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Wissenswertes 15 (2.9.2006)


George Bush bei Attentat erschossen - jedenfalls vorläufig in einem britischen TV-Film (Zit. Aftenposten Oslo v. 1.9.06 Übers.: L.S.)

In dem Film "Death of a President" wird der Präsident von einem Heckenschützen nach einem Treffen mit Topmanagern in Chicago 2007 erschossen.
Das Attentat selbst ist sehr realistisch dargestellt unter Verwendung von modernster Computertechnologie in Verbindung mit echten Bildern. Die weitere Nachforschung deutet auf einen Täter syrischer Abstammung.
Der Film hat Weltpremiere auf dem Festival von Toronto im nächsten Monat, bevor er auf dem britischen TV-Kanal More4 am 9. Oktober gezeigt wird. Peter Dale, Chef des Kanals, sagt, der Film enthalte eine gedankenweckende Kritik an der heutigen Gesellschaft der USA.
- Er ist ein außerordentliches und ergreifendes Stück Arbeit, ein 90-Minuten-Drama, das wie ein Domumentarfilm das Attentat auf George Bush zum Ausgangspunkt für eine spannende Detektivhistorie nimmt, sagt Dale zufolge BBC News.
Er besteht aber auf der Feststellung, daß der Film nicht sensationsgierig ist, dafür aber zum Nachdenken und stark. - Ich hoffe, daß man die guten Absichten erkennt, sagt er.
Die Republikaner in Texas lassen sich nicht beeindrucken: - Ich kann kein Video unterstützen, das einen Präsidentenmord zum Gegenstand hat, egal ob echt oder unecht, sagt die Sprecherin Gretchen Essell.
- Das ist schockierend und aufrührend. Ich weiß nicht, ob das jemand in den USA sehen will, sagt sie.
Ein Sprecher des Weißen Hauses will sich nicht zu einem Kommentar "herablassen".

Auch in England stößt der Film auf Kritik. Die Pressegruppe MediaWatch sagt, der Film sei unverantwortlich. - Es gibt großen Widerstand gegen Präsident Bush, und das kann dazu beitragen, daß das Volk auf Ideen kommt, sagt John Beyer zum Daily Mirror.
Regisseur ist Gabriel Range. Der TV-Kanal hofft, die Filmrechte an die USA verkaufen zu können.

Wenn mich nicht alles täuscht, ist der Präsidentenmord Teil der Prophezeiungen für die "Endzeit". Und wenn Herr Gabriel Range etwa noch jüdischen Hintergrund hat, dann kann man sich vorstellen, woher der Wind weht, für den hier bereits der Probelauf stattfindet. Wenn erst Cheney am Ruder ist, dann hat die letzte Stunde für die Welt geschlagen. Aber es gibt Zwangsläufigkeiten wie seinerzeit bei Kennedy und Johnson, die genau dahin führen, wo gewisse Kreise die Welt haben wollen. Der Film nimmt einiges vorweg, auch der "syrische" Täter stellt bereits die Weichen für die Richtung der benötigten Antipathien. Seit 9/11 gibt es auf diesem Halb-Dokumentar-Sektor ein unendliches Feld für Regisseure, das natürlich ausgenutzt wird. Wo die Wahrheit bleibt, danach fragt man wie immer am besten nicht.
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Iran wächst an den Kriegen der USA - Fünf Jahre, nachdem die USA auf die Ereignisse des 1. September mit einem globalen Krieg gegen den "Terror" antworteten, ist es klar, wer der Gewinner ist: Iran.
Zit. Aftenposten Oslo vom 2.9.06 Übers.: L.S.)

Irans Präsident Mahmoud Amhmadinejad hat sich eine bedeutende Rolle im Mitt-Osten verschafft, nachdem die USA ihren Krieg gegen den "Terror" gestartet haben, meinen Analysten.
Vor 9/11 war der shiamuslimische Iran ein Land mit mächtigen feindliche Nachbarn. Auf der einen Seite war Irak mit dem sunnimuslimischen Führer Saddam Hussein. Dieser hatte schon früher seinen Haß gegen die Mullahs in Theheran bewiesen und war in den Krieg gezogen.
An der anderen Grenze Afghanistan, geführt vom fundamentalistischen, sunni-arabischen Taliban-Regime, das nicht einmal shiamuslimische Brüder als Moslems anerkannte, sondern diese als Ketzer ansah.
Jetzt haben die USA beide entfernt, ohne diese durch eine neue starke Zentralmacht zu ersetzen und haben so dafür gesorgt, daß Iran eine viel stärkere Regional-Großmacht wurde als je zuvor.

Es gibt keinen Zweifel, daß Iran dasjenige Land ist, das am meisten vom Krieg gegen den Terror im Mitt-Osten profitiert hat
, schreibt das Analyseinstitut Catham House in einem neuen Bericht.
Das Chaos im Mitt-Osten besteht aus einer Reihe von Konflikten, die parallel laufen. Aber alle haben eins gemeinsam: Iran spielt eine wesentliche Rolle. Diese Konflikte können wie folgt aufgelistet werden:

Der Krieg Israel gegen Hisbollah endete (vorläufig) mit einer bröckeligen Waffenruhe, die jerderzeit wieder gebrochen werden kann. Iran spielt eine große Rolle als Waffenlieferant und Finanzierer für Hisbollah. In der muslimischen Welt wird Hisbollah als Sieger angesehen und verehrt als erste arabische Macht, die einen Monat Krieg gegen Israel durchgestanden hat. Das stärkt den Iran.
Aufruhr und ethnische Reinigung in Irak. Mehrere Beobachter berichten, daß Iran aktiv shiamuslimische Gruppen in Irak unterstützt, und nach Catham House hat Iran mehr Einfluß in Irak als die USA. Dies gibt dem Iran eine Schlüsselposition, wenn der zukünftige Irak gestaltet werden soll.
 Dann der Konflikt über Irans Atomprogramm. Trotz massiven Drucks aus USA und der europäischen Mitglieder im Sicherheitsrat verweigert Iran die Forderung nach Beendigung der Urananreicherung. Iran hat es sogar geschafft, die Einigkeit zu zerstören, die anfangs zwischen dem Westen und Russland und China bestanden hatte. In diplomatischen Kreisen wird Irans Auftreten beschrieben als gegenseitiges Ausspielen (rundspille) der westlichen Welt.
Der langandauernde Konflikt Israels gegen die Palestinenser. Hier spielt Iran eine ständig wachsende Rolle, nachdem die von Iran unterstützte Hamas die Wahl gewonnen hatte. Israel sieht Iran als seinen Hauptfeind an, und dieser hat sich mit Hilfe von Hisbollah und Hamas eine strategische Position gesichert.
Fast alles, was George Bush im Mitt-Osten getan hat, von der "Achse des Bösen" und so weiter, hat auf die eine oder andere Weise dem Iran genützt, schreibt der Kommentator Philip Stephens in der Financial Times. Bush nannte drei Länder "Achse des Bösen": Iran, Irak und Afghanistan gleich nach 9/11.
Irans Stellung wurde weiter dadurch gestärkt, daß gute Verbindungen aufgebaut werden konnten zu sunniarabischen Regimen in der Region, die früher (und teilweise immer noch) den persischen Iran als Bedrohung angesehen hatten. Beispiele hierfür sind Saudi-Arabien, Jordanien und Ägypten, abgesehen von einer langen herzlichen Beziehung zu Syrien.
Dies alles dank seiner neuen Rolle als regionale Großmacht. Nach Catham House kombiniert der Iran seine Diplomatie in der Nachbarschaft mit dem Lächerlich-Machen von arabischen Oberhäuptern mit nahen Verbindungen zu den USA. Dies trifft die Bevölkerung sowohl in Iran als auch in arabischen Ländern direkt ins Herz.
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Fehlkalkulationen im Mitt-Osten - Eine Lageeinschätzung von Hans Blix, früherer Leiter der UN-Delegation der Waffeninspekteure im Irak und Generaldirektor der IAEA (Int. Atomenergiebüro) Zit. Aftenposten v. 30.8.06, Übers.: L.S.
                            

