nach den alarmierenden Meldungen von gestern eine Art Nachrichtensperre besteht. Alle Meldungen sind von gestern und vorgestern. Ohne neue Information zu sein, halte ich nicht gerade für beruhigend. Auch sind offensichtliche Bemühungen zu sehen, die Vorfälle zu verniedlichen.

Viel diskutiert wird jetzt der Goldpreis und Anlagen in physischem Gold. Daß die Goldaktien ebenfalls Schaden genommen haben, wurde bereits berichtet. Es hat den Anschein, daß diese Aktien von gewissen Interessenten jetzt billig abgefischt werden sollen.

Mit aller Vorsicht und Zurückhaltung gebe ich beim Goldkauf folgendes zu bedenken:
Nach Erscheinen der Gold-Euros kaufte ich mir ein paar Münzen zu 100 € nominal. Bei gewissen Tests zeigten sich Erscheinungen, die für Gold völlig untypisch sind. Es bestand Zeifel an der Echtheit. Eine Anzeige bei der Polizei führte zu einem "Gutachten" der Bundesbank. Diese bestätigte die "Echtheit". Ich persönlich glaube kein Wort davon.
Wenn tatsächlich die FED so gut wie alles Gold an sich gebracht hat (s.o.), dann seien Sie vorsichtig, ob Ihnen wirklich "Gold" verkauft wird. Was hindert die Bank daran zu bestreiten, daß Ihr "Gold" von derselben Bank stammt und echt ist, auch wenn dieselben Degussa-Tüten verwendet werden usw.? Ein Ankauf könnte abgelehnt werden. Ich persönlich halte es keineswegs für ausgeschlossen, daß auch auf diesem Sektor glatte Fälschungen unterwegs sind, was zu ganz besonderer Vorsicht zwingt.
In Norwegen wurde gerade eine (pardon: ost-ausländische) "Goldbande" festgenommen, die Ringe und andere Goldwaren unter das Volk bringen wollte. Der erwartete Boom wird für manche "Blüten" sorgen.

Die Presse teilte unter dem 13.5. mit: "Der Dollar fällt". Der Dollar setzte seine Talfahrt am Freitag fort trotz stützender Zahlen, die von weniger Unterschuß in der Handelsbilanz sprechen.
Ein Finanzanalytiker, Andrew Busch, von BMO Nesbitt Burns sagt, daß der Dollar sich in seinem kräftigsten Abwärtstrend seit langer Zeit befindet.

Wenn ich mich recht erinnere, war dies bereits im Internet gar nicht so weit von dieser Stelle vor- und nachzulesen.

Heute (16.5.) auf NRK: Den sechsten Tag in Folge ging es abwärts auf den Börsen in Asien. Rohwaren- und Metallproduzenten gaben Antrieb beim Börsenfall.

Gestern hatte die Oslo-Börse den kräftigsten Fall seit der Jahrtausendwende. Heute nacht setzt sich der Niedergang an den Asien-Börsen fort, meldet NA24.no.

Es waren besonders Rohwaren- und Metallproduzenten neben Energieaktien, die Fahrt in den Börsenfall brachten. Eine der Ursachen nach den Analytikern, mit denen Bloomberg.com gesprochen hat, sollen überhitzte Metallpreise gewesen sein.

Der Ölpreis fiel mit 2% gestern. Das bedeutet 70 $ im elektronischen Handel, und eine Nachgabe von 4% seit Freitag. Grund ist, daß das Internationale Energiebüro Nachfragerwartungen reduziert hat.

17.5. Nationalfeiertag in Norwegen, daher nur kurze Nachrichten. NRK meldet: Alle asiatischen Börsen gingen weiter nach unten außer auf den Filipinen.

EZB plant Zinserhöhung im Juni, "falls sich die Szenarien für Wachstum und Inflation bestätigen". Wer hätte das gedacht? Es besteht "die Notwendigkeit, die Lockerheit in der Geldpolitik einzuschränken" (Otmar Issing). Diese Herren hätten es als Satiriker versuchen sollen, damit hätten sie sicher mehr Erfolg gehabt, als in ihrer Eigenschaft als Geld- und Zinsschraubenbediener. "Risiken für die Preisstabilität gehen vom hohen Ölpreis sowie vom starken Zuwachs bei Geldmenge (M3,die bekanntlich von der FED als Geheimnis behandelt wird) und Krediten aus" (wer bekommt die denn überhaupt noch?)"
Aber jetzt: "In diesem Klima können Zweitrundeneffekte auftreten, obwohl bis jetzt der dämpfende Einfluß der Löhne bestehen geblieben ist". Bravo! Kreative Politiker werden sich loben und vorschlagen, daß die nach ihrer Meinung noch überbezahlten 1-Euro-Jobber es sicher auch für 50 Cent tun könnten, damit die Konjunktur nicht überhitzt.

