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Wissenswertes 23


22.11.2006  Präsident George W. Bush kann nächstes Jahr dahin kommen, eine militärische Lösung im Streit um das iranische Atomprogramm zu wählen. Dies glauben politische Analytiker in den USA. (Zit. AP.no v. 22.11.2006)

Aber der Iran und Präsident Mahmoud Ahmadinejad lassen sich nicht in die Knie zwingen.
- Ich glaube, er wird es tun. Die werden nächsten Sommer Anlagen für Massenvernichtungswaffen zerbomben, sagt John Pike, der Leiter der Denkschmiede Globalsecurity.org und weist auf die Atomanlagen in Iran hin.

- Das wird eine begrenzte militärische Aktion erfordern, um deren Zugang zu Massenvernichtungswaffen zu zerstören, meint er.
Der bekannte amerikanische Journalist Seymour Hersh hat ebenfalls geäußert, daß er glaubt, das Weiße Haus mit Vizepräsident Cheney an der Spitze, will Iran angreifen. Das wird passieren, mit oder ohne Absegnung durch den von Demokraten kontrollierten Kongreß, meint der Journalist.
Hersh schrieb am Wocheende einen Artikel in The New Yorker, daß Cheney einen Monat vor der Kongreßwahl ein Treffen zum Thema Iran abhielt, in dem er eine militärische Lösung der Situation in Iran nicht ausschließen könne. Joseph Cirincione, einer der Leiter der Denkschmiede Center for American Progress, sagt, daß es nicht undenkbar sei, daß die USA die Wahl treffen werden, Irans Atomanlagen zu zerbomben. - Das ist nicht realistisch, aber bedeutet nicht, daß wir es nicht tun werden. Das ist weniger wahrscheinlich nach der Wahl, aber immer noch voll möglich, sagt er.

- Zentrale Teile der Bush-Administration hängen immer noch voll der Idee an, daß das Regime in Iran entfernt werden müsse. Joseph Cirincione meint, daß der harte Kern kompromißloser Politiker in den USA seine Speerspitze verloren hat, als Rumsfeld seinen Abgang verkündete. Der Nachfolger, der frühere CIA-Chef Robert Gates, hat gesagt, daß er den direkten Dialog mit Iran vorziehe, so Cirincione. Aber die anderen finden immer noch Unterstützung auf höchsten Ebenen in der Regierung, im Büro des Vizepräsidenten, im Stab für nationale Sicherheit und vielleicht sogar beim Präsident selbst, gibt er zu bedenken.

Wir müssen bomben - In einem Artikel in der Los Angeles Times argumentiert Joshua Muarvchik vom neokonservativen American Enterprise Institute dafür, gegenüber Iran eine härtere Haltung einzunehmen. - Die diplomatische Annäherung und Sanktionen haben zu nichts geführt. Unsere Wahl ist daher reduziert auf zwei Möglichkeiten: wir können uns auf ein Leben mit Iran als Atommacht vorbereiten, oder wir können Macht gebrauchen, um dies zu verhindern, schreibt er. - Wir müssen Iran bombardieren!
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Revolver im Lederetui aus schwedischem See gefischt - Polizei meint, dies könne die Waffe sein, mit der Olof Palme 1986 ermordet wurde (Zit. AP.no v. 21.11.2006)

Es ist mehr als 20 Jahre her seit dem Mord an Olof Palme in Schweden. Die gefundene Waffe wurde benutzt beim Postraub in Mockfjärd / Dalarna im Jahre 1983, und die Bleizusammensetzung eines damals abgefeuerten Geschosses ist identisch mit derjenigen, durch die Palme getötet wurde. Der Revolver hat die richtige Seriennummer, bestätigt der Chef der Palme-Sonderkommission Stig Edqvist auf einer Pressekonferenz in Stockholm am Dienstag.

Auf die Frage, was der Fund bringt, sagte Edqvist: - 'Es ist klar, daß es wichtig ist, daß die am meisten gesuchte Waffe jetzt gefunden wurde.' Er wollte nichts dazu sagen, ob auch Munition im See gefunden wurde, und er antwortete ausweichend auf die Frage, wie es sein könne, daß eine Waffe im Jahre 1983 in einen See geworfen wird, um damit zweieinhalb Jahre später Olof Palme umzubringen:

- Viele Leute haben uns viele unterschiedliche Geschichten erzählt, aber wir finden diese trotzdem interessant, sagt Edqvist. Er meint auch, daß es möglich ist, eine Waffe einem Täter selbst nach 20 Jahren zuzuordnen. Die Polizei fahndet weiterhin nach vier anderen Waffen, d.h. Revolvern, die gestohlen wurden und immer noch verschwunden sind.

Eine Zeitung setzte die Suche in Gang - Die Waffe, ein Smith & Wesson-Revolver (für Kenner: Kal. .357 Mag, Lauf 6''. Originalgriff, Bauart der berühmten damaligen .357 Combat Magnum, Vorgänger des 586, half-lug wie der große Bruder 629 classic, aber das nur nebenbei), wurde in einem Binnensee in Dalarna am Montag gefunden, meldet die Zeitung "Expressen". Es war diese Zeitung, die die Suche nach einem Hinweis in Gang brachte, und nach drei Stunden Suche fanden Taucher die Waffe. Der Revolver befand sich immer noch in einem Lederetui. In der Nacht zum Dienstag wurde die Waffe Edqvist übergeben. Die Kommission, die versucht, Licht in den Palme-Mord von 1986 zu bringen, hatte jahrelang versucht, diese Waffe aufzufinden. Expressen soll kürzlich einen Hinweis erhalten haben, daß die drei Posträuber die Waffe zusammen mit einer Schachtel Munition entlang einer 100 m langen Strecke an einem See in Dalarna versenkt haben sollen. Die Zeitung meinte, daß der Hinweis so konkret war, daß sie die Tauchversuche ankurbelte. Aber es wurde keine Munition gefunden, schreibt die Zeitung.

Wieder hochgeholt? Die Waffe soll in den See in Dalarna im Oktober 1983 geworfen worden sein. Die Frage ist, ob sie wieder hochgeholt wurde und zweieinhalb Jahre später als Mordwaffe im Fall Palme gebraucht worden war. - Das ist eine offene Frage. Es gibt viele widerstreitende Erkenntnisse, sagt Staatsanwältin Agneta Blidberg. Es gibt immer noch intakte Geschosse vom Palme-Mord, aber Enqvist weiß nicht, ob die Waffe probegeschossen werden kann. Der Revolver wird jetzt für weitere Untersuchungen zum kriminaltechnischen Laboratorium geschickt.

Seitdem die Schüsse im Sveavägen am 28. Februar 1986 in Stockholm fielen, hatte die Polizei nach der Mordwaffe gesucht. Es kamen mehrere Hinweise herein, und mehrere Inlandseen wurden ohne Erfolg abgesucht. Die Ermittler haben auch versucht, alle Revolver im Kaliber .357 Magnum in Schweden zu erfassen, und Tausende dieser Waffen wurden beschossen, um Vergleichsgeschosse zu gewinnen.

