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Wissenswertes 60


21. September 2007

Bush läßt in Irak Krieg führen – von privaten Mörderbanden, deren Gräueltaten selten untersucht werden. (Zit. ap.no v. 20.9.2007)



Trotz verschiedenen Vorfällen, bei denen irakische Zivilisten getötet wurden, werden die privaten 'Sicherheitsgesellschaften' im Irak selten unter die Lupe genommen. Eine private 'Wachgesellschaft' wurde bereits aus dem Irak von Maliki rausgeschmissen, er wird genau wissen, warum. Auch Paul Bremer, seinerzeit höchster Verwaltungsberater im Irak, ließ sich von privaten Sheriffs bewachen.

Amerikanische Stellen haben eine Reihe privater Krach- und Schießgesellschaften für Aufträge im Irak angeheuert. Viele brauchen Beschützung in einem Land, in dem fast täglich Bomben explodieren. Die schwer bewaffneten Leihsoldaten sind regelmäßig in Schießepisoden mit tödlichem Ausgang involviert. Am letzten Wochenende sollen 11 zivile Iraker getötet worden sein von der privaten Sicherheitsgesellschaft Blackwater in Verbindung mit einer solchen Schießerei. Trotz wiederholter Berichte darüber, daß irakische Zivilisten von Blackwater und anderen privaten Schieß-Junkies getötet wurden, wurde dies selten untersucht. Dies berichten jetzige und ehemalige Bedienstete des US-Außenministeriums gegenüber ABC News.

Wöchentliche Schießereien

- Wir bekommen nahezu wöchentlich Berichte über solche Vorfälle, aber es ist fast unmöglich, an die Tatorte zu kommen, um Zeugen zu vernehmen, sagt ein US-Bediensteter in Bagdad. Die privaten Gesellschaften erledigen immer mehr Aufgaben, die früher von der Armee selbst wahrgenommen wurden. Die Verantwortung zur Ablieferung solcher Berichte über Schießereien liegt bei den privaten Gesellschaften selbst. Falls also überhaupt Berichte eingeliefert werden, ist es schwierig, denen nachzugehen, meinen US-Bedienstete. - Eine kriminaltechnische Untersuchung vorzunehmen und Zeugen zu vernehmen, wenn Betroffene in 10 verschiedenen Krankenhäusern landen können, ist fast unmöglich in einer Kriegszone, sagt er.

Ein anderer erzählt, daß es gewöhnliche Praxis sei, daß Beteiligte an einer Schießerei schnell außerhalb des Landes gebracht werden und sich so der Verantwortung entziehen.

Verschwinden einfach

- Die verschwinden einfach, oft schon nach Stunden, sagt ein anderer früherer US-Bediensteter, der direkt gegen Blackwater und andere ermittelt hatte. Nach dem letzten Vorfall mit 11 toten Zivilisten gab es geharnischte Kritik gegen Blackwater. Am Mittwoch bat Nuri-al-Maliki die USA, Blackwater 'durch eine andere Gesellschaft zu ersetzen'. Die Wachen arbeiteten für das US-Außenministerium

Haß erzeugt

- Dieses Verbrechen hat zu viel Haß gegenüber Blackwater geführt im Volk und in der Regierung. In ihrem eigenen Interesse sollte die US-Führung eine andere Firma anheuern, um ihre Leute zu beschützen, sagte Maliki.

Die USA wollen die Eigenart des Militärs untersuchen, private Sicherheitsgesellschaften einzusetzen, und es wurde eine amerikanisch – irakische Gruppe eingesetzt, die Krise zu lösen.

Donnerstag sagte Bush, er sei darüber betroffen, daß Blackwater bei der Schießerei mehrere Menschen tötete.

- Laßt uns zunächst herausfinden, was faktisch zuerst passierte, sagte er, als er um einen Kommentar gebeten wurde. - Aber ich bin klar betrübt in dem Grad, wie Unschuldige ihr Leben verloren, fügte er hinzu.

Wird untersucht

Der Sprecher des US-Außenminsteriums Sean McCormack erläutert, daß die Schießepisode in Bagdad untersucht werde. Amerikanische Behörden wollen u.a wissen, ob sich Einschußlöcher in den Blackwater-Fahrzeugen finden, evtl. wieviele, um die Version der Blackwaterleute zu überprüfen, sie seien zuerst angegriffen worden. Blackwater meinte, daß ihre Angestellten die ihnen anvertrauten amerikanischen Bediensteten „heroisch verteidigt“ hätten.


Dies düfte wohl die Privatisierung in ihrer widerlichsten Form sein. Da verdingen sich private Firmen mit rein zivilen Schieß-Junkies an die Armee auf vertraglicher Basis, also rein zivilrechtlich und schießen im widerrechtlich okkupierten Ausland Zivilisten ab. Offenbar werden Werkverträge geschlossen, denn es werden 'Erfolge' geschuldet, nicht bloß Dienstleistungen. Unsere Herren Jung und Schräuble sollten diese Variante einmal durchdenken – wer könnte da sagen, daß 'das Militär' im Inneren tätig würde? Private Söldner für das Grobe – mit allen Klagemöglichkeiten wegen Schlechterfüllung und Gewährleistung und vor allem – Abnahme, Nachbesserung, Neuherstellung, und das alles durch drei Instanzen, das wäre doch richtig rechtsstaatlich, oder? Peinlich nur, wenn diese Truppen ihre eigenen Allgemeinen Geschäftsbedingungen vorlegen – aber die sind natürlich streng geheim! Gibt es demnächst neue staatliche Aufgaben für Mafia, Yakuza und Triaden im öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis? Schöne Aussichten, aber die angeblich gewählten Matschbirnen sind derzeit sehr kreativ. Wie wäre es denn mit dem 'Rechts'-Staat, der sich endlich einmal radikal um das Recht kümmert? Es scheint nicht mehr weit davon entfernt zu sein!

