© 2006 by lutzschaefer.com
 

Wissenswertes 38


9. Juni 2007  Mal was ganz anderes: Kanadische Ärzte staunten Bauklötze, als sie ihren Patienten operieren wollten: beim ersten Schnitt mit dem Skalpell kam dunkelgrünes Blut. Der Patient war aber kein Repto aus einem europäischen Königshaus, sondern Pharma hatte die Hand im Spiel (Zit. ap.no v. 8.6.2007)
   Kanadische Chirurgen bekamen Schock, als sie operieren wollten, s.o. Der Patient mußte notoperiert werden, es mußte schnell gehen. Beim ersten Schnitt kam grünes Blut. 'Blutrot' ist ein bekannter Begriff, der hier aber nicht zutraf. Das Blut war dunkelgrün, schreibt CNN.
Die etwas ungewöhnliche Farbe war auf ein Migränemittel zurückzuführen. Dies führte zu einem seltenen Zustand, bei dem Schwefel sich mit dem Hämoglobin mischte. Das Mittel wurde abgesetzt, und nach 5 Wochen war aller Schwefel aus dem Körper. Das Blut kehrte zu seiner normalen Farbe zurück, welche dies war, wurde allerdings nicht mitgeteilt.
------------------------------------

Juden schändeten Gräber von Palästinensern. Israelische Juden versauten (griset) am Freitag Gräber von Palästinensern im okkupierten West-Jordanland, als sie sich an einer heiligen jüdischen Stätte versammelt hatten, um zu beten, teilen Augenzeugen und militärische Stellen mit. (Zit. ap.no v. 8.6.2007)
    Die Israelis kamen am Freitag in dem Dorf Kifel Hares an, wo die biblische Gestalt Josva, ein Nachkomme von Moses, begraben sein soll. Das israelische Militär verfügte Ausgangssperre während des Besuchs.
Nach Darstellung des Bürgermeisters fingen die gläubigen Juden an, Schlagworte zu rufen "Tod den Arabern" und beschmierten Gräber von Palästinensern mit ehrenkränkenden Aufschriften. Mehrere Grabsteine wurden zerstört (ödelagt).
Auch das israelische Heer bestätigt, daß die Gräber geschändet wurden. - Das Heer nimmt die Sache äußerst ernst, sagte eine Militärquelle zum Nachrichtendienst AFP.

Deshalb wurde wohl auch die Ausgangssperre verhängt, damit die Besucher ungestört ihren Glauben leben konnten? Wann wird das hier bei uns passieren? Man beachte auch den immer wieder zu beobachtenden Heldenmut der israelischen Aggressoren, wenn es um den Zustand und die Art des Gegners geht! Hier dürfen noch nicht einmal Gräber errichtet werden, siehe Rheinwiesenlager. Jeder Kranz wird sofort weggeschmissen, jede Art Trauer o.ä. wird, wenn nicht glatt verboten, so doch mißtrauisch beobachtet. 'An den Taten sollt ihr sie erkennen!'
-------------------------

Israelischer Politiker weist jüdischen Staat zurück. Die Tatsache, daß Israel sich als jüdischer Staat definiert, wird zu dessen Untergang führen, meint einer der früheren führenden Politiker Israels. (Zit. fvn.no v. 8.6.2007)
   Avraham Burg war sowohl Führer in der israelischen Nationalversammlung als auch Direktor im halbstaatlichen Büro 'Jewish Agency', das die Einwanderung in Israel koordiniert. Er kam mit dieser aufsehenerregenden Äußerung in der Wochenendbeilage der Zeitung 'Haaretz'.
   Die Zeitung interviewte Burg im Zusammenhang mit seinem neuen Buch 'Hitler besiegen'. In diesem Buch beschreibt Burg Haaretz zufolge Israel als 'Zionistenghetto', und er vergleicht den Zustand Israels inmitten von okkupierten palästinensischen Gebieten mit Nazi-Deutschland.
   Burg sagt, er habe sein Buch geschrieben in der Sorge darüber, daß Israel auf dem Wege sei, verloren zu gehen. Burg verließ die israelische Politik vor 3 Jahren und ist heute Franzose und Geschäftsmann. In der Net-Ausgabe von Haaretz fordert er alle Israelis auf, die dies können, sich einen ausländischen Pass anzuschaffen.
   Burg meint auch, daß die Israelis auch die Rechtslage diskutieren sollten, daß alle Juden das Recht haben, in Israel einzuwandern. Er meint, daß die israelische Gesellschaft paranoide Züge trage und an Deutschland vor der Nazizeit erinnere. Die Sicherheitsmauer, die Israel in den letzten Jahren an der West-Bank gebaut habe, beschreibt Burg als 'fremdenfeindlich' und 'wahnsinnig'.
------------------------------------------

