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Wissenswertes 51                        31. Juli 2007

 

Nützliches Rauschen

Das Vibrieren der Erde enthält Informationen

"Hintergrundrauschen" ist bei Physikern eigentlich gefürchtet, weil es schwache Signale überdecken kann. Forschern um Deyan Draganov von der Technischen Universität Delft ist es jetzt allerdings gelungen, mithilfe solcher zufälligen Schwingungen einen Blick ins Innere der Erde zu werfen.

Um Informationen über das Erdinnere zu bekommen, benutzen Geophysiker Schallwellen: Nach Erdbeben durchlaufen seismische Wellen zuweilen das gesamte Erdinnere und lassen auf die Beschaffenheit des Gesteins im Erdmantel oder im Erdkern schließen. Auch bei der Suche nach Erdöl verwenden Explorationsfirmen Schallwellen. Diese erzeugen sie entweder mithilfe von Sprengungen, durch Luftdruckkanonen unter Wasser oder durch das so genannte Vibroseis-Verfahren. Dabei rüttelt ein Lastwagen an einer riesigen Platte, wodurch Schwingungen im Untergrund erzeugt werden.

Da alle diese seismischen Verfahren recht aufwendig sind und sich nicht überall anwenden lassen, träumen Geophysiker schon seit längerem davon, ihre Schallempfänger einfach in den Boden zu stecken und aus dem ständigen Vibrieren der Erde nützliche Informationen zu gewinnen. Wind, Wellen und kleinere Erdbeben lassen den Erdboden ständig erzittern, wodurch schwache seismische Wellen entstehen. Vor kurzem zeigten amerikanische Forscher, dass sich aus dem Rauschen, das Seismographen einfangen, durchaus Informationen über den tieferen Untergrund entnehmen lassen.

Daganov und seine Kollegen benutzten nun Messgeräte, wie sie Explorationsfirmen bei der Suche nach Erdöl verwenden. Solche so genannten Geophone werden in geraden, mehrere hundert Meter langen Reihen in einem Abstand von einigen Metern in die Erde gesteckt. Normalerweise fangen sie Schall auf, der absichtlich erzeugt wird. Die Forscher zeichneten nun aber nur das Rauschen auf, das während mehr als 500 jeweils 70 Sekunden langen Intervallen von alleine auftrat.

Anschließend verglichen sie die Signale, die an den unterschiedlichen Geophonen aufgezeichnet wurden, durch das mathematischen Verfahren der Kreuzkorrelation. Mit diesem Verfahren lassen sich Zeitabschnitte finden, bei denen sich das Signal ähnelt. Dem liegt die Idee zugrunde, dass es Wellen gibt, die von Schichtgrenzen im Erdboden zurückgeworfen werden und anschließend von mehreren Geophonen nacheinander registriert werden. So kann es vorkommen, dass bei den Schallaufnehmern ähnliche Signale auftreten. Tatsächlich identifizierten die Forscher mit diesem Verfahren mehrere Schichtgrenzen im Erdboden.

Anschließend verglichen sie die Rausch-Daten mit denen einer vorhandenen seismischen Untersuchung der gleichen Gegend. In beiden Datensätzen waren die gleichen geologischen Strukturen zu sehen. Die Forscher halten es daher für möglich, dass ihr Verfahren bei der Erdölexploration oder auch bei der Überwachung von Vorgängen im Erdinneren nützlich sein könnte.

Der Tag, an dem die Welt stillstand

Forscher vermutet, dass die Plattentektonik manchmal Pausen einlegt.

Erdbeben, Vulkanausbrüche, Tsunamis – all diese schrecklichen Naturkatastrophen könnten auf einen Schlag verschwinden, wenn die tektonischen Platten der Erde zur Ruhe kämen. In absehbarer Zeit ist damit freilich nicht zu rechnen – aber womöglich in ferner Zukunft, genau genommen in 350 Millionen Jahren. Das berichtet der amerikanische Seismologe Paul Silver von der Carnegie Institution in Washington im Wissenschaftsmagazin New Scientist.


Die obersten hundert Kilometer der Erde bestehen aus riesigen festen Platten, die sich mit einer Geschwindigkeit von einigen Zentimetern pro Jahr über das zähflüssige Gestein des Erdmantels schieben. An den Spreizungszonen der mittelozeanischen Rücken driften die Ozeanplatten auseinander, wobei neue Kruste entsteht. An anderen Stellen können die Platten kollidieren, wobei sich entweder Gebirge auftürmen oder ozeanische Kruste in einer so genannten Subduktionszone im Erdmantel verschwindet. Die Kontinente versinken nicht, sie bestehen aus leichterem Gestein und "schwimmen" sozusagen auf dem Erdmantel. Die unerbittliche Verschiebung der Platten ist mit einigem Rütteln und Quetschen verbunden – mit der Folge, dass die Erde zuweilen bebt oder Gestein schmilzt und sich über die Oberfläche ergießt.

Alle paar hundert Millionen Jahre treibt die Plattentektonik alle Kontinente zu einer einzigen Landmasse zusammen. So bildete sich vor 250 Millionen Jahren der Superkontinent Pangäa, vor 1,1 Milliarden Jahren existierte ein Superkontinent namens Rodinia. Nach Silvers Meinung könnte der Motor, der die Kontinente antreibt, zu Zeiten Rodinias zum Stillstand gekommen sein. Er vermutet, dass damals die Subduktionszonen verschwanden, durch die die Kontinente einander näher gekommen waren.

Nach derzeitiger Lehrmeinung müssten sich in einem solchen Fall irgendwoanders neue Subduktionszonen öffnen, damit der Prozess weitergeht. "Es gibt wenig Hinweise darauf, dass das passierte, als Rodinia entstand", sagt Silver. Der Vulkanismus auf der Erde versiegte daraufhin, die Kruste wurde dicker und kälter. Silver glaubt, dass der Stillstand etwa hundert Millionen Jahre anhielt. Durch die thermische Isolierung des Erdinneren kam es aber schließlich zu einem Wärmestau, der sich durch gewaltige Vulkanausbrüche entlud.

Anzeichen dafür könnten große Granitformationen auf der Nordhalbkugel sein. Durch den Hitzestau, so vermutet Lawford Anderson von der University of Southern California, schmolz das Gestein und drang von unten in die Kruste des Superkontinents ein. So könnte Rodinia schließlich zerfallen und die Plattentektonik wieder in Gang gekommen sein.

Das nächste Mal werden sich die Landmassen der Erde vermutlich in etwa 300 bis 350 Millionen Jahren zu einem Superkontinent vereinigen. Dann könnte die Plattentektonik erneut eine Pause einlegen – nur um später mit noch größerer Kraft wieder loszulegen.

Amerikas Höhen und Tiefen

Wärme aus dem Erdinneren hält den größten Teil des Kontinents über Wasser

Der Erdmantel funktioniert so ähnlich wie ein Kochtopf funktioniert, wussten Geowissenschaftler schon seit längerem: Die Gesteinsmassen wälzen sich ständig im Schneckentempo um, damit die innere Hitze des Planeten abgeführt werden kann. Die Folgen dieses Wärmeaustauschs sind auch auf den Kontinenten zu spüren, sagen nun Derrick Hasterok und David Chapman von der Universität von Utah in Salt Lake City: Die Hitze aus der Tiefe drückt Städte wie Los Angeles, Denver oder Salt Lake City um mehr als tausend Meter in die Höhe.

