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Wissenswertes 37


29. Mai 2007  Gute Beiträge müssen weitergegeben werden. Hut ab vor dem nachfolgenden, der auch als offener Brief an jede Plakatsäule geklebt gehört. Und wenn der Autor auch noch zu den Politbeobachtern mit "Migrationshintergrund" gehört, dann kann man ersehen, wer demnächst in der Welt mit "Fugationshintergrund" (lat. fugare = fliehen) um Unterschlupf vergeblich bemüht sein wird.
Quelle (nehme ich an): http://ahmedibnfahdlan.twoday.net/stories/3717696

Fast geschafft

Tatsächlich hättet ihr uns beinahe herumgekriegt. Wir waren schon fast überzeugt von den Stories vom angeblichen Sozialstaat, der uns alle zu einer großen Familie macht, vom Rechtsstaat, der Gerechtigkeit für alle einführt, von der Demokratie, in der wir angeblich das Sagen hätten und von der Verfassungsmäßigkeit, die uns vermeintlich alle schützt.

Fast waren wir schon überzeugt, wir hätten wirklich im Grunde die gleichen Interessen wie eure Konzerne und Banken und eure Politiker. Fast glaubten wir bereits fest, daß all das, was wir uns wünschen, im Kapitalismus Wirklichkeit werden kann: Ausreichend Geld zum Leben, eine angemessene Wohnung, Ausbildung für die Kinder, Kinderbetreuung, damit die Frau mitarbeiten kann, genügend Arbeitsplätze für alle, die arbeiten wollen, eine komplette und fortgeschrittene Gesundheitsversorgung, eine angemessene Rente im Alter, Ausbildungs- und Studienplätze und eine lebenswerte Zukunft für unsere Kinder, eine auskömmliche Rente nach einem erfüllten Arbeitsleben und vielleicht sogar dann und wann noch kleine Extras.

Zu schön wäre es gewesen, wäre wirklich ein gerechter Staat zu schaffen gewesen, hier im Kapitalismus. Doch nun müssen wir entsetzt feststellen, daß dies alles nur eine Schlafpille mit begrenzter Wirkung war für uns, daß ihr all dies keineswegs vorgesehen habt für uns, ja, es geradezu als absurd anseht, daß wir es wollen.

Die Sechziger Jahre, die Siebziger Jahre und selbst noch die Achtziger Jahre haben es fast geschafft, uns dies alles als möglich zu verkaufen. Waren wir doch schon fast dort, es fehlte ja nicht mehr viel. Ja, es war schön, ein Auto zu haben und Urlaub machen zu können, wir wollen das nicht leugnen. Doch nun sehen wir bereits, daß sich so mancher das schon nicht mehr leisten kann und es auch für den Rest nicht mehr lange dauern wird. Es war angenehm, daß sich manche von uns sogar den Traum eines Häuschens erfüllen konnten, aber jetzt sehen wir bereits, wie jene, die arbeitslos werden, die Abzahlungen in der Regel nicht mehr leisten können.

Ihr habt es uns nun wiederholt und ausführlich klargemacht: Ob wir genug zu essen haben, kümmert euch einen Kehricht, ob wir Arbeitsplätze haben, ob unsere Kinder eine Zukunft haben, das alles ist nicht euer Bier. Ihr habt euch nur um eure Profite zu kümmern und wir sollen sehen, wo wir bleiben.

Mit der Gesundheitsreform und den zehn Euro Eintrittsgeld beim Arzt habt ihr uns schon geschockt, aber wir glaubten meist immer noch, alles werde schon nicht so schlimm kommen. Als ihr die Renten immer weiter gekürzt habt, hofften wir noch, andere eurer Politiker könnten dies rückgängig machen. Als dann aber Hartz IV eingeführt wurde und das Versprechen, daß keiner darben muß, wenn er keine Arbeit mehr findet, gebrochen war, da wurden schon ganz schön viele aufsässig und begannen mit den Montagsdemos. Ihr habt es zwar geschafft, die wieder klein zu bekommen, aber macht euch keine Illusionen: Das ist nicht von Dauer.

Daß Hartz IV so durchgegangen ist, bei allen euren Parteien, bei den Gerichten, bei den Medien und sogar bei manchen Sozialverbänden, das allerdings hat uns zutiefst geschockt, kein Verfassungsgericht, das Einhalt geboten hätte. Nun wissen wir, Rechtsstaat, Demokratie, Grundgesetz: Alles hohle Phrasen, nur um uns zu täuschen.

Noch sind die meisten von uns gelähmt vor Entsetzen, nicht in der Lage, irgendetwas zu tun und ratlos, was getan werden müßte. Aber im Grunde, in der Tiefe unserer Herzen, wissen wir fast alle schon, was dies bedeutet und was wir tun müssen. Die meisten von uns wollen es sich noch nicht eingestehen, ringen noch mit sich. Was das bedeutet - und das dringt mehr und mehr ins Bewußtsein, ist: Der Kapitalismus hat sein Gesicht nicht gewandelt, es war lediglich eine kurze Phase in der Geschichte, in der ihr eure wahre Fratze verstecken konntet. Der Kapitalismus hat für uns keinerlei Zukunft und nicht für unsere Kinder. Wir werden die Revolution machen müssen und euch zum Teufel jagen.

Ihr baut unsere Arbeitsplätze ab, gerade wie es euch gefällt. Ihr streicht unsere Löhne zusammen, verlängert unsere Arbeitszeiten, laßt das Rentenalter erhöhen, laßt die größte Steuererhöhung in der Geschichte der Bundesrepublik durchziehen (natürlich für uns), während eure Großkonzerne und Banken überhaupt keine Steuern mehr zu zahlen brauchen. Ihr streicht die Lehrstellen, die unsere Kinder brauchen und nach der Ausbildung übernehmt ihr die nicht in ein festes Arbeitsverhältnis, welche noch eine gefunden haben.

Ihr beschimpft uns noch dazu, wir seien Sozialschmarotzer, wenn wir keine Arbeit finden, wenn wir krank sind oder pflegebedürftig oder alt. Ihr betrügt uns um das Geld, das wir und unsere Väter und Mütter in die Sozialversicherungen eingezahlt haben. Ihr habt dies Geld für andere Dinge verbrauchen lassen und zuckt nun mit den Schultern: Nichts mehr da!

Ihr habt die Zeitungen und Zeitschriften, das Fernsehen und die Radios fest im Griff. Sie überschütten uns mit eurer Ideologie, daß der Staat nicht dazu da sei, für uns zu sorgen, wenn wir es brauchen. Wir hätten vielmehr alleine klar zu kommen. Das hätte uns eigentlich schon früher auffallen müssen, daß von den Medien Einmütiges kommt - und das dort Veröffentlichte nie auf unserer Seite steht. Aber auch diese Einsicht beginnt sich auszuweiten, ebenso wie jene, daß die Kommunisten vielleicht doch keine kleinen Kinder fressen. Wir beginnen nun auch bereits alternative Nachrichten im Internet zu finden.

Seit Jahren sinkt nun unser Reallohn und wird zusätzlich noch durch Arbeitszeitverlängerungen gekürzt. Ihr wollt uns bis 67 weiterarbeiten lassen, ja sogar von Rente mit 70 ist schon die Rede.

Tatsächlich haben wir schon begonnen, dies nicht mehr hinzunehmen. In den Wahlen, die ihr immer als große Ausrede hattet (..."Die Mehrheit hat sich dafür entschieden"), haben wir euren Politikern bereits Denkzettel gegeben, die sich gewaschen haben. Bei der letzten Bundestagswahl haben gerade noch 30% der Wahlberechtigten die euch genehmen Parteien gewählt und wenn man alle abzieht, die noch glaubten, taktisch wählen zu müssen, sind es noch weit weniger. Das Vertrauen in eure Politiker ist inzwischen nur noch bei 20% der Bevölkerung vorhanden.

Da ist es ein Zufall, daß gerade der "Club of Rome", eine eurer Denkorganisationen, verkündet hat, daß man in Zukunft nur noch 20% brauchen werde, die anderen würden ohne Arbeit sein. Danke für die Offenheit!