 

Neue Heldentaten aus Israel - 16jähriger von Bulldozer überrollt und drei andere getötet.

Ein israelischer Bulldozer fuhr über den Teenanger am Donnerstag im Gazastreifen. Drei andere Palästinenser wurden ebenfalls bei dem israelischen Angriff getötet (Zit. NTB v. 20.9.2007)
Der Teenager wurde von dem Bulldozer überrollt, als dieser gegen eine Gruppe Jugendlicher fuhr, die mit Steinen warfen. Der Vorfall geschah, als israelische Kräfte in das Flüchtlingslager Al-Bureji einrückten. Drei weitere Palästinenser wurden ebenfalls getötet bei dem Angriff und 8 weitere verletzt. Der Zustand von zwei der Verletzten war am Donnerstagabend kritisch, teilten die Krankenhäuser mit.
Hamas-Führer war das Angriffsziel
Die israelischen Soldaten schossen Granaten ab und setzten Kampfhubschrauber bei dem Angriff ein, sie wurden jedoch mit Gegenfeuer aus dem Lager empfangen. Ein lokaler Hamasführer soll Ziel des Angriffs gewesen sein. Dieser wurde getötet, nachdem die Soldaten sein Haus umringt hatten. Israelische Kräfte griffen am Donnerstag auch zum dritten mal hintereinander das palästinensische Flüchtlingslager al-Ain außerhalb Nablos im Westjordanland an und hinderten die ca. 5000 Insassen am Verlassen ihrer Häuser.
35 Palästinenser gefangen genommen
Niemand soll beim Angriff am Donnerstag getötet worden sein, aber langsam gehen Essen und Wasser im Lager aus. Israelische Quellen sagen, daß die Soldaten militante Palästinenser im Lager jagen, und israelische Medien sagten am Donnerstag, daß 35 Palästinenser gefangen genommen wurden, darunter mehrere Selbstmordaktionisten.
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Mit Millionenaufwand hat Spanien einen Horrorfilm produziert, der jetzt in Senegal gezeigt wird. Motto: Kommt bloß nicht her! Durch Abschreckung sollen die Bootflüchtlinge ferngehalten werden, die ein immer größeres Problem an der spanischen EU-Außengrenze werden. Makaber und geschmacklos, aber heute ist ja nichts mehr heilig!

 

Bankenkrise? Da die Medien hier offenbar zum Schweigen verpflichtet sind, folgendes: Neben dem Geldautomat einer Filiale der hiesigen Kreissparkasse hing ein Plakat: Abheben von größeren Geldbeträgen (ab 5.000,- €) bitte einige Tage vorher anmelden! Wenn das für eine Bank größere Geldbeträge sein sollen, dann scheint es wirklich ernst zu sein!

England: Befürchtungen, daß sich die Bankkrise ausweitet. Die Briten befürchten, daß noch mehr Banken wackelig werden, und daß die Spargelder verschwinden (Zit. nrk.no v. 18.9.2007)

Kunden stehen weiter Schlange, um ihr Geld von der krisengeschüttelten britischen Northern Rock zu holen. Jetzt befürchten die Briten, daß auch andere Bankgesellschaften ernsthafte Probleme bekommen. Premier Gordon Brown hat seine politische Glaubwürdigkeit aufs Spiel gesetzt über eine staatliche Garantie, daß die Gelder in der Northern Rock sicher seien. Dies gab einen Aktienaufschwung am Dienstag, aber gleichzeitig fielen die Kurse bei anderen Bankaktien kraß, schrieb der Daily Telegraph in London. Bis Dienstag war der Aktienwert der Bankgesellschaft Alliance & Leicester um rund ein Drittel gefallen. Die Kurse bei einer anderen bekannten Kreditgesellschaft, Bradford & Bingley, sanken um 15,4 % am Montag, erholten sich aber ein wenig am Dienstag.

Krise

Alliance & Leicester, Bradford & Bingley und Northern Rock waren alle früher Baugesellschaften, Spargesellschaften für Wohnungsbau, die dann Geschäftsbanken wurden. Northern Rock wirkte solid, bis sie von der Krise im internationalen Kreditmarkt getroffen wurden. Die Banken hatten am Dienstag große Annoncen in Englands größten Zeitungen eingerückt: Wir werden euch nicht im Stich lassen!

Aber vor der Filiale der Northern Rock in Kingston hatten sich bereits 50 Menschen noch vor Öffnung angestellt. - Ich weiß zwar nicht,was wir mit unseren Spargeldern machen werden, aber wir vertrauen nicht auf die Regierung. Ich und andere meiner Generation pflegten zu sparen und kauften erst Dinge ein, wenn wir es uns leisten konnten. Jetzt leiht sich das Volk Geld zum Kaufen, sagte die Rentnerin Doria Watson.

