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Wissenwertes 27


28.1.2007  Die Ruhe vor dem Sturm hat in der letzten Zeit nicht viel Wissenswertes verlauten lassen. Bush gerät weiter unter Druck, derzeit läuft eine große Demonstration in Washington u.a. mit Jane Fonda, wobei auch Forderungen nach Absetzung von Bush und Cheney laut werden. Der Holocaust existiert jetzt auch als UN-Resolution, was ganz klar als weiterer Schritt zur Vorbereitung des Krieges gegen Iran aufzufassen ist. Daß Hosenanzug-Merkel als "Physikerin" und "Wissenschaftlerin" , an exaktes Arbeiten und ständiges Hinterfragen gewöhnt, am lautesten Beifall geklatscht hat, beweist die hier bereits mitgeteilte Einsicht, daß ihr "wissenschaftliches" Denken ihren Autofahrkünsten proportional zu entsprechen scheint. Was haben wir sonst noch im Moment?

Der Dritte Weltkrieg ist schon im Gang (Zit. AP.no v. 27.1.07)

Der Dritte Weltkrieg ist schon im Gang zwischen Islamisten und dem Westen, meint der Mossad-Veteran Efraim Halevy (Chef des Mossad von 1998 bis 2003)

- Wir sind mitten im 3. Weltkrieg. Die Welt versteht nicht. Man kann durch die Straßen von Tel Aviv, Barcelona oder Buenos Aires gehen, ohne zu fühlen, daß ein Krieg stattfindet, sagt Halevy in einem Interview mit der portugiesischen Zeitung Expresso am Samstag.

Halevy, der Führer des Mossad von 1998 bis 2003 war, meint, daß es mindestens 25 Jahre dauert, bis der Kampf gegen fundamentalistische Islamisten gewonnen sei. - Die ganze Welt merkte, daß ein Krieg vonstatten ging im 1. und 2. Weltkrieg. Heute ist sich dessen keiner bewußt. Ab und zu gibt es Terrorangriffe in Madrid, London und New York, aber ansonsten bleibt alles gleich, behauptet er. (NTB)

Die Politiker werden solche Äußerungen gern aufgreifen und diese als Grundlage für ihre Notstandsgesetze und -verordnungen, zusammen mit ständig weiter fortschreitendem Abbau der Bürgerrechte und -freiheiten nutzen. Daß dabei auch noch ein Zeitrahmen von 25 Jahren erforderlich sein soll, zeigt in aller Deutlichkeit, daß immer noch viel zu viele lästige demokratische Hemmschuhe vorhanden sind, um hier schneller voranzukommen. Wie Hosenanzug-Merkel schon ankündigte, kann man es sich nicht leisten, demokratische Verhältnisse auf alle Ewigkeit beizubehalten. Daß inzwischen schon die Diktatur eingeführt wurde, hat auch keiner gemerkt. Die richtigen Leute spielen sich die Bälle zu, und das große Lügenspiel geht weiter. Wenn man aber richtig hinsieht, hat der Kosmos etwas ganz anderes vor. Was für Indizien für Kriegszustand gibt es sonst noch am Rande? Vielleicht dies hier:

Russische Atomaufrüstung in der U-Bootflotte im Nordmeer (Zit. NRK.n0 v. 24.1.07)
Die Führung des norwegischen Barentssekretariats sagt, daß es keinen Grund zu Befürchtungen gibt, selbst wenn Rußland im Norden aufrüstet.
Der stv. Führer des Sekretariats Thomas Nilsen sieht keine militärische Spannung zwischen Norwegen und Rußland über das bisherige Maß hinaus. Ganz im Gegenteil meint Nilsen, daß die militärische Zusammenarbeit nie besser war, jedoch ist er gleichwohl besorgt, weil Unheil passieren kann, wenn Rußland in seinen taktischen Angriffs-Ubooten der Nordmeerflotte Atomwaffen habe.
- Die Chance, daß ein Unglück passiert, wächst mit der steigenden Anzahl der Atom-Uboote, und es sei sowohl Unruhe-erweckend und unverständlich, daß Rußland auf seinen taktischen Angriffs-Ubooten der Nordmeerflotte Atomwaffen führe, sagt Nilsen.

Das neue Rußland -  Er ist sich dennoch klar darüber, daß  es kein neues Feindbild gebe, und daß Norwegen als Nachbarland keinesfalls ein Ziel sei. Wegen Putins Motiven zur Aufrüstung sagt Nilsen, daß man die Konturen eines neuen Rußland sehe: man wünsche sich in der internationalen Politik zu positionieren und als Supermacht wie in alten Zeiten dazustehen, meint Nilsen.

Ganz so einfach dürfte die Erklärung nicht sein, meine ich. Wir haben gehört, daß Norwegen im Jahre 2006 mindestens zwei Invasionsübungen abhielt, eine im Süden, eine im Norden. Im März fand eine große NATO-Übung ebenfalls im Norden statt, bei der das öfter erwähnte Panzerunglück passierte. Wir haben gehört, daß Norwegen auch zähneknirschend seine Streubomben ausprobierte, die ebenfalls gegen Invasionstruppen zum Einsatz kommen sollen. Man rechnet demnach mit dicker Luft in der Gegend der Barentssee. Wie der Sekretär der Arabischen Liga Amr Moussa warnte, wird der ganze Nahe Osten brennen, wenn Iran angegriffen werden sollte. Wenn aber erst wieder die Ölquellen brennen, müssen andere Quellen "erschlossen" werden. Und wo liegen die nächsten? In der Barentssee!

Dies führt zum nächsten Artikel aus AP.no vom 27.1.07 - USA werden vor Angriff (auf den Iran) gewarnt.

Der Generalsekretär der Arabischen Liga warnt die USA auf das stärkste vor Militäraktionen im Nahen Osten. Die USA verschärfen den Ton gegen Irans Atompläne, aber sowohl Rußland als auch die Arabische Liga sind sehr kritisch gegenüber diese harten Linie der Amerikaner.

Amr Moussa sagt, daß ein militärischer Angriff auf Iran "den ganzen Nahen Osten in die Hölle schicken werde".- Ich sagte schon, daß der Krieg in Irak die Tür zur Hölle öffnen werden, und das hat er auch. Diesmal wird er dazu führen, daß der ganze Nahe Osten zur Hölle geschickt wird, sagt Moussa und spricht von einem evtl. Angriff auf Iran.
Er rate dringend "von einer wie auch immer gearteten Militäraktion an irgendeinem Ort im Nahen Osten ab".
In Moskau sagte Rußlands Außenminister Sergej Lavrov, sein Land wolle eine Erklärung von den USA wegen deren "harter Linie" gegen Iran haben.
Reaktionen - USAs Vize-Außenminister Nicholas Burns droht mit verschärften Sanktionen gegen Iran, falls das Land weiter mit seinen Plänen macht, mehrere tausend neue Uranzentrifugen zu installieren. - Falls dieser Schritt unternommen werde, werde Iran kräftigen Widerstand einer ganzen Welt erleben. Iran wird sich irren, wenn es meint, bei 3000 neuen Zentrifugen ohne neue Resolution des Sicherheitsrates und verstärkten internationalen Druck davonzukommen, sagt Burns. Die britische Zeitung The Sunday Times schrieb neulich, daß Israel Pläne habe, Irans Atomanlagen mit taktischen Atomwaffen anzugreifen, aber dies wurde von israelischen Stellen als absurd zurückgewiesen.

