© 2006 by lutzschaefer.com
 
Wissenswertes 114                                                9. Oktober 2008

Ein Blick auf den Charakter der 'herrschenden Kloake': Die Führungsriege der Versicherungsgesellschaft AIG verbrachte das Wochenende mit einem Luxusurlaub, nachdem der Staat USA die Gesellschaft gerade mit einer Milliardenstütze 'gerettet' hatte. Man sieht, wozu die 'Rettung' gut ist: zuerst sahnen die Manager ab. Bild: Demonstrationen finden statt, während der frühere AIG-Chef Martin Sullivan auf dem Weg zu einer Anhörung auf dem Capitol Hill am Dienstag war.

http://www.aftenposten.no/nyheter/uriks/article2701714.ece


Die Führung von AIG verbrachte das Wochenende im Vergnügungsurlaub. Das Weiße Haus reagierte mit Unglauben auf diese Enthüllung. - Kongreß informiert - Der Kongreß wurde am Dienstag darüber informiert, daß AIG 440.000 $ verpraßte, um der Führung ein Luxuswochenende in Californien zu finanzieren. Der Ausflug fand nur einige Tage statt, nachdem der Staat der Gesellschaft umgerechnet 552 Mrd Dollar geliehen hatte, um diese vor dem Untergang zu retten. Die Gelder sind jetzt verbraucht, erläuterte die amerikanische Zentralbank. Deshalb wurde am Mittwoch wieder frisches Kapital überwiesen, um AIG über Wasser zu halten. Der Betrag war diesmal 37,8 Mrd Dollar, umgerechnet knapp 230 Mrd nkr. Der Aufenthalt in einem Erlebnishotel weckt jetzt starke Reaktionen. - Die bekamen Maniküre, Pediküre und Massagen, während das amerikanische Volk die Rechnung bezahlte, donnerte Kongreßmann Elijah Cummings. Im St. Regis Resort bei Monarch Beach in Californiern soll die Führung luxuriös gespeist haben mit teuerstem Wein. Die sollen u.a. Golf gespielt haben für 7.000 $ und Spa-Behandlung für 23.280 $ bekommen haben. Die Rechnung allein für die Bankette soll 150.000 $ betragen haben. Die billigsten Zimmer kosten 425 $ pro Nacht, andere haben einen Tagespreis von mehr als 1.200 $. Ein Sprecher von AIG sagte, das sei alles schon lange vorher geplant gewesen. Auch die Politiker sind jetzt sauer. - Versteht, daß das Volk bestürzt ist - Eine Sprecherin des Weißen Hauses meinte, dieses Verhalten sei verachtenswert. - Ich kann verstehen, wenn das Volk bestürzt ist. Das bin jedenfalls ich. Das ist recht erbärmlich, sagt Dana Perino, Sprecherin von G.W. Bush. Als Bush darauf drängte, ein Rettungspaket für den Finanzsektor durchzubringen, war dies, um dem amerikanischen Volk zu helfen, und jedenfalls nicht, damit sich die Finanzführung ein schönes Leben im Abenteuerhotel macht, unterstrich Perino.

- Der normale Amerikaner leidet wirtschaftlich - Sie verlieren ihre Jobs, ihre Häuser und Krankenversicherungen. Gleichwohl, nachdem vor einer Woche die Steuerzahler AIG gerettet haben, sitzen die Topchefs und genießen Luxusessen in einem der luxuriösesten Ferienetablissements in den ganzen USA, sagt der Kongreßmann Henry Waxman zum Guardian. Das amerikanische Rettungspaket hat einen Kostenrahmen von umgerechnet über 4.000 Mrd nkr.

Hieran sieht man die typische Einstellung der herrschenden Kloake, wobei Amerika nicht allein dasteht. Man kann dankbar sein für diese Einsichten und immer nur feststellen, daß kein Volk sich solche Führungskloaken leisten kann und dies auch nicht mehr will. Die Umsetzung dieser Erkenntnis wird nicht lange auf sich warten lassen!

---------------------------------------------------------------------------

Zinssenkungen der Zentralbanken: Wettlauf in ein neues finsteres Zeitalter

Der US-Ökonom Lyndon LaRouche bezeichnete den gestrigen Schritt der Zentralbanken, koordiniert die Leitzinsen zu senken, als ein erneutes „Zeichen des Wahnsinns".

„Es ist ein Zeichen der Panik, aber auch das beste Rezept für Hyperinflation - das, was Deutschland 1923 erlebte, nur diesmal auf globaler Ebene." Das gleichzeitig bekanntgewordene Rettungspaket über eine Billion Dollar durch die britische Regierung kommentierte er damit,  man wolle offenbar dort in die Zeit Edwards III,  "zu den eigenen Wurzeln  ins 14. Jahrhundert zurück, ... in ein neues finsteres Zeitalter." US-Finanzminister Paulson gebe sich alle Mühe, dort als erster anzukommen. Heute wie damals hatten die Bankiers auf die ruinöse Fortführung ihres Systems gepocht.*

Inzwischen wurde bekannt, daß sowohl die Rettungspakete der USA und Großbritanniens viel größer sind, als öffentlich zugegeben sind. In Amerika gab die FED bekannt, daß sie auch unbesicherte Finanztitel in unbegrenzter Höhe in Zahlung nehmen werde. Das alleine sei schon eine Summe von 1,6 Billionen Dollar, so LaRouche. Niemand wisse, wie viele Derivatkontrakte in den Kellern der Finanzinstitute schlummern. Wenn der Staat auch dafür aufkäme, wäre man schnell in Dimensionen von Trillionen Dollar.  LaRouche hat im Rahmen seines "Neuen Bretton Woods"-Konzeptes immer wieder betont, genau diese spekulativen Forderungen müssten als Gesamtkategorie vollständig aus den Büchern gestrichen werden und dürften nicht honoriert werden.

Auch in England besteht das Rettungspaket nicht allein im Aufkauf von Anteilen der acht größten Banken im Wert von 50 Mrd. Dollar (25 Mrd. Pfund Sterling) und zusätzlichen Kreditlinien in gleicher Höhe.  Im „Kleingedruckten" findet man, daß darüber hinaus für bis zu 200 Mrd. Pfund fragwürdige Wertpapiere übernommen werden sollen, und zusätzlich noch 250 Mrd. Pfund an Refinanzierungskrediten den Banken zur Verfügung gestellt werden. Zusammen sind das anstelle der 50 Mrd. also 500 Mrd. Pfund Sterling, oder umgerechnet eine Billion Dollar.

* In Folge der Ausplünderung durch die Privatisierung der Staatseinnahmen kam es unter dem englischen König Edward III.  im Jahre 1342 schließlich zum Staatsbankrott. Die anschließende Zahlungseinstellung ließ das gesamte damalige Finanzsystem der lombardischen und Florentiner Banken zusammenbrechen, was eine hundertjährige Periode von Hunger, Seuchen, Kriegen und Wahnsinn (Flagellanten) auslöste, in der ein Drittel der europäischen Bevölkerung umkam. Erst während der Renaissance wurde dann das Prinzip des souveränen Nationalstaats in Frankreich und in England eingeführt, das das Gemeinwohl schützt.

---------------------------------------------------------------------------------------

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
TEXT QUELLE: <http://globalfire.tv/nj/08de/globalismus/vampire.htm>
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Verraten, verkauft und blutleer gesaugt

Vampire fallen über deutsche Städte her

Das mittelalterliche Feudalwesen, das heute so verachtet wird, war weitaus großzügiger, menschlicher und gerechter als das Lehnswesen des Globalismus. Der Lehnsherr im Mittelalter war rechtlicher Eigentümer von Grund und Boden. Er verlieh die Eigentumsrechte an sein Volk auf Lebenszeit. Als Gegenleistung wurden Treue, das Halten des Steigbügels und die Begleitung bei festlichen Anlässen verlangt. Eine finanzielle Aussaugung erfolgte nicht.

