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Wissenswertes 14


27.8.06 Israelis: Olmert muß weg! (zit. n. Aftenposten, NRK, Übers.: L.S.)

Über 60% der Israelis wollen Olmert nicht mehr haben, wie Freitag aus einer Meinungsumfrage verlautete. 63% wollen Olmerts Rücktritt wegen seiner Kriegsführung in Libanon. Viele Israelis fragen sich, was der Krieg gegen Hisbollah eigentlich bringen sollte. Hisbollah scheint stärker als je zuvor, und die "entführten" Soldaten sind auch nicht wieder aufgetaucht. Die Umfrage machte die Zeitung Yedioth Aronoth und zeigte, daß 74% auch Peretz weghaben wollen. Als Fazit wurde noch im Schlußsatz gesagt, daß mindestens 1.110 Personen in Libanon getötet wurden, und 157 in Israel bis zur Waffenruhe am 14. August.
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An hunderten von Stellen liegen in Libanon Blindgänger. USA will jetzt untersuchen, ob dabei auch Streubomben aus ihrer Produktion sind. Es finden sich viele Schilder in den Ruinen: "Zugang verboten, Blindgänger von Streubomben!"  UN ist besorgt, weil diese Blindgänger an 250 Stellen in Libanon gefunden wurden. Die USA wollen jetzt untersuchen, ob auch ihre Produkte dabei sind; die UN ist sehr besorgt über die Zivilbevölkerung weil solche Blindgänger an 250 verschiedenen Stellen gefunden wurden. USA: "Wir haben über die Anklagen gehört und wir untersuchen jetzt. Wir wollen sehen, ob diese (SB) gebraucht wurden, und wenn wir dies festgestellt haben, wollen wir sehen, wie diese gebraucht wurden und auf welche Ziele", sagt Gonzo Gallegos im US-Außernministerium, schreibt NTB.
Es gibt nämlich heimliche Absprachen über diese Streubomben, die von Israel gebrochen worden sein können. Dann soll es "Sanktionen" geben! Eine Kongreßuntersuchung stellte schon 1982 fest, daß Israel US-Streubomben bei der Invasion in Libanon verwendet hatte, was verboten war. Reagan verhängte ein Verkaufsverbot an Israel (für mal gerade 6 Jahre). Israel weiß angeblich nichts von dieser Untersuchung.
Humanitäre Organisationen schlagen Alarm und berichten, daß Israel mindestens drei verschiedene Sorten dieser Streubomben aus US-Produktion verwendet hat, obwohl Israel selbst diese produziert. Täglich detonieren diese Blindgänger, und es gibt jeden Tag Tote und Verletzte in hoher Zahl. Libanesische Quellen aus dem Militär berichten von 11 Toten und 43 Verletzten seit der Waffenruhe vor zwei Wochen, natürlich mehrere davon Kinder. Donnerstag sollen drei libanesische Minenräumer in Tebnin in Süd-Libanon getötet worden sein.
Die Streubomben sind bisher nicht generell verboten, ihr Einsatz ist aber zu Recht  sehr umstritten. Die Geschosse teilen sich in viele kleine Sprengkörper, die über das Ziel herabregnen. Es gibt dabei viele kleinere Blindgänger, die eine Gefahr auf lange Zeit darstellen, besonders für Kinder. Es kann bis zu 200 einzelne Sprengkörper pro Granate oder Bombe geben, die als Blindgänger wie Landminen lange Zeit liegenbleiben können. Israel hat den Gebrauch zugegeben und kaltschnäuzig den Gebrauch im Einklang mit "internationalen Standards" bezeichnet.

Ich meine, nach internationalen Standards ist Israel der Prototyp des Erz-Schurkenstaates, den selbstverständlich keine Konventionen oder Absprachen interessieren, ob diese nun gesetzlich, von der UN oder als Verkaufsbedingung existieren. Die Damen und Herren Zionisten sind das Gesetz selbst, und dieses lautet, daß nur ein toter Feind ein guter Goyim ist, egal wie. Auch die Amerikaner können auf eine ähnlich wirksame Doktrin zurückblicken in deren zahlreichen Völkermorden im eigenen Land. Fragen sie den nächstbesten nüchternen Indianer, der wird Ihnen sehr viel darüber zu erzählen haben. Mit einer Klatschnäuzigkeit ohnegleichen (was der liebe Gott nicht verboten hat..) wird alles gerechtfertigt, was den Libanesen möglichst großen und abscheulichen Schaden, im wesentlichen bei den Zivilisten, speziell Kindern, bereitet. Und "unsere Bundeswehr", die eine reine Heimatschutztruppe ist, darf jetzt tatkräftig an diesem Unrecht teilnehmen, damit dem Aggressor ja kein Leid geschieht, und dies in einem echten "Kampfeinsatz" unter Beweis stellen. Wenn das man gut geht! Man wundert sich auch, wie jetzt die ganze Welt eifrig zusammenläuft, um "Friedensmissionen" und "humanitäre Hilfe" auf den Weg zu bringen, als sei dort in Libanon ein Erdbeben oder sonst eine Naturkatastrophe über das Land gegangen! Keine Aufschreie über diese Greueltaten, keine Rede von einer "Schutzbesatzung" Israels und quasi Untersuchungshaft für diese Kriegsverbrecher und deren Anführer! Man geht zur Tageordnung über und sucht womöglich private Spender, die den Schaden jetzt bezahlen sollen, soweit dies nicht ohnehin über unsere Steuergelder bereits abgedeckt ist. Man bekommt den Eindruck, als sei das alles nicht so schlimm, es wird uns ja erzählt, daß vier Soldaten entführt worden sein sollen, was einen "Gegenschlag" gegen die gesamte Zivilbevölkerung rechtfertigte. Zu glauben ist nichts davon; es handelt sich um einen reinen Angriffskrieg nach der Marke Irak mit denselben fadenscheinigen Gründen wie dort. Man darf den Tag erwarten, an dem überhaupt keine Gründe mehr genannt werden, weil kein vernünftiger Mensch mehr daran glaubt. Deshalb kann man sich diesen Aufwand eigentlich sparen, und den "Gegenschlag" dafür umso gewaltiger ausführen. Dies wird eine Variante der Eskalation eigener Art werden. Wundern wir uns auch nicht, wenn mehr und mehr die seltsamsten Kampfstoffe in Libanon auftauchen bis hin zu Urangeschossen. Und die UNIFIL soll jetzt da rumlaufen und für die nächsten Kollateralschäden sorgen, die vielleicht erst in späteren Jahren auftauchen. Wer sagt denn, ob diese Phosphorreste oder was auch immer, sich nicht überall und ewig halten? Über die Verzweiflung der Ärzte hatte ich bereits berichtet, nur hört man davon fast nichts mehr. Man kann sich doch leicht vorstellen, daß das Trommelfeuer eines Schurkenstaates von 14 Tagen in Feindesland ein Netz von B-, C- und allen möglichen anderen Fallen legt, die für eine Weiterwirkung sorgen, wenn offiziell "Waffenruhe" herrscht. Als ob es damit getan wäre! Einzelne Sprengkörper der Mehrfachbomben und -granaten haben Langzeitzünder, die von Stunden bis Tagen und noch länger reichen. Wenn man schon perfide und hinterhältige Waffen einsetzt, dann werden die Abscheulichkeiten auch bis zum Extrem ausgereizt. Das hat nicht mehr das Geringste mit "Kampf" zu tun, sondern ist auf reine Ausrottung gerichtet. Wie gesagt: und in ein solches Szenario sollen jetzt "Friedenstruppen" geschickt werden! Die Norweger sind weise und sagen: kein einziger Soldat von uns! Ein Schurkenstaat, der sich über alles hinwegsetzt, hinterläßt auch kein "sauberes" Kampffeld, denn der Krieg geht weiter, ihr werdet das schon sehen! Bleibt nur zu hoffen, daß die Araber mit ihrer Meldung recht behalten, daß die Verluste bei den Israelis immens waren, insbesondere beim Material. Aber... wer das bezahlt und für Nachschub sorgt, der lebt schon lange! Gerade hörte man von einer niedlichen U-Boot-Flotille, die sich heimlich aus deutschen Gewässern davonstahl, um das Arsenal der Holocaust-Überlebenden auf den neuesten Stand zu bringen. Nach dem bekannten Motto: nie wieder Krieg von deutschem Boden...aber alles vom Feinsten, was man dafür braucht! Und dazu gleich der Anschaffungskleinkredit mit 0% Zinsen und 0% Tilgung. Ist das noch Beihilfe oder ganz klare Mittäterschaft? Es mehren sich die Stimmen, daß Merkel & Co lieber freiwillig nach Den Haag gehen. Ansonsten wären die steuerfinanzierten Fahrkarten dorthin die erste wirklich sinnvolle Ausgabe dieser Regierung.
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Norwegischer SV-Politiker nimmt an Holocaust-Satire des Irans teil und schickt eine Holocaust-Karikatur zum Wettbewerb der Zeitung Hamshari nach Theheran. (zit. Aftenposten v. 27.8. Übers.: L.S.)