Unterschrieb Scheck über 28 Mrd Pfund

Finanzminister Alistair Darling gab am Montag bekannt, daß die Zentralbank von England für alle Konten bei Northern Rock garantiere. Er und Brown mußten viel Skepsis und direkte Kritik in den Zeitungen am Dienstag ertragen. Brown schreibt einen Scheck über 28 Mrd Pfund aus, um die Panik zu beenden, schrieb die Times.

Verzweifelter Schachzug

Der Zeitungskommentator stellte fest, daß der Eingriff von Darling in die Krise bei Northern Rock ein 'verzweifeltes Stück politischer Improvisation' sei. Analytiker meinen, so der Guardian, daß die Panik um Northern Rock hätte vermieden werden können, wenn die Regierung früher eingegriffen hätte. Die Fähigkeit der Bank of England zum Eingreifen sei zu schlecht gewesen verglichen mit der FED in den USA und der europäischen EZB, wurde gesagt.

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Was den Kindern eingehämmert wird: Nur noch diese Konstellation wird in Zukunft gerade noch als "Familie" geduldet und genießt grundrechtlichen Schutz. Vorrang haben natürlich alle sonstigen Verbindungen, die im Lexikon der sexuellen Perversionen aufgeführt sind - die 'unbegrenzte Auslegung' macht es ohne Probleme möglich. Weiß / Weiß ist auftragsgemäß mega-out und fast schon ein Skandal!


Thor, steig hernieder und schlag endlich mit deinem Hammer drein!


Herbststimmung in Vadsö



22. September 2007  Alles schon mal dagewesen - Hier verteidigt der norwegische König Haakon im Juli 1943 in Begleitung seines Sohnes Kronprinz Olav seine Heimat - zwar nicht am Hindukusch, aber mit einer Bergkompanie in Schottland. Die Primitiv-Kugelspritze in seinen Händen ist eine Sten-Maschinenpistole


 

Spaß und Gemütlichkeit im Schatten des Todeslagers. Lächeln und Lachen bei den Auschwitz-Offizieren und ihren weiblichen Helfern bei einem Ausflug nach Solahütte, einem Freizeitort für SS-Offiziere, 30 km südlich von Auschwitz. Hierher fuhren sie, um sich zu entspannen. Fotograf Karl Höcker (Mitte) benutzte wohl den Selbstauslöser (Foto: US HOLOCAUST MEMORIAL MUSEUM / AP) Zit. ap.no v. 22.9.2007


Ein Fotoalbum mit Bildern von SS-Offizieren und Nazi-Führern in Auschwitz erregen sowohl Aufsehen als auch Abscheu. Sie lächeln, lachen, toben und amüsieren sich, während die Krematoriumsöfen in vollem Gang sind.

Fakten:

Das Todeslager Auschwitz

Deutscher Name für den polnischen Ort Oswiencim

Während des 2. WK der Deutschen größtes Konzentrationslager, speziell erbaut zur Massenvernichtung von Menschen

Die Opfer waren Juden, aber auch eine große Zahl Polen, Zigeuner und andere

Schätzungen darüber, wieviele in Auschwitz getötet wurden, variierten zwischen 1 und 4 Millionen. Die meisten Schätzungen liegen jetzt zwischen 1,2 und 2 Millionen

Letztes Jahr im Dezember bekam die Archivarin Rebecca Erbelding am amerikanischen Holocaust-Museum in Los Angeles einen Brief von einem früheren amerikanischen Nachrichtenoffizier. Er wollte Bilder von Auschwitz stiften, die er vor über 60 Jahren In Deutschland gafunden hatte. So kamen 16 Seiten Karton mit aufgeklebten Bildern auf beiden Seiten. Diese dokumentierten, wie die Lagerführung in dem wohl meist „effektiven“ und brutalen deutschen KZ ihr Leben lebten zwischen allen, die nur darauf warteten zu sterben. Die Bilder haben große Bedeutung, da es sehr wenige Bilder gibt aus der Zeit vor dem Einmarsch der Sowjets am 27. Januar 1945 und der Loslassung der überlebenden Gefangenen.

Nur Idyll

Die Bilder stammen von Mai bis Dezember 1944 und sie sprechen ihre eigene Sprache. Die Gefangenenwärter und Naziführer haben es sehr gemütlich und lustig. Sie versammeln sich zum Wochenendausflug, zu Weihnachtsfeiern und Gesang, sie unterhalten sich und lachen.

Der Fotograf ist Karl Höcker, Adjutant des Lagerleiters Richard Bär. Höcker flüchtete bevor die Russen kamen, wurde aber später aufgegriffen, wegen Kriegsverbrechen verurteilt und verbüßte 7 Jahre Gefängnis. Er starb 2000 im Alter von 89 Jahren.

- Keines der Bilder zeigt etwas Grausames, nicht einmal einen Gefangenen im Hintergrund, erzählt Judith Cohen, Direktorin der Fotosammlung am amerikanischen Holocaust-Museum.

- Und das ist es, was alles so grausam macht, sagt sie AP zufolge

In Höckers Bildern tauchen ca. 70 verschiedene SS-Offiziere auf, darunter Josef Mengele, „Doktor“ im Lager, der die bestialischsten Experimente an seinen jüdischen „Patienten“ durchführte, bevor diese entweder an ihrer „Behandlung“ starben oder in den Gaskammern landeten und zum Schluß in den Krematoriumsöfen. Mengele amüsierte sich zusammen mit anderen Lagerführern, darunter Josef Kramer und Rudolf Höß.