Anders bei den modernen Lehnsherren. Sie verlangen Steuern, Abgaben und Tribut von nie gekanntem Ausmaß. Die Auswüchse des unmenschlichen globalistischen Lehnssystems wüten seit Jahren in Hunderten von deutschen Städten.

Als die Lobby die "Neue Welt Ordnung" ausrief, fragten die deutschen Musterschüler, vom Kanzleramt bis zu den Städten und Gemeinden, was sie tun müssten, um gute Globalisten zu sein. Die Antwort der Globalisten kam prompt. Als Gesellenstück sollten die Städte ihre Straßenbahnen, Müllverbrennungsanlagen, Kanalnetze Rathäuser usw. an die neuen globalistischen Fonds übergeben und sie anschließend zurückpachten.

Hunderte von deutschen Städten schlossen 2000-seitige Verträge mit den Lobby-Fonds ab. Sie erhielten ein paar Kröten für den Verkauf ihrer gesamten öffentlichen Einrichtungen, mussten von da an aber unvorstellbare Summen an Rückpacht hinlegen. Macht nichts, dafür hatten sie sich als gute Globalisten ausgezeichnet. So erhielt die Stadt Nürnberg von Vampire-Fonds für ihre 66 Straßen- und U-Bahnen gerade mal 17 Millionen DM. Aber die Mietzahlungen und Versicherungsprämien dafür belaufen sich auf mehrere Millionen Euro im Monat.

Es war ein wunderbar abgekartetes Spiel, natürlich das Gegenteil vom ehrbaren Lehnswesen des Mittelalters. In den USA wurden für den Lehnstitel über Deutschland eigens Gesetze geschmiedet. Die Lobby-Fonds wurden, wenn sie deutsche Straßenbahnen und Rathäuser kauften, von der Steuer befreit. Gedacht war diese Steuerbefreiung solange, bis alle zu bekommenden BRD-Städte ihre öffentlichen Vermögen abgeliefert hatten. So sehen die 2000-seitigen Verträge denn auch vor, dass Milliardensummen an Ausgleich an die Vampire zu bezahlen sind, wenn sich die Steuergesetze in den USA ändern sollten und eine Steuerbefreiung nicht mehr in Anspruch genommen werden kann. Das war ja Teil des Plans, denn seit wenigen Jahren wurde diese Steuerbefreiung aufgehoben und die deutschen Städte müssen jetzt Milliarden Euro an Schadensersatz zusätzlich hinlegen, um den Vampiren den "Steuerausfall" zu ersetzen.

Mehr noch. Die Lehns-Fonds steckten unter einer Decke mit der kürzlich vorübergehend vom Konkurs geretteten US-Versicherungsgesellschaft AIG. Maurice Greenberg, Chef der AIG, versicherte das Risiko der Pachtzahlungen der deutschen Städte an die Geier-Fonds. Die Prämien bewegten sich damals bereits in Millionenhöhe für eine Kommune. Die deutschen Vasallen bezahlen für die nächsten Jahrhunderte für ihre Rathäuser, Straßenbahnen usw. nicht nur Milliardenmieten, Milliarden-Schadensersatz für die Steueränderung in den USA, sondern auch noch Milliardenprämien für die Pachtversicherung.

Und jetzt wird es sogar noch teuerer für die Städte. Alles war für den Kommunen-Intelligenzer in Deutschland, der immer Musterschüler sein will, perfekt eingefädelt. Für seinen Horizont aber auch viel zu hoch. Als der Versicherungskonzern des Herrn Greenberg vom Staat "gerettet" werden musste, wurde seine "Bonität" von den mit im Boot sitzenden "Rating-Agenturen" erwartungsgemäß heruntergestuft. Und siehe da, eine Klausel im über 2000-seitigen Vertrag der Lobby-Hyänen besagt, dass nur Versicherungen die Mietleistungen garantieren können, die mit "AAA" bewertet sind.

AIG kommt also nicht mehr in Frage, demzufolge muß eine neue Versicherung gefunden werden. Viele gibt es nicht für diese Art von Geschäften. Aber keine Bange, die Fonds werden schon bald eine Gesellschaft präsentieren, halt zum Preis der doppelten oder dreifachen Prämie.

Nicht die Vampire sind schuld, daß die Deutschen kaputt gehen, die Handlanger der Vampire haben alles zu verantworten, die Möchtegern Muster-Globalisten.


Die Welt, 27.9.2008, S. 12

US-Geschäfte kommen deutsche Kommunen jetzt teuer zu stehen

Hunderte Städte über amerikanische AIG versichert

Von David Schraven

Düsseldorf - Auf Hunderte Städte in Deutschland kommen unkalkulierbare Risiken aus der Finanzkrise in den USA zu. Die Kommunen hatten so genannte Cross-Border-Leasing-Geschäfte abgeschlossen. Dabei wurde städtisches Eigentum, wie etwa Kanalnetze, Straßenbahnen oder Müllverbrennungsanlagen an amerikanische Fonds verkauft und direkt zurückgepachtet.

Nach Informationen des Finanzwissenschaftlers Stephan Paul von der Universität Bochum, wurden die Verträge häufig von der US-Versicherung AIG abgesichert. Nach der Fastpleite des US-Konzerns müssten die meisten Städte nun neue Versicherungspolicen für die Leasing-Abschlüsse zeichnen. Dabei würden die Prämien mitten in der Finanzkrise teilweise im zweistelligen Millionenbereich liegen.

Ihren Ursprung haben die Cross-Border-Geschäfte in den neunziger Jahren. Findige Finanzvermittler in New York entdeckten ein Steuerschlupfloch der USA. Wenn Investoren Straßenbahnen oder Kanäle in Übersee einkauften und langfristig zurückvermieteten entstand ihnen ein Steuervorteil. ... Es wurden Hunderte solcher Verträge eingefädelt. Die Laufzeiten der Abkommen liegen in der Regel zwischen 30 und 99 Jahre. In den meisten Fällen versicherte der AIG-Konzern die Geschäfte. Erst 2005 stopfte die US-Regierung die Gesetzeslücke. …

Gerichtsstand der Cross-Border-Geschäfte ist meist die Stadt New York. …

Nach Informationen des Bochumer Finanzwissenschaftlers Paul haben die großen Rating-Agenturen wie Standard & Poor's oder Moody's dem US-Konzern AIG nach seiner Fastpleite die guten Bewertungen entzogen. Statt einer sehr guten bis guten Bonität gestehen die Agenturen seither der AIG nur noch eine gute bis befriedigende Zahlungsfähigkeit zu.

Damit setzt sich eine Abwärtsspirale in Gang, wie Finanzwissenschaftler Paul berichtet: "Nach den Absprachen in den meisten Verträgen müssen die Versicherungen eine Mindestbonität haben. Wird diese unterschritten, müssen die Versicherungen ausgewechselt werden." Da es nun aber nur wenige Versicherungen gebe, die in der Lage seien, hohe Summen über einen langen Zeitraum zu versichern, würden nun die Versicherungsprämien nach oben geschraubt. "Das ist ein klares Preisänderungsrisiko, das nun eintritt", sagte Paul.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Allmählich wird dann die Katze aus dem Sack gelassen:

Banker wollen Weltwirtschaftsregierung, um die selbstverursachte Krise zu lösen

Die Verursacher des Problems bieten ihre Lösung an: Mehr macht für sich selbst

Paul Joseph Watson
Prison Planet
Wednesday, October 8, 2008



Die Zentralbanker der Welt treffen sich diese Woche bei der IMF/Weltbank-Konferenz in Washington DC; es wird erwartet dass sie den Weg ebnen werden für die Schaffung einer Maschinerie der Weltwirtschaftsregierung unter dem Vorwand der Krisenbewältigung. Bilderberg-Mitglied und kürzlich ernannter UK Business Secretary Peter Mandelson argumentierte vergangene Woche, dass neue globale Lösungen gebraucht werden weil "die Maschinerie des globalen Regierens im Bereich Wirtschaft kaum existiert". Er fügte hinzu:

"Es ist Zeit für ein Bretton Woods für dieses Jahrhundert."