Den Berechnungen der Forscher zufolge würde die gesamte Ostküste der USA von Boston bis Miami zwischen 400 und 700 Meter unter Wasser liegen, wenn das Gestein darunter so kühl wäre wie in einigen Gegenden Kanadas. Denver, aktuell 1.600 Meter über dem Meeresspiegel gelegen, würde von 200 Metern Wasser bedeckt, und auch Salt Lake City würde um 1.500 Meter absinken. Die Rocky Mountains, die zwischen den beiden Städten liegen, blieben immerhin trocken. Im Nordwesten isoliert dagegen die kalte, in den Erdmantel abtauchende Juan-de-Fuca-Platte die Oberfläche gegen die Hitze aus dem Erdinneren. Seattle, jetzt auf Meereshöhe gelegen, würde ohne diesen Kühleffekt 1.800 Meter hoch liegen, errechneten Hasterok und Chapman.

Bislang hatten Geowissenschaftler thermische Unterschiede nicht berücksichtigt, um die Topographie der Kontinente zu erklären. Die Bewegung der tektonischen Platten und Unterschiede in der Dichte des Gesteins, so nahm man an, reichen, um zu erklären, wo sich Anhöhen und Senken bilden. Hasterok und Chapman weisen aber darauf hin, dass das nicht stimmen kann: Das Colorado-Plateau etwa liege 1.800 Meter hoch, die Great Plains östlich der Rocky Mountains dagegen nur etwa 300 Meter, obwohl beide in der Tiefe aus dem gleichen Gestein bestehen. Die Erklärung: Das Gestein unter dem Colorado Plateau sei 150 Grad Celsius wärmer und damit weniger dicht als unter den Great Plains, so die Forscher.

Für die Ozeankruste war die Wirkung der Wärme bereits bekannt: Die mittelozeanischen Rücken, an denen heißes Gestein aus dem Erdinneren nach oben quillt, erheben sich bis zu 3.000 Meter über die Tiefsee-Ebene. Die neu gebildete Ozeankruste schiebt sich von dort aus wie auf einem Förderband zur Seite und wird dabei immer kühler und schwerer und verliert an Höhe. Nach spätestens 200 Millionen Jahren ist die Ozeankruste dann so schwer geworden, dass sie komplett versinkt und im Erdmantel recycelt wird.

Da die Kontinente geologisch viel komplizierter aufgebaut sind als die einförmige ozeanische Kruste, hatten Geowissenschaftler thermische Unterschiede bislang nicht berücksichtigt. Hasterok und Chapman rechneten in ihrem Modell für Nordamerika nun jedoch die geologischen Unterschiede heraus, so dass die Wirkung der Wärme sichtbar wurde. "Wenn man die Hitze wegnimmt, liegt der größte Teil des Kontinents unter Wasser", sagt Derrick Hasterok. Lediglich die Gipfel der Rocky Mountains, die Sierra Nevada und das Kaskadengebirge im pazifischen Nordwesten würden aus dem Meer ragen.

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Furcht vor Inflation (Aus den neuesten MAX News)

http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E7F46CBC4742C4C
74BB6745488B3C14AE~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Weiterer Zinsschritt wahrscheinlich
26. Juli 2007
Das Wachstum der für die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB)
wichtigen Geldmenge M3 hat sich im Juni abermals überraschend beschleunigt.
Im Vergleich zum Juni 2006 sei M3 bereinigt um 10,9 Prozent gestiegen nach
10,6 Prozent im Mai, wie die EZB am Donnerstag in Frankfurt mitteilte.

Analysten hatten mit 10,7 Prozent gerechnet. Die Vergabe von Buchkrediten an
den privaten Sektor blieb mit einem Zuwachs von 10,8 Prozent ebenfalls auf
hohem Niveau.

Längerfristige Inflationsgefahren

Die übermäßige Geldversorgung der Wirtschaft weist nach Einschätzung der EZB
auf längerfristige Inflationsgefahren hin. Der starke M3-Anstieg ist deshalb
ein Grund für die Zinserhöhungen der EZB.

Seit Ende 2005 verdoppelte die Zentralbank den Satz für ihre Kredite an
Geschäftsbanken von zwei auf vier Prozent. Die meisten Experten rechnen im
September mit einem weiteren Schritt auf dann 4,25 Prozent. Auch ein
nächster Schritt auf 4,5 Prozent wird für möglich gehalten.

Schon seit 2001 über dem Referenzwert

Im gleitenden Dreimonatsdurchschnitt (April bis Juni) wuchs die Geldmenge
mit einer gegenüber dem Vormonat unveränderten Jahresrate von 10,6 Prozent.
M3 umfasst unter anderem Bargeld, Einlagen auf Girokonten, kurzfristige
Geldmarktpapiere sowie Schuldverschreibungen mit bis zu zwei Jahren
Laufzeit.

Das Geldmengenwachstum liegt schon seit Mitte 2001 über dem Referenzwert von
4,5 Prozent, bis zu dem die Geldversorgung nach Definition der EZB nicht zu
stärkerem Preisanstieg führt. Innerhalb und außerhalb der Notenbank wurde
bezweifelt, dass diese Messlatte angesichts vieler Neuerungen an den
Finanzmärkten noch gilt. EZB-Direktoriumsmitglied Jürgen Stark sagte dazu
kürzlich, es sei derzeit schwierig, die Geldnachfrage zu schätzen. Doch
werde die EZB den Referenzwert beibehalten, der nur ein Teil der monetären
Analyse sei.
Text: Reuter

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HEUSCHRECKEN WOLLEN AN´s EINGEMACHTE


-----Original Message-----
From: Vairocana21@gmx.de [mailto:Vairocana21@gmx.de]
Sent: Monday, July 30, 2007 18:56


FORTRESS kaufte für 3,5 Milliarden Euro die GAGFAH + will jetzt das sog. EK
02 = ca. 3 Milliarden kassieren!!!

Die Bundesregierung macht es ab August 2007 möglich!!

Aus der Financial Times Deutschland vom 24.07.2007

http://ftd.de/unternehmen/handel_dienstleister/:Gagfah%20Deutschland/230229.
html

Exklusiv Gagfah will zurück nach Deutschland

von Reinhard Hönighaus (Frankfurt)

Der US-Finanzinvestor Fortress erwägt, seine Luxemburger Wohnungsholding
Gagfah nach Deutschland zu holen. Hintergrund ist eine Steueränderung, die
das Bundeskabinett im August 2007 beschließen will.

Das unversteuerte Eigenkapital der einst gemeinnützigen
Wohnungsgesellschaften, das sogenannte EK 02, soll mit einer Pauschalsteuer
belegt werden. Danach könnten die Eigner frei über die Rücklagen verfügen.

"Wir prüfen, ob es eine Option sein könnte, unseren Sitz von Luxemburg nach
Deutschland zu verlegen", sagte Gagfah-Chef Burkhard Drescher der FTD.
"Durch die pauschale Abgeltungssteuer werden gleiche steuerliche Bedingungen
für alle Wohnungsgesellschaften geschaffen.