Der SV-Politiker Firuz Kutal meint, daß es kein Problem sei, wenn er an dem Wettbewerb teilnimmt, die den Holocaust satirisch darstellt. Nach dem Karikaturenstreit um Mohammed organisierte die meistgelesene Zeitung Irans Hamshari einen Wettbewerb der besten Karikaturen über den Holocaust. Man will in erster Linie feststellen, wie hingebungsvoll (dedikerte) die Europäer eigentlich zur "Meinungsfreiheit" sind. Kutal meint, das sei ein Wettbewerb wie viele andere, an denen er teilnimmt und der zuerst vom iranischen Karikaturistenverband ausging und nicht von der Zeitung. Er meint auch, daß der Wettbewerb ausgeschrieben war, bevor Iran mit seiner offiziellen Holocaust-Ansicht  nach außen trat. Aftenposten wörtlich:
"Das Regime in Iran unterstützt revisionistische Historiker und deren Behauptungen, daß der Holocaust entweder erfunden wurde oder stark übertrieben, um die Errichtung des Staates Israel zu rechtfertigen. Präsident Mahmoud Ahmadinejad hat die Ausrottung von 6 Millionen Juden als "Mythos" bezeichnet und gesagt, daß Israel "von der Landkarte entfernt werden sollte".
Die Ausstellung läuft derzeit in Theheran zusammen mit der Frage, warum es nicht erlaubt sein soll darüber zu diskutieren, inwieweit der Holocaust tatsächlich stattfand.
"Ich bin 100% sicher, daß nicht alle Teilnehmer auf der Liste das iranische Regime stützen. Der Wettbewerb wird gestützt von FECO (Federation of Cartoonist's Organizations), und unter den Teilnehmern findet man eine Reihe anerkannter Zeichner, u.a. Aleksandar Blatnik aus Serbien, den Polen Marcin Bondarowicz und Ales Falco aus Kuba."
Weiter wörtlich:
"Was sind Ihre eigenen Gesichtspunkte zu Irans Holocaust-Politik? - Ich bestreite nicht, daß die Ausrottung von Juden stattgefunden hat, und ich verurteile alle ethnische Reinigung."
"Wie paßt Ihre Teilnahme an einer solchen Konkurrenz zusammen mit Ihrer Eigenschaft als SV-Politiker? - Sowohl als Künstler als auch als Politiker bin ich verantwortlich, meine Besorgnisse zu zeigen."
Kutals Zeichnung war vorher in einer Kampagne von Amnesty International Norge zu sehen. "Meine Zeichnungen sind gegründet auf universellen Gedanken und werden auf der ganzen Welt publiziert."

Man darf davon ausgehen, bzw. man kann sein letztes Hemd darauf verwetten, daß es keine Teilnehmer aus deutschen Bundesmerkel-Landen bei diesem Wettbewerb geben wird. Daß es hier die liberalste Meinungsfreiheit weit und breit gibt, ist doch offenkundig und muß doch nicht erst in Theheran unter Beweis gestellt werden. Das stand doch sogar bis zum 18.7.1990 im Grundgesetz, dessen Tradition wir heute als Gewohnheitsrecht gern in Erinnerung behalten, jedenfalls am noch zu schaffenden Verfassungs-Gedenk- und Vorfreudetag. Es wird in Theheran auch einen Sieger geben, vielleicht sogar mit Preisverleih durch Herrn Ahmadinejad persönlich. Frau Knobloch hat mit Sicherheit auch schon die Statements mit verteilten Rollen für ihre Schauspielertruppe in Berlin zustellen lassen und fehlerfreies Runterbeten befohlen. Das übliche Geheul ist so sicher wie die nachfolgende "Fassungslosigkeit" der "Politiker". Wenn diese schon über eine Preisverleihung "fassungslos" sind, dann fragt es sich, was sie in der Politik zu suchen haben. Aber für deren Fassungslosigkeit und Entsetzen reichte ja schon der Tod von Rainer Barzel. Dafür halten sie umso mehr aus, wenn es um das Volk oder die Bundeswehr geht. So ist das eben mit Fremdherrschern. Wir dürfen auf den Ausgang in Theheran gespannt sein und freuen uns über die hochkarätige internationale Beteiligung und sicher weithin hörbare Begeisterungsschreie über den Wert der Meinungsfreiheit. Möge die Diskussion den Stein ins Rollen bringen!
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28.9.2006  Der Mensch ist ein Tier,

das, wenn es unter anderen seiner Gattung lebt, einen Herrn nötig hat. Denn er mißbraucht gewiß seine Freiheit in Ansehung anderer seinesgleichen; und ob er gleich, als ein vernünftiges Geschöpf, ein Gesetz wünscht, welches der Freiheit Aller Schranken setze: so verleitet ihn doch seine selbstsüchtige tierische Neigung, wo er darf, sich selbst auszunehmen. Er bedarf also eines Herrn, der ihm den eigenen Willen breche, und ihn nötige, einem allgemeingültigen Willen, dabei jeder frei sein kann, zu gehorchen. Wo nimmt er aber diesen Herrn her? Nirgend anders als aus der Menschengattung. Aber dieser ist ebensowohl ein Tier, das einen Herrn nötig hat. Er mag es also anfangen, wie er will: so ist nicht abzusehen, wie er sich ein Oberhaupt der öffentlichen Gerechtigkeit verschaffen könne, das selbst gerecht sei; er mag dieses nun in einer einzelnen Person oder in einer Gesellschaft vieler dazu auserlesener Personen suchen. Denn jeder derselben wird immer seine Freiheit mißbrauchen, wenn er keinen über sich hat, der nach den Gesetzen über ihn Gewalt ausübt. Das höchste Oberhaupt soll aber gerecht für sich selbst, und doch ein Mensch sein. Diese Aufgabe ist daher die schwerste unter allen, ja ihre vollkommene Auflösung ist unmöglich: aus so krummem Holze, als woraus der Mensch gemacht ist, kann nichts ganz Gerades gezimmert werden. Nur die Annäherung zu dieser Idee ist uns von der Natur auferlegt. (I. Kant)

Das Material für seine Bestandsaufnahme hat Kant bei den Politikern gesammelt. Deshalb sprechen diese Kastenangehörigen auch so gern davon, "an die Macht" zu kommen. Mit regelmäßiger Zwangsläufigkeit wird diese dem Mitmenschen gegenüber mißbraucht, besonders, wenn, wie hier, das "Obertier", dessen angebeteter Dämon "des Tier" selbst ist, nur Interessen der Zwietracht und noch Schlimmeres verfolgt. Die einzige Sünde ist der Hochmut, das wissen wir. Und dieser scheint das einzige geltende Prinzip weltweit zu sein, denn inzwischen will jeder angeblich "gewählte" "Machthaber" Gott selbst sein. Wie Kant sagt, ist der Mensch aus so krummem Holze geschnitzt, daß allenfalls eine Annäherung an die Gerechtigkeit aus sich selbst versucht werden kann. Wie schön kann man tagtäglich studieren, daß das "herrschende" Politikermaterial mit untauglichen Personen und daher notwendig untauglichen Mitteln agiert. Was bleibt, ist die hochmütige Selbstsucht, die allgegenwärtige Lüge und daraus zwangsläufig resultierend die allgegenwärtige Unterdrückung. Es ist Zeit, daß sich "das Volk" etwas wesentlich Besseres schafft.
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Die Wahrsager -  Man muß, sagen unsere Politiker, die Menschen nehmen, wie sie sind, nicht, wie der Welt unkundige Pedanten oder gutmütige Phantasten träumen, daß sie sein sollten. Das "wie sie sind" aber sollte heißen: wozu wir sie durch ungerechten Zwang, durch verräterische, der Regierung an die Hand gegebene Anschläge gemacht haben, nämlich halsstarrig und zur Empörung geneigt; wo dann freilich, wenn sie ihre Zügel ein wenig sinken läßt, sich traurige Folgen eräugnen, welche die Prophezeiung jener vermeintlich klugen Staatsmänner wahrmachen.
Auch Geistliche weissagen gelegentlich den gänzlichen Verfall der Religion, und die nahe Erscheinung des Antichrists; während dessen sie gerade das tun, was erforderlich ist, ihn einzuführen, indem sie nämlich ihrer Gemeinde nicht sittliche Grundsätze ans Herz zu legen bedacht sind, die geradezu aufs Bessern führen, sondern Observanzen und historischen Glauben zur wesentlichen Pflicht machen, die es indirekt bewirken sollen; woraus zwar mechanische Einhelligkeit, als in einer bürgerlichen Verfassung, aber keine in der moralischen Gesinnung erwachsen kann: alsdann aber über Irreligiosität klagen, welche sie selber gemacht haben, die sie also, auch ohne besondere Wahrsagergabe, vorher verkündigen konnten.  (I. Kant)
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Das kann sich nur dann ändern, wenn wir dem Parteiwesen das Wasser abgraben...., wenn wir den Staat als das ansehen lehren, was er ist, als eine dienende Maschine, der gegenüber es sich um konservativ, liberal, freisinnig, katholisch gar nicht, sondern nur darum handelt, ob sie zu unserer Zufriedenheit und mit tunlichst geringen Kosten arbeitet, eine Maschine, deren Beamte wir als Fronknechte in die Rieselfelder senden, wenn sie je vergessen, daß sie unsere Diener sind...                           (Lagarde)

Dem Parteiwesen und seinen Sumpfblüten das Wasser abgraben! Nach Art. 21 GG konnte man nachlesen, daß "Die Parteien bei der politischen Willensbildung des Volkes mitwirken". Welch ein Hohn! Nicht einmal der Umkehrschluß ist richtig: das Volk wirkt in keinster Weise bei der Willensbildung der Parteien mit, alles ist reine Vereinsmeierei, so auch der Schleimweg "nach oben", auf den das Volk nicht die geringste Einwirkungsmöglichkeit hat. So kommt es, daß von einer Handvoll Vereinsmeiern bestimmt wird, wer die Geschicke des Volkes lenken soll. Die Karriere dieser Leute ist nur bestimmt durch vereinsinterne Klüngelei,Vetternwirtschaft und Eigenschaften, die man in jedem Verein studieren kann, in erster Linie die richtigen "Beziehungen" und Großmäuligkeit. Was garantiert keine Rolle spielt, ist irgendeine fachliche Kompetenz, die auch nur annähernd etwas mit Staatsführung zu tun hätte. Moralische Flexibilität, Machtinstinkt und Parteiräson sind die Kategorien, aus denen dann wie ein Wunder das "Expertentum" entsteht, das dem Wähler verkauft wird. Das Volk ist in Wahrheit ohnmächtig und wird dazu noch bevormundet bis zur Vergewaltigung, wenn es um vitale Interessen geht, die bisher vorbildlich regelrecht verraten wurden an irgendwelche dunklen Mächte, die sich im Nebel verbergen. Wenn diese Grundlagen zu einem florierenden Staat führen sollen, dann verstoßen sie gegen elementarste Gesetze vernünftiger Entscheidungsfindung. Aber: wo es um die tragenden Grundlagen geht, verliert sich so ziemlich alles im Nebel und wird ersetzt durch apodiktisches "wir müssen, wir müssen...!, was bis zum Erbrechen doziert wird. Wir müssen vor allem euch loswerden mitsamt eurem sog. "Terrorismus" und finanziellen Verlogenheitschaos, dann wäre die Republik schon einen riesigen Schritt weiter - und vor allem sicherer!
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29.8.06 Endlich ist er da, der Brief von Präsident Mahmoud Ahmadinejad, den keiner lesen soll, weil er von der Merkeltruppe entweder für zu obszön oder für zu wahr gehalten wird, so daß mit Unruhen zu rechnen ist. Umso mehr hat das Internet die Pflicht, diese Botschaft schnellstens zu verbreiten, weil wir es uns nicht bieten lassen, als Volk dauernd und in allen Dingen von höchster Wichtigkeit entmündigen, bevormunden, und einmal wieder in unserer Würde mit Füßen treten zu lassen. Der Präsident macht hervorragende Vorschläge, die von Merkel anscheinend abgelehnt werden. Wogegen hat sie noch etwas? Sehen wir näher hin:

   M.A.: "Das kollektive Gewissen der Welt ist entrüstet über die täglichen Greueltaten der zionistischen Besatzer, die Zerstörungen von Häusern und Bauernhöfen, die Tötung von Kindern, die Ermordungen und Bombardements."

Merkel will dem wohl nicht zustimmen, sonst hätte sie diesen Gedanken öffentlich aufgreifen können. Herr Präsident, Sie wissen so gut wie wir, daß die Dame, die Sie, durch die Etikette gezwungen, als "Exzellenz" bezeichnen müssen, die von Ihnen genannten Taten der Zionisten geradezu als notwendig für deren "Verteidigung" ansieht und keinerlei Verständnis für die von Ihnen zu Recht angeprangerten Verbrechen (zu haben) hat. Im Gegenteil, sie hat eine "besondere Verantwortung" für das Gelingen dieser Abscheulichkeiten (zu haben), und hat gerade wieder dem Volk in die Taschen gegriffen, um vier nette kleine U-Boote heimlich still und leise in Ihren Vorhof schwimmen zu lassen, natürlich aus- und aufgerüstet mit dem Feinsten, was die heutige U-Boot-Technologie (made in Germany) zu bieten hat. Merkels (Über-)Leben hängt davon ab, daß die von Ihnen genannten Zionisten sich wie bisher ohne jede Einschränkung mit allen Abscheulichkeiten "verteidigen" können, wobei Frau "Exzellenz" gerne behilflich ist, sie muß es ja schließlich nicht bezahlen, sondern verdient sich damit ihre Altersversorgung und finanziert ihren üppigen Lebensstil. Sie erinnern sich sicher, daß bei dieser Dame ein Picknick zu Zweit schon ab 10 Millionen zu haben ist, jedenfalls für eine zionistisch-ekelerregende Summe, für die halb Afrika sich einen Monat lang mästen könnte - und zwar, so würde Allistair Mc Lean dies ausdrücken - im Grillraum des Savoy! Nein, Herr Präsident, diese Damenimitation und "Exzentrenz" scheut keine Geldausgabe auf unsere Kosten, um die Leute zu hofieren, die nichts Anregenderes kennen, als den Anblick von zerfetzten Kindern, abgerissenen Gliedmaßen und vor allem - Blut ohne Ende. Wir danken Ihnen für Ihre Hochachtung für das deutsche Volk und weisen darauf hin, daß wir das Volk sind, die da oben haben wir vorher noch nie hier gesehen und können uns unmöglich vorstellen, daß die Wurzel ihres Stammbaums in deutschem Boden wächst. Da gibt es zu viele Merk(el)würdigkeiten. Aber lassen wir das. Sie sagen zum selben Thema:

    M.A.: Sie haben gesehen, daß die zionistische Regierung nicht einmal eine vom palestinensischen Volk gewählte Regierung toleriert und immer wieder demonstriert hat, daß sie keine Grenzen anerkennt beim Angriff auf benachbarte Länder."

Die Merk(el)würdigkeit besteht wieder darin, daß es keinen "Angriff" auf benachbarte Länder gegeben hat, sondern nur die reine Notwehr! Sie übersehen, Herr Präsident, daß selbstverständlich und offenkundig dabei auch die "Verhältnismäßigkeit der Notwehrmittel" voll gewahrt wurde. Es wurde schließlich behauptet, daß vier Soldaten "entführt" worden seien. Dann versteht unser freiheitlich-demokratisches Bundesmerkel keinen Spaß mehr! Dann wird ihr jeder Strafrichter gern bescheinigen, daß es offenkundig gerechtfertigt ist, die gesamte Zivilbevölkerung mit Streubomben und Streu-Artilleriegeschossen einzudecken, deren gesamte Infrastruktur zu zerstören und vor allem die Kinder als Angreifernachwuchs mit bestialischen Mitteln wahllos zu ermorden. Weiter, daß es selbstverständlich notwendig ist, Rettungswagen aus der Luft zu beschießen, um Terroristen an der medizinischen Versorgung zu hindern und vor allem, daß es stets zur Notwehr gehört, unliebsame UN-Beobachter zu bombardieren und zu ermorden, um die Kolportierung von UN-Lügengeschichten von vornherein zu unterbinden. Frau Merkel wird sicherlich an einem neuen Handbuch der Landkriegsführung mitarbeiten, da sie die Minimalhumanität der Haager Landkriegsordnung schon lange als "ewig gestrig" ansieht. Man lebt im Heute, und da wird nicht mehr gekleckert, sondern geklotzt, denn die "Guten", auf deren Seite Frau Merkel sich immer zu befinden hat, befinden sich immer in der Notwehrverteidigung! Und eine Bevölkerung, die Terroristen als Regierung wählt, darf nicht ernstgenommen werden, diese "Demokratie" muß erst noch ein bißchen reifer gebombt werden. Dazu gehört auch als besonders angemessenes Mittel, daß die Ärzte durch neue Meuchelmunition ohnmächtig und hilflos gemacht werden. Dies gehört zur taktischen Nachsorge, wenn keine Gefangenen gemacht und nur nachhaltig Zerstörte hinterlassen werden sollen. Als mildernde Umstände kann ja nicht genug darauf hingewiesen werden, daß die Kinderchen liebe Grüße auf die Granaten malten und gute Reise ins Jenseits wünschten. Das rührt doch jedes Richterherz. Wer da noch von Brutalität redet, ist nicht von dieser Welt.

Herr Präsident, Sie erwähnen an einer anderen Stelle folgendes:

   M.A. "Doch stellen Sie sich nur vor, wo Deutschland heute im Hinblick auf seine Wichtigkeit unter den freiheitsliebenden Völkern, den Muslimen der Welt und den Völkern Europas stehen würde, wenn eine solche Situation nicht existierte - und wenn die gewählten deutschen Regierungen zu den Zwängen der Zionisten "nein" gesagt hätten - und sie den größten Feind der Menschheit nicht unterstützt hätten."

Ja, Herr Präsident, jetzt wird allmählich klar, warum Frau Merkel Ihren Brief durch Stillschweigen beantwortet. Sie sieht sich in einer ähnlichen Situation wie die sehr prominenten Empfänger von "Fatima 3", die nach ihrem Betroffenheitsschock ebenfalls zum dicksten Panzerschrank rannten, den sie zur Verfügung hatten. Was aus dem Schlüssel wurde, ist leider nicht überliefert. Man darf schließen, daß Frau Merkel keinen Pfifferling für die Tragfähigkeit des hier so glänzend bewährten Offenkundigkeitsdogmas gibt, wenn das Volk sie massiv zur Rede stellen würde und endlich wissen will, was Sie immerhin als amtierender Staatspräsident, denn da wohl meinen könnten. Auf dem Bild mit dem Papst waren ihre roten Ohren wohl gut überpudert und wegfrisiert, sonst wäre vielleicht Herr Ratzinger noch neugierig geworden. Wir wollen uns vorläufig damit trösten, daß es ein "beredtes Schweigen" ist, was Frau Merkel von sich gibt. Wir denken, daß ein Ausdiskutieren allein dieser Frage die Wirkung von Hiroshima übertreffen könnte und haben Verständnis dafür, daß wir um des lieben Herrschaftsinteresses willen weiter dumm bleiben sollen. Das nennt man hier "ordre public". Wir danken Ihnen, Herr Präsident für die weiteren offenen Hinweise zu demselben Thema und werden mit Sicherheit eine Diskussion fordern, um die seit über 60 Jahren das Volk betrogen wurde. Es könnte ein heißer Herbst werden.

Sie sprechen die UNO an mit deren Ungerechtigkeiten, z.B. das Veto-"Recht", das hier noch niemand verstanden hat, es sei denn, man weiß, wer oder was "die UNO" ist. Auch wir haben einen Ehrenplatz in der Charta im Artikel 107 und dürfen uns freuen, der Freßtrog für die ganze Welt gewesen zu sein, die sich zunehmend bei uns einfindet, um die glänzend bezahlte Rolle der "Diskriminierten" zu spielen, wenn schon kein anderes Dogma für sie streitet.

Sehr schön sind Ihre folgenden Ausführungen:

   M.A.: Denken Sie nicht, daß die Hauptursache in der eigenen Entfremdung der heutigen Herrscher und Mächtigen von den Lehren der göttlichen Propheten, den Lehren von Abraham, Moses, Jesus Christus - Friede sei mit ihm - und Prophet Mohammed - Friede sei mit ihm - begründet ist?"

Unsere Exzellenz wird darauf hinweisen, daß dies für "uns Pfarrerstöchter" natürlich nicht zutrifft, was sich ja auch daran zeigt, daß sie Vorsitzende einer "C"-Partei ist. Bei so viel Erbgut und plakativem "C"hristentum muß das Verhältnis "nach oben" doch bestens sein. Aber Sie sagen richtig weiter:

   M.A.: Er (Gott) hat uns geboten, Ihn zu ehren und alle Unterdrücker und Tyrannen abzulehnen. Er hat uns geboten, rechtschaffen (tugendhaft) zu sein, gütig zu den Menschen zu sein und ihnen zu dienen, und er hat uns angewiesen, liebevoll zu sein zu den Unterdrückten und sie zu verteidigen, und die Unterdrücker zu bekämpfen. Gott hat den Menschen Würde gegeben und verachtet Demütigung."

Ja, Frau Merkel, jetzt wird es eng, hier hätte wieder nur die "unbegrenzte Auslegung" geholfen: welchen Gott meinen Sie, Herr Präsident, wer ist hier Unterdrücker, wer soll hier unterdrückt werden? Man wird feststellen, daß nach iranischer Auffassung Reiter ist, wer hier Roß ist, und umgekehrt. Von Tyrannen und Unterdrückung kann natürlich keine Rede sein. Schließlich haben die Alliierten keine Mühe gescheut, in vorbildlich vorbereiteten und geführten Prozessen nachzuweisen, daß das deutsche Volk bis in die heutige Generation in Sippenhaft zu nehmen ist aus "offenkundigen" Gründen, deren Hinterfragung schon ein so schweres Verbrechen darstellt, daß kein Pardon gewährt wird. Wenn bei dieser Milde des Urteils die Vollstreckungsgehilfen für "gute Führung" zu sorgen haben, dann kann man doch nicht den Begriff "Tyrannei" gebrauchen! Wie der 'Spiegel' in dem Interview mit Ihnen, Herr Präsident, feststellte, sind die Deutschen ja viel zu "selbstbewußt", um überhaupt die Frage nach ihrer Würde zu stellen! Wir machen das doch gern und freuen uns über die Regierungen, die den 2. Weltkrieg brav ad infinitum i.A. weiterführen. Wenn der letzte selbstbewußte Diskriminierer ausgewandert ist oder auf dem sozialverträglichen Entsorgungspark liegt, kommt auch der Friedensvertrag, aber nicht mit dem deutschen Volk, denn das neue "Volk" wird seine Würde sehr wohl zu wahren wissen und jeden Tyrannen davonjagen, der die alten Lieder singen will. Sie müssen sich beeilen, Herr Präsident, wenn Sie von "unseren zwei Völkern, Seite an Seite sprechen, die fähig sein sollen, eine fundamentale Rolle im Fördern von Frieden, Sicherheit, Fortschritt und menschlicher Würde als Maßstab zweier Länder und international zu spielen" schreiben. Da ihre anderen Befürchtungen und Beschreibungen weiterhin voll zutreffen, haben Sie im Moment noch an die falsche Exzellenz geschrieben. Sie müssen sich an Deutsche wenden, was Sie leider übersehen haben. Mit Ihrer freundlichen Hilfe mag Ihr Brief jedoch die Grundlage für eine Reconquista bilden, die sich bereits immer mehr zu einer starken Strömung ausbildet, und die nicht aufzuhalten ist. Schreiben Sie weiter, bis es kein Vertuschen mehr gibt!


Der Brief ist lesenswert und gehört an jede Plakatsäule. Wenn zu hören ist, daß Frau Knobloch als Schulfach "Nationalsozialismus" eingeführt haben will, dann wird sie wohl selbst die Bücher schreiben oder redigieren. Wenn Herr Ahmadinejad dann fragt, warum denn kein Schulfach "Zionismus" eingeführt wird, darf man sich auf den nächsten unterschlagenen Brief freuen. Es möge der Tag kommen, sagen wir mal in der nächsten Woche, an dem die Wahrheit, und nichts als die Wahrheit die Maxime jeden Handelns und Denkens wird. Wer damit nicht klarkommt, möge sich in Nichts auflösen. Glauben Sie, daß die Arche Noah zu klein wäre für die ...-Überlebenden? Ich meine, wir hätten noch einmal genug Platz, um unser gesamtes Vieh mitzunehmen, genauso wie damals - und das ist gut so!
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30.8.06  Aktuelle Rechtshinweise für die Praxis

Gegen Sie ist ein Bußgeldbescheid ergangen über mehr als 250 € Geldbuße. Nach Einspruch fand die Hauptverhandlung beim Amtsgericht in Ihrer Anwesenheit statt. Es erging ein Urteil über eine Geldbuße über mehr als 250 €. Innerhalb einer Woche nach Verkündung (im Gerichtssaal) legen Sie Rechtsbeschwerde bei demselben Amtsgericht ein, entweder selbst oder durch Ihren Rechtssachverständigen. Sie wissen, daß binnen eines weiteren Monats die Rechtsbeschwerde wie eine Revision begründet werden muß. Gleichzeitig sind die Anträge zur Verfahrensüberprüfung zu stellen. Sie reichen eine Begründungsschrift fristgerecht ein und führen seitenweise staatsrechtliche Argumente seit 1945 mit zahllosen Belegstellen auf. Sie sind davon überzeugt, daß Ihre Argumentation die gesamte Rechtsprechung aus den Angeln hebt, erwarten jedoch gleichzeitig einen Freispruch oder ähnlich glänzenden Sieg.

Stattdessen wird Ihre Rechtsbeschwerde bereits als unzulässig vom Amtsgericht verworfen und gar nicht an das OLG weitergeleitet. Sie verstehen die Welt nicht mehr und sind geneigt, an alle möglichen Verschwörungen und Rechtsbeugungen zu glauben, weil Ihre Argumente Mißbehagen bei Gericht ausgelöst haben könnten. Aber: nichts dergleichen ist passiert, Sie sind nur über Formvorschriften gestolpert, die sich in § 345 II StPO finden. Damit hat es folgendes auf sich:

Für die Revision und die Rechtsbeschwerde gibt es zwei Möglichkeiten der Begründung: die erste Begründung erfolgt durch einen unterzeichneten Schriftsatz. Die für den Betroffenen erstellte schriftliche RB-Begründung muß von einem Verteidiger (§§ 138, 140 StPO) oder von einem bei einem deutschen Gericht zugelassenen Rechtsanwalt unterzeichnet sein. Diesen Weg sind Sie nicht gegangen, denn Ihre Begründung stammte von Ihnen selbst. Mit der Unterzeichnung übernimmt der Verteidiger oder RA grundsätzlich die Verantwortung für den Inhalt der Begründung. Er darf sich daher nicht darauf beschränken, die Vorstellungen des meist rechtsunkundigen Betroffenen ungeprüft zu übernehmen. Es obliegt ihm, den Inhalt der Begründung selbst zu gestalten und dabei deutlich zu machen, daß er zumindest von der rechtlichen Vertretbarkeit der von ihm vorgetragenen Ansichten überzeugt ist, denn: Bestehen bei Gericht Zweifel daran, daß der Verteidiger oder RA die volle Verantwortung für den Inhalt der Begründung und der Anträge übernommen hat, ist die RB-Begründungsschrift trotz Unterzeichnung unwirksam! Mängel der Begründung, die sich aus der Distanzierung des Verteidigers ergeben, können nach Ablauf der Begründungsfrist nicht mehr geheilt werden.

Dies zur Problematik der Sache, selbst wenn ein RA mitwirkt. Die zweite Art der Begründung ist für Betroffene interessant, die z.B. die Hauptverhandlung mit ihrem Rechtssachverständigen bestritten haben, egal, ob dieser als Verteidiger anerkannt wurde oder nicht. Sie können (natürlich innerhalb der o.g. Frist) persönlich zum Amtsgericht und zum dortigen Rechtspfleger der Rechtsantragsstelle gehen und diesen dazu überreden, Ihre Begründung "zu Protokoll der Geschäftsstelle" aufzunehmen.

Anwälte, die sich Arbeit sparen wollen, sind dort nicht zugelassen. Sie können jedoch (nicht-anwaltliche) Hilfspersonen mitbringen. Hier kommt jetzt wieder Ihr Rechtssachverständiger zum Zuge. Der Rechtspfleger wird sich die Sache anhören und hat dieselben Überlegungen anzustellen wie ein beauftragter Anwalt. Ihn trifft zwar eine prozessuale Fürsorgepflicht, die ihm auferlegt, auf sachdienliche Fassung und Begründung der zu stellenden Anträge hinzuwirken. Ohne Vorbehalte darf er aber nur aufnehmen, was er geprüft hat und wofür er die Verantwortung zu übernehmen bereit ist. Wird ersichtlich, daß er es ablehnt, für die zu Protokoll genommenen Erklärungen einzutreten, so ist die Begründung jedenfalls insoweit unzulässig, als sie nicht die allgemeine Sachrüge zum Gegenstand hat.

Die Möglichkeit über Protokoll der Geschäftsstelle ist eng begrenzt und nur dem Betroffenen (Angeklagten) und seinen gesetzlichen Vertretern eingeräumt. Rechtsgeschäftlich bevollmächtigte Vertreter können ggf. Beistand sein und die Erklärungen abgeben. Die Aufnahme des Protokolls setzt die persönliche Anwesenheit des Beschwerdeführers oder seines Vertreters voraus.

Sie werden jetzt verstehen, warum Sie mit Ihrer Rechtsbeschwerde steckengeblieben sind und nicht weiterkamen. Diese Probleme ergeben sich aber aus dem Gesetz selbst und sind keine böswilligen Schikanen des Amtsgerichts. Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen, dann lassen Sie sich nach der Hauptverhandlung in 1. Instanz eine ausführliche Rechtsmittelbelehrung vom Richter erteilen, sofern ein Rechtsmittel gegeben ist. Diese gibt es grundsätzlich auch als Merkblatt nach der Hauptverhandlung. Es lohnt sich, diese Hinweise genau zu studieren, denn eine Nichtbeachtung führt zur Verwerfung Ihres Rechtsmittels, das den Regeln der Revision folgt, bereits als "unzulässig", obwohl die Begründung durchaus etwas für sich haben könnte.
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Die Hochgradwahnsinnigen von Berlin, allen voran der neue Weltmachtpolitiker Jung, der von seiner überall einsatzbereiten und auf Angriff dressierten Task- Force träumt, haben beschlossen, Bundeswehrsoldaten in den Libanon zu schicken. Das einzige, was sie kratzt, ist, daß ein Israeli in die Mündung einer deutschen Maschinenpistole sehen müßte, vielleicht, wenn er bei einem erneuten Kriegsverbrechen erwischt wird. Aber keine Angst, diese Leute haben schon den Holocaust überlebt und kommen aus allen Löchern gekrochen. Diese "Kämpfer" sind auch sonst nicht zimperlich, wie ich zeigen werde. Diese Heuchelei ist einfach unerträglich. Was die "Experten" vom Schlage Jung und Merkel natürlich überhaupt nicht kümmert, ist Gegenstand eines Aufrufs von Professorin Dr. Paola Manduca aus Genua an die Welt, diese Verbrechen mit allen Mitteln aufzuklären. Und da sollen unsere Leute hin:

"Inzwischen liegen unzählige Berichte aus Hospitälern, von Augenzeugen, Waffenexperten und Journalisten vor, die stark darauf hinweisen, daß in der vergangenen Offensive der Israelis gegen Libanon und Gaza <> eingesetzt werden. Neue und seltsame Symptome bei den Verwundeten und (qualvoll gestorbenen) Toten werden berichtet:

Körper mit abgestorbenem Gewebe, aber ohne sichtbare Wunden; <> Leichen; Zivilpersonen mit schweren Schäden an den unteren Gliedmaßen, die Amputationen erforderlich machen, wobei nach der Amputation die Nekrose (Absterben des Gewebes) trotzdem unaufhaltsam fortschreitet und schließlich zum Tode führt; Beschreibungen von ausgedehnten inneren Verletzungen ohne sichtbare Zeichen von Splittern, geschwärzte Leichen, die aber nicht verbrannt sind, und andere Leichen, die schwere Wunden aufweisen, die aber nicht bluten.

Viele dieser Beschreibungen legen die Vermutung nahe, daß zu den verwendeten neuen Waffen auch <> DEW, d.h. Waffen mit gerichteter Energie, gehören sowie chemische und / oder biologische Wirkstoffe, und daß es sich um eine makabre Art von Experiment für die zukünftige Kriegsführung handelt, bei der es keine Achtung vor irgendetwas gibt: nicht vor den völkerrechtlichen Regeln (von der Genfer Konvention angefangen bis hin zu den Verträgen über biologische und chemische Waffen), nicht vor Flüchtlingen, Hospitälern und dem Roten Kreuz, von den gewöhnlichen Menschen und deren Zukunft gar nicht zu reden, vor deren Kindern, vor der Umwelt, die durch die Verteilung von Depleted Uranium und durch die giftigen Substanzen, die entweichen, wenn Öl- und Chemiedepots bombardiert werden, verseucht wird.

Bei diesen Ungeheuerlichkeiten halte ich es für unverantwortlich, landfremde Soldaten in diese verseuchte Hölle zu schicken, ohne auch nur im geringsten darüber informiert zu sein, welches Teufelszeug auf Schritt und Tritt dort anzutreffen ist. Eine Entsendung durch die Berliner Berufs-Scheuklappenträger nimmt billigend in Kauf, daß unsere Soldaten früher oder später an völlig unbekannten Krankheiten versiechen werden und könnte unter verschiedene Tatbestände des Strafgesetzbuches subsumiert werden samt bedingtem Vorsatz. Das Ergebnis werden wir später als BRD-Überlebende zu sehen bekommen, allerdings wohl kaum eine staatliche Schadensersatzleistung. Unabhängig hiervon hat Frau Dr. Manduca eine Organisation gegründet, die mit allen Mitteln eine Untersuchung dieser Kriegsverbrechen durch eine internationale unabhängige Expertenkommission erreichen will. Diese Forderung kann nur mit Nachdruck unterstützt werden. Die Internet-Adresse findet sich unter <> oder unter der EMail-Adresse <>

Es ist davon auszugehen, daß die Bundesmerkeltruppe eine solche Untersuchung nicht die Bohne interessieren wird, deshalb müssen andere Wege gefunden werden, bevor diese "Waffen" auch auf deutschem Boden einschlagen, vielleicht angereichert mit ein paar Neutronenbomben, um Platz für den finalen Exodus zu schaffen. Für Merkel & Co benötigt ja das eigene Volk schon eine Untersuchungskommission, um herauszufinden, was in dem Brief von Präsident Ahmadinejad gestanden hat. Welcher "Politiker" wird denn jetzt einen Untersuchungsausschuß fordern, der "brutalstmöglich" untersucht, was Frau M. dem Volk zu verheimlichen hat? Welche Zeitung druckt denn den Brief jetzt ab? Offenbar spielen die Auflagen einmal keine Rolle, wenn das Geschäft "von oben" vermiest wird. Wir sind wirklich nicht mehr zu retten, wenn jetzt nicht endlich gewaltig der Blitz einschlägt und endlich Schluß ist mit der dummdreisten "Tagespolitik" und hier endlich Wesentliches zur Sprache kommt!

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31.8.06  Präsident Ahmadinejad gibt keinen Millimeter nach (Zit. Aftenposten Oslo v. 31.8.06, Übers.: L.S.

Unter einem Bild von Ayatollah Khomeini ging Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad am Dienstag zum Rednerpult. Iran weicht keinen Zoll in der Frage des Atomprogramms, sagte Präsident Ahmadinejad am selben Tag, als die Frist der UN zum Stopp der Urananreicherung auslief. Iran will nicht sein offenkundiges Recht weggeben, sagte Ahmadinejad.

Die Frist der UN zum Stopp der Urananreicherung lief heute aus, aber der Präsident hat seine Politik nicht geändert. - Der Westen soll wissen, daß die iranische Nation sich keinem Druck beugt oder Verletzungen seiner Rechte akzeptiert, sagte Ahmadinejad in einer Rede, die heute im iranischen Fernsehen gesendet wurde.

In einer Rede in Mahabad sagte der Präsident später am Tage, daß "der Iran nie sein offenkundiges Recht auf friedliche Atomtechnologie weggeben wird". "Der Vorwurf von denen lautet, daß Irans friedlicher Fortschritt in der Kerntechnik eines Tages zu etwas anderem gebraucht werden könnte. Das ist eine große Lüge, sagte Ahmadinejad und fügte hinzu, daß Iran niemals ein aggressiver Staat war, und niemals dahin kommen wird.

Die Behörden des Landes haben mehrmals vorher die Forderungen der UN zurückgewiesen, die Produktion von angereichertem Uran zu beenden, eines Stoffes, der sowohl als Brennstoff in Kernkraftwerken als auch in Kernwaffen verwendet werden kann.

Die UN hatte vorher die Frist dieser Beendigung auf den 31. August festgesetzt.

Man darf gespannt sein, wie die Sache weitergeht. Wenn Rumsfeld schon tönt, daß die USA auch locker noch einen weiteren Krieg führen kann, und die BRD sich beeilt, den Zionismus im Nahen Osten zu schützen und aufzurüsten, wenn Norwegen einen Rüffel von der NATO bekommt, seine Beiträge an Soldaten und Kriegsmaterial gefälligst zu erhöhen, dann deutet alles auf nichts Gutes hin. Möge Iran endlich Ernst machen mit der Öl-Börse und seinem Anschluß an starke Nachbarn. Anscheinend wird Israel im Moment daran gehindert, den Wadenbeißer zu spielen und als agent provocateuer zu agieren. Aber bis die UN-Truppe an Ort und Stelle ist, vergeht noch Zeit. Und bis dahin kann noch alles passieren. Die von einem Schurkenstaat versprochene Waffenruhe, insbesondere Israel, ist keinen Pfifferling wert. Fehlt nur noch, daß unsere Mädels und Jungs in eine heiße Phase kommen, in der sie die neuen Ausrottungsgranaten der Merkel-Freunde persönlich kennenlernen. Von der BRD-Führung scheint dies ja alles einkalkuliert zu sein. Aber wenn das "robuste" Mandat ihnen verbietet, sich gegen zionistische Schweinereien zu verteidigen, und sich ausbomben zu lassen wie die UN-Beobachter, dann gehe ich davon aus, daß auch dies sorgfältig einkalkuliert und befohlen wurde, denn...Germany must..C.C.J.E.D.!

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1.9.06  Das Magazin "Forbes" stellt fest: Bundesmerkel ist die mächtigste Frau der Welt (Zit. Aftenposten v. 1.9. Übers.: L.S.)

Bild: Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel besuchte am Donnerstag ein U-Boot in Warnemünde. - Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Position der mächtigsten Frau der Welt von USAs Außenministerin Condoleeza Rice übernommen, nach Forbes.

Letztes Jahr zur selben Zeit lag Merkel hoch in den Umfragen als Führerin der konservativen Oppositionspartei. Aber sie befand sich nicht einmal unter den ersten hundert der Forbes-Liste der mächtigen Frauen. Abgesehen von Chinas Vizepräsidentin Wu Yi, die an dritter Stelle liegt, werden die ersten 10 Plätze von Geschäftsfrauen eingenommen: Die Chefin von PepsiCo, in Indien geborene Indra Nooyi, ist nach Forbes die mächtigste Geschäftsfrau.

Man sollte direkt einmal nachlesen, wie Forbes auf diese Idee kommt. Die politischen Leistungen können dies doch nicht gewesen sein, denn die sind nicht vorhanden. Es scheint sich um das bewährte Bush-Syndrom zu handeln, das bei innenpolitischem Totalausfall auf die militärische Karte setzt. Daher auch das U-Boot. Merkel treibt alle Bestrebungen voran, Deutschland militärisch omnipräsent in der Welt zu machen und hat auch dafür gesorgt, daß Israel durch die geschenkten U-Boote sogar Iran (und wahrscheinlich ganz Europa) mit Atomraketen weiter und wesentlich effektiver erpressen kann. Diese "Dame" scheint auf dem Weg zu sein, eine zweite "eiserne Kriegs-Lady" zu werden, die zusammen mit ihrem Herrn Jung die Bundeswehr auf weltweiten Angriff trimmt. Wenn man dann noch die Phantasien eines Herrn Schäuble berücksichtigt, diese Truppe im Inland einzusetzen, dann wird mehr als deutlich, daß eine demokratische Freiheit für das Volk nicht auf dem Plan steht.

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Neue Kritik an Israel - sogar Kofi Annan kritisiert heftig Israels Einsatz von Streubomben in Libanon bei seinem Besuch in Jordanien. Der UN-Koordinator für Hilfseinsätze Jan Egeland spricht von einem "völlig unmoralischen Vorgehen der israelischen Armee". Hunderte von Streubomben wurden in Libanon abgeworfen, wobei ein großer Teil davon entweder echte Blindgänger sind, oder bewußt auf Spätzündung konstruiert sind, um weiter unter den Zivilisten Verheerung anzurichten. Als einzelne Stimme hört man wenigstens Heidemarie Wieczorek-Zeul, die den Einsatz der Streubomben kritisiert hat. Prompt wird ihr in perfider Weise vom zionistischen Überwachungsverein "Antisemitismus" vorgeworfen. Von dieser Art Antisemitismus kann es gar nicht genug geben, und jeder ist aufgerufen, immer und überall diesen Antisemitismus zu praktizieren, vielleicht werden dadurch ja ein paar hundert Kinder weniger zerfetzt. Diese Zio-Semiten sofort hinter Schloß und Riegel zu bringen, hat das Bundesmerkel ja  durch ihre netten Geschenke weiter erschwert. Daß Frau Wieczorek-Zeul mit ihrer Kritik auch noch als ausländerfeindlich gelten könnte, wurde noch gar nicht entdeckt. Was will denn dieser unselige Überwachungsverein? Sollen wir unsere moralischen Vorstellungen derart vergewaltigen, daß wir in Lobeshymnen darüber ausbrechen, was namhafte Leute "völlig amoralisch" nennen? Man erkennt wieder einmal die Prinzipien: Lüge, Amoralität, den Dreck hofieren, und das Abscheuliche gutheißen. Das haben wir wahrlich viel zu lange mitgemacht - Schluß damit, und zwar sofort!

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Die nächste "Kofferbombe" in Göttingen - Motive völlig unklar. Wer hätte das gedacht? Innenminister NRW Ingo Wolf stellt fest, was wir alle von Anfang an wissen, daß die Motive der angeblichen Kofferbombenleger weiter völlig unklar sind. "Bisher ist keine 'belastbare' (!) Bewertung der Frage möglich, warum Deutschland als Ziel der mißlungenen Anschläge ausgewählt worden war... Die Politiker spielen mit Phrasen in perfektem Toscana-Deutsch die Ratlosen, anstatt dem Volk reinen Wein einzuschenken. Man wird der Wahrheit sehr nahe kommen, wenn man sich die Erkenntnisse von 9/11 zu eigen macht und behauptet: der einzige Terror geht heutzutage vom "Staat" selbst aus, der  allgegenwärtigen "Terror"  suggerieren will, um entsprechend aufzurüsten. Wir sehen die große Linie, die nur eins zum Ziel hat: Terror - und zwar gegen das eigene Volk! Ohne mich!

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Israel geht auf Schmusekurs und ehrt Norweger in Tromsö. - Norweger, die Juden während des Krieges halfen, wurden am Donnerstag geehrt. Dafür bekamen sie - ausgerechnet von Israel mit frischen blutigen Händen - den Titel "Righteous Among The Nations" verliehen, eine besondere Ehrerweisung, die der Staat Israel an Nicht-Juden vergibt.

"Sechs Millionen starben" (politisch korrekte Überschrift) bei NRK.no in den Distriktsnachrichten.

Diese Ehrungen kommen in einer Zeit, in der Norwegen auf Distanz zu Israel gegangen ist und keine Truppen für die UN bereitstellen will. Die Nachricht kam in den Distriktneuigkeiten von Finnmark und wurde nicht weiter herausgestellt. Bei sicherlich aller Berechtigung für die Ehrung menschlicher Größe und Zivilcourage darf aber nicht der Anschein entstehen, daß es sich hier um besonders eifrige "Prosemiten" handelt, was wohl unterschwellig suggeriert werden soll (im Gegensatz zur bösen Regierung), sondern es handelt sich um Fälle der Zivilcourage, die in unseren Landen gerade jetzt dringend benötigt wird, um einmal etwas für sich selbst zu tun. Aber daran hapert es leider oft. Ansonsten ist festzustellen, daß die political correctness in Norwegen eingehalten wird, allerdings ohne Androhung von Haftstrafen für Kritiker. Dies ist der kleine Unterschied zwischen einem freien Land und der BRD. Fällt Ihnen noch etwas auf? In den deutschen Medien würde man nie zu lesen bekommen, daß sechs Millionen "starben" oder "ihr Leben verloren". Solch eine untendenziöse Ausdrucksweise wird hier nicht geduldet, es bleibt ja offen, auf welche Weise "gestorben" wurde. Nein, die politisch korrekte Mitteilung heißt hier: "von den Nazis bestialisch ermordet" als Mindeststandard. Warum vermeidet die norwegische Presse diese Ausdrucksweise, obwohl Norwegen allen Grund hätte, sich über Kriegsschäden zu beklagen? Es hat den Anschein, daß man sich gerade noch an die political correctness hält, aber mit sehr viel "Luft" drin. Auf jeden Fall