Angenommen, der Mörder hatte die Waffe irgendwo versteckt mit dem andauernden Risiko, daß diese per Zufall entdeckt und ihm zugeordnet werden konnte. Was tut man da? Man schmeißt das Ding irgendwo in einen See und sorgt dafür, daß sie medienwirksam "gefunden" wird, dann hat er Ruhe und kann sich weiteren Aufträgen zuwenden. Die Waffe ist absolut serienmäßig und weist nicht die geringsten Besonderheiten auf, also absolut professionell. Auch die Seriennummer wird in eine Sackgasse führen, wie bei den gestohlenen Autos bei Banküberfällen. Es scheint auch sehr fraglich, ob die Waffe wirklich 20 oder mehr Jahre mit oder ohne Etui im Wasser gelegen hatte. Um eine Waffe, die nicht "stainless" wie hier ist, an- und total verrosten zu lassen, bedarf es nur einer Beschlagnahme und eines einjährigen Aufenthaltes in einem Polizeiarsenal. Schon diese "Verwahrung" macht aus den besten Waffen reinen Schrott. Wenn der Lauf entsprechende Rostnarben hat, dann wünsche ich viel Spaß beim Mikroskopieren der Züge und Felder. Wenn dann noch ein staatlicher "Spezialist" von seinem Handwerk keine Ahnung hat, werden weitere Irrwege entstehen. Der Palmemord wird weiter ein Mysterium bleiben - allerdings nur offiziell, denn viele Leute sind ganz anderer Meinung. Jedoch die Blamagen für die Ermittler scheinen sich zu häufen, echte Aufklärung bringt die örtliche Bild-Zeitung, nur weiter so!
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Noch ein paar Glaubensfragen - Die USA glauben, daß der Iran biologische Waffen hat. Iran und sein Präsident Mahmoud Ahmadinejad bekommen wieder einmal Kritik von amerikanischen Regierungsstellen. (Zit. AP.no v. 21.11.2006)

Iran hat sehr wahrscheinlich ein Lager mit biologischen Waffen, glaubt man in USA. Man glaubt auch, daß Nord-Korea, das schon Kritik wegen seiner Atomwaffen bekommen hatte, biologische Waffen entwickelt habe. - Dies sollte die Welt beunruhigen, falls genau diese Länder Zugang zu biologischen Waffen haben, die den Terrorismus unterstützen, sagte der US-Abgesandte John C. Rood am Montag. Er sagte dies bei der Eröffnung einer Konferenz über biologische Waffen in Genf.

- Wir glauben, Iran hat ein Programm für biologische Waffen, die zu einem Angriff taugen. Wir glauben auch, daß Nord-Korea die Möglichkeit hat, sich biologische Waffen zu verschaffen, und daß sie diese sogar selbst entwickelt und produziert haben, sagte Rood. Auch Iran hatte bekanntlich im Herbst starke Kritik wegen seines Atomprogramms nicht nur von USA, sondern auch von mehreren anderen Ländern erhalten.

Da ja der CIA inzwischen zugeben mußte, daß nicht ein einziger Hinweis auf Irans Atomwaffenprogramm zu finden ist, muß jetzt wohl heftig nachgekartet werden, wie dies schon bei Saddam Hussein der Fall war. Was sind schon biologische Kampfmittel? Die USA führen selbst ein gutes Beispiel dafür bei den indischen Bauern vor: den American Bollworm. Dieser Wurm frißt die Baumwollernte kurz und klein und entstand nach Gebrauch von Gen-Saat, natürlich von Monsanto, in Verbindung mit immer mehr Pestiziden. Die Baumwollwirtschaft liegt inzwischen am Boden, es floriert nur noch die Bestattungsindustrie, da die Bauern massenweise in den Selbstmord getrieben werden. Wenn Iran einen iranischen Bollworm als Derivat entwickelt hat, der nur amerikanische Baumwolle frißt, dann können wir einmal abwarten, als was für eine tödliche B-Waffe diese Tierchen von Bush dargestellt werden. Nur daß diese bereits im Völkermordeinsatz in Indien sind, werden wir natürlich nicht gesagt bekommen. Der B-Sektor ist ein weites Feld, es läßt sich etwas daraus machen. Wie wäre es zum Auftakt mit ein bißchen "Vogelgrippe" in Europa, der neue Virus hat doch in Berlin schon Bescheid gesagt, daß er im Anflug ist?
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23.11.2006  Aus aktuellem Anlaß gebe ich hier Auszüge aus einer eMail weiter, die sich auf den bevorstehenden Vogelgrippe-Wahnsinn bezieht und mit dem Satz endet: Es gibt nur ein wirksames Mittel: den Mut, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen (I. Kant). Hier der Auszug:

Uns sind die konkreten Pläne zur Vorbereitung einer Massenhysterie und eines Bürgerkrieges im Rahmen der inszenierten Vogelgrippe-Panik zugespielt worden, die mir das Blut in den Adern gefrieren lassen.
Wie aus den Medien, den Wegbereitern der Panik, zu hören ist, rechnen die Macher in der amerikanischen Seuchenbehörde, einer Abteilung des Pentagon und deren Handlanger in der WHO und in unseren Gesundheitsbehörden mit 2 bis 5 Millionen Toten allein in Deutschland.
Die öffentliche Ordnung, der Verkehr und damit die Versorgung sollen aufgrund von Quarantänemaßnahmen und Hysterie planmäßig zusammenbrechen. Apotheken, in denen die zu Tode erschreckte Bevölkerung die vermeintliche Chemoprophylaxe gegen den Todesvirus vermutet, sollen vom Militär bewacht werden.

Es ist klar, daß alte und kranke Menschen, die zusätzlich zur Todesangst dann nicht mehr oder nicht ausreichend versorgt werden können, dieser gezielten Panik als erste zum Opfer fallen werden. Den Rest wird ihnen und anderen geschwächten Menschen dann die Chemotherapie geben, die es nur für 5 bis 30% der Bevölkerung auf Bezugsschein geben soll, und um die sich dann auf den Straßen die verängstigten Menschen schlagen werden. Ein Schelm, der in bezug auf die unbezahlbaren Renten und die Alterspflege und die Alterspyramide Böses dabei denkt.....

W
ie ist es eigentlich möglich, daß den Politikern ausgerechnet bei diesem Thema geglaubt wird, daß sie angeblich und ausnahmsweise einmal etwas für das Volk tun wollen? In Deutschland sagte man früher immer: "wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, wenn er auch die Wahrheit spricht!" Und dieser Kredit, wenn sie ihn überhaupt jemals hatten, ist seit Urzeiten verspielt!

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Der Volkstrauertag rückt näher, und immer mehr Kriegsverbrechen kommen an das Tageslicht. In Finnland wurden jetzt nach über 60 Jahren Bilder von grausamen Morden aus dem russisch-finnischen Krieg nicht länger verheimlicht.

Bild: Sowjetische Soldaten, die hinter den Linien des Feindes operierten, terrorisierten Frauen und Kinder. Diese Kinder wurden von Russen erschossen in Seitajärvi im Juli 1944 (Zwei erschossene Jungen von vielleicht 8 bis 10 Jahren mit kurzen Hosen liegen auf dem Rücken tot im Sommergras ihrer Heimat) (Zit. www.aftenposten.no vom 22.11.2006)

Mehr als 60 Jahre, nachdem Finnland mit der Sowjetunion in zwei Kriege verwickelt war, die es beide verlor, haben finnische Verteidigungsbehörden jetzt 300 Bilder freigegeben, die bisher unter Verschluß waren und die in brutaler Weise die Grausamkeit des Krieges darstellen.
Bild: Waldlichtung, zwei Soldaten vorn, im Hintergrund weitere, in der Mitte ein zusammengekrümmter Mann - Finnland bestrafte Fahnenflucht sehr hart. Hier bittet ein finnischer Deserteur um sein Leben vor seiner Hinrichtung.