Aggressive Rhetorik - Lavrov sagte am Samstag, daß er die russische Sorge bei einem Treffen in Washington nächste Woche aufgreifen werde. - Ich habe keine Änderung in der sehr aggressiven Rhetorik aus Washington gesehen. Diese setzt sich fort, ebenso wie der militärische Aufbau in der Region. Das wollen wir in Washington aufgeklärt haben, sagt er.
Lavrov kritisierte auch, was er nannte als amerikanische Drohung der Umgehung der UN-Resolution, um neue Maßnahmen und Sanktionen einzuführen, die über die Resolution hinausgehen. Er forderte die USA auch auf, Iran und Syrien mit einzubeziehen in einen weiteren Friedensprozeß im Nahen Osten. Er meint, daß beide Länder, mit denen die USA lange im Konflikt lagen, positiv zur Lösung beitragen können im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern und der Krise im Libanon.

Neue Sanktionen - Am Samstag sagte der Führer des Außen- und Sicherheitskomitees in der iranischen Nationalversammlung, daß Iran dabei sei, 3000 neue Zentrifugen zur Urananreicherung zu bauen. Eine große Zahl Zentrifugen könne Iran in den Stand versetzen, Uran in großen Mengen anzureichern, und mehrere westliche Länder befürchten, daß dieses Uran für kernphysische Waffen gebraucht werden könne. - Wir installieren jetzt 3000 Zentrifugen. Mit Gottes Hilfe sind wir bald fertig, sagte der Führer des Komitees Allaedin Boroudjerdi zum staatlichen Nachrichtenbüro IRNA.
Der UN-Sicherheitsrat hat bereits Sanktionen gegen Iran eingeführt, weil das Land nicht voll mit der IAEA zusammenarbeite. In einem Brief zur IAEA forderte der Iran am Freitag, daß der zuständige Abteilungsleiter für Iran, Chris Charlier, von der Liste derjenigen gestrichen werde, der eine Einreiseerlaubnis erhalte, teilten Diplomaten mit. Die Ursache soll sein, daß Charlier vertrauliche Informationen an westliche Medien gegeben habe. Das Einreiseverbot gilt ebenfalls für 38 weitere IAEA-Inspektoren aus vier größeren westlichen Ländern. (NTB)

                                                                           
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Kerry: USA sind ein internationaler Paria geworden (Zit. AP.no v. 27.1.07)

Dies meint Kerry, früherer Präsidentschaftskandidat gegen Bush, wegen Bushs Außenpolitik.
- Wir haben eine Vertrauenskrise im Nahen Osten, in der ganzen Welt. Ich habe noch nie erlebt, daß unser Land so isoliert dasteht und dermaßen ein internationaler Paria geworden ist aus verschiedenen Gründen, wie dies heute der Fall ist, sagte Kerry auf einer Podiumsdiskussion in Davos am Samstag.
Auf die Frage, ob die USA zu spät auf die Atomambitionen Irans reagiert haben, antwortete Kerry, daß die USA auf eine ganze Reihe Herausforderungen falsch reagiert haben. - Wenn wir uns nicht um Klimaänderungen und das Kyoto-Protokoll kümmern, wenn wir unverantwortlich spät dran sind mit Aids-Maßnahmen in Afrika und nicht Schritt halten mit unserer eigenen Rhetorik, dann geben wir ein schreckliches Zeichen von Doppelmoral, sagte er.
An der Diskussion nahmen u.a. auch Iraks Vizepräsident Adil Abd al-Mahdi und Irans früherer Präsident Mohammad Khatami, der moderatere Vorgänger von Präsident Mahmoud Ahmadinejad, teil.
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USA: Israel kann Waffenabsprache gebrochen haben. New York (NTB) USAs Regierung will am Montag den Kongreß darüber informieren, ob Israel eine Waffenabsprache gebrochen haben könnte, als US-produzierte Streubomben in Süd-Libanon letztes Jahr gebraucht wurden. (Zit FVN.no v.28.1.07)

D
er vorläufige Bericht hat eine heftige Debatte in der Bushadministration ausgelöst wegen evtl. Strafmaßnahmen gegen Israel, weil Israel absprachewidrig Streubomben gegen Städte und Dörfer verwendet habe, schreibt die New York Times in ihrer Netausgabe.
Streubomben verteilen Kleinbomben über ein großes Gebiet. Der Verwendungszweck geht gegen feindliche Soldaten. Tausende solcher Kleinbomben wurden in Süd-Libanon gefunden nach dem Krieg zwischen Israel und der Hisbollah letzten Sommer. Nach UN-Angaben haben diese Bomben 30 Zivilisten getötet und 180 verletzt, nachdem der Krieg beendet war.

Offizielle im Pentagon und dem Außenministerium haben argumentiert, daß Israel klare Absprachen gebrochen habe, als es US-produzierte Streubomben gegen bewohnte Gegenden verwendete. Andere behaupten, es sei Selbstverteidigung Isreals gewesen, um die Raketenangriffe der Hisbollah gegen Israel zu stoppen.
Allerdings sind Strafmaßnahmen gegen Israel durch die Bushregierung sehr unwahrscheinlich, sagten Quellen der Regierung zur New York Times. Die USA sind Israels nächste Alliierte.

Sean McCormack, Pressesprecher im Außenministerium, sagt, daß der Kongreß am Montag informiert werde. Aber die Frage, ob Israel eine Vereinbarung gebrochen habe, sei noch nicht abgeklärt, sagt er.

In die Wanta-Affaire scheint wieder mächtig Zug zu kommen. Leider liegen die Informationen nur auf Englisch vor, das in der Eile nicht brauchbar übersetzt werden kann. Man sollte sich auf www.worldreports.org selbst informieren, da eine Bombe hochzugehen scheint, da die Presse jetzt anscheinend nicht mehr stillhält. Das fängt so an:

Cheney, Paulson double-cross the World Court
Devious U.S. Treasury shreds its reputation

In an belated indication that the "mainstream" media are not totally asleep, The Wall Street Journal carried coverage today on the curious matter of the missing "Katrina funding", asking: Where is the Katrina money?" It is now 17 months since that (orchestrated) catastrophe, and the promised funds for rehabilitation have not yet materialised. So, where is the Katrina money? Answer: It has been diverted and corruptly used for fiat money generation purposes, just like the Wanta funds. It is now understood that the Katrina money will be paid out FOLLOWING disbursement, at long last, of the Wanta $4,5 trillion taxable Settlement funds, which are to be used for numerous major, delayed US projects and for underwriting the new capital markets instruments which the corrupt antics of the DC cleptocracy have delayed. The Wall Street Journal's enquiry indicates, at last, that this eminent newspaper has 'smelled a rat' (it could hardly have done otherwise), and has decided to approach the crisis from an angle which will immediately resonate with the American people.

Und noch ein paar Überschriften:

-U.S. officials plea for immunity while deceiving the court
-Condoleeza Rice hand-delivers immunity plea to the ICJ
-Give us our immunity so we can renege on our obligations
-Undeserved immunity is conditional upon Wanta compliance
-But the crooks think they can get away with another default
....

Note that Ms Rice felt it necessary to deliver these documents physically in person (to the ICJ Den Haag). Immunity for Paulson, Cheney et al. is STRICTLY CONDITIONAL UPON IMMEDIATE PAYMENT OF THE WANTA SETTLEMENT. If the payment is further delayed, there will be 'unforeseen consequences'.

Unterschlagung von Geldern riesigen Ausmaßes von höchsten Stellen der USA, aber jetzt ist Zahltag. Ich denke, wir werden diese 'unforeseen consequenses' sehr bald erleben. Hoffentlich wird nicht noch schnell mit A-Bomben genebelt!