Dabei ist es noch nicht einmal die Gegenwart, die uns so Angst macht und wütend, es ist vor allem die Zukunft, die ihr für uns vorgesehen habt. Fast jeder von uns muß mit Arbeitslosigkeit rechnen, noch bevor er in Rente gehen kann und dann heißt es, er sei arbeitsscheu. Jahrzehnte von Einzahlungen in die Sozialkassen und dann wird man mit Almosen abgespeist, die weit unterhalb der Armutsgrenze liegen, sei es Arbeitslosengeld II oder später die Rente. Demütigende Bittgänge zu Behörden, die Kontrolleure in unsere Wohnungen schicken - und die Politiker tönen mit euch im Chor: soziale Hängematte, Sozialschmarotzer, Mißbrauch!

Für den Rest des Lebens zur "Tafel", um noch etwas zu essen zu haben, die Gesundheitsversorgung so eingeschränkt, daß Nötiges nicht mehr durchgeführt wird, die Wohnung wechseln oder man wird ganz obdachlos. Das ist die Zukunft, die ihr uns bereitstellt. Und dann klingt es auch noch in unseren Ohren, wenn ihr hervorhebt, daß es in Entwicklungsländern den Menschen noch schlechter geht. Auch Danke dafür, daß ihr einen eurer Politiker gleich habt klarmachen lassen, daß uns das Essen bei der "Tafel" keineswegs garantiert ist: "Wer keine Arbeit hat, soll auch nicht essen!"

Doch selbst das hätten wir uns vielleicht - oder jedenfalls so mancher von uns - gefallen lassen, denn man fällt leicht in Resignation, in Verzweiflung, in Depression. Aber dann haben wir gemerkt, daß eure Pläne sich hauptsächlich gegen unsere Kinder richten. Waren wir schon aufmerksam geworden, als die Klassengrößen immer mehr anstiegen, als die Diskussion über Studiengebühren begann, so merkten wir endlich, wo es hinläuft, als ihr immer mehr Lehrstellen abschafftet, unsere Kinder verurteiltet, bei uns wohnen zu bleiben, wenn sie keine Arbeit finden und fast nur noch Teilzeitstellen, Minijobs, Ein-Euro-Jobs, Zeitarbeit, Praktikum und prekäre Arbeit anbotet.

Wir lieben unsere Kinder und wir werden euch dies nicht mit unseren Kindern machen lassen! Das war ausschlaggebend, daß wir nun, wenn auch zunächst noch unbeholfen, zu kämpfen begonnen haben - zu kämpfen gegen euch. Ihr habt nicht die geringste Ahnung, wie stark die Wut in unserem Bauch ist und wie wild unsere Entschlossenheit!

Ihr seid noch nicht sehr beeindruckt von unseren Kämpfen - das wird sich legen. Tatsächlich ist es jenen Gewerkschaftsführern, die mit den euch genehmen Parteien verbändelt sind, bisher noch immer gelungen, die Kämpfe abzuwürgen, bevor sie ans Eingemachte gingen, aber wir lernen. Seht nur, wie sich im Ver.di-Streik die Zahl der Gewerkschaftsmitglieder in den bestreikten Betrieben verdoppelt hat!

Ja, wir werden kämpfend lernen - und wir werden Französisch lernen! Ihr könnt schon mal zu zittern anfangen!

Keine Angst! Die Arbeitslosmeldung eines Ex-Politikers mit Fugationshintergrund bei der ARGE-GmbH für Elendsbewirtschaftung und Statistikfälschung wird es nicht geben.Die Herrschaften sorgen stets zu Beginn der Legislaturperiode als erstes dafür, daß ihre eigene Rosenbettung an Qualität zunimmt, denn das "hat die Mehrheit ja so gewollt", nicht wahr? Die "Mehrheit" begrüßt es auch jubelnd, daß in Heiligendamm nicht vorhandene Gelder in neunstelliger Höhe einfach zum Fenster rausgeworfen werden, nur um bestenfalls ein paar Neocons ein schönes Wochenende zu finanzieren. Für die "Wirtschaft" sind bereits wieder Steuern unter 30% angekündigt, weiterhin angeblich keine neue Netto-Kreditaufnahme mehr. Überall ist die Handschrift der Neocons zu sehen: Geld mit Gewalt aus dem Volk absaugen und - Kriegstreiberei. Man muß leider immer wieder zu dem einzigen Schluß dieser "Politik" kommen: daß der "Souverän" überflüssig ist und abgeschafft werden muß! Wann haben Sie in letzter Zeit etwas von der "Globalisierung" gehabt? Etwa davon, daß China heimlich die Wälder aufkauft und demnächst abholzt? Oder daß Ihre Arbeitsstelle von den Heuschrecken gefressen wurde, und Sie jetzt froh sind, daß Ihre Patente woanders ausgebeutet werden? Mit Hartz IV haben Sie viel Zeit, sich zu freuen! Wann haben Sie jemals etwas von der EU gehabt? Daß Sie stolz sein können, ganz Europa den Freßnapf zu füllen, oder die Lustinsel Brüssel mit Gehältern oder Versorgungen zu mästen, die alle guten Sitten hinter sich gelassen haben? Was meinen Sie - sind unsere angeblich "gewählten" Politiker zu dumm, eine Politik für das Volk zu machen, so wie ein Herr Chavez, Ahmadinejad oder ein Herr Putin dies vormachen - oder haben wir nur Marionetten, die an den Fäden ganz anderer Leute hängen? Die soziale Realität und Heiligendamm zeigen doch ganz deutlich, daß hier entweder der galoppierende Wahnsinn herrscht, oder ein ganz anderes Spiel gespielt wird. Warum schreit eine Frau Merkel so vehement nach einer europäischen Verfassung, kümmert sich aber keinen Deut darum, wenigstens in ihrem eigenen Lande die geforderte Verfassung vom Volk etablieren zu lassen? Warum kommt kein Politiker auf die Idee, den seit 62 Jahren nicht vorhandenen Friedensvertrag wenigstens zu thematisieren? Warum ist es hier verboten, Deutsch zu sein und sich für die deutsche Geschichte zu interessieren? Werden auch bald die Kriegerdenkmäler geschleift, an denen noch nicht einmal Kerzen aufgestellt werden dürfen? Muß ein Präsident Mahmud Ahmadinejad das in seinen Reden sagen, was hier für jeden lebensgefährlich werden könnte? Die soziale Analyse führt schon zu obigem Ergebnis - wohin wird dann erst die Wahrheit führen?
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31. Mai 2007 Und hier die neueste Kriegserklärung der Al Qaida an Bush - "Schlimmer als 9/11!"
http://www.dagbladet.no/nyheter/2007/05/30/502132.html
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1. Juni 2007 Ich danke meiner Leserin K.B. für ihre Recherchen zum Video der "Al Qaida". Lesen Sie selbst:

Ein merkwürdiger Abu

31. Mai 2007

Da “Ana raicha Al Qaeda” nichts anderes heißt als “Ich muß mal auf’s Klo” – und keine arabische Terrorgruppe sich freiwillig einen solchen Namen zulegen würde – ist das offizielle Gerede von “Al Qaeda” nichts anderes als ein Witz. Da auch der angebliche Chef dieser Gruppe seit Jahren nur als Phantom durch die Medien geistert, ist es diesen ein Leichtes, alle paar Wochen auch eine neue “Nr. 2 von Al Qaeda” tot oder lebendig ihr Unwesen treiben zu lassen. Oder die “Geständnisse” des in Guantanamo einsitzenden 9/11-Mastermind-Phantoms Khalid Sheik Mohamed zu kolportieren, in denen er jeden Terroranschlag bis zur mehrfachen Zerstörung Japans durch Godzilla gesteht.

Auch wenn dieser ganze Al Qaeda- Mumpitz durch permanente Wiederholung als Realität zementiert wird, reicht es nicht, immer nur wieder die alten Wickelmützen-Klamotten zu zitieren und auf die zerstörten Twin Towers zu verweisen – um das allgemeine Angstniveau zu halten, müssen immer wieder neue Bedrohungen her. Und so gelangt dann auch ein Früchtchen namens Adam Yehiye Gadahn, der auch unter den Namen Abu Suhayb Al-Amriki, Abu Suhayb, Yihya Majadin Adams auftritt, per Video in die Weltnachrichten. Mit einer neuen Al Qaeda-Botschaft, die “Schlimmeres als den 11.9. androht” falls Bush nicht aus den moslemischen Ländern abzieht. Wer hinter diesem “Abu” steckt - und wer solche Videos termingerecht lanciert – erfährt man aber im Nachrichtenticker von AP nicht. Dass es sich bei “Intelcenter”, wo das Video veröffentlicht wurde, um eine Pentagon-Veranstaltung handelt, und dass der Abu eigentlich Adam Pearlman heißt und einst als Hardcore-Zionist agierte – mehr zu seiner merkwürdigen Karriere hier - dieser Hinweis hätte das Al Qaeda-Theater zu schnell als eben solches entlarvt und mußte deshalb entfallen.