Bild: Im Wald - Ein sowjetischer Spion lacht höhnisch zu einem finnischen Soldaten, der mit erhobener Pistole dasteht, klar zum Hinrichtungsschuß in Rukajärvi November 1942

Was ging eigentlich vor in Finnlands Krieg? Hat man versteckt gehalten, daß die Grausamkeiten von finnischen Soldaten im Namen der Republik begangen wurden? Und welche Leiden taten die vorrückenden sowjetischen Soldaten der finnischen Zivilbevölkerung an? Solche Fragen werden ständig von Forschern gestellt. Gleichzeitig hatte es bei den Finnen keinen Mangel an Informationen darüber gegeben, wie brutal die beiden Kriege gegen Stalins mächtige Sowjetunion gewesen waren. Ein weltberühmtes Beispiel ist Väinö Linnas Roman "Unbekannter Soldat" von 1954, der später verfilmt wurde. Damit wurde den Finnen - und uns allen - für alle Zeit jegliche Illusion über Kriegsromantik genommen.

Verbündet mit Hitler - Für die jüngere Generation ist der Krieg ferne Vergangenheit, obwohl er einen wichtigen Platz im nationalen Bewußtsein innehat, so wie die deutsche Okkupation und der Widerstand in Norwegen. In der offiziellen Geschichtsschreibung beider Länder werden gern eigene Brutalitäten und eigene Schwächen geschönt. Erst in den letzten Jahren kamen weniger schmeichelhafte Fakten ans Licht. In Finnland war man lange Zeit sehr sparsam an Offenheit, wie man z.B. Deserteure und Spione hinrichtete nach einem summarischen gerichtlichen Schnellverfahren. Finnland hatte auch versucht der Welt einzureden, daß das Land im sog. Fortsetzungskrieg nicht mit Hitler-Deutschland alliiert gewesen sei, sondern einen eigenen separaten Krieg gegen die Russen führte.

Jetzt werden die Finnen erneut mit ihrer blutigen Kriegsgeschichte konfrontiert. In den letzten Tagen hat das finnische Verteidigungswesen - ohne jeden Enthusiasmus - ca. 300 Bilder veröffentlicht, von Kriegsfotografen gemacht in den beiden Kriegen gegen die Sowjetunion. Die Bilder waren vorher nur einem kleinen Kreis von Forschern mit Sondererlaubnissen zugänglich. Über 60 Jahre lang waren diese Bilder in einem Panzerschrank der Garnison außerhalb Helsingfors eingeschlossen. Aber das finnische Veröffentlichungsgesetz hat jetzt die Verteidigungsmacht (forsvarsmakten) gezwungen, die Bilder allen zugänglich zu machen, die sie sehen wollen. - Die Bilder enthalten eigentlich nichts Neues, aber sie können für junge Leute von Nutzen sein, die eine glorifizierte Auffassung vom Krieg haben, sagt Prof. Seppo Hentilä an der UNI Helsingfors zu AP.no.

Häßlich - Wir wollen diese Bilder nicht selbst publizieren. Sie sind häßlich und erschreckend. Sie zeigen uns, daß Krieg furchtbar ist. Ich persönlich bedauere, daß sie veröffentlicht wurden, sagt Ossi Kervinen, Kommunikationschef des Verteidigungsstabes zu AP.no. Er hofft, daß die Medien bei der Veröffentlichung Augenmaß behalten, und er erinnert daran, daß viele Kriegsveteranen noch leben. Diese haben schon negativ auf die Veröffentlichung reagiert. Sie fürchten, daß jetzt noch lebende Personen wiedererkannt werden könnten bei der Ausführung von befohlenen Hinrichtungen.

Kervinen kann sich nicht erklären, warum die Bilder versteckt gehalten wurden. Aber finnische Medien haben angedeutet, daß der Grund war, daß die Bilder die ohnehin schon weit verbreiteten antisowjetischen Gefühle verstärken könnten, die in Finnland gegen Kriegsende herrschten. In einer Nachkriegszeit, in der Finnland sich Moskau anpassen mußte, um seine Selbständigkeit zu behalten, wollte man keine nationalen Gefühle aufpeitschen.

Massengräber - Wer die Bilder gesehen hat, spricht meist von gefallenen finnischen und russischen Soldaten. Einige Bilder zeigen Leichen in großen Haufen, bevor die Feindsoldaten in Massengräber geworfen werden, während die finnischen in Särge gelegt wurden. Besonders aufrührend sind die Bilder, die zeigen, welche Folgen sowjetische Partisanenangriffe auf Grenzorte 1943 hatten. Wir sehen tote Frauen und Kinder, die entkleidet und auf bestialische Art zu Tode verstümmelt worden sein sollen. Finnischen Medien zufolge haben die finnischen Behörden nach dem Krieg versucht zu vertuschen, daß die Wahrheit über die brutalen Partisanenangriffe ans Licht kam.

Einige Bilder zeigen sowjetische Spione, die ihre Henker höhnisch anlachen, bevor sie hingerichtet wurden, während andere Bilder einen finnischen Soldaten zeigen, der sich verzweifelt seinem Henker zu Füßen wirft - vergeblich - um Gnade zu erflehen. Fahnenflucht wurde vom finnischen Militär mit dem Tode bestraft.

Kannibalismus - Vielleicht das größte Aufsehen erregten Bilder, die dokumentieren, daß tote russische Soldaten gefunden wurden mit Resten von Menschenfleich im Eßgeschirr. Auf die Rückseite eines Bildes hat der Fotograf geschrieben, daß "der Feind einige Patrouillenmitglieder geschlachtet, und das meiste davon aufgegessen hatte". Auf anderen Bildern liegen tote Soldaten mit großen abgeschnittenen Körperteilen. Neben zerstückelten russischen Leichen liegen abgenagte Rippen.

Über die gefundenen Massengräber war bereits in der Presse berichtet worden, leider hat sich mein Artikel darüber in Nichts aufgelöst. Wir lesen von einer Allianz der Finnen mit Hitler-Deutschland, wir lesen nichts davon, daß die gefundenen Leichen ein wesentliches Kontingent des Holocaust darstellen, und daß die SS dahintersteckt. Die Wahrheit kommt langsam, aber gewaltig. Die erschossenen Frauen und Kinder können sich nicht mehr verteidigen. Aber gelobt sei eine halbwegs liberale Presse und Kriegsparteien, die wenigstens versuchen, der Wahrheit nahezukommen. Leider ist diese Mentalität hier bei uns weggezüchtet oder vertraglich ausgeschlossen worden. Und da gibt es immer noch Leute, die hier irgendetwas glauben, was von der Indoktrinierungsindustrie kommt. Macht weiter so, und dies wird euer endgültiger Untergang sein!
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Der Revolverfund in Schweden beschäftigt die Presse weiterhin. Alle Artikel über den Mockfjärds-Postraub und den Palme-Mord wurden zusammengestellt, ebenso die Lebensgeschichte des Christer Pettersen, der zunächst wegen des Mordes an Olof Palme verurteilt, dann jedoch freigesprochen wurde, und der im September 2004 im Karolinska Krankenhaus Stockholm mit einem langen Bruch im Schädel im Koma verstarb. (Zit. AP.no v. 22.11.06)

Immer noch Munition in der Mockfärds-Waffe - Es fand sich immer noch scharfe Munition in der sog. Mockfjärds-Waffe, nachdem diese in einem See in Dalarna in Schweden gefunden worden war, schreibt der "Expressen".
- Wir sahen, daß noch Patronen im Revolver waren, und ein Teil davon hatte noch Geschosse, sagt Stig Edqvist, Gruppenleiter der Palme-Mordkommission.