Im Mitt-Osten steht viel auf dem Spiel, und vieles scheint falsch gehandhabt zu werden. Kalkulierte Schachzüge bekommen unerwartete Gegenzüge - und nach blutigen Konflikten muß man feststellen, daß alle verloren haben.
USAs Vize Cheney scheint damit gerechnet zu haben, daß USAs Truppen in Irak mit Blumenkränzen empfangen werden. Und Rumsfeld glaubte, daß eine Blitz-Invasion genügen würde, um den Irak unter Kontrolle zu bringen. George Bush sah die Okkupation an als Muster für eine Demokratie im Mitt-Osten.
Kalkuliert man gleichermaßen einsichtsvoll, wenn es darum geht, Iran dazu zu bringen, von seiner Urananreicherung abzulassen? Der Sicherheitsrat mit seinen fünf Großmacht-Mitgliedern hat gegenüber Iran vorgeschlagen, Verhandlungen zu führen. Merkwürdig genug scheinen die fünf Mitgliedsländer zu glauben, daß Iran willig schon mit der Anreicherung aufhört, bevor diese Verhandlungen überhaupt angefangen haben. Geht man nicht sehr fehl, wenn man glaubt, daß Iran seinen besten Trumpf aus der Hand gibt ohne volle Klarheit über vorläufige Gegenleistungen zu haben, z.B. Garantien gegen ein Bombardement? Hat man vor, die Eskalation fortzusetzen, falls Iran eine Verhandlungstaktik zeigt, die lähmend wirken kann? Oder hat man vor, aus Prestigegründen wirklich zurückzuweichen und wirklich zu verhandeln?

Beim Libanonkrieg kann man zu glauben wagen, daß niemand das derzeitige Resultat angestrebt hat. Es ist schwerer geworden, klar zu sehen, was die verschiedenen Interessenten tatsächlich zu erreichen wünschten.

Erstens: welche Absichten hatten die Gaza-Palestinenser und Hisbollah-Gruppen, die die israelischen Soldaten kidnappten? Einige haben behauptet, daß die Absicht war, Israel zu provozieren, um einen Krieg in Gang zu bringen mit dem Ziel, Israel auszuradieren, gemäß dem Geist, der zum Ausdruck kommt im Hamas-Programm und den Reden des iranischen Präsidenten Ahmadinejad. Diejenigen, die die Entführungen planten, konnten kaum die riesige Eskalation beabsichtigen und voraussehen, die danach eintrat. Es wirkt mehr wahrscheinlich - so wie der frühere Präsident Jimmy Carter schrieb - daß die Absicht der Entführungen tatsächlich der Gefangenenaustausch war. Bei dieser Sachlage ist es offenbar, daß man sich vollständig verkalkulierte. Eine relativ unerfahrene israelische Regierung lehnte den Gefangenenaustausch ab und entschloß sich stattdessen, hart zuzuschlagen und die Eskalation herbeizuführen. Vielleicht kommt der Gefangenenaustausch in einer Schlußvereinbarung, aber Hisbollah hatte kaum damit gerechnet, als Preis dafür Süd-Libanon verlassen zu müssen.

Welche Rolle hat Iran im Libanon gespielt? Es scheint höchst unwahrscheinlich, daß selbst militante Führer in Iran sich für eine Unterstützung hergaben, die eine kriegerische Vernichtung Israels zum Ziel haben sollten. Dagegen wirkt es wahrscheinlicher, daß sie grünes Licht und Hilfe für Hisbollah im Libanon gaben mit der Absicht, den USA zu zeigen, was Irans shia-Freunde ausrichten können - auch im Irak -, falls die USA Gewalt gegen Iran anwenden sollten  im Zusammenhang mit  der Urananreicherung.

Sieg für Iran? Ist dieses Kalkül aufgegangen? Hisbollah hat unzweifelhaft Stärke gezeigt, und deren Feinde in der arabischen Welt werden von der Volksmeinung dazu gezwungen, diese Bewegung zu unterstützen, wenn sie sich gegen Israel und die USA erhebt. Aber am Ende wurden Irans shia-Freunde doch gezwungen, sich aus Gegenden zurückzuziehen, die sie vorher kontrollierten, und aus denen es Raketen auf Nord-Israel regnete. Ein Sieg für Iran?

Zum Schluß: Welche Absichten hatte die israelische Regierung, als sie die Entführungen mit schneller eskalierter Vergeltung beantwortete, die dazu führte, daß eine Masse Menschen getötet wurden, verletzt wurden oder flüchten mußten? Das, was als Aktion zur Entlassung von Geiseln und Vergeltung begann, wollten sowohl Israel als auch die USA ganz sicher dazu benutzen, um Hisbollah total aus dem Rennen zu werfen. Mit diesem Vorsatz erlebte Olmerts Regierung Zustimmung im Volk und Unterstützung der USA, die gern sehen will, daß Israel dem Iran und seinen Hisbollah-Freunden im Libanon zeigt, was sie riskieren können. Der Preis für Israel in Form von verlorenen Leben und Leiden stieg dennoch, und dasselbe gilt für die Einsicht, daß man die Hisbollah nicht ausradieren kann - man kann diese Bewegung nur ein bißchen weiter wegtreiben.

Kann man es wagen zu hoffen in bezug auf den Schluß des Libanonkrieges, den man jetzt ahnt, in dem keine der Parteien ihre Ziele erreicht hat, daß dies deren Willen zu Verhandlungen erhöht - ohne erst durch eine Phase der Leiden, des Todes und der Zerstörungen zu gehen? Irans Anreicherung von Uran ist die erste Probe darauf.