Condoleeza Rice warnt die Türkei davor, in den Irak zu gehen: Nicht gut für den Irak, nicht gut für die Türkei! (Zit. dagbladet.no v. 9.6.2007)
   C. Rice warnte die Türkei am Freitag davor, Truppen nach Nord-Irak zu schicken. - Das wäre weder gut für den Irak noch für die Türkei, sagte sie zu AP. Selbst wenn das NATO-Mitglied Türkei mit den USA alliiert sei, haben diese (USA) keine Möglichkeit, begrenzte türkische Streifzüge im Nachbarland zu begrenzen.
Am Donnerstag wurden drei türkische Soldaten von einer Straßenbombe getötet nahe der irakischen Grenze, und das türkische Militär versprach, die 'notwendige Antwort' an kurdische Aufrührer zu geben.
Am Freitag behaupteten irakische Kurden, daß die Türken auf das schießen, wovon sie meinen, daß dies die Verstecke der Aufrührer auf der anderen Seite der Grenze seien. Die Türkei meint, daß 4000 Mitglieder der Arbeiterpartei Kurdistans PKK sich im Nord-Irak verstecken. Die Gruppe stand hinter einer Reihe von Bombenangriffen in der Türkei in der letzten Zeit. Deshalb wurde schon wochenlang darüber spekuliert, ob Regierungschef Erdogan eine militärische Offensive plane.
  Die PKK hat seit 1984 für einen selbständigen kurdischen Staat gekämpft, ein Kampf, der bisher 37.000 Menschenleben gekostet hat.
----------------------------------------

Was lernen Mediziner eigentlich, fragt man sich, wenn man das hier noch liest: "Leiche" bewegte sich, als sie ins Kühlfach geschoben werden sollte. (Zit. dagbladet.no v. 9.6.2007)
   Er heißt Freddy Maguire, hat aber jetzt den Spitznamen 'Jesus Christus' bekommen, nachdem man ihn lebendig im Leichenhaus entdeckt hatte, schreibt die Times heute. Der 47Jährige aus Dublin wurde Ostern für tot erklärt von den Ärzten im Mater Hospital Dublin, nachdem die Belebungsversuche nach einem Herzinfarkt als erfolglos angesehen wurden.
Die Verwandten wurden über den Todesfall informiert, und die Vorbereitungen für die Beerdigung waren im Gang, als das Unglaubliche geschah: Eine Angestellte im  Krankenhaus sah sich die Hand von Maguire bewegen, kurz bevor die angebliche Leiche in den Kühlraum des Krankenhauses gebracht werden sollte.
   - Die Ärzte erklärten ihn für tot. Das ist beschämend und bestürzend. Ich meine, die sollten nicht unbestraft davonkommen, sagt Frances Maguire, Freddies Tante, zur Times.
Sie war selbst Patientin im Krankenhaus dieser fatalen Fehldiagnose und wollte noch im Nachthemd stehenden Fußes entlassen werden. Nur unter großen Mühen wurde sie aber zum weiteren Verbleib überredet. - Die Familie sagt, das mache die Dinge nicht besser.
   Frances stand vor der Krankenhaustür und tat etwas für ihre Nikotinsucht, als eine ihrer Enkelinnen kam und sagte, daß der Neffe am Leben sei.
- Ich glaubte ihr nicht, bis ich ihn mit eigenen Augen gesehen hatte. Man denke sich nur, wenn er ins Kühlfach gekommen wäre! Dank Gott, daß die Krankenschwester sich die Hand bewegen sah!
    Sie besteht jetzt natürlich darauf, später nur mit Handy begraben zu werden. - Und die sollen gefälligst checken, ob ich wirklich tot bin! Das Krankenhaus will den Fall untersuchen.

Das kann nur an einer neuen EU-Richtlinie "halb tot ist auch tot!" zur Subventionierung des Bestattungswesens liegen. Tot ist tot. Jetzt können sich die Juristen die Köpfe darüber zerbrechen, ob sein Erbe inkl. Steuerschulden usw. wieder an ihn zurückfällt, ob er noch Eigentümer seines letzten Hemdes ist, ob er als 'Auferstandener' automatisch wieder irischer Staatsbürger wird usw. usf. Es wird sicher einiges zu besprechen geben.
-----------------------------------------

15. Juni 2007  Die kürzeste und klarste Mitteilung des Tages: Bis Ende 2007 (der Rest ist der freiwilligen Selbstkontrolle zum Opfer gefallen)
Ende der Durchsage. Auffallend sind aber doch die derzeitigen militärischen Aktivitäten innerhalb der BRD, ob es die Holländer sind, die im Norden Terrorabwehr üben oder die Amerikaner, die in Butzbach zeigten, wer der Herr im Hause ist oder die Bundeswehr, die plötzlich während der Party von Heiligendamm anscheinend Spähposten aufgebaut hatte oder die derzeitige Großübung in der Ulmer Gegend oder die Stationierung der schwersten US-Bomber in Grafenwöhr oder die neue Housing dort für 50.000 Soldaten usw. usf. Für die Gerechten wird der Herr die Tage verkürzen....Irgendwie dreht sich das Karussell immer schneller, die Ereignisse in der Welt erscheinen immer wahnsinniger. Was ist inzwischen mit der Natur los? Der Lavendel steht in seltener Pracht, aber nichts, absolut nichts, was Flügel hat, zeigt sich, wo noch letztes Jahr sich Bienen, Hummeln und Schmetterlinge aller Art tummelten. Bäume sterben plötzlich ab, die Rosen sind oben gesprenkelt, als ob sie kleine Verbrennungen haben, während die Unterseite nichts davon hat. Rosen schlugen sehr schön aus und waren plötzlich komplett tot, auch andere Pflanzen im Garten quälen sich, so die Hortensien, auch ist keine gescheite Petersilie zu bekommen. Aufgefangenes Wasser vom Dach schäumt in der Tonne, als ob Seife darin wäre. Die Äcker sehen trostlos grün aus, kein Blümchen an den Rainen lockert die Farben auf. Irgendwie scheint ein Zustand erreicht, wie er in den Pharma-Giftkatalogen abgebildet ist: nur noch der Profit wächst, auf den Rest kann man verzichten. Leider hat das Globalisierungsdenken nichts mit ganzheitlichem Denken zu tun, einer der schwersten Irrtümer des Materialismus! Selten erschien die "Ruhe" in der Natur so bedrohlich. Dafür ziehen die Flieger am Himmel einen Strich neben dem anderen, die Konjunktur "brummt" ja, und dazu gehört schließlich das Fliegen. Nur wenn ein Auto so qualmen würde wie die Flieger da oben, würde es sofort aus dem Verkehr gezogen. Die Flugrouten müssen jetzt anscheinend auch schon paarweise benutzt werden und beinhalten auch Kehrtwendungen, sicherlich, weil die Business-Class die schöne Aussicht nochmals genießen will. Andere Flieger, die meistens sehr viel höher unterwegs sind, qualmem dagegen überhaupt nicht, sicherlich ältere Modelle, die nicht dem neusten Stand der political correctness entsprechen. Aber alles nicht so schlimm, die "da oben" werden schon wissen, was sie tun. Und ob sie das wissen!
------------------------------------------