Der Revolver wurde benutzt bei einem Postraub in Mockfjärd im Jahre 1983, wobei ein Mann damit beschossen und verletzt wurde. Die Bleizusammensetzung des Geschosses aus dem Postraub wurde analysiert und als identisch gefunden mit den tödlichen Geschossen aus dem Palme-Mord 1986. Der Hinweisgeber, der dem Expressen verriet, daß die Waffe im See in Dalarna liegt, behauptete, die Waffe sei dort nach dem Postraub versenkt worden. Aber die Fahnder der Polizei sind nicht davon überzeugt, daß dies stimmt. Sie halten die Möglichkeit nach wie vor offen, daß dies auch die Palme-Waffe sein könnte.

Polizeiprofessor Leif Persson sagt zum Epressen, daß der Revolver nicht so aussieht, als habe er 20 Jahre unter Wasser gelegen.
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Auch eine andere tragische Sache ist zu einem formellen Abschluß gekommen. Wenn Sie sich meine Seiten aus März 2006 durchsehen, werden Sie den tragischen Unfall während der NATO-Übung "Cold Response" in Nord-Norwegen finden, bei dem eine Panzerbesatzung durch das Eis in einen kleinen Moorsee einbrach, wobei die zwei Grenadiere, die ganz unten im Panzer (Leo 2) auf Gefechtsstation waren, sich nicht mehr befreien konnten. Nachdem die Taucher endlich nach etwa einer Stunde da waren, wurde einer der 20Jährigen tot geborgen, der andere wurde noch in die Uni-Klinik Tromsö geflogen, hatte aber keine Chance mehr.

Auch in dieser Sache gab und gibt es sehr widersprüchliche Angaben, ich hatte dazu bereits früher Stellung genommen. Hier jetzt der letzte Artikel dazu: (Zit. AP.no v. 20.11.2006)

Panzerunglück kommt nicht zur Anklage (wird eingestellt)

Der Erste Staatsanwalt Geir Fornebo meint, es gibt nichts, was auf eine strafbare Handlung als Ursache des Unglücks hinweist.
Schwierige Bewertung - Die Sache wurde gründlich erforscht, sowohl von der Polizei als auch vom Militär, sagt Fornebo zur Zeitung "Fremover".

- Es gab einige schwierige Bewertungsfragen, aber für mich entscheidend war, daß über die "schwierigen Umstände" aufgeklärt worden war, daß die Mannschaft auf sehr beengtem Gebiet übte, und daß die Rede davon war, daß es sich nur um ein paar Fahrzeuglängen bis zu festem Grund gehandelt hatte, als das Unglück geschah, sagte Fornebo.
Zwei Grenadiere vom Telemarksbataljonen kamen ums Leben, als ihr Panzer auf dem Herjansfjellet durch das Eis brach. Dies geschah, als sich eine Gruppe von vier Panzern positionieren sollte, um ein Ziel weiter hinten längs der E10 anzugreifen. Bei diesem Manöver kam der Panzer auf das Eis. Es war Abend, und die Sicht wurde als schwierig beschrieben.

Die Familien werden sich also auf keine größere Unterstützung vom Staat einrichten können, denn es war wieder niemand schuld, und "normalerweise" passiert ja auch überhaupt nichts, wie immer bei den tragischsten Unfällen. Da fahren unter kriegsmäßigen Bedingungen vier Panzer Leopard 2 mit 55 Tonnen Gesamtgewicht auf der E10 und bekommen den Befehl, sich aufzufächern, weil weiter vorn ein "Ziel" zu bekämpfen ist. Alle machen sich rechts und links runter von der Straße und fahren bei schlechtester Sicht und Dunkelheit in ein schnee- und eisbedecktes Gelände, wo sich kleinere zugefrorene Tümpel befinden, die schon am Tage nicht auszumachen sind. Plötzlich ist der eine Leo weg, und nur noch ein halber Meter vom Geschützrohr guckt raus.

Dem Herrn Staatsanwalt wurde versichert, daß alle gute Landkarten hatten und besonders geschult waren. Diese Schulung bestand in einer englischen Anweisung an alle NATO-Teilnehmer und liest sich wie folgt: "Crossing frozen rivers and lakes should always be well planned" Also: Das Überqueren von gefrorenen Seen und Flüssen sollte immer gut geplant sein!" Sehr hilfreich, nicht wahr? Warum waren denn die Taucher so schwer beizuholen, wenn man mit Wasserunfällen zu rechnen hatte? Als sie endlich da waren (nach welcher Zeit wird gar nicht mitgeteilt), dauerte es 44 Minuten, bis der erste Soldat oben war, der schon erfroren und erstickt war. Eine Stunde und 11 Minuten nach dem Unglück wurde der zweite nach oben gebracht und nach Tromsö geflogen. Auch das war in Ordnung? Ich habe da so meine Bedenken.

Und was wurde denn in Sachen "Ausbooten" gelehrt? Wieso kommt dieser armselige Kommandant dazu, seine Turmluke unter Wasser zu öffnen, damit der ganze Eiswasserschwall seine Kameraden totsicher ertränkt? Ich halte jede Wette, daß so ein Leo wasserdicht ist, die Geschützmündung hatte eine Kappe, war also auch geschlossen. Wenn man damit also unfreiwillig auf Tiefe geht, dann bleibt man erstmal drin und tut überhaupt nichts, bis Hilfe kommt. Atemgeräte wären nötig gewesen, dann hätte die Besatzung notfalls stundenlang nur ein bißchen gefroren, aber sonst nichts! Stattdessen wird von einem hysterischen Kommandanten die Klappe aufgerissen, was zwar ihn und den zweiten in Sicherheit brachte, aber den sicheren Tod für die Kameraden bedeutete. Wenn das eine taugliche Ausbildung für eine Gegend mit Eistümpeln sein soll, dann möchte ich nicht wissen, was die sonst noch lernen. Und das im "Telemark-Bataillon", dem Paradestück der norwegischen Militärs! Es ist jammertragisch um die beiden Jungs, die meiner Meinung nach durch haarsträubendste Fahrlässigkeit ums Leben kamen, und zwar auf allen Ebenen der Verantwortlichkeit. Was meinen Sie dazu? Ich bin leider kein besonderer Leo 2-Spezialist.
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Estonia-Film ist verschwunden - erst der Film von der "Mondlandung", jetzt wichtiges Beweismaterial der Estonia- Katastrophe. Das Bugtor vom Estoniawrack wurde 2002 auf eine Insel außerhalb Stockholms gebracht, wo es Teil eines Denkmals des schlimmsten seehistorischen Ereignisses in unserer Zeit ist. (Zit. AP.no v. 22.11.2006)

Einer der Filme, die Antworten rund um die Schiffskatastrophe geben können, ist aus dem Archiv des schwedischen Seefahrtswerks verschwunden. Die Katastrophe forderte 852 Opfer. Von 830 Passagieren und einer Besatzung von 159 aus insgesamt 17 Ländern waren es nur 137, die überlebten.
Ganze 501 der Umgekommenen waren aus Schweden, 9 kamen aus Norwegen, wovon drei überlebten. "Mayday" wurde zuerst um 00.15 Uhr schwedischer Zeit gehört, um 00.50 Uhr war das Schiff weg. Die "Estonia" wurde in Deutschland gebaut und lief 1980 vom Stapel unter dem Namen "Viking Sally". Das Wrack liegt in 51 m Tiefe südöstlich des finnischen Utö.
 - Wir haben nicht die geringste Ahnung, wo der Film abgeblieben sein kann. Das ist sehr bedauerlich, sagt Johan Franson, Chef der Seefahrtsinspektion zur schwedischen Zeitschrift "Ny Teknikk". Im August bat SKL, das staatliche kriminaltechnische Laboratorium um den Film, nachdem es eine umfassende Zusammenstellung und Auswertung aller Filme und Fotos des Wracks eingeleitet hatte. Jetzt hat das Seefahrtswerk über drei Monate lang nach dem Film erfolglos gesucht und hat keine Erklärung, wie dieser aus dem Archiv verschwunden sein könnte.