Quelle/Gesamter Text: www.zweitausendeins.de/writersblog/broeckers

 

Ein Schiff wird kommen.... Bevor dies in Vergessenheit gerät: Britisches Kriegsschiff läuft in Hamburger Hafen ein - und verschwand wieder aus den Nachrichten.
Eines der größten Schiffe der britischen Flotte hat im Hamburger Hafen festgemacht. Der Flugzeugträger "HMS Ark Royal" kann bis zu 16 Hubschrauber und 8 Kampfjets huckepack nehmen. Ein 209-Meter-Koloss ganz in grau. Tausende Schaulustige bestaunten das Trojanische Pferd bei seiner Einfahrt in den Hafen zur Überseebrücke. Am 4. Juni soll die Reise ins britische Portsmouth fortgesetzt werden. Für die Öffentlichkeit ist das Schiff nicht zugänglich. Auf einem Bild steht ein Marinesoldat in voller Kampfmontur mit Gewehr auf Deck, so wie es sich für einen freundschaftlichen Besuch gehört. Für die Mannschaft sei ein umfangreiches "Programm" geboten. Da ein solches Fahrzeug hier unter das Kriegswaffen-Kontrollgesetz fällt, wird das Hamburger Ordnungsamt sicherlich vorher die Waffenscheine überprüft haben, oder wird noch mitgeteilt, daß eine Besatzungsmacht so etwas hier nicht braucht? Ich denke, wir werden noch miterleben, was der tiefere Sinn dieses Einlaufs ist, der irgendwie an das Panzerschiff "Deutschland" und die "Westernplatte" aus dem Jahre 1939 erinnert. In der Ostsee soll ja noch einiges herumschwimmen bei einer angeblichen NATO-Übung, dessen Szenario mich sehr interessieren würde.

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Der Rubikon ist überschritten - der seit drei Wochen vermißte deutsche Chemtrail-Wissenschaftler (s.o. WW 36 am Schluß) wurde heute früh sterbend auf einer Straße gefunden. Er soll Zeichen von Mikrowellenbeschuß aufgewiesen haben und verstarb nach der Einlieferung ins Krankenhaus. Ich werde noch ein offizielles Statement ins Netz stellen und weiter berichten.
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Der Bürger soll komplett durchleuchtet werden und nackt dastehen. Es ist die Rede von einer Gesetzeserweiterung des § 202 StGB (Verletzung des Briefgeheimnisses), nach der angeblich jegliche Antiviren-Software und ähnliche Schutzprogramme unter Strafe gestellt werden sollen. Wie gesagt - der Rubikon ist überschritten - als nächstes werden dann Haustürschlösser verboten und Sicherungseinrichtungen an Türen und Fenstern!? Wehret den Anfängen! Der "Staat" soll sich einmal genau den § 202 a StGB durchlesen, der genau auf Herrn Schräubles Truppe paßt:
§ 202 a Ausspähen von Daten - 1) Wer unbefugt Daten, die nicht für ihn bestimmt und die gegen unberechtigten Zugang besonders gesichert sind, sich oder einem anderen verschafft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
2) Daten im Sinne des Absatzs 1 sind nur solche, die elektronisch, megnetisch oder sonst nicht unmittelbar wahrnehmbar gespeichert sind oder übermittelt werden.

Nur zu, lieber "Gesetzgeber"! Sie werden erleben, daß das Volk endlich genug hat von diesen Ausgeburten des Überwachungswahnsinns. Es besteht inzwischen der dringende Verdacht, daß "der Gesetzgeber" aus geschäftsunfähigen Analphabeten besteht, der nicht in der Lage ist, das Grundgesetz oder sonstige Gesetzesvorlagen zu lesen und zu verstehen. Ob in diesem Zustand Gesetze "verabschiedet" werden können, erscheint auch aus dieser Sicht problematisch. Es hat mehr den Anschein, daß ein solcher "Gesetzgeber" demnächst selbst verabschiedet wird, allerdings wohl nicht in den "wohlverdienten" Ruhestand, sondern in sehr ertüchtigenden Nachhilfeunterricht in Sachen "Volksvertretung".

Dazu paßt auch eine Nachricht, die mir mein Kanadischer Leser W.W. übersandte:
... so sieht ein ehemaliger BW-Offizier die Lage:
Man darf die Fastvölligabschaffung der Bundeswehr nicht isoliert sehen:
Sie steht in engem Kontext mit der Auflösung der unterirdischen Notfall-Hospitäler, mit der Fastverschenkung der Depots, mit der Auflösung der Warnämter, mit der Demontage der Sirenen, mit der Auflassung des Regierungsbunkers, mit der Betonverfüllung der Strassensprengschächte, mit der Abschaffung der Wehrverpflegungsämter, mit der Demontage des Zivilschutzes, mit der Auflösung der Heimatschutzbrigaden, mit der Liquidierung der gesamten Wallmeisterorganisation, mit dem Fastverschenken der letzten Reservepanzer --- etc.
".... was die BRD zum völlig wehrlosen Objekt fremder Interessen macht ohne jede Möglichkeit und Aussicht, sich jemals gegen ausländische Forderungen / Erpressungen wehren zu können. Aber: Obige Untaten hat das deutsche Volk sicherlich nicht den Hirnen der BRD-Politiker zu verdanken, sondern das ist m.E. reiner Vollzug von Anordnungen der Sieger." Aber der kanadische Außenposten ist sicher: "Meines Wissens schläft die Masse drüben leider gut, zu gut! Aber das Erwachen wird fürchterlich sein!"
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Passend zu den Restriktionen der Presse in Heiligendamm: Presseleute aus aller Welt kommen vom 4. bis 5 Juni in Oslo zusammen, um das Thema "Meinungsfreiheit" zu diskutieren. Dies aufgrund der Vorfälle nach den "Mohammed-Karikaturen" (Zit. nrk.no v. 31.5.2007)
   Das Seminar, das in Soria Moria arrangiert wird, stellt den nächsten Schritt dar im globalen Intermedia-Dialog, der letztes Jahr von Indonesien ins Leben gerufen wurde. Damals lud Indonesiens Präsident Yudhoyono Staatspräsident Jens Stoltenberg (Norwegen) ein, um den ersten globalen Mediendialog mit zu arrangieren. Außenminister Jonas Gahr Störe eröffnet die Konferenz, die sich auf Fragen der Medienherausforderung in der heutigen komplizierten Welt konzentriert. Viele der Teilnehmer kommen aus Ländern wie: Afghanistan, Aserbeidschan, Burma, Cuba, Palästina, Filipinen, Jemen, China, Rußland, Sri Lanka und Venezuela.

Das letzte Mal, als man über Meinungsfreiheit in der BRD diskutieren wollte, mußte man bis nach Teheran fliegen...
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Damit es nicht zu gemütlich beim Politschlaf wird: Die Norweger meinen, daß uns jederzeit das russische Abfallager von Kernbrennstoffen in der Andrejeva-Bucht auf der Kola-Halbinsel um die Ohren fliegen kann - kann ein neues Tschernobyl werden! (Zit. nrk.no v.1.6.2007)

Damit Sie sehen können, von welcher gepflegten Anlage die Rede ist, nachfolgender Link:
http://www.nrk.no/nyheter/distrikt/troms_og_finnmark/1.2580322