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30.1.2007  Offener Brief an Frau Merkel von Michael und Dorothee Schneider aus Hattingen vom 28.1.07. Per eMail erhielt ich diesen offenen Brief als "Abmahnung" an Frau Merkel aus Sicht des Volkes als ihr Auftraggeber, zusammengefaßt in 12 Punkten, denen der fristlose Rausschmiß folgt, wenn nicht unverzügliche Bereinigung eintritt. Als eMail-Adresse ist sterngaenger@cityweb.de angegeben, vielleicht kann sich jeder Interessierte diese Abmahnung schicken lassen, die wirklich lesenswert ist. Aber --- einer der Hauptpunkte wurde leider nicht erwähnt, und der heißt doch wohl: Schluß mit Zinseszins, Schluß mit der Staatsverschuldung, Schluß überhaupt mit privatem Geldsystem!

Zum Thema Staatsverschuldung möchte ich hier eine kleine Anleihe machen bei Julius H. Barkas "Pyramide der Wahrheit" ISBN 3-938-62903-7, dessen Weit- und Durchblick nur empfohlen werden kann. Was sagt er zum Thema Staatsverschuldung? Folgendes:

Ein Nebeneffekt des Zinseszinses: Arbeitslosigkeit

Wir haben seit Jahren stetig steigende Arbeitslosenzahlen (z.B. bei Airbus sollen derzeit 8000 Stellen wackeln). Alle Versuche, diesen Prozeß zu stoppen oder gar umzukehren, scheitern. Das hat einen Grund. In einem Finanzsystem mit Staatsschulden, die nicht getilgt werden, steigt die Arbeitslosigkeit stetig an, bis zum Kollaps der Staatsschulden. Das wird illustriert durch das "Lüftlsche Grundaxiom":

"Hat ein Staat Schulden und ist der Zuwachs der Staatsschulden höher als die Wachstumsrate des Sozialproduktes, tritt das Ende des Staates in endlicher Zeit ein".

Schön zu lesen bei Paul C. Martin "Die Pleite". Alle Parameter sind im vorliegenden Fall erfüllt, nun kommen die Rückschlüsse auf die Abnahme von Arbeitsplätzen.

Die allgemeine Wirkung von Staatsschulden entpuppt sich bei genauer Betrachtung als der mit Abstand größte Arbeitsplatzvernichter.

Dazu die Erklärung: Staatsschulden bedeuten den Erhalt von Geld (Zinsen) ohne Arbeit, und zwar einzig durch das Bereitstellen von Kapital. Arbeit liefert über den Lohn ebenfalls Geld, hier heißt es jedoch Geld mit Arbeit. Staatsschulden sind also der schärfste Konkurrent der Arbeit.
Folglich werden jedes Jahr exakt so viele Arbeitsplätze in einer Volkswirtschaft abgebaut, wie die betragsmäßigen Zinsen auf die neuen Staatsschulden an Wert ausmachen. Für diesen Betrag gibt es nämlich Geld ohne Arbeit und (scheinbar) ohne Risiko.
Auf die heutige Situation in der BRD gemünzt bedeutet das, der Finanzminister nahm 2003 neue Schulden in Höhe von ca. 40 Mrd. Euro auf. Angenommene 3% Zinsen macht 1,2 Mrd. Euro neue Zinsen. Und genau für 1,2 Mrd. Euro werden Arbeitsplätze vernichtet. Es lohnt sich nämlich jetzt Geld anzulegen und dafür nicht mehr zu arbeiten. Die Wahl lautet: Geld arbeiten lassen oder selber arbeiten. Die Bestätigung dieser Aussage ist wunderbar an der Arbeitslosenstatistik abzulesen. Sobald die Statistikverschönerungen wie "ABM" und "Trainingsmaßnahmen" rausgerechnet werden, kommt der hier dargelegte Ablauf genauso zum Vorschein. In seiner ganzen, schrecklichen Tragweite.

Wichtig:
Die Arbeitsplätze werden allgemein durch dieses neue Geld aus den Zinsen auf die neuen Staatsschulden wegrationalisiert. Nicht durch spezielle Menschen. Der unweigerliche Abbau der Arbeitsplätze liegt in der Sache begründet, nicht in irgendwelchen Personen. Die alleinige Schuld trägt der Mechanismus Zinseszins.
Sofern jedoch jemand unbedingt den Gewerkschaften, Beamten oder sonstwem die Schuld zusprechen möchte, sollte man sich diesem Gespräch entziehen. Es führt zu nichts, und auf Stammtischniveau lohnt keine Diskussion.

So weit Julius Barkas als kleiner Ausschnitt. Wen wundert es daher, daß z.B. die Fa. General Motors Autos nur noch als Nebensache herstellt? In der Hauptsache wird mit Geld gezockt, denn es geht ja angeblich nur um dieses. Welchen Stellenwert haben dabei Arbeitsplätze und soziale Verantwortung? Wenn Geld auch anders als durch Arbeit "entsteht", dann kann man auf diese Arbeit verzichten, nur ist dieses Fiat-Money durch keine Gegenwerte gedeckt und hat damit Luftblasencharakter. Arbeit diente nur dazu, Betriebe mit echten Werten hochzuziehen, die als Heuschreckenfraß der Ausschlachtung preisgegeben sind. Wo das endet, sehen wir jeden Tag. Aus den Darlegungen wird auch klar, daß die ungeheuerliche Staatsverschuldung auch ein Mittel der Volksvernichtung ist, deshalb läuft sie ungeniert nach oben davon, damit der Zweck auch sicher erreicht wird. Wieder sind die Hauptfeinde die angeblich "gewählten" eigenen Politiker, deren fristlose Kündigung schon vor 50 Jahren hätte erfolgen müssen, von ihrer persönlichen Haftung ganz abgesehen.
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Der Irakkrieg kann sich ausdehnen. Irak treibt in den Bürgerkrieg, und das bringt die große Gefahr eines regionalen Krieges mit sich, meinen Forscher am Brookings Institution. (Zit. AP.no v. 29.1.2007)


Der Rat des Berichts: - Raus mit amerikanischen Truppen aus Städten und dichten Siedlungen. - Unterstützung für Iraks Nachbarn - Einrichtung einer Kontaktgruppe - Arbeit an regionaler Stabilität durch Wiederaufnahme des festgefahrenen Friedensprozesses zwischen Israel und den Palästinensern - Einrichtung "sicherer Gegenden" längs der irakischen Grenzen - Versucht nicht, "Sieger" zu finden, weil solche Allierte versagen können, oder sich auch gegen ihren Herrn wenden können - Verschiebt das Problem nicht an die UNO.

Brookings Institution - Private Forschungsstiftung in Washington. Unabhängig nach eigenen Angaben, wird aber als mehr liberal als andere "Thinktanks" angesehen, wie z.B. das American Enterprise Institute. Arbeitet besonders mit Außenpolitik, öffentlicher Verwaltung und Wirtschaft.

Um herauszufinden, was der wahrscheinlichste Effekt eines Bürgerkrieges in Irak sein könnte, haben die Forscher Dutzende andere Bürgerkriege studiert in Ländern wie Afghanistan, Libanon, Somalia und Jugoslawien. Diese Kriege haben viele Gemeinsamkeiten. Einer davon ist die große Auswirkung auf Nachbarländer. Ein anderes Risiko besteht darin, daß Nachbarländer sich engagieren, um eigene Interessen zu verfolgen. Auf diese Weise breiten sich Konflikte in einem Land zu regionalen Kriegen aus.

- Irak zeigt schon Anzeichen einer solchen Ausbreitung. Alle Nachbarländer sind tief engagiert und stützen ihre Gruppen im Irak. Dies ist der erste typische Schritt von einem Bürgerkrieg zu einem regionalen Krieg, sagt Kenneth M. Pollack, Forschungsdirektor am Saban Center, eine Forschungsstiftung an der Brookings Institution.