Die insgesamt 8 Bilder von Mengele sind nach Ansicht der Museumsleitung die ersten authentischen Bilder von ihm in Auschwitz.

- Es ist schwer, sich vorzustellen, welche Art Menschen die KZs betreiben konnten, und man leidet bei der Vorstellung, wer diese waren und wie sich selbst sahen, sagt Museumsdirektorin Sara Bloomfield.

Übersahen das Leiden

Sie meint, das Einzigartige, das die Bilder zeigen, sei, in welch „glücklichem“ Zustand sie lebten, und wie vollkommen sie eine Welt mit unfaßbarem Leid übersahen. - Die Bilder liefern einen wichtigen Beitrag, um die Psyche von den Leuten zu verstehen, die Völkermord begehen, sagt sie.

Das Museum in Los Angeles hat keine unmittelbaren Pläne, die Bilder auszustellen, sie werden jedoch auf der Webseite www.ushmm.org gezeigt.

So weit der Bericht in der norwegischen Presse. Auch hier der Tenor: Das Schlimme ist, daß nichts Schlimmes zu sehen oder zu erahnen ist. Auch ich habe Alben voller Bilder meiner seligen Tante als Blitzmädel in aller Kriegswelt, die genauso aussehen. Eine nüchterne Beweiswürdigung, die zu dem gezogenen Schluß kommt, müßte als willkürlich und gegen Denkgesetze verstoßend angesehen werden.

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23. September 2007 Geht es schon lange los? Israel bombardierte syrische Atomanlage. Heimlicher Angriff: Israelische F16 und F15 sollen eine syrische Atomanlage bombardiert haben, wobei eine Kommandoeinheit auf dem Boden das Ziel per Laser markierte. (Zit. dagbladet.no v. 23.9.2007)


Sollen radioaktives Material aus Nord Korea gefunden haben.

Israelische Spezialkräfte fanden radioaktives Material aus Nord Korea in einer Anlage in Syrien, bevor diese schon früher im September bombardiert worden sein soll, schreibt die Sunday Times.

Die Zeitung weist auf gut informierte Quellen in Washington und Jerusalem hin, zitiert aber keine davon direkt.

Der Zeitung zufolge nahmen die Soldaten Proben aus der heimlichen Militäranlage nahe Dayar az-Zwar im Norden Syriens, danach bomardierten israelische Flugzeuge die Anlage.

Die Proben zeigten radioaktives Material nordkoreanischen Ursprungs, und Israel bekam danach seine Absegnung aus Washington für einen Bombenangriff am 6. September, schreibt die Zeitung. Keine offizielle Bestätigung dafür gab es bisher, weder aus Syrien noch aus Israel.

Syrisches Atomlager“

Der angebliche israelische Luftangriff wurde erst in der Sunday Times zum erstenmal vor einer Woche erwähnt. Die Journalisten, darunter Uzi Mahnaimi, selbst ehemaliger israelischer Geheimdienstler, schrieb, daß israelische Flugzeuge ein 'syrisches Atomlager' bombardiert hätten.

Der Zeitung zufolge hatten israelische Spezialkräfte monatelang vor dem Angriff spioniert.

Israel soll schon im Sommer Washington darüber informiert haben, daß sich nordkoreanisches Personal in der Anlage befinden soll.

Keine Kommentare

Als Washington Beweise über radioaktives Material zu sehen bekam, wurde grünes Licht zum Angriff gegeben, schreibt die Zeitung.

Bush schwieg sich Anfang der Woche darüber aus.

- Ich werde die Sache nicht kommentieren, sagte Bush bei einer Pressekonferenz.

Syrien und Nord Korea haben bestritten, daß eine atomare Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern stattfinde. Syrische Sprecher sagten, Israel habe nur Bomben in der Wüste abgeworfen ohne irgendwelche Schäden zu verursachen. Das einzige Land im Nahen Osten mit Atomwaffen ist Israel, aber USA klagt bekanntlich den Iran an, sich solche zu beschaffen. Niemand hat bisher Syrien wegen solcher Ambitionen angeklagt.

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Übrigens: Blackwater im Irak soll auch im Waffenschmuggel involviert sein – neue harte Anklagen. In hartem Wetter: Die privaten Sicherheitskräfte im Irak, darunter Fa. Blackwater, haben viel Kritik in den letzten Tagen einstecken müssen. Jetzt wird Blackwater auch wegen Waffenschmuggels verdächtigt. (Zit. dagbl.no v. 22.9.2007)



Private Sicherheitsgesellschaften, Leihsoldaten, sind zu einer Milliardenindustrie geworden. Angestellte von Blackwater aus Nord-Carolina werden jetzt verdächtigt, Waffen in das bürgerkriegsgeschüttelte Land eingeschmuggelt zu haben.

BBC zufolge werden mehrere Angestellte von Blackwater verdächtigt, Waffen an Organisationen eingeschmuggelt und verkauft zu haben, die von den USA als 'Terroristen' eingestuft werden.

Die Zeitung The News and Observer schreibt heute, daß zwei ehemalige Angestellte der Gesellschaft mit staatlichen Aufklärern zusammenarbeiten, um evtl. illegale Waffenverkäufe im Irak zu erforschen.