Die Lagertanks mit gebrauchtem Atombrennstoff in der Andrejeva-Bucht auf Kola sind in elendem Zustand und nicht leicht zu entfernen.
Die (norweg.) staatliche Strahlenschutzbehörde ist sehr besorgt über das alte Atomkraftwerk nahe der Andrejeva-Bucht auf der Kola-Halbinsel, ca. 70 km von der norwegischen Grenze entfernt. Die großen Tanks mit gebrauchten Brennelementen können jederzeit explodieren. Dies zeigt ein Bericht von ROSATOM, der obersten russischen Atombehörde. Für Norwegen können die Konsequenzen größer sein als die Auswirkungen des Unglücks von Tschernobyl im Jahre 1986.
Ernstliche Situation - Der Abteilungsleiter Per Strand von der staatlichen Strahlenschutzbehörde sagt, die Situation sei ernst. - Das heißt, wir sehen diese als sehr ernst an. Norwegen arbeitet ja international daran, ein paar weitere Länder mit ins Boot zu bekommen, um dieses Problem zu lösen, das unglaublich komplex ist, sagt er. Und auch die Arbeit selbst ist nicht leicht, kann er versichern. - Bevor man etwas tut, müsse man auch sicher sein, daß das, was man tut, nicht noch größeren Schaden anrichtet. Man kann da nicht einfach reinspazieren und das Zeug rausholen, weil dieses sich in so einem miserablen Zustand befindet.
Undetonierte Bombe - Früher wurde nur von dem alten Kernkraftwerk und den ausrangierten Atom-Ubooten geredet als potenzielle akute Gefahr für Norwegen.Jetzt haben aber neue, bisher unbekannte Untersuchungen der Großtanklager mit gebrauchtem Brennmaterial gezeigt, daß dieses Lager in jedem Moment hochgehen kann, schreibt 'Aftenposten'.
Es handelt sich um einen Bericht von ROSATOM, der zeigt, daß die Konsequenzen superdramatisch sein können. Keiner weiß, wann eine Explosion stattfinden kann: in ein paar Stunden, Tagen, Jahren...
- Im besten Fall kann eine kleinere begrenzte Explosion in nur einer der Lagerröhren zu einer radioaktiven Verunreinigung im Umkreis von 5 km führen; im schlimmsten Fall führt dies zu einer Explosion des ganzen Tanklagers. Wir haben keine Berechnungen, wozu das führen kann, sagt Bellonas Aleksandr Nikitin.
Der Leiter der Rußland-Abteilung von Bellonas, der Atomphysiker Nils Böhmer, sagt, daß ein solches Unglück ganz Nordeuropa treffen kann. Norwegen hat schon Millionen verbraucht beim Aufräumen von atomarem Abfall in Nordwest-Rußland. Aber erst kürzlich sagte der Außenminister Jonas Gahr Störe, daß Norwegens Einsatz "abgerundet" gehöre, und daß Rußland selbst eine größere Verantwortung übernehmen müsse.
- Das wird 9 Milliarden nkr kosten, um in der Andrejeva-Bucht aufzuräumen. Rußland wird sich niemals eine solch große Ausgabe antun, und braucht sowieso internationale Hilfe dabei, meint Böhmer.
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Inzwischen ist der politische Streit entbrannt zwischen Belona und der Regierung, die wie üblich anscheinend geschlafen oder den Bericht nicht gelesen hat und die Fakten als "alt und bekannt" darstellt.

>>Exkurs: Belona wurde am 16. Juni 1986 etabliert als unabhängige ideelle Stiftung mit dem Ziel, für ein größeres ökologisches Verständnis und für größeren Schutz in Natur, Umwelt und in der Gesundheit zu arbeiten. Alles ohne öffentliche Gelder. Am Anfang befaßte sich Belona mit verrosteten Tonnen voller Umweltgifte. Heute arbeiten sie eng zusammen mit Fachleuten (dt. "Experten"), Politikern und gewerblichen Spitzenleuten, um Verunreinigungen zu stoppen, bevor diese auftreten. Dies sei ein viel härterer Job. Näheres unter www. belona.no<<

Der Leiter Frederic Hauge von Belona reagiert stark auf die Äußerungen von Außenminister Jonas Gahr Störe gegenüber 'Aftenposten', daß der Inhalt des Berichts der russischen ROSATOM für die norwegischen Behörden nicht neu sei.(Zit. ap.no v. 1.6.2007)

Der Bericht zeigte, daß Salzwasser in die Tanks eingedrungen ist, was dazu führen kann, daß die Tanks jederzeit explodieren können. - Wenn Störe jetzt sagt, das sei nichts Neues, beschuldigt er uns der Atomhysterie mit alten Kamellen, sagt Hauge. Wir waren es, die den staatlichen Strahlenschutz erst mit der Nase darauf stoßen mußten, daß dieser Salzwassereinbruch etwas Neues in dem Bericht war! Vorher war dies absolut nicht bekannt, auch nicht dem Außenminister. Unsere Forscher haben Dinge festgestellt, die für uns absolut neu sind. Wir haben den Eindruck, daß Politik und Strahlenschutz nur Zeit zum flüchtigen Überlesen des Berichtes hatten. Wir hatten gehofft, daß die staatlichen Stellen sich eingehend mit dem Bericht befassen würden, der immerhin schon ein halbes Jahr alt ist. Ergebnis: entweder kriminelle Geheimnistuerei oder ebensolche Schlamperei!
- ROSATOM beschreibt ein sehr dramatisches Bild, und ich muß sagen, daß unsere Leute fachlich höchst qualifiziert sind. Daß jetzt Salzwasser in dem Brennstoff steht, ist eine dramatische Verschlechterung der Situation. Eine kritische Situation kann jetzt jederzeit entstehen. Jeder Tag, der ungenutzt vergeht, erhöht die Gefahr, sagt Hauge. Putin ist in einer Zwangslage, die zu einem Durchbruch führen müsse.
Hauge sagt, daß jetzt schnellstens angereichertes Uran aus den Tanks abgesaugt werden muß. Dies sei schon einmal in kleinerem Umfang in den USA gemacht worden. Nach Hauge wird dies ca. 1,5 Milliarden Dollar kosten.
Schreibt das Außenministerium in einer Pressemeldung selbst, daß der Brennstoff nicht vor 2013 entfernt werden kann? - Wir müssen jetzt zuerst das Geld zusammenbekommen und entsprechenden Druck in den westlichen Ländern machen. Danach muß eine internationale Fachkommission her, um die beste Lösung zu finden.

Worin liegt die akute Gefahr? Wenn die Brennstäbe dem Salzwasser ausgesetzt sind, zersetzen sich diese, verwittern praktisch. Dabei lösen sich kleine Uranpartikel und fallen auf den Grund der Stahlröhren.Dort kann sich dann durch Anhäufung eine 'kritische Masse' bilden wie bei einer Atombombe. Nach Meinung der Fachleute ist es jetzt extrem kompliziert, die Brennstoffe wegzuräumen. Ein Fehler dabei kann zu einer unkontrollierten Kettenreaktion führen mit Ausbreitung durch die Luft. Dies kann zu einem kernphysischen Alptraum für ganz (Nord-)Europa werden, wie von Tschernobyl bekannt.Inzwischen schiebt der eine die Schuld auf den anderen, klar ist aber, daß sofort etwas Entscheidendes auf politischer Ebene geschehen muß, gegen das die Ereignisse in Heiligendamm wirklich Peanuts sind. Dort wird nämlich nur Frau Merkel für den lächerlichen Preis von 100 Millionen ihre größte außenpolitische Niederlage serviert bekommen, während Europa jeden Augenblick in die Luft fliegen kann. Auch hieran ist erkennbar, daß sich in der Politik bestenfalls Desperados tummeln, die absolut fehl am Platz sind. Die 100 Millionen von Heiligendamm hätten eine passende Soforthilfe dargestellt, um wirklich wichtige Dinge zu regeln, anstatt eine Vanity Fair abzuziehen, die an Überflüssigkeit alles in den Schatten stellt.Ich werde die Sache im Auge behalten und Ihnen selbstverständlich davon Mitteilung machen, wenn sich Europa in eine Strahlenwüste verwandelt hat. Und glauben Sie bloß nicht den Medien, wenn diese behaupten, das Abschlußfeuerwerk in Heiligendamm sei nur etwas zu üppig ausgefallen! Vorschlag: Vielleicht können noch ein bis zwei Millionen draufgelegt werden, um einen Saaldiener zu finanzieren, der Herrn Bush diskret einen Zettel zuschiebt, der auf die Lage in der Adrejeva-Bucht hinweist. Der Abend könnte schlagartig in Nützlichkeit umschlagen - welche politischen Möglichkeiten für Frau Merkel! - wenn sie nur davon wüßte! Aber vielleicht flüstern ihr ja ihre Schnüffler etwas ins Ohr, man soll nie zu schnell die Hoffnung verlieren!
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3. Juni 2007  Rostock: offenbar gibt es zwei Sorten "Polizei" dort. Die "normale" trägt dunkle Kampfanzüge, aber daneben toben sich "Grüne" aus, bei denen es sich um nichts anderes als Fremdenlegionäre handeln dürfte, die besonders hart "zur Sache gehen".