Er sagt, daß die Konsequenzen eines solchen regionalen Krieges katastrophal sein könnten: Sehr hohe Opferzahlen, große Flüchtlingsströme, Abriß oder Reduktion von Öllieferungen, und bedeutend reduzierter Einfluß der Amerikaner im Nahen Osten.

Pollack hat Vergangenheit als CIA-Analyst, er arbeitete für die Clinton-Regierung und war früher Befürworter der Irak-Invasion.


Die Gewalt im Irak eskaliert ständig. Gestern unternahmen irakische und amerikanische Soldaten eine gemeinsame Großaktion gegen "bewaffnete Aufrührer", die sich nahe der heiligen Stadt Nadjaf verschanzt hatten. Ihr Plan soll gewesen sein, shiamuslimische Pilger zu töten auf ihrem Weg in die Stadt wegen der Ashura, einer Festzeit mit Wurzeln bis zur Spaltung des Islam, der die shia- und sunnimuslimische Richtung schuf. Mindestens 200 "Aufrührer" wurden getötet bei der Aktion nach Angaben eines irakischen Regierungssprechers.

Täglich werden viele Iraker durch Selbstmordattentäter getötet, oder als Opfer der sektiererischen Kriegführung. George Bush hat erkannt, daß die USA im Irak "nicht gewinnen", während Cheney letzte Woche von "enormen Fortschritten" sprach.

Ausgangspunkt der Studie ist die Erkenntnis, daß Bushs neuer Kriegsplan ganz sicher für die USA die letzte Möglichkeit ist, auf die Situation einzuwirken, bevor das Land in einen allumfassenden Bürgerkrieg versinkt. Geplant ist u.a. eine Entsendung von weiteren 21.500 amerikanischen Soldaten nach Irak, was großen politischen Gegenwind in USA auslöst.

Wenn der Bush-Plan fehlschlägt - Was können wir dann noch tun? Können wir verhindern, daß sich ein Bürgerkrieg wie in anderen Ländern entwickelt? Können wir verhindern, daß sich ein regionaler Krieg ausbreitet? Dies fragt Pollack, um auf den Sinn der Studie hinzuweisen.

Um wahrscheinliche Folgen eines Bürgerkrieges in Irak besser zu verstehen, ist es notwendig zu sehen, welche Veränderungen der Krieg in der Region herbeigeführt hat. Denn die Invasion in Irak tat sehr viel mehr als nur Saddams Regime zu entfernen. Nachdem Iraks shiamuslimische Mehrheit jetzt die Macht im Lande übernommen hat vom sunnimuslimischen Saddam, so hat dies auch auf fundamentale Weise die Machtstruktur in der ganzen Region verändert. Nicht zuletzt wurde diese durch den Iran aufgebaut, ein shiamuslimisches Land, das seine Rolle beträchtlich als Kriegsfolge stärken konnte. Die USA klagen Iran an, bewaffnete Milizgruppen in Irak sowohl mit Geld als auch Material zu unterstützen. Iraks andere Nachbarn sind beherrscht von Sunni-Muslimen, darunter Saudi-Arabien, Jordanien und Kuwait.

Historisch gibt es sechs Umstände, die zur Ausbreitung des Krieges beitragen: Flüchtlinge - Radikalisierung der Bevölkerung im Nachbarland - Separatistengruppen - Wirtschaftliche Einbußen und Intervention des Nachbarlandes. Über eine Million Iraker sind schon in Nachbarländer geflüchtet, besonders nach Jordanien und Syrien.

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31.1.2007 Der letzte Tag im Januar des Jahres 2007 - auf dem Weg zur Post war ein merkwürdiges Phänomen zu sehen: alle weißen bzw. hellen Häuser oder Gegenstände leuchteten plötzlich türkis. Windmühlen standen grünlich da, als ob sie einen neuen Anstrich erhalten hätten. Erst beim dichten Vorbeifahren sah man, daß sich die Farbe nicht geändert hatte. Bei den Häusern war es genauso: alle leuchteten in einer grünlichen Leichenblässe, die schon makaber aussah. Der Grund hierfür war der Abendhimmel: sehr starke Chemtrail-Aktivität mit türkisen Himmelsabschnitten und rosaroten "Wolken"-bänken. Am Himmel war keine einzige "Wolke" natürlichen Ursprungs. Durch dieses Chemtrailfilter entstand das türkise Licht, in das alle Objekte eingetaucht waren. Wir haben daher nicht nur eine "blaue Stunde" am frühen Morgen, sondern anscheinend jetzt auch eine "türkise Stunde" gegen 18:30 Uhr. Sicherlich werden wir erfahren, auf welchen Gamma- und / oder Plutoniumstrahlen oder sonstigen Ungeheuerlichkeiten diese Farberscheinungen basierten. Die Frechheit, mit der alles, aber auch alles, mit Gewalt versaut wird, ist atemberaubend. Ein Flieger zog aus vier Düsen zweifarbige Chemtrails nach sich in einer Dicke, die man nicht oft zu sehen bekommt. Es hat immer mehr den Anschein, daß der jüngste Tag heraufdämmert mit einem vorauseilenden Leichenanstrich, der Seinesgleichen sucht, so schaurig-schön war der Anblick.

Nochmals eine dringende Warnung: Vorsicht mit dem "Schily-Brief"!

Der einzig angemessene Ort für dieses Schriftstück ist der Papierkorb. Wieder war zu hören, daß aufgrund einer Verwendung dieses Schreibens nicht nur ein Ermittlungsverfahren wegen angeblicher Urkundenfälschung eingeleitet worden war, sondern auch eine Anklage und Verurteilung in der Größenordnung von 1700 Euro erfolgte, ersatzweise 75 Tage Haft. So weit, so schlecht. Der Betroffene, dessen Ehefrau gleich mitverurteilt wurde, schickte seine Akten unverzüglich "nach Berlin". Dort kümmerte sich kein Mensch darum, so daß das Urteil natürlich rechtskräftig wurde. Bei klammem Konto winkt jetzt das Hotel "Zur gesiebten Luft", wo sicherlich Zwangskurse zum Thema "political correctness" besucht werden dürfen. Die Wahrheit hat es sehr schwer in diesen Tagen, aber die ohnmächtige Wut der Reaktion zeigt, welche erbärmliche Schwäche und Angst sich dahinter verbirgt. Das erklärt sich nur aus der Tatsache, daß eine Richterschaft, die über den § 130 StGB hemmungslos das materielle und vor allem das Prozeßrecht mit Füßen tritt, vor verborgenem Neid und Selbsthaß auf jeden einschlagen muß, der ihr den Spiegel vorhält. Die sog. "Rechtsprechung" ist dermaßen auf Abwege geraten, daß man fast schon Mitleid empfinden könnte, wenn die Sache nicht so bitter ernst wäre. Die Wahrheit wird ihren Weg gehen, das ist sicher, und wer sich ihr sehenden Auges und dazu noch rechtsbeugend in den Weg stellt, der wird mit Sicherheit irgendwann nicht mehr benötigt werden, das ist ebenfalls sicher!