Der Telegraph kommentierte:

"Die Meinungen erhärten sich bei der Forderung nach einer neuen globalen Architektur um Regeln durchzusetzen, welche sicherstellen dass Lektionen gelernt werden."

Dies folgte dem Vorschlag, eine neue EU-Einrichtung zu erschaffen um Banken im gesamten europäischen Finanzmarkt zu regulieren.
Ranghohe EU-Funktionäre, darunter der Economy Commissioner Joaquin Almunia, haben verlautbart dass die EU größere Befugnisse haben solle um die Handlungen von Finanzinstitutionen in ganz Europa zu regulieren und ggf. einzuschreiten. Einflussreiche Publikationen wie das Wall Street Journal bewerben eine "neue Weltordnung" um die Krise zu lösen. Der britische Premierminister Gordon Brown, ebenfalls Bilderberger, forderte eine "neue globale Finanzordnung" als Nachfolger der nach dem zweiten Weltkrieg geschaffenen Institutionen. Die Elite benutzt exakt die alten Strategien die wir vorausgesehen hatten. Sie schuf das Problem
des unverantwortlichen fraktionalen Zentral- und Geschäftsbankensystems, der Schuldenblase und der Geldmarktkrise durch die endlose Inflationierung der Geldmenge. Nun bietet die Elite ihre Lösung auf die Krise an: Die weitere Zentralisierung der globalen Finanzmacht in noch weniger Hände.
Die Ernennung des ehemaligen Vorsitzenden von Goldman Sachs um die "Bankenrettung" zu überwachen und sicherzustellen, dass die Banker sich groteske Unsummen an Steuergeldern unter den Nagel reißen, war nicht genug. Die globale Elite will die selbstverursachte Krise ausbeuten um die ins Stocken geratene Agenda für eine Weltregierung wiederzubeleben.

Europa hat bereits eine Einheitswährung während die Tage des Dollars gezählt scheinen. Wenn das Geld von Privatkonzernen gedruckt und in Umlauf gebracht wird, überraschen dann die Bestrebungen für eine Übernahme von anderen Währungen? Eine globale Einheitswährung soll bis zum Jahr 2018 existieren, wenn alles nach nach Plan läuft. Ein berümtes Titelblatt der Zeitung The Economist von 1988 verdeutlicht dies: Ein Phoenix steht auf brennendem Papier, symbolisch für den Aufstieg aus der Asche der zerstörten, alten Währungen. Der Satz 'Macht euch bereit für eine Weltwährung' steht daneben.
Economist
Der zugehörige Artikel mit der Überschrift "Macht euch bereit für den Phoenix" sagt dass

"dreißig Jahre in der Zukunft die Amerikaner, Japaner, Europäer, die Bewohner von anderen reichen und manchen ärmeren Ländern für ihre Einkäufe mit derselben Währung bezahlen werden."


Laut dem Artikel wird nationale Souveränität mit der neuen Währung und anderen Trends der Globalisierung verschwinden.
Der Phoenix würde nationale Regierungen in Fesseln legen. So etwas wie eine nationale Finanzpolitik würde es nicht geben. Der Phoenix würde von einer neuen Zentralbank bereitgestellt werden, vielleicht vom Nachfolger des internationalen Währungsfonds.
Die Inflationsrate weltweit, und dadurch die nationalen Inflationsraten wären in der Hand der neuen Zentralbank, diese müsste jedoch Geld leihen um ihr Budgetdefizit zu finanzieren.
Ohne Ausgleich für die Inflationssteuer wären Regierungen und deren Gläubiger gezwungen, ihre Pläne über Kredit und Kreditverleih sorgfältiger zu überdenken. Dies würde einen großen Verlust an wirtschaftlicher Souveränität bedeuten, aber jedwede Souveränität wird sowieso von den Globalisierungsbewegungen weggenommen. Auch in einer Welt von mehr oder weniger flüssigen Wechselkursen wurde die politische Unabhängigkeit von Regierungen durch feindselige Fremdnationen eingeschränkt. Der Economist-Artikel schließt mit folgenden Worten:

"Markieren sie sich die Ankunft des Phoenix für 2018 und heißen sie ihn Willkommen wenn er kommt."

Robert Mundell, der nobelpreistragende Wirtschaftsexperte dem oft die Wegbereitung für die europäische Einheitswährung zugeschrieben wird, forderte im jahr 2004 eine Weltwährung.
In einem Interview mit der französischen Zeitung Libération sagte Mundell:

"Angesichts des Aufkommens des Euro und dessen Instabilität gegenüber dem Dollar sollten Europa, die USA und die asiatischen Mächte zusammenkommen und ein neues internationales Geldsystem schaffen."

Im Jahr 2006 veröffentlichte die skandalträchtige Bank für internationalen Zahlungsausgleich, allgemein anerkannt als das Zentrum der Weltgeldpolitik, ein Strategiepapier welches das Ende der nationalen Währungen zugunsten eines globalen Modells für Währungen forderte. Die BIZ ist ein Zweig der Bretton-Woods internationalen Finanzarchitektur und eng verbunden mit dem Bilderberg-Club. Sie wird kontrolliert von einer inneren Elite welche alle großen Zentralbankinstitutionen weltweit repräsentiert. John Maynard Keynes, vielleicht der einflussreichste Ökonom aller Zeiten, wollte die Bank schließen lassen weil sie für Geldwäsche der Nazis während dem 2. Weltkrieg benutzt worden war.  Das Endziel der globalen Elite ist natürlich eine Weltregierung. Seit langem ist dem Establishment bekannt dass eine sofortige Forderung nach einer Weltregierung von den Massen abgelehnt werden würde und dass eine schrittweise, größtenteils heimliche Implementierung der neuen Weltordnung der Schlüssel zum Erfolg sein wird. 
----------------------------------------------------------------------------------------------------------
Was mir zu der AIG-Party noch einfällt: ist das ein Verhalten, das zu einer vitalen Krise paßt? Was diese Herren sich erlaubt haben, erinnert fatal an das Verhalten von 'erfolgreichen' Bankräubern, die anschließend ihre Zigarren mit Hunderter-Scheinen angezündet haben. Genau diese Stimmung scheint dort zu herrschen, und paßt exakt zu der Einschätzung von Michael Moore, von der man ruhig ausgehen kann. Was Politiker jetzt verbreiten, sind die Nebelkerzen, die den Rückzug decken sollen! Hier noch einmal zur Erinnerung, was Geld überhaupt ist - vom Großmeister Max, der die ganz entscheidenden Dinge hinter dem Spiel auf den Punkt bringt:

(2) Geld nochmals einfach erklärt.

Von Max – Neuauflage mit Änderung der MaxNews 17.7.

Es gibt nur 6 handelbare Währungen, die im Besitz der 'Hochfinanz' sind. Alle anderen sind nur tauschbar,  und so müssen alle weltweiten Transaktionen durch eine dieser 6 handelbaren Währungen hindurch und jedes Mal ihren Wechselobulus entrichten oder sich verschulden. Bei Verwendung aller anderen Währungen muss man sich dem Diktat von BIS unterwerfen und sich in Dollar als Reserveleistung absichern und verschulden. Die 'Hochfinanz' tauscht damit in jedem Fall jegliche Leistungen gegen ihre Papierschnipsel. Alle Rohstoffe werden in einer ihrer 6 handelbaren Währungen abgewickelt.

Die nachfolgende Graphik zeigt auf, weshalb es für die 'Hochfinanz' keine Rolle spielt, in welcher Währung man bezahlt. Die aufgeführte Graphik zeigt, wie das ganze System funktioniert. Wo es beginnt und wo es aufhört, findet der interessierte Leser auch bei dieser kleinen Graphik schnell heraus. Die lila Blöcke (abhängig ihrer Intensität) gehören zu den Kontrollzentren der 'Hochfinanz', welche das Ganze steuern.