http://www.aftenposten.no/nyheter/uriks/article1816958.ece

Gestern war in der ausländischen Presse zu lesen und zu sehen, daß so ein Grüner von der eigenen (dunklen) Polizei zu Boden geschlagen werden mußte, weil er offenbar dabei war, über die Stränge zu schlagen.
http://www.dagbladet.no/nyheter/2007/06/02/502379.html

Was für Typen sind das? Haben wir schon bezahlte Killersöldner im Land, die auf das Volk losgelassen werden? Kein Wunder, wenn solche Eskaleros für Terror sorgen und alles aus dem Ruder läuft. Man darf vermuten, daß der Staat wieder einmal selber für die erwünschte Eskalation sorgt, damit Herr Schräuble weiter am Ball bleiben kann.
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Das will ich Ihnen auch nicht vorenthalten, Achtung, liebe Leserinnen!

http://www.aftenposten.no/nyheter/uriks/article1814804.ece

Dieses Video macht nicht nur in Spanien (genauer gesagt Katalonien) Furore: eine junge Frau mit Promille hatte ihren Hausschlüssel verloren oder so ähnlich und rief bei Nachbarn an. Diese holten die Polizei; zwei reizende Polizistinnen demonstrieren anschaulich, wie es dann auf der Wache zugeht..!
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Da ich offenbar der einzige bin, der die Andrejeva-Bucht im Auge behält, hier die Fortsetzung (Zit. ap.no v. 3.6.2007):

Russen halten Atomkarte geheim - und das, obwohl Norwegen dafür teuer bezahlt hat. Mangels Karte muß der staatliche Strahlenschutz ein gekauftes Satellitenfoto der Andrejeva-Bucht auf der Kola-Halbinsel verwenden, wenn jetzt die Messungen der Radioaktivität illustriert und berichtet werden sollen. Auf dieser Karte

http://www.aftenposten.no/nyheter/uriks/article1817309.ece

sind die Gebäude der Abfallanlage markiert. Ein entsprechendes Satellitenfoto fand ap.no übrigens völlig gratis bei Goolgle Earth.
Das sind die Fakten: Am Freitag enthüllte ap.no, daß ROSATOM, Rußlands oberste Atombehörde, in ihrem Fachblatt schrieb, daß Salzwasser von unten in die Betontanks der Atomabfallanlage in der Andrejeva-Bucht auf der Kola-Halbinsel eindringt.
Das Salz führt zur Verwitterung der Brennstäbe und dazu, daß sich Uranpartikel herauslösen. Wenn die Partikelmenge 5 bis 10% übersteigt, kann eine 'kritische Masse' erreicht werden, und es entsteht die Gefahr einer 'unkontrollierten Kettenreaktion', schrieb ROSATOM.
Außenminister Jonas Gahr Störe begann Freitag mit seiner Aussage, daß dies schon jahrelang bekannt gewesen sei, er schloß den Tag aber mit der Feststellung ab, daß norwegische Behörden erst vor ein paar Wochen davon erfahren hätten.
Der staatliche Strahlenschutz sagte, daß die Behörde den kritischen Punkt mit 5 bis 10% erst aus ap.no, also aus der Presse, erfahren habe.
Norwegische Stellen bekommen nicht mitgeteilt, welcher Art die Radioaktivität in den Brennstäben ist. Deshalb können sie auch nicht einen möglichen Schadensumfang berechnen oder die Alarmbereitschaft in Norwegen darauf einstellen.
Norwegen bezahlte an Rußland 6 Mio nkr für eine detaillierte Karte der Abfallanlage in der Andrejeva-Bucht. Aber man verweigert die Übergabe einer Kopie davon.
Schon seit 1997 hat Norwegen eine Reihe Projekte unterstützt und bezahlt sowohl in als auch bei der Abfallanlage für verbrauchten Kernbrennstoff dort. Während in den letzten Jahren Großbritannien der Hauptpartner für die Frage war, was mit dem Brennstoff selbst geschen soll, hatte Norwegen beigetragen mit Absperrzäunen, Bewachungsanlagen, Baracken, Straßen und Beschilderung. Dieses Jahr steht eine neue Landungsbrücke auf dem Plan.
Langer Weg zur Lösung - es ist immer noch, nach mehr als 10jähriger Planung, völlig unklar, was mit dem hoch radioaktiven Abfall geschehen soll, der so viel Radioaktivität wie 4 bis 5000 Hiroshima-Bomben enthält. Der früheste Beginn der Abfallentfernung ist auf 2013 angesetzt.

Eine Voraussetzung zur Planung der Entfernung des Abfalls ist eine gute Karte. Die findet sich aber nicht. Norwegen bot sich an, eine solche zu finanzieren.

6 Mio nkr wurden investiert in ein Projekt für eine topografische Karte, die Untersuchung der radioaktiven Verseuchung und Untersuchung des Untergrundes. Messungen wurden vorgenommen, und eine Karte im Maßstab 1:500 wurde gezeichnet. Alle Gebäude, Tanks, Straßen und Kabelschächte wurden minuziös vermessen und eingezeichnet, daneben Höhencodes und eine genaue Vermessung der Küstenlinie.
Keine Erklärung - Als die russischen Behörden im Jahre 2004 die Karte fertiggestellt hatten, wurde mitgeteilt, daß die Karte als Zeichnung vorlag - und es wurde festgestellt, daß das Projekt durchgeführt sei.

Aber als norwegische Behörden um eine Kopie baten als Grundlage für ihre Sicherheitsarbeit, war die Antwort 'njet'. Die Karte ist Geheimsache.

- Deshalb müssen wir eigene ungenaue Skizzen anfertigen und Satellitenfotos verwenden, wenn wir die Ergebnisse unserer Messungen der Radioaktivität illustrieren wollen und verschiedene physische Sicherheitsmaßnahmen planen und die Bevölkerung informieren, sagt der Abteilungschef Ole Reistad in der Abteilung Strahlenschutz und Sicherheit bei der staatlichen Strahlenschutzbehörde.
- Wir wissen, daß diese (Karte) gebraucht wird als Grundlage für das, was in der Andrejeva-Bucht zu geschehen hat, aber wir bekommen die also nicht.
- Was antworten denn die Russen, wenn Sie danach fragen?
-Wir haben keine schriftliche Antwort bekommen. Mündlich haben wir gesagt bekommen, daß diese geheim sei, sagt Reistad.
Er unterstrich besonders, daß die Zusammenarbeit mit SEVRAO, der Gesellschaft, die im staatlichen Auftrag mit Arbeiten in Andrejeva befaßt ist, sehr gut gewesen sei. - Sie sei beispielhaft gewesen.

Außenministerium hat bezahlt - Es war das UD, das die Rechnung bezahlt hat.
Der Abteilungsdirektor Robert Kvile in der Abteilung Nordgegenden, Ressourcen und Rußland, kommentiert die Verweigerung der Karte so:
- Es geschieht oft bei der Zusammenarbeit mit Rußland und anderen Atommächten, daß wir auf solche Probleme stoßen, wenn diese meinen, es handele sich um militärische Geheimnisse. Vor wenigen Jahren noch bekamen wir überhaupt keinen Zugang zur Andrejeva-Bucht. Die Problemstellung für uns ist dauernd, ob wir genügend Informationen bekommen für eine brauchbare Beschlußgrundlage auf unserem Fachgebiet. Bis jetzt haben wir uns ohne Karte beholfen. Norwegen hatte nie Ambitionen bei der Behandlung der Kernbrennstoffe selbst, das machen die Briten, sagt er.
Kvile sagt, es sei wichtig, bei der Zusammenarbeit mit Rußland 'langsam zu eilen': Man muß sich einschmeicheln, um den Bart gehen (lirkes), man muß Schritt für Schritt gehen. Haben wir nicht genug Information, gehen wir nicht weiter. Wenn wir nach und nach in Gang kommen, die Infrastruktur in der Anlage selbst aufzurüsten, dann müssen wir mehr wissen als dies jetzt der Fall ist, sagt er.
Die Anlage in der Andrejeva-Bucht war lange Jahre das Hauptlager der russischen Nordmeerflotte für festen und flüssigen radioaktiven Abfall. U.a. sind gebrauchte Brennstäbe von mehr als 100 Atom-Ubooten in der Anlage gelagert. Viel davon befindet auch in den großen Betonsilos, die jetzt Seewasser ziehen.