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1.2.2007  Vergewaltigungswelle in Oslo - die unendliche Geschichte mit wachsender Tendenz, oder: Multi-Kulti ist gut für das Volk!? (Zit. osloplus.no v.1.2.07)

Innerhalb von 4 Wochen wurden 8 Frauen überfallen und vergewaltigt oder jedenfalls fast, als sie auf dem Heimweg zu ihrer eigenen Wohnung waren. Die Täter sind noch brutaler geworden.
Gestern Nacht geschah es wieder: Eine 37jährige Frau wurde auf brutalste Weise zusammengeschlagen und vergewaltigt, als sie ihre Haustür in der Prinsens Gate aufschließen wollte. Die Frau mußte ins Ulleval Krankenhaus gebracht werden mit ernsten Verletzungen.
Dies war die 11. versuchte oder vollendete Vergewaltigung, von der die Polizei in diesem Jahr bisher erfuhr. Und 8 dieser Taten sind sog. Überfallsvergewaltigungen, bei denen die Frauen angegriffen werden, nachdem sie bereits kurz vor ihrer eigenen Haustür waren.
Die Brutalität bei diesen Vergewaltigungen bringt die Polizei in Wallung.
- Diese Überfallsvergewaltigungen sind viel brutaler und härter als noch vor einem Jahr, sagt Polizeioberkommissarin Anne Rynning Aasen. Es ist ganz klar, daß wir es hier mit Männern zu tun haben, die das weibliche Geschlecht verachten, jedenfalls hier und jetzt.
Es gibt viele Gemeinsamkeiten der letzten Taten: Außer einem Vorfall hatten wir es mit nur einem Täter zu tun. Und dieser Täter ist ausländischer Herkunft.
- Alle Männer wurden als hellhäutig beschrieben und dunkelhaarig und ausländischer Herkunft. Aber aus welchem Land die kommen, wissen wir nicht. Die Täter waren unterschiedlich gekleidet, sagt Aasen.
Die Polizei schließt nicht aus, daß es ein und derselbe Täter war.
- Es ist hoffnungslos zu sagen, ob es sich um einen oder mehrere Täter handelte, wenn wir nicht wissen, wer dahintersteckt, aber wir halten alle Möglichekiten offen, unterstreicht Aasen.
Können verfolgt worden sein - Alle Vergewaltigungen geschahen nachts. Alle Frauen waren auf dem Heimweg, nachdem sie in der Stadt zusammen mit Freunden gewesen waren.
- Die Frauen haben die Männer nicht bemerkt, bevor sie dieTür aufschlossen. Es würde mich nicht überraschen, wenn die Männer die Frauen eine Weile verfolgt haben. In der letzten Sache hat der Täter wahrscheinlich die Frau in der Stadt gesehen und folgte ihr heim, sagt Aasen.
Warten bei der Wohnung - Die Tatmethoden sind unterschiedlich. In einigen Fällen ist der Täter der Frau ein Stück weit gefolgt, bevor er Kontakt aufnimmt, wenn sie sich ihrer Wohnung näherte oder dabei war, auf- bzw. zuzuschließen. In anderen Fällen hielt sich der Täter in der Nähe der Wohnung auf, als die Frau kam.

Bisher wurden zwei Täter wegen Vergewaltigung in den letzten Monaten aufgegriffen. Ein 27jähriger Mann sitzt in U-Haft für 4 Wochen wegen Vergewaltigung in der M-Gate. Er wird auch wegen weiterer Vorfälle untersucht. Ein 20jähriger wird beschuldigt wegen Vergewaltigungsversuch auf dem Rathausplatz.

Noch ein paar Fakten:

Nur ein Drittel wird aufgeklärt. 125 Vergewaltigungen wurden letztes Jahr in Oslo angezeigt. 2005 waren es 131. Die Zahl der angezeigten Versuche betrug 44 in 2006 und 24 in 2005.
Sowohl Täter als auch Opfer werden immer jünger.
Ein größerer Teil der Taten passiert in der Wohnung des Opfers oder des Täters oder in einer anderen Wohnung. Knapp jede 5. Vergewaltigung geschieht draußen.
Mehr Vergewaltigungsopfer sind betrunken.
Immer mehr der Opfer nehmen medizinische Hilfe in Anspruch.
Die Bearbeitungszeit bei der Polizei hat sich verkürzt und lag 2004 bei 262 Tagen im Durchschnitt.
Die Aufklärungsquote liegt bei 35%.

Es soll ja nicht unsachlich gehetzt werden, aber die Statistik zeigt ganz klar, daß diese brutalen Vergewaltigungen in der großen Mehrheit der Fälle ein Ausfluß von Multi-Krimi sind, d.h. die Täter haben "Migrationshintergund", was in der skandinavischen Presse ganz klar beim Namen genannt wird. Während hierzulande sofort Deutsche verdächtigt, verhaftet und von oberster Stelle kriminalisiert werden, kümmert man sich im Norden gleich um die richtigen Wanderratten und nimmt kein Blatt vor den Mund, mit wem man es zu tun hat. Diese Taten wurden angezeigt, gleichwohl handelt es sich wie immer nur um die Spitze des Eisberges. Das wahre Ausmaß ist wesentlich erschreckender und liegt relativ 11 mal so hoch wie in New York. Darüber habe ich bereits mehrmals berichtet. Wie es in Deutschland aussieht, weiß ich nicht, aber daß hier die Statistik besser aussieht, wage ich zu bezweifeln.
Meine lieben Leserinnen: Wenn Sie Interesse an einem effektiven Schutz haben und gerade nicht über eine passende body-guard verfügen, dann schauen Sie mal im Internet nach dem "Taser". Es handelt sich dabei um eine kleine Apparatur, die Hochspannungspfeile verschießt und jeden Gegner sofort absolut kampfunfähig macht und in verhaftungsfähigen Zustand versetzt. Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. Sie können natürlich auch Blendgranaten nehmen oder Ihren .45er, aber diese Sachen bekommt man nicht an der Ecke und dürfen als Schutz auch gar nicht in der Handtasche sein, denn hier ist Wehrlosigkeit von oben verordnet. Warum, wissen wir ja, wir sind überflüssig. Notwehr ist diejenige Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff sofort zu beenden. Man kann ruhig klotzen und braucht nicht zu kleckern, aber der Angriff muß noch gegenwärtig sein, das ist wichtig. Hinterherballern ist Mord oder Totschlag, aber die gegenwärtige Abwehr ist erlaubt und sollte nicht zimperlich sein. Mögen wir nie Opfer eines brutalen Angriffs werden, auch wenn der Täter auf dem Friedhof landet - mit dem, was aus uns als Nervenwrack übrigbleibt, müssen wir weiterleben, und das ist nicht leicht.
Übrigens: Es wurde auch in der skandinavischen Presse berichtet, daß Richterinnen oder Laien-Richterinnen (Schöffen) mit den Frauen-Opfern, die als Zeugin vor Gericht ihre Qualen nochmals durchzumachen haben, oft sehr rüde umgehen! Es kommt immer wieder vor, daß diese Damen den Opfern selbst die Schuld an ihrer Vergewaltigung geben und nicht immer bereit sind, diese Taten als besonders schwer einzustufen. Die Frauen sollen sich gefälligst auf Sitten, Gebräuche und Frauenverachtung z.B. im Islam einstellen! So einfach ist das bei Multi Kulti. Daraus resultieren dann sehr unbefriedigende Urteile, die wohl ihren Teil zur Aufmunterung bei anderen Tätern beitragen. Die Opferrolle nimmt kein Ende und wirkt sich mit Sicherheit auf das ganze weitere Leben aus. Auch die Norweger werden bald merken (was sie schon längst tun), daß ihnen ihr Land aus den Händen genommen wird, wenn nicht politisch drastisch gegengesteuert wird. Das gilt natürlich nicht für die BRD, denn hier wird Austausch der Bevölkerung betrieben, was örtlich bereits zu 100% erreicht wurde.

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"Es ist nicht so schlimm, wenn der Iran eine oder zwei Atombomben bekommt", sagte Frankreichs Präsident Chirac, bevor er merkte, daß diese Bemerkung nicht so clever war. (Zit. AP.no v. 1.2.07)

A
ufsehenerregende Äußerungen von Frankreichs Präsident Jaques Chirac. Der französische Präsident hat diese Woche eine aufsehenerregende Tölpelei an den Tag gelegt bei dem, was allgemein als der gefährlichste Konflikt in der Welt bezeichnet wird, nämlich im Streit um Irans Atomprogramm. In einem Interview mit The International Herald Tribune, der New York Times und Le Nouvel Observateur am Montag kam Chirac mit mehreren Aussagen, die das Gegenteil der offiziellen französischen und europäischen Politik gegenüber Iran darstellen.

