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Wissenswertes 13 - Fortsetzung von 12


16.8.06 Unwetter im Norden - Diejenigen, die nicht raus mußten, hielten sich drinnen, denn das war ungewöhnlich kräftig, sagt die Meteorologin Unni Thomsen. Zum ersten ist es nicht normal mit so kräftigem Donner, zum anderen ist es ganz ungewöhnlich, daß das Gewitter von der Seeseite hereinkommt. Das Gewitter zog von den Lofoten bis über Troms und Finnmark. Das ist ganz unnormal für diese Jahreszeit, sagt sie.
Dann wird für Meteorologen plausibel erklärt, warum das passieren kann. Eine Reihe von Fakten muß im richtigen Mischungsverhältnis zusammenkommen, um solch eine himmlische Orgie zu erzeugen. Ob diese Möglichkeiten noch im natürlichen Wahrscheinlichkeitsbereich liegen, mag ein astronomischer Computer ausrechnen, ich denke, da hat jeder so seine Theorien.
Auf jeden Fall finde ich auch die hiesigen Gewitter komisch, die über uns mittelrheinische Holocaust-Nehmer herziehen. Vor ein paar Tagen rumpelte es am Himmel, was wohl Donner darstellen sollte, aber eher wie im Theater klang. Aus diesem "Donner" schälte sich dann nach und nach Flugzeuggedröhn etwa auf denselben Frequenzen. Man hatte den Eindruck, daß sich ein Flieger mit (Donner-)Schall akustisch einnebeln wollte. Ein Gewitter davor bestand aus einem einzigen Blitz zusammen mit einem Donnerknall, was wie der Abschuß einer israelischen Panzerhaubitze klang - scharf, kurz, laut - merkwürdig! Auch die Gewitter sind nicht mehr das, was sie mal waren, dafür bekommt man aber seine Wassertonne mit 600 l in 10 Minuten voll - nur der Rest geht voll daneben, eigentlich schade, es herrscht einfach keine Ordnung mehr, nach dem Motto: ich will alles, und zwar jetzt! Man kann es auch übertreiben. Kein Wunder, wenn Petrus nicht mehr das Sagen hat. Wahrscheinlich hat er den Holocaust geleugnet...
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Israels Verteidigungs-Chef hat schnell seine Aktien verkauft, bevor der Massenmord in Libanon begann (AP vom 16.8. Übers: L.S.)
Israels Verteidigungschef weist Rücktritt zurück. Israels Vtdg.-Chef Dan Halutz weist Forderungen nach seinem Rücktritt zurück, nachdem eine isr. Zeitung aufdeckte, daß er Aktien verkaufte kurz bevor das israelische Bombardement auf Libanon begann. Die Offensive in Libanon führte zu einem kräftigen Fall im israelischen Index.
Die Zeitung Maariv schrieb am Dienstag, daß Halutz Aktien für 120.000 shekel verkaufte (rund 20.000 €) und zwar am 12. Juli, demselben Tag, als er beim Treffen mit dem Vtdg.-Minister und dem Generalstab einen kräftigen Fliegerangriff gegen Libanon empfahl als Reaktion auf Hisbollahs Entführung von zwei israelischen Soldaten.
Dan Halutz gibt zu, daß er Aktien verkaufte, aber weist von sich, daß dies irgendetwas mit den Kriegsplänen zu tun gehabt hätte. Er hat nicht vor, sich aus seiner Stellung zurückzuziehen, schreibt Haaretz. Der Vtdg.-Chef charakterisiert die Vorwürfe zum Aktienhandel als "bösartig". Halutz hat viel Kritik einstecken müssen wegen der Art und Weise, wie die Offensive in Libanon geführt wurde. Er deutet selbst an, daß er zum Sündenbock gemacht wurde, weil viele im Heer über das Kriegsresultat unerfreut sind, schreibt Haaretz.

Es wird leider nicht mitgeteilt, warum man im Heer keine Freude an dem Ergebnis hat. Die Rabbis haben sich doch solche Mühe gegeben, die Granaten mit Talmud-Sprüchen auf die Reise zu schicken, und die netten kleinen Mädchen haben doch so eifrig ihren Goyim-Kollegen eine nette Himmelfahrt gewünscht. Auch an dem Ergebnis hätten die israelischen Geier ihre ghoulische Freude gehabt. Und jetzt ist man unzufrieden, wahrscheinlich wegen der vielen überlebenden Libanesen. Die befinden sich aber jetzt genau da, wo jeder Panzer seinen unveränderten Zielpunkt hat, eingeschossen ist man ja wohl inzwischen zur Genüge. Also mein lieber Halutz, jetzt wird ein Zwischenfall provoziert, ich schlage vor, daß ein paar Rabbis beim Granatenküssen "entführt" werden, und dann geht es in die Vollen! Aber vorher noch die restlichen Aktien verkaufen, denn danach könnte es überhaupt keinen Index mehr geben!
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Die Norweger warnen: schickt bloß keine Soldaten nach Libanon! (AP v. 16.8. Übers:L.S.)
Das kann verdammt gefährlich werden als Soldat in der internationalen UN-Truppe, die gerade für den Libanon geplant wird, glaubt der NUPI-Forscher Staale Ulriksen.
Die norweg. Regierung hofft morgen mit einer Abklärung zu kommen über den norwegischen Einsatz in der UN-Truppe. Ulriksen meint, die norweg. Regierung sollte keine Soldaten anbieten, denn die Voraussetzungen für eine Friedenstruppe sind unklar. - Wenn das faktische Mandat der Truppe nicht klar ist, würde ich nein sagen, so wie die Situation heute ist. -
Ulriksen sagt, daß man sehr von der Zustimmung der libanesischen Regierung abhängig ist, Waffengewalt einzusetzen. - Und wenn die internationale Truppe keine Erlaubnis dazu bekommt, dann können die Soldaten in Situationen kommen, die sowohl gefährlich sind als auch ein politisches und militärisches Hochmoor (hengemyr) werden können. Ulriksen meint, daß Situationen entstehen, in denen die internationale Truppe dauernd von beiden Seiten beschuldigt wird und sehr schwierige Entscheidungen zu treffen hat, was man tun soll.