18.5.2006 NRK schreibt: Größter Börsenfall seit 2002. Der europäische Aktienmarkt erlebte am 17. Mai seinen größten Fall, gemessen an den Punkten, seit 2002.
Der Wert von 300 Top-Gesellschaften in Europa wurde um über 180 Mia € reduziert, d.h. um 1.410 Billionen N-Kronen, nach dem Index FTSEurofirst 300.
Der FTSE 100-Index an der Londoner Börse hatte einen Niedergang von 2,9% auf 5675,5; der DAX Frankfurt ging 3,4% runter auf 5652,72, und der französische CAC-Index fiel mit 3,2% auf 4920,31
Meldungen über verstärkte Inflation in den USA und nachfolgende Sorge um Zinserhöhung trugen zum Börsenfall bei.

Mein obiger Beitrag über den "Welt-Geldbetrug" kann also nicht ernst genug genommen werden. Den Beweis bekomme ich jeden Tag frei Haus geliefert. Wie zu lesen ist, "trugen" Inflation und Zinsängste nur zum Börsenfall "bei". Daraus folgt, daß noch ganz andere Gründe existieren. Wir werden sehen, daß das "dicke Ende" erst noch kommt!

"Fedrelandsvennen" heute (18.5.):
Minus 54 Milliarden in 5 Minuten. 54 Milliarden verdunsteten bei Börsenöffnung, und das war noch nicht alles. Verfolgen Sie das Aktienmassaker hier....
Nach Eröffnung fiel die Börse weiter, und der Hauptindex lag um 5,5% tiefer nach einer halben Stunde Handel. Dies ist der sechstgrößte Börsenfall jeher. Der Index stieg wieder auf minus 3,5% gegen Mittag, aber war gegen 13.50 Uhr zurück bei 5,5% im Minus. Die Oslo-Börse ist jetzt ganze 11,5% innerhalb einer Woche gefallen. Letzten Donnerstag notierte die Börse die letzte Spitze bei 430,88 Punkten. Seither ist die Börse damit um 12,8% gefallen.

19.5.2006  - NRK schreibt zum Börsentag 18.5.:

Rekordfall an der Oslobörse. Heute sanken die Aktienkurse an der Oslobörse um 5,7%.
Gleich nach dem Handelsstart gab es einen Einbruch um 4%. - Wir müssen zurück zum 21. September 2001, um einen größeren Kursfall an einem Tag zu finden, sagte der Pressesprecher Tor Arne Olsen zu NTB.
Nach einem Nationalfeiertag ohne Handel setzte sich die schlechte Entwicklung heute an der Oslobörse fort.
Runter auf der ganzen Welt. Es ist keine Überraschung, daß heute ein Kursfall kam. Dienstag und in der Nacht zu Donnerstag sanken die Börsen auf der ganzen Welt. Da wir Dienstag geschlossen hatten, war es nicht unerwartet, daß wir am Donnerstag mehr fallen, da wir einen Tag hinten dran sind, sagte der Pressesprecher Tor Arne Olsen an der Osloer Börse zu NTB.
Ölaktien fallen weiter. Am Dienstag hatte der amerikanische Aktienmarkt seinen größten Fall seit Januar, so daß der Aktienfall an der Oslobörse nicht als Schock kam.
Gleichzeitg fällt der Ölpreis weiter am Donnerstag Morgen, und das prägt auch die Öl-Aktien. Statoil fiel nach Eröffnung 5,3%, Hydro fiel 6%, während DNO mit 11,2% runterging.

Oslobörse fängt sich und geht 2% nach oben.

Der Hauptindex stieg rasch um 2% nach Eröffnung am Freitag, und nach einer halben Stunde Handel war er immer noch bei 2% oben auf 379,8 Punkten.
Eine Erklärug ist, daß der Markt in den letzten Tagen schwer gefallen war. Gleichzeitig fiel aber der amerikanische Markt gestern abend nicht so viel, und es gab eine positive Entwicklung in Asien heute nacht. Auch der Ölpreis hat sich um einen Dollar am letzten Tag verteuert, was immer eine gute Neuigkeit für die Oslobörse bedeutet.

Chinas umstrittener "Drei-Schluchten-Damm" ist bald fertig.

Samstag werden die letzten großen Teile des Staudamms "Drei Schluchten" im Chang-Fluß in China gegossen. Die Umweltschutzorganisation "Friends of the Earth" nennen das Gigantprojekt eine soziale und umweltmäßige Katastrophe
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