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Wissenswertes 20


Israels Präsident angeklagt wegen zweier Vergewaltigungen. Es gibt vollen politischen Aufruhr gegen Präsident Moshe Katsav, nachdem fünf Frauen beim Verhör bei der Polizei Anklagen wegen sexueller Übergriffe vorgebracht haben. (Zit. AP.no v. 17.10.06 Übers. L.S.)

Zum erstenmal ist der israelische Präsident bei der Eröffnung der Knesset nicht anwesend. Ursache: Die Polizei will ihn vernehmen wegen des Vorwurfes der Vergewaltigung. Die ernsten Anklagen gegen Präsident Moshe Katsav - zwei Vergewaltigungen und sexuelle Belästigung, dazu unerlaubtes Telefonabhören und Betrug - haben dazu geführt, daß ein politischer Aufruhr entstand, der dazu führte, daß es der Herr Präsident vorzog, von der Eröffnung der Herbstsitzung fernzubleiben. Mehrere Parlamentarier hatten mit Boykott gedroht aus Protest, falls Katsav anwesend sein würde, melden israelische Medien.

Kazsav (60) bestreitet die Anklagen auf das stärkste und behauptet, er sei einer öffentlichen "Lynchkampagne" ausgesetzt. Bis jetzt wies er Rücktrittsforderungen zurück, oder freiwillige Suspendierung, während die Vorwürfe weiter untersucht werden. Die Polizei kam zu ihrem Ergebnis, nachdem sie fünf Frauen vernommen hatte, die den Präsidenten beschuldigt hatten. Die Taten sollen sowohl im Haus als auch in seinem Büro geschehen sein. Die Sache geht jetzt an den Reichsanwalt, der als höchste Instanz dazu berufen ist, den Präsidenten anzuklagen.

Schädlicher Vorgang - Aber weil es sich um den immunen Präsidenten handelt, muß sich auch die Knesset mit seiner Ent-Immunisierung befassen. das kann ein Vorgang sein, der der israelischen Regierung weiteren Schaden zufügt, nachdem weitere obere Politiker mit Olmert an der Spitze in den letzten Monaten ins Trudeln geraten waren.

Gegen Olmert wird ermittelt in mehreren Fällen von dubiosen Grundstücksverkäufen. So soll er seine Stellung mißbraucht haben, um einem Entwickler für Wohneigentum eine Wohnung mitten in Jerusalem für 300.000 Dollar billiger zu verschaffen. Der Justizminister Haim Ramon steht jetzt vor Gericht nach einer Anklage einer Frau wegen sexueller Belästigung, und gegen den frühere Umweltminister Tzahi Hanegbi wird ermittelt wegen Vetternwirtschaft in wichtigen Stellungen in der Staatsverwaltung.

Auch der Verteidigungschef Dan Halutz ist in der Presse heftiger Kritik ausgesetzt. Die Kritik gilt hauptsächlich seiner Führung des Libanonkrieges im Sommer, aber auch wegen seiner Aktienspekulation kurz vor dem Angriff (darüber habe ich bereits aktuell berichtet). Die Börse fiel natürlich kräftig kurz nach dem Angriff auf Libanon, was Herr Halutz lieber nicht mitmachen wollte.

Aber Katsav ist derjenige, gegen den sich die schwersten Anklagen richten. Er ist ein Politiker mit langer Likud-Erfahrung, dem Rechts-Block in Israel, und hatte schon mehrere Ministerposten. er wurde Präsident im Jahre 2000, gewählt für 7 Jahre. Der Präsident hat wenig politische Macht in Israel, ist aber ein wichtiges Symbol.

Moshe Katsav hatte auch früher schon stürmische Zeiten, aber anderer Art. Er ist in Iran geboren uns spricht fließend Farsi. Bei der Beerdigung von Papst Johannes Paul saß er neben Irans Präsident Mohammed Khatami. Beide stammen aus derselben Stadt Yazd, und beide unterhielten sich auf Farsi und begrüßten sich per Handschlag. Das führte zu Bredouillen in beiden Ländern, die nicht gerade auf gutem Fuß miteinander verkehren.

Da kann man verstehen, daß Frau Bundesmerkel bei all ihrer besonderen Verantwortung ganz nervös wird und schon mal angeordnet hat, daß die Medien selbstverständlich kein schlechtes Licht auf diese ehrenwerten Herren werfen dürfen, damit nicht so krass in Erscheinung tritt, für welche Verbrecher in spe sie ihre Hand ins Feuer legt. Vielleicht können die betroffenen Damen in Israel ja beim nächstenmal in Berlin anrufen, ob Angela nicht mal schnell ihr Negligé einpacken und auf Kurzbesuch kommen kann, wenn der Chef mal wieder seinen "Tag" hat. Das wird ihr doch sicher eine besondere Ehre und Freude sein. Über die Gefahr, auf diese Weise Israel zu destabilisieren, wird sie sich sicher eingehend gutachterlich beraten lassen. Die schlappen 10 bis 15 Millionen werden doch noch irgendwo herumliegen. Aber sehen wir weiter, was Angelas Freunde sonst noch so treiben..

Oberstleutnant Steven Jordan ist (vorläufig) der letzte Angeklagte wegen Gefangenenmißhandlung in Abu Ghraib. Er sah immer weg, wenn mißhandelt wurde. (Zit. AP.no v. 16.10.06)

OLT Steven L. Jordan wird beschuldigt, sich weggedreht zu haben bei den Mißhandlungen im Gefängnis Abu Ghraib im Irak. Montag begann das Militärverhör gegen Jordan, der der höchstrangige Offizier ist, der eine Strafe riskiert. Die Gefangenen im Gefängnis wurden physisch mißhandelt, mit Hunden bedroht und sexuell erniedrigt. Bei seiner Eröffnung sagte der Ankläger, OLT John P. Tracy, daß sich Jordan auf verantwortungslose Weise wegdrehte von den stattgefundenen Mißhandlungen, schreibt AP.

Schockierende Handlungen - Jordan, der Direktor in Abu Ghraibs Verhörcenter war, soll nach Tracy nicht selbst "schockierende" Handlungen ausgeführt haben, er soll aber zu einer begünstigenden Atmosphäre beigetragen haben, die zu Mißhandlungen führte. Major Kris Poppe, Jordans Verteidiger, sagt, daß Jordan sein Bestes getan habe, um die Gefangenen zu schützen, nachdem er in eine "ungewohnte Rolle in einer verworrenen Kommandostruktur" hineingeworfen worden sei. - Wir glauben, daß er unschuldig ist, sagte er.

Generalmajor George Fay, der die Mißhandlungen untersucht hatte, sagte, daß die gefängnisarbeiter Jordan als den Verantwortlichen für die Gefangenenverhöre ansahen.- OLT Jordan hatte in meinen Augen die Führung, selbst wenn er dies bestreitet, sagte Fay bei AP.