Die Abschaffung der EK-02-Problematik führt zu einer erheblichen
Erleichterung bei der Dividendenausschüttung.
Zudem erwarten wir, daß nach dem Wegfall der EK-02-Problematik mehr Städte
dem Beispiel Dresdens folgen und ihre kommunalen Wohnungsbestände verkaufen
werden."

Westdeutsche Wohnungsgesellschaften verfügen über 78 Mrd. Euro steuerfreies
Eigenkapital aus der Zeit der Gemeinnützigkeit bis 1990. Wenn sie vor 2019
Gewinne ausschütten, müssen sie diese Rücklagen auskehren und zu 45 Prozent
nachversteuern. Die meisten schütten daher nichts aus - ein Problem für
Finanzinvestoren, die ihre Geldgeber mit Rendite versorgen müssen.

Die Bundesregierung will nun durch eine zwingende, dreiprozentige
Abgeltungssteuer auf diese Rücklagen das Problem lösen und dabei 2,3 Mrd.
Euro einstreichen.

Der deutsche Städte- und Gemeindebund lehnt dies als Sonderbelastung für
kommunale Wohnungsfirmen ab. Die Steuer werde jene treffen, die zugunsten
sozialpolitisch motivierter Investitionen auf Ausschüttungen verzichten,
sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg. Kapitalstarke Finanzinvestoren
dagegen zahlen gerne, um einfacher ausschütten zu können: Beim Börsengang
der Gagfah 2006 hatte Fortress das Problem durch eine Luxemburger Holding
umschifft. Über Gesellschafterdarlehen werden Gewinne abgeschöpft und an
Aktionäre ausgeschüttet. Die Lösung ist umstritten und anfällig für
Steuerrechtsänderungen.

Bestand von 170.000 Wohnungen

Wie viel steuerfreies Eigenkapital in der Steuerbilanz der Gagfah
schlummert, wollte Drescher nicht genau beziffern. "Wir sind dabei, das zu
berechnen, gehen aber davon aus, daß wir bei der im Referentenentwurf
vorgesehenen Regelung einen niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag
zahlen würden", sagte er. Bei dem geplanten Satz von drei Prozent dürften
demnach die steuerfreien Rücklagen der Gagfah also mindestens 3 Mrd. Euro
betragen. "Beim Kaufpreis war die EK-02-Problematik bereits voll
eingepreist", sagte Drescher.
Für die Gagfah (Gemeinnützige Aktien-Gesellschaft für
Angestellten-Heimstätten) mit knapp 80.000 Wohnungen hatte Fortress dem Bund
im Jahr 2004 rund 3,5 Mrd. Euro gezahlt.

Durch weitere Zukäufe ist der Gagfah-Bestand seither auf 170.000 Wohnungen gewachsen.

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Kommentar Max: (Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen)


Der Artikel auf den der Spatz sich hier bezieht ist von
Richard C. Cook und unter
http://www.globalresearch.ca/PrintArticle.php?articleId=5772
nachzulesen. Leider kapieren eben alle 'demokratischen
Vordenker' nicht, dass die Demokratie nur funktionieren kann,
wenn sie dezentralisiert wird. D.h. die Macht, welche von
der Geldkreierung ausgeht, muss unters Volk verlagert
werden.

Die Amis werben immer mit ihrer Konstitution die besagt,
dass nur Münzgeld in Gold und Silber legal ist. Siehe die
hervorragende Dokumentation von
http://video.google.com/videoplay?docid=5232639329002339531.
Ansonsten meinen die Amis, damit alles geregelt zu haben.

Durch die weltweite Übernahme des Bankensystems (Bretton
Woods) und der Schaffung von IMF, BIS, WB, GATT/WTO etc. hat
sich die 'Global Governance und ihre Investmentbanker'
perfekt installiert. Nur darum handelte es sich bei beiden
Weltkriegen.

Die fraktionale Geldkreierung (s. MaxNews 8.2.07 Debitismus
- Wie Geld wirklich funktioniert! - bei Bedarf nachfordern)
hat es die 'Hochfinanz' geschafft, einen neuen fast
unsichtbaren aber überall spürbaren Industriezweig zu
kreieren - die Finanzdienstleister, oft auch Heuschrecken
genannt. Sie haben es geschafft, unter dem 'fraktional
reserve banking system' beliebige Summen von Geld zu
kreieren, die alle nicht mehr abgesichert sein müssen (die
Rede ist hier nicht von Goldstandards) und sich von der
realen Wirtschaft damit abkoppeln, während das Volk auf einer
'abgesicherten Basis' (Collateral/Land) mühsam Geld durch
Leistung erarbeiten muss und die 'Hochfinanz' gleichzeitig
alle Werte inflationiert und die Realwirtschaft und das Volk
meilenweit hinter sich lässt.

Der Jahresgewinn der US-Heuschrecken liegt bei über $500bln
und ist damit höher als der BIP von 92% aller Nationen.

Die Vorgehensweise ist immer gleich. Sie leihen sich 'Funds'
von der 'Hochfinanz', mit denen sie die Filetstücke der
Weltwirtschaft zusammenkaufen und unter dem Begriff
'restructuring' ausschlachten. Das Anlagevermögen wird
verscherbelt, die Belegschaft reduziert und damit werden die
'Funds' amortisiert und zurückbezahlt. Das abgetakelte
Unternehmen wird dann als 'saniert' weiterverscherbelt oder
an die Börse gegeben, wo es die ahnungslosen
Kleinspekulanten um ihr Geld bringt.

Während die kastrierten Unternehmen ohne Neuverschuldung kaum
noch überlebensfähig sind, geht es vor allem den 'equity funds'
immer besser. Sie leben in einer finanziellen Parallelwelt,
in der sie mit ihrem 'Credit Rating' fast beliebig Geld
kreieren können. Sie inflationieren mit dem Geldvolumen die
Währung und um einem Crash dieses Systems vorzubeugen,
inflationieren sie die Assets ebenfalls. Die Buchhaltung
stimmt. Nochmals in anderen Worten: Da sie ihre Werte immer
inflationieren - damit diese mit der Währungsinflation
Schritt halten - kann sie das Spiel beliebig fortsetzen.
Auf der Strecke bleibt der kleine Mann und die kleinen
Spekulanten, die versuchen ihr Geld zu überwintern.
(Kondratieff Cycle). Einen Winter kann es aber in Fiatzeiten
nicht mehr geben, solange die Sicherheiten mit der Währung
inflationieren.

Die sogenannten Experten, die Angst vor einem Crash haben,
sind die kleinen Spekulanten, welche um ihre Anlagen
fürchten, daß sie in einen Bereich investiert haben, in dem
mehr Geld als Werte vorhanden sind. Solche Crashes wird es
immer geben, doch sie berühren das System wenig und haben
kaum Auswirkungen auf die Währung. Die Hintermänner der
'Hochfinanz' haben momentan kein Interesse an einem
Zusammenbruch ihres so mühsam aufgebauten Systems. Sie
wollen die Weltherrschaft - die NWO - und kaufen mit ihren
Papierschnipseln all das auf, was sich die Nationen nicht
mehr leisten können. Unter dem Schuldgeldsystem haben sie
ohnehin totale Kontrolle über die dem IMF angeschlossenen
und demokratisierten Nationen.