Die 'Hochfinanz' kann über die lila Blöcke genau steuern, in welche Bereiche sie Gelder fliessen lassen. Sie können damit Blasen steuern und die Wertigkeit von Wechselkursen und Rohstoffen. Meister in diesem Metier war Alan Greenspan, der ebenso hinter einem DotCom-Fiasko stand wie hinter der US-Immobilienblase. Die durch Staatsverschuldung kreierte Geldnachfrage wird in Blasen gelenkt, die man dann wieder platzen läßt, um neue Nachfragen entstehen zu lassen. Keinesfalls fließt das Geld der Arbeit zu, weil dies das Hamsterlaufrad verlangsamen würde. Satte Hamster werden träge und laufen nicht.

Einen weiteren guten Tipp gab Greenspan den OPEC-Ländern, nicht mehr in Dollar zu fakturieren, sondern sich eine der anderen 5 handelbaren Währungen zuzuwenden. Der Dollar wird längerfristig aus politischen Gründen in einen AMERO umgebaut werden. Es handelt sich dabei mehr um eine weitere Beschränkung der politischen Freiheit der Amerikaner.

Die Graphik erklärt dem interessierten Beobachter auch, weshalb ein Bankencrash für die 'Hochfinanz' unwichtig ist, und weshalb Allen Greenspan anlässlich seines letzten Beratungsbesuchs bei der Deutschen Bank den Staaten den guten Rat gab, nicht zur Rettung ihrer Banken einzuspringen, denn dies hat immer nur zur Folge, dass die Bürger höhere Steuern zu bezahlen haben, nur weil ein paar Banken jammern, dass ihre Geldkreierungskosten steigen.

Wenn also der Staat eingreift und den Banken hilft, so ist es nicht die 'Hochfinanz', sondern immer einige Einzelbanken/Unternehmen, die gute Beziehungen zu korrupten Politikern haben und diese Last dem Volk aufbürden. Siehe dazu auch den nächsten Beitrag, wo genau das momentan in den USA passiert.

In den MaxNews vom 11.7.(2) Grossbanken auf dünnem Eis - Hansruedi Ramsauer Zeitenwende.ch wird aufgezeigt, dass sich Banken auch mit 97% Verschuldung als hervorragend finanziert betrachten. Wenn nun die Vorschriften in der Geldkreierung von der 'Hochfinanz' geändert werden, und die Banken wieder wie unter Basel I die doppelte Sicherheit für die Geldkreierung hinterlegen müssten, so gingen natürlich einige pleite oder müssten die Hälfte ihrer Kredite einfordern. Die Kredite haben sich zwischen Basel I und Basel II (Juni 2004) verdoppelt, weil die Banken nur noch halb soviel Sicherheiten abgebucht bekamen, und ihre Kapazität sich dadurch verdoppelte.

Die jüngste Bankenkrise im Aug.2007 traf lediglich die auf japanischen Krediten aufgebauten Finanzierungen.

Japan vergab bestehendes Geld (Yen-Kredite) gegen 0,5% Zins, wobei neu zu kreierendes Geld die Banken nach obigem Schema 3% (über dem jeweiligen Nationalbankzinssatz) gekostet hätte. Die Banken umgingen die Geldkreierung der 'Hochfinanz' und liehen sich billiger schon kreiertes Geld‘ als sie selbst ‚neues Geld‘ kreieren konnten. (Auch schlecht geführte Banken wie die Lehman Brothers, die eigentlich keine Sachkredite vergeben - sondern nur bei den großen Geschäften mitmischen sollten, denn sie konnten unendlich Geld kreieren – fielen aber auf die Bankpraktik des Borgens statt Kreierens herein und liehen sich Geld, statt es einfach selbst zu kreieren – doch damit verstiessen sie gegen den Kodex der Mafia und mussten daran glauben.)

Dem hat die 'Hochfinanz' einen Riegel vorgeschoben, indem sie einfach an der Wechselkursschraube gedreht hat und die Rückzahlung japanischer Kredite so verteuerte, dass einige der Banker eben aufschrien, als man ihnen zwischen die Beine griff. Das Bankensystem war dadurch nie in Gefahr.

Alle Apokalyptiker, die immer vom Crash reden, verstehen das System offenbar nicht. Die 'Hochfinanz' wird zwar die 900bln kreiertes Schuldgeld einschmelzen und die Spekulanten dabei verarmen, sie werden aber das Schuldgeld-System erhalten, weil sie lediglich die Zinsen für die 10bln Geld in der ‚realen Weltwirtschaft‘ nachfliessen lassen müssen.

Überleben wird nur die Investition in der Realwirtschaft und im Bereich unseres Humankapitals, denn die Generation von morgen muss das System weitertragen.

Gleichzeitig zeigt die Graphik vielleicht den Freiwirten auf, weshalb ihre These des Geldumlaufs nicht stimmt, und die Banken nicht vom Verleihen von Spareinlagen leben. Vielleicht kapieren auch die Bürgergeldfanatiker, dass zukünftiges Geld nur auf Leistung basieren kann und nicht auf Konsum, auch wenn das Volk immer nur an Konsum und selten an Leistung interessiert ist. Letztlich sind wir alle der Staat, und wir können uns nicht aus dem Nichts beschenken oder wie einige andere à la Rheingold glauben, dass man nur konsumieren müsse und schon stimmt die Wirtschaft wieder.

Geld ist immer eine 'leere Hülse mit aufgedrucktem Wert' (genannt Geld), die erst durch Leistung ihren Wert erhält und nicht durch die Weiterreichung oder Tausch gegen Konsum.

Die Graphik zeigt auch, daß die Groß-Kapitalbesitzer nicht ihr Geld durch Konsumverzicht bekamen oder durch Zins, sondern durch ihren Zugang zur Geldkreierung.

Last not least muss klar werden, dass ein Staat keine Steuern benötigt, wenn er seine vom Volk genehmigte Kostenumlage über die Besteuerung von Ressourcen deckt. Dadurch werden auch Importe besteuert und die lokale Arbeitsleistung bleibt steuerfrei. Deshalb ist im MaxNews-Konzept die öffentliche Kostenumlage über Ressourcen (und nicht Leistung) vorgesehen, um gleichzeitig auch die Natur zu schonen. Darüber hinaus kann Wachstumszwang nur verhindert werden, wenn jeder Souverän sein eigenes zinsfreies Bürgergeld gegen Leistungsversprechen in seiner Wohngemeinde erstellt. Siehe MaxNews Abbinder. 

Hallo Max,

kannst Du die derzeitige Situation der Banken bzw. die Auswirkungen auf uns bitte kommentieren. Wie siehst Du die nahe Zukunft Deutschlands in Europa?

Kommentar Max:
 

     Deutschland gibt es nur noch als Verwaltungsbezirk der EU,

     denn mit der Unterwerfung unter fremde Gesetze und Aufgabe

     der eigenen Währung hat es die Kontrolle über das eigene

     Schicksal verloren.

     Die Frage müßte also eher nach 'Europa' gestellt werden, doch

     ist auch Europa nur ein Cluster in dem Gebilde der

     'New World Order'.

     Der 'Hochfinanz' geht es um Macht, und dazu gehört die

     regelmäßige Verarmung der Hierarchien - auch in ihren eigenen

     Reihen.

     Unter keinen Umständen werden sie ihre Macht aufs Spiel

     setzen. Je mehr sich die Hamsterradläufer um die Wertigkeit

     ihres erstrampelten Konfetties sorgen, um so mehr beten sie

     für den Erhalt des heutigen Schuldgeldsystems und versklaven

     sich.

     Was könnte uns Besseres passieren, als daß dieses System

     kollabieren würde, und wir ein neues System beginnen könnten!

     (siehe MaxNews Abbinder)!

     Dieses ganze Krisengerede stammt von Apokalyptikern, welche

     an diesem System verdienen. Es sind diese ‚Ratten im

     Nadelstreifen‘, welche der 'Hochfinanz' damit helfen, und bei denen

     es sich nur um den eigenen Profit handelt.

     Die zweite Gruppe, welche in dieses apokalyptische Horn bläst,

     sind die Möchtegernpolities, denen dieses kapitalistisch dominante

     System - seien es die Linken oder Rechten - nicht passt, und

     welche sich nur einfach unter neuer Führung eine Neuauflage des

     zentralistischen Geldsystems unter ihrem Kommando wünschen.