Na prost Mahlzeit! Da gibt es echte Fachleute, also keine selbsternannten 'Experten' wie hier, die meinen, daß schon in ein paar Stunden 4 bis 5000 Hiroshima-Bomben in der Andrejeva-Bucht hochgehen können, und hier werden 100-Millionen-Partys gefeiert, nur um den Völkern der Welt vorzufeiern, daß man für sie nichts übrig hat. Es hat den Anschein, daß noch nicht einmal die Mainstream-Medien diese Doomsday-Konstellation einer Nachricht für wert halten, oder täusche ich mich? Wer die Prophezeiungen gelesen hat, der wird wissen, daß von einer 3tägigen Sonnenfinsternis die Rede ist. Bis jetzt hat noch alles gepaßt. Als Rufer in der Wüste halte ich hier jedenfalls die Stellung, denn ich denke, daß dieses nette kleine Ereignis und dessen Wahrscheinlichkeit durchaus wissenswert ist. Irgendwie fühlt man sich in die Zeiten Noahs zurückversetzt - die Lage ist zwar hoffnungslos, aber anscheinend keineswegs ernst!
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4. Juni 2007 In guter Gesellschaft - Einer, der es wissen muß, denn er war der Initiator: Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt sagt: G8 ist nichts als ein Medienspektakel (Zit. nrk.no v. 4.6.2007)

Der Mann, der das erste G-Treffen arrangierte, damals noch G6 im Jahre 1975, hat nicht viel übrig für das Supertreffen am Samstag.
- Alles ist nur ein einziges riesiges Medienspektakel, sagt Helmut Schmidt.

Als Westdeutschlands Kanzler von 1974 bis 1982 arrangierte er zusammen mit Frankreichs Präsident Valery Giscard d'Estaing das, was damals eine informelle Gesprächsrunde am Herd war mit den Führern aus den USA, Großbritannien, Japan und Italien.
- Unsere Absicht war nicht, große Beschlüsse zu fassen. Wir wollten nur, daß der Welt wichtigste Regierungschefs miteinander bekannt wurden und Erfahrungen austauschten, sagt der jetzt 88 Jahre alte Ökonom und Sozialdemokrat.
Unverständlich ist für ihn auch die aktuelle Auswahl der Teilnehmer.
- Wo sind die Chinesen und Inder, die großen Ölexporteure und Entwicklungsländer? Es ist jetzt an der Zeit einzusehen, daß die Weltwirtschaft nicht mehr vom Westen gesteuert wird, sagte Schmidt zu den G8-Ländern vor dem Spitzentreffen am Samstag im deutschen Heiligendamm.

Damit bestätigt ein sachkundiger Kronzeuge, daß außer dem Medienspektakel nur zwei Zwecke angestrebt werden: mal eben 100 Millionen aus dem Volk absaugen und den Terrorstaat voranbringen, denn Schräuble hat schon wieder produktive Ideen, die aus seiner Toilettenperspektive schnellstens "umgesetzt" werden müssen. Auch die Generalprobe mit bezahlten Steinewerfern, für die das Vermummungsverbot erkennbar nicht gilt, hat ja leidlich geklappt, aber das muß noch wesentlich "terroristischer" werden! Man darf daher Eskalationen erwarten, die hier nicht unnötig herbeigeredet werden sollen. Aber eins darf dringend angeraten werden: beten!
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Der Schaden ist angerichtet - das Meer steigt sowieso. Das Meer steigt 64 Meter, wenn das Eis in den nördlichen Gegenden abschmilzt. (Zit. dagbladet.no v. 4.6.2007)

Eine Gruppe von ca 70 Schnee- und Eisforschern legten am Vormittag ihr Doomsday-Szenario in einem neuen UN-Bericht in Tromsö vor: Falls das ganze Eis in der Arktis und auf Grönland abschmilzt, dann steigt das Meer um 64 Meter an.
Die Forscher glauben nicht, daß dies in absehbarer Zeit so verkehrt laufen wird, aber die Aussichten für die nächsten 100 Jahre sind gleichwohl düster - unabhängig davon, wie geschickt wir werden, den CO2-Ausstoß zu vermindern und die globale Erwärmung zu reduzieren: Der Schaden ist bereits angerichtet, und wir können wenig tun, um die Eisschmelze zu verhindern und das Ansteigen des Meeresspiegels in diesem Jahrhundert.

Die Forscher hinter dem neuen Bericht "Global Outlook for Ice and Snow" fürchten, daß das Meer wesentlich mehr ansteigen kann als die 80 cm, die vom Klimapanel der UN als äußerster Wert bis 2100 veranschlagt wurden.

So formulieren die Experten ihre Schlußfolgerung in dem neuen Bericht:
Während der nächsten Jahrzehnte wird der Takt des Meeresanstiegs teilweise von früheren Abgasen ausgelöst und wird nicht wesentlich abhängen von Klimagasen des 21. Jahrhunderts. Die Prognosen für den Meeresanstieg nach 2100 dagegen hängen von zukünftigen Klima-Abgasen ab.
  Im Moment steigen die Weltmeere im Durchschnitt um 3,1 mm pro Jahr. Dies ist doppelt so viel wie die jährliche Steigerung im letzten Jahrhundert.

Die Klimaänderungen werden das Auftreten von extremen Wetterphänomenen vermehren wie z.B. Sturmfluten. Das Ansteigen der Meere kann schwere Konsequenzen haben für Millionen von Menschen auf kleinen Inseln und in Küstengebieten über die ganze Welt. Langjährig eisfreie Gebiete können zur Ausrottung von Pinguinen, Walrössern, Eisbären und Walen führen.

64 Meter allein aus dem Norden, dabei unterschlagen die Damen und Herren aber den Anteil, der noch aus dem Süden dazukommt und - im Gegensatz zum arktischen Eis voll zur Anhebung des Meeresspiegels beiträgt. Wie bereits berichtet sind in der Antarktis durch abschmelzendes Eis schon gewaltige Binnenseen entstanden, die sich langsam aber sicher zur nächsten Küste durchfressen. Es steht zu befürchten, daß das Team nur die halbe Wahrheit gesagt hat, denn es gibt noch ganz andere Bedingungen, die nicht von Pappe sind.
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Norwegen läßt sich feiern als das "sicherste" Land der Welt. Dann muß es ja überall sonst so ähnlich zugehen wie im Libanon im Moment. Hier ein Ausschnitt aus der "sicheren" Realität (Zit. nrk.no v. 1.6.2007):