Die Menschen, welche in der realen Wirtschaft leben, können
sich die Assets alle nicht mehr leisten. Wer heute noch ein
Haus in der Stadt besitzt, hat es geerbt, weil er es mit
Arbeit nie hätte erwirtschaften können. Die Einkommen werden
kleiner und mit steigender Arbeitslosigkeit wächst eine
Zwei-Klassen-Gesellschaft heran - die der Auserwählten und
Besitzenden - und die der Gojims.

Innovative oder technologische Erneuerungen gibt es nicht
mehr, weil die Menschheit nicht mehr zum Wohle der
Allgemeinheit Neues erfindet, sondern alles dreht sich nur
noch um die Gewinnmaximierung der 'Hochfinanz'. Die 'Global
Governance und ihre Investmentbanker' kaufen sich mit ihren
Papierschnipseln die Welt zusammen, während die Menschheit
sich immer weniger die Alltagsbedürfnisse leisten kann.

Die Leute, denen - ordinär ausgedrückt - die Kohle fehlt -
rufen immer nach dem Staat. Der Staat ist ein Gebilde der
'Hochfinanz' und wurde von ihr gegründet. Deshalb ist die
Zentralbank nie den Politikern - sondern immer der
'Hochfinanz' unterstellt. Die Zentralbank druckt aber kein
Geld, sondern 'autorisiert' es nur im Namen und nach
Spielregeln, welche die 'Hochfinanz' über das IMF und BIS
festgelegt hat.

Geld erhält seinen Wert heute nur noch durch die Anerkennung
und Akzeptanz des Volkes. Wir könnten problemlos den Staat
ignorieren und auf ein Wechselsystem zurück fallen, wenn der
Staat nicht mit der Steuer sein Monopol für die 'Hochfinanz'
durchsetzen würde. Der Feind des VOLKES ist sein eigener
Staat, der mit der 'Hochfinanz' gemeinsame Sache gegen es
macht. Die Politiker sind gekauft und im Machtrausch sind
sie hoffnungslos der 'Hochfinanz' ergeben. Ohne Geld können
sie keine Macht ausüben - Wahlversprechen kosten immer Geld.

Unsere Politiker kapieren nicht, dass das Geld durch die
Anerkennung des Wertes durch das Volk entsteht und all das
Geld, welches die Hochfinanz zum Aufkauf der Weltwirtschaft
kreiert, könnten die Politiker zum Wohlstand des eigenen

Volkes kreieren - doch sie bekommen ihre Schmiergelder und Honorare nicht vom Volk und dienern folglich der Hochfinanz'.

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Sollte jemandem in diesen Zeiten zufällig die "Peinliche Gerichtsordnung Karls V. von 1532 (die berühmte 'Carolina') in die Hände fallen, dann kann er in der Einführung von Gustav Radbruch u.a. folgendes lesen (Schräuble, herhören!):

- Die Freiheitsentziehung erscheint in der interessanten Gestalt für unbestimmte Zeit verhängter Sicherheitshaft ("ewigen Gefängnisses" nach dem Sprachgebrauch der Bambergischen Halsgerichtsordnung) gegen solche, von denen ein Verbrechen zu gewärtigen ist (Art. 176, 195), als Strafhaft aber nur in einem einzigen Fall: im leichtesten Diebstahlsfall wird "Kerker" angedroht (Art. 157).

Gegen die Vorstellungen von Schräuble war sogar die Carolina noch human, denn vorbeugend sah sie nur die Sicherungshaft vor!

- Geldbuße an den Verletzten wird in der Carolina wohl gelegentlich erwähnt (Art. 157, 158), Geldstrafe an den Staat aber nie! (abgesehen von der Ordnungsstrafe in Art. 215, 216)

Aber jetzt:

Es ist kennzeichnend, daß die Carolina mit dem Sprachgebrauch ihrer Zeit den Verbrecher, der seiner Strafe entgegensieht, schlechthin den "Armen" nennt (mit verdammt gutem Grund!) Auch in der Carolina gibt es freilich Überbleibsel einer selbst ihrer Zeit nicht mehr würdigen Grausamkeit: Verräter werden gevierteilt (Art. 124). Eine altertümliche Strafe für ein altertümliches Verbrechen, denn Verräter im Sinne der Carolina sind nicht nur die heutigen Hoch- und Landesverräter, sondern jeder, der einen Genossen oder sein Gut einem Feind in die Hände spielt.

Also ich wüßte nicht, was daran altertümlich sein sollte; das klingt alles hypermodern und durchaus praktikabel. Vielleicht sollte die Carolina demnächst wieder mehr zu Ehren kommen.Und noch etwas: Die Nürnberger spielen in der deutschen Rechtsgeschichte schon immer eine besondere Rolle. Auf sie war damals der Spruch gemünzt: Die Nürnberger hängen keinen, so sie ihn nicht haben!

Für alle Verräter hier der Art. 124 der Carolina:

Straff der verreterey

"124. Item welcher mit boßhafftiger verreterey mißhandelt, soll der gewonheyt nach, durch viertheylung zum todt gestrafft werden, Wer es aber eyn weibsbilde, die solt man ertrencken, vnd wo solche verreterey grossen schaden oder ergernuß bringen möcht, als so die eyn landt, statt, seinen eygen herrn, bettgnossen, oder nahet gesipten freundt betreffe, so mag, die straff durch schleyffen oder zangenreissen, gemert, vnd also zu tödtlicher straff gefürt werden, Es möcht auch die verreterey also gestalt sein, man möcht eynen solchen mißthetter erstlich köpfen vnd darnach viertheylen, daß richter vnd vrtheyler nach gelegenheyt der thatt ermessen vnd erkennen, vnnd wo sie zweiffeln, rath suchen sollen, Aber die jhenen, durch welcher verkundtschafftung richter oder oberkeyt die übelthetter zu gebürender straff bringen möchten, das mag on verwirckung eynicher straff geschehen."

Was für ein Gefühl haben Sie, wenn Sie heute noch von der 'Zwangs-Voll-Streckung' hören oder diese gar am eigenen Leibe erfahren müssen? Man hört in diesen edlen Worten heute noch die Knochen krachen, und genauso martialisch ist sie auch im "Recht" ausgestaltet. Von Menschenwürde keine Spur, und was im Gesetz an Grausamkeit fehlt, wurde untertänigst von der "Recht"-Sprechung eifrig hinzugefügt. Die 'Carolina' ist lebendiger, als man denkt!

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1. August 2007

Der Kollege RA Plantiko war so nett, hier einmal einige Prinzipien der geheimen Verfahrensordnungen aufzulisten. Wenn Sie Ihren Fall dabei wiedererkennen, ist dies ein weiterer Beweis für die Richtigkeit.