Wie schön, daß es die EU gibt, obwohl man eigentlich gar kein Mitglied darin ist - Umweltvorschriften ruinieren kleinere Busgesellschaften in Norwegen (Zit. nrk.no v. 15.6.2007)
   Strengere Umweltvorschriften für Schulbusse können kleinere lokale Busgesellschaften in Nordland ruinieren.
Einzelne Gesellschaften müssen 7 bis 8 Mio nkr investieren in ganz neue Busse, um eine Konzession der Gemeinde zum Schultransport zu bekommen. Dies ist die Forderung der EU für Motorenabgase als Hintergrund dieser Anforderungen. Für die Busgesellschaft Holmström in Valnesfjord bedeutet dies das Aus nach 50 Jahren Busbetrieb. - Wir haben keine Mittel, um in neues Material zu investieren. Für uns wird dies das Aus bedeuten, sagt Aage Olsen von der Bus-Gesellschaft.
Die Holmström Busgesellschaft ist genötigt, fast 8 Mio nkr in vier neue Schulbusse zu investieren, wenn die Gesellschaft weiterfahren will.
    EU-Forderungen - es sind die neuen EU-Anforderungen, die dazu führen, daß der Distrikt Nordland neue umweltfreundlichere Busse verlangt mit Motoren, die weniger verunreinigen. Die neue Konzessionsperiode für den Bustransport beginnt nächstes Jahr im März und geht bis 2015.
   Petter Lind betreibt eine eigene Busgesellschaft in Ballangen, und er meint, daß die Forderung nach umweltfreundlicheren Fahrzeugen sicherlich berechtigt sei, dies müsse jedoch nach und nach geschehen. - Das ist nichts, was man über Nacht schafft, diese Busse müssen ja auch erst noch hergestellt werden, sagt Lind. Sonja Steen von der offiziellen Seite meint, daß der Beschluß feststehe, daß es aber eine Übergangregelung geben werde. - Ich sehe das so, daß man vielleicht noch ein paar Jahre vor sich hat, um das zu bewerkstelligen, sagt sie.

Norwegen ist zwar kein Mitglied in der EU, befolgt aber deren Regeln durch freiwillige Umsetzung in innerstaatliches Recht. Ein Beitritt wird immer noch lebhaft diskutiert, derzeit überwiegt aber wieder die Ablehnung, die nicht schwer zu begründen sein dürfte. Norwegen ist auch dem Schengener Abkommen beigetreten und bildet nach Rußland hin eine EU-Außengrenze. Die EU war noch nie etwas für die einheimischen "Kleinen", die regelmäßig durch undemokratische Anordnungen der Brüsseler Polit-Kommissare aus traditionellen Bereichen entfernt werden, um den "Großen" Platz zu machen. Ob die Schulkinder wie heute schon kilometerweit zu Fuß gehen müssen, spielt keine Rolle. Die Kehrseite davon ist, daß Eltern ihre Kinder selbst zur Schule fahren (müssen). Was per Saldo dabei für die Umwelt rauskommt, wird eines Tages als "völlig überraschend" und "wissenschaftlich", natürlich kostenträchtig enthüllt werden.
-------------------------