Blackwater ist bereits in sehr harten Zeiten, nachdem ihre Angestellten letzte Woche das Feuer auf eine Familie mit Kleinkindern eröffnet hatten. Mindestens 11 Zivilisten wurden getötet. Irak verweigerte eine Fortsetzung der Tätigkeit.

Blackwater gab das billigste Angebot für seine 'Dienstleistungen' ab, das aber immerhin noch mehrere hundert Millionen Dollar umfaßte.

Im Juli klagte die Türkei die USA an mit der Begründung, die Türkei habe amerikanische Waffen beschlagnahmt, die sie bei der PKK, der kurdischen Arbeiterpartei, gefunden habe. Jetzt untersuchen US-Stellen, ob Blackwater dahintersteckt.

Föderale Anklagebehörden erforschen die Sache zusammen mit Pentagon und Außenministerium. Man glaubt bereits genügend Beweise zu haben, um Anklagen zu erheben. Es ist nicht klar, ob einzelne Angestellte von Blackwater gemeint sind, oder die ganze Gesellschaft selbst.

Die USA haben keine Erklärung dafür, wo die verschwundenen 190.000 Waffen abgeblieben sind, die in der Zeit von Juni 2004 bis September 2005 spurlos verschwanden. Dies ergibt ein Bericht des Government Accountability Office.

Wenn man schon Verbrecher anheuert, dann darf man sich nicht wundern, wenn diese die ganze Palette von Möglichkeiten ausschöpfen und eifrig im Trüben fischen. Es werden noch ganz andere Sachen auftauchen, von denen man aber wohl nichts erfahren wird.

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Immer noch heißes Thema: die UFOs von Hessdalen. Man hofft jetzt, daß dieses Phänomen in den Auto-Tanks landen kann. Norwegische Forscher glauben, daß die Hessdalen-Phänomene den Schlüssel für den absolut umweltfreundlichen Treibstoff der Zukunft liefern können. (Zit. nrk.no v. 23.9.2007)



- Ich glaube, das Hessdalsphänomen ist eine Form von Wirbelwindenergie im elektromagnetischen Feld. Wir sehen dieses nicht. Es ist ganz unsichtbar, bis es auf irgendetwas trifft oder von etwas entzündet wird. Dann fängt es an, Energie als Licht abzustrahlen, sagt der Zivilingenieur Björn Gitle Hauge von der Hochschule in Östfold.

- Kann den Benzinmotor ablösen

Er hat an diesen Lichtphänomenen jahrelang geforscht und glaubt, daß hier die Lösung der Welt-Energieprobleme liegen kann.

- Ich glaube, daß dies eine Methode zur Speicherung von Energie sein kann. Finden wir den Schlüssel, kann dies ein Ersatz für normale Batterien sein und wäre eine Revolution beim Antrieb von Automotoren, meint Hauge. Er meint, man müsse jetzt die Forschung mit voller Kraft betreiben.

Seltene Stoffe

Bei der Erforschung der Lichter fand man heraus, daß sich darin zwei sehr seltene Stoffe finden: Skandium und Thortveitit. - Es war sehr überraschend, diese Stoffe in dem Licht zu finden, sagt Hauge, der einräumt, daß er selbst keine Ahnung von deren chemischer Zusammensetzung hatte, da dies nicht sein Fachgebiet sei. Er ist jedenfalls froh, daß alle 'außerirdischen' Theorien, daß also Hessdalen häufigen Besuch aus dem Weltraum habe, begraben werden können. - Ich glaube, daß dies der Start einer Energierevolution ist, sagt er. Das UFO-Mysterium in Hessdalen kann demnach der Beginn einer Energierevolution sein.

Es herrscht bereits reger Besuch von Wissenschaftlern aus aller Welt. Aber was wird das Ölimperium dazu sagen, das bereits erfolgreich alles, was mit neuer Energie, die praktisch nichts kostet, mit Gewalt unterdrückt hat? Ich glaube, daß sich sehr schnell ganz andere für Hessdalen interessieren werden, die absolut keine Erforschung im Sinn haben. Herr Hauge sollte vorsichtig sein, oder er wird plötzlich ein sehr reicher Mann, der nur noch Schafe züchtet und behauptet, seine Ideen seien nur ein Witz gewesen!? Man wird sehen.

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24. September 2007 Norwegen kann nicht auf die Hilfe der NATO rechnen, falls ein ernster Konflikt mit Russland entstehen sollte, meint Verteidigungschef Sverre Diesen. (Zit. ap.no v. 24.9.2007)

- Wir können nicht darauf vertrauen, daß uns die NATO hilft bei einem militärischen Konflikt, sagt er. Dies findet sich in der klassifizierten Verteidigungsstudie 07, zu der NRK Zugang hatte.

Die Ursache sei, daß die NATO schwerpunktmäßig den Terror bekämpft, z.B. in Afghanistan. Diesen schreibt, eine Invasion in Norwegen sei nicht realistisch, er zeichnet aber ein Szenario, bei dem der Kampf um Fisch, Öl und Gas in den nördlichen Gegenden eine Herausforderung gegenüber der militärischen Großmacht im Osten sein kann.

Russlands Übungsaktivität außerhalb der norwegischen Küste hat in den letzten Monaten dramatisch zugenommen. In 5 Monaten wurden norwegische Jagdflieger 18 mal hochgeschickt, um russische Bomber nahe der Grenzen Norwegens zu identifizieren. Julie Wilhelmsen vom NUPI (Norsk Utenrikspolitisk Institutt) stützt Diesens Analyse.