"Fraudulent Redressal" (Vortäuschen korrekter Rechtsmittelbearbeitung)
Innerhalb der "Heap"-Strukturen werden Unregelmäßigkeiten mit den Methoden des "Fraudulent Re-dressal" vertuscht. Es existieren sehr viele Formen. Dieses Phänomen bedeutet in deutscher Sprache die Vortäuschung der rechtlichen Überprüfung. Innerhalb dieses Begriffs wird die Justiz als Bestand-teil der Aufsicht betrachtet, weil die Unterlassung der Täterverfolgung auch eine wichtige Form der vorgetäuschten Aufsicht bedeutet.
Fraudulent Redressal ist in den meisten seiner Formen leicht durchschaubar. Die Täter haben dem-zufolge nichts dagegen, ihre Unkorrektheit in der Öffentlichkeit erkennbar zu machen. Eine solche Unempfindlichkeit weist auf eine zu erwartende Deckung des Mißbrauchs seitens der höheren Stellen hin. Aus diesem Grunde kann FR als Früherkennung einer durchaus unregelmäßigen Verwaltung von unten nach oben dienen. Es muß daher einleuchten, daß die Weiterverfolgung einer unkorrekt be-handelten Beschwerde bei sämtlichen Instanzen sehr wichtig ist - auch falls die weitere Vertuschung von vornherein absehbar wäre.
Eben die leichte Durchschaubarkeit der Täuschungen bedeutet gleichzeitig die Mißachtung des Be-schwerdeführers und/oder der Allgemeinheit insgesamt. Dies ist eine ernsthafte Bedrohung der Demokratie.
In der Vergangenheit war nur eine sehr begrenzte Öffentlichkeit für solche Mißstände möglich. Das Weltnetz bietet inzwischen mit Foren, Blogs sowie Netzseiten eine wesentliche Verbesserung dieser Situation an: Man muß die Sache nur glaubwürdig darstellen. Ein wesentlicher Einflußfaktor ist hier, eine Beschwerde so klar und unmißverständlich zu formulieren, daß die Antwort transparent bewertet werden kann. Eine wesentliche Bewertungshilfe bietet hier die Modellierung der Ausweich- und Vertuschungsmethoden an. Die Klarheit der Beschwerdeformulierung wird durch eine vorherige Betrachtung dieser Modelle positiv beeinflußt.

FRR 001 "Stonewalling" (Blockieren)
"Stonewalling" bedeutet die Verweigerung der Prüfung überhaupt. Im strengsten Sinne des Wortes reden wir daher nicht über die Vortäuschung einer Prüfung, sondern über das Ausweichen vor der Prüfungspflicht in ihrer primitivsten Form. Dies kann schriftlich erfolgen oder aber durch die Vorenthaltung jeglicher Antwort auf eine Beschwerde. Die "Abservierung" des Beschwerdeführers kann manchmal aber auch telefonisch erfolgen, damit im Falle der Weiterführung auf höheren Ebenen immer noch auf eine mündliche Antwort hingewiesen werden kann.
Das Verbieten oder die Sabotage von behördlichen Ermittlungen durch Eingriff der Politiker gehört auch zum "Stonewalling". Solche Aktionen werden außerhalb Deutschlands (meistens unter der eng-lischen Überschrift "Perversion of Justice" oder "Obstruction of Justice") schwer bestraft. Grundsätz-lich sind solche Delikte auch in Deutschland nach mehreren Vorschriften, z.B. als Strafvereitelung strafbar. Der Heapismus sorgt aber weiterhin dafür, daß diese Art Kriminalität wirkungsvoll gedeckt wird.

FRR 002 "Pollution" (Verunreinigung oder Themenersatz)
Der Gegenstand einer Beschwerde (die auch eine Strafanzeige sein kann) wird nicht behandelt. Statt dessen werden irrelevante Aspekte behandelt oder ein erfundenes Ersatzthema (Aliud) eingeführt und nur dieses angesprochen, vgl. die schon im Altertum von den  Rhetoren  (Rechtslehrern, Rednern pp.)gelehrte ignoratio elenchi (Verkennung des Streitpunkts). Diese Methode führt zum Ergebnis, daß der Beschwerde "keine Folge gegeben werden kann." Der Vorgang wird auch aktenkundig gemacht.
Der mittels Themenersatz hergestellte Anschein der Korrektheit ermöglicht es den höheren Stellen, auf eine bereits abgeschlossene Prüfung hinzuweisen, deren Ergebnissen sie "sich anschließen können."

FRR 003 "Partial Treatment" ( Teilbehandlung )
Die Teilbehandlung ist beinah selbsterklärend. Es besteht aus der Behandlung der (für die Behörde) harmlosesten Teilmenge einer Beschwerde. Es empfiehlt sich, Beschwerden möglichst kurz und frei von Nebenthemen zu halten.

FRR 004 "Bulking" ( Pauschalisierung )
Pauschalisierung besteht aus der Zusammenfassung von zwei oder mehr Beschwerden und die Beantwortung gemäß FRR 001 bis FRR 002. Es empfiehlt sich, falls möglich, nur eine Beschwerde auf einmal einzureichen.

FRR 005 "Eager Beaver" ("Emsiger Biber" - Der Scheinaktivist)
"Eager Beaver" bedeutet die Herstellung einer umfangreichen Scheinarbeit. Hier wird die "Gründ-lichkeit" eher am Kilogramm-mal-Zeit-Wert, nicht aber an der Inhaltsqualität gemessen. Das Ziel heißt schlicht, möglichst keine brauchbaren Ergebnisse zu liefern.
Das Phänomen kommt häufig in Verfahrensakten vor. Mehrfache Bände, vollgestopft mit irre-levantem Material, werden als Untersuchungsergebnis geliefert. Sogar Zeitungsartikel zu nicht ver-wandten Themen finden häufig in den Akten ihren Platz. Die Sammlung von solchem Ballastmaterial wird meistens nicht korrekt protokolliert. Genausowenig findet man Hinweise, ob die Aktenunter-lagen überhaupt einer Bewertung unterzogen wurden oder nicht.
Solche Prüfungen führen zwangsläufig zu keinen korrekten Ergebnissen.

FRR 008 "False Attorney" (Falscher Anwalt)
"False Attorney" ist meistens in den Begründungen der ausbleibenden Aufnahme oder Einstellung von rechtlichen Schritten gegen Straftäter zu finden. Dieses Modell kann aber auch in anderen Vorgängen, wie z.B. Verwaltungsverfahren vorkommen.
Der "False Attorney" erzeugt pseudojuristische Scheinargumentationen für seine Unterlassungen, die auf höherer Ebene gestützt werden. Der Täter nimmt die mögliche Bloßstellung durch das übrige Kollegium in Kauf. Der Nachweis für "False Attorney" mag schwer zu erbringen sein. Hinweise findet man womöglich in der Ausführung ohne Erklärung von Rechtsparagraphen. Dies sollte bei der nächsthöheren Be-schwerdeinstanz beanstandet werden.

FRR 009 "False Portia" (Die falsche Portia)
"False Portia" bedeutet eine Schutzmaßnahme für überführte Täter. Falls andere Methoden des FR nicht eingesetzt werden können, bekommt der Überführte eine unangemessen milde Strafe, um die Korrektheit des Vorgangs vorzutäuschen. Falls dies im Rahmen eines Verfahrens erfolgt, reden wir von Rechtsbeugung.

FRR 020 "Hillsborough Holidays" (Entfernen von Verantwortlichen)
Im Rahmen der Tragödie von Hillsborough konnten die Verantwortlichen der Gerechtigkeit durch Frühpensionierung entkommen. Obwohl in solchen Affären das Entfernen der Hauptfiguren sie nicht vor späteren strafrechtlichen Konsequenzen schützen kann, wird die Verfolgung in der Praxis er-schwert. Das Erscheinen der Täter vor Untersuchungskommissionen oder disziplinaren Verhand-lungen wird im wesentlichen verhindert. Dies erschwert in der Reihenfolge die strafrechtliche Klärung und/oder zivilrechtliche Wiedergutmachung.