Chirac machte u.a. den Eindruck, daß er es nicht gefährlich finde, wenn sich der Iran Atomwaffen anschafft. Er sagte auch, daß, wenn Iran eine Atomwaffe gegen ein anderes Land richte, z.B. gegen Israel, würde Teheran unmittelbar dem Erdboden gleichgemacht werden.
Am nächsten Tag nach dem Interview rief Chirac dieselben Journalisten in den Elysèe-Palast, um einige Aussagen zurückzunehmen. Er gab zum Schluß zu, daß er besser hätte aufpassen müssen, was er sagte. Diese Geschichte wurde erst am Donnerstag bekannt, als sie in Druck ging.

Nicht sehr gefährlich - Im ersten Interview bezeichnete es Chirac als "sehr gefährlich", daß sich Iran weigere, sich nach den internationalen Forderungen zu richten, die Uranareicherung zu beenden. Iran behauptet nur zivile Zwecke (Strom), während der Westen Herstellung von Atomwaffen befürchtet.
Aber, sagte Chirac, "eine Bombe zu haben, oder später vielleicht auch zwei, nun, das ist nicht sehr gefährlich". Das wäre nämlich die Selbstzerstörung des Iran, wenn eine Atomrakete gegen ein anderes Land abgefeuert würde.
- Wo sollen sie die Bombe abwerfen? Über Israel? Die würde keine 200 Meter über den Boden aufsteigen, bevor Teheran nicht eingeebnet wäre, sagte Chirac nach der Veröffentlichung des Interviews im The International Herald Tribune.
- Was wirklich gefährlich ist, ist die Ausbreitung (von Atomwaffen) sagte Chirac weiter und erklärte, daß, wenn Iran Atomwaffen bekäme, dies andere Länder in der Region auffordern könnte, dies ebenso zu tun.
- Warum sollte Saudi-Arabien dies nicht tun? Warum nicht Ägypten? Das ist eine wirkliche Gefahr, sagte Chirac.

Rückzug - Im Nachhinein wurden diese Äußerungen zu kontrovers, und Chirac entschloß sich, den Eindruck zu relativieren. In einem neuen Interview verteidigte sich Chirac damit, daß er "off the record" gesprochen habe, daß also nicht beabsichtigt war, diese Äußerungen so zu drucken. Die drei Medien behaupten aber, daß dies nicht so abgesprochen war.
Chirac zog die Äußerungen zurück, daß "man Teheran dem Erdboden gleichmachen wolle" und sagte, daß er eigentlich nur meinte, daß einige Länder im Stande seien, eine Atomrakete abzuschießen, bevor diese ihr Ziel erreicht.
Ebenso zog er die Äußerung zurück, daß Saudi-Arabien oder Ägypten versucht sein könnten, sich Atomwaffen anzuschaffen.
- Weder Saudi-Arabien noch Ägypten haben zu diesem Thema Stellung genommen, deshalb ist es nicht an mir, dies zu tun, sagte Chirac.
Der 74jährige Chirac nähert sich seiner Amtszeit als französischer Präsident. Sein Nachfolger wird im Frühjahr gewählt.

Endlich einmal ein EU-Politiker im Präsidentenrang, der indirekt zugibt, daß die angebliche Bedrohung durch den Iran nichts als amerikanisch-zionistische Lügenpropaganda ist, die eifrig von den übrigen Speichelleckern nachgebetet werden muß, weil zionistische Lügen (übrigens ein reiner Pleonasmus, denn zionistische Wahrheiten gibt es nicht) bekanntlich den Rang eines Axioms haben und sogar ganze Rechtssysteme außer Kraft setzen. Daß Iran ein volles Recht darauf hat, was Israel, den USA, Frankreich, England usw. selbstverständlich zugestanden wird, ist doch wohl Allgemeingut und wird von keinem Deutschen (nach RuStAG 1913) ernsthaft bestritten. Und daß es sich nicht um ein reines akademisches Vergnügen handelt, wenn man einen tollwütigen Schurkenstaat vor der Haustür hat, der sich über alles hinwegsetzt, was mit Recht oder Menschlichkeit zu tun hat, und obendrein noch mit seinen eigenen geschenkten Atomwaffen droht, dürfte auch klar sein. Chirac mag an seinen Abgang denken, deshalb sei ihm noch viel Altersweitsicht gewünscht. Vielleicht räumt er im letzten Moment ja noch mit ganz anderen Lügen des "herrschenden" Blutlinien-Systems auf, so daß manchen Schönheiten der Hosenanzug flattert, und die khasarischen Gesichtszüge völlig entgleisen. Die Äußerungen Chiracs sind als Lichtblick anzusehen und als weiterer "brick in the wall", der herausgefallen ist. Weiter so!
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2.2.2007 Am Himmel tut sich wieder was, z.B. in Kristiansand:

Gegen 18 Uhr heute beobachtete Georg Moen eine leuchtende Lichtkugel. Soetwas hat er vorher noch nie gesehen. (Zit. fvn.no v. 2.2.07)

Kristiansand: Ich sehe auf eine leuchtend blanke Kugel. Ich habe nie etwas so klar leuchten sehen, sagt Moen am Telefon zu fvn.no. Moen wohnt in Kristiansand / Norwegen und bemerkte die scheinende Lichtkugel kurz vor 18 Uhr.
- Ich habe hier gesessen und mir ca. eine halbe Stunde lang diese leuchtende Kugel angesehen, sagt Moen und wundert sich, was das Phänomen sein könnte. Er hat noch nie vorher etwas so klar am Himmel scheinen sehen.

Venus im Südwesten - Ich würde glauben, das ist die Venus, die im Südwesten steht. Denn die ist sehr schön und klar jetzt, sagt Astronom Knut Jörgen Röed Ödegaard (im folgenden: KJRÖ) zu fvn.no auf Nachfrage, was das Phänomen sein könnte.
Er erläutert, daß die Venus zeitweise sehr schön anzusehen ist, und daß der Planet gerade in einer solchen schönen Phase sei.
- Abendstern - Die Venus wird oft der Abend- oder Morgenstern genannt, je nachdem, wann sie sich am Himmel zeigt. Sie ist ein schöner Anblick am Abend und wird immer besser, sagt KJRÖ.
Georg Moen fragte sich zuerst, ob das ein Satellit sein könnte, meinte aber, daß der dafür zu klar leuchtete.
Klar und deutlich - Der ist so deutlich. Ich habe mit dem Fernglas draufgeschaut, und die Leuchtkugel ist rund, und sie sieht aus wie in 8 Sektionen geteilt, sagt Moen zu fvn.no.
Aber KJRÖ zufolge gibt es auch dafür eine natürliche Erklärung: Wenn es den Anschein hat, daß die Kugel in verschiedene Sektionen eingeteilt ist, so sind daran in der Regel Luftunruhen schuld, konkludiert KJRÖ zu fvn.no.