Die Stellungnahme besagt wohl, daß Israel einen peinlichen Mißerfolg höchsten Grades erlitten hat, denn: Hisbollah wollte nur einen kleinen Mückenstich verabreichen, wobei ganz und gar nicht feststeht, daß ein Überfall auf israelisches Gebiet dabei stattfand, um ein paar israelische Soldaten einzusammeln. Ich gehe davon aus, daß die Israelis bei einer Nacht- und Nebelaktion auf libanesischem Gebiet gefaßt wurden. Diese Aktion flog auf, weil Gefangene gemacht wurden. Diese Peinlichkeit setzte gleich die ganze Kriegsmaschinerie in Gang. Dabei muß die Führung völlig durchgedreht sein, denn es wurde der halbe Libanon in Schutt und Asche gelegt, wobei ein "völlig unmoralisches" Vorgehen gezeigt wurde. Ich nenne dies Kriegsverbrechen am laufenden Band, die allesamt nach Den Haag gehören. Jedenfalls haben sich die zionistischen Kriegsverbrecher und Kindermörder in vieler Hinsicht völlig enttarnt, sei es mit ihrer Amoralität, sei es mit ihren abscheulichen Vernichtungsmitteln, sei es durch ihre hochmütige Mißachtung jeglicher gesetzlichen Vorschriften. Als Ergebnis kann nur eins festgehalten werden: die gesamte israelische Kriegsmaschinerie, die einen "totalen" Krieg führte, konnte sich nicht gegen eine private Miliz durchsetzen! Wenn das kein Ergebnis mit Schimpf und Schande ist, dann kann dies nur an der zionistischen unbegrenzten Auslegung liegen, die bekanntlich alles auf den Kopf stellt. Ich meine, ein ekelhafter Kriegsverbrecher hat sich in seiner ganzen Abartigkeit bloßgestellt und hat den Spott und die Verachtung der ganzen Welt zu Recht verdient. Diese Schande kann unmöglich auf sich beruhen bleiben. Denen ist zuzutrauen, daß der Iran von den neuen deutschen U-Booten mit Atomwaffen beschossen wird, um diesen Angriff den Deutschen in die Schuhe zu schieben. Für eine friedliche Lösung gebe ich keinen Pfifferling. Man darf gespannt sein, wie das Ganze weitergeht. Daß dies ehrenvoll sein wird, wird niemand ernstlich erwarten dürfen. Man hört auch gar nichts mehr von der Verfolgung dieser Kriegsverbrechen. Ja frißt denn die ganze Welt Israel aus der Hand? Werden hier Verbrecher hofiert mit deutschen U-Boot-Geschenken in Spannungsgebiete und Verhandlungen nebst Druck auf Iran wegen des Atomprogramms? Man beachte die Verlagerung des Kriegsschauplatzes auf Iran, um die Abscheulichkeiten Israels möglichst elegant zu vertuschen. Ich hoffe, daß es Strafanzeigen für Den Haag aus aller Welt hagelt. Dies wäre einmal eine Nagelprobe dafür, ob es jemand mit der Gerechtigkeit ernst meint, oder ob die ganze westliche Welt weiterhin gezwungen ist, das sattsam bekannte zionistische Schmierentheater zu finanzieren und mitzuspielen.
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6.9.06 Die Welt wartet auf die entscheidenden Ereignisse, aber derzeit tut sich nicht viel. Wie erwartet regt sich anscheinend niemand auf über die Kriegsgreuel der Israelis in Libanon. Egeland weist wenigstens darauf hin, daß die Streubomben erst in den letzten 72 Stunden des "Krieges" auf Libanon herabregneten. Dies ist das feige Nachtreten eines ehrlosen und zurückgeschlagenen Aggressors, der sein Höllenarsenal noch oder gerade während einer "Waffenruhe" "arbeiten" läßt, so wie sie dies von ihrem Kapital gewohnt sind. Die so erfolgreichen Militärs können so noch im Traum mitverfolgen, wie ein Goyim nach dem anderen in die Falle tappt und dem Schicksal zugeführt wird, das der Talmud uns allen zugewiesen hat. Man kann daran ersehen, was die "Welt" taugt, und wer darin das Sagen hat. Man geht zur Tagesordung über, und es ist wichtiger, davon zu gackern, wann endlich Libanon die "Friedenstruppen" anfordert, und wie "robust" deren Mandat sein wird. Ich hoffe, daß sich die Hisbollah durchsetzt und festlegt, daß die deutsche Marine um Sizilien kreisen kann, aber am Horizont von Libanon nichts zu suchen hat. So ein Mandat könnte doch jeder Diätenempfänger vertreten und gleich vorschlagen, daß in einem Zug auch Lampedusa humanitär entlastet werden könnte.
Ich würde vorschlagen, daß ganz Israel von dieser robusten Truppe unverzüglich entmilitarisiert, die Truppen interniert und die gewissen Leute an der Spitze in Abschiebehaft nach Den Haag genommen werden, dann würde ein Haufen Geld gespart, ein dauerhafter Frieden im Nahen Osten gesichert, viele unschuldige Opfer vor ihrem grausamen Tod bewahrt, und die UN, die immer nur vom Frieden faselt, hätte endlich und zum erstenmal etwas wirklich Sinn- und Ehrenvolles getan, für das die Abermillionen Beiträge ausnahmsweise sehr gut angelegt wären. Aber daran hat niemand Interesse. Israel bombt derweil an seiner Hintertür im Gaza-Streifen und mordet weiter, weil sie zu phantasielos und unfähig sind, um in einem Frieden zu überleben.
In Oberwesel am Rhein wurde am Wochenende was eingeweiht?- natürlich ein Holocaust-Denkmal, und das über 60 Jahre nach Kriegsende! Welch eine Bravourleistung der Gemeinde und des Initiatorenclubs an Phantasielosigkeit. Natürlich gab es auch wieder genug "Überlebende des Holocaust" und "Zeitzeugen", die brühwarm in einer Schule von ihrer Flucht nach Amerika erzählten und - jedenfalls, wie könnte es anders sein, den "Holocaust", also die "totale Vernichtung" in bester Verfassung überlebt haben. Wenn eins "offenkundig" ist, dann dies, daß hier ein eklatanter Widerspruch vorliegt: entweder gab es eine "totale Vernichtung" oder es gab sie nicht, aber was haben schon staatliche Juristen im Hirn? Jedenfalls "offenkundige" Probleme auch mit der Logik, von der Mathematik ganz zu schweigen, denn: "iudex non calculat", der gehorcht bloß.
Jungen Schülerinnen und Schülern wird jetzt und bei jeder Gelegenheit eingetrichtert, daß auch sie leider zum "Tätervolk" gehören und alle Veranlassung haben, bis ans Ende aller Tage für diesen Holocaust kräftig zu zahlen und Israel als absolut sakrosankt anzusehen. Sie werden lernen, daß in der Welt nur ein Volk das ewige Patent auf ein "Opferdasein" hat, aber was die Lizenzgebühren kosten, wird wohl von des Sängers Höflichkeit diskret verschwiegen. Man kann gar nicht so viel vorwärts essen, wie man dies rückwärts tun wollte, bei dieser Welt der Bigotterie, der Verlogenheit und typischen jüdischen Chuzpe. Wie schön, daß das bald ein Ende hat! Dann wird man wohl hoffentlich auch Pferde und sogar Schweine kotzen sehen, denn dafür besteht aller Anlaß!
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Da sind russische Arbeiter schon ganz andere Praktiker - die Minenarbeiter in den Kohlegruben von Kola wollen ihre Grube absaufen lassen, wenn nicht endlich ihr Geld kommt (Zit. Sveriges Radio, Übers. L.S.)
57 Arbeiter der Grube Umbozero in Lovozero auf der Kola-Halbinsel drohen damit, die Grube mit Wasser vollaufen zu lassen. Die Arbeiter haben seit 5 Monaten keinen Lohn bekommen.
Als Teil der Grubengesellschaft Lovozerskaya ist die Grube mitsamt der ganzen Gesellschaft von der Schließung bedroht wegen ökonomischen (d.h. finanziellen) Problemen. Die Eigentümer in Moskau haben nicht für das notwendige Arbeitsmaterial gesorgt - und das seit langem. Anfang September wurde von den Arbeitern ein Streikkomitee gegründet, wo man beschloß, die Arbeit niederzulegen und die Lenzpumpen abzustellen, wenn nicht endlich der Lohn ausbezahlt wird. Sie haben den Ausgang der Grube verrammelt, um zu verhindern, daß die Eigentümer wertvolle Ausrüstung verscherbeln. Nach Angaben von Gennady Kravchenko, Führer des Fachverbandes, ist das Wasser bereits bis zu einem kritischen Niveau angestiegen.
Das Grubenwasser wird bald in das Gewässer "Umba" abfließen, und danach in die Flüsse Richtung Weißmeer. Das Wasser ist stark verunreinigt. Umweltspezialisten meinen, daß es schlimm werden könnte.
Dies zur Kenntnis an die BRD-Überlebenden, damit die Kohle endlich kommt.
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Auch das noch - Chef der nordnorwegischen Bereitschaftspolizei fuhr besoffen in den Straßengraben. Man rätselt jetzt, ob er gefeuert wurde vor oder nach diesem Ereignis.

Wenn man die Berichte aus Finnmark und Umgebung täglich liest, dann entsteht der (offen zugegebene) Eindruck, daß da oben das El Dorado der besoffenen Crashfahrer liegt. Da sich ja die Polizei mit dem Verbrechen befassen muß, ist es aus taktischen Gründen angebracht, zunächst die Erscheinungsformen am eigenen Leib zu studieren. Nach dem Motto: wer Ganoven fangen will, muß selbst ein Superganove sein, um alle Tricks zu beherrschen, natürlich. Der gute Chef wird sicherlich einwenden, daß er mit Millieu- und Verhaltensstudien im Selbstversuch beschäftigt war, um in Zukunft seine eigene Fahrweise bei anderen sicher wiederzuerkennen. Was hätte der aus dem Nähkästchen plaudern können bei seinen Schützlingen! Leider wird er sich jetzt auf eine Lehrtätigkeit als Freelancer bzw. Privatdozent beschränken müssen, sofern die Schüler nicht ohnehin längst mit einschlägigen Selbsterfahrungen beschäftigt sind, um ihrem Chef nachzueifern.