FRR 021 "Karl-Otto" (Die eigene Unfähigkeit als Ausrede)
Um vermutlich sicherzugehen, daß eine Prüfung zu nichts führt, wird als Verlegenheitslösung die eigene Unfähigkeit zugegeben und als Ausrede verwendet, eine Prüfung nicht durchzuführen. Grund-sätzlich bedeutet dieses Modell für die FR-Täter eine erhebliche Blamage in der Öffentlichkeit, welche sie wohl bei den brisanteren Sachen als kleineres Übel in Kauf nehmen.

FRR 022 "Wickers Post" ( Die Weitergabe von Beschwerdebriefen )
"Wickers Post" bedeutet die Weitergabe eines Beschwerdebriefes an die Täter, um eine Gegenanzeige wegen falscher Verdächtigung oder übler Nachrede gegen den Beschwerdeführer herbeizuführen. Dies bedeutet einen Verstoß gegen die Datenschutzbestimmungen, was effektiv verhindert werden kann, indem man dies im Beschwerdeschreiben dies ausdrücklich untersagt.


 
1.5. Richterliche Servilität (Heap-Syndrom)   

Im LLAM (low level abuse model = Mobbing) findet sich eine  Zusammen-fassung des "Heap-Syndroms". Es bedeutet etwa Unterwürfigkeit gegenüber aktiven  Strukturen, z.B. Banken oder Politik, in größerem oder kleinerem Ausmaß. Dazu gehören der „vorauseilende Gehorsam" und die aktive oder passive Beteiligung an den Strukturen. Soweit man abschätzen kann, gehören etwa 5% der Richter aktiv und etwa 60% - 70% passiv zu den Strukturen. Die passive Kategorie leistet ihre Dienste "altruistisch" bis selbstaufopfernd für die "stärkere" Seite. Da das Heap-Syndrom nicht nur in der Justiz verbreitet ist, bilden die Befallenen die notwendige kritische Masse für eine Diktatur. 

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2. August 2007 Und hier wieder ein lesenswerter Kommentar meines Kollegen Friedrich Schmidt mit seinen hervorragenden Fähigkeiten, Sachen auf seinen Punkt zu bringen:

   "Wer muss für die Schulden der BRD aufkommen?"

Niemand kann es sich anmaßen, dieses über 60 Jahre eher vom Faktischen - nicht vom Rechtlichen her - bestimmte Thema mit allen kaum bekannten, sogar überwiegend geheim gehaltenen Verästelungen  umfassend darzustellen und dabei  zumindest alle wesentlichen Rechtsgebiete genau anzugeben, die hier irgendwie betroffen sind.

Aber soviel ist wohl klar. Wir befinden uns hier in einer Materie, die am wenigsten rechtlich zu durchdringen ist, im übrigen auch keinen verlässlichen Gerichtsstand anzubieten hätte, dessen Urteil zuletzt gegen den Willen des militärisch Hochgerüsteten, mit Vetorecht im Sicherheitsrat ausgerüsteten Unterlegenen durchsetzbar wäre. 

Das Kernproblem bleibt natürlich bei der rechtlichen Zuordnung von Verbindlichkeiten, wenn
der nominelle Rechtsträger BRD  völkerrechtlich ohne Legitimation dasteht und die Rückkoppelung zum Staatsvolk von den tatsächlichen Inhabern der faktischen und rechtlichen Staatsgewalt nie gewollt wurde. 

Dann müsste der Effekt eintreten, den Herr Wagner nach seinem Rechtsgefühl als die Verantwortung des oder der Handelnden angesprochen hat.

In dem Fall kommt hinzu, dass
die Kriegsalliierten nicht nur juristisch für schwerste Fehler bei der Geburt der BRD für deren Verbindlichkeiten "haften", sondern aus Rechtskriterien durch nachfolgendes eigenmächtiges Handeln völkerrechtlich sogar an erster Stelle "schulden!"
 
Jetzt rächt es sich für die Alliierten mit allen Konsequenzen, dass die Bundesbürger von ihrer jeweiligen
Scheinregierung nie als Grundrechtsträger anerkannt oder gar behandelt worden sind.

Dann können sie auch nicht für
die (völlig unnötig und nur auf Geheiß der Alliierten!) angehäuften BRD-Schulden haftbar gemacht werden.

Im Gegenteil, wenn es ihre zukunftgerichtete Politik war, Deutschland und alle westeuropäischen Staaten in ihre dauernde finanzielle Abhängigkeit zu zwingen, ... und wer könnte anhand der bekannten Fakten daran zweifeln, so könnte die BRD aus dem Gesichtspunkt der sittenwidrigen Schädigung hierfür Schadensersatz verlangen.
Sie müsste dann so gestellt werden, als ob diese erdrückende Schuldenlawine zu ihren Lasten nie aufgetürmt worden wäre.

Aber sie darf ja zeitlebens von den Kriegsalliierten für deren Machenschaften in dem Zusammenhang keine Entschädigung verlangen. Das aber ist auch ihr Todesurteil, wenn die Dinge jetzt öffentlich angesprochen werden müssen.

Wer als Staat seine Bürger klein und rechtlos hält, kann von ihnen keine großartigen Rettungstaten erwarten, wenn er selbst einmal in Not gerät.

Diese Weisheit holt jetzt alle die ein, die hierfür im weitesten Sinne verantwortlich sind.

Jetzt kann der Exkanzler H.K. endlich ganz konkret sagen, warum die
Einführung des Euro angeblich damals eine Frage von Krieg und Frieden war!

Über diese fraglos damals vorgelegte
Erpressung seiner Regierung von ganz "oben" könnte jedenfalls haftungsrechtlich die deutsche Schuldenlawine auf jene zusätzlich umgeleitet werden, die als Weltfinanzmacht (Rothschild, Rockefeller & Cie?) jene gegen das deutsche und alle anderen europäischen Völker gerichtete verbrecherische Politik rechtlich im Ergebnis dann zu verantworten hätten.

Wäre es angesichts der  von Rock.. & Roth.. zu verantwortenden Politik für deren Staathalter vor Ort möglich gewesen, die ihnen faktisch  aufgezwungene Politik der indirekten Tributzahlungen an die USA über deren von dort in alle Welt geschwemmte Papierdollarflut öffentlich anzuprangern, so wäre das uns alle jetzt bedrohende Desaster eines in den Auswirkungen nicht annähernd abschätzbaren, uns bevorstehenden  Weltfinanzzusammenbruchs bestimmt ausgeblieben, mindestens in einem viel geringeren Ausmaß eingetreten.

Die damit einhergehende Neuordnung der Weltwährungen hätte längst wieder zu einem stabilen, uns allen zugute kommenden Welthandel zurückgeführt.

Es ist und bleibt die pflichtwidrige Verhinderung dieser längst erkannten makroökonomischen Notwendigkeit, die uns alle in die vorhersehbare wirtschaftliche Katastrophe treibt, gegen die derzeit kein Kraut gewachsen ist.