Polizist per Steckbrief in Bergen ausgehängt. Ein Polizist, gegen den ermittelt wurde in Verbindung mit dem Todesfall Eugen Obiora in Trondheim, wurde auf Plakaten mit Bild und Adresse in Bergen öffentlich ausgehängt. (Zit. nrk.no v. 14.6.2007)
   An mehreren Stellen im Zentrum hängen Plakate mit vollem Namen und Adresse des Polizisten. Gegen ihn läuft ein Ermittlungsverfahren, weil der Asylant Eugen Obiora nach der oben beschriebenen Festnahme per verbotenem Halsgriff und anschließender Fesselung in Bauchlage gestorben war. Hinter der Plakataktion stehen die Internationalen Sozialisten (IS) in Bergen. - Stoppt den Polizisten NN, bevor er nochmal tötet! Plakate mit vollem Namen und Bild sind an mehreren Stellen in Bergen Zentrum ausgehängt. Es handelt sich um den Polizisten aus Trondheim, gegen den von der Spezialeinheit für Polizeisachen ermittelt wird in Verbindung mit dem Todesfall Obiora, der dort namentlich angeführt wird. Der Polizist war schon vorher in einer Reihe von Internet-Bloggs und privaten Webseiten identifiziert worden, aber am Mittwoch waren diese Angaben auch auf Plakaten in Bergen-Zentrum zu sehen.
   - Hätte suspendiert werden müssen - Odd Arild Viste von den IS in Bergen steht hinter dieser Aktion. - Wir meinen eigentlich, daß dies kein gutes Mittel ist, ihn zu identifizieren. Und wir sehen auch, daß dies seine ganze Familie trifft, sagt Viste zu ba.no. Aber es ist der Polizeichef in Trondheim und die Spezialeinheit für Polizeisachen, die in dieser Sache die Verantwortung trägt. Der Polizist hätte vom Dienst suspendiert, und die Sache gehörig erforscht werden müssen, sagt er.
- Will Aufmerksamkeit haben - Das Plakat lädt die Bevölkerung auch ein zu einer Diskussionsversammlung über die Obiora-Sache, Polizeigewalt und Rassismus. - Wir wollen Aufmerksamkeit dafür, wie umfassend der Rassismus in der Polizei verbreitet ist, sagt Viste.

Dies ist inzwischen glatte Lynchjustiz, zu der die IS in Bergen greifen. Von Persönlichkeitsschutz war in dem Artikel keine Rede, offenbar bekommt der Mob langsam völlig freie Hand, wenn Ausländer von Polizeimaßnahmen betroffen sind. Auf der anderen Seite wird die stetig steigende Zahl von Vergewaltigungen durch eben diese Ausländer beklagt, die epidemieartig um sich zu greifen scheint. Die Polizei wird gescholten, wenn sie zu ausländischen Schießereien in gewissen Vierteln gar nicht mehr ausrückt und sich bedeckt hält. Inzwischen mausern sich die Gangs der Straße zu deren absoluten Herrschern nach dem Vorbild hierzulande. Die Politik hofiert die "Migranten" und gängelt und entwaffnet das eigene Volk. Wer aber auf diese berechtigten Mißstände auch nur hinweist, darf sich auch im Norden sicher sein, als "Nazi-Schwein" usw. mit allen Mitteln bekämpft und niedergetreten zu werden. Daß alles auf dem Kopf steht, ist ein bekanntes Mittel im eifrigen Kampf der Politiker, Europas Bevölkerungsaustausch zu forcieren. Es darf gefragt werden, wem dies nützt?!
------------------------

Wer es noch nicht mitbekommen hat: Lewis "Scooter" Libby muß Haftstrafe antreten. Der frühere Staabschef von US-Vizepräsident Dick Cheney muß sofort seine Gefängnisstrafe von zweieinhalb Jahren antreten, auch wenn das Urteil angefochten ist. Dies entschied ein amerikanischer Richter heute. (Zit. nrk.no v. 14.6.2007)
   Libby muß die Strafe antreten, während die Rechtsmittelfrist gegen das Urteil, das gegen ihn im März dieses Jahres erging, noch läuft.
Er wurde für schuldig befunden der Lüge, der Falschaussage und der Behinderung von Ermittlungen, wer die Identität der CIA-Geheimagentin Valerie Plame im Jahre 2003 ausplauderte.

Es trifft sicherlich keinen Unschuldigen, aber die Berufungsverhandlung wird es in sich haben, wenn Cheney selbst als Zeuge auftreten muß. Es kann sich leicht herausstellen, daß man "den Kleinen hängt", während der "Große" weiter sein schmutziges Geld verdient. In der Sache ist mit Sicherheit noch einiges an politischem Sprengstoff vorhanden.
------------------------

Man reibt sich die Augen: hat Bush plötzlich doch recht? "Deshalb wünscht sich der Iran Atomwaffen". Walid al-Kubaisi meint, Ahmadinejad sehe sich selbst an als ein Auserwählter, der Atomwaffen gebrauchen könne, um die Wiederkunft al-Mahdis vorzubereiten. (Zit. aftenposten.no v. 11.6.2007)

Kein rationaler Politiker - Der Versuch des iranischen Präsidenten, sich Atomwaffen zu beschaffen, zielt nicht auf die Schaffung einer Machtbalance, so wie Israel und Pakistan denken. Ein solcher Gedankengang würde Ahmadinejad als rationalen Politiker ansehen. Das ist er aber nicht.
   Beitrag verfaßt von Walid al-Kubaisi