In Kristiansand war das jetzt schon das zweite Phänomen innerhalb kurzer Zeit, wenn es sich nicht um Spielzeughubschrauber oder Aldi-Haunebus handelt. Aber das scheint nicht so zu sein, besonders, wenn Herr Ödegaard mit seinen "natürlichen" Erklärungen kommt. Wir erinnern uns: KJRÖ war schon im Sommer hinter dem Meteoriten im Norden her, der die Kraft von "Hiroshima" gehabt haben soll. Er suchte zu Fuß und mit dem Hubschrauber, fand nichts, wollte 6 Wochen nachdenken und dann wiederkommen. Über seine Denkergebnisse liegen bisher keine Mitteilungen vor; vielleicht war es ja doch nur "Nagasaki" damals. KJRÖ erinnert an den deutschen Kaminski, der in seiner Sternwarte Bochum auch immer mit den tollsten Dingen auf(stern)wartete, die auch sehr unorthodox erklärt wurden. KJRÖ wird offenbar staatlich bezahlt zum Abwiegeln und hat für alles eine Erklärung, nur finden tut er nix. Wie wäre es denn damit:

Orangefarbener stinkender Regen fällt über Sibirien

(Zit. Dagbladet.no) Weiche, stinkende, gelbe und orangefarbene Schneeflocken fallen über der Omsk-Region in Westsibirien, und keiner weiß vorläufig, warum.
Die Zivilverteidigung, die Krisenbereitschaft, Meteorologieexperten und mehrere andere Einheiten der Behörden untersuchen ebenfalls das Phänomen. Ein Forschungsflugzeug mit Chemieexperten mitsamt Laboratorium an Bord ist leider verspätet wegen starkem Wind in der Gegend.
- Auch in den Nachbarregionen Tomsk und Tyumen soll es gelb geschneit haben.

Den Einwohnern in der Region wurde nahegelegt, keinen Schnee zum Essenkochen oder für den Haushalt zu gebrauchen, die Kinder drinnen zu halten, und auch Tiere vom Schnee fernzuhalten.

-Bisher können wir uns diesen Schnee nicht erklären. Er ist ölig beim Anfassen und hat einen verdorbenen Geruch, sagt Anton German von der Umweltbehörde in Omsk zum russischen Nachrichtenbüro Itar-Tass.
Die Forscher arbeiten mit einer möglichen Erklärung: der komische Schnee kommt von den Wetterverhältnissen in Kasachstan. Dort waren vor kurzem heftige Stürme, die Staub und Verunreinigungen aufgewirbelt haben können.
Omsk in Westsibirien ist Zentrum der russischen Ölindustrie. In der Region wohnen ungefähr 27.000 Menschen.

Also ich würde mal der Frage nachgehen, was es mit dem Anton "German" auf sich hat, der in der Umweltbehörde sitzt. Manch einer würde sagen, daß es hier wieder deutliche Hinweise gibt, die auf eine "germanische" Ursache schließen lassen, wenn schon so deutliche Fingerzeige gegeben werden. Vielleicht kann ja KJRÖ aushelfen; der wird sicher feststellen, daß Frau Holle das Backpulver angebrannt ist, und ein mißlungener Kuchen entsorgt wird. Aber was ist es denn jetzt wirklich?

Und jetzt ein paar Nachrichten aus der Lügenfabrik USA:
1. Robert Gates: Wir planen keinen Angriff auf Iran
2. Bush: Bittet um 100 Milliarden Dollar für den Krieg

Gates: Die USA haben keine Pläne, Krieg gegen Iran zu führen, sagt Verteidigungsminister Robert Gates. (Dagbl.no/NTB)
- Der Präsident hat es klargemacht, der Außenminister (pardon: Frau Condi) hat es klargemacht, und ich habe es klargemacht: Wir planen keinen Krieg gegen Iran, sagte Gates heute.
In den letzten Wochen haben die USA ihre Rhetorik gegen Iran kräftig verschärft, und einen Flugzeugträger in den Persichen Golf geschickt. Dies hat die Spekulationen verstärkt, daß ein militärischer Angriff gegen Iran unterwegs sein könnte.
Aber Gates versichert, daß die USA ausschließlich diplomatische Mittel gebrauchen werden im Kampf um den Stop des iranischen Atomprogramms.

Bush: (AP.no v. 2.2.07) Präsident Bush will um 100 Milliarden Dollar bitten, um die Ausgaben für den Krieg in Irak und Afghanistan in diesem Jahr zu bezahlen, nach Quellen aus dem Kongreß.
Der Präsident will dem Kongreß seine Vorschläge am Montag übermitteln zusammen mit dem Etat für das nächste Jahr.
Nach Quellen aus dem Kongreß werden die Vorschläge zur Bewilligung für Kriegsgelder im nächsten Geschäftsjahr, das im Oktober beginnt, noch größer werden.
Der Antrag über rund 100 Milliarden ist die größte Kriegsgeldbewilligung bisher.
Das Budgetkomitee im Kongreß meint auch, daß der Vorschlag Bushs, weitere 21.500 Soldaten nach Irak zu schicken, die Summe in der Praxis mindestens verdoppeln wird. Wenn man mit nicht-kämpfenden Unterstützungskräften rechnet, liegt der totale Bedarf bei 35 bis 48.000 Soldaten, sagt das Komitee, das den "Preis" für diese Kräfte vorsichtig bei allein 20 Milliarden ansetzt.
Das Pentagon meint, die Zahlen des Komitees seien übertrieben, und daß das mit so vielen Soldaten "nicht aktuell" werde.

Die Waffenlobby hat Hochkonjunktur: Panzer, Granaten, Uranmunition, alles kostet Geld - und nichts kommt zurück, es werden keinerlei Werte geschaffen. Die Lobby wird schmerzlich vermissen, daß keine "dicken" Sachen derzeit verfeuert werden wie z.B. Raketen oder gar Atombomben, die doch noch bessere Verdienstspannen bringen würden. Man wird Herrn Bush demnach raten müssen, nach amerikanischer Manier aus der Ferne und sicherem Abstand doch lieber die "dicken Koffer" fliegen zu lassen, anstatt sich im irakischen Bürgerkrieg mit Schimpf und Schande aufzureiben, und dabei lediglich Knallerbsen und Verbandsmaterial zu verkaufen. Wirklich unbefriedigend, das muß anders werden, oder?

Und nochmal Bush: Er fand jetzt das Ei des Kolumbus beim Kampf um das Klima: Die Bushregierung soll sich dabei eingeschaltet haben, wie die Medien Forschungsergebnisse präsentieren und bewerten: durch massiven Druck, die Klimabedrohung in der Darstellung "herunterzufahren" (AP.no v. 31.1.07)

Viele amerikanische Forscher wurden vom Weißen Haus genötigt, ihre Äußerungen über die Gefahren einer Klimaveränderung zu verniedlichen, dies nach einer neuen Umfrage.
Von den 308 staatlich angestellten Klimaforschern, die befragt wurden, antworteten 150, daß sie genötigt wurden, Wörter wie "Klimaveränderung" und "globale Erwärmung" aus ihren Arbeiten zu entfernen, sagt die Union of Concerned Scientists.
Die Forscher konnten von 435 Fällen berichten, in denen sich das Weiße Haus eingemischt hatte bei der Darstellung ihrer Ergebnisse. Die Absicht war, die Forscher dazu zu zwingen, die Gefahr der Klimaveränderung zu verniedlichen.
Das Ergebnis der Umfrage wurde Dienstag dem Kongreß vorgelegt. Der Leiter des Komitees, der Demokrat Henry Waxman, erzählte, daß er zusammen mit seinem republikanischen Vize ein halbes Jahr lang vergeblich versucht hatte, Informationen über die angebliche Zensur der Forschungsergebnisse durch die Bushregierung zu bekommen.

- Wir wissen, daß es Dokumente gibt mit Beweisen dafür, daß hochrangige Regierungsbeamte versucht haben, die Öffentlichkeit irrezuführen, dadurch, daß z.B. die Forschungsresultate über den Treibhauseffekt relativiert würden, oder mögliche Gefahren als minimal dargestellt würden, sagte Waxman.
An der Kongreßsitzung nahmen auch die möglichen nächsten Präsidentenkandidaten Hillary Clinton, Barack Obama und deren repulikanischer Kollege John McCain teil. Alle unterstrichen, daß die Frage der globalen Klimaveränderung wesentlich höher in der amerikanischen Politik  angesiedelt werden müsse.