Wer die treibenden Kräfte seit Jahrzehnten genau beobachtet, die zur Beibehaltung und dem weiteren Ausbau ihrer Weltfinanzherrschaft die Welt von einer mittleren Katastrophe zielgerichtet in die nächste treibt, um zuletzt beim längst von ihnen einkalkulierten und  vorhergesehenen "big bang" alleine über alles entscheiden und diktieren zu können, weiß genau, was uns als Kulturgemeinschaft Europa unwillkürlich bevorsteht.

Wenn wir uns nicht zeitig gegen diese einzigartigen staatskriminellen Machenschaften mit allen legalen Mitteln erheben, bleibt diese welthistorisch einzigartige ruchlose Tat zuletzt an uns als nicht ganz unschuldige, aber machtlose Mitwisser ebenso hängen.

Was bliebe jetzt noch zu tun?

Unsere Gegner haben alle Machtpositionen in der
weltweit gekauften Presse und natürlich in den westlichen Regierungen besetzt.

Wir können allenfalls eine idealistische Gegenposition aufbauen, die in kurzer Zeit Aussicht hat, weltweit, aber wahrscheinlich dennoch zu spät gehört zu werden.

Man kann gegen das
Grundgesetz im Ganzen mit guten Gründen als Diktat der Alliierten zu Felde ziehen.
Aber andererseits
hat es genau die wichtigsten Ingredienzien wie Gewaltenteilung, Volkssouveränität und die nicht manipulierbare Rechtsstaatlichkeit und das Menschenbild vom eigenverantwortlichen Subjekt kraft seiner  unantastbaren Menschenwürde, die ihm nie genommen werden darf. Diese müssen  wir jetzt wort- und inhaltsgetreu einfordern.

Wer sich aus der Politik hiergegen sichtbar wehrt, wie dies sicher zu vermuten ist, zeigt wahrhaft, in welches Lager er gemäß seinen entgegenstehenden Verlautbarungen hin gehört.

Wenn die BRD kein Rechtsstaat sein will, sondern ein Verwaltungskonstrukt, das mit Ewigkeitsgarantie der Kriegsalliierten und deren Wohlwollen eine ruinöse Fremdherrschaft gegen den Willen der eigenen Bevölkerung  aufzurichten sich anschickt, dann muss dies endlich gegen die gekaufte Weltpresse mit unseren Mitteln veröffentlicht werden.

Alleine die Ankündigung, einen den Namen verdienenden und mit den im GG vorgesehenen Mitteln einzurichtenden Rechtsstaat aufbauen zu wollen, weil die bisherige Art von verdeckter lupenreiner Fremdherrschaft, ausgeführt von einer Clique von bestochenen Verfassungshochverrätern, genannt Merkel & Cie. , würde den aktuell für alle nicht genau Informierten so unklaren Frontenverlauf endlich plausibel klären.

Genau dieser Zustand, beschrieben durch den
feigen Verrat an allen unseren hochgelobten Prinzipien wie Demokratie, Rechtsstaat, Volkssouveränität usw. durch alle unsere Regierenden, wäre dann der mögliche Aufbruch zu neuen Ufern, ohne den wir als Volk und Kulturnation nie überleben können.

Das alles hat sehr viel mit unbestechlicher Wahrheitssuche zu tun. Zuletzt wird sich die historische Wahrheit fraglos durchsetzen. Man kann sie eine Zeit lang unter Wasser halten, ersäufen lässt sie sich auf Dauer nicht.

Was aber unbedingt notwendig wäre, ist die umfassende Information aller durch unsere Medien und, nicht ganz unrealistisch, durch das von uns zu benutzende Netz.

Irgendwann haben wir Erfolg mit der Anprangerung der zahllosen eigenen Verfassungshochverräter, wenn die
bisher  für ewig dumm verkauften Landsleute erkennen, was da für eine Lawine an kriminellstem Politikversagen faktisch mit der ersten großen Rettungsaktion einer deutschen Bank bereits losgetreten wurde. Wer aber diese Lawine unterschätzt, die sich anschickt, jetzt auf uns alle niederzugehen, wird bald von den Ereignissen völlig überrollt.

Das hier bereits eingetretene gewaltige Ausmaß an kaum zu reparierendem Zerstörungswerk innerhalb unserer Kultur und auch unseren Seelen durch
60jährige Umerziehung und die Hintergehung durch diese voll fremdgesteuerten Regierungen muss endlich offen gelegt werden.

Der Keim unsers staatlichen Endes auf allen wichtigen Ebenen ist längst gesät. Nur wenn wir uns alle hiergegen vehement und gezielt wehren, haben wir noch eine Chance.
Aber dies ist
nur noch eine kurze Frage der Zeit.

Sobald der Zeitpunkt einer währungspolitischen und gesamtwirtschaftlichen Neuorientierung eintritt, müssen wir bereits in den Startlöchern sitzen, um die eigentlich und wirklich Verantwortlichen der Weltkatastrophen des letzten Jahrhunderts namhaft zu machen und damit die unabdingbaren Verhandlungen über den Neuaufbau eines fairen und insbesondere langfristig funktionierenden Weltwirtschaftssystems für unsere künftigen Generationen zu retten.

Merkel und Co. haben uns bislang als Volk nur feige verraten und hinterhältig um deren eigen Vorteils willen im Wort- und Rechtssinne verkauft.
Das ist gegenwärtig deren einzige Daseinsberechtigung, um sich mit weiteren Lügereien hier versuchen, von ihren unvorstellbarem Politikverrat insgesamt reinzuwaschen.

Deutschland in welcher aktuellen oder künftigen völkerrechtlichen Konstellation auch immer, kann sich nicht zum Büttel und Verteidiger vor weltweit verachteten Kriegsverbrechern machen lassen, die ohnehin sehr bald das Sagen verlieren werden.

Unsere politische "raison d `etre", also weltpolische Daseinberechtigung ist der bedingungslose Kampf für die Verwirklichung der Grund- und Menschenrechte innerhalb einer Demokratie mit voller Gewaltentrennung und nicht das Eintreten zu deren faktischer totaler Verhinderung, um so angeblich befreundete Kriegsverbrecher zu schützen.

Fazit:  
Das hier angedachte juristische Problem ist ohnehin vor keinem Weltgericht einklagbar oder mit Aussicht auf Erfolg zu lösen.
Da haben die größten Wegelagerer unserer Zeit schön vorgesorgt, dass man sie vor keinem internationalen oder außeramerikanischen Gericht verklagen kann. Das kann nur in den USA selbst erfolgen.

Eine Lösung ist dagegen sehr wohl vorstellbar, sie  verlangt von allen Beteiligten weltweit ohne Ausnahme zunächst enorme wirtschaftliche Opfer.

Nach den hier in Rede stehenden Beträgen zur Sanierung des Weltwirtschaftssystem und des US-$, werden diese 
nur über
Generationen zu schultern
sein.

Die sich bereits nach der im amerikanischen Immobilienbereich abzeichnenden Finanzkrise ist nicht mehr technisch zu bewältigen. Buchstäblich niemand mehr auf der Welt wird davon verschont. 

Die dann vermehrt zu erwartenden Rückläufe von Papierdollars in Billionenhöhe auf den Dollarmarkt werden ein wirtschaftliches Zerstörungswerk anrichten, das uns alle über eine
Megainflation auf der Welt  einholt, die durch keinen "Warenkorb" mehr zu verheimlichen ist.