Wie zu hören war, mußte Steinmeier erst einmal auftragsgemäß beleidigt spielen und seine Reise absagen, weil Libanon es gewagt hatte, die Israelis als "Feinde" zu bezeichnen. Lieber Steinmeier, Sie werden genug Deutsch können, um einmal meine Übersetzung zu lesen, wie andere Europäer Ihre Holocaust-Geber nennen! Kindermörder sind Kindermörder! Nach Meinung von Europäern, die ihre Meinung noch sagen dürfen, haben Ihre Strippenzieher jeden Kredit zerbombt, den sie als Zwangshypothek weltweit zu Vorzugszinsen platziert hatten. Es gibt hier mehr Leute als Sie denken, die meinen, daß Jostein Gaarder recht hat! Und wenn Ihre Bundesmerkeltruppe auch noch die grandiose Idee hat, daß die Bundeswehr am besten zum Minenräumen eingesetzt werden könnte, dann ist zu hoffen, daß der Marschbefehl in Richtung Berlin abgeändert wird. Ihre und Ihres Kollegen Jung Fähigkeiten, die wohl in der neuen Maßeinheit "Ulla" zweistellig ausfallen dürften, halte ich allenfalls für geeignet, einen Boom in der heimischen Bestattungsbranche zu erzeugen. Und auf Ihre "betroffenen" und "maßlos erschütterten" späteren Gesichter können wir gern verzichten! Wer garantiert Ihnen denn, daß ein Herr Olmert nicht persönlich an die Front fährt, wenn er gerade einmal wieder ein "besonders schmerzliches Gefühl" zum Holocaust hat und seine Oma mit der Uzzi rächen will? Sicherlich werden Sie den Hinterbliebenen dann erklären, was "friendly fire" auf Hebräisch heißt? Ich kann mich nur Herrn Ulriksen anschließen: kein bißchen Unterstützung für die Zionisten! Wenn doch, dann fahren Sie selber in die Heimat!
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Die Prophezeiungen lassen grüßen - das Sonnensystem bekommt einen neuen Planeten. In der nächsten Woche wird die Entscheidung von den Astronomen getroffen. Gleichzeitig kann Pluto seinen Status als Planet verlieren - oder ihn behalten, so daß wir 10 Planeten haben und demnächst Xena begrüßen dürfen.
Dazu demnächst mehr...
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20.8.06 Ich hatte leider ein kleines technisches Problem, da mein Monitor die schlechten Nachrichten nicht mehr ausgehalten hatte und den Dienst quittierte. Mit neuester Technik kann es jetzt weitergehen. Im hohen Norden sind die Ärzte nicht untätig und glauben, der Gicht auf die Spur gekommen zu sein. Dazu wird unter www.nrk.no/yheter/disrikt/troms_og_finnmark/1.852378 folgendes mitgeteilt: (Übers.: L.S.)
Ursache für Gicht kann ein Virus sein. - Forscher in Tromsö haben bald die Ursache für Abnutzungsgicht gefunden. Ursache für die Krankheit kann eine Bakterie oder ein Virus sein, und nicht die Abnutzung, wie man bisher glaubte. Jetzt werden über 20 Mio nkr für Forschung verwendet, die vielen Menschen ein besseres Leben zurückgeben kann. - Sehr sicher - Wir haben eine Entdeckung gemacht, die dafür spricht, daß es ein Virus oder eine Bakterie sein kann als Ursache für die Abnutzungsgicht. Grundlage der Entdeckung ist eine große Untersuchung, deren Resultate wir im März erhielten, und man ist fast zu 90% sicher, daß die Krankheit von Bakterie oder Virus verursacht wird, sagt der Leiter der Gesellschaft Orthogenetics, Karl-Johan Jakola.
Gute Zusammenarbeit - Es handelt sich um eine Kombination von zwei Fachbereichen, was hier in Tromsö gut beherrscht wird, und was zu dem Ergebnis geführt hat, sagt Jakola.
Im ersten Jahr werden wir dokumentieren, daß dies praktisch die Ursache für Abnutzungsgicht ist. Gleichzeitig werden wir ein Werkzeug als Diagnoseprototyp entwickeln. Dies wird den diagnostischen Teil revolutionieren, indem die Krankheit umschrieben wird, erzählt Jakola.
Schwere Diagnostik heute - Wenn man heute Abnutzungsgicht diagnostizieren will, muß die Krankheit weit fortgeschritten sein. Man muß röntgen und Eingriffe vornehmen. Es braucht 3 bis 6 Wochen, bevor man ein Resultat bekommt, und es kostet um die 10.000 kr. Mit unserem neuen Werkzeug nimmt man nur eine Spritzenprobe und bekommt schon nach 3 Tagen eine Antwort - für die halben Kosten, sagt Jakola. Abnutzungsgicht ist die viertgrößte Volkskrankheit in der westlichen Welt. - Zuerst kann man Patienten in einem sehr frühen Stadium behandeln. Die heutigen Behandlungsmethoden bestehen nur in schmerzstillenden Mitteln. Wenn das mit unserer Forschung klappt, kann man auch Antibiotika geben, um die Krankheit in einem wesentlich früheren Stadium zu stoppen, und man vermeidet viel Leiden, sagt Jakola.

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg weiterhin! Ich werde die Beteiligten für den Nobelpreis nominieren, denn ich kann ein Lied singen vom "rheumatischen Formenkreis", eine weitere Pest der Menschheit, die viel Geld in die Kassen spült und daher wohl nicht ausgerottet werden darf. Bleibt zu hoffen, daß die norwegischen Forscher nicht ins Eck gestellt werden, weil etliche Pharma-Milliarden unverdient bleiben. Ein Grund mehr, die "Vogelgrippe" endlich auf den Menschen übertragbar zu machen, damit hier ordentlich abgegriffen werden kann. Man wundert sich immer wieder, wie viele Multi-Milliarden in der angeblichen Forschung verschwinden, ohne daß auch nur ein Hauch von Besserung bekannt wird (Krebs, Aids etc. pp.) Gicht und Rheuma sind ein weiteres pepetuum mobile des Geldverdienens, dementsprechend aussichtlos scheint auch die Bekämpfung zu sein. Wenn mit der neuen Methode auch noch die Kosten halbiert werden, wird manchem in der Vorstandsetage die Kippa wegfliegen vor Zorn. Aber man kann sicher sein, daß "neue" Krankheiten munter heranspaziert kommen, die neue "Jahrhundertprobleme" schaffen werden. Einen ganz neuen Ansatz scheint auch die israelische Spezialmunition nötig zu machen, die das ganze Rettungswesen in der Armee wegen Sinnlosigkeit überflüssig machen könnte. Vielleicht haben die Geierzüchter Zukunft. In der Haager Landkriegsordnung müßten entsprechende "Geierpausen" festgeschrieben werden, damit die Bevölkerung nicht noch durch Seuchengefahr heimgesucht wird; das wäre doch wirklich unmenschlich!?
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Waffenruhe ist bedroht - Libanons Staatsminster kochte vor Zorn, nachdem Israel gestern in einer Gegend weit im libanesischen Inland zugeschlagen hatte. "Der Friede verträgt nicht viele solcher Angriffe", sagt ein norwegischer Mitt-Ost-Experte. AP 19.8. Übers.: L.S.)
Foto: Eine israelische Frau mit Kind betrachtet israelische Soldaten (mit Panzern und Artillerie, L.S.), die sich gestern anschickten, das nördliche Israel zu verlassen. Israel griff gestern eine Hisbollah-Stellung tief im Libanon an.
UN-Forderungen - Volle Beendigung der Kriegshandlungen. Hisbollah muß alle Angriffe einstellen, und Israel alle militärischen Operationen in Süd-Libanon.
Die UN-Truppe UNIFIL bekommt bis zu 15.000 neue Soldaten zugeführt, die sich "aller notwendigen Mittel bedienen" können, um den Frieden zu erhalten.
Libanon übernimmt die militärische Kontrolle von Gegenden, die bisher von Hisbollah kontrolliert wurden, und sorgt gleichzeitig dafür, daß die Organisation keine Waffen vom libanesischen Heer bekommt.
Israel zieht seine Truppen aus Süd-Libanon ab, Zug um Zug gegen Einrücken des libanesischen Heeres und der verstärkten UN-Truppe.
Waffenverkauf an andere Personen oder Organisationen in Libanon außer an Regierungstruppen oder UNIFIL wird verboten.
UN-Generalsekretär Kofi Annan muß innerhalb von 30 Tagen einen Plan zur Entwaffnung der Hisbollah ausarbeiten und eine permanente Waffenruhe sichern.
"Das war ein klarer Bruch der UN-Resolution. Es ist schwer, dies auf eine andere Art zu verstehen." Der Forscher Kari Karamé am norwegischen Institut für Außenpolitik NUPI kauft Israel das Argument nicht ab, daß der gestrige Angriff gegen ein Dorf weit im Innern von Libanon in Selbstverteidigung geschehen sei, so wie Israel dies behauptet.
"Israel sagt, dies sei geschehen, um eine Waffenlieferung an Hisbollah zu verhindern. Aber die Stelle, an der sie zuschlugen, liegt ja nicht nur weit weg von der israelischen Grenze, sondern auch weit weg von Syrien, wo die Waffen hergekommen sein sollen. Auf mich kann dies wirken wie der Versuch, eine hochrangige Hisbollah-Person zu fangen", sagt der Mitt-Ost-Experte.
Zermürbt den Frieden - Die Aktion in einem Dorf im östlichen Bekaa-Tal geschah in der Nacht auf gestern. Nach mehreren Stunden hartem Schußwechsel wurden die israelischen Soldaten in zwei Hubschraubern ausgeflogen. Ein Soldat soll getötet worden sein, zwei verwundet.
Das Dorf liegt rund 100 km nördlich der Grenze zu Israel. Es ist des erstemal seit Einführung der Waffenruhe vor 6 Tagen, daß es zu Kämpfen zwischen israelischen Kräften und Hisbollah kam. Karamé glaubt nicht, daß Hisbollah zurückschlägt, aber nächstesmal kann das anders aussehen, sagt der Forscher.
"Der Frieden verträgt nicht viele solcher Angriffe. Eine andere Sache ist der Zusammenstoß südlich des Litani-Flusses. Aber dies geschah ja weit weg von dieser Gegend und stellt damit eine weit ernstere Handlung dar. Das ist ja der Beweis, wie bröckelig der Frieden ist und beweist wie viel wichtiger es ist,  libaniesische und UN-Truppen herzubekommen.
Der UN gemeldet - Libanons Staatsminister Fouad Siniora war gestern rasend nach dem Angriff, und teilte mit, daß er Meldung an Kofi Annan gemacht habe.
"Das ist ein grober Bruch der Waffenruhe, die vom Sicherheitsrat angeordnet war", sagte er laut BBC.
Israelische Sprecher sagten gestern, daß das Land weiterhin Angriffe gegen Hisbollah führen werde, bis eine internationale Truppe da ist.