Motiviert von seinem Glauben. Ein solcher Gedankengang berücksichtigt nicht eine tiefere Einsicht in die Politiker im Mittleren Osten vom Kaliber Ahmadinejad. Ahmadinejad ist mehr motiviert von seinem Glauben als davon, Irans Position in seiner Umgebung zu stabilisieren.
   Die ganze Welt steuern - Er sagte, daß "die Hauptaufgabe der iranischen Revolution sei, den Weg zu bahnen für die Wiederkunft al-Mahdis. Deshalb müsse der Iran eine starke und entwickelte islamische Gesellschaft werden, denn dann könne der Iran ein Beispiel sein für andere Volksgemeinschaften und eine würdige Arena für den Imam aller Zeiten, al Mahdi."
   Ein anderes mal sagte er: "Wir sind verantwortlich dafür, ein exemplarisches islamistisches Gemeinwesen zu errichten als Führer zu dem großen Ereignis und als Ausgangspunkt zur Errichtung der internationalen islamistischen Gerechtigkeitsregierung." Diese Regierung soll der Imam in den letzten Tagen errichten als Imperium, das den ganzen Erdball umfaßt. Deshalb sagte er am 5. Juni letztes Jahr zu einer Versammlung von Religionsstudenten in der Stadt Qom: "Wir müssen uns darauf vorbereiten, die ganze Welt zu lenken. Die einzige Art dafür ist, unsere Vorstellungen auf die Basis von al-Mahdis Wiederkunft zu stellen."
   Hauptsäule im Shia-Glauben. Al-Mahdi ist die Hauptsäule im Shia-Glauben. Er ist der 12. Imam, der im Jahre 941 n. Chr. verschwand, als er 5 Jahre alt war. Er wurde unsichtbar, blieb aber in der Nähe der Menschen der Welt. Er wird wiederkommen in den letzten Tagen, um Krieg gegen die zu führen, die den Islam als Religion nicht akzeptieren. Er besiegt diese in einem Weltkrieg und errichtet das islamische Imperium, das gerecht ist, denn al-Mahdi wird über die Menschheit mit dem Gesetz der Sharia herrschen. Er wird dieselbe Rolle spielen wie Christi Wiederkunft in der Offenbarung.

Steuert die Welt - Ahmadinejad gehört der Schule "al-Hudjatiya" innerhalb des Shia-Islam an. Diese Schule glaubt, daß:

1. Al-Mahdi die Welt durch seine Abwesenheit hindurch lenkt. Deshalb sagte Ahmadinejad, daß "Bush Allahs Wille nicht hindern könne", denn der Gang der Welt, nach diesem Glauben, sei unausweichlich und zugunsten von al-Mahdis Plänen, die Ahmadinejad in Handlungen umsetze.

2. Al-Mahdi 36 Pole aus jeder Generation erwähle, um das Universum zu tragen und dieses am Fall zu hindern. Diese 36 Pole können von Außenstehenden nicht (wieder)erkannt werden, sie können aber hin und wieder an ihren Taten erkannt werden. Ahmadinejads Bewunderer im Iran bestehen darauf, daß er ein solcher Pol sei, etwas, was er nie zurückgewiesen hat.

Ganz im Gegenteil: nachdem er im Juni 2006 eine Rede vor der UN gehalten hatte, erzählte sein Sekretär, daß, als er seine Rede begann, er von einer Gloriole aus himmlischem grünem Licht umringt gewesen sei. Die Führer der Welt saßen 28 Minuten lang wie gefesselt in ihren Stühlen und hörten ihm in außergewöhnlicher Stille zu. Ahmadinejad kommentierte dies damit, daß er persönlich die Anwesenheit dieses Lichts gefühlt habe.

Ausgewählt von al-Mahdi - Und bevor er sich als Kandidat zur Wahl meldete, sagte Ayatollah Yazdi, geistiger Führer Ahamdinejads, daß al-Mahdi ihn selbst auserwählt habe, deshalb sei es eine religiöse Pflicht, ihn zu wählen. Ahmadinejad sagte selbst, daß er an der Wahl teilnahm nach 'Khalwah'. Khalwah ist eine Meditationsversammlung, in der man al-Mahdi anrufen könne, seine Nähe spüre und ihn um Antworten im Gebet bitten könne.
   Der Glaube daran wird durch Handlungen verstärkt: Auf einem Regierungstreffen mit den Ministern Irans schlug Vizepräsident Perviz Dawodi vor, eine Vereinbarung mit dem verborgenen al-Mahdi zu unterzeichnen. Ahamdinejad und alle Minister unterschrieben die Vereinbarung als Pakt zwischen al-Mahdi und Ahmadinejads Regierung.

Muß den Weg ebnen - Die Vereinbarung geht auf die Verpflichtung der Regierung hinaus, den Weg für seine Wiederkunft zu ebnen. Der Kulturminister Safar Harandi nahm diese Vereinbarung mit allen Unterschriften und warf diese in den Gamkaran-Brunnen, der sich in der Nähe der religiösen Stadt Qom befindet. Dort werfen alle Pilger ihre Bitten an den Imam al-Mahdi hinein. Am Grunde des Brunnens ruhen Zehntausende solcher Bitten, gesandt an al-Mahdi von gläubigen Shia-Muslimen.
   Deshalb bewilligte Ahamdinejad 20 Mio Dollar seines Budgets, um die Gamarkan-Moschee zu erweitern, wo der Brunnen steht - um diese Stelle darauf vorzubereiten, al-Mahdi zu empfangen. Er traf sich mit Khamenei am 10. August letztes Jahr, um ihn um Erlaubnis zu bitten für die Erweiterung von Teherans Hauptstraßen zu demselben Zweck des Empfangs von al-Mahdi.