Jordan ist angeklagt wegen 12 Handlungen bei den Verhören, darunter ein Fall von Grausamkeit und Mißhandlung, nachdem er Gefangene erzwungener Nacktheit ausgesetzt und mit Hunden terrorisiert haben soll. Vom Ausgang des Vorverhörs hängt es ab, ob Jordan vor das Kriegsgericht kommt oder nicht. Wird er in allen Punkten schuldig befunden, riskiert er bis zu 42 Jahre Gefängnis. Bisher wurden 12 Soldaten verurteilt. U.a. bekam Charles Graner Jr., Militärpolizist, 10 Jahre Gefängnis für Gewalt, Mißhandlung, Pflichtversäumnis u.a. Ivan Frederick, Militärpolizei, bekam 8,5 Jahre und Lynndie England, Militärpolizei, wurde im September 2005 zu 3 Jahren Gefängnis verurteilt. Die übrigen Strafen sind wesentlich milder.
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22.10.2006 Iran warnt Europa. Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad sagte am Freitag, daß Europas Unterstützung für Israel zu Haß im Nahen Osten führe. Gleichzeitig sagte er Israels Untergang voraus. (Zit. AP.no v. 20.10.06)

Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad warnt europäische Länder vor den Folgen einer Unterstützung Israels. - Dieses Regime wird verschwinden - für alle Zeit - sagte Ahmadinejad in einer Rede in Teheran am Freitag. Er meint, daß Europa ein Risiko eingehe, wenn der Haß im Nahen Osten überkoche.
- Was habt ihr zurückbekommen für eure Unterstützung dieses Regimes, abgesehen vom Haß zwischen den Nationen? Wir haben die Europäer darauf hingewiesen, daß die Amerikaner weit weg sind, aber daß ihr direkte Nachbarn der Länder in dieser Region seid. Wir wollen euch sagen, daß die Nationen wie ein Meer sind, das ansteigt, und wenn der Sturm beginnt, werden die Folgen nicht auf Palästina begrenzt sein, und ihr könnt dabei getroffen werden, sagte Ahmadinejad.

- Dies ist ein Ultimatum. Kommt nicht und beklagt euch morgen! Die Nationen werden sich rächen, sagte er in seiner Rede.

Der iranische Präsident stellte besonders die USA und Groß Britannien als Feinde des Iran heraus.
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Werden uns weitere Kriegsverbrechen in die Schuhe geschoben? Ein mysteriöser Vorfall aus dem Hohen Norden vom 6. Mai 1945 (Zit. AP.no/Finnmark v. 21.10.2006 Übers. L.S.)

"Britische Stellen hätten wahrlich die Tötung von sechs norwegischen Zivilisten in Hopseidet zwei Tage vor Kriegsende verhindern können".

Diese Aussagen kommen aus dem neuen Buch von Alf. R. Jakobsen (!) "Nickel, Eisen und Blut", das nächste Woche herauskommt.

Der deutsche Angriff auf das Fischernest Hopseidet auf der Nordkyn-Halbinsel in Finnmark ist eines der schmerzlichsten Kapitel der Kriegsgeschichte Finnmarks.

'Sechs zivile Norweger wurden gefangen genommen und von den Deutschen brutal niedergemäht. Dies geschah am 6. Mai 1945 - lange, nachdem sich die Deutschen aus Finnmark zurückgezogen hatten, und nur zwei Tage bevor der Krieg zuende war.'

Alf. R. Jakobsen hat nicht mehr klassifizierte Dokumente aus britischen Archiven durchforscht und fand aufsehenerregende Enthüllungen: Die Briten kannten die deutschen Angriffspläne - aber nichts wurde unternommen, um die Tragödie zu verhindern.

Vertrauten den Norwegern nicht - Wenn die norwegischen Stellen in Kirkenes oder die Russen in Murmansk gegen Ende April einen Hinweis erhalten hätten, hätten sie Hopseidet evakuieren können - oder militärische Kräfte einsetzen können, das alles zu verhindern, meint Jakobsen.

Die große Frage ist, warum die Briten nicht ihre norwegischen Alliierten informierten.

- Die Briten hatte eine recht zynische Meinung über das norwegische Kontingent in London, über norwegische Militärs und die Exilregierung. Sie trauten ihnen nicht tgenug, um sie alles wissen zu lassen, was sie selber wußten, sagt Jakobsen zu NRK.

Drei Witwen, siebzehn ohne Vater - Hopseidet war ein wichtiger Umschlagplatz für norwegische und russische Kräfte, die in Finnmark einrückten, nachdem die Deutschen sich zurückgezogen hatten. Aber am 6. Mai 1945 waren nur noch drei norwegische Polizeisoldaten anwesend. Als zwei deutsche U-Boote nach Hopseidet kamen und Elitesoldaten an Land setzten, beschloß die norwegische Militärführung, die Wachmannschaft durch lokale Fischer und Jugendliche zu verstärken.

Die Zivilisten bekamen keine Uniform, und mehrere von ihnen waren minderjährig.

Als die Deutschen angriffen, mußten sich die norwegischen Soldaten zurückziehen. Die Zivilisten wurden vom Dienst entbunden und nach Hause geschickt. Aber sie liefen fast unmittelbar in die Arme von deutschen Soldaten und wurden gefangen genommen.

Kurz danach hörte man Salven aus Maschinenpistolen - Drei erwachsene Männer und drei Jungen blieben tot im Heidekraut liegen. Drei Frauen wurden Witwen und siebzehn Kinder verloren ihren Vater.

Kriegshistoriker mögen der Sache nachgehen. Ich behaupte vorläufig, daß davon kein Wort wahr ist. Ein offensichtlich jüdischer Autor wertet ausgerechnet britische Archive aus und kommt zu dem wohl erwünschten Schluß, daß deutsche Soldaten sogar Kinder ohne Grund ermordeten. Die Geschichte ist schon von ihrer Darstellung so dumm, daß sie selbst in der Bild-Zeitung belächelt werden müßte. Was war so wichtig an dem Fischernest Hopseidet, daß noch am 6. Mai gleich zwei deutsche U-Boote auftauchten, um "Elitesoldaten" abzusetzen? Die Tirpitz schwamm bereits kieloben im Alta-Fjord mit mehr als 1200 toten Seeleuten an Bord. Die deutschen Truppen hatten sich zurückgezogen, die Russen marschierten in Finnmark ein. Deutschland hatte die schwersten Bombardierungen hinter sich und lag am Boden. Da wird berichtet, daß angeblich deutsche Soldaten in Finnmark zu dieser Zeit nichts anderes zu tun hatten, als Zivilisten zu ermorden, die auch noch mangels Uniform keinen Kombattantenstatus hatten? Nur diese "Erkenntnis" wird herausgestellt, und daß die Briten ihren eigenen Verbündeten in den Rücken gefallen waren. Das alles sieht mehr aus wie die bekannten britischen Kommandounternehmen wie z.B. der Überfall auf die "Altmark", wo ebenfalls durch Ermordung Wehrloser geglänzt wurde. Wenn das ganze Buch von Herrn Jakobsen mit solchen "Enthüllungen" glänzt, scheint er zweifelhaften Ruhm durch einen norwegischen "Hollycaust" anzustreben. Es wird auch nicht mitgeteilt, daß und ob die Norweger die Sache untersucht haben und entsprechende Verfahren wegen Kriegsverbrechen in Gang gebracht hätten. Mit den angeblichen deutschen Kriegsverbrechen ist schon lange sehr gut verdient worden. Hier haben wir nur einen schäbigen weiteren Fall von "Offenkundigkeit", mehr ist dazu nicht zu sagen.
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31.10.2006 Liebe Leser, meine Artikel über den finnisch-russischen Winterkrieg bis zum israelischen Überfall auf Ägypten im Jahre 1956 sind spurlos aus dem Net verschwunden. Offenbar handelte es sich um Informationen, die Ihnen vorenthalten werden sollen. Ich fühle mich geehrt, denn diese Art von Diebstahl wird nur von gewissen Leuten verübt, die etwas zu verbergen haben. Ein neues Stadium der Endzeit ist eingeläutet, es heißt also noch wachsamer sein! Selbstverständlich fehlt jetzt auch die Berichterstattung über Kawi Schneiders ersten Prozeßtag beim Amtsgericht St. Goar, bei dem die Presse versäumt hatte, Vokabeln wie "rechtsradikal", "Revisionist" oder "Neo-Nazi" in ihren Bericht einzubauen. Dieser Bericht kann weiterhin in "unglaublichkeiten.com" gelesen werden, der Rest ist leider verloren.