Eins ist doch wohl aus langer Erfahrung sicher: Die zionistische Führung in Israel wird sich einen Dreck um die UN-Resolution kümmern, jedenfalls, soweit ihnen Beschränkungen auferlegt werden. Dafür wird das Geheul umso größer sein, wenn wie regelmäßig  der Hisbollah der Grund für die eigenen Verbrechen in die Schuhe geschoben wird. Jeder klar denkende Hobby-Stratege wird doch wohl davon ausgehen, daß die Israelis jetzt eifrig im Trüben fischen und Hisbollah-Aktionäre in der Nacht einfangen wollen und ihre Artilleriekarten und Bombenpläne perfektionieren, vielleicht noch weiteres "Kinderspielzeug" in der Gegend verteilen. Was denn sonst? Gleichzeitig wird dafür gesorgt, daß die UN ein bißchen Theaterdonner fabriziert, aber sich  brav weiterhin vorführen läßt, weil...das weiß doch jeder hier. Es ist haarsträubend, wenn man daran denkt, in diesen Zwei-Fronten-Krieg etwa deutsche Soldaten reinzustellen. Wer dies anordnet, muß davon ausgehen, daß seine Truppen mit Sicherheit aufgerieben, also ermordet werden. Es gibt viele, die meinen, dies gehöre alles zum "großen Plan" des "Germany must perish!" Also muß es so kommen, in der einen oder anderen Weise. Es ist nicht zu fassen, mit welcher Kaltschnäuzigkeit die Politiker diesen Plan weisungsgemäß durchpeitschen, ohne sofort hinter Schloß und Riegel zu verschwinden. Mich erstaunt, mit welcher Lamm-Mentalität sich die Bundeswehr für solche Einsätze verheizen läßt. Insider hören ganz andere Töne, bleibt zu hoffen, daß diesen nicht nur passive, sondern auch aktive Taten folgen. Die "Heimatverteidigung" hat längst jeden Boden verfassungsmäßiger oder gar militärischer Grundlagen verlassen; das "Volk" versteht sie ohnehin nicht, weil es darin keinen Sinn gibt, der Anspruch auf verständliche Rationalität erheben könnte. Man kommt immer wieder zu demselben Ergebnis: Die Aktiva in Deutschland werden entweder verkauft oder verheizt, das Ergebnis ist dasselbe: Germany must perish!
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Warnt vor neuem Krieg - Solche Episoden wie gestern sind nicht beonders hilfreich, sagt Terje Röd-Larsen über Israels Kommando-Angriff am Samstag (AP 20.8.06 Übers.: L.S.)
Bild: Ein 11jähriger Junge will ein Bild von Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah aufhängen, nachdem das Heim der Familie bei einer israelischen Aktion am Samstag zerstört worden war.
Röd-Larsen sagt auch, daß solche Aktionen dazu führen können, daß Länder, die sich überlegen, Truppen für eine Friedenaktion bereitzustellen, sich das sehr gut überlegen werden, schreibt NTB.
" Wir können wieder in den Krieg hineinschliddern, deshalb sind solche Aktionen schädlich", sagt Röd-Larsen in einem Interview mit der Zeitung Al-Nahar in Beirut am Sonntag. UN-Generalsekretär Kofi Annan nennt die israelische Bodenoperation im Bekaa-Tal einen klaren Bruch der Waffenruhe, die vor knapp einer Woche in Kraft trat. Libanon drohte damit, die Entsendung von Regierungssoldaten im Süden auszusetzen, wenn die UN es nicht fertigbringe abzusichern, daß Israel die Waffenruhe respektiert.
Keine Flexibilität - Jede von Libanon abgefeuerte Rakete wird Israel nützen und ihm einen Vorschuß für einen Angriff auf uns geben, sagte Libanons Verteidigungsminister Elias al-Murr in einer Pressekonferenz am Sonntag in Beirut. Murr sagte weiter, daß das libanesische Heer hart gegen jeden zuschlagen wird, der versucht, die Waffenruhe zu brechen, und daß solche Verletzungen (krenkelser) als direkte Zusammenarbeit mit dem Feind betrachtet werden. Murr glaubt dennoch, daß Hisbollah die Vereinbarung halten wird, schreibt Reuters.
Nach Murr hat das libanesische Heer jetzt volle Kontrolle an der Grenze zu Syrien und wird hart gegen evtl. Waffenlieferungen vorgehen.
"Wir zeigen keine Nachgiebigkeit, wenn es um Waffenschmuggel geht. Jeder, der die Waffenruhe verletzt und Raketen gegen Israel abfeuert, wird festgenommen und vor ein Militärgericht gestellt", sagte Murr weiter.
Murrs Äußerungen kamen nach einem Kommandounternehmen durch israelische Soldaten im Bekaatal tief im inneren Libanon, wobei ein Israelischer Soldat und drei Hisbollah-Kämpfer getötet wurden.
Will Waffenschmuggel unterbinden - Nach Angaben Israels war Ziel der Aktion, den Waffenschmuggel von Syrien und Iran an die Hisbollah zu unterbinden, jedoch hat UN-Generalsekretär Annan festgestellt, daß die Operation ein Bruch der bröckeligen Waffenruhe war, schreibt NTB.
Obwohl die UN damit festgestellt hat, daß Israel die Waffenruhe gebrochen hat, sagt Israel am Sonntag, daß militärische Kräfte solche Aktionen in Libanon fortsetzen werden, um weitere Fälle von Waffenschmuggel an die Hisbollah zu verhindern.
"Solange das libanesische Heer und die ausländischen Kräfte nicht in Stellung sind, wird das israelische Heer nicht mit seinen Schlägen in der Region aufhören, um Waffenlieferungen von Syrien zu stoppen, sagte der Umweltminister Gideon Ezra im israelischen Rundfunk am Sonntag.

Ich hoffe, daß Herr Murr dies nur für die Öffentlichkeit behauptet und genau das Gegenteil davon tun wird. Der Wolf hat ein bißchen Kreide gefressen, und die sieben Geißlein prügeln eifrig auf ihre einzige body-guard, die sich mit vollem Recht dafür rüstet, daß der Wolf bei nächster Gelegenheit wieder über sie herfällt! Politiker gehören offenbar überall davongejagt, denn sie lassen sich wohl nur für eins bezahlen: Verrat am eigenen Volke! Welchen Auftrag hat eigentlich das libanesische Heer? Da wird das halbe Land zerschossen und die abscheulichsten Verbrechen begangen, aber offenbar hat es zur Feststellung des Verteidigungsfalles nicht gereicht? Was geht da eigentlich vor? Das heißt doch, daß es sich für "die Politik" um eine Privatfehde zwischen Hisbollah und ganz Isarel handelt, bei der nach und nach ganz Libanon draufgeht, aber die Politik nur Sand ins Getriebe ihrer eigenen wirksamen Verteidigung streut. Ich glaube, da sind mal wieder einige Leute von der falschen Seite überbezahlt und gehören, sagen wir mal: entsorgt, aber schnellstens!
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Die letzten Kinderleichen sind also entfernt, die Ärzte erschauern unter dem Anblick von ganz neuen abscheulichen Waffenwirkungen, die Kriegschirurgen müssen ihre Lehrbücher umschreiben, um mit den neuesten Ausgeburten talmudischer Bestialität fertig zu werden, es herrscht eine gewisse "Waffenruhe", die für Israel nur für die schwere Artillerie und Kampfjets gilt, der Hisbollah wird verboten, Libanon weiter zu verteidigen, und die Bundeswehr, die die "Heimat" schon an allen Brennpunkten tausende von Kilometern entfernt "verteidigt", darf sich auf ein neues Wahnsinnskommando freuen - es herrscht also der übliche Wahnsinn, so daß sich das Land der "Dichter und Denker" wieder wichtigen Dingen zuwenden kann, dem grassierenden Pavianismus angemessen, z.B. der ersten deutschen Damen-Meisterschaft im Stöckelschuh-Rennen auf dem Ku-Damm in Berlin mit internationaler Presseresonanz: (AP vom 19.8. Übers.:L.S.)
Sprint auf hohen Absätzen - Die erste deutsche Meisterschaft im Sprint auf Stilettabsätzen lief Samstag in Berlin vom Stapel. Rund 100 schön angezogene Damen stellten sich zum Start auf der modischen Geschäftsstraße Kurfürstendamm.
Turn- und Joggingschuhe waren verbannt zugunsten von Schuhwerk mit einer Mindest-Hackenhöhe von 7 cm. Das Modemagazin Glamour, das den Lauf organisierte, muß Kritik sowohl von Feministinnen einstecken als auch von mehr seriösen Sportlern.
"Das ist kein Sportereignis als solches. Wir wollten, daß hunderte von jungen Frauen, die stolz sind auf ihren eigenen Stil sind und auf ihren eigenen Geschmack vertrauen, für Spaß laufen sollten. Wir sind nicht darauf aus, Rekorde zu brechen", sagt Glamour-Redakteurin Monika Fendt.
Sie weist darauf hin, daß ähnliche Läufe schon in Russland und den Niederlanden abgehalten wurden, ohne jemand zu schädigen. "Wir sind aus auf seriöse Stilettbenutzerinnen, die wissen, wie man in solchen Schuhen geht, denn das ist eine Kunst für sich", meint Fendt.
Die schnellsten Läuferinnen am Samstag konnten reiche Belohnung erwarten. Es winkten Geschenkgutscheine in hohem Wert zur Einlösung bei KaDeWe, samt einer Teilnahme bei einem populären Talentprogramm im deutschen Fernsehen.

Wie ich früher schon sagte: wenn in Deutschland jemand pfeift, ist nichts zu blöd, als daß die Massen herbeigeströmt kommen, um dem Rattenfänger zu folgen. Wenn einem dabei noch eingeredet wird, man folge seinem "eigenen Stil", man sei "selbstbewußt" oder "geschmackvoll", dann kann man sehen, wie weit es mit der "Selbstverwirklichung" gekommen ist. Es gibt derzeit noch viel schlimmere Sachen, die "vom Bodensatz für den Bodensatz" organisiert sind und anzeigen, daß der Bodensatz wirklich erreicht ist. Ein bewundernswerter Dressurakt, der wunderbar in die heutige Zeit paßt!
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23.8.06 Lektüre für Reichsdeutsche. Das Sozialgericht Darmstadt hat in einem Eilverfahren, d.h. unter Zeitdruck, zu den Fragen Stellung genommen, die seit dem 18.7.1990 kursieren. Wer sich die Entscheidung anonymisiert besorgen will, möge dort nachfragen nach dem Beschluß AZ.: S 13 KR 223/06 ER vom 21.8.2006. Dort heißt es ab Seite 6):

Der Antragsteller, der seinen Wohnsitz im Inland hat, unterliegt auch der Rechtsordnung der BRD und damit auch dem Sozialgesetzbuch, die entgegen der Auffassung des Klägers bis heute völker- und staatsrechtlich fortbestehen.
Die Kammer nimmt insoweit Bezug auf das Urteil des Hessischen Finanzgerichts vom 12.12.2002 (AZ.: 1 K 2474/02); die Kammer schließt sich nach eigener Prüfung den zutreffenden Ausführungen des Hessischen Finanzgerichts an.
Danach ist dem Antragsteller zuzugeben, daß das Deutsche Reich durch den Zusammenbruch 1945 nicht untergegangen und die BRD nicht Rechtsnachfolgerin des Deutschen Reiches ist. Er übersieht aber, daß auch nach der von ihm angezogenen Entscheidung des BverfG (BVerfGE 36,1), nicht nur politisch und geschichtlich, sondern auch völker- und staatsrechtlich zwischen der BRD und dem 1871 gegründeten deutschen Staat - hinsichtlich der räumlichen Ausdehnung nur teilweise - Subjektsidentität besteht. Hieran hat sich auch durch das Inkrafttreten des Grundgesetzes nichts geändert; vielmehr ist dieses Staatsverständnis durch das Festhalten an der deutschen Staatsangehörigkeit in Art. 116 Abs.1, 16 Abs.1 GG und damit an der bisherigen Identität des Staatsvolkes als Grundentscheidung des Parlamentarischen Rates auch normativ dokumentiert worden (vgl. dazu weiter insbesondere den Beschluß des BVerfG vom 20.10.1987 2 BvR 873/83, BVerfGE 77,137). Es ist deshalb abwegig, wenn der Antragsteller für sich die Staatsangehörigkeit des Deutschen Reiches reklamiert, um daraus u.a. die Unzuständigkeit der Antragsgegnerin abzuleiten, da es nur eine deutsche Staatsangehörigkeit gibt.

Am Fortbestand der BRD und damit des deutschen Staates hat sich auch nach soweit ersichtlich allgemeiner Auffassung - von "Prof. Dr. Bracht" abgesehen -, der sich die erkennende Kammer anschließt, durch den Beitritt der DDR und die Verträge und Rechtsänderungen im Zusammenhang damit nichts geändert (vgl. Denkschrift zum Einigungsvertrag, Bundestags-Drucksache 11/7760, S. 355, 362, sowie statt vieler z.B. Lerche in Isensee / Kirchhof, Handbuch des Staatsrechts - HdbStR -, § 194 Rn. 47, Frowein, HdbStR, § 196 Rn. 4, Bethge, HdbStR, § 199 Rn. 8, Klein, HbdStR, § 198 Rn. 3, Isensee, HdbStR, § 202 Rn. 16 und 94). Der Beitritt der DDR hat sich in der in Art. 23 Satz 2 GG a.F., wonach das GG in anderen Teilen Deutschlands nach deren Beitritt in Kraft zu setzen war, vorgegebenen Form vollzogen. Dem Antragsteller ist insoweit zwar zuzugeben, daß Art. 23 GG a.F. - wohl als Ausfluß der Eilbedürftigkeit und Hektik des Wiedervereinigngsprozesses - durch das nach Art. 10 Abs. 1 am Tage nach der Verkündung, mithin am 29.9.1990, in Kraft getretenen Zustimmungsgesetz zum Einigungsvertrag aufgehoben worden und folglich bei Wirksamwerden des Beitritts am 3.10.1990 nicht mehr in Geltung gewesen ist. Dies wird aber zu Recht als rechtlich unerheblich angesehen, sei es, weil der Einigungsvertrag vom 31.8.1990 selbst abschließend regelt, welche rechtlichen Folgen das Wirsamwerden des Beitritts haben soll, sei es, weil der Beitritt der DDR auch ohne die Regelung des Art. 23 GG ohnehin nach diesem Modell wie geschehen hätte vollzogen werden können, da das GG die BRD nicht an der Erweiterung ihres Staatsgebietes mit friedlichen Mitteln und damit an der Aufnahme des Staatsgebietes der DDR in ihren Staatsverband hinderte (vgl. Klein. a.a.O., Rn. 4, sowie Lerche, a.a.O., Rn 52).
(....)

Ist das schlüssig? Dem Gericht (d.h. der Frau Vorsitzenden) ist zu danken, daß es überhaupt auf diese Fragen eingeht, jedoch dürfte die Entscheidung des Hessischen Finanzgericht von 2002 im wesentlichen wiederholt worden sein. Die Rechtsprechung stützt sich dabei maßgeblich auf Stimmen in der Literatur, z.T. Vogelstimmen (Lerche), die kaum germanische Lieder singen dürften. Ich kann mich natürlich auch irren, aber wenn in der Rechtsprechung eine Meinung "herrscht", dann hört man meistens eine Nachtigall trapsen, was nicht unbedingt dem Recht förderlich ist. Wir erfahren einmal wieder, daß "das alles nicht so schlimm" ist, man war eben in Eile und durfte ja sowieso die DRR beiholen, egal wie. Selbst wenn man nicht mit der Lupe auf diese Argumentation einsteigt, scheint sie doch ein bißchen schluderig zu klingen, jedenfalls alles andere als schlüssig und auf Anhieb überzeugend. Wie sollen denn z.B. im Zustimmungsgesetz Verfassungsfragen geregelt werden? Wie sollte die Volkskammer weiter tätig bleiben, wenn zum 18.7.90 auch deren Verfassung abgeschafft worden war? Gibt es einen parlamentarischen "Freiflug", der die Handlungsfähigkeit und Legitimation mal eben über eine verfassungslose Strecke drüberhebt, wie eine Eisenbahn, der mal eben der Haupt-Strom ausgefallen ist, die aber weiterrollt, bis die Bordbatterie anspringt? Ich denke, hier gilt es, noch viele andere fleißige Juristen in der Rechtsprechung zu finden, die bereit sind, diese Fragen zu untersuchen. Dabei hilft nur, wenn eben diese Fragen immer wieder gestellt werden und auf die Brüchigkeit der bisherigen Argumentation hingewiesen wird. Aber noch etwas wird deutlich: die "herrschende" Meinung! Was der Gesetzgeber oder Verfassungsgeber sich gedacht haben, ist eine Sache. Aber was aus Gesetz oder Verfassung herauszulesen sein soll, das entzieht sich vollkommen der demokratischen Willensbildung und wird in einsamen Studierstübchen von ganz wenigen "führenden" Leuten ausgedacht und bei den "richtigen" Leuten auf den Weg gebracht. Was als Gesetz einmal mehr oder weniger repräsentativ-demokratisch beschlossen wurde, bekommt auf diese Weise seinen "Sinn", der umso elitärer ist, je wichtiger die Materie. Daneben werden Hilfsdienste geleistet von anderen "führenden" Leuten, die sich mit "Staatstheorien" usw. befassen, also völlig abgehobenen imaginären Gebilden, die aber schärfste Konsequenzen in der Praxis haben. Dabei werden dann Begriffe geboren, wie wir sie oben gelesen haben, z.B. "Subjektidentität". Damit kann der Bürger absolut nichts anfangen, denn es handelt sich um ein Herrschaftsinstrument, das nie ein Parlamentsgebäude von innen gesehen hat. Es darf nur an das Werk von Rüthers erinnert werden: "Die unbegrenzte Auslegung". Dort wird im einzelnen nachgewiesen, wie gutes altes Reichsrecht im Handumdrehen zu Nazi-Recht "ausgelegt" wurde, was nur durch eine "herrschende Meinung" bewerkstelligt wurde und werden konnte. An diesen Mechanismen hat sich nichts und gar nichts geändert. Interessenten haben also daran zu arbeiten, daß sich die "herrschende" Meinung ändert, d.h., daß andere "Meinungs(be)herrscher" das Sagen bekommen. Und dies sind reine Personalfragen. Und diese Personen sind Mitglieder. Mitglieder in gewissen Kreisen. Und diese Kreise haben schon immer geherrscht. Und wollen dies auch weiter tun. Und haben auch die Mittel dazu. Und das Ganze nennt sich "Recht". Timeo danaos ut dona ferentes!
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Weil's gerade aktuell ist: Ufo auch über den Lofoten gesichtet in der Nacht auf Dienstag (zitiert nach www.nrk.no/heter/distrikt/troms.. Übers.:L.S.)
Viele Leute beobachteten in der Nacht auf Dienstag ein leuchtendes Objekt, das sich in Nord-Norwegen über den Himmel bewegte. Mehrere Polizeiwachen bekamen Anrufe von Leuten, die "etwas" mit großer Geschwindigkeit Fliegendes von Finnsnes nach Bodö beobachtet hatten.
Die Polizei im Midtre Halogaland-Distrikt bekam mehrere Meldungen über das mysteriöse Licht herein. Dies berichtet deren Chef Oddgeir Slettli. "Ja, da waren Beobachtungen über ein unbekanntes Licht. Wir glauben, daß es wahrscheinlich eine natürliche Erklärung gibt. Die Polizei war in Kontakt mit dem Flugplatz Evenes und der Verteidigung, aber keiner von beiden hat Beobachtungen zum Lichtphänomen gemacht, sagt Slettli zu NRK.
(Jetzt kommt wieder der Star-Astronom Knut Jörgen Röed Ödegaard, der schon beim letzten Meteoriten mit Hiroshima-Wirkung nichts gefunden hat)...KJRÖ hat ebenfalls gestern mehrere Berichte aus Nord-Norwegen hereinbekommen. Er glaubt, er hat die Erklärung für das Lichtphänomen (Astronomie ist eben eine Glaubenssache): Das ist bestimmt ein Stein, der in die Atmosphäre gekommen ist. Wenn die durch die Atmosphäre fahren und die Luft treffen, werden sie erwärmt, und in Nullkommanix leuchten die unheimlich (svaert kraftig), sagte er zu dagbladet.no. - Aber das, was am Montag passierte, war außerhalb des Gewöhnlichen (utenom det vanlige). - Ich habe mit einem gesprochen, der schätzt, daß der Meteorit die Stärke des Vollmondes im Abenddunkel hatte, vielleicht noch stärker. Und das war ein ganz schön großer Stein, zwischen 2 bis 3 und 10 Kilo, sagt er .

Also, was der Star-Astronom da von sich gegeben hat, hätte ich auch von Nachbars Hund erfahren können. Er wollte doch sowieso nach Finnmark wiederkommen und den letzten Hiroshima-Meteoriten weiter suchen, nachdem er seine Berechnungen zu Hause durchgeführt hat!? Und jetzt kommt schon wieder ein Kilo-Brocken (darunter tut er's nie), der eigene Schwerkraftgesetze erfindet und einfach von Finnsnes nach Bodö fliegt! Diesmal haben aber bei niemandem die Gardinen waagrecht gestanden, und ein Erdbeben hat auch keiner bemerkt. Da fliegt also so ein Riesenbrocken, mit Ödegaards Fernwaage auf rund 10 Kilo Stein geschätzt, durch königliches Hoheitsgebiet, und weder das Flughafenradar von Evenes noch die Verteidigung (forsvaret), also das Militär, merken etwas davon! Hoffentlich hat das nicht viel mit alkoholischen Nebelerscheinungen zu tun, denn das ist da oben auch so ein Phänomen. Wir können demnach festhalten, daß nicht nur über Moskau und andernorts, sondern auch mal wieder über Finnmark seltsame Erscheinungen unterwegs waren, was auch immer. Übrigens: die Russen richten in Nord-Norwegen eine neue Pufferzone ein, was und warum auch immer, was die Grenzgänger dort gewaltig nervt. Bisher hatte man dort einen sehr lockeren und unkonventionellen "kleinen Grenzverkehr", der jetzt wohl wesentlich formeller werden soll. Ich denke, das letzte Eck in Europas Norden ist eine interessante Gegend, in die ich immer wieder gern reinschaue.

Als meine drei Söhnchen noch kaum über den Tisch gucken konnten, lösten sie einmal ein Kreuzworträtsel. Frage: Gerät zur Himmelsbeobachtung - klein Benni: Horoskop!
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Polizei hat Angst vor Gangs - zitiert nach www.aftenposten.no/eter/innenriks/article..Übers.: L.S.

Die Polizei in Oslo hat es mehrere Male unterlassen, bei strafbaren Handlungen einzugreifen, die von kriminellem Gang-Millieu ausgeführt wurden (v. 22.8.06 Hans O. Torgersen)
Bild: das Drama vom Sonntag in Aker Brygge ist der vorläufig letzte Schußwechsel zwischen kriminellen Gruppierungen in der Hauptstadt.
Bild: 6. Juli 2005: Eine Person in die Wade geschossen bei der Schule in Hersleb.
Bild: 19. Februar 2004: Schüsse auf ein Auto bei Sognsvann
Bild: 21. Juni 2003: Mitglieder der A-Gang beschossen bei Gardermoen
Bild: 8. Januar 2001: Schüsse gegen ein Auto, drei Personen ernst verletzt
Bild: 26 September 2000: Mitglieder von B-Gang beschossen in der Hausmanns-Gate.

Einige Gang-Millieus im Polizeidistrikt Stovner sind so schwer in den Griff zu bekommen (vanskelig a handtere), daß selbst bei einer Routinekontrolle mindestens zwei Polizeipatrouillen mit je vier Mann nötig sind. - Ich habe das schriftlich von den Beamten in Stovner, daß sie es vorziehen, bei einigen Arten starfbaren Verhaltens nicht zu reagieren. Das ist ein forderndes Millieu mit einer Mischung, die größere Kräfte erfordern, sagt Sigve Bolstad, Leiter in der Osloer Polizeivereinigung.
Gewählte Vertrauensleute der Polizei in Stovner haben einen Brief an die Polizeivereinigung geschrieben und gesagt, daß der Mangel an Kräften bei mehreren Anlässen dazu geführt hat, daß Beamte strafbare Vorkommnisse nicht angezeigt haben aus Rücksicht auf die eigene Sicherheit.
Knallhart jeden Tag - das gilt genauso für die Verhältnisse in Furuset, wo es schon mehrere Schießepisoden gab. Es klang durch, daß einige Beteiligte bei der Schießerei auf der Aker Brygge ein Teil dieses Millieus waren. Leiter Arne Johannessen im Polizeiverband erzählt, daß viele Polizisten den Alltag als hart (töff) empfinden. - Der Umfang von Gewalt und Bedrohung gegen die Polizei ist in den letzten Jahren explodiert. Nach einer Untersuchung gaben 60% unserer Mitglieder an, im Dienst Gewalt oder Bedrohung ausgesetzt gewesen zu sein. Die Gesellschaft kann nicht damit leben, daß sich die Polizei weigert, in Situationen hineinzugehen. Wenn sie dies aber tut, kann ich das Ergebnis nur als Kollaps im Wohlfahrtssystem bezeichnen.

Polizeichef A. Gjengedal in Oslo ist überrascht zu hören, daß die Beamten in Stovner nicht gegen das Gang-Millieu eingegriffen haben aus Furcht um die eigene Sicherheit. - Wir heißen es nicht gut, wenn die Polizei bei diesen Gangs nicht eingreift. Wenn die Situation in Stovner so ist, müssen wir dort größere Kräfte einsetzen. Ich werde die Beamten auffordern, solche Vorkommnisse zu melden, damit wir wissen, wo die Kräfte eingesetzt werden müssen. Wir können diese Gangs nicht gegenüber Polizei und Öffentlichkeit dominieren lassen, damit finden wir uns nicht ab. Ich habe mit dem Stationschef gesprochen, und uns ist es nicht bekannt, daß sich die Polizei vor Konfrontationen gedrückt habe. Daß da unbehagliche Episoden waren, das kann natürlich sein, sagt Gjengedal.
15 Schuß abgefeuert - Gestern spät abends hatte sich noch keiner der Verdächtigten bei der Polizei gemeldet, die für die Schießerei auf der Aker Brygge in Frage kommen. Es wurde noch nicht nachgeforscht mit Namen und Bildern, weil die Polizei zuerst den Zeugen Bilder zeigen will, die in der Nähe des Dramas am Sonntag waren, wobei zwei Männer durch Beinschüsse verletzt wurden. - Es wurden zwischen 15 und 20 Schuß abgefeuert . Es gibt Anzeichen dafür, daß mehr als eine Waffe im Einsatz waren und mit kräftigen Kaliber, sagt Obermeister F. Abrahamsen.
Die Polizeiverenigung Oslo meint, daß es möglich ist, das kriminelle Gang-Millieu unter Kontrolle zu bringen. Man meint, daß das Revier es fertigbringen kann, die Probleme mit den A- und B-Gangs zu lösen, aber dann müssen verfügbare Hilfskräfte in einem allgemeinen Kraftakt eingesetzt werden. Er kommt gleichzeitig mit einer Warnung:
Gibst du einer Sache die Priorität, vernachlässigst du automatisch eine andere. Die Polizeivereinigung Oslo meint aber, daß die Lösung des Problems der Gang-Kriminalität absolut eine bevorzugte Aufgabe sein sollte.

Was wir hier erleben, ist Ausdruck der allgemeinen Brutalität in der Gesellschaft, die ständig zunimmt und in die Öffentlichkeit getragen wird. Lesen Sie meinen letzten Artikel dazu vor einigen Wochen. Der Schußwaffengebrauch nimmt drastisch zu, das Schaffen von no-go-areas, aber für die Polizei! und das ungehemmte Austoben dort in Form von öffentlichen Vergewaltigungen oder - als gute Tat - das gegenseitige Ausrotten dieser Kanalratten in immer häufigeren Schießereien. Weiteres Phänomen: daran ist kein einziger Norweger beteiligt, allenfalls als Opfer. Die Gangster lachen sich kaputt, wenn z.B. die Politiker davor warnen, nicht als "fremdenfeindlich" zu erscheinen. Da läßt man die lieben Fremden doch lieber ein bißchen Chicago spielen und stellt das Telefon ab, denn wo kämen wir hin, wenn wir als fremdenfeindlich dastehen würden? Dann hätten wir ja deutsche Zustände! Sicherlich wird sich dort bald jemand in der Politik damit qualifizieren, in das  Strafgesetzbuch hineinzuschreiben, daß wegen Volksverhetzung in den Knast wandert, wer es wagt, das Verhalten von Ausländern negativ darzustellen. In Norwegen werden ähnliche Verhaltensweisen beschrieben (siehe meinen letzten Artikel). In einem kleinen Städtchen am Mittelrhein beobachtete ein Bürger neulich, wie Russen mit ihrem 300-PS-Audi mit 120 durch die kleine Hauptstraße quietschten, dann plötzlich anhielten und einen älteren Mann in den Wagen ziehen wollten. Zum Glück ging er beherzt dazwischen (bravo, Hans!) Hier bei uns brauchen wir keine Gang, nein, ein einziges Auto unserer lieben zugereisten Landsleute reicht bereits, um eine ganze Stadt in Terror zu versetzen! Und die Politik? Bravo! Wir brauchen noch viel mehr von dieser Sorte. Schäuble: aufrüsten! wir sind auf dem richtigen Weg. Das BKA soll noch ein paar Koffer deponieren, dann klappt das schon. Wer gehört hier zu wem? Was tut sich auf den Straßen? Was tut der Staat dagegen? Ich fürchte, der ist total damit überlastet, Holocaust-"Kriminelle" zu orten und deren Häuser auf den Kopf zu stellen, und deren Meldeauflagen zu überwachen. Das sind wahrlich Polizeiaufgaben! Ich wünsche euch BRD-Schergen, daß euch die Muffe geht, wenn ihr schon ins Auto steigen müßt und endlich mal auf die Idee kommt, wo hier der Feind steht. Aber hofft nicht auf Sympathie von Bürgers Seite, wenn ihr in Trouble kommt, auch wenn dies nur eine Kleinigkeit wäre.
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24.8.06 Die nächste Schießerei in Oslo (zit. nach www.aftenposten.no/nyheter/iriks/article/ Übers.: L.S.)
Bild: Niemand wurde am Donnerstag Morgen aufgegriffen nach der Schießerei.
Neue Schießerei gegen ein Restaurant vom 24.8.06
Das ist das zweite mal innerhalb anderthalb Jahren, daß Schüsse auf das Restaurant in der Brugata abgefeuert wurden. Hier (Bild) sucht die Polizei nach Spuren, nachdem die Speisegaststätte im April 2005 beschossen worden war.
Kurz vor 3 Uhr heute nacht "pfefferte" ein Mann das Restaurant "To Kokker Mat og Vinhus" in Oslo-Zentrum mit Schüssen. Es befanden sich noch Gäste im Lokal. Niemand wurde bei der Schießepisode verletzt, aber es sollen Löcher in den Fenstern sein, erläutert die Polizei. Es wurde vorläufig niemand in Verbindung mit der Schießerei aufgegriffen, und die Polizei arbeitet an der Spurensicherung außerhalb des Restauratns in der Brugata.
Der Täter soll vor dem Kaufzentrum Gunerius gestanden und mindestens drei Schuß auf das Lokal des Rechts-Politikers Ghazanfar Ali Khan abgefeuert haben. Danach soll er weggelaufen sein, berichtet ein Zeuge. - Wir bekamen eine vage Beschreibung. Er ist ca. 175 cm groß usw. Die Polizei ist sich im Moment nicht ganz sicher, welche Waffe benutzt wurde. Nach Zeugenaussagen soll dies eine Pistole gewesen sein. - Nach dem, was der Zeuge sagt, soll es eine Pistole gewesen sein, aber nicht jeder kennt den Unterschied zwischen Pistole und Revolver, sagt Bach von der Polizei. Die Polizei bekam die Meldung gegen 2.46 Uhr heute nacht und sperrte nach dem Vorfall Teile der Brugata ab. Das ist das zweite mal innerhalb anderthalb Jahren, daß auf das Lokal von Khan geschossen wurde, der den rechten Flügel in der Stadtteilsauswahl von Stovner repräsentiert. Auch im April letztes Jahr wurden mehrere Schüsse durch Fensterscheiben und die Tür gefeuert. - Das Motiv ist Schutzgelderpressung. Die wollen, daß ich bezahle, sagte Khan damals zu Aftenposten.no und fügte hinzu, daß eine Person, die er meint zu kennen, seit langer Zeit versucht hat, seinen Sohn wegen Geld zu erpressen.
Die Polizei ist sich vorläufig nicht sicher, ob ein Zusammenhang besteht zwischen beiden Schieß-Vorfällen. - Das ist schwierig zu sagen. Wir müssen mit dem Inhaber ein bißchen reden, sagt Bach. Er glaubt inzwischen nicht, daß es einen Zusammenhang gibt zwischen diesem Vorfall und dem von Aker Brygge am Sonntag, wobei mehrere Schüsse abgefeuert wurden in Anwesenheit von hunderten von Menschen. - Ich glaube ziemlich sicher an keinen Zusammenhang. Das deshalb, weil diese letzte Schießepisode sehr der letzten gegen dasselbe Lokal gleicht.