Der Film wurde zum Jahreswechsel 1995/96 hergestellt, um festzustellen, wie tief die Estonia gesunken war, und wie die Bodenverhältnisse um das Wrack aussehen. SKL bekam den Auftrag, nach Film- und Bildmaterial vom Wrack zu forschen.

Am 28. September 1994 kamen 852 Menschen um, als die Estonia im schlimmsten Schiffsunglück nach dem Krieg havarierte. Zehn Jahre lang entstanden viele Fragen, Gerüchte und Spekulationen über die Ursache des Untergangs. Es wurde eine länderübergreifende Untersuchungskommission aus Schweden, Finnland und Estland gebildet. Der Bericht über die Havarie kam 1997 und schloß damit, daß niemand für das Unglück verantwortlich gemacht werden könne. Immer noch gibt es viele, die von diesem offiziellen Havariebericht nicht beruhigt werden. Die Organisation der Hinterbliebenen SEA hat einen andauernden Kampf dafür geführt, daß eine neue Untersuchung vorgenommen wird.

A
uch hier wieder ein Beispiel dafür, daß für die richtig großen Katastrophen keiner verantwortlich sein soll. Es hat den Anschein, daß die SEA jetzt in die Nähe einer neuen Untersuchung gekommen ist, vielleicht auch durch die neue Regierung, die vielleicht den einen oder anderen nicht-so-korrupten Minister am Trog hatte. Dazu passend läßt man schon mal wichtiges Beweismaterial verschwinden, damit nicht doch noch die Wahrheit ans Licht kommt. Sollte ein Versicherer unruhig geworden sein, dann kann man davon ausgehen, daß er genug Geld in der Portokasse hat, um einen kleinen Filmdiebstahl zu finanzieren. Korruption ist immer noch preiswerter, als die Suppe auszulöffeln.
                                                           
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24.11.2006 "The Economist" hat die Demokratien der Welt bewertet. Deutschland ist nirgendwo zu finden - auch dies ein Beweis, daß hier von Demokratie keine Rede sein kann? (Zit. AP.no v. 23.11.2006)

Hier die ersten Zehn: 1) Schweden 9,88 2) Island 9,71 3) Niederlande 9,66 4) Norwegen 9,55 5) Dänemark 9,52 6) Finnland 9,25 7) Luxemburg 9,10 8) Australien 9,09 9) Kanada 9,02 10) Schweiz 9,02

ferner liefen: 17) USA 8,22  23) Groß-Britannien 8,08   167) Nord-Korea

Es scheint, daß Deutschland überhaupt nicht in der Wertung ist, da die Kategorie 'Demokratur mit Besatzungsstatus' offenbar nicht bewertet wurde. Selbst wenn dies nicht so sein sollte ist klar, daß die angebliche Demokratie hier keinen Schuß Pulver wert ist, was jeder leicht bei sich selbst überprüfen kann. Aber weiter:

Die nordischen Länder und die Niederlande befinden sich in einer Klasse für sich in einem Demokratie-Index, ausgearbeitet von der Economist Intelligence Unit. Der Index zeigt den Demokratiezustand in 167 Ländern. Der Höchstwert ist 10. Es gab fünf Kategorien, aufgeteilt in 60 Indikatoren:

- Wahldurchführung und politische Mannigfaltigkeit
- Bürgerrechte
- Funktion der Regierung
- Politische Anteilnahme
- Politische Kultur

Über den Begriff "politische Kultur" schreibt der Economist u.a.: "Demokratie ist mehr als die Summe ihrer Institutionen. Eine demokratisch-politische Kultur ist entscheidend für die Legitimität der Demokratie, ihr Funktionieren und ihre Aufrechterhaltung. Eine Kultur mit Passivität und Apathie, mit hörigen und fügsamen Bürgern ist nicht vereinbar mit Demokratie."

Große Schwächen in USA und Groß-Britannien. Zwei der demokratischen Vorkämpfer, USA und GB, erreichen im Index nur sehr bescheidene Werte. Der 17. Platz der USA erklärt sich u.a. durch eine merkliche Reduktion der Bürgerrechte durch den (angeblichen) Kampf gegen den "Terrorismus". Die Bürger in GB (23.) bekamen ebenfalls ihre Bürgerrechte eingeschränkt, aber der Wert wurde am meisten durch die schlechte politische Teilnahme heruntergezogen. Dieser Apathiewert in GB ist der schlechteste im ganzen Westen.

Elende Werte hat GB auch in den Unterpunkten 'Wahlbeteiligung',' Anzahl der Mitglieder in politischen Parteien', 'politisches Engagement' und 'Einstellung zur Politik'.
           

Bei diesem Raster kann man sich vorstellen, daß die BRD unter den Dreistelligen zu suchen sein wird. Was gibt es hier für Werte in bezug auf die Wahlbeteiligung, Haltung zur Politik und Meinung zu Politikern überhaupt? Was ist aus unseren "Bürgerrechten" geworden, die aus der Sicht von einem Herrn Schäuble wohl als das gefährlichste Übel in unserer Gesellschaft anzusehen sind, und schleunigst gegen Null gefahren werden müssen? Man sieht, daß auch das beredte Schweigen dieser Untersuchung zeigt, daß hier nur noch Demokratie gespielt wird von einem Haufen höriger Opportunisten, deren Aufgabe es ist, alle echten demokratischen Werte an die Wand zu fahren und stattdessen neue "Werte" und "Interessen" aufzustellen und zu verfolgen, die dem deutschen Volk endgültig den Garaus machen. Vielleicht macht der Economist demnächst eine Liste über die Länder, in denen die Demokratie erfolgreich vorsätzlich an die Wand gefahren wurde. Ich denke, die BeeRDigungsdemokratur deutsch-pavianistischer Couleur wird sehr weit oben rangieren.
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25.11.2006  Nochmals zum Panzerunglück am Herjangerfjellet - Sicherheit war nicht wichtig - Die Soldaten, die bei dem Unglück ums Leben kamen, hatten keine hinreichende Schulung im Ausbooten - dies behauptet ein früherer Grenadier, der an der Übung teilnahm (Zit. NRK.no v. 25.11.2006)

Der frühere Grenadier Tom Östrem (23) sagte dies zum Dagbladet.no am Samstag. Er kündigte seine Teilnahme ein paar Tage vor dem Unglück auf dem Herjangfjellet wegen mangelnder Sicherheit. Er meint, das Militär müsse jetzt die notwendige Verantwortung übernehmen und die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen ergeifen. Nach dem, was Dagbladet.no jetzt erfahren hat, bekamen die Panzerfahrer vorher nur eine einzige Variante im Ausbooten beigebracht, bevor sie in eine riskante Gegend geschickt wurden.

Sicherheit nicht wichtig - Die Übung "Cold Response 06" sollte im März dieses Jahres anlaufen, aber die Übung wurde in einer frühen Phase abgebrochen wegen des Unglücks auf dem Herjangerfjellet. Ein Panzer ging durchs Eis in einer Moorgegend, und zwei Soldaten kamen dabei ums Leben (s.o.). Östrem sagt, daß er im Januar zusammen mit den beiden Kameraden von Afghanistan zurückgekommen sei. Danach hatte die Abteilung knapp zwei Monate Trainingszeit, um sich auf die Übung vorzubereiten. Viele der Soldaten hatten noch nie vorher in einem Panzer gesessen. Beim Training wurde schnell klar, daß die Sicherheit nicht im Vordergrund stand, sagt er. Er sagt weiter, daß sie das Ausbooten 45 Minuten lang drei / vier Tage vor der Übung trainierten. Aber dieser Drill bezog sich auf ganz andere Schadenslagen, und die Sicherheit der Soldaten stand überhaupt nicht im Vordergrund, sagt er.

Es ist schwierig zurechtzukommen, wenn du die Hydraulikpumpe starten sollst. Das, was Zeit braucht, ist die Koordination zwischen Kanonier und Fahrer. Dafür braucht man Training, und das bekommt man nicht in einer 45-Minuten-Übung, sagt Östrem zum Dagbladet. Und es waren genau der Kanonier und der Fahrer, die ums Leben kamen. Er will jedoch nicht direkt jemand beschuldigen, auch nicht im Telemark-Bataillon.

Wegen Mängeln gewarnt - Er erzählt auch, daß er genau den Unglückspanzer ein paar Tage vorher fuhr und schon danach wegen erheblicher Mängel Meldung gemacht hatte. Die Luke über dem Fahrersitz, auch ein Fluchtweg, ließ sich nicht ordentlich öffnen, womit das Ausbooten gefährdet war. Aber die Führung entschied sich dagegen, den Panzer auszusondern. Östrem ist nicht begeistert vom Untersuchungsbericht. Darin wird die Schuld auf die Umgekommenen abgewälzt, meint er. Er fühlt sich jetzt verpflichtet, die Ehre der beiden Kameraden hochzuhalten. - Sie waren pflichtbewußte Leute, sie waren stolz auf ihren Job und waren solide Kerle, sagt er.

Einstellung des Verfahrens völlig unverständlich - Auch der Personalverband, die militärische Fachgewerkschaft, kritisiert die Militärführung: - Es gab bedeutende Mängel bei der ganzen Übung, sagt Eirik Gullord, Vertrauensmann für die PEFO im Telemark-Bataillon während der Übung. Die Vereinigung fordert jetzt, daß das Militär die Verantwortung für das Unglück übernimmt.

Meine Leser wissen, daß in dieser Woche der Staatsanwalt in Nordland die Sache eingestellt hatte. - Ich stelle fest, daß der Staatsanwalt nichts Strafbares annehmen will, und wir wundern uns, daß das Militär bei diesem Hintergrund die Sache unter den Teppich kehren und keine Verantwortung übernehmen will, sagt Edvon Veröy, Führer der PEFO, zu. Dagbladet.no.

Dann stehe ich ja nicht allein da mit meiner Einschätzung. Wie man sieht, stehlen sich die "Oberen", allen voran die Politiker, elegant aus der Verantwortung und sorgen schon für die "richtige" Zusammensetzung der Untersuchungsausschüsse. In diesen wird dann sattsam bekannt, "brutalstmöglich" die Wahrheit unter den Teppich gekehrt, ein Haufen Geld verbraten und dem Volk vorgespielt, daß tatsächlich die Wahrheit ans Licht gebracht werden soll. Bei der "Estonia" gab es genau dasselbe Fiasko. Richtig durchgegriffen wird allerdings, wenn es gegen Privatpersonen geht, die z.B. eine politisch unkorrekte Meinung haben, obwohl sie nur das christliche Gebot befolgen, daß man nicht lügen soll. Es bleibt zu hoffen, daß dem Staat mit seinem Militär richtig die Kasse geschröpft wird, damit das Volk einmal mitbekommt, was wirklich wichtig und "richtig" ist.Dem Volk sollte aber auch gesagt werden, daß die meisten Gelder aus seinen eigenen Steuern stammen, und sich keiner der Damen und Herren aus der Führungsetage sich den Buckel dabei naß macht.
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D
ie nächste Schmierenkommödie - Israel bietet Schadensersatz für die Opfer in Beit Hanoun an

 
Isarel hat heimliche Gespräche mit den Familienangehörigen der Opfer von Beit Hanoun geführt. (Zit. AP.no v. 24.11.2006)

Nach dem israelischen TV-Kanal Channel 10 bietet Israel den Familien eine erhebliche Zahlung an unter der Voraussetzung, daß sie wegen des Vorfalls nicht nach Den Haag gehen. Der TV-Kanal sagt, daß Abgesandte des Verteidigungsministeriums unterwegs waren und Kontakt zu den Familien der Opfer hergestellt hatten.

19 Palästinenser, die meisten davon Frauen und Kinder derselben Familie, wurden bei einem Artillerieangriff auf Privathäuser in Beit Hanoun am 8. November getötet. Eine Reihe weiterer Familienmitglieder wurde verletzt und liegt jetzt in Tel Aviv im Krankenhaus. Die internationale Gemeinschaft verurteilte den Angriff, aber Israel behauptet, es habe sich um einen "technischen Fehler" gehandelt.

Demnach scheinen sich die Israelis ziemlich sicher zu sein, daß sie nicht alle ihre infamen Lügen durchbringen werden, und daß ein Prozeß wegen Kriegsverbrechen in Den Haag üble Folgen haben könnte. Ich hoffe, daß die betroffenen Familien sich ausnahmsweise einmal die zionistische Mentalität zunutze machen, das Geld nehmen und mit dieser Kriegskasse erst recht einen gehörigen Kriegverbrecherprozeß in Den Haag anstrengen. Das wäre fast so gut wie die Holocaust-Konferenz in Teheran, und die Welt kann dann hautnah erleben, was mit denjenigen geschieht, die Israel und Wahrheit unter einen Hut bringen wollen, beides schließt sich nämlich gegenseitig aus, wie wir wissen.
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Le Pen ist im Kommen, derzeit liegt er bei 17%. Ein knappes halbes Jahr vor der französischen Präsidentenwahl erzielt der "Rechtsextremist" Jean Marie Le Pen einen Rekord bei Meinungsumfragen. (Zit. AP.no v. 24.11.2006)

Bei der vorigen Präsidentenwahl gab es fast einen geschlossenen politischen Kampf gegen Le Pen. Derzeit 17% der Franzosen geben an, daß sie im April für den Führer der Nationalen Front stimmen wollen. Dies nach einer Meinungsumfrage, die am Freitag in Le Monde veröffentlicht wurde. Eine der Ursachen für seine Popularität wird in den Unruhen in den Vorstädten rund um Paris gesehen, in denen sehr viele Leute mit "Migrationshintergrund" wohnen.

Bei der letzten Wahl hatte Le Pen nach den Umfragen vor der Wahl einen Stand von 9% der Stimmen. In der Wahl, die folgte, bekam er fast 17%. Er schlug damit den Sozialistkandidaten Lionel Jospin in der ersten Runde aus dem Rennen und verlor erst in der zweiten Runde gegen Chirac.