Wieder ein Fall des bewährten Etikettenschwindels, diesmal in der kriminellen Form der glatten Fälschung: man setzt Grenzwerte herauf oder herunter je nach Belieben und politischem Wind. Die Desinformation läuft auf vollen Touren. Man wird jetzt betonen, daß Klimaänderungen ganz natürlich sind und waren, und daß dies eben zum Erdenleben dazugehört. Das mag ja alles sein, aber Bush hat nur mal eben seinen ökologischen Dispokredit mit Gewalt ausgeweitet, um mit "Kyoto" seine Ruhe zu haben, seine Industrie und Verbraucher weitersauen zu lassen - und vielleicht den Boden dafür zu bereiten, daß die Atmosphäre und Umwelt locker noch ein paar Atombombendetonationen wegstecken können, da der Rest ja ohnehin "natürlich" und damit ökologisch ist. Wozu sich also aufregen, wir haben doch noch genug "Luft".
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4.2.2007 Iranischer Atomforscher vom Mossad ermordet - Ermittler: Nicht nur Diplomatischer Kampf gegen Irans Atomprogramm (Zit. dagbladet.no v. 4.2.07)

Ende Januar starb einer der am meisten preisverdächtigen Atomforscher Irans, Ardeshir Hassanpour, unter mysteriösen Umständen. Jetzt behaupten Ermittler, daß der Forscher vom israelischen Geheimdienst Mossad ermordet wurde.
- Eine Quelle des privaten Nachrichtenbüros Stratfor in USA behauptet, der Mossad habe sich bei Hassanpour schon seit längerer Zeit eingeschlichen, und daß >>sehr starke Beweise<< zeigen, daß Israel hinter dem Todesfall stehe, schreibt die Sunday Times.

Israel hat öfters damit gedroht, Irans umstrittenes Atomprogramm zu stoppen. Anfang Januar hieß es, daß Israel die Urananreicherungsanlage in Natanz bombardieren wolle, was später dementiert wurde. Israels Olmert hat stets gesagt, daß die Sache diplomatisch gehandhabt werden müsse.

Führend in der Atomentwicklung - nach dem iranischen Radio Farda, finanziert von den USA, kam die Nachricht über Hassanpours Tod am 21. Januar. Das war etwa 6 Tage nach dem Todesfall selbst. Die vorläufige Todesursache ist Gasvergiftung, aber es ist nicht sicher, wann und wie Hassanpour vergiftet wurde.
Hassanpour soll eine Schlüsselrolle innerhalb Irans Atomforschung gespielt haben, und gewann u.a. den höchsten Landespreis im Jahre 2004 für Militärforschung. Letztes Jahr gewann er den ersten Preis beim Forschungsfestival in Kharazmi / Iran.

Unmittelbar bevor er starb, arbeitete Hassanpour in einer Atomanlage in Isfahan, wo Uranhexafluorid (UF6) produziert wird. Dieses Gas ist notwendig zur Urananreicherung und wird in der Anlage Natanz gebraucht.

Kürzlich wurde bekannt, daß in Natanz 3000 neue Zentrifugen installiert wurden, was Iran einen Schritt näher zur industriellen Urananreicherung bringt.

Israel und USA am meisten dagegen - Heiligabend 2006 beschloß der Un-Sicherheitsrat Sanktionen gegen Iran, um das Atomprogramm zu stoppen. Besonders Israel und USA hatten stärkere Sanktionen gefordert, betonten aber immer, daß sie keine militärischen Mittel zur Verhinderung gebrauchen würden.
In den letzten Wochen haben die USA ihre Rhetorik gegen Iran verschärft und einen weiteren Flugzeugträger in den Persischen Golf geschickt. Dies hat die Spekulationen verstärkt, daß ein militärischer Angriff gegen Iran in der Planung sein könnte. Dies haben die USA abermals dementiert.

Das nennt man also "diplomatische Lösung": nach außen hin wird scheinbar Ruhe gehalten, abgesehen von gewaltigen Drohgebärden, während der Mossad hinter den Kulissen seinem Ruf als skrupellosester Mörderverin der Welt gerecht wird. Es bleibt zu hoffen, daß die Mörder noch gefaßt werden, und Präsident Ahmadinejad die Anklage höchstpersönlich verfaßt.Wenn man sich überlegt, daß dieses Vipernnest sein Hauptquartier in Brüssel hat, dann kann man sich den Rest denken. Nicht nur Barschel, Rohwedder und Herhausen klagen an.Für Ahmadinejad arbeiten auch keine Dilettanten - vielleicht fällt denen ja noch etwas Passendes ein, wie diese Seuche ausgerottet werden kann. Aber eins ist sicher: der Personenschutz für Irans Atomforscher muß optimiert werden!
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4 Millionen Iraker auf der Flucht - Bagdad ist eine Stadt für Tote (Zit. dagbladet.no v. 4.2.07)

Nahezu 4 Millionen Iraker wurden aus ihren Häusern in die Flucht getrieben, und der Flüchtlingsstrom des verheerten Landes nimmt kein Ende.
- Ich kann hier nicht länger leben. Bagdad ist eine Stadt für Tote, und ich will nicht, daß meine Kinder elternlos aufwachsen, sagt der Anwalt Asam Rifaat, der jetzt sein Heimatland verläßt.
- Hier kann ich atmen, zuhause ging ich jeden Abend mit Todesangst ins Bett aus Furcht, abgeholt zu werden, erzählt Abdul-Razzak al-Zobai, der vor shijamuslimischen Todesschwadronen flüchtete und sich in Amman niederließ.
In Damaskus sitzt Ahlam al-Jibouri, die früher für die amerikanische Okkupationsmacht in Bagdad arbeitete. Es gab viele Bedrohungen, aber die Bezahlung war gut, erzählt sie.
Erst nachdem sie gekidnappt und eine Woche lang als Geisel gefangengehalten worden war, gab sie auf. Die Familie kaufte sie frei für knapp 300.000 nkr und sandte sie in Sicherheit über die Grenze nach Syrien. - Sie klagten mich wegen Spionage an. Ich hatte keinen anderen Ausweg, als Irak zu verlassen, erzählt Ahlam al-Jibouri.

Der Westen verweigert sich - Der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge (UNHCR) schätzt, daß 2 Millionen Iraker bereits geflüchtet sind, die meisten davon in die Nachbarländer Jordanien und Syrien. Weitere 1,7 Millionen Iraker sind im eigenen Land auf der Flucht, und diese Zahl stieg allein letztes Jahr um eine halbe Million an.
Jeden Monat verlassen jetzt bis zu 100.000 Iraker ihre Häuser, jeden einzigen Tag überschreiten 1000 irakische Flüchtlinge die Nachbargrenzen. In den Westen kommen die wenigsten davon.
UNHCR versucht vergebens, die westlichen Länder zur Aufnahme einiger Flüchtlinge zu bewegen, schaffte es letztes Jahr aber nur, für knapp 400 neue Heimaten im Westen zu finden.

Ein ferner Traum - Von den USA können irakische Flüchtlinge nur träumen, selbst wenn sie für die Amerikaner im Irak gekämpft und gearbeitet haben.
Selbst wenn Bush letztes Jahr 70.000 Flüchtlinge aufnehmen wollte, bekamen nur 202 Iraker Aufenthalt in den USA.
Human Rights Watch meint, die Erklärung sei einfach: - Diejenigen, die jetzt aus Irak flüchten, sind dieselben, die die USA jetzt dringend brauchen, um eine stabile Demokratie dort aufzubauen, sagt Bill Frel