Aber dieses reinigende Supergewitter hat seinen Preis. Vielleicht gelingt es,
die seit Jahrzehnten agierenden Finanzverbrecher, die heute noch mit höchsten Renommee angesehen werden,  endlich mal auf diese Weise dingfest und haftbar zu machen.

Wenn aber klar ist, dass nicht nur der
Rechtsstaat Deutschland eine pure Illusion ist, dann muss die bisherige politische (Fehl-)Konzeption eines vereinigten Europas ohne tragfähige Rechtsgrundlagen ebenso eine höchst gefährliche Illusion bleiben.

Wie soll dieses Europa nach seinem absehbaren Auseinanderfallen in der anstehenden Superweltwirtschaftskrise je wieder rechtlich und wirtschaftlich vereint werden können?

Die längst bekannten Urheber dieser angestrebten und teilweise verwirklichten totalen Konfusion auf allen Ebenen in der Welt müssen endlich weltweit angeprangert und ihrer enormen Einflussnahmemöglichkeit auf die gesamte Weltpolitik beraubt werden.

Sonst wird diese Welt kaum je zur Ruhe kommen und aus dem
Teufelskreislauf von Kriegsgewalt, uns Bürgern aufgezwungenem Kampf der Kulturen und damit unserer zerstörten Restkultur und zuletzt der gesamten Infrastruktur durch sie zerstörende Gegengewalt nicht mehr herausfinden.

Wenn Rechtsprinzipien durch mehr als 60jährige gegensätzlichen (durchaus kriminellen) Politikvollzug völlig auf den Kopf gestellt werden, ist zuletzt jedes Recht als Regelungsinstrument überfordert. (
Insbesondere, wenn die Hauptverantwortlichen kein Unrechts- und Schuldbewusstsein, dafür aber Atombomben haben, die sie rücksichtslos einsetzen könnten!)

An der Stelle des nicht voll einklagbaren Rechts haben Klugheit, Unbestechlichkeit der Entscheidungsträger und ein ausgewogenes politisches Urteil über  künftig notwendige und erreichbare Reformen absoluten Vorrang.
Nur so kann eine gerechte Neuordnung wie auch eine für alle hinnehmbare und faire Lösung finden.

Auf bewährte Rechtskernsätze unserer  langen, derzeit so verhöhnten Rechtskultur wird man dabei nicht verzichten können.


Der kontraproduktive Schreckenssatz in unserer Geschichte: "Wehe den Besiegten!" muss angesichts vorhandener Atomwaffen um unser aller Überleben willen definitiv der besseren Rechts- und Politikerkenntnis weichen, dass alle verlieren werden, wenn wenige ihre Interessen voll mit Gewalt durchsetzen können.

Einem GWB würde man dies zuletzt durchaus zutrauen, wenn er aus dem von ihm angerichteten Politikdesaster nicht dazugelernt hätte und nur so seinen erstrebten Ehrenplatz im Geschichtsbuch einnehmen könnte. 
 

Friedrich Schmidt
 

3. August 2007 Wissenswertes aus dem Spiegel. Der erste Dominostein ist gefallen. Nach der bekannten Lesart sieht alles wesentlich schlimmer aus, als jetzt mit Gewalt schöngeredet wird.

Übrigens gab es hier heute früh ein leichtes Erdbeben, Mutter Erde ruft sich in Erinnerung. Vielleicht noch ein Auftakt?

IKB-KRISE

Deutsche Bank erkannte die Gefahr - und handelte

An der Börse bleibt die Angst: Die Aktie der Krisenbank IKB ist trotz einer milliardenschweren Rettungsaktion erneut dramatisch eingebrochen. Finanzkreisen zufolge hat die Deutsche Bank die Risiken bei dem Mittelstandsfinanzierer früher erkannt als andere - und ihm prompt eine Kreditlinie gekündigt.

Hamburg/Frankfurt am Main - Axel Weber tat sein Bestes, um die Finanzmärkte zu beruhigen. Die Angst vor eine Bankenkrise in Deutschland, ließ der Bundesbankpräsident mitteilen, entbehre "jeder Grundlage". Die Probleme der Mittelstandbank IKB seien nicht allgemeiner Natur, sondern lediglich solche der IKB selbst. Außerdem sei die Bank durch den Beistand der KfW-Gruppe "wirkungsvoll aufgefangen" worden.

IKB-Logo in Berlin:
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AFP

IKB-Logo in Berlin: "Die Informationen tendieren gegen Null"

An der Börse sind die Ruhe-Appelle noch nicht angekommen. Die Aktie der IKB Chart zeigen hat ihre rasante Talfahrt heute fortgesetzt. Das im MDax Chart zeigen notierte Papier brach in der Spitze um mehr als 40 Prozent ein und beendete den Handel mit einem Minus von 28,35 Prozent.

Das wegen seiner riskanten US-Immobiliengeschäfte in die Schieflage geratene Institut hat damit binnen einer Woche fast eine Milliarde seines Börsenwerts verloren. Händler rechneten nicht mehr damit, dass die IKB in den kommenden Jahren Gewinne erwirtschaften kann.

Der Chef der Finanzaufsicht BaFin, Jochen Sanio, hatte am Wochenende vor der schwersten Bankenkrise seit 1931 gewarnt, sollte das Institut zusammenbrechen.

Die staatliche KfW-Bankengruppe teilte mit, sie übernehme bis zu eine weitere Milliarde Euro möglicher Verluste bei der IKB. Zuvor hatte die KfW bereits eine Liquiditätslinie in Höhe von 8,1 Milliarden Euro übernommen. Das maximale Verlustrisiko laut KfW liegt bei 3,5 Milliarden Euro. Von dieser Summe werde die KfW 70 Prozent abdecken, sagte eine KfW-Sprecherin. Den Rest teilen sich die Privatbanken und öffentlich-rechtlichen Kreditinstitute.

Finanzkreise: Das Ausmaß der Spekulation war noch größer

Die zur Verfügung gestellten Garantien decken Finanzkreisen zufolge aber nur ein Fünftel des spekulativen Engagements der IKB im US-Hypothekenmarkt ab. Demzufolge wäre die IKB mit rund 17,5 Milliarden Euro im Markt für zweitklassige US-Hypotheken engagiert. Noch ist unklar, wie viel die Mittelstandsbank am Ende tatsächlich zu schultern hat.

ZUM THEMA AUF SPIEGEL

Die 3,5 Milliarden Euro seien ein hypothetischer Wert, der bei der Abwicklung des US-Engagements entstehen könnte, hieß es in Finanzkreisen. Davon entfällt eine Milliarde Euro auf risikobehaftete Positionen in der IKB-Bilanz. Der Rest sind Risiken aus dem betroffenen Fonds "Rhineland Funding", der sich in den USA mit zweitklassigen Immobiliendarlehen verspekuliert hat.

In den Finanzkreisen hieß es, die IKB solle ihre spekulativen Investments abbauen und sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Eigentlich auf die Finanzierung deutscher Mittelständler spezialisiert, betreut sie seit sechs Jahren den US-Fonds "Rhineland Funding". Weil sich in den USA seit geraumer Zeit Kreditausfälle häufen, wurden Investoren nervös, der Fonds konnte seine Refinanzierung nicht mehr gewährleisten. (...)