Ankündigung mit Chaos - Die Schule, der Ahmadinejad angehört, "al-Hudjatiya", glaubt, daß "al-Mahdis Wiederkunft dadurch verkündet werden kann, daß Chaos geschaffen wird, Kriege, Blutvergießen und Konflikte rundum in der Welt. Dann seien die Umstände reif, und die Zeichen seiner Wiederkunft werden erfüllt." Deshalb glaubt Ahmadinejad, daß al-Mahdi ihm die zeitliche Führung zur Erfüllung eines Auftrages gegeben habe, nämlich den "Clash of Civilization" zu beschleunigen unter Irans Führung, in Konfrontation zum ungläubigen Westen. Iran hat viele Schritte auf dieses Ziel hin geschafft, und zum erstenmal seit dem 7. Jahrhundert hat Iran steigenden Einfluß und Kontrolle bis hin zum Mittelmeer über ein Netzwerk von Shia-Organisationen in den Golfstaaten, und mit Kontakten und Einflüssen auf Sunni-Länder wie die Türkei, Ägypten und Nord-Afrika.

Die Wiederkunft al-Mahdis im Jahre 2008 - Der Parlamentspräsident Mahdi Kharobi sagte letztes Jahr, daß Ahmadinejad und seine Mitarbeiter davon überzeugt sind, daß der Mahdi in zwei Jahren erscheint. Das heißt also 2008. Iranische Experten glauben, daß Ahmadinejad und seine Mitarbeiter bereits Anzeichen für die Wiederkunft al-Mahdis erkennen, und daß die Atomkraft in direktem Zusammenhang mit dieser Doktrin stehe. Ahmadinejad sagte in der Stadt Mash-had, daß der Besitz von Atomtechnologie mit dem Widerstand der iranischen Nation verknüpft sei, der einen weiteren Schritt zur Wiederkunft al-Mahdis gehe. Das heiße, daß der Iran sich die Atombombe beschaffen müsse vor al-Mahdis Wiederkunft, denn dann könne diese für einen Krieg gebraucht werden, der die Umstände der Wiederkunft reifen lasse. Die Atomwaffe sei deshalb nicht zur Selbstverteidigung, sondern ein Mittel zur Vernichtung von al-Mahdis Feinden.

Israel muß weg - Nach den Prophezeiungen landet al-Mahdi in Jerusalem, auf der Klagemauer, und die Muslime werden ihn empfangen. Israel wird vor seiner Wiederkunft vernichtet werden, denn er kann nicht jetzt in Jerusalem landen, denn israelische Soldaten werden ihn töten "so wie sie bisher alle Propheten und Sendboten getötet haben". Deshalb müssen die Umstände reif sein, das heißt Israel verschwunden sein.
Deshalb hat Ahmadinejad klar darauf hingewiesen, wie und wozu er die Atomwaffe gebrauchen wird: Im April letztes Jahr sagte Ahmadinejad, daß "Israel mit einem (einzigen) Sturm vernichtet werden müsse." Der Sturm ist ganz klar kein Wind, aber er deutet nach der bildlichen Rhetorik auf eine Atombombe hin. Das Fernsehen zeigte eine Militärparade in Teheran, bei der auf der Shahab 3-Rakete, die im Iran hergestellt wird, um Israel zu erreichen, geschrieben stand: "Israel muß von der Landkarte ausradiert werden."

Reife Umstände - Auf einer Konferenz letztes Jahr am 8. Juli mit den Außenministern des Mittleren Ostens, dem Generalsekretär für die Arabische Liga und die Islamische Konferenz nebst Repräsentanten der UN, sagte Ahmadinejad: " Alle Umstände sind reif geworden zur Vernichtung des zionistischen Israel!" Die Auslöschung von Israel ist ein weiterer Schritt, damit al-Mahdi wiederkehrt und die Kriege gegen die Reiche des Bösen anführt.
Irans Präsident Ahmadinejad will die mythologische Tradition über al-Mahdi aus dem Zusammenhang reißen und auf die heutige Tagesordnung setzen. Er und seine Mitarbeiter leben in einer apokalyptischen Stimmung, die sie nicht hindert, Atomwaffen einzusetzen. Denn Ahmadinejad glaubt, er sei ein Werkzeug in Allahs Händen.

So weit also die Meinung von Walid al-Kubaisi, der nur als Verfasser genannt wird. Vielleicht schreibt er auch einmal über das wahre Sendungsbewußtsein der Bundesregierung, die sicher noch viel interessantere Ziele hat als Jesus Christus auf die Erde zurückzubringen. Jede Bestrebung hierfür dürfte im Vatikan auf größte Bedenken stoßen. Jedenfalls scheint es eine feste Eigenschaft jeder Regierung zu sein, kein Wort über das Volk zu verlieren, dafür aber hehre Ziele anzusteuern, die scheinbar allein von ihr selbst in Auftrag gegeben wurden. Man darf also sehr gespannt sein, was als nächstes kommt, hoffentlich sitzen wir nicht in der ersten Reihe!
--------------------------------

21.Juni 2007

Vladimir Putins zensierte Pressekonferenz
[Die Mitschrift, die Sie nicht sehen sollten]
Von Gregorij Jacovlev

Am Dienstag, dem 6. Juni 2007 gab der Russische Präsident Wladimir Putin eine 90minütige Pressekonferenz, die von vielen Vertretern der Weltmedien besucht wurde. Der Inhalt dieser Pressekonferenz – bei der Putin alle Fragen bezüglich der Verbreitung von Atomwaffen, Menschenrechte, Kosovo, Demokratie und die gegenwärtige Konfrontation mit den Vereinigten Staaten von Amerika über das Raketenabwehrsystem in Europa beantwortete – wurde von den westlichen Medien einer totalen Zensur unterworfen. Abgesehen von einem kurzen Ausschnitt in der ‚Washington Post‘ [den man benutzte, um Putin zu kritisieren], verschwand die gesamte Pressekonferenz in der Versenkung. Gerade so, als hätte es diese Zusammenkunft mit Journalisten aus aller Welt nie gegeben.