Man pumpt das Land hemmungslos voller Ausländer von der falschen Sorte, stellt diese unter Artenschutz und bekommt jetzt die Quittung. Jeder Politiker, der diesen Wahnsinn befürwortet, sollte verpflichtet werden, an solchen Einsätzen in vorderster Front teilzunehmen, und nicht seine Beamten den Kopf hinhalten zu lassen. Dasselbe gilt für Bundeswehreinsätze, damit diese "Experten" einmal hautnah erfahren, wovon sie eigentlich reden. Auch diese Phänomene gehören zum Totalausverkauf unserer Länder und sind beabsichtigt, sonst würde die "Zuwanderung" nicht dauernd propagiert. Aber wehe, ein Patriot greift einmal ein und versucht, einen Typen dieser Art zur Räson zu bringen! Dann geht das Geheul los wegen "Ausländerfeindlichkeit" und ähnlicher Bullshit, den man nicht mehr anhören kann. Grabt nur weiter euer eigenes Grab! Vielleicht wachen die sog. "Politiker" auf, wenn sie alle im Rollstuhl wegen Schußverletzungen fahren. Dann ist es auch egal, ob man eine Pistole von einem Revolver unterscheiden kann.
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Wohnungsdurchsuchung bei unzureichender Verdachtsgrundlage (BVerfG, Beschluß v. 3.7.2006 - 2BvR 2030/04)zitiert nach ZAP EN Nr. 471/2006
Damit die Unverletzlichkeit der Wohnung durch eine vorbeugende richterliche
Kontrolle gewahrt werden kann, hat der Ermittlungsrichter die Durchsuchungsvoraussetzungen eigenverantwortlich zu prüfen. Erforderlich ist eine konkret formulierte, formelhafte Wendungen vermeidende Anordnung, die zugleich den Rahmen der Durchsuchung abstecken und eine Kontrolle durch ein Rechtsmittelgericht ermöglichen kann. Zu einer angemessenen Begrenzung der Zwangsmaßnahme kann ein Durchsuchungsbeschluß nicht beitragen, wenn er keinerlei tatsächliche Angaben über den Inhalt des Tatvorwurfs oder eine nur schlagwortartige Bezeichnung der mutmaßlichen Straftat enthält. Das Gewicht des Eingriffs verlangt als Durchsuchungsvoraussetzung Verdachtsgründe, die über vage Anhaltspunkte und bloße Vermutungen hinausreichen. Ein Verstoß gegen diese Anforderungen liegt vor, wenn sich sachlich zureichende plausible Gründe für eine Durchsuchung nicht mehr finden lassen.

Damit hat der Senat einen amtsgerichtlichen Durchsuchungsbeschluß aufgehoben, der lediglich formelhaft ausgeführt hatte, der Beschwerdeführer sei verdächtig, Steuern verkürzt zu haben, indem er unrichtige Angaben gemacht und Erlöse nicht in voller Höhe versteuert habe.
Das BVerfG redet sich den Mund fusselig über die Beachtung von Voraussetzungen bei grundrechtswidrigen Eingriffen in den persönlichen Bereich, leider sehr oft vergebens. Man läuft dann den Ereignissen hinterher, wenn zuhause bereits alles auf den Kopf gestellt wurde. Sämtliche Vorschriften, die als Eingriffsgrundlage dienen, enthalten die Wendung ....wenn Tatsachen vorliegen, die...leider wird diese Anforderung immer wieder mit Vermutungen, Annahmen und dem Vedacht selbst gleichgesetzt, was unzulässig ist. Aber was bedeuten schon Grundrechte angesichts des Schutzes dieses bedeutenden "Staates", der seinen Souverän oft als größten Feind behandelt. Die Verletzungen dieser Grundrechte durch die Justiz und ihre Helfer füllen Bibliotheken.
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Vielen Tausenden Hausbesitzern droht ein GAU: Deutsche Banken haben in den Krisenjahren milliardenschwere Immobilienkredite verkauft, um ihre Bilanzen zu sanieren. Jetzt verwerten Käufer wie der US-Finanzinvestor Lone Star die erworbenen Schulden, ohne Rücksicht auf Verluste. Zu diesem Thema, das ich mit Dank von einem Leser erhielt, schreibe ich unter dem Titel 'Der Vollstrecker aus Texas' in einem gesonderten Beitrag, den ich wärmstens empfehle.
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25.8.2006 In eigener Sache. Am 25.8.1998 hat sich mein lieber Sohn Jan Markus mit 17 Jahren erschossen, weil er diese Welt nicht mehr ertragen wollte. Jan, wir werden weiterkämpfen, damit diese Welt ein besserer Ort wird, und die Lüge mit ihrem Vater und ihrer Millionenbrut ausgerottet wird. Ruhe in Frieden, ich bin immer bei dir!
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Mein Dank geht an Gerd Honsik für seinen Kettenbrief "Merkel putscht gegen die Demokratie", dessen Inhalt nur befürwortet werden kann. Auch ich wundere mich schon seit langem, was wohl durch die Köpfe der Bundeswehr-Offiziere gehen mag, wenn sie sehen, für welche unehrenhafte und mißbräuchliche Einsätze sie den Kopf hinhalten sollen. Mitglieder der Truppe, mit denen ich sprechen konnte, haben sich jedenfalls geschworen, nie mehr einen Auslandseinsatz mitzumachen, in dem mit kämpfenden Parteien zu rechnen ist. Diese maßlosen Schweinereien, denen unsere Soldaten, wenn auch meist als hilflose Zuschauer, ausgesetzt sind, hinterlassen so große innere Schäden, daß diese nicht mehr zu heilen sind. Honsik ist darin zuzustimmen, daß bei dem geplanten Einsatz im Libanon genau den Falschen geholfen wird, was eigentlich kein Soldat mit Ehre und Selbstachtung vereinbaren kann. Es steht eben alles auf dem Kopf, was nicht genug verdeutlicht werden kann. Wer den Brief von Honsik nachlesen will, möge unter 'unglaublichkeiten' nachsehen.

Kann man es schon als amtlich ansehen, daß Israel nach Deutschland umgesiedelt wird? SWR-Intendant Peter Voß schloß sich den Analysen des National Journal (NJ) und der Richtung des iransichen Präsidenten an: "Israel wird sich nicht halten können im Nahen Osten".
Damit erklärt sich auch, warum in der BRD ganze Häuserblocks zwangsgeräumt werden und Hauseigentümer aus ihren Immobilien vertrieben werden - man schafft Platz für die nächste Zuwanderungswelle aus Israel, damit das "gelobte Land" ausgerechnet hier errichtet werden kann, hautnah an den angeblich schlimmsten Verbrechern, die dieses Volk je erlebt hat!? Man kann nur staunen über diese flexible Moral. Mir würde es jedenfalls nicht im Traum einfallen, in den Löwenkäfig zu ziehen, in dem gerade meine gesamte Familie zerrissen wurde. Es gibt eben Dinge, die passen in kein verständliches System und müssen daher gesetzlich geschützt werden als Ersatz für sonstige Plausibilität.
Sicherlich werden die Israelis auch ihre Streitmacht mitsamt Waffen mitbringen. Die hiesigen Moslems werden sich freuen, dann endlich die Mörder ihrer Kinder und Verwandten als Nachbarn zu bekommen. Schon aus diesem Grund muß der "Staat" bis an die Zähne aufrüsten, um die innere "Sicherheit" liefern zu können. Aber es gibt dann ja tatkräftige Unterstützung vom ebenfalls importierten Mossad, mit dem bisher schon jedes "Spezialproblem" gelöst wurde - und zwar weltweit!
Durch "unbegrenzte Auslegung" wird das neue Antidiskriminierungsgesetz wertvolle Dienste leisten und sicher durch einige aktuelle Novellen an die Sachlage angepaßt werden. Für "Deutsche" wird dann endgültig kein Platz mehr sein. Diese Bestrebungen sind immer und überall bereits jetzt zu erkennen. Es ist nicht zu fassen, welche Bestrebungen wahrlich "offenkundig" um sich greifen und mit welchem Sanftmut "das Volk" dies mit sich machen läßt! In Oslo bekommt man schon einen Vorgeschmack davon, wenn die Interessengruppen ihre Reviere ausschießen. Anscheinend bereitet es den "Politikern" höchste Wollust, diese Zustände hier mit Gewalt ebenfalls einzuführen. Jedenfalls kann man sich noch als Untergangschronist betätigen, denn darauf zu hoffen, daß "das Volk" endlich erwacht, erscheint wohl sinnlos, solange es noch "open air", "love-parade", "nature one", Fußball, Tennis, Formel 1, TV, und vor allem "Volksmusik" zu konsumieren gibt. Die Umerziehung in ein Irrenhaus ist wirklich hervorragend gelungen, nur Vorsicht: wir sind die einzigen "Irren" hier, der Rest ist aus anderem Holz geschnitzt!

Auch der wird sich hier wohlfühlen - "Israels Präsident verhört wegen Sexanklagen" (zitiert nach Aftenposten.no/nyheter/uriks/ v. 24.8.06, Übers.: L.S.)
Israels Präsident Moshe Katsav hat zwei Tage lang in Verhören gesessen in Verbindung mit Anklagen, nach denen er mehrere Frauen sexuell belästigt (trakassert) haben soll. Bild: Mehrere Frauen behaupten, daß Israels Präsident sie sexuell belästigt haben soll.
Die Verhöre am Donnerstag gingen über 7 Stunden und fanden statt im Hause des Staatschefs in Jerusalem. Nächste Woche muß Katsav wiederum die Fragen der Polizei beantworten über die Behauptungen von drei Frauen, die früher in dessen Büro angestellt waren.
Eine davon behauptet, daß sie mit Verlust ihres Jobs bedroht wurde, wenn sie nicht darauf einging, mit K. Sex zu haben. Der Präsident selbst weist alle Anklagen zurück und auch die Forderung nach seinem Rücktritt als Folge der Untersuchungen. Gleichzeitig müssen sich mehrere andere hochrangige israelische Politiker gegen Anklagen verteidigen, die sich um Sex oder Wirtschaftskriminalität drehen. Haim Ramon, der diese Woche als Justizminister abtrat, wurde wegen sexueller Belästigung einer israelischen Soldatin beschuldigt.
Tzahi Hanegbi, der das Komitee in der Knesset für Auslands- und Verteidigungssachen leitet, wird verfolgt wegen Betrug, während Verteidigungschef Dan Halutz Kritik dafür erntete, daß er eine Menge Aktien verkaufte kurz bevor er der Regierung empfahl, Krieg gegen Hisbollah anzufangen.

Eine wirklich ehrenwerte Gesellschaft, die auch unschwer an ihren Früchten im Libanon erkannt werden kann. Aber was hier ans Tageslicht kommt, ist ja noch etwas für "Normalos", während sich hierzulande in den höchsten Etagen schon ganz andere Möglichkeiten ergeben. Wer wird sich denn noch mit Frauen abgeben? Das klingt ja schon richtig spießig und bringt nur Ärger, wie man sieht. Wenn wir dereinst erst lesen, daß der Präsident seinen Stabschef vergewaltigt hat, ja dann kommt doch erst der richtige Spaß auf, oder? Mal im Ernst: wie weit sind wir eigentlich davon entfernt?

Kleinlandwirte huldigen Hisbollah - Eine Abordnung des norwegischen Bauern- und Kleinbauernverbandes huldigt der Hisbollah und deren Führer Hassan Nasrallah.
Kari Kobberöd Brustad vom norwegischen Bauern- und Kleinbauernverband nahm teil an einer internationalen Solidaritätsdelegation, die kürzlich im Libanon war. Auch die internationale Kleinbauernvereinigung Via Campesina war mit auf der Tour, schreibt "Nationen" (Die Nation).
In einer Pressemeldung huldigen die Teilnehmer "den mutigen nationalen Widerstand, geführt von Hisbollah und deren Führer Generalsekretär Hassan Nasrallah, der zu diesem historischen Sieg geführt hat". Weiter stellen sie fest, daß der Sieg eine Niederlage für die USA und Israels Versuch ist, einen neuen Mitt-Osten zu schaffen. Der Hauptverband distanziert sich von diesem Vorstoß. - Man kann private Auffassungen über den Mitt-Ost-Konflikt haben, aber daß man sich so sehr auf die eine Seite schlägt, davon nehmen wir Abstand, sagt der Vorsitzende Godli.
Brustad räumt ein, daß sie nicht alle Formulierungen unterschreibt, und erklärt, daß sie keine Zeit hatte, um die Pressemeldung vorher genau durchzulesen. Sie stellt jedenfalls fest, daß Hisbollah auch eine positive Rolle spielt. - Ich betrachte Hisbollah nicht als eine Terrorgruppe. Es gibt ein paar Guerilleros da, aber Hisbollah ist sehr sozial engagiert und betreibt Schulen und Krankenhäuser, sagt sie.

Man stelle sich vor, die Kanarienzüchter von irgendwo fahren mit einer Delegation zu Nasrallah und loben ihn für seine guten Taten. Bei der herrschenden Meinungsfreiheit hier würde es schwierig sein, Lynchakte am Flughafen bei deren Rückkehr zu vermeiden. Wie erfrischend ist doch die Reaktion in einem freien Land: man ist zwar nicht mit allem einverstanden, respektiert aber private Meinungen. Keine Rede von Rausschmiß, kein zionistischer Überwachungsverein sorgt für drastische Strafaktionen von höchster Stelle, man reagiert liberal und wohltuend. Welch ein Guantanamo ist das doch hier! Aber hinter jeder Gewalt steckt Angst, und Angstbeißer kuriert man am besten mit noch mehr Angst. Ich solidarisiere mich jedenfalls voll mit dem norwegischen Kleinbauernverband, weiter so!
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27.8.06 Kurzer Überblick, was in der norwegischen Presse aktuell war, zitiert nach Aftenposten und NRK, Übers.: L.S.

Libanon bekommt Friedenstruppe, die aus nahezu 7000 Soldaten aus EU-Ländern besteht, aber keinen Auftrag haben, Hisbollah zu entwaffnen. Die Führung teilen sich Frankreich und Italien. Frankreich fand die ursprüngliche Zahl von 15.000 Soldaten viel zu viel, was beim Treffen in Brüssel für Verwirrung sorgte, obwohl niemand die Frage nach der exakten Truppenstärke gestellt hatte. Die Zeit drängt, bevor die bröckelige Waffenruhe gebrochen wird. Man will die Truppe innerhalb drei Monate an Ort und Stelle haben. Kofi Annan geht derwe