                                             
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Politiker in Norwegen kommen langsam drauf: Nein zur Staatsbürgerschaft (für Asylanten und Ausländer)
(Zit. Aftenposten v. 6.9.06 Übers. L.S.)
Kommst du nach Norwegen als Asylant oder Arbeitseinwanderer, sollst du nie die Erlaubnis bekommen, norwegischer Staatsbürger zu werden. Dies gehört zu den Vorschlägen, die von der Partei Frp (Fremskrittsparti = Fortschrittspartei) erwogen werden.
- Es gibt kein Menschenrecht, norwegischer Staatsbürger zu werden, sagt Paralamentsmitglied Per Willy Amundsen, einwanderungspolitischer Sprecher der Frp. Er führt die Ausschußmitglieder seiner Partei im Parlament an, die (neue) Regeln zum Erwerb der Staatsbürgerschaft prüfen.
Die sollen zurück - Nach seiner Ansicht sollte Asyl oder Schutz betrachtet werden als mittelfristige Maßnahme. Darin liegt es "eingebacken", daß man nach Hause zurückkehrt.
Fr: Sie meinen mit anderen Worten, daß Leute, die in Norwegen Asyl bekommen haben, jederzeit auf dem Sprung für die Heimsendung sein müßten?
- Ja, antwortet Amundsen. Wenn die Verhältnisse im Heimatland friedlich werden, können sie zurückgeschickt werden. Das gilt auch für Asylanten aus humanitären Gründen.
Fr: Viele Asylanten erreichen nach und nach eine lange Wohnzeit in Norwegen und damit vielleicht eine stärkere Verbindung als mit ihrem ursprünglichen Heimatland. Ist es da natürlich, sie zurückzuschicken?
- Ich sehe das Problem, antwortet Amundsen. - Aber es gibt die übergeordneten nationalen Gesichtspunkte, die zuerst kommen müssen. Man kann für Personen Sympathie entwickeln. Aber der Storting (Parlament) hat die Verantwortung für die nationale Politik und damit dafür, wie die Gesellschaft sich verändert.
Amundsen erkennt, daß der Vorschlag radikal ist: - Das wird ein strammer Eingriff für diese Kreise, kann aber ruhig so aufgefaßt werden.
Noch nicht fertig - Beschlüsse sind aber noch nicht gefaßt, die kommen später im Herbst.
Der Frp-Ausschuß erwägt auch, daß Arbeitseinwanderer von weiter weg (außerhalb EÖS) ebenfalls keine Staatsbürger werden können.
Fr: Aber das öffnet Tür und Tor für Ungleichbehandlung? Ein indischer Dateningenieur, der herkommt, um zu arbeiten, kann nie Norweger werden. Aber wenn die Ehefrau zur Familienzusammenführung auch kommt, kann er oder sie denn nach sieben Jahren Staatsbürger werden?
- So wie wir uns das denken, kann die Ehefrau das auch nicht. Du mußt norwegischer Staatsbürger sein, damit die Ehefrau - oder die Eltern - dieses Recht bekommen, sagt Amundsen.
Er erwähnt, daß Frp sich für Maßnahmen nach dem Vorbild von Dänemark einsetzen wird, die Familieneinwanderung zu begrenzen. Eheleute müssen die meiste Zeit hier zusammengelebt haben, um sich hier ansiedeln zu können. Um Zwangsehen entgegenzuwirken, sollte die 24-Jahre-Grenze eingeführt werden, um eine Ehefrau aus dem Ausland zu holen. Ehen zwischen Vettern und Cousinen werden verboten mit DNA-Überprüfungen. Im übrigen müssen Ansprüche als Versorger erfüllt sein.
Schriftliche Prüfungen - Frp will ansonsten fordern, daß schriftliche bestandene Prüfungen in der norwegischen Sprache, Kultur und Gesellschaftsverständnis erforderlich sind für Anträge auf Einbürgerung.
- Die heutige Einwanderungspolitik trägt nicht. Wir müssen die Bremsen anziehen und schärfere Maßnahmen ergreifen, sagt Amundsen.
Er und der Ausschuß sind davon überzeugt, daß, wenn die Politik so weitermacht, die Einwandererbevölkerung stärker wächst, als die bisherige offizielle Statistik vom Statistischen Zentralbüro mit 2 Millionen im Jahre 2060 veranschlagt. Die Empfehlungen der Frp werden als umfassender privater Vorschlag im Parlament eingebracht werden.
Fr: Wird es da nicht schwerer, mit anderen Parteien zusammenzuarbeiten?  - Das kann schon sein. Es ist für die Frp absolut unaktuell, ihre Einwanderungspolitik zu verwässern und "auszuverkaufen". Die "Rechte" (Partei) muß auch wissen, daß wir nicht alles mit uns machen lassen, bloß um in die Regierung zu kommen.

Liebe Norweger, ihr verschlaft euren eigenen Untergang, vielleicht ist es jetzt schon zu spät! Oslo wird beherrscht von der Unterwelt, die sich jede Woche Schießereien auf offener Straße liefert. Die Polizei traut sich schon nicht mehr in gewisse Gegenden und rückt gar nicht mehr aus, wenn bestimmte Vorfälle gerade laufen. Und was für die Hauptstadt gilt, gilt für das ganze Land. Ich habe bereits darüber berichtet, daß sich Ausländer darüber lustig machen, wenn man nicht als "ausländerfeindlich" gelten will und mit Samthandschuhen agiert. Das ist doch der Freibrief für solche Zustände, der jetzt mehr und mehr erlebt wird. Für Deutschland gilt das nicht, hier wird mit Erfolg die gesamte Bevölkerung ausgewechselt, bis der Muster-Zoo nach Coudenhove-Calergie erreicht ist. Heidi Klum macht es vor, ganz Berlin macht es nach, und der Rest kommt auch noch dahin. Von was für idiotischen Statistiken wird eigentlich ausgegangen? Die Statistiker sollten ein paar Semester in den Busch gehen und das Vermehrungsverhalten von Makakken und sonstigen Halbaffen studieren, um zu überprüfen, welchen Wachtums(explosions)koeffizienten sie eigentlich für ihre Statistik anzuwenden haben. Oder sich mal in Deutschland schlau machen. Über Norwegen hat niemand ausdrücklich gesagt, daß es "verschwinden" muß, so wie das hier der Fall ist. Aber irgendjemand hat es fertiggebracht, daß die westlichen nichtbesetzten Völker diesem Aufruf völlig freiwillig folgen und alles, aber auch alles tun, um sich selbst auf dem schnellsten Weg zur Minderheit im eigenen Land zu verwandeln. Wir wissen hier genau, woher das kommt, wer das angeordnet hat und wer dafür sorgt. Aber ihr könnt froh sein, daß es einen Amundsen und seine Frp gibt, die nicht wie hier in den Knast kommt, sondern reele Chancen hat, gesunde Gedanken im Parlament durchzusetzen. Bleibt am Wahltag ausnahmsweise mal nüchtern und macht das Kreuz an der richtigen Stelle! Das wäre der einzige Grund, überhaupt wählen zu gehen. Hier gibt es schon lange keinen Grund mehr!

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7.9.06  Rabenvater "Staat" zerschlägt munter weiter die Existenzen der Bürger und schwingt die Keule der Zwangsvollstreckung. Soll der Osten für die Umsiedlung von Israel menschenleer gemacht werden?