Polizei weist mit dem Tode bedrohte Frauen zurück. - Ich habe mit Frauen gearbeitet, die sich mit dem Gedanken angefreundet haben, daß sie getötet werden können, sagt die Psychologin Judith Van Der Weele.
Die Polizei weigert sich oft, Anzeigen anzunehmen und unterläßt es, Anzeigen von tötungsbedrohten Frauen nachzugehen.
Dies sagt das Mitglied in Norwegischen Anwaltsverein Rikke Lassen. Sie ist empört darüber, daß Männer, die ihren früheren Ehefrauen oder Lebensgefährtinnen drohen, nicht von der Polizei gestoppt werden.
    Jahrelang mit Todesdrohungen - Die letzte Morddrohung, die ich bekam, bezog sich auf die Overhalla-Morde. Wenn ich nicht täte, was er will zum Thema Besuchsrecht mit den Kindern, bin ich dran, sagt eine Mutter von zwei Kindern, die anonym bleiben will.
   5 Jahre lang wurde sie dauernd vom Vater ihrer Kinder mit dem Tode bedroht. Stundenlang hageln Morddrohungen herein per Fax oder Telefon.
Sie zeigt einen ganzen Ringordner mit schikanierenden oder drohenden Faxen. Zuhause liegen mehrere Handys voll von Meldungen für den Fall, daß die Polizei Beweise haben will.
Aber bisher hatten wiederholte Anzeigen wenig Effekt.
Die Polizei gibt eine Reihe verschiedener Ausreden, erzählt die Frau. Die normalste ist, dies sei ein Scheidungskonflikt und damit keine Polizeisache, aber eine andere Erklärung ist die, daß es so viele bedrohte Frauen gebe, daß man dieser Sache keine Priorität geben könne.
   Die meisten Tötungsopfer in Norwegen sind Frauen. Über die Hälfte wurde getötet von nahen Angehörigen oder früheren Partnern. Im Jahre 2003 bekam die Polizei eine verschärfte Anweisung, der Gewalt in der Familie nachzugehen, und entsprechende Koordinatoren wurden in allen Distrikten eingesetzt.
   - Gleichwohl werden viele mit Mord bedrohte Frauen von der Polizei abgewiesen, sagen mehrere Anwälte zu NRK.
- Es gibt jeden Grund, diesen Falltyp ernst zu nehmen, sagt Forscher Ole Kristian Hjemdal vom Nationalen Wissenschaftszentrum für Gewalt und traumatischen Streß.
Es besteht fast 100% Wahrscheinlichkeit, daß sich die Morddrohungen fortsetzen, meint er.
    Polizei hat keine Erklärung - Der assistierende Polizeidirektor Vidar Refvik kann nicht erklären, warum viele mit Mord bedrohte Frauen keine Hilfe von der Polizei bekommen. Er unterstreicht, daß er die Fälle nicht kennt, aber daß es möglich ist, beim Polizeichef zu klagen, wenn man mit der Arbeit der Polizei unzufrieden ist.
   Müssen sich damit abfinden, getötet zu werden. - Ich habe mit Frauen daran gearbeitet, sich an den Gedanken zu gewöhnen, getötet zu werden. Dies sagt die Psychologin Judith Van Der Weele von der Vereinigung  'Alternative zu Gewalt'. Sie hat 40 Frauen behandelt, die mit ernsten Morddrohungen konfrontiert waren. Die Hälfte davon hat nicht hinreichend Hilfe von der Polizei bekommen, meint sie. Sie ist davon überzeugt, daß viele dieser Frauen in wirklicher Todesgefahr leben.
Einer Frau wurde ein Bild von ihrem eigenen zukünftigen Grabmal zugesandt.
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6. Juni 2007  Aber den Frauen droht auch von der Pharmaindustrie tödliche Gefahr. Wie zu hören war, soll eine Pille auf den Markt kommen, durch die die Menstruation unterdrückt wird. Es kann sich nur wieder um einen Angriff auf die weiße Frau handeln aus Gründen, die politisch korrekt nicht genannt werden dürfen. Aber hier zu jetzt bekannten Fakten: die Fötus-Ermordungspille 'Yasmin' der Fa. Bayer-Schering kann nach Erkenntnissen in Skandinavien zu Blutgerinnseln führen, die tödlich enden können. (Zit. dagbladet.no v. 4.6.2007)
   Ernster Verdacht gegen die P-Pille 'Yasmin' - Die meistverkaufte P-Pille in Norwegen kann lebensgefährlich sein, meinen dänische Experten.
   Mehrere Ärzte und andere Experten meinen, daß die meistverkaufte P-Pille in Dänemark und Norwegen lebensgefährlich sein kann. Im Magazin 'Dags Dato' im dänischen Fernsehen TV2 wurde mitgeteilt, daß Ärzte den Verdacht hegen, daß die Yasmin-Pille die Ursache für den Tod zweier Frauen sein kann.
  Mitteilungen an die dänische Arzneimittelbehörde zeigen, daß 'Yasmin' in Verbindung gebracht wird mit 20% aller gemeldeten Blutgerinnsel und fast 27% bei gemeldeten Nebenwirkungen. Das geht weit über den Marktanteil hinaus.
Der niederländische Experte Prof. Frits Rosendaal meint, die Zahlen seien aufsehenerregend. - Zum erstenmal liegen klinische Zahlen von Menschen vor, die krank geworden sind. Dies bekräftigt unseren Verdacht, daß mit 'Yasmin' etwas nicht stimmen kann, sagt er.
Rosendaals Verdacht wird geteilt von Oberarzt Kristian Korsgaard Thomsen im Zentralkrankenhaus in Esbjerg. Hier gab es mehrere Fälle von jungen Frauen, die P-Pillen verwenden, und die eingeliefert wurden mit Blutgerinnseln in der Lunge. Eine der Patientinnen, 18 Jahre alt, starb daran. Thomsen kann dies nur auf den Gebrauch von 'Yasmin' zurückführen.
   Die Herstellerfirma, die deutsche Bayer-Schering, wünschte nicht am Programm teilzunehmen. Stattdessen wies sie hin auf eine deutsche Untersuchung, die zeige, daß Yasmin im Vergleich zu anderen Marken bei Blutgerinnseln nicht überrepräsentiert sei. Bayer-Schering hat diese Untersuchung selbst finanziert.
'Yasmin' war schon früher in Verdacht geraten als Ursache für Blutgerinnsel. In Norwegen hatte die staatliche Arzneimittelaufsicht diese Pille jahrelang im Auge, und Dagbladet.no schrieb schon vor zwei Jahren über Blutgerinnselfälle, bei denen 'Yasmin' im Verdacht als Ursache stand.
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Nur ganz nebenbei: fast immer, wenn in der Welt etwas Grauenhaftes geschah, war die Zahl '23' nicht weit. In 9/11/2001 steckt sie ganz klar in der Quersumme. Das Jahr 1967 des Yom Kippur-Krieges liefert die 23, und am 8.6.2007 ist der 40. Jahrestag des beispiellosen Mordangriffs auf die unbewaffnete USS Liberty durch israelische Mörderkommandos, die ihren eigenen Alliierten mit Mann und Maus auslöschen wollten, weil sie als reines High-Tec-Schiff wohl zu viel gesehen hatten. Um zum Anfang zurückzukehren: 8/6/2007 =? - beten nicht vergessen!!
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Die Türken fahren mit ihren Panzern im Nordirak spazieren und jagen angeblich die kurdische Guerilla. Es sei aber keine Invasion geplant, sondern nur ein bißchen Putz vor der Hintertür. Na, dann können wir ja beruhigt sein!
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Als Demonstrant sollte man sich folgendes merken: Wird man von der Polizei mit hinten gefesselten Händen auf den Bauch gelegt, kann es sich um ein Tötungsdelikt mit bedingtem Vorsatz handeln (Zit. aftenposten.no v. 6.6.2007)
Bauchlage kann lebensgefährlich sein -Eugene Obiora (48) starb, weil Polizisten ihn in gefesselt in Bauchlage gebracht hatten, nachdem sie ihn nach einem grundsätzlich verbotenen Halsgriff zu Boden geworfen hatten. Norwegische Polizisten hatten bisher nicht gelernt, daß die Bauchlage unter gewissen Voraussetzungen lebensgefährlich sein kann. (Aber jetzt ist dies 'offenkundig'!, denn es steht hier schwarz auf weiß).
Starb an Sauerstoffmangel - Die Gerichtsmediziner Nordrum und Haugen kamen zu dem Schluß, daß die Todesursache höchstwahrscheinlich Ersticken war, nicht als Folge der Strangulierung durch den Halsgriff, sondern Sauerstoffmangel. Sie fanden Blutungen im Hals und einen Bruchschaden am linken Schildknorpel. Diese Schäden waren sehr wahrscheinlich auf den umstrittenen Halsgriff zurückzuführen, aber dies war nicht die Todesursache.
   Der Verlauf des Ereignisses spricht dafür, daß der Verstorbene, der sich in starkem emotionalen Aufruhr befand und in eine für die Atmung sehr kritische Situation kam, nachdem er zunächst am Hals gewürgt wurde und danach in Bauchlage gebracht wurde mit hinten angelegten Handschellen", heißt es im Obduktionsbericht.
In einem Zusatzgutachten schreiben Nordrum und Haugen, daß Versuche mit frischen gesunden Personen gezeigt haben, daß diese in gefesselter Bauchlage schon nach drei Minuten nur noch über eine maximale Lungenkapazität von 40% verfügten. Die Herzfrequenz und der Blutdruck sanken um 30% und das Herzschlagvolumen um 35%.
Lagebedingtes Ersticken wird in der englischen medizinischen Literatur behandelt. Es handelt sich fast immer um extrem tobende Personen und Personen, die sich vehement gegen ein Festhalten wehren usw. und dadurch einen großen Sauerstoffbedarf haben. Der Tod tritt ein nach Bauchlage für eine gewisse Zeit. Solche Fälle werden in Verbindung mit Polizeiarbeit, in der Psychiatrie und bei Krankentransporten in der Fachliteratur beschrieben.
   In Dänemark hatte man einen Todesfall und einen ernsten Hirnschaden, nachdem die Polizei Bauchlage bei Arrestanten angewendet hatte. Die dänische Reichspolizei sandte im April 2005 ein Rundschreiben an ihre Dienststellen mit der Anweisung, eine Bauchlage so kurz wie möglich zu halten, wenn der Arrestant übergewichtig, hyperaktiv und / oder berauscht ist.
Diese Erkenntnisse sind mittlerweile offenkundig, jedoch ließ die bisherige Polizeiausbildung in diesem Punkt sehr zu wünschen übrig, denn er war nicht allgemein bekannt. Bleibt zu hoffen, daß sich diese Problematik nicht in diesen Tagen auswirkt. Ausreden gibt es jedoch keine mehr!
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7. Juni 2007 Vielleicht 10 mal wichtiger als der ganze G8-Firlefanz - in Sachen Andrejeva-Bucht geht es vorwärts - Norwegen bekam jetzt die topografische Karte des Kernbrennstofflagers mit allen Details (Zit. nrk.no v. 7.6.2007)
   Regierungschef Stoltenberg bekam heute die umstrittene Karte der Atomanlagen in der Andrejevabucht (Halbinsel Kola, Rußland). Gleichzeitig versprachen die Russen, sich beim Aufräumen zu beeilen.
Die Russen treiben die Beseitigung des gefährlichen radioaktiven Materials in der Andrejevabucht 3 Jahre früher voran. Dies war das Ergebnis einer Besprechung mit Stoltenberg in Murmansk. Jetzt versprechen sie aufzuräumen und die gebrauchten Brennstäbe und den restlichen Atomabfall im Jahre 2010 zu entsorgen. Der ursprüngliche Plan sah dies erst 2013 vor.
   Treffen in Murmansk - Dies kam als Ergebnis eines Treffens zwischen Stoltenberg und dem russischen Gouverneur Yuri Jevdikinov in Murmansk heute. - Das ist positiv, das zeigt, daß die Russen die Explosionsgefahr des radioaktiven Materials ernst nehmen, sagte Stoltenberg zu NRK. - Wir werden unseren Beitrag mit Geld fortsetzen, damit das Material zunächst einmal an Ort und Stelle versorgt und gesichert werden kann, und damit dieses früher als geplant weggeschafft werden kann, sagt er.
   Atom-Karte - Bei seinem Murmansk-Besuch bekam Stoltenberg auch die umstrittene Karte über die Atomanlage in der Andrejevabucht überreicht. Norwegen hat dafür 6 Mio nkr an die Russen bezahlt, um die Herstellung der Karte zu finanzieren. Auf dieser Karte sind die radioaktive Verseuchung und die Bodenverhältnisse aufgeführt. Sie war im Jahre 2004 bereits fertig, aber als norwegische Stellen um eine Kopie baten, wurde dies abgelehnt. Jetzt sieht dies anders aus. Die Andrejevabucht liegt weniger als 50 km von der norwegischen Grenze entfernt. Vorige Woche wurde bekannt, daß auch die Russen die Explosionsgefahr des Brennmaterials als wachsend ansehen.