 
     Merke:

     Dem heutigen Geldsystem kann nichts passieren, solange es die

     'Hochfinanz' nicht will.

     Es basiert auf NICHTS - und NICHTS kann nicht in NICHTS versinken.

$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$

Gordon Brown ist stinksauer auf die Isländer - jeder friert jetzt die Konten des anderen ein. Da Island bereits von der NATO total im Stich gelassen wurde (genau wie Norwegen), wundert es nicht, wenn es in Rußland erst einen passenden Kredit gibt - und dann über das Kleingedruckte geredet wird (oder auch nicht). Mich würde nicht wundern, wenn auf Island demnächst eine Filiale von Severomorsk entsteht und / oder ein Abwehrschild der ganz neuen Art aufgebaut wird.

-------------------------------------------------------------------------------------------


Merke: Kaupthing behauptete noch vor einer Woche, daß die Kundengelder sicher sind!



Der isländische Präsident Olafur Ragnar Grimsson wurde mit Herzproblemen ins Krankenhaus eingeliefert:




Das statistische Büro von Zimbabwe hat errechnet, daß die Inflation bei 231 Millionen Prozent angekommen ist:



---------------------------------------------------------------------------------------------------

10. Oktober 2008 - Daß die Aktien abstürzen, hat wohl jeder mitbekommen. Daß dabei demnächst eine weltweite NWO-Superaufsicht zustandekommen muß, wird der nächste Schritt zu einer Weltwährung (natürlich aus der bisherigen Hand) sein. Erst wird die 'Globalisierung' propagiert, was etwa mit folgendem zu vergleichen ist: Ein Schiffbauingenieur plädiert dafür, daß die Schotten im Schiff wieder abgeschafft werden, damit man im Kahn ungehindert von vorne bis hinten wirtschaften kann. Kommt dann an irgendeiner Stelle ein Wassereinbruch, wird dieser durch nichts mehr aufgehalten, und der Kahn läuft sehr schnell vom Bug bis zum Heck voll. Kräftige eigenständige Nationalstaaten mit wirklich eigener Währung könnten über diese 'Krise' nur lachen. Aber man hat ja bekanntlich etwas anderes vor. Auf jeden Fall kommt das erste Merkmal von 'Jenen' wieder voll zum Zuge: das Abzocken. Das zweite Merkmal, die Kriegstreiberei, wird noch folgen. Aber hier ein anderes Thema: Die verunsicherten Kunden werden immer öfter jetzt von Hackern heimgesucht, die sich als Bank ausgeben und im Trüben fischen wollen. Dazu schreibt die 'Aftenposten' folgendes:

http://www.aftenposten.no/forbruker/pengenedine/article2705719.ece


Hacker nutzen Finanzkrise aus - Geben sich aus als deine Bank. So vermeidest du, beschwindelt zu werden: Du solltest niemals persönliche Informationen irgendwelchen Leuten geben, die dich anrufen oder eine Mail schicken, um ein 'gutes Angebot' zu machen. Persönliche Informationen können für kriminelle Handlungen benutzt werden. Wenn du deine Kontonummer angibst, kann Geld unmittelbar von deinem Konto gezogen werden. Wenn du diese Information gegeben hast, solltest du dein Konto und / oder deine Karte sofort sperren lassen. (Anm.: und sicherstellen, daß diese Sperre auch überall gilt. In Oslo wurde z.B. mit geklauten Karten problemlos getankt, weil die Terminals an den Tankstellen nicht an eine Sperre angeschlossen waren, und man sich nur auf Geldautomaten beschränkt hatte, aus Kostengründen o.ä.)

Merke: falls irgendein Angebot zu gut klingt, um wahr zu sein, dann ist es dies auch nicht!

Übrigens brach jetzt der Verkauf von Safes in London alle Rekorde!

                  

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------
11. Oktober 2008 - Die nächsten Schritte kündigen sich an. Nach außen leeres Gerede, nach innen weiter im Plan:

USA: Militär patrouilliert im Innerenhttp://www.hintergrund.de/content/view/273/63/

Drucken E-Mail

Von NAOMI WOLF, 8. Oktober 2008: 

Abgeordneten des US-Repräsentantenhauses wurde damit gedroht, es würde Kriegsrecht verhängt werden, falls sie das Bailout-Gesetz nicht verabschieden würden. Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein.

Hintergrund: Die 1. Brigade der 3. Infanteriedivision, das sind drei- bis viertausend Soldaten, wird seit dem 1. Oktober in den Vereinigten Staaten eingesetzt. Ihre erklärte Mission besteht in der Kontrolle von Menschenansammlungen, wie sie es von ihrem Einsatz im Irak her kennen, im Überwältigen von „unbotmäßigen Individuen“ sowie im Managen von Notstandssituationen. Ich bin in Seattle und hörte vom Bruder eines dieser Soldaten, dass sie derzeit mit Übungen beschäftigt sind. Amy Goodman* berichtete, dass ein Army-Sprecher bestätigt habe, die Soldaten würden Zugang zu tödlicher und nichttödlicher Waffentechnik zur Kontrolle von Menschenansammlungen haben, sowie zu Panzern.

George Bush hat das Posse-Comitatus-Gesetz außer Kraft gesetzt. Damit ist es nun gesetzlich möglich, dass Militärangehörige in den USA patrouillieren. Außerdem hat er gesetzlich festgelegt, dass die USA sich im “Kampf gegen den Terror” weltweit im Krieg befinden und somit die ganze Welt zum Schlachtfeld wird - das Territorium der USA mit eingeschlossen.

Er hat des Weiteren den Insurrection Act (Aufruhrgesetz) von 1807 geändert, so dass er jetzt in dem nur verschwommen definierten Fall eines „Aufruhrs“ oder eines der vielen anderen „Umstände“, die er als Grund nennen kann, sehr viel weitreichendere Befugnisse hat als vorher. Für den Falls eines “Aufruhrs” gestattet die Verfassung die Außerkraftsetzung des habeas corpus-Prinzips, jenes Grundsatzes, der uns davor schützt, seitens des Staates ergriffen und ohne Anklage festgehalten zu werden. Da ihm nun seine eigene Armee zur Verfügung steht, hat der Präsident noch mehr Möglichkeiten, eine Gruppe Protestierender oder verärgerter Wähler als „Aufrührer“ zu bezeichnen, die einen „Aufruhr“ anzetteln.

Der kalifornische Abgeordnete des US-Repräsentantenhauses, Brad Sherman, sagte im Kongress – aufgezeichnet von C-Span und abrufbar auf Youtube – , dass einzelnen Mitgliedern des Repräsentantenhauses damit gedroht worden sei, es würde innerhalb einer Woche das Kriegsrecht ausgerufen, wenn das Bailout-Gesetz nicht von ihnen verabschiedet würde:


"Die einzige Möglichkeit, dieses Gesetz durchzubringen, besteht in der Erzeugung und Aufrechterhaltung einer Atmosphäre der Panik. ... Vielen von uns wurde in privaten Unterhaltungen gesagt, sollten wir am Montag gegen dieses Gesetz stimmen, würde der Himmel auf die Erde niederstürzen, die  Märkte würden am ersten Tag danach um zwei- oder dreitausend Punkte einbrechen, am nächsten noch ein paar tausend Punkte mehr, und einigen Abgeordneten wurde sogar gesagt, in Amerika würde das Kriegsrecht ausgerufen, sollten wir mit Nein stimmen."

Wenn das stimmt und der Kongressabgeordnete Sherman da keine Wahnvorstellungen hat, dann bedenken Sie bitte Folgendes: Wenn sie bereit waren, diesmal mit der Verhängung des Kriegsrechts zu drohen, dann wäre es dumm anzunehmen, sie würden diese Drohung nicht noch einmal verwenden. Es wäre auch dumm anzunehmen, dieser Drohung könne ganz normal per Urnengang abgeholfen werden. Und warum die 1. Brigade im Inneren einsetzen? Das gibt einer solchen Drohung gleich sehr viel mehr Gewicht.