-Man kann auf jeden Fall eine Situation sehen, in der norwegische Interessen Gefahr laufen, übergangen zu werden, einfach aus dem Grund unserer Machtlosigkeit, und wir stehen sehr alleine da, sagt sie zu NRK.

Diesen will die Studie nicht kommentieren, bevor diese später im Herbst an die Regierung übergeben wird.

Wie ich bereits schon öfter geschrieben habe, scheint sich Norwegen auf Unannehmlichkeiten durch seinen östlichen Nachbarn gefaßt zu machen. Große Übungen wurden im Norden abgehalten, es wurden Landungsangriffe simuliert und abgewehrt, auch wurden zähneknirschend Streubomben getestet, die nur bei Landungen (militärischen) Sinn ergeben. Norwegen richtete im Norden realistische Übungsgebiete ein, um attraktiv für NATO-Brüder zu werden. Wie man sieht, schien dies alles nichts zu nützen, denn Diesen als Oberstkommandierender rechnet damit, daß er und seine Truppen von der NATO im Stich gelassen werden. Es kann daher durchaus sein, daß es eher im Norden losgeht  als in Iran. Die Russen könnten vorgeschobene Beobachtungsposten der USA ausschalten, so z.B. das Vardö-Radar oder EISCAT, falls diese Anlage als störend empfunden wird. Russland könnte seinen Hausflur für die Nordmeerflotte in Severomorsk wesentlich verbreitern und sich mehr vor neugierigen Beobachtern abschotten. Daneben sind neue Öl- und Gasfelder oberhalb des Nordkaps in der Erschließungsphase. Daß Russland den ganzen eisfreien Nordpol für sich beansprucht, ist bekannt. Auch deswegen wird es sich in eine günstige Position bringen wollen, falls diese Okkupierung nicht ganz reibungslos über die Bühne geht. Und an vorgeschobenen NATO-Stützpunkten im hohen Norden kann es kein Interesse haben. Vielleicht kann die Welt bald miterleben, wie eine gewisse Gebietsarrondierung stattfindet, wie man sie von Finnland usw. bestens kennt. Norwegen ist übersättigt von Einwanderern, z.T. äußerst krimineller Natur. Als Volk halte ich die Norweger für sehr gefährdet, wenn nicht gar bereits verloren. Wenn jetzt noch ein militärischer Spannungsfall dazukommt, wird sich zeigen, was diese Nation noch aushält. Die Isländer werden sich in der gleichen Situation befinden, auch Engländer und Schotten bekommen dann einen näheren Nachbarn. Was Diesen seiner Regierung erzählen muß, ist fast nicht zu glauben: Er geht davon aus, daß die NATO ihren Vertrag brechen wird und Norwegen allein dastehen läßt. Er verkauft brav das Märchen vom 'Kampf gegen Terror', das diesen Verrat angeblich rechtfertigen soll. Er wird genauso gut wie aufgeklärte Bürger wissen, daß der ganze Terror amerikanischer Lesart ein bestelltes Theater ist, das die Geldmaschinen in Gang halten soll und vor allem die Mohnfelder des CIA unter erste Priorität stellt. Die NATO könnte Norwegen vielleicht helfen durch vorbeugende Besetzung von Ölbohrplattformen und 'Verteidigung' wichtiger Ölzonen, allerdings gegen Bezahlung in natura, d.h. Übernahme in Eigenregie. Auch vom Klima her wird sich Norwegen sehr verändern, denn nach Abschmelzung von Grönland rechnet man mit einem Ansteigen des Meeresspiegels um rund 7 Meter. Dabei wird die ganze Südküste untergehen. Dazu im nächsten Beitrag.

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Schlechteres Wetter zu erwarten – Die Augen der UNO überwachen das Klima von Arendal aus. Und das, was geschieht, geschah während 600.000 Jahren nicht mehr. Das Meer kann 7 Meter ansteigen. (Zit. nrk.no v. 24.9.2007)

Das Klima hat der Menschheit behagt und sie geplagt, solange sie auf der Erde war.

Sieben Jahre Regen

Wir hatten Wärmeperioden und Eiszeiten. Und als das begann, was wir 'Kleine Eiszeit' ab 1315 nannten, regnete es 7 Jahre lang in Nordeuropa.

Daß sich das Klima ändert, ist also nichts Neues. Darin stimmt auch Svein Tveitdal am GRID-center der UNO in Arendal überein.

Er weist auf untersuchte Bohrkerne aus Eis hin, die das Wetter über 600.000 Jahre dokumentieren.

Außer Kontrolle

- Manchmal war es durchschnittlich 3 Grad wärmer auf der Erde, ein andermal um 8 Grad kälter. Und immer sehen wir, daß der CO2-Gehalt und die Temperatur einander wie Hand-in Handschuh gefolgt sind, sagt Tveitdal, der unterstreicht, daß dies im Moment dramatisch sei.

- Denn nie zuvor war der CO2-Gehalt so hoch wie jetzt. Dies sei hausgemacht, und wir sind dabei, die Kontrolle zu verlieren.