Es ist immer wieder dasselbe: ein Trupp Berserker, meistens mit jüdischen Namen, erscheint vor der Tür von Geschäftsleuten,  zeigt irgendwelche Wische vom Finanzamt und Amtsgericht und geht mit Wollust zur Sache: die Wohnung wird auf den Kopf gestellt, und alles, was nicht niet- und nagelfest ist, wird am liebsten im hohen Bogen verladen und verschwindet meistens auf nimmer Wiedersehen. Hat man das Pech, daß der treue Hund etwas dagegen hat, dann wird dieser an Ort und Stelle so mißhandelt, daß er dies meistens nicht überlebt. Die zu vollstreckenden Forderungen sind oft reine geschätzte Luftforderungen vom Finanzamt, die rechtlich keinen Bestand haben, aber mit aller Gewalt nach $ 287 AO zwangsvollstreckt werden in alles, was zu finden ist. Daneben beruft man sich auf einen Beschluß des Amtsgerichts nach § 758 a ZPO, mit dem man als Mensch und Rechtssubjekt erst einmal ausgedient hat und nur noch als potentielle Widerstandsperson kurz vor der Kriminalisierung steht. Ein neuer Fall dieser Art spielte bei einem Sportschützen, also einer Spezies, die normalerweise über sehr wirkungsvolle Artillerie verfügt. Den Schergen ist zu wünschen, daß solche "Schuldner" ihre ruhige und besonnene Art auch beim Besuch der widerlichsten Typen bewahren. Allerdings spricht einiges dafür, daß dies die längste Zeit der Fall gewesen sein könnte, so wie die sich regelmäßig benehmen. Bei diesen Aktionen ist auf folgendes zu achten, um einige Punkte zu nennen:

Der sehr merkwürdig gestaltete Beschluß des Amtsgerichts hatte oben die Angaben: Amtsgericht xy, "Vollstreckungsgericht".
Der Beschluß ist rechtswidrig, weil er vom unzuständigen Gericht stammt. Im Verfahren nach § 758 a ZPO wird das Amtsgericht eben gerade nicht als "Vollstreckungsgericht" tätig, sondern der Beschluß ist von einem Richter am Amtsgericht zu erlassen, der mit der Sache absolut nichts zu tun hat, also die normale Zivilabteilung darstellt. Deshalb ist ihm nachzuweisen, daß alle Voraussetzungen für den Grundrechtsbruch vorliegen, damit auf ihm mit Füßen herumgetrampelt werden kann. Diese Voraussetzungen sind in dem Beschluß aufzuführen und kurz zu begründen. Geht es um eine "Forderung" des Finanzamtes, gehört auch der Steuerbescheid dazu, um die Steuerforderung nach Art der Steuer und Veranlagungszeitraum einzugrenzen.
Auch daran fehlte es, der Richter nahm nur Bezug auf einen Vollstreckungsauftrag des FA vom...
Es muß auch ein zeitlicher Zusammenhang zwischen der konkreten Vollstreckungshandlung und dem Beschluß bestehen. Wie in allen wichtigen Bürgerrechtssachen besteht auch hier wolkigste Unklarheit. Wird mit der Durchsuchung nicht in angemessener Zeit begonnen, dann verliert die Anordnung ihre rechtfertigende Kraft (BVerfG NJW 97,2165 u.ö.). In Strafsachen wird als Grenze ein halbes Jahr angesetzt, wie aus berühmt-berüchtigten U-Haft-Sachen bekannt ist. Die Anordnung gilt für den Vollstreckungsauftrag, für den sie erteilt ist. Mit seiner Erledigung (auch mit erfolgloser Durchsuchung), nicht aber mit Vollstreckungsversuchen, die ohne Durchsuchung erfolgten, ist sie verbraucht!

Die möglichen Rechtsbehelfe des Schuldners sind wie immer spärlich. Der "Schuldner" kann Erinnerung nach § 766 einlegen gegen "die Art und Weise" wie der Gerichtsvollzieher oder Vollstreckungs(un)mensch vorgegangen ist, z.B. ohne richterliche Anordnung gewütet hat. Kommt dabei keine Abhilfe zustande, ist die sofortige Beschwerde nach § 793 möglich. Dazu ist wieder geregelt, daß diese innerhalb einer Frist von 2 Wochen ab Zustellung der Erinnerungsentscheidung einzulegen ist, die für jeden Beschwerdeberechtigten gesondert mit der Zustellung beginnt, und zwar beim Vollstreckungsgericht oder dem Beschwerdegericht (Landgericht, § 569 I,1 ZPO).

Grundsätzlich läuft man den Ereignissen hinterher, denn das Unglück ist bereits geschehen. Ob die Notreparaturen mittels Rechtsbehelf ihr Geld wert sind, sei dahingestellt. Der Gläubiger macht es beim nächstenmal besser!
Meistens werden auch fremde Sachen beeinträchtigt, die dem Schuldner nicht gehören. Dann ist der Weg der "Drittwiderspruchsklage" nach § 771 ZPO gegeben, d.h. der Dritte kämpft um sein Eigentum, das rechtswidrig für einen anderen gepfändet und dementsprechend mißhandelt wurde. Fragen Sie nicht nach Schadensersatz, wenn z.B. Schäden aufgetreten sind; dafür hat der Staat schon gar kein Geld, dies wird für U-Boote an Israel und Millionenpartys mit Bush dringender benötigt.
Abschließend zu erwähnen sei noch die Vollstreckungsabwehrklage nach § 767 ZPO. Diese geht gegen den vollstreckbaren Anspruch selbst und behandelt nur die Unzulässigkeit von dessen Vollstreckbarkeit. Es darf aber kein Gerichtsverfahren über diesen Anspruch vorausgegangen sein, denn dann hätten diese Einwendungen in diesem Prozeß geltend gemacht werden müssen. Es kann sich daher typischerweise nur um nachträgliche Änderungen der Sachlage handeln oder etwa um vom Notar für vollstreckbar erklärte Urkunden, denen kein Gerichtsverfahren vorausging. Von Banken beliebt ist hier z.B., aus einer Grundschuldurkunde über den gesamten im Grundbuch eingetragenen Betrag zu vollstrecken, obwohl nie ein Kredit ausgereicht wurde, also keine persönliche Forderung besteht, oder diese sich gravierend geändert hat usw.

Die Kosten richten sich grundsätzlich immer nach den zu vollstreckenden Beträgen. Wenn also das Finanzamt per Schätzung eine Million haben will, dann wird dem Bürger sein Recht schon aus Kostengründen abgeschnitten, denn z.B. eine Anwaltsgebühr zu 1,0 liegt dann schon bei  1.354,- €. Und von diesen Gebühren können mehrere anfallen, wenn Termin stattfindet und etwa ein Vergleich geschlossen wird, von den Gerichtskosten ganz zu schweigen. Die Rechtsverweigerung fängt bei den Kosten an, obwohl das Recht als höchstes Gut kostenfrei sein müßte, genauso wie die Gesundheit. Unser "Staat" zockt jedoch gerade da, wo keiner dran vorbeikommt aus Gründen, die zutiefst bürgerfeindlich sind.