Putins Auftritt war ein Bravourstück. Er beantwortete alle Fragen, unbeschadet davon, ob sie irreführend oder beleidigend waren. Er verhielt sich staatsmännisch und bewies ein tiefes Verständnis für alle aktuellen Ereignisse.

Diese Pressekonferenz bot Putin die Gelegenheit, seinen Standpunkt in der ausufernden Debatte über ein Raketenabwehrsystem in Osteuropa darzulegen. Er bot eine kurze Zusammenfassung über die beständig schlechter werdenden amerikanisch-russischen Beziehungen seit dem Ende des sogenannten ‚Kalten Krieges‘ im allgemeinen, und seit dem 11. September 2001 bis zur Gegenwart im besonderen. Seit den Ereignissen des 11. September 2001 hat die Bush-Administration eine aggressive Strategie zur Umstellung Rußlands mit Militärstützpunkten, der Stationierung von Raketen an den Grenzen Rußlands, des Sturzes verbündeter Regime in Zentralasien betrieben. Hinzu kommt die Anstachelung und Förderung von politisch motivierten Unruhen in Moskau durch von den USA unterstüzten „Pro-Demokratie“-Organisationen. Diese offen feindseligen Handlungen haben viele russische ‚Hardliner‘ davon ¸berzeugt, daß die Bush-Administration ihren neokonservativen Plan für einen „Regimewechsel“ in Moskau und Zersplitterung der Russischen Föderation voranbringen will. Putins Zeugnis läßt darauf schließen, daß die ‚Hardliner‘ wahrscheinlich recht haben.

Die kriegerische Außenpolitik der Bush-Administration hat den Kreml in eine Ecke gedrängt und Putin gezwungen, wirksame Gegenmaßnahmen einzuleiten. Er hat keine Wahl.

Wenn wir verstehen wollen, warum die amerikanischen-russischen Beziehungen so schnell auf den Siedepunkt zustreben, müssen wir uns mit den wichtigsten Ereignissen seit dem Ende des Kalten Krieges vertraut machen. Eine gute Zusammenfassung liefert der amerikanische Politiker und ehemalige Republikanische Präsidentschaftskandidat Patrick J. Buchanan. Er stellt fest:

„Obwohl die Rote Armee ihre Sachen zusammengeapckt und freiwillig aus Osteuropa abgezogen ist, und Moskau zunächst nicht daran zweifelte, daß das getroffene Abkommen des Inhalts, daß es zu keiner  NATO-Erweiterung nach Osten kommt, eingehalten wird, haben wir [US/NATO] dennoch den günstigen Augenblick zu unserem Vorteil genutzt. Nicht nur, daß wir Polen in die NATO aufgenommen haben, sondern auch Lettland, Litauen, Estland und praktisch den gesamten ehemaligen Warschauer Pakt. Dadurch haben wir die NATO direkt vor Mütterchen Rußlands Haustür plaziert. Gegenwärtig wird daran gearbeitet, auch die Ukraine und Georgien im Kaukasus, die Geburtsstätte Stalins, aufzunehmen.

Zweitens, Amerika hat sich für eine Pipeline für den Transport von Öl aus dem Kaspischen Raum, insbesondere Aserbeidschan durch Georgien in die Türkei zu transportieren, um Rußland zu umgehen.

Drittens, obwohl Putin uns ‚grünes Licht‘ für die Benutzung von Stützpunkten in den alten Sowjetrepubliken zur Befreiung Afghanistans gegeben hat, scheinen wir jetzt entschlossen zu sein, diese Stützpunkte in Zentralasien auf Dauer zu besetzen.

Viertens, obwohl Bush die Raketenabwehr als Schutz gegen Schurkenstaaten wie Nordkorea verkaufte, erfahren wir jetzt, daß solche Systeme in Osteuropa stationiert werden sollen. Gegen wen sind sie gerichtet?

Fünftens, mit Hilfe aller uns zur Verfügung stehenden Mittel und Organisationen betreiben wir jetzt unter dem Deckmantel und Vorwand der „Menschrechte“ Regimeveränderungen in Osteuropa, den ehemaligen Sowjetrepubliken und selbst in Rußland. Von den USA geförderte Revolutionen waren in Serbien, Ukraine und Georgien erfolgreich, in Belarus jedoch ein Reinfall. Moskau hat jetzt denjenigen ausländischen Organisationen per Gesetz Beschränkungen auferlegt, die nicht ohne Grund als subversiv für pro-Moskau-Regime erachtet werden.