Ich habe den Vietnam-Veteran, pensionierten U.S. Air Force Colonel und Patrioten David Antoon um genauere Erklärung gebeten:

"Wenn der Präsident der 1. Brigade befehlen würde, die Kongressmitglieder zu verhaften – was könnte ihn daran hindern?"

"Nichts. Der Kongress kann nur Finanzmittel entziehen. Seine Mitglieder könnten die Kommandierenden nur bitten, illegalen Befehlen nicht Folge zu leisten. Sie wären ihnen ausgeliefert."

"Aber diese Befehle wären jetzt legal?'"

"Richtig."

"Wenn der Präsident der 1. Brigade befehlen würde, einige Wähler zu verhaften – was könnte ihn daran hindern?"

"Nichts. Die Sache würde am Ende vor Gericht landen, aber die Aktion würde erst einmal ausgeführt werden."

"Wenn der Präsident der 1. Brigade befehlen würde, Zivilisten zu töten – was würde ihn daran hindern?"

"Nichts."

"Was würde ihn daran hindern, die 1. Brigade loszuschicken, um den Herausgeber der Washington Post zu verhaften? "

"Nichs. Er könnte tun, was er im Irak getan hat – einen Panzer die Straße entlang fahren lassen, eine Bombe auf das Gebäude der Washington Post abfeuern, so wie sie es mit Al Jazeera gemacht haben, und hinterher behaupten, sie hätten auf etwas ganz anderes gezielt."

"Was passiert mit den Mitgliedern der 1. Brigade, wenn sie sich weigern, ihre Waffen gegen US-Bürger einzusetzen?"

"Sie würden wahrscheinlich die gleichen Konsequenzen fürchten müssen wie Deserteure im Irak: Verhaftung, Internierung und die Aussicht auf fünf Jahre Gefängnisstrafe. Laut einer Studie von Ann Wright bekommen Deserteure, also Reservisten, die sich weigern, zurück in den Irak zu gehen, höhere Gefängnisstrafen als Kriegsverbrecher."

"Hat der Kongress eigenes Militär zur Verfügung?"

"Nein. Der Kongress hat keine direkte Kontrolle über irgendwelche Militäreinheiten. Die Gouverneure haben die Nationalgarde, aber im Falle eines vom Präsidenten erklärten Notstands sind sie diesem gegenüber verantwortlich.“

"Wer kann den Präsidenten festnehmen lassen?"

"Der Generalstaatsanwalt, nachdem der Präsident nicht mehr im Amt ist oder durch ein Impeachment-Verfahren abgesetzt wurde."

(Anmerkung: Der Staatsanwalt Vincent Bugliosi hat versichert, es sei für Bezirksstaatsanwälte im ganzen Land möglich, Präsident Bush des Mordes anzuklagen, wenn sie Bezirke vertreten, in denen einer oder mehrere Militärangehörige, die im Irak getötet worden sind, vor ihrem Tod ansässig waren.)

"Würden Sie angesichts der gegebenen Gefahr für ein Impeachment-Verfahren eintreten?"

"Ja. Präsident Bush hat mit einem „Signing Statement“ (schriftlicher Kommentar des Präsidenten beim Unterschreiben eines Gesetzes) das Posse-Comitatus-Gesetz verletzt. Laut diesem Gesetz durften US-Präsidenten seit dem Bürgerkrieg bei Strafe von zwei Jahren Gefängnis keine Militärs mehr auf die Straße schicken. Er sollte sofort von beiden Parteien abgesetzt werden, damit er das US-Militär und Söldner nicht gegen US-Bürger einsetzen kann."

"Sollten Amerikaner hochgestellte Militärangehörige ersuchen, sich öffentlich von diesen Vorgängen zu distanzieren und die ihnen Untergebenen dazu aufzurufen, diesen Befehlen keine Folge zu leisten?“

"Die Loyalität aller hochgestellten Militärangehörigen sollte letzten Endes der Verfassung gelten. Alle Offiziere sollten sich im Falle eines ungesetzlichen Befehls öffentlich distanzieren, auch vom Präsidenten."

"Aber wenn diese Befehle jetzt per Gesetz möglich sind, was geschieht dann mit dem Militär, wenn die hochrangigen Offiziere zu Ungehorsam aufrufen?"

"Vielleicht werden sie verhaftet und angeklagt wegen ihrer Weigerung, an dem gegenwärtigen illegalen Krieg teilzunehmen. Das würde man als einen Coup bezeichnen."

"Aber es ist doch schon jetzt ein Coup."

"Ja."


*Amy Goodman ist eine US-amerikanische Radio-Journalistin, die engagiert für Frieden, Menschenrechte und unabhängige Medien eintritt.

Die Autorin Naomi Wolf ist amerikanische Schriftstellerin und vertritt progressive politische Positionen. Zuletzt machte sie im Jahr 2007 mit dem Buch „The End of America: A Letter of Warning to a Young Patriot“ auf sich aufmerksam und sorgte mit ihrem Vorwurf für Furore, die Bush-Administration steuere Amerika in eine faschistische Diktatur. Sie bezeichnet sich selbst als liberale Feministin.

Link zum Original:
http://www.alternet.org/rights/101958/thousands_of_troops_are_deployed
_on_u.s._streets_ready_to_carry_out_%22crowd_control%22/?page=entire

Übersetzung für HINTERGRUND mit Erlaubnis der Autorin: Berna Kühne-Spicer. © alternet.com, für die deutsche Fassung © hintergrund.de


-----------------------------------------------------------------------------------------------------------
Das hier sollte man sich auch immer vor Augen halten, besonders, was dieser Dämon Schuller von sich gegeben hat. Alle diese Themen sind ausführlich bei Dr. Veith abgehandelt:

Eine der wichtigsten Figuren der Esoterik ist H. Blavatzky.

http://www.nextwar.de/die-new-age-bewegung/lucifers-trust-und-die-uno.html

Lucifers Trust und die UNO

Satans Irrlehren in der New Age Bewegung

Man braucht nicht lange suchen um zu erkennen, dass in der New Age Bewegung niemand anderes als Satan selbst der Urheber dieses Glaubens ist. Hier können wir beobachten wie die Vorhersage aus Offenbarung 13, die falschen Propheten würden sprechen wie ein Drache eintrifft. Nicht zuletzt liegt es auch daran, dass die Anhänger der New Age Bewegung, zu denen auch eine Vielzahl einflußreicher Globalplayer gehören, sich öffentlich zu Satan als ihren Gott bekennen.

Helena Petrovna Blavatsky schrieb 1888 in ihrem Buch "The Secret Doctrine: The Synthesis of Science, Religion, and Philosophy":

"Der Sündenfall war das Resultat der Erkenntnis des Menschen, als seine 'Augen geöffnet wurden.' Tatsächlich wurde er von dem 'gefallenen Engel' in der Weisheit und den verborgenen Kenntnissen unterrichtet."

Diese falschen Propheten machen auch deutlich, dass sie im Streit zwischen Gott und Satan, Partei für den Teufel ergreifen. Blavatsky schreibt in "The Secret Doctrine: The Synthesis of Science, Religion, and Philosophy, Vol. II":

"Es ist, aber natürlich ..., den Teufel, die Schlange der Entstehung, als den echten Schöpfer und Wohltäter, den Vater der spirituellen Menschheit anzusehen. Weil er es ist, der das 'Vorzeichen des Lichtes war', hell leuchtender Luzifer, der die Augen der von Jehova geschaffenen Roboter öffnete."

Hier wird deutlich, dass Satans Verführung zur ersten Sünde als Segen für die Menschheit umgekehrt wird. In den beiden Zitaten kann man auch einen Gewissen Unterton erkennen, der den Eindruck erweckt Gott wäre der Böse der nichts anderes als Roboter schuff und Satan, der "Gute", diese erst aus ihrer Dummheit befreite.