Das Meer steigt 7 Meter

Ein Beispiel ist, daß es den Anschein hat, daß das Eis in der Polgegend 40 Jahre früher abschmilzt als wir glaubten. Daß das Eis schmilzt, hat keine Wirkung auf das Meeresniveau, da dies schwimmendes Eis ist. Wenn aber das Grönlandeis auf dem Festland abschmilzt, dann steigt das Meer bis zu 7 Meter.

Und dann wird sich das Leben auch an der Südküste sehr verändern, sagte Tveitdal von GRID-Arendal in einigen Sendungen über Extremwetter bei NRK-Sörlandet in dieser Woche.

Wenn Grönland schon für 7 Meter reicht, dann dürfte die Antarktis für weitere 70 Meter gut sein, von der man im Moment gar nichts mehr hört. Jedenfalls schmilzt das Eis im Süden ebenso kräftig wie im Norden – und es handelt sich um Festlandeis!

Und hier noch ein Diagramm dazu über 400.000 Jahre. Offenbar ist das CO2 diesmal kräftig durchgegangen!



Und hier ist der schöne Alex (20), der gerade bei Frl. Paris Hilton baggert. Er scheint auch sehr mutig zu sein, denn er setzte sich neben P.H. ins Auto!


25. September 2007 Bundeskabinett beschließt Reform des Kontenpfändungsschutzes – jetzt kommt das P-Konto mit pfändungsfreiem Sockelbetrag von 985,15 €

Mit dem Gesetzentwurf wird das neue Pfändungsschutzkonto (P-Konto) geschaffen, auf dem ein Schuldner für sein Guthaben einen automatischen Sockel-Pfändungsschutz in Höhe von 985,15 € pro Monat bekommt. Jeder Bankkunde soll in Zukunft von seiner Bank verlangen können, daß (s)ein Giro-Konto als P-Konto geführt wird. Hat der Schuldner noch Unterhaltspflichten zu erfüllen, kann dieser Basis-Pfändungsschutz entsprechend der ZPO-Tabelle nach § 850 ff erhöht werden.

Derzeit bewirkt eine Kontenpfändung eine komplette Sperre, die oft nur durch gerichtliche Entscheidung zu durchbrechen ist. Abbuchungen gehen zurück, es folgen Ärger und Spesen. Im Pfändungsschutz bestehen derzeit noch Unterschiede z.B. zwischen Arbeitseinkommen und Sozialleistungen. Die Banken mit ihren „Konten für jedermann“ werden in die Pflicht genommen, daher:

- Der Pfändungsfreibetrag von derzeit 985,15 € gem. § 850 c ZPO bleibt frei, es können damit laufende Zahlungen beglichen werden.

- Der Basisbetrag gilt jeweils für einen Monat, egal also, wann Zahlungen auf das Konto eingehen.

- Wird der Freibetrag nicht ausgschöpft, wird er auf den nächsten Monat übertragen, der Freibetrag erhöht sich also möglicherweise. Dies soll Zahlungen abdecken, die nicht monatlich erfolgen, z.B. Versicherungsbeiträge.

- Die Art der Einkünfte spielt keine Rolle mehr, sie muß nicht mehr nachgewiesen werden. Schutz daher für alle Einkunftsarten, also auch für Einkünfte Selbständiger oder freiwillige Leistungen Dritter.

- Erhöhung oder Herabsetzung erfolgen durch gerichtliche Entscheidung (Rechtspfleger)

- Aber auch die Bank kann von sich aus erhöhen, wenn bestimmte Nachweise vorgelegt werden von Arbeitgebern, Schuldnerberatungsstellen, Sozialleistungsträgern

Achtung! Automatischer Pfändungsschutz nur beim P-Konto!

Geschützt ist jeweils nur ein einziges Konto. Dieses besondere P-Konto wird per Vereinbarung mit der Bank bestimmt. Gesetzlich soll ein Anspruch auf Umwandlung eines bereits bestehenden Kontos in ein solches P-Konto gegeben sein.

Neu: Pfändungsschutz auch für sämtliche Einkünfte von Selbständigen

Es soll ein effektiver Pfändungsschutz für Selbständige geschaffen werden, da das künftige Recht alle Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit wie Arbeitseinkommen oder Sozialleistungen behandelt.

Die Verkündung des Gesetzes soll noch 2007 erfolgen. Die Kreditwirtschaft bekommt jedoch eine Umstellungszeit von 6 Monaten ab Verkündung bis zum Inkrafttreten.

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Ernste Zweifel über die Klimabedrohung. - Es ist nicht bewiesen, daß die Klimaänderungen hausgemacht sind, meinen Forscher an der Uni Oslo. (Zit. nrk.no v. 25.9.2007)

Naturgeograf Ole Humlum an der Uni Oslo kam mit diesen Behauptungen in der heutigen Ausgabe von Wissenswert auf NRK P2.

- Die Unsicherheiten, die man findet, wenn man die Temperaturen studiert, zeigen, daß alles gar nicht so klar ist, wie dies dargestellt wird.

Will Beweise haben

Humlum verlangt daher klare Beweise dafür, daß die globale Erwärmung menschengemacht ist. - Ich glaube, es gibt wenige, die bestreiten, daß wir mitten in einer globalen Erwärmung sind. Aber ich meine, daß es keinen Beweis dafür gibt, daß dies hauptsächlich von uns Menschen gemacht ist, sagt er.

- Aber woran liegt es dann?