Sechstens, Amerika hat 78 Tage und Nächte einen Bombenkrieg gegen Serbien allein aus dem Grund geführt, weil Serbien die Abspaltung der rebellischen Provinz Kosovo verhindern wollte, und sich weigerte, der NATO das Wegerecht durch sein Territorium in den Kosovo zu gewähren, der von der NATO übernommen werden sollte. Mütterchen Rußland hat stets ein ausgeprägtes mütterliches Interesse an den orthodoxen Staaten des Balkan gehabt.

Das sind die Realitäten und Probleme, mit denen sich Wladimir Putin auseinandersetzen muß. Und die Frage muß lauten: Hat er Grund zur Besorgnis und ist seine Argumentation begründet, oder nicht?

Ja – wie Buchanan meint – Putin hat allen Grund zur Besorgnis, und seine Argumente sind fundiert, und aus diesem Grund wurde seine Pressekonferenz unterdrückt. Die Medien würden Putin eher dämonisieren, als es ihm zu gestatten, seine Argumente der Öffentlichkeit vorzutragen. [Dasselbe trifft auch auf andere Staatsmänner zu, die sich dafür entschieden haben, ihre riesigen Rohstoffreserven zur Verbesserung der Lebensqualität iher Völker einzusetzen, als sie den transnationalen Ölgiganten zu überlassen. Beispielsweise Mahmud Ahmadinejad und Hugo Chavez]. Obwohl die NATO noch nicht einmal der Stationierung des von den Neokonservativen geplanten Raketenabwehrsystems zugestimmt hat, und nach jüngsten Umfragen in Polen und der Tschechischen Republik die öffentliche Meinung mit überwältigender Mehrheit gegen die Aufstellung des Systems ist, kann es nicht überraschen, daß die Bush-Administration ihre Pläne trotz dieser Kontroverse unbeirrt weiter verfolgt.

Putin kann den Vereinigten Staaten von Amerika die Stationierung ihres Raketenabwehrsystems in Osteuropa nicht gestatten. Das System stellt eine direkte Bedrohung der Nationalen Sicherheit Rußlands dar. Sollte Putin beabsichtigen, ein entsprechendes System auf Kuba oder in Mexiko zu stationieren, würde sich die Bush-Administration sofort auf die ‚Monroe-Doktrin‘ berufen und mit der gewaltsamen Verhinderung drohen. Und niemand sollte daran zweifeln, daß Putin genauso entschlossen ist, die Interessen seines Landes auf dieselbe Weise zu schützen. Zweifellos wird Putin jetzt Gegenmaßnahmen einleiten, die geeignet sein dürften, die USA von ihren gegenwärtigen Plänen abzubringen.

Die Medien haben versucht, die Gefahren des vorgeschlagenen Systems herunterzuspielen. Die ‚Washington Times‘ charakterisierte es sogar als „ein unbedeutendes Verteidigungssystem, das im In- und Ausland zu einer Welle von Paranoia geführt hätte.“ Diese Argumentation kann nur als Unsinn bezeichnet werden, denn nichts könnte der Wahrheit ferner sein.

 Es folgt die Übersetzung des vollständigen Textes der Pressekonferenz, die über das zuvor Gesagte hinaus, hier kommentarlos wiedergegeben wird. Möge sich der Leser selbst ein Urteil bilden.

Präsident Wladimir Putins Pressekonferenz mit Pressevertretern der G8-Mitgliedstaaten:

WLADIMIR PUTIN: Guten Abend, meine Damen und Herren! Ich möchte Sie herzlich willkommen heißen.


Achtung Änderung!  Das an dieser Stelle wiedergegebene Interview mit Herrn Putin fiel unter das Copyright des "Magazin 2000 plus" von Frau Schlotterbeck. Dieses Interview sollte in der nächsten Ausgabe abgedruckt werden. Aus diesem Grund nehme ich den Beitrag hiermit selbstverständlich wieder aus meiner Seite und bitte meine Leser um Verständnis.

Die Numerierung der folgenden Seiten hat sich hierdurch verändert.
------------------------

26.Juni 2007  Den Deutschen ins Gebetbuch: Die Beharrlichkeit siegt! Hier eine kleine Geschichte aus dem fernen Indien, in der ein armer Bauer allen zeigt, was unermüdliche Hoffnung, Energie und Beharrlichkeit bedeutet:
Der arme Bauer Shiv Charan Yadav wohnte in einem kleinen indischen Dorf. Er war zu einem stattlichen jungen Mann, inzwischen in den Dreißigern, herangewachsen, hatte aber nie eine Schule besuchen können. So tat er den Schwur, um seiner zukünftigen Maharani etwas bieten zu können, daß er nicht heiraten werde, bevor er den "goldenen Abschluß" der Volksschule erreicht hatte. Er schwor: "Wenn ich einmal mein Examen in der Tasche habe, werde ich mich mit einer hübschen Frau unter 30 Jahren verheiraten", und so begann er, die Schulbank zu drücken... und drückte und drückte.
Inzwischen fiel er 38 mal durch die Prüfung und befindet sich im 73. Lebensjahr. Dieses Jahr zeigte er einen leichten Fortschritt, denn seine Leistungen in Sanskrit waren inzwischen hinreichend geworden, aber der Rest ließ leider immer noch zu wünschen übrig. Und wenn er nicht gestorben ist, dann studiert er heute noch. Frei zitiert nach NRK.no sideblikk vom 25.6.2007