Dies ist vielleicht der größte politische Durchbruch während des G8-Gipfels und kann wahrlich wohl als der europäische G-Spot bezeichnet werden, um den es sich zu beeilen lohnt. Wäre eine gewisse Frau Merkel nach Murmansk gefahren, hätte sie es sicher als "großartigen Erfolg" bezeichnet, wenn die Russen angedeutet hätten, daß sie es bis 2050 ernsthaft in Betracht ziehen wollen, da oben etwas zu ändern. Aber es gibt ja zum Glück noch andere Politiker und nicht nur Klima- und Polit-Schlafwandler, mit denen der Spendierverein BRD gesegnet ist. Man kann nur hoffen, daß die Arbeiten früh genug anfangen, und nicht plötzlich eine "kontrollierte Sprengung" von 5000 Hiroshima-Bomben nötig wird. Tip: wenn Russland seine Nordmeer-Flotte plötzlich weit weg verlegt, dann ist alles zu spät! Es muß nochmals darauf hingewiesen werden, daß es die private Umweltstiftung 'Belona' war, die letzte Woche durch einen kräftigen A--tritt bei Behörden und Politik für diese Hektik und Erfolge sorgte. Es bewahrheitet sich immer wieder: Politik ist viel zu wichtig, als daß man diese den Politikern überlassen dürfte!
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Hat die BRD jetzt den nächsten NATO-Krieg am Hals, während man in Heiligendamm noch über Merkel lästert? Die Nachrichten über eine mögliche türkische Invasion im Nord-Irak sind unklar. Manche Webseiten sprechen von 50.000 Soldaten, die über die Grenze gingen - offiziell war aber nichts!?
   Türkische Soldaten rein nach Irak (Zit. nrk.no v. 6.6.2007)

Türkische Soldaten haben die Grenze zum Nord-Irak überschritten, um kurdische Guerillas zu verfolgen. Dies teilt ein militärischer Sprecher in der Türkei mit. Außenminister Abdullah Gul bestreitet, daß dies ein Versuch sei, das Nachbarland mit einer Invasion zu überziehen. Türkische Militärs erläutern, daß die Rede von einer begrenzten Aktion sei, und es sich nicht um eine umfassende Operation über die Grenze handele. Türkische Führer haben in der letzten Zeit eine solche Aktion diskutiert wegen erhöhter Spannung längs der Grenze. Die Türkei nimmt an, daß rund 4000 Mitglieder der verbotenen kurdischen Partei PKK sich im Nord-Irak verstecken.
   Kein Beweis - Iraks Außenminister Hoshiyar Zebari sagt ebenfalls, daß es keinen Beweis dafür gebe, daß türkische Soldaten die Grenze zum Nord-Irak überschritten hätten.- Wir haben die Grenze kontrolliert und festgestellt, daß nirgends umfassende militärische Operationen auf irakischem Territorium stattfinden, sagt er zu Reuters. Auch die Behörden in der selbstregierten Kurdistan-Provinz weisen Meldungen über eine Militäroperation zurück. - Im Moment führen keine türkischen Soldaten irgendeine Aktion in Kurdistan aus. Aber - ich weiß nicht, ob die Soldaten in abgelegene Gegenden in den Bergen zwischen Irak und der Türkei reingegangen sind, sagt der Führer des kurdischen Präsidentenbüros Fouad Hussein. Nach amerikanischen Quellen im Weißen Haus gab es keine türkischen Aktivitäten im Nord-Irak.

Gehen wir einmal davon aus, daß wie üblich das Gegenteil richtig ist, dann hat ein NATO-Staat eine Invasion begangen, die sich unangenehm auf alle Bündnispartner auswirken wird. Falls die Kurden diesen Krieg sodann in der BRD austragen, wird Herr Schräuble sehr schnell feststellen, was in seinem Überwachungsstaat noch alles fehlt. Er wird sicherlich umgehend Abhilfe geloben und nicht lang fragen, wie es seine Chefin bereits öffentlich propagiert hat.
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9. Juni 2007  G8-Ziele beinhalten zuwenig. Es gibt wenig Neues in den G8-Zielen, dies ist allzu wenig meint Entwicklungsminister Erik Solheim in Oslo (Zit. fvn.no v. 8.6.2007)
   Wir haben in großem Umfang das Recykling von alten Versprechungen gesehen und von Geldern, die schon in der Vergangenheit versprochen worden waren. Das ist zwar etwas, aber viel zuwenig, meint Solheim. Die G8 wiederholen das Versprechen von 2005, ihre Hilfe bis 2010 zu verdoppeln für die Ärmsten der Welt. Man wurde weiter einig über die Bekämpfung von Aids, Malaria und Tuberkulose mit 4 bis 5 Milliarden Euro. - Das Problem ist, daß dies Gelder sind, die teils schon vorher versprochen waren, und die über lange Jahre gezahlt werden sollen, so daß es auf dem Papier viel schöner aussieht als in Wirklichkeit. Das nächste Treffen muß wesentlich bessere Versprechen geben, und vor allem: man muß diese dann auch halten!  Solheim meint, daß das Wichtigste sei, daß die G8-Länder ihre Versprechen auch halten. Er hebt bekannte Beistandskämpfer hervor wie Bob Geldorf und Bono als wichtigste Akteure, um dies auch in die Tat umzusetzen. - Das Wichtigste ist jetzt, daß man diese Gelder auch zahlt. Dies erfordert wesentlichen Druck von seiten der internationalen Zivilgesellschaft auf die politischen Führer. Wenn dies nicht geschieht, bin ich leider skeptisch, ob diese Versprechungen auch tatsächlich eingehalten werden, sagt Solheim.