Dieser Unterton erinnert stark an den Dialog zwischen Satan und Eva im Garten Eden. Während Gott im 1. Mose, Kapitel 2, zu Adam sagt, er dürfe, mit Ausnahme von einem Baum, nach belieben von allen Bäumen im Garten essen, dreht Satan dies im 3 Kapitel um und fragt Eva wider besseren Wissens: "Hat Gott wirklich gesagt: Ihr sollt nicht essen von jedem Baume des Gartens?" Auch hier versucht Satan den Eindruck zu erwecken, Gott wäre so Böse den Menschen in einen Garten voller Früchte zu setzen um ihnen dann zu verbieten diese zu essen.

Wenn wir den Dialog zwischen Satan und Eva weiterlesen erfahren wir, dass Satan Eva erzählte sie würde nicht sterben sondern wie Gott werden. Auch die heutigen theosophen wie Barbara Marx Hubbard und Neale Donald Walsch lehren die unsterblichkeit der Seele. Walsch schreibt in seinem Buch Conversations with God: An Uncommon Dialogue:

"Es gibt keinen 'Tod'. Das Leben geht immer und ewig weiter. Leben ist. Es ändert einfach nur die Form."

Barbara Marx Hubbard schreibt beispielsweise in ihrem Buch "Conscious Evolution: Awakening the Power of Our Social Potential":

"Wir sind unsterblich. Wir sind nicht an unseren Körper gebunden."

Was Neale Donald Walsch sagen möchte ist nichts anderes als, dass der Mensch sich durch evolutionäre Vorgänge und ständige Wiedergeburt weiterentwickelt und Satan der Motor dieser Evolutionsvorgänge ist.

Barbara Marx Hubbard schreibt:

"Die Schlange symbolisiert eine unaufhaltsame Energie, die uns dazu bringt sich ständig weiter zu entwickeln."

In "Happy Birth Day Planet Earth: The Instant of Co-Operation", ergänzt sie:

"Das Böse - der Teufel - ist das Selektionsverfahren der Evolution, welches ständig das schwächere vom stärkeren aussondert."

Das Ziel der Evolution ist es wie Gott zu werden. In "The Revelation: A Message of Hope for the New Millennium" schreibt Barbara Marx Hubbard "Wir können neue Lebensformen und neue Welten schaffen. Wir sind Götter!" Robert Muller, der immerhin 30 Jahre lang UN Vize-Generalsekräter war schreibt, in seinem Buch "NEW GENESIS: SHAPING A GLOBAL SPIRITUALITY" dass das "Glück, sich selbst zu Gott zu erhöhen, erreicht werden kann."

Auch hier Übereinstimmung mit Satan der Eva sagte, dass sie wie Gott werden würde, sobald sie von dem Baum ist. An ihren Reden ist offensichtlich, dass Satan und seine Irrlehren im Mittelpunkt dieser Bewegung steht und der gesamte Glaube auf der bereits von Satan im Garten Eden geäußerte Evolutionstheorie basiert.

Einflußreiche und bekannte Vertreter des New Age

http://www.nextwar.de/die-new-age-bewegung/einflussreiche-und-bekannte-vertreter-des-new-age.html

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die Satanisten wissen dies alles und sorgen für sich vor, aber das Volk muß endlich kapieren, welche Rolle ihm dabei zugedacht ist: nämlich gar keine!

„Erst wenn der letzte Baum gerodet,

    der letzte Fluß vergiftet,

    der letzte Fisch gefangen ist,

    werdet ihr feststellen,

    daß man Geld nicht essen kann.‘‘

Weisheit der Cree-Indianer


    „Vieles ist töricht an eurer Zivilisation.

    Wie Verrückte lauft ihr weißen Menschen dem Geld nach,

    bis ihr so viel habt, daß ihr gar nicht lang genug leben

    könnt, um es auszugeben.

    Ihr plündert die Wälder, den Boden,

    ihr verschwendet die natürlichen Brennstoffe,

    als käme nach euch keine Generation mehr,

    die all dies ebenfalls braucht.

    Die ganze Zeit redet ihr von einer besseren Welt,

    während ihr immer größere Bomben baut,

    um jene Welt, die ihr jetzt habt, zu zerstören.‘‘

Tatanga Mani, in: Weisheit der Indianer-

--------------------------------------------------------------

Auszuschließen ist nichts:

Drohende Anarchie? Wie rette ich mein Vermögen?

PDF

Drucken

E-Mail

 

Von Mathias Freimann   

Samstag, 11. Oktober 2008

Finanzmärkte im deflationärern Crash. An der Wende von Inflation zu Deflation zerbrechen alle. Es droht die Massenverelendung.

Alle Stützungsmaßnahmen verpuffen, da sie zeigen, dass sie notwendig sind. Der Traum regelmäßiger Positiv-Renditen zerplatzt auf breiter Front, eine ernsthafte Rettung der Kapitalmärkte ist nicht in Sicht.

An der Wende von Inflation zu Deflation zerbrechen alle. Im Jahr 2007 bekam das Kredit-Kartenhaus nur erste Risse, seit den US-Bankenpleiten von 2008 aber bricht dieses Kartenhaus schrittweise zusammen. Kleinanleger bangen um ihre Altersvorsorge, die Wirtschaft befürchtet den Ausfall von Kunden und Lieferanten, die Politik diskutiert den Ausnahmezustand.

Die Pariser Vorort-Krawalle von Okt./Nov. 2005 oder die regelmäßigen 1.Mai-Krawalle in deutschen Ballungsräumen geben einen ersten Vorgeschmack, wie sich die Unterschicht zur Wehr setzen kann. Was uns bevorsteht, ist ein kompletter Respekt- und Distanzverlust gegenüber der Staatsgewalt. Mit Steinewerfern und brennenden Autos fängt es an, mit Barrikadenkämpfen zwischen Volk und Militär geht es weiter, und enden wird es mit brennenden Finanzämtern, brennenden Polizeirevieren, einem bewaffnet tobenden Mob und ständig steigenden Opferzahlen.

Wer sein Geld und Vermögen restlos verliert, verliert seine Hoffnungen und Träume. Verliert jemand darüber hinaus auch noch Job und Familie, verliert er auch den letzten Rückhalt und wird zurück katapultiert auf Null. Einzelne mögen sich als gescheitert fühlen und halten still, die Masse jedoch vergisst ihre anerzogene Untertänigkeit und wird rebellisch. Gesetz und Ordnung sind dann das erste, was bricht. Alle Werte der Zivilisation könnten bald auf dem Prüfstand stehen, sie drohen umzukippen in Barbarei. Bewaffnete Raubüberfälle geben Darwins Evolutionsgesetz eine neue Beweischance.

Die Revolution der damaligen DDR-Hälfte des deutschen Volkes verlief 1989 nur deswegen friedlich, weil sich eine D-Mark-Perspektive auftat. Sie bedeutete eine sofortige materielle Entschädigung und konnte eine Chance auf neuen Wohlstand glaubhaft vermitteln. Bei den jetzigen Verwerfungen steht aber keinerlei Bewährtes in Aussicht. Stattdessen greift zunehmende Hysterie um sich. Pleiten, Abschreibungen, Kursverluste erreichen die Mainstream-Medien und beschleunigen die materielle Unsicherheit. Die Politik beschwichtigt, Fachleute und Experten sind ratlos. Nur das einfache Sparervolk wird mit einer schonungslosen rationalen Einfachheit reagieren - mit der Faust, mit der Waffe.

Die Großfinanz, egal ob amerikanisch oder europäisch, wird sich wünschen, diese Geister nie gerufen zu haben. Ihre Gier nach Zins und Zinseszins wird einer gerechten Strafe zugeführt.

Eine Inflation, egal ob schleichend oder galoppierend, wird lange akzeptiert und toleriert. Inflationäre Verluste will deswegen auf lange Zeit keiner wahrhaben. Ein hoher Zahlenwert täuscht Reichtum, eine hohe Kaufsumme täuscht Wertbesitz vor. Droht eine Pleite, besteht immer noch die Chance zur Umschuldung. Versagt im Extremfall das Geld als Tauschmittel, werden Sachwerte zur nächst akzeptierten Alternative. Einer ausufernden Inflation wird also jeder durch vorausschauende Hamsterkäufe vorbeugen. Man wird seinen persönlichen 5-Jahresbedarf absichern und hätte zudem immer etwas zum Tauschen.