Ich danke auch meinen kanadischen Lesern, die selbstverständlich darauf hingewiesen haben, daß es eine "Teilidentität" von BRD und Deutschem Reich nicht geben kann, weil hierbei wieder einmal gegen Denkgesetze verstoßen wird, indem mit einem Widerspruch in sich selbst bzw. einem Zirkelschluß argumentiert wird. Aber diese selbstgebastelte Logik der Juristen ist ja hinlänglich bekannt. Selbst wenn diese "Teilidentität" gegeben sein sollte, dann wären die BRD-Politiker umso mehr aufgerufen, wenigstens unverzüglich einen "Teil-Friedensvertrag" durchzusetzen und im übrigen ihren Wählern zu erklären, aus welchen Gründen wir keine "Vollidentität" haben. Allerdings hätten sie dann einzuräumen, daß es ein hartes Stück Arbeit der eigenen Politiker war, auf Ostgebiete wieder und wieder zu verzichten und stattdessen von "Wiedervereinigung" zu sprechen, die nach derselben Logik dieser "Teilidentität" nach eigener Auffassung und Darstellung ebenfalls dann nur eine "Teil-Wiedervereinigung" sein konnte. Stattdessen wird vollmundig vorgegaukelt, daß Deutschland jetzt komplett sei mit voller Souveränität, wobei das "teilamputierte" Reich weiter in der Versenkung und "handlungsunfähig" bleiben mag, bevor jemand auf die Idee kommt, daß Deutschland ohne jeden vertraglichen oder siegerrechtlichen Abstrich heute ganz anders aussehen müßte. Man sieht leicht: die einzigen, die hier (handlungs-) unfähig sind, sind diejenigen, die sich als "Volksvertreter" ausgeben und ihre Mandate veruntreuen.

Hier noch eine kurze Darstellung zum Thema Israel und seine deutsche Küstenwache, den ich gern weitergebe, damit niemand sagen kann, wir haben es uns nicht gedacht. Angeknüpft wird an die Tatsache, daß Israel bereits vier UN-Beobachter im Libanon atomisiert hat, um sich unliebsame Zeugen vom Hals zu schaffen. Es wird befürchtet, daß sich die deutschen Marineeinheiten in genau derselben Situation befinden, also auf einem Himmelfahrtskommando sind:


Warum schießt Israel auf deutsche Einheiten? Macht nur Sinn, wenn...
die Deutschen den Israelis auf die Schliche kommen könnten. Was für Schliche? Nun - wenn der Imperator G.W. Bush noch vor den Kongreßwahlen das Ruder herumreißen will und die abknickende US-Wirtschaft mitsamt dem Dollar vor allzu heftigen Turbulenzen noch retten wollte...
dann müßte in den allernächsten Tagen gegen den Iran losgeschlagen werden. Die entsprechenden Manöver beginnen am 31.10., die US-Marine hat bereits drei zusätzliche Flugzeugträger-Kampfgruppen und ein kanadisches Hospitalschiff in der Gegend zusammengezogen.
Dafür gibt es aber zur Zeit keine Legitimation. Und die läßt sich durch Inszenierung eines Vorfalls schaffen (Sender-Gleiwitz-Szenario - Golf-von-Tonking-Szenario o.ä.) oder was wäre, wenn zufällig ein "nordkoreanisches Schiff" mit "Atomwaffen für Iran" aufgebracht würde (so das Manöverszenario)? Oder sich ein solches Schiff der Überprüfung "entgegenstellen" würde, im Kampf ein amerikanisches Schiff versenkt, bevor es dann selbst in Stücke gebombt wird? Oder "iranische" Silkworm-Raketen von Land auf die übenden Schiffe abgefeuert würden? Oder von "iranischen" Flugzeugen? Und die "Alster" genau mitverfolgt hätte, daß das "iranische" Flugzeug aus Israel kam? Oder aus Bagdad?
Und genau da kommt das Abhörschiff "Alster" der Bundesmarine ins Spiel. Die können mit ihrer Spionage-Elektronik Flugbewegungen in der ganzen Region aufzeichnen, Funkverkehr und wahrscheinlich auch so manches Telefonat abhören. Die "Alster" und andere deutsche Einheiten sind zu dicht dran am Geschehen und stören die Vorbereitungen, oder würden den Vorwand als solchen sofort aufdecken. Also will man sie entweder nicht so nahe haben (deswegen auch plötzlich das Verbot in der 6-Meilen-Zone, dem Verbot hätte Israel vor Wochen doch niemals zugestimmt, im Gegenteil, je "robuster" das Mandat, umso besser), und / oder droht auch gleich mal mit Schiffsversenken für den Fall, daß die "Alster"-Besatzung plaudert. (Die "Alster" hat keine Bordwaffen).
Dies ist die einzige Erklärung, die derzeit Sinn ergibt. Wenn man mal von durchgeknallten Piloten-Cowboys absieht, die den Tod ihrer Urgroßeltern im Hinterkopf haben. Aber so undisziplinierte Leute würde man nicht in das Cockpit einer F-16 setzen. Die wissen SEHR genau, was sie tun. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht. Eigentlich MUSS dieses Argument jetzt ganz schnell öffentlich gemacht werden, damit VIELE schon jetzt davon wissen und es hinterher nicht heißt, "wilde Spekulationen". Es sollte dagegen vorgebaut werden, daß hinterher nichts mehr vertuscht werden kann, sondern die Politiker zur "brutalstmöglichen"  Aufklärung schreiten können, über deren Ergebnis allerdings Wetten erst gar nicht angenommen werden. Seeman, laß das Träumen, die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst!

Wie ich sehe, ist mein letzter Beitrag ja noch nicht der Zensur zum Opfer gefallen, wie schön! Ich bitte meine Leser in Kanada, in Russland, Ungarn, der Schweiz, in Frankreich, Norwegen und überall auf der Welt, in ihre Verteiler aufzunehmen, daß in der BRD ZENSIERT wird. Es handelte sich ausnahmslos um von mir kommentierte Presseartikel, die berichteten von Kawi Schneiders Prozeß, vom neuen Massengrab in Finnland oder vom israelischen Überfall auf Ägypten exakt vor 50 Jahren. Ich werde der norwegischen Presse mitteilen, daß ihre Artikel hier in der BRD der Zensur zum Opfer fallen und sie bitten, dies publik zu machen. Wir wollen doch mal sehen, was die freie Presse davon hält. Wer es bis jetzt noch nicht gemerkt hat, daß wir hier in Guantanamo leben, der kann dies hier hautnah erleben. Ich fürchte, Sie müssen bei mir sehr schnell hereinschauen, da die große Gefahr besteht, daß irgendein vertrottelter Schlapphut, der von uns alimentiert wird,  seine Servelatwurstfinger dazu benutzt, die Wahrheit aus dem Net zu klicken. Dazu braucht er natürlich willfährige Provider, die auf die virtuelle Domain zugreifen, also eine Hausdurchsuchung ohne richterlichen Beschluß zulassen, um Daten zu stehlen. Mal sehen, was die Staatsanwaltschaft dazu sagt. Wir sind jedenfalls auf dem richtigen Weg, denn eine bessere Zertifizierung gibt es wohl nicht!
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3.11.2006  Es ist immer wieder aufschlußreich, in die älteren amtlichen Texte zu schauen, die in neueren Textsammlungen aus irgendwelchen Gründen gar nicht mehr aufgenommen werden. Wohl dem, der seine alten Bücher nicht wegwirft, denn an diese wieder heranzukommen, dürfte zunehmend schwieriger werden.

Einer dieser alten Texte ist die "amtliche Verlautbarung über die Konferenz von Potsdam" vom 2.8.1945. Dort ist geregelt, was mit dem besiegten Deutschland weiter geschehen soll. Hier einige Auszüge:

"Deutschland als Ganzes" findet sich dort z.B. unter III. Deutschland unter A. Politische Grundsätze
1. Entsprechend der Übereinkunft über das Kontrollsystem in Deutschland wird die höchste Regierungsgewalt in Deutschland durch die Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Vereinigten Staaten von Amerika, des Vereinigten Königreichs, der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken und der Französischen Republik, nach den Weisungen ihrer entsprechenden Regierungen ausgeübt, und zwar von jedem in seiner Besatzungszone, sowie gemeinsam in ihrer Eigenschaft als Mitglieder des Kontrollrates in den Deutschland als Ganzes betreffenden Fragen. (...)

In Art. 2 der "Berliner Erklärung" vom 5.6.1945 heißt es unter

d) Gemäß den von den Alliierten Vertretern zu erteilenden Anweisungen räumen die genannten Streitkräfte (d.h. die Wehrmacht u.a.) sämtliche außerhalb der deutschen Grenzen (nach dem Stande vom 31. Dezember 1937) liegenden Gebiete.

Auch hieraus ergibt sich, was unter "Deutschland als Ganzes" bei den Alliierten verstanden wurde und wird. Dieser terminus technicus wurde durchgängig beibehalten, ohne daß er einen Bedeutungswandel durchgemacht hätte. Wenn nach "2plus4" zunehmend ein anderer Eindruck erweckt werden soll, ist dies reine Irreführung und entspricht nicht den (Rechts-)Tatsachen.

Zurück zur Verlautbarung unter III/7:

Das Erziehungswesen in Deutschland muß so überwacht werden, daß die nazistischen und militaristischen Lehren völlig entfernt werden und eine erfolgreiche Entwicklung der demokratischen Ideen möglich gemacht wird".

Das heißt doch, daß nur noch gilt und richtig ist, was die "Sieger" als Ideengut für die Bildung und Erziehung vorgeben. Hier liegt der Kern für eine völlig neue Geschichtsschreibung, die insbesondere auch die Wahrheit offenbar als nazistisch ansah und in vielen Bereichen mit Stumpf und Stil ausrottete. Für eine "erfolgreiche Entwicklung der demokratischen Ideen" heiligt der Zweck allemal die Mittel.

Die Macht und Bedeutung des Beamtentums als Besatzungstruppe gegen das Volk:

9/IV: Bis auf weiteres wird keine zentrale deutsche Regierung errichtet werden. Jedoch werden einige wichtige zentrale deutsche Verwaltungsabteilungen errichtet werden, an deren Spitze Staatssekretäre stehen, und zwar auf den Gebieten des Finanzwesens, des Transportwesens, des Verkehrswesens, des Außenhandels und der Industrie. Diese Abteilungen werden unter der Leitung des Kontrollrates tätig sein.

B. Wirtschaftliche Grundsätze Ziff. 16): Zur Einführung und Unterstützung der wirtschaftlichen Kontrolle, die durch den Kontrollrat errichtet worden ist, ist ein deutscher Verwaltungsapparat zu schaffen. Den deutschen Behörden ist nahezulegen, in möglichst vollem Umfange die Verwaltung dieses Apparates zu fördern und zu übernehmen. So ist dem deutschen Volk klarzumachen, daß die Verantwortung für diese Verwaltung und deren Versagen auf ihm ruhen wird. Jede deutsche Verwaltung, die dem Ziel der Besatzung nicht entsprechen wird, wird verboten werden.

Damit waren die Beamten verpflichtet, die Ziele der Besatzer gegen das deutsche Volk durchzusetzen, und zwar rigoros, was insbesondere in den heutigen Zeiten wieder schmerzlich spürbar wird, nachdem sich die Mitglieder der einstigen Feindstaaten in explodierendem Maße per Migration, Invitation, Importation und Europäisierung im Land breitmachen. Beamte waren stets als Büttel des Herrschers gegen das Volk im Einsatz. Seitdem das Volk aber angeblich selbst der "Souverän" ist, begehen diese Beamten Hochverrat und lassen sich dafür noch bezahlen. Das muß man sich stets klar vor Augen halten! Da diese Beamten aber wohl den besseren Durchblick als der Normalbürger haben (dank ihrer Vorgesetzten usw.) dürfte klar sein, daß "das Volk" alles andere als "der Souverän" ist, denn ein Souverän braucht keine Büttel gegen sich selbst.

Bemerkenswert ist auch der letzte Punkt unter "Reparationen", unter dem es heißt: 10) Die Sowjetunion erhebt keine Ansprüche auf das von den alliierten Truppen in Deutschland erbeutete Gold.

Mit dem Gold hatte Stalin wohl Pech bis zuletzt. Bekanntlich hatten bereits die Japaner bei ihren Eroberungen im pazifischen Raum alles Gold an sich gebracht, dessen sie habhaft werden konnten. Das wußten die USA. Stalin hatte eine Invasion in Japan geplant, um diese Goldschätze an sich zu bringen. Nur um diese Invasion zu stoppen, fielen die beiden Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki. Stalin sah von der Invasion ab, das Gold landete da, wo es heute immer noch bzw. schon wieder zu 88% zu finden ist.

Eine Annexion, d.h. Einverleibung von Gebieten hat es sehr wohl gegeben, obwohl auch hierbei als Vorbehalt die "endgültige Friedensregelung" erwähnt wird. Dies ist unter VI. Stadt Königsberg und das anliegende Gebiet" geregelt:

Die Konferenz prüfte einen Vorschlag der Sowjetregierung, daß  vorbehaltlich der endgültigen Bestimmung der territorialen Fragen bei der Friedensregelung derjenige Abschnitt der Westgrenze der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, der an die Ostsee grenzt, von einem Punkt an der östlichen Küste der Danziger Bucht in östlicher Richtung nördlich von Braunsberg-Goldap und von da zu dem Schnittpunkt der Grenzen Litauens, der Polnischen Republik und Ostpreußen verlaufen soll. Die Konferenz hat grundsätzlich dem Vorschlag der Sowjetregierung hinsichtlich der endgültigen Übergabe der Stadt Königsberg und des anliegenden Gebietes an die Sowjetunion gemäß der obigen Beschreibung zugestimmt, wobei der genaue Grenzverlauf einer sachverständigen Prüfung vorbehalten bleibt. Der Präsident der USA und der britische Premierminister haben erklärt, daß sie den Vorschlag der Konferenz bei der bevorstehenden Friedensregelung unterstützen werden.

Unter VII ist von "Kriegsverbrechern" die Rede. Dort ist zu lesen: Die drei Regierungen haben von dem Meinungsaustausch Kenntnis genommen, der in den letzten Wochen in London zwischen britischen, USA-, sowjetischen und französischen Vertretern mit dem Ziele stattgefunden hat, eine Vereinbarung über die Methoden des Verfahrens gegen alle Hauptkriegsverbrecher zu erzielen, deren Verbrechen nach der Moskauer Erklärung vom Oktober 1943 räumlich nicht besonders begrenzt sind. Die drei Regierungen bekräftigen ihre Absicht, diese Verbrecher einer schnellen und sicheren Gerichtsbarkeit zuzuführen (...)

Räumliche Begrenzung nennt man auch "Konzentration". Aber in diesem Zusammenhang scheinen keine "Hauptkriegsverbrechen" bekannt gewesen zu sein.

Zur polnischen Grenze wird gesagt: Die Häupter der drei Regierungen bekräftigen ihre Auffassung, daß die endgültige Festlegung der Westgrenze Polens bis zu der Friedenskonferenz zurückgestellt werden soll. Die Häupter der drei Regierungen stimmen darin überein, daß bis zur endgültigen Festlegung der Westgrenze Polens, die früher deutschen Gebiete östlich der Linie, die von der Ostsee unmittelbar westlich von Swinemünde und von dort die Oder entlang bis zur Einmündung der westlichen Neiße und die westliche Neiße entlang bis zur tschechoslowakischen Grenze verläuft, einschließlich des Teiles Ostpreußens, der nicht unter die Verwaltung der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken in Übereinstimmung mit den auf dieser Konferenz erzielten Vereinbarungen gestellt wird und einschließlich des Gebietes der früheren Freien Stadt Danzig, unter die Verwaltung des polnischen Staates kommen und in dieser Hinsicht nicht als Teil der sowjetischen Besatzungszone in Deutschland betrachtet werden sollen.

Auch das ganze Flüchtlingselend mit den größten Völkermorden der Geschichte ist diplomatisch versteckt in der Verlautbarung programmiert:

XIII. Ordnungsmäßige Überführung deutscher Bevölkerungsteile.

(...) Da der Zustrom einer großen Zahl Deutscher nach Deutschland die Lasten vergrößern würde, die bereits auf den Besatzungsbehörden ruhen, halten sie es für wünschenswert, daß der Alliierte Kontrollrat in Deutschland zunächst das Problem unter besonderer Berücksichtigung der Frage einer gerechten Verteilung dieser Deutschen auf die einzelnen Besatzungszonen prüfen soll. Sie beauftragen demgemäß ihre jeweiligen Vertreter beim Kontrollrat, ihren Regierungen so bald wie möglich über den Umfang zu berichten, in dem derartige Personen schon aus Polen, der Tschechoslowakei und Ungarn nach Deutschland gekommen sind, und eine Schätzung über Zeitpunkt und Ausmaß vorzulegen, zu dem die weiteren Überführungen durchgeführt werden könnten, wobei die gegenwärtige Lage in Deutschland zu berücksichtigen ist. Die Tschechoslowakische Regierung, die Polnische Provisorische Regierung und der Alliierte Kontrollrat in Ungarn werden gleichzeitig von obigem in Kenntnis gesetzt und ersucht werden, inzwischen weitere Ausweisungen der deutschen Bevölkerung einzustellen, bis die betroffenen Regierungen die Berichte ihrer Vertreter an den Kontrollausschuß geprüft haben.

Das heißt, für Flüchtlinge gab es einen Einwanderungsstop, da die Besatzer überlastet waren und angeblich erst einmal die Verteilung planen wollten. Polen, Ungarn und der Tschechei wurde signalisiert, die Flüchtlinge an ihren Grenzen bis auf weiteres durchzufüttern, bis die weitere "Planung" nebst Voruntersuchungen abgeschlossen war!?  Das heißt doch nichts anderes, als daß wir froh sind um jeden Flüchtling, der nicht mehr kommt, oder? Und so geschah es. Wo findet sich ein Denkmal für die Abermillionen, deren Ausweisung "eingestellt" wurde, und die endgültig ihren letzten Blick ins Reich tun konnten, wo sie nie ankamen? Es steckt ein unsagbares Grauen hinter diesen diplomatischen Floskeln, das hoffentlich eines Tages gebührend gewürdigt und... wird. Der Text spricht einem Omen gleich bereits von "Überführungen". Wer noch laufen kann, wird nicht "überführt". Die Diplomaten verständigen sich eben anders.
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Die USA haben ihr Mißfallen darüber ausgedrückt, daß israelische Jagdflugzeuge weiterhin tief über Beirut fliegen. Dies sagte eine israelische Regierungsquelle (Zit. AP.no v. 3.11.06)

Amerikanische Offizielle haben in Telefonaten mit Israelis Bescheid gegeben, daß ihre Flüge über Beirut und den Libanon äußerst unpopulär seien, teilt eine Quelle mit, die anonym bleiben will.
Das ist das erstemal, daß solch eine amerikanische Kritik gegenüber Israel veröffentlicht wird.

Die Flüge stellen einen Bruch der Resolution dar, die den Krieg am 14. August beendete, und die UNO ist eine von denen, die scharf darauf reagierten, daß israelische Jäger tief über Beirut und den Süd-Libanon fliegen, wobei sie Angriffe simulieren.

Die Herren der Welt haben noch nie Resolutionen interessiert, aber vielleicht das hier:

Ahmadinejad rasselt mit neuen Mittelstreckenraketen. Iran hat Donnerstag sog. Shahab-3-Raketen getestet, die Israel oder die US-Basen in der Golfregion erreichen können (Zit. AP.no v. 2.11.06)

Die neue Rakete kann Streubomben tragen und wurde abgeschossen in Verbindung mit einer Militärübung, die die Republikanergarden derzeit an mehreren Orten in Iran durchführen. Die Militärübung trägt den Namen "Der Große Prophet" und sie dauert 10 Tage.

Machtdemonstration - Wir wollen unseren Feinden unsere Verteidigungskraft zeigen, und wir hoffen, die verstehen unsere Botschaft. So beschreibt General der Revolutionsgarde Yahya Rahim die Operation mit den Tests von mehreren Shahab-3-Raketen. Diese sind Mittelstreckenraketen mit einer Reichweite von 2000 km. Die Iraner testeten ebenfalls die älteren Shahab-2-Raketen mit einer Reichweite von 700 km. Diese Rakete kann Streubomben mit 1400 kleineren Sprengkörpern tragen, laut AP.

Atomsprengköpfe - Amerikanische Diplomaten beschuldigen Iran, sich mit Plänen zu tragen, Atomraketen abzufeuern, schreiben AP und Reuters.
Die Raketen wurden abgefeuert, während der Sicherheitsrat der UN sich voranverhandelt wegen Sanktionen gegen Iran, um sein Atomprogramm zu stoppen.
Der Iran hat wiederholt die Forderung der Staatengemeinschaft zurückgewiesen, die Produktion von angereichertem Uran zu stoppen, ein Stoff, der sowohl als Kernbrennstoff wie auch als Atomwaffe gebraucht werden kann.

Wer hätte das gedacht - George Bush wird als größere Bedrohung für den Weltfrieden angesehen als Iran oder Nord-Korea - meinen die Briten (Zit. AP.no v. 3.11.06)

In der Untersuchung ragt Bush heraus als die größte Bedrohung für den Weltfrieden, nur geschlagen von Osama Bin Laden. In einer Umfrage, die Freitag abgedruckt ist in The Guardian, antwortet die Mehrzahl der Wähler in Großbritannien, Kanada und Mexico, alles wichtige Alliierte der USA auch, daß Bushs Außenpolitik die Welt zu einem weniger sicheren Ort gemacht hat. Drei Viertel der Briten meinen, daß Bush eine große oder ziemliche Bedrohung des Weltfriedens darstellt. Nur Bin Laden wird noch mehr gefürchtet. 87% meinen, Bin Laden bedrohe den Weltfrieden sehr oder ziemlich.
Der nordkoreanische Diktator Kim Jong-il, der kürzlich einen Atomtest durchführte, wird als Bedrohung von 69% der Befragten angesehen. 65% meinen, der Hisbollah-Führer Nassan Nasrallah sei eine Bedrohung, während 62% Ahmadinejad für eine Gefahr halten.