Unter seinen Wählern sind mehr Männer als Frauen. Er ist auch besonders populär unter Rentnern und Arbeitern, so zeigen die Umfragen.
           

Wenn also Le Pen jetzt schon bei 17% liegt, dann macht er das Rennen. Muß erst wieder eine französische Revolution her, um in Europa die Ünterdrücker aufs Schafott zu bringen? Wird die übernächste Holocaust-Konferenz in Paris stattfinden? Wird Le Pen dieselben Fragen an unsere Besatzungspolitiker richten wie Ahmadinejad? Wird auch er fragen, wie lange das deutsche Volk sich noch mit dem Holocaust-Axiom von den eigenen Politikerschergen knechten lassen will? Wird er dafür sorgen, daß hier endlich wieder ein Staat entsteht, der den Namen "Deutsches Reich" führt und stolz darauf ist? Die Zeichen der Zeit stehen durch und durch auf Wandel. Aber man weiß ja: wer zu spät kommt...(Und das Leben kann grausam sein).
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R
umsfeld wußte alles - Donald Rumsfeld autorisierte Mißhandlungen von Gefangenen im Abu Ghraib-Gefängnis im Irak - behauptet die Gefängnischefin Frau Brigadegeneralin Janis Karpinski. (Zit. AP.no vom 25.11.2006)

- Rumsfeld autorisierte den Bruch der Genfer Konvention, behauptet Janis Karpinski. Es ist die amerikanische Brigadegeneralin Janis Karpinski, die mit diesen Enthüllungen gegenüber der spanischen Zeitung El Pais heute herauskam. Karpinski war selbst Leiterin von Abu Ghraib bis 2004. Sprecher des Pentagon verweigern jeden Kommentar dazu.

"Führen Sie das aus!" Karpinski erzählte der Zeitung, daß sie selbst Briefe gesehen hatte, unterzeichnet von Rumsfeld, die verschiedene "Verhörstechniken" zuließen, u.a. den Raub von Schlaf. - Die handschriftliche Unterschrift stand über dem ausgedruckten Namen in derselben Schrift wie auch die Randbeschriftungen, sagt sie. - Und am Rand stand: "Führen Sie das aus!"

Bruch der Genfer Konvention - Die Verhörmethoden, die Rumsfeld ausgeführt wissen wollte, bestanden darin, die Gefangenen lange Zeit aufrecht und flach stehen / liegen zu lassen, ihnen den Schlaf zu rauben, sie mit Musik zuzudröhnen und sie unkomfortabel sitzen zu lassen. - Alles das ordnete Rumsfeld an, behauptet Karpinski.

In der Genfer Konvention steht geschrieben, daß Gefangene weder physisch noch psychisch leiden dürften, auch nicht durch andere Zwangsmaßnahmen, um an Informationen zu kommen. Gefangene, die nicht antworten wollen, dürfen weder bedroht noch beleidigt werden.

- Rumsfeld ordnete auch an, daß viele Gefangene nicht registriert wurden, behauptet Karpinski. Auch das ist ein Bruch der GK. Karpinski  sagte letzte Woche, daß sie als Zeugin gegen Rumsfeld in einem Verfahren aussagen wolle. Karpinksi wurde als Gefängnischefin früh im Jahre 2004 entlassen, kurz nachdem die Bilder über Gefangenenmißhandlungen und -schändungen veröffentlich worden waren. Sie wurde aus dem aktiven Dienst entlassen und zum Oberst degradiert. Sie behauptet weiter, daß sie diese Mißhandlungen auch erst von den Bildern her mitbekommen hatte.

Bild: Eins der Bilder erschütterte die Welt 2004: Ein nackter Gefangener wird von Hunden und Männern im Abu Ghraib-Gefängnis in Bagdad bedroht......

Und dieser khasarische Tschandale, der sich in einem menschlichen Körper versteckt, hat offenbar dafür gesorgt, daß seine hübsche Medizin "Tamiflu" jetzt zum absoluten Zwangs-Renner für die Welt werden soll, nachdem willige Mittäter schleunigst eine "Vogelgrippe-Pandemie" in die Welt setzen, um den nächsten Völkermord als medizinische Nothilfe zu verkaufen. In welchen Händen befinden wir uns? Endlich wurde einem dieser Dämonen die Maske heruntergerissen. Und solche Monster wollen ausgerechnet der Welt helfen, wenn ihre selbst erfundenen "Viren" und "Pandemien" heranziehen? Man glaubt doch eher, daß die Hölle vereist, als daß sich diese skrupellosen Geschäftemacher einen Deut um die Menschheit kümmern! Man kann nur immer wiederholen: glauben Sie kein einziges Wort, das aus einem Politikermund kommt, was mit "Sorge, Hilfe oder nur Interesse für das Volk" zu tun hat! Wenn solch eine Zwangsimpfung angesetzt wird, hilft nur der absolute Generalstreik, sonst sind Sie erledigt, garantiert! Fahren Sie alle in Urlaub und schauen Sie sich z.B. den ausbrechenden Ätna an. Ihre Überlebenschance wird um ein Vielfaches größer sein, als wenn sie zuhause bleiben!  Es gibt weder "Vogelgrippe" noch einen "Grippevirus" noch eine "Pandemie"! Es gibt nur krankhaft verbrecherische Leute, die gewisse Teile des Volkes ausrotten und dabei noch einen Haufen Geld verdienen wollen. Vergessen Sie nie, daß das BRD-Gebilde restlos pleite ist und von der reinen Verzweiflung "regiert" wird, wobei "re" für "raus hier" und "giert" für die Grundeinstellung der oben schwimmenden Fettaugen steht.  Le Pen und 1789 mit ihren praktischen Gerätschaften lassen grüßen, es ist 1 vor 12!
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27.11.2006 Schwedische Elite auf den Knien vor Hitler

Bild: Adolf Hitler begrüßte den schwedischen Erbprinz Gustav Adolf in der neuerbauten Reichskanzlei in Berlin in Verbindung mit einem Reiterturnier im Jahre 1939.

Schwedens König Gustav V dekorierte Hitlers Handlanger Hermann Göring mit einem Orden, als die Verfolgung der Juden in vollem Gang war. Ein Brief an Hitler im Jahre 1941 leitete er ein mit den Worten: "Mein lieber Reichskanzler!" (Zit. AP.no vom 26.11.2006, Atle Syvertsen, APs Korrespondent in Stockholm)

Bild: König Gustav V verlieh im Februar 1939 das Großkreuz des Svärdsordens an Hermann Göring in Berlin

Stafan Thorsell, Journalist, Redakteur und Verfasser: Schweden war kein neutrales Land im 2. Weltkrieg, niemals! In seinem Buch "Mein lieber Reichskanzler" mit dem Titel nach des Königs eigenen Worten, schließt sich Expressens früherer Chefredakteur Staffan Thorsell der ständig wachsenden Gruppe an, die hinter die schwedische Politik im 2. Weltkrieg ein Fragezeichen setzen.

Vom Standpunkt und der Einstellung her kann man die schwedische Politik in den ersten Kriegsjahren als feige, vorsichtig, realistisch oder egoistisch beschreiben, aber neutral war sie niemals. "Intelligente Anpassung" war die Melodie der Zeit Anfang der 40er Jahre, unter Diplomaten, Generälen und Politikern, aber auch unter schwedischen Journalisten. Die Wahrheit ist, daß man sich duckte aus Furcht vor der aggressiven und rassistischen Großmacht Deutschland, weil man meinte, dies sei klug und zieldienlich, sagt Thorsell.

Feste Bande - In seinem Buch beschreibt er feste Bande zwischen den Machthabern und der Oberklasse in beiden Ländern. Die Einleitung beginnt mit einer Hochzeit in Coburg im Oktober 1932, der ersten deutschen Stadt, die "nazifiziert" wurde:

Der damalige schwedische Erbprinz Gustav Adolf verheiratet sich mit Prinzessin Sibylla, der Tochter von Carl Eduard von Sachsen-Coburg. Sie wurde später die Mutter vom jetzigen König Carl XVI Gustaf. - Seine Mutter war eine der frühesten Stützen des Nazismus, sagt Thorsell, aber legt Wert darauf, dies nicht dem König zur Last zu legen.

In der Nacht zum 10. November 1938 bekommt Anders Forshell, der schwedische Marineattaché in Berlin, seinen Nachtschlaf durch zertrümmernde Fenster und Lärm zerstört: Es ist die "Kristallnacht", die Nacht, die den Beginn für ständig schwerere Übergriffe gegen die Juden darstellte.

Im Februar des nächsten Jahres rollte der Waggon des schwedischen Königs Gustav V in den Bahnhof von Berlin ein. Majestäts Anliegen war es, Hitlers Generalfeldmarschall Hermann Göring mit dem Großkreuz des schwedischen Svärdsorden zu dekorieren, der gestiftet worden war von König Frederik I im Jahre 1748 und zugeteilt für "hervorragende Verdienste in Kriegszeit und für nutzbringende und langwährende wirksame Betätigung".

Göring hatte eine Schwäche für Glitter und Pomp, aber auch für Morphin weit über medizinischen Gebrauch hinaus. Als der deutsche Exiljournalist Kurt Singer darüber in seinem Buch "Göring, der gefährlichste Mann Deutschlands" schrieb, verbot die schwedische Regierung das Buch.

- Gibt es etwas, was Sie bei Ihrer Arbeit ergriffen hat? - Daß Schweden um 1930 nicht mehr für die Juden getan hat, als dazu noch Zeit war, sagt Thorsell. In seinem Buch schreibt er, daß Schweden zeitweise eins der am wenigsten gastfreundlichen Länder für flüchtende Juden war, und daß das Ausländergesetz von 1937 anordnete, daß sie nicht zu den politischen Flüchtlingen gerechnet wurden.

Er weist darauf hin, daß Schweden und die Schweiz Deutschland drei Wochen vor der Kristallnacht dazu überredeten, in den Pass der deutschen Juden ein 3 Zentimerter großes "J" zu stempeln.

Schwedische Angst - Thorsell beschreibt die enorme Angst in Schweden nach dem 9. April 1940, die Angst davor, daß Deutschland auch Schweden niederwalzen könnte. - Diese Angst sollte Schweden für den Rest der Kriegszeit prägen, sagt er. Am 17. April 1940, eine Woche nach der Invasion in Norwegen, forderte Deutschland "einige Eisenbahnwaggons" mit Verbandsmaterial, ein wenig Verpflegung und Krankenpflegerinnen durch Schweden hindurch nach Narvik senden zu dürfen. Dies erlaubten die Schweden, die "durch die Finger hindurch" sahen, daß "die paar Waggons" sich als 34 Güterwagen, im wesentlichen beladen mit Proviant für das Heer, und einen Personenwaggon mit 40 jungen Deutschen aus Bayern herausstellten.

Das waren Waffenspezialisten und Radiospezialisten. Schweden half Hitler dabei, Narvik zu erobern. Dies ist ein schwacher Punkt, der nahezu unbekannt ist in Schweden, sagt Thorsell.

Später kamen die Deutschen mit weiteren solchen Forderungen, und die Schweden lösten das "Problem", indem sie deutsche Einzelwaggons hinten an schwedische Züge hängten. Nach und nach kamen auch Alkohol und Zigarren mit in die Ladung, um die Kämpfer im kalten Norden aufzumuntern.

- Schweden exportierte Kugellager nach Deutschland bis Herbst 1944, notwendige Teile, um die Kriegsmaschine in Gang zu halten, sagt Thorsell.

Kein 17. Mai - Norweger in Stockholm bekamen die Anweisung, ihren 17. Mai nicht öffentlich zu feiern. Man befürchtete, daß sich die Schweden anschließen würden, und dies zu einer Demonstration gegen die deutschen Angreifer ausarten könnte.

Hier gibt es auch die Geschichte darüber, wie Schwedens Außenminister Christian Günther dem norwegischen Parlamentspräsidenten Carl Hambro verbot, nach dem 9. April eine Rede im Radio von Stockholm aus zu halten. Der Plan einer Rede war Berlin zu Ohren gekommen. Hitlers Propagandaminister Joseph Goebbels schäumte vor Wut (var rasende) und übte Druck aus, wo er nur konnte. Das reichte.

Die Rede wurde stattdessen in Stockholm aufgenommen, aber von London aus gesendet. Mit zur Geschichte gehört auch, daß Norwegen sehr viel größere Freude als andere Länder daran hatte, daß Schweden außerhalb des Krieges stand, und damit Zufluchtsstätte für Tausende norwegische Flüchtlinge wurde.

- Gegen Ende des Krieges ging Schweden über zur "Neutralität" auf Alliiertenseite, sagt Thorsell.

Wenn man diese Geschichten zusammensetzt - besteht nicht die Gefahr, daß Sie ein zu schwarzes Bild zeichnen?

Kann schon sein. Aber ich will das verlogene Bild einer moralisch erhobenen Neutralität ändern, das allzu lange Macht über die schwedische Außenpolitik hatte, sagt Thorsell.

Die Juden haben es schwer in Skandinavien. Erst in diesem Sommer wurde ihre Synagoge in Oslo mit der Kalaschnikow überarbeitet, was aber niemand als Kunst anerkennen wollte. Wenn jüdische Kunstaktionisten öffentlich Schweine schächten und in deren Blut baden, ist das natürlich etwas anderes. Irgendwie scheint diese koschere Menatlität in keinem der skandinavischen Länder anzukommen, während hier die abartigste Häßlichkeit besonders in der "Kunst" heftigst zu feiern ist, was besonders in den modernen "Theaterstücken" in jeder Saison bekotzt werden kann - eine Meisterleistung der Volksdressur! Festzustellen bleibt, daß wieder einmal Lügen angegangen werden, wenn auch auf relativ harmlosen Nebengebieten, und bitte schön nur begangen von Nicht-Juden. Wie man sieht, hatten Hitler und Deutschland große Sympathisanten, wenn auch der Autor des Artikels Negativismen krampfhaft einzustreuen versucht. Lügen müssen eben immer noch aufrecht erhalten werden, wenn dies auch schwerfällt. Aber was dem einen sein Waterloo, das dem anderen sein Teheran! Mal sehen, ob Herrn Olmert bis dahin sein letzter "technischer Fehler" unterläuft. Auch schön zu wissen, daß die französischen UN-Truppen im Libanon jetzt Schießbefehl gegen israelische Luftakrobaten haben. Endlich können sich die Blauhelme "robust" gegen die wirklichen Feinde verteidigen, was ich unlängst bereits vorgeschlagen hatte.
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3.12.2006
Die Ruhe vor dem Sturm scheint sehr ausgeprägt, die Medien lügen eifrig über angebliche Kauflust vor Weihnachten, Absinken der Arbeits