Eins bleibt noch nachzutragen zum Thema Sportschütze, Jäger oder Waffensammler oder -freak: Wenn bei Ihnen die Vollstreckungsberserker zugange sind und Waffen finden, dann gehen Sie bitte davon aus, daß diese in aller Regel auf Deutsch gesagt zu doof sind, um zu erkennen, daß es sich z.B. bei einer abgeänderten Uzzi um eine Dekowaffe handelt, und nicht um eine vollautomatische Maschinenpistole, die dem KWKG (Kriegswaffen-Kontrollgesetz) unterliegt. Rechnen Sie mit entsprechenden Anzeigen wegen angeblichem Vergehen nach dem Waffengesetz bzw. KWKG.
Bei Abwesenheit des Waffeneigentümers wurde z.B. die Ehefrau aufgefordert, den Waffenschrank ihres Mannes zu öffnen. Hier lauert die nächste Falle: sobald Sie im Besitz des Schlüssels sind, haben Sie automatisch auch Besitz an den verschlossenen Waffen! Dies gilt erst recht, wenn Sie eine davon in die Hand nehmen, auch wenn dies zuhause geschieht. Verfügen Sie nicht über eine eigene WBK (Waffenbesitzkarte), auf der Sie als Eigentümerin bzw. Besitzerin der Waffen eingetragen sind, dann dürfen Sie keine Waffe Ihres Mannes auch nur anfassen! Sie dürfen auch keinen Zugang dazu haben, selbst wenn dies nur zum Staubwischen geschieht! Lassen Sie sich nicht zu solchen Aktionen animieren, denn Sie dürfen dies gar nicht. Sie dürfen insbesondere nicht wissen, wo der Schlüssel zu finden ist. Dafür ist allein der WBK-Besitzer zuständig, und wenn der im Moment nicht da ist, muß eben später weitergemacht werden. Übrigens: Ärger bekommen beide, Sie und Ihr Mann, denn für beide liegen dann Delikte nach dem WaffG vor, die mit Sicherheit genüßlich zur Anzeige gebracht werden. Eine mögliche Bedrohung können diese Eindringlinge ebenfalls sehr leicht behaupten, wenn sonst keine Zeugen anwesend sind. Also: Hände weg davon, egal was passiert!
Was es auch noch gibt: mit konfiszierten Waffen sind schon Morde begangen worden! Es ist also genau zu dokumentieren, wann welche Waffen beschlagnahmt wurden und wann diese für Sie unerreichbar waren. Man landet in den größten Problemen, wenn hier nicht genau aufgepaßt wird. Der "Staat" ist kriminalisierungswütig wie nie zuvor in seinem Kampf gegen die Bürger, deshalb heißt es aufpassen!
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9.9.06  Weiter oben hatte ich von der Einweihung des jüdischen Denkmals in Oberwesel / Rhein vor ein paar Tagen berichtet. In der hiesigen Presse wurde ganzseitig darüber mit Bildern geschwelgt. Man hat inzwischen erfahren, daß das Denkmal schlappe 100.000 € gekostet hat, es war ja schließlich wichtig und hatte offenbar kostenmäßige Priorität. Heute ist in Oberwesel Weinfest. Das Denkmal ist nicht mehr zu sehen, denn es ist umschlossen von einem soliden neutralen Metallkasten und praktisch verschwunden. Man geht demnach durchaus realistisch davon aus, daß die Weinfestbesucher keineswegs vor dem Denkmal auf die Knie fallen und vor Trauer wieder nüchtern werden, sondern man will sich die Arbeit sparen, die Kommentare und "Äußerungen" am Montag vom Denkmal zu kratzen, denn das würde auf die Dauer nochmal denselben Betrag an Dekontaminationskosten erfordern.
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13.9.06 Ich möchte hier noch ein paar Gedanken weitergeben, die sich mit Gruppen und deren "Führern" und Helfershelfern befassen. Durch das Land gehen regelrecht revolutionäre Gedanken, die einiges für sich haben, und die ich öfters aufgegriffen habe. Daß die BRD einen untragbaren Zustand darstellt, wird niemand bestreiten, der Deutscher ist und sich auch so fühlt, d.h. der mit Fug und Recht behaupten kann, auf diesem Boden befinde sich sein "Vaterland". Dieser Anteil wird zunehmend geringer.

Interessant sind Betrachtungen über die Gestalten, die sich gern an die Spitze einer Bewegung stellen und zum Kreuzzug aufrufen. Es fällt nicht schwer, sich damit einverstanden zu fühlen, was z.B. Robert J. Ringer zu diesen Kreuzfahrern zu sagen hat:
Der Anführer einer Bewegung ist ein ganz besonderer Typ Mensch mit einer zusätzlichen Eigenschaft: er hat nämlich meistens ein unersättliches Ego. Er hegt den irrationalen Glauben, daß seine Selbstachtung steigt, wenn er anderen Menschen "hilft". Seien Sie versichert, daß das Feuer seiner Hingabe für die Sache ziemlich schnell erlöschen würde, wenn er fähig wäre, seine persönlichen Probleme zu lösen.
Insbesondere die Anführer von sog. Massenbewegungen haben ein enormes Bedürfnis, ihr Ego zu befriedigen. Eine Untersuchung der Persönlichkeit von Leuten dieser Art enthüllt ein deutliches Muster: Sie haben auf anderen Gebieten keine Anerkennung gefunden und sind abgewiesen worden, was in den meisten Fällen zu Frustration und Selbstverachtung führt, die sich in Haßgefühlen, Lust zum Märtyrertum, extremer Eitelkeit und vor allem in absoluter Moralitis manifestieren. Die geistige Verworrenheit des Anführers einer Reformbewegung bedingt, daß seine wahren Motive unter einem Dickicht aus Schlagworten und Riten verborgen sind. Nur allzu oft stärkt der Anführer sein Ansehen und seine Macht auf Kosten seiner Anhänger. Er bedient sich dabei künstlich erschaffener "Bedürfnisse", wenn der Fortbestand der Organisation eine solche Taktik erfordert. Wenn er schlau genug ist, kann er die Wahrheit so maskieren, daß er als Kämpfer für das Volk erscheint und glauben macht, daß seine Aktionen das Ziel haben, das "Wohl der Gesellschaft" zu fördern. Die meisten Oberen von Reformbewegungen befleißigen sich eines barschen Umgangstons und sind gegenüber Leuten, die eine andere Meinung haben, intolerant und brutal. Der Möchtegern-Reformierer ist ein eitler Mensch, der eingebildet genug ist zu glauben, daß alle anderen Menschen mit seinen Ansichten übereinstimmen müssen. Sachlich und nüchtern betrachtet ist der Anführer eines Kreuzzuges nichts anderes als ein Absoluter Moralist mit einem Banner.

Und die Anhänger?  Um eine Gefolgschaft anzulocken, muß er mit all den anderen Häuptlingen von Kreuzzügen um das zur Verfügung stehende Reservoir wetteifern, denn ein echter Mitmacher macht überall mit. Die Sache, um die es geht, ist oft zweitrangig. Der Mitmacher hat ein übermäßiges Bedürfnis danach, gebraucht zu werden. Auch er ist oft ein zutiefst frustrierter Mensch. Seine Erfahrungen als Versager erwecken in ihm den Wunsch, die Last der persönlichen Verantwortung loszuwerden, denn durch die Eingliederung in eine Gruppe entfällt der Zwang zum persönlichen Erfolg.
Die Gründe, aus denen frustrierte Menschen erstklassige Kandidaten für Gruppenaktionen sind, klingen paradox: Einerseits haben sie den Wunsch nach einer Veränderung der bestehenden Bedingungen, andererseits richten sie all ihre Anstrengungen bereitwillig auf die Zukunft. Der Anhänger lebt mit diesem scheinbaren Widerspruch, weil die verheißene goldene Zukunft genau das ist, was ihn von seiner mißlichen Lage in der Gegenwart ablenkt. Die Gruppe ist für ihn ein Betäubungsmittel, denn sie lindert vorübergehend seine Schmerzen. Das kann weit führen:
Der professionelle Kreuzfahrer findet es auch sicherer, seine feindseligen Gefühle unter dem Banner einer Gruppe zu lüften. Wenn er in der Anonymität einer Bewegung untergetaucht ist, dann ist es nicht er, sondern die Gruppe, die in das Leben anderer eingreift. Damit erhalten oft Grausamkeiten und Haß eine Rechtfertigung. Aufgrund der "Opfer", die er bringt, kann er mit seinen Mitmenschen härter umgehen. Er gewinnt viele Freiheiten - die Freiheit, hart und intolerant zu sein, die Freiheit, andere unter Druck zu setzen, und die Freiheit, ohne Schuldgefühle störend in das Leben anderer Menschen einzugreifen.
Vor allem aber muß der gewohnheitsmäßige Mitmacher die Fähigkeit haben, jedes rationale Argument zu ignorieren, das "die Sache" unterminieren könnte. Dieses Verhalten gibt ihm die Kraft, mit den Hindernissen und Widersprüchen fertig zu werden, mit denen er ständig konfrontiert ist. Seine Weigerung, sie zur Kenntnis zu nehmen, macht diese Probleme einfach nicht existent. Daher sind die erfolgreichsten Kreuzzüge jene, denen es am besten gelingt, ihre Anhänger von der Wirklichkeit fernzuhalten.

Man sollte sich nur um das kümmern, was für einen selbst das Richtige ist. Wenn man seine Talente als Kreuzfahrer überprüfen will, dann braucht man nur zu prüfen, wie oft man schon von einer Sache zur anderen umgeschwenkt ist, und wie schnell und radikal der Wechsel vollzogen wurde. Daher: Hüten Sie sich vor Ihren eigenen Emotionen, wenn Sie auf eine Gruppe oder Bewegung stoßen, die Ihre Begeisterung erweckt - besonders aber dann, wenn Sie das Gefühl haben, endlich die richtige Antwort gefunden zu haben. Bleiben Sie rational!
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Der norwegische Imam Zulqarnain Sakandar Madni sagt zum 9/11, daß es für ihn weder Bin Laden noch eine Al Qaida gibt und meint, 9/11 sei hausgemacht. Damit erregt er weltweites Aufsehen wie zuvor schon Jostein Gaarder mit seinen Ansichten über Israel. (Zit. Aftenposten 13.9.06 Übers.:L.S.)

Die Botschaft der USA in Oslo reagiert auf ein Net-Gespräch mit dem Imam, der geistlicher Führer der norwegischen Imame ist, als dieser sagte, daß er daran zweifele, daß Muslime hinter dem Terrorangriff gegen die USA am 9. September 2001 stecken sollen.
Der Imam schrieb dies, als er Fragen der Aftenpostenleser am 5. Jahrestag des Massenmordes in den USA in einer Net-Begegnung beantwortete. Als er gefragt wurde, was er glaube, wer hinter dem Terrorangriff stehe, antwortete er, daß dies die USA gewesen sein müssen. - Ein gerüttelt Maß an Beweisen deuten daruf hin, daß Bush & Co dahinterstecken, sagte der Imam.
- Wir finden das anstößig und traurig, daß ein geistlicher Führer Terroristen verteidigen kann mit dem Versuch, die Schuld für deren Handlungen auf andere zu schieben, schreibt die US-Botschaft in einer Pressemeldung am Mittwoch.
Die Botschaft weist darauf hin, daß die UNO Osama Bin Laden zum Terroristen, und Al Qaida zur Terrororganisation erklärt habe, und daß die Angriffe am 11. September eine ganze Welt getroffen haben.
- Es ist normal und fruchtbar, uneinig zu sein. Aber unwahre Geschichten zu verbreiten, um Terroristen zu schützen, ist destruktiv. Anzudeuten, daß der Terrorangriff von 9/11 etwas anderes war als eine von Terroristen ausgeführte Aktion, ist vollkommen falsch, schreibt die US-Botschaft.
Bei dem Net-Treffen schrieb der Imam, daß er meine, daß Osama Bin Laden und Al Qaida frei erfunden seien. Darauf reagiert die Botschaft mit den üblichen "Beweisen".
Der Imam hegt starke Zweifel, wenn nicht noch mehr. Er hat inzwischen keinerlei Glauben an die Video-Aufnahmen. In einem Gespräch mit Aftenposten nachher sagte er, daß diese nicht die Existenz von Bin Laden und Al Qaida beweisen.
- Ob es etwas gibt, das "Al Qaida" heißt, weiß ich nicht. Außer dem, was die Bush-Adminstration dazu sagt, gibt es keinen Beweis. Wenn es um die Videos mit Bin Laden geht, so ist es im Jahre 2006 kein Problem, solche Filme herzustellen. Im Jahre 2006 leben wir in einer fortgeschrittenen Datenwelt, und es ist kein Problem, praktisch alles hinzukriegen, sagte der Imam zu Aftenposten.no nach dem Net-Treffen am Montag.

Dieses Net-Gespräch verbreitete sich wie ein Lauffeuer und stellt eigentlich nur den Meinungsstand aller Leute dar, die sich im Internet ein wenig mit der Materie befaßt haben. Es dürfte sich inzwischen um eine Minderheit handeln, die immer noch glauben, die USA seien auf dem Mond gewesen und 9/11 sei etwas anderes als ein staatlich organisierter Massenmord der eigenen Bush-Regierung, bei dem allerdings nur Goyim zu beweinen sind, denn die Juden wurden vorher ordnungsgemäß gewarnt, wie die Quellen berichten. Es ist eine Genugtuung, wenn ein führender Imam eines freien westeuropäischen Landes aus seiner Sicht auf die infamen Lügen aus den obersten Rängen der führenden Politiker hinweist. Und damit sind alle Politiker gemeint, die diese Lügen willfährig vertreten und damit auch die eigenen Völker belügen. Man sollte sich an das Sprichwort erinnern: wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...Diesem Gedanken kann man gar nicht weit genug nachgehen, denn es tun sich dabei Abgründe auf, die aber wohl inzwischen jeder voraussetzt, wenn es um Äußerungen der Politikerkaste geht, die sich dafür auch noch von den Belogenen ihre Diäten holt. Der Imam wies noch auf den Film "Loose Change" hin, von dem er meint, daß er klar zeige, daß die Bush-Administration hinter den Terrorangriffen stehe. - In dem Film, den ich erwähnte, ist es sicher, daß die Bush-Administration das gemacht hat. Der Film ist von Amerikanern gemacht, und es sind amerikanische Experten, die das bestätigen, sagte der Imam zu Aftenposten.no später. Ausländische Medien berichteten auch, daß der Imam auf den mangelnden Respekt vor ungleichen Bevölkerungsgruppen hinwies, und daß der Islam keine Tötung von Zivilisten zulasse. - Hätten wir alle Respekt voreinander als Menschen, hätten wir keine Probleme. Aber jeder wolle zeigen, welch große Macht er hat. Wir wünschen Frieden für alle, egal wer das ist. Dafür steht der Islam, schrieb der Imam in der Net-Runde.
Es bleibt zu hoffen, daß von prominenten Leuten noch ganz andere Lügen angeprangert werden, die als Beherrschungsmittel für die ganze Welt verwendet werden. Jede Religion, die etwas mit Gott zu tun hat, verbietet die Lüge, aber es hat den Anschein, daß genau diese bisher ein bequemes Fundament abgegeben hat, um die Tempel darauf zu bauen. Daher: soweit wir nicht durch Gesetze daran gehindert werden, suchen wir weiter die Wahrheit, denn nur diese hat eine Chance als ewiges kosmisches geistiges Prinzip!

15.9.06 Israel: Die Bombardierung der UN-Soldaten war ein Unfall! (Zit. Aftenposten 15.9. Übers. L.S.)

Foto: Der UN-Posten soll 6 Stunden lang bombardiert worden sein beim Angriff im Juli (AP)
"Schlechte Karten" waren der Grund dafür, daß Israel den UN-Posten im Krieg in Libanon bombardierte, einem israelischen Bericht zufolge. Vier UN-Beobachter wurden bei dem Angriff getötet.
Die israelische Regierung hat ein paar mal gesagt, daß der Bombenangriff ein "tragischer Unfall" war, und Ehud Olmert hat den Vorfall beklagt.Aber Vertreter der Weltorganisation sagen, daß sie mehr als 10 mal israelische Stellen (myndigheter) anriefen in einem Versuch, die Bombardierung zu stoppen, die viele Stunden dauerte. Kofi Annan hat früher gesagt, daß der Angriff sehr wahrscheinlich gegen die UN-Soldaten gerichtet war. Dies wird zurückgewiesen in dem israelischen Rapport, der diese Woche veröffentlicht wurde und an Österreich, Canada, Finland und China geschickt wurde, den Heimatländern der Opfer. - Die UN-Position war nicht so gekennzeichnet, wie dies auf der Karte hätte sein müssen, und das war der Grund für die Tragödie, heißt es in dem Rapport. Weiter steht drin, daß sich Hisbollah-Krieger rund 100 Meter von den Beobachtern entfernt befanden, und daß der Angriff diesen gegolten habe.
Major Torsti Siren von der finnischen Verteidigungs-Hochschule meint, daß Israels Eklärung nicht glaubhaft ist.
- Das ist höchst bedenklich, wenn man nicht mitbekommen hat, daß die UN einen Beobachtungsposten in der gegend haben, sagt Siren zum finnischen Nachrichtenbüro FNB. Er meint, es sei verwunderlich, daß der Beobachtungsposten sich nicht auf der Karte fand, obwohl der da schon lange war, und findet die israelische Erklärung widersprüchlich (motstridende)
Die UN arbeitet derzeit an ihrem eigenen Untersuchungsbericht über den Angriff auf den Beobachtungsposten in der Stadt Khiam am 26. Juli.

Wenn der UN-Bericht etwas taugt, dann steht drin, daß es sich um eine punktgenaue Vernichtungsaktion von unliebsamen UN-Beobachtern handelte, um Zeugen auszuschalten, die weitere solche Aktionen gegen die Zivilbevölkerung hätten dokumentieren können. Nach dem Bild in der Presse ist der Bunker zerbröselt. Man mußte also sichergehen, daß kein Tonband, keine Festplatte und kein Fetzen Papier übrigblieb, das als Beweismittel hätte taugen können. Wenn die UN-Posten über soetwas wie eine besonders gesicherte "Black-Box" verfügen, in der alle Gespräche inkl. Telefonaten gespeichert sind, dann wird deutlich, wie bösartig die Bombardierung zu inszenieren war, um solche Geräte nachhaltig zu vernichten. Genau diese Art von "friendly fire" meine ich, die die deutschen Soldaten zu spüren bekommen werden, wenn es den Zionisten in den Kram paßt. Es handelt sich wie bei allen Aktionen um kaltblütigen Mord an Nicht-Kombattanten. Aber da Israel ja nur der Hundezwinger der übrigen zionistischen Welt ist, sieht und hört man natürlich nichts von einer Aufarbeitung der Greueltaten. Im Gegenteil: angeführt von der "mächtigsten Walküre" der Welt fühlt man sich besonders verantwortlich für den Schutz des armen Israel und scheut keine Kosten, um die nächsten UN-Beobachter (bzw. die eigenen Soldaten) in blutige Flecke im Schutt zu verwandeln. Bundes-Merkel will also unbedingt verhindern, daß sich die Libanesische Zivilbevölkerung durch die Hisbollah gegen die Mordattacken der Zionisten sachgerecht verteidigen kann. Sie sieht es als ihre Pflicht an, diese Zivilisten absolut ungeschützt dem israelischen Bombenhagel auszuliefern. Frau Merkel, so wie Sie aussehen, haben wir auch nichts anderes erwartet! Ich wünsche Ihnen, daß sämtliche Geister der ermordeten Libanesen bei Ihnen einen Höllenspuk veranstalten, der Sie einmal zur Räson bringt und über den germanischen Ehrbegriff nachdenken läßt. Ihre Ansichten sind so widerlich, unehrenhaft und ekelerregend, daß man diese nur mit einem Synonym zusammenfassen kann: durch und durch jüdisch!
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Das ganzjährige Eis in der Arktis geht schnell zurück (Zit. NRK / Finnmark v. 14.9.06 Übers L.S.)

Das Dauereis in der Arktis hat sich von 2004 auf 2005 um 14% reduziert. Dies zeigen amerikanische Satellitenmessungen. Der Rückgang geschieht sogar im Winter: Satellitmessungen des amerikanischen Raumforschungsinstitut NASA haben Reduktionen in der Eisdecke der Arktis schon seit den 70er Jahren registriert. Das Neue jetzt ist, daß dieser Rückgang sogar im Winter festgestellt wurde.
- Die Klimaänderungen sind in der Arktis deutlicher geworden, sagt Josefion Comiso am Goddard-Center der NASA außerhalb von Washington. Comiso charakterisiert die Wintererwärmung als ein wichtiges Signal.
Während die Sommer-Eisdecke der Arktis in den letzten Jahren kräftig reduziert wurde, war das Ganz-Jahres-Eis relativ stabil mit einer Reduktion von 1,5 bis 2% im Jahrzehnt. Aber 2005 und 2006 lag das Ganz-Jahres-Eis 6% unter dem Durchschnitt der letzten 26 Jahre.
Eis reflektiert Sonnenstahlen und damit Wärme. Wird die Eisdecke reduziert, wird mehr Wärme absorbiert. Dadurch wird die Abschmelzung verstärkt.
Satellitenbilder aus dieser Woche zeigten ein großes Loch im Eis nördlich von Alaska, größer als der ganze Distrikt Hedmark / Norwegen. Ein solches Loch wurde in dieser Gegend niemals vorher registriert.
<< Es ist nicht zu spät, die Arktis zu retten, aber das setzt voraus, daß wir damit anfangen, den Ausstoß von Klimagasen zu reduzieren innerhalb des Jahrzehnts, sagt James Hansen, Leiter des Goddard-Instituts der NASA für Raumstudien>>

Hansen wird als der avancierteste Klimaforscher in den USA angesehen. Er legte sich mit der Bush-Administration an, von der er behauptet, daß sie seine und anderer Klimaforscher Ergebnisse aus öffentlichen Berichten "wegzensiert" habe. - Wir haben ein Zeitfenster, wenn wir etwas im Laufe des Jahrzehnts tun. Nehmen wir diese Chance nicht wahr, bekommen wir eine Klimaänderung, die eine andere Welt erschafft, sagt James Hansen.

Vor allem ist eine Klimaänderung in den Köpfen notwendig, die eine andere Welt erschafft!
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Norwegen: Das Gesetz zur Familienzusammenführung wird verschärft (Zit. Aftenposten v. 15.9.06)

Die Regierung mit ihrem Arbeits- und Integrationsminister Bjarne Haakon Hanssen (Ap) an der Spitze will Schluß damit machen, daß Personen heiraten, die während der Visumsperiode Aufenthaltsrecht haben.
Am 1. Oktober führt die Regierung neue Regeln ein bei den Anträgen auf Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis. Die Änderungen bedeuten u.a., daß es schwieriger wird, die Erlaubnis zr Familienzusammenführung zu bekommen, wenn der Antragsteller bereits ein Visum aus anderen Gründen erhalten hat.
- Mit den neuen Änderungen gibt es keine Möglichkeit mehr, die Familienzusammenführung zu fordern über den Weg einer Heirat während der Visumsperiode, sagt Hanssen.

Hanssen will den Unterschied zwischen Visum und dauerndem Aufenthalt deutlicher machen. Er meint, daß die Regeländerung dazu führen wird, daß die Personen ein für allemal die Erlaubnis nachsuchen, die sie wirklich wollen.
- Es ist inkonsequent, daß Leute bisher die Möglichkeit hatten, ein dauerndes Aufenthaltsrecht zu beantragen, wenn sie vorher ein Visum bekamen, weil sie angaben, nach der Visumszeit wieder auszureisen, sagt Hanssen. Die Änderungen bringen auch eine Verbesserung für ausländische Arbeitnehmer in Norwegen. Ehepartner, Kinder und nahe Familienangehörige von Arbeitnehmern, die in Norwegen für multinationale und staatliche ausländische Gesellschaften arbeiten, bekommen jetzt die Möglichkeit, eine Aufenthaltserlaubnis zu beantragen.