Was ist dabei Ursache, was Wirkung? Wenn dieser Präsidentenparodist Bush sich im Sattel halten will, braucht er Terror ringsum, dafür braucht er nur seine Soldaten loszulassen und muß sich nicht mit Realpolitik abgeben, von der er nicht die geringste Ahnung hat. Wenn jetzt noch die Mittelwahlen gefährlich werden können, dann wird es höchste Eisenbahn, daß wieder ein paar Türme umfallen, oder der Iran plötzlich angeblich seine erste A-Bombe fertiggebastelt hat. Dieses Ziel scheint George W. zu bevorzugen, denn Baupläne für die A-Bombe wurden von ihm oder seinen Leuten ins Net gestellt (und auf heftige Proteste wieder entfernt). Auch daß Ahmadinejad gerade jetzt seine neuen Raketen testet, deutet auf Spannung hin, die wohlerforscht sein dürfte. Kein Wunder, wenn jeder, der es kann, sich hochrüstet, um bei GWB keine Gelüste zu erzeugen. Ich würde Herrn Ahmadinejad raten, sofort sein Atomprogramm medienwirksam zu stoppen (und stattdessen die alten Pläne für eine Wasserstoffbombe zu entstauben, dann braucht er nur eine einzige, nur muß seine Rakete weit genug fliegen).
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5.11.2006 Zunächst muß ich in eigener Sache Entwarnung geben. Mein Datenverlust hatte nichts mit einer Zensur zu tun, diesmal habe ich zu früh losgepoltert und nehme alles zurück. Es handelte sich um einen Datenumzug im eigenen Hause, dabei sind einige Artikel vom Möbelwagen gefallen und ruhen auf dem virtuellen Friedhof. Lieb Vaterland, magst ruhig sein, noch ist es nicht ganz so weit, aber wir arbeiten dran, das ist sicher.

Ich danke auch für alle Zuschriften und Anfragen, die ich wegen eMail-Problemen immer noch nicht direkt beantworten kann. Ich gehe hier kurz darauf ein:

1. Wer Probleme mit ALG II, insbesondere mit seinen Mitwirkungspflichten und Offenbarungsverpflichtungen hat, der möge zum Sozialgericht gehen und dort eine einstweilige Anordnung auf Zahlung nach § 20 SGB II aufnehmen lassen zuzüglich Wohnkosten. Dies ist ein Weg, um voranzukommen, bevor die ARGE vor Überschüssen platzt, die dem Volk rechtswidrig vorenthalten werden.

2. Ein Leser hat recherchiert zu den "Feindstaatenklauseln" in Art. 53, 77 und 107 UN-Charta. Bereits 1995/96 hatte das "Special Committee" vorgeschlagen, diese Klauseln als "obsolet" aus der Charta zu entfernen. Wie man sieht, wurde daraus wohl nichts. Wenn man das Verfahren nach Art. 108 betrachtet, dann erscheint es auch unwahrscheinlich, daß sich die Mitgliedsstaaten mit komplizierten Ratifizierungsverfahren mit diesen Fragen befassen. In Art. 109 Abs.2 ist angeordnet:

Art. 109 II: Jede Änderung dieser Charta, die von der Konferenz mit Zweidrittelmehrheit empfohlen wird, tritt in Kraft, sobald sie von zwei Dritteln der Mitglieder der Vereinten Nationen einschließlich aller ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates nach Maßgabe ihres Verfassungsrechts ratifiziert worden ist.

Kein Wunder, wenn sich bei dieser Kompliziertheit nichts tut. Vielleicht kam auch ein Schlaumeier auf die Idee, daß die BRD ja gar kein "Feindstaat" ist, sondern nur der Bewährungshelfer, Besetzthalter und Dauer-Konkursverwalter des konkursmäßig "handlungsunfähigen" Deutschen Reiches. Wenn dieses nicht mehr "Feind" sein soll, dann muß es wohl doch beim Namen genannt werden, denn für scharfe Denker (wie z.B. Herrn Ahmadinejad) wird es nicht reichen, daß dieser Konkursverwalter inzwischen so tut, als wäre er der zu verwaltende Betrieb selbst. Dies würde sehr unangenehme Fragen aufwerfen, die schon deshalb, weil sie unangenehm sind, mit Vehemenz weiterverfolgt werden müssen. Aber Diätenempfänger werden diese Fragen scheuen wie der Teufel das Weihwasser, denn dann müßten sie ja eingestehen, daß die sog. "Revisionisten" recht haben und plötzlich der besetzte Gemeinschuldner, nämlich das Reich, feind- (und vor allem schulden-)frei dasteht und sofort mit allen Frieden zu schließen hätte. Eine Katastrophe, wenn man bedenkt, was aus den schönen Diäten und Nebeneinkünften werden soll, von der Altersvergoldung einmal ganz abgesehen. Es war in der Tat zu hören, daß sich einige Reichsbürger bereits an alle "Feinde" gemäß Charta gewandt haben, um endlich den echten Friedensprozeß voranzubringen. Aber statt freudiger Begeisterung soll eine "Strafanzeige" von Neuseeland zurückgekommen sein, um diese "Staatsfeinde" zur Räson zu bringen! Man sollte wirklich alle "Feinde" privat mit Anfragen bombardieren, warum der Friedensvertrag nicht endlich geschlossen wird. Vielleicht kommen interessante Bemerkungen zurück, die von vitalstem Interesse sein könnten.
Nehmen wir einmal an, die Zweidrittelmehrheit würde in der UNO zustandekommen, dann müßte ganz klar gesagt werden, welches Reich aus der Ächtung entlassen wird. Nach Art. 77 müßte klargestellt werden, von welchen Hoheitsgebieten die Rede ist, die
a) infolge des zweiten Weltkrieges von Feindstaaten abgetrennt werden
b) von den für ihre Verwaltung verantwortlichen Staaten freiwillig in das System (Treuhandsystem) einbezogen werden.

In Art. 77 Abs.2 heißt es: Die Feststellung, welche Hoheitsgebiete aus den genannten Gruppen in das Treuhandsystem einbezogen werden und welche Bestimmungen hierfür gelten, bleibt einer späteren Übereinkunft vorbehalten.

Diese Übereinkunft ist natürlich nicht in den Textsammlungen zu finden.

Aber nehmen wir an, irgendein Deutschland würde als Feindstaat aus der Charta entlassen, wie auch immer. Wer nimmt denn dann die Entlassungsurkunde entgegen und wer richtet in der Heimat eine Feier aus? Sicherlich kann man eine Schmierenkommödie erleben, in der behauptet wird, die BRD sei jetzt voll rehabilitiert, und deren Präsident selbstverständlich befugt, alle Ehrungen entgegenzunehmen. Es ist zu erwarten, daß mit keinem Wort das Reich erwähnt wird, das ja handlungsunfähig ist und damit keine Vertretungsvollmacht erteilen kann. Also wird man auf die "Teilidentität" zurückgreifen und alle Ehren und Feiern im eigenen Namen BRD veranstalten, so wie dies von vergangenen Akten bekannt ist, wobei die wahre Rechtslage keine Beachtung findet. Die BRD wird dann als "Feindstaat" entlassen, ohne sich je in einem Krieg gegen den Rest der Welt befunden zu haben, aber die "herrschende" Meinung wird auch dies völlig in Ordnung finden nach der normativen Kraft des Faktischen. Sollte nämlich ein BRD-Präsident in Vertretung des Reiches handeln, dann wäre die Handlungsfähigkeit plötzlich wieder da. Das Volk könnte verlangen, hieran anzuknüpfen und das Reich fortzusetzen mit Nationalversammlung, Volksabstimmung, Verfassung und vor allem: Friedensverträgen. Dazu müßte die BRD "entlassen" werden wegen Zweckerfüllung und Gegenstandslosigkeit. Alles in allem sehr heikle Themen, nach denen jeder ständig fragen sollte, warum es trotz "Volksvertretern" jetzt schon wieder seit 16 Jahren einfach nicht weitergeht. Das Volk wird um seine wichtigsten Fragen betrogen und inzwischen weiter mit Gewalt zersetzt und zahlt und zahlt, bis eines Tages kein Volk mehr da ist, das diese Fragen stellt, da inzwischen auch die deutsche Sprache abgeschafft wurde. Die zukünftige Verfassung kann sich dann kurz halten: Art.1: Staatsprinzipien sind Spaß und Multi-Kulti Art.2: Alles weitere regeln Talmud, Tora, Koran und die Haager Landkriegsordnung Art.3: Die deutsche Leitkultur ist abgeschafft.
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Nochmal zum Flotteneinsatz im Mittelmeer: Wie das geht, zeigt u.a. der Fall "Liberty" aus dem Jahre 1967

Die "Alster" ist nicht des erste "befreundete" Aufklärungsschiff, in dessen Nähe von israelischen Flugzeugen geschossen wurde. Das erste, von dem wir wissen, war die USS Liberty am 8. Juni 1967, also mitten im Sechs-Tage-Krieg. Die mit Elektronik bepackte USS Liberty kreuzte etwa 17 Meilen vor der israelischen Küste in internationalen Gewässern, als sie plötzlich in "friendly fire" geriet. Zur Verblüffung und alsbald zur Verzweiflung der Besatzung wurde das Schiff von israelischen Flugzeugen und Torpedobooten angegriffen und mit bis zu 1000 Pfund schweren Bomben und Napalm bombardiert, wobei 34 Seeleute starben und über 170 verletzt wurden. "Obwohl es in beiden Ländern mehrfache Untersuchungen gab, die eine Verkettung unglücklicher Umstände aufdeckten, nähren die Hintergründe des Angriffs bis heute Verschwörungstheorien aller Art", heißt es in Wikipedia.
Besonders erwähnenswert wäre da die "Verschwörungstheorie" der überlebenden Veteranen der Liberty, die den Vorfall bis heute schlicht als Kriegsverbrechen bezeichnen: "Innerhalb kürzester Zeit und ohne jede Warnung starteten israelische Kampfjets einen Raketenangriff auf die USS Liberty", heißt es in einem Bericht der Veteranenorganisation der Liberty. Es lohnt sich, da mal kurz reinzuschauen, vielleicht auch deshalb, weil dies womöglich kein Stoff an der Bundeswehr-Führungsakademie war: "Die Flugzeuge absolvierten mehrere Überflüge, wobei sie die Liberty mit Raketen und ihren Bordkanonen angriffen. Nachdem die Munition der ersten Welle von Kampfflugzeugen erschöpft war, erfolgten weitere Anflüge von israelischen Kampfflugzeugen, um den Angriff mit Raketen, Bordkanonen und Napalm fortzusetzen. Während des Angriffs hatte die Besatzung der Liberty aufgrund massiver Störungen der Kommunikation Schwierigkeiten, die 6. Flotte um Hilfe zu bitten. Die Hauptziele auf dem Schiff waren die Kommandobrücke, die Kommunikationsantennen und die vier Maschinengewehre Kal. 50 zur Abwehr von Enterversuchen.
Nachdem die israelischen Kampfflugzeuge ihre Angriffe beendet hatten, kamen drei israelische Torpedoboote und begannen 35 Minuten nach dem Beginn des Luftangriffs eine Oberflächenattacke. Die Boote schossen insgesamt 5 Torpedos ab, von denen einer die Flanke der Liberty traf, auf der gegenüberliegenden Seite der Forschungsräume. Zusätzlich zu den acht Besatzungsmitgliedern, die während der Luftangriffe getötet worden waren, wurden 26 weitere Soldaten bei dieser Explosion getötet. Nach ihrem Torpedoangriff fuhren die Boote an den Seiten der Liberty auf und ab, wobei sie ihre Angriffe fortsetzten und das Schiff mit Kanonen- und Maschinengewehrfeuer bestrichen. In Malta erhielt die Besatzung später den Auftrag, alle Löcher zu zählen, die so groß wie eine Faust oder noch größer waren. Zusätzlich zu den Tausenden von MG-Einschüssen im Kaliber .50 fanden sie insgesamt 861 solcher Löcher. Überlebende berichteten, daß die Besatzungen der Torpedoboote die Decks der Liberty mit MG-Feuer überschütteten, wobei sie auf Kommunikationseinrichtungen und auf jedes Besatzungsmitglied zielten, das sich an Deck bewegte. Überlebende berichteten auch, daß die Bootsbesatzungen auf die aufgeblasenen Rettungsboote schossen, die die Crew nach dem Befehl des Kapitäns, sich auf die Aufgabe des Schiffes vorzubereiten, zu Wasser gelassen hatte. Dieser Befehl mußte widerrufen werden, weil die Besatzung nicht in der Lage war, auf dem Hauptdeck zu stehen, ohne unter Beschuß genommen zu werden, wobei die Rettungsboote zerstört wurden, kaum daß sie in Betrieb genommen worden waren (...)
Durch Kombination verschiedener Systeme waren die Funker der Liberty schließlich in der Lage, einen kurzen Notruf abzusetzen, der von der 6. Flotte aufgefangen und bestätigt wurde. Danach starteten die Träger USS Saratoga und USS America jeweils Flugzeuge, um der Liberty zu Hilfe zu kommen. Die erwähnten angreifenden Flugzeuge wurden für feindlich erklärt, und die Rettungsmaschinen wurden zur Zerstörung autorisiert. Die Einsatzbefehle wurden unverschlüsselt erteilt. Kurz nach diesen Befehlen im Äther brachen die israelischen Torpedoboote plötzlich ihren Angriff ab und übermittelten Nachrichten, ob die USS Liberty Hilfe benötige!?
                                      
Nun steht wohl fest, daß die Liberty während des Sechstagekrieges genausowenig gelitten war wie die Alster während der jetzt schwelenden Nahostkrise. Warum könnte irgendjemand etwas gegen die Alster haben? Weil sie in der Lage ist, Israel bei seiner Kriegführung in die Karten zu sehen? Oder gar, weil sie den deutschen bzw. UN-Flottenverband vor einer Provokation warnen, schützen und Beweise sichern kann?

Wir wissen, daß sich Israel an keine Resolutionen hält, wir wissen, daß Israel sogar UN-Beobachter gezielt mitsamt ihrem Bunker in die Luft jagt, um unliebsame Beobachter loszuwerden. Wir wissen, daß sogar Sanitätsfahrzeuge beschossen werden. Wir wissen, daß Israel ein Erz-Schurkenstaat ist, der sich über alle Regeln hinwegsetzt und weltweit Politiker unter Druck setzen kann, die sich dafür auch noch in "besonderer Verantwortung" fühlen. Es ist nicht zu fassen, in welche tödliche Gefahr die Bundesmarine hier geschickt worden ist. Das Geplänkel geht schon wieder los, und eine Eskalation wird nicht lange auf sich warten lassen. Es kann nur eine Konsequenz geben: Den sofortigen Abzug der deutschen Kräfte aus dem Seegebiet vor der libanesisch / israelischen Küste. Der verfassungswidrige Einsatz und die offensichtlichen Gefahren für die Besatzungen, aber auch für das ganze Land und für jeden einzelnen von uns sollten für sich genommen schon reichen, die Regierung Merkel in die Wüste zu schicken. Aber nicht nur die, sondern auch eine inkompetente Militärführung, die sich diesem verfassungswidrigen, illegalen und unverantwortlichen Einsatz nicht widersetzt hat. Sie hat damit jede Führungsautorität verspielt. Was aber, wenn es wirklich zu Verlusten an Menschenleben und in einem zweiten Schritt zur Einbeziehung in den Neocon-Krieg gegen Syrien und den Iran kommt? Dann hätten Merkel und ihre Offiziere ein schweres Verbrechen an Deutschland begangen. Mögen die Warnungen nicht viel zu spät kommen!
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Norwegische Streitkräfte üben unter realistischen Bedingungen im Alleingang Invasionsabwehr (Zit. NRK u. AP.no v. 5.11.2006)

Soldaten überrascht - Die Verteidigungskräfte starteten heute eine Großübung, um die eigene Reaktionskraft zu testen. Ziel ist Andöy in Nordland. Dies ist in so großem Maßstab vorher nie geschehen.
- Es kommen ungefähr 1000 Soldaten vom Heer mit einem Kommandoplatz und dem Panzerbataillon als Kern. Die Luftwaffe ist dabei mit sechs Jägern, einer Reihe Helikopter, und die Luft- und Seeverteidigung werden anwesend sein mit u.a. einer Fregatte, dem Küstenwachtschiff KV Andenes, einem U-Boot und zwei MTBs, während der Heimatschutz (Heimverne) seine schärfsten Einsatzkräfte beisteuert, sagt der lokale Einsatzleiter auf Andöya, Oberst Bror Myrvang in einer Pressemeldung des Militärs.

Der Auftrag lautet, so schnell wie möglich Andöya zu erreichen. - Das liegt ganz auf der Linie, wie sich das Sicherheitsbild der Welt geändert hat. Nachdem es früher wichtig war, große Kräfte innerhalb von drei Monaten Mobilmachungszeit aufzustellen, ist es jetzt wichtig, kleinere und schlagkräftigere Einheiten innerhalb von Tagen oder Stunden einzusetzen, sagt ein hoffnungsvoller Verteidigungschef Sverre Diesen.

Da es darum geht, die Reaktionzeit zu testen, wurde die ganze Übung für alle Beteiligten geheim gehalten.

Spürbar für die zivilen Anlieger - Das ist eine massive Übung, die jetzt anrollt. Ungefähr 2000 Soldaten sind beteiligt, dazu schweres Material von allen Waffengattungen. Auch im allgemein-operativen Hauptquartier in Stavanger und im Landteilkommando Nord-Norwegen in Bodö herrscht hektische Aktivität. - Diese Übung wird uns zeigen, ob die Kommandoglieder zufriedenstellend funktionieren. Die operative Führung der Verteidigung wird hier auf eine richtige Probe gestellt, selbstverständlich neben den Soldaten auf der Erde, der See und in der Luft, sagt der Vtdg.-Chef. Die Übung dauert bis Freitag.

AP.no: Die Übung heißt "Mobiler Einsatz", die unter echten Bedingungen alarmmäßig und spontan anrollt praktisch ohne Vorbereitung. - Es ist wichtig, so realistisch wie möglich zu üben, und in einer realen Krisensituation wissen wir möglicherweise nichts davon, bevor sie eintrifft. Deshalb war es essentiell, daß die Information über diese Übung den Beteiligten bis zum Schluß nicht mitgeteilt wurde, sagt Diesen.

Der Auftrag auf Andöya lautet, einen Konflikt mit dem fiktiven Land Havland (Meer- bzw. Seeland) zu lösen, das die norwegische Souveränität herausgefordert hat. Der Konflikt soll allein von norwegischen Kräften ohne Unterstützung der NATO gelöst werden.

Während die Israelis ihre Panzer schon wieder sammeln und die deutsche Küstenwache attackieren, während Nord-Korea seinen ersten Atombombentest macht und Ahmadinejad seine neueste Mittelstreckenraketen-Generation öffentlich vorführt, während die amerikanische Flotte im Persischen Golf aufmarschiert, nachdem Saddam Hussein zwei Tage vor den Mittelwahlen zum Tode verurteilt worden ist, usw. usw., probt das norwegische Militär die Abwehr eines Angriffs auf seine Souveränität aus dem Stand heraus unter Echtbedingungen. Dies, nachdem die Russen gerade ihren Grenzbereich im Norden auf 25 km erweitert haben, aber den Norwegern gleichzeitig wegen "bester nachbarschaftlicher Beziehungen" vor ein paar Tagen durch den Verteidigungsminister vorschlagen ließen, ihre Nordgrenze überhaupt nicht mehr bewachen zu lassen! Die Übung geht dahin, schlagfertige Kräfte aller Waffengattungen so schnell wie möglich nach Nordland zu verlegen und auch einzusetzen. Es dürfte interessant sein zu erfahren, ob die Schweden ebenfalls Besuch aus dem Norden erwarten und sich entsprechend darauf eingerichtet haben. Angesichts der Vorgänge in der Welt, die allesamt auf Krieg hindeuten, ist es bemerkenswert, was die Norweger jetzt treiben. Ausgerechnet jetzt in dieser Situation wird eine Echtzeit-Übung abgehalten mit einem Invasionsangriff als Vorgabe. Wir kennen die nähere Lage natürlich nicht, aber diese Aktivitäten lassen doch aufhorchen. Wenn Bush bei der Wahl seine Felle davonschwimmen sieht, dann wird er nicht zögern, ein riesiges Ablenkungsmanöver vom Zaun zu brechen. Wenn man hört, daß u.a. zwei schrottfreife Flugzeugträger im Golf unterwegs sind, dann kann man sich vorstellen, daß dies die Opfertiere sein könnten, die mit einer simulierten iranischen Atomrakete demnächst in die Luft fliegen, um den ersten Akt von WW 3 einzuläuten. Damit alle Spuren und Beweismittel verdampfen inklusive Besatzungen, wird man wohl schon zu einer "Mini-Nuke" greifen müssen. Und die BRD ist mittendrin, wenn Israel losschlägt und sich zuerst lästige Mithorcher vom Hals schafft. Es dürften demnächst historische Tage und Nächte kommen.
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Wie war denn das mit der "Maine" im Jahre 1898?
Im Jahre 1898 wurde schon einmal ein amerikanisches Kriegsschiff in ein Krisengebiet geschickt, und auch das machte irgendwie keinen rechten Sinn, weil sich die Krise an Land abspielte, während das Schlachtschiff (!) gelangweilt im Hafen von Havanna herumdümpelte. Die Matrosen hatten striktes Landverbot. Was, um alles in der Welt, sollte das Schiff da? Es lag da eine Woche, zwei, drei... Nichts passierte, naja fast nichts, denn gegen Ende der dritten Woche flog es mit einem Riesenknall in die Luft, 266 Seeleute starben. Stellen Sie sich einmal vor, das würde einem der deutschen Schiffe passieren, und auf die Rakete oder den Torpedo hätte jemand in großen Lettern IRAN oder SYRIEN draufgeschrieben. Oder HISBOLLAH powered by IRAN? Was würde dann wohl passieren? Keine Frage: Deutschland bzw. Europa wären sofort in die geplanten Kriege gegen Syrien und den Iran verstrickt. Noch "besser": da es sich um eine UNO-Mission handelt, hinge gleich die ganze "Weltgemeinschaft" mit drin - ein Weltkrieg also. Ist das vielleicht die eigentliche Rolle, die die deutschen und europäischen Schiffe spielen sollen? Manche meinen ja, und ganz besonders wichtig dabei ist gerade die deutsche Teilnahme (als Amalekiter), die auch noch die Führung innehaben, also nicht ohne weiteres nach Hause fahren können. Daß die "Maine" selbst gesprengt wurde, bezweifelt heute niemand mehr....