- Für diesen Fall ist sie auf natürliche Reaktionen zurückzuführen, oder eine Mischung von diesen und menschlicher Einwirkung. Die Unsicherheiten dabei zeigen, daß alles gar nicht so klar ist, wie dies immer dargestellt wird, sagt Humlum. Er hat Material aus Studien der Arktis und stellt fest, daß es dort Stellen gibt, die früher genauso warm waren wie heute.

90% sicher

Öystein Jansen, Direktor am Bjerknes-Senter und Mitglied im UN-Klimapanel, gibt zu, daß eine gewisse Unsicherheit besteht, aber er geht von einer 90%igen Wahrscheinlichkeit aus, daß menschliche Aktivitäten dahinterstecken. - Global gesehen handelt es sich um eine Temperaturerhöhung, bei der man schon sehr lang zurückgehen muß, um etwas Ähnliches zu finden. Das Klimapanel der UN hat sich durch die Literatur der letzten 6 Jahre durchgearbeitet. Es handelt sich um Tausende von Arbeiten. Diese Analyse unterstützt klar die Erklärung, daß menschengeschaffene Triebkräfte diese Temperaturerhöhung während der letzten 50 Jahre hervorgerufen haben.

- Gefühle spielen eine Rolle

Aber Humlum meint, daß die Gefühle der Forscher eine Rolle bei der Sache spielen. - Es gibt immer einen Sprung von einem wissenschaftlichen Artikel zu einer Zusammenstellung, bei der man mehr subjektiv ist, sagt er und weiter:

- Wenn man ins Detail geht, sieht man, daß es ganz große Unsicherheit und Datenmangel gibt, und er weist insbesondere darauf hin, daß die heutigen meteorologischen Meßstationen genau da aufgestellt sind, wo Menschen wohnen.

- Alle wissen, daß viel Wärme von dicht besiedelten Gegenden abgegeben wird.

Ich kann immer nur auf den Rat eines lebenserfahrenen Autors hinweisen, der ganz klar sagt: Glauben Sie nichts, nochmal nichts und absolut gar nichts, was in die Welt hinausposaunt wird, bevor Sie selbst den für Sie überzeugenden Beweis in Händen halten. Ob dies die angebliche Energiekrise ist, die angebliche Vogelgrippe, angebliche sonstige Krankheiten, die angebliche Gefährlichkeit des Iran, die menschengemachte Klimaerwärmung usw. usf. Vor allem sollten Sie diese Regel auf alles anwenden, was von Medien und besonders von Politikern in die Welt geschwafelt wird, es sei denn, sie reden von mehr Überwachung und höheren Steuern und besonders von „absurden Plänen, die hier nie Wirklichkeit werden“ usw. Vor allem ist alles nur vorläufig, was mit echter Wissenschaft begründet wird. Das einzige, was „die Wissenschaft“ weiß, ist, daß vielleicht ihre letzte Hypothese bisher nicht falsifiziert wurde, aber wir arbeiten dran... Die Wissenschaft von heute ist damit so gut wie zwangsläufig der Irrtum von morgen. Sicher ist gar nichts, noch nicht einmal die sogenannte „Wirklichkeit“, denn alles ist nur Ansichtssache.

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Inzwischen verhungern wir heimlich weiter - die kleinen Zeichen finden sich überall. Hier die Alke als Indiz:


Die Alke sind ins Inland gekommen und auf den großen Inlandssee Mjösa. Dies wird als Sensation in der Vogelwelt angesehen.

Die Alke sind extreme Seevögel, die den Winter auf offenem Meer verbringen und auf Vogelfelsen nisten. Der gehört hier einfach nicht hin, so weit weg von der Küste! Dies sagt Trond Berg in der Sendung Ut i Naturen (Raus in die Natur) im NRK. - Ich kann mich nicht daran erinnern, daß dies früher geschah, sagt er. Trond Berg meint, es müsse etwas Seltsames draußen in der Nordsee und dem Skagerrak passiert sein. Er glaubt, dies könne Versorgungsmangel sein, der die Vögel weit nach Osten und Norden ins Inland gezwungen hat, aber es könnten auch Westwinde gewesen sein.

Können verwirrt sein

Es wurden Alke in Österdalen, auf dem Mjösa und an anderen Stellen im Inland gefunden. Die Vögel sind es gewöhnt, draußen auf dem offenen Meer zu sein, und sie können verwirrt sein. Deshalb ist es nicht sicher, ob sie wieder zurückfinden, hier finden sie jedenfalls etwas zum Fressen. Der Alk auf dem Bild wurde gestern in Brumunddal fotografiert, andere wurden an anderen Stellen im Inland beobachtet, so z.B. im Laagendelta.

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Der (nordische) Mensch hinterläßt einen Saustall in freier Natur - hier einen vergammelten Zaun. Ein junger Elchbulle verfängt sich darin und zerrt um sein Leben, vergebens. Kommt die Feuerwehr mit der Rettungsschere? Keine Spur, es kommt jemand mit einer Knarre Kaliber .30-06 und das war's...Hier lebt der prächtige Kerl noch.


Und da ist noch so einer, vielleicht sogar derselbe..


Auch ihm soll es an den Kragen gehen, weil er mal Hunger hatte.


Aufruf in der Zeitung - Schicken Sie uns Ihre Jagdbilder - diese herrlichen Anblicke müssen unbedingt veröffentlicht werden!