Eine Deflation verläuft aber entgegengesetzt. Die Geldmenge wird nicht ausgeweitet, sondern erlebt eine crashartig beschleunigte Kontraktion. Pleite folgt auf Pleite. Deswegen werden deflationäre Verluste sofort sichtbar, der Vermögensbestand verringert sich nicht nur gefühlt, sondern tatsächlich. Durch panikartige Verkaufswellen wird einerseits aufgeblähter Geldwert vernichtet und anderseits das verbliebene Geld spürbar aufgewertet. Der restliche Cashbestand bekommt eine höhere Kaufkraft.

Cash zu halten, scheint die Lösung des Deflationsproblems. Das Dumme ist nur, dass eine inflationär groß gewordene Generation ihren Vermögensbestand nur selten auf Tagesgeldkonten parkt, sondern in illiquiden Langfristverträgen gebunden hält. D.h. entweder durch Lebensversicherungen, Rentenversicherungen oder Sparverträge mehren will. Die dabei leichtgläubig hingenommene Garantie auf angeblich solide Vertragsformen wird bald eindrucksvoll widerlegt werden. Denn Banken und Versicherer machen in ihrer Profitgier dieselben Fehler wie jeder Kleinanleger und sind vor einer Totalpleite nicht gefeit. Deswegen ist zu erwarten, dass die vereinbarte Zielsumme von Sparverträgen im Crashfall zur Unternehmensabsicherung nach unten korrigiert werden wird.

Wer andererseits gar kein Vermögen hat, sondern dieses in Form von Kreditverträgen erst aufbauen und abzahlen will, ist auch vor der Deflation nicht geschützt. Die irrige Annahme, dass Immobilien grundsätzlich im Wert steigen, erlebt bereits jetzt, am Anfang der Deflationsspirale, eine erhellende Korrektur.

In der Gier nach Cash wird jeder vorstellbare Sachwert durch mehrfache Verkaufswellen im Wert gedrückt werden. Die Kreditfinanzierung der Immobilien bleibt jedoch in der inflationär entstandenen Vertragshöhe unverrückbar bestehen. Nicht nur Bargeld sondern auch Schulden werden in der Deflation aufgewertet. Jede Zwangsversteigerung wird also den abzulösenden Kredit nicht mehr vollständig egalisieren können. Es verbleibt eine Restschuld, eine Restabhängigkeit zum früheren Gläubiger. Letztlich offenbart die Deflation, dass jeder Langfristvertrag eine  Mischung aus Lüge, Täuschung und Betrug gewesen ist.

Während in einer Inflation nur die Gläubiger verlieren und alle Schuldner sich auf Dauer entschulden, ist das perfide einer Deflation derart, dass alle verlieren. Die Ungerechtigkeit trifft beide Seiten des Kredit-Schneeballsystems. Massenarbeitslosigkeit greift um sich, die Konsumnachfrage bricht ein, ganze Produktionszweige enden wegen Kundenschwund in der Insolvenz.

Ständige Berichte über Mangelversorgung und Plünderungen zermürben zudem die Menschen. Droht dann auch die eigene Grundversorgung zu zerbrechen und das eigene Tauschlager ist erschöpft, dann wird auch die letzte Vermögensbasis aufgelöst, der Kilobarren Gold oder das längst schuldenfreie Haus. Man kann seinen vor der Deflation erworbenen Vermögensstand also nur begrenzte Zeit retten, und viele werden ihn unverschuldet verlieren. 

Deswegen wird eine Deflation jedes geltende Recht und Gesetz aushebeln. Das was sich stattdessen durchsetzt, ist Darwins anarchisches Gesetz „Survival of the fittest“, sowohl körperlich als auch intellektuell. Nicht die Knappheit, sondern  vielmehr die Dringlichkeit eines Sachwertes lässt den Willen zu dessen aggressiver Beschaffung steigen.

Dass den Vermögensverlust nicht jeder so willenlos hinnimmt, dürfte klar sein. Denn wie heißt es so schön: Wie es in den Wald hineinruft, so schallt es zurück. Das heißt, dass die Rücksichtslosigkeit mit der die hart arbeitenden Kleinsparer und Häuslebauer enteignet werden, genauso rücksichtslos zurückschlagen wird. Wer seinen Vorsorgetraum verliert, wer sich selbst und seine Familie in Gefahr sieht, läuft Amok. Und solange diese Wut nicht gestoppt ist, werden Aufruhr, Rebellion und Ausnahmezustände zum normalen Alltagsszenario gehören.

Das Problem dabei ist, dass sich eine solche Welle von Anarchie eben nicht so leicht wieder stoppen lässt. Erstens weiß keiner, wie der Vermögensverlust entschädigt werden soll. Zweitens erleben die Angehörigen von Polizei und Militär im privaten Bereich dieselbe Enteignung. Warum sollen sie also weiter ihrem Staatstreueeid folgen? Und drittens warten gewisse Bevölkerungsschichten nur darauf, ihrer Wut freien Lauf zu lassen. Sie werden als „Anheizer“ die rebellierende Masse mit immer neuer Hetze überschütten und als neue „Führer“ neue Richtung geben wollen.


-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Hier eine gute Nachricht für Gartenbesitzer und Öko-Pflanzer: Es gibt ein wirksames Mittel gegen die Weichschnecken, die als Landplage über uns gekommen sind und alles wegfressen, als ob sie ein importiertes Kampfmittel sind, um den Welthunger voranzubringen. Hier ist das Mittel:

Die Norweger nennen die Schnecke 'mordersneglen', also Mörderschnecke oder 'Iberiaskogsneglen', also iberische Waldschnecke, die große Schäden in Garten und Plantage anrichtet. Dies ist sattsam bekannt, und hat in den letzten Jahren beträchtlich zugenommen. So waren diese Dinger auch in Lensvika eine Plage. Aber man hat dort jetzt ein 'Raubtier' gefunden, das seine Aufgabe ernstnimmt. - Wir waren so geplagt von den Schnecken, daß wir wirklich Ernteschäden befürchten mußten, erzählt die Erdbeerbäuerin May Peggy Sterten Stokke. Und im Internet fand sie dasjenige Geschöpf, das der größte Feind dieser Schnecken ist. Sie las dort, daß die MOSCHUSENTE sich mit diesen Schnecken versorgt, sobald sie dazu Gelegenheit hat. Die Moschusente kommt ursprünglich aus Südamerika. Der robuste Vogel wird leicht zahm, er hält sich beim Haus, und die Enten waren effektive Schneckenjäger, seit diese im Juni auf den Hof kamen. - Wir sehen keine einzige Schnecke mehr, wo sich die Enten aufhalten, weder hier noch beim Nachbarn, sagt Frau Stokke und hofft, daß ihr Tip Schule macht.
Damit wäre diese Frage also  grundsätzlich geklärt. Als nächstes wird ein Mittel gegen 'Heuschrecken' benötigt; diese scheint es auch nur noch in der Finanzwelt zu geben, sie sind aber noch lästiger als die Schnecken. Sollten diese aber nicht von ungefähr gekommen sein und so dramatisch zugenommen haben, dann kann ich mir vorstellen, daß sehr bald das willfährige Friedrich- Blöffler-Institut die 'Vogelgrippe' konstatieren wird mit anschließendem Enten-Völkermord. Es werden nämlich nicht nur Finanzmittel vernichtet, sondern auch alle hoffnungsvollen Betriebe, die etwas mit der Ernährung der Bevölkerung zu tun haben. Es gibt keine Nutztierart, für die nicht bereits die passende 'Pest' oder 'Grippe' oder was sonst noch, erfunden wurde, um den Bestand nachhaltig und restlos zu vernichten. Für diese massive Beihilfe zum Verhungern wird sich das Volk bei den 'Virenerfindern' und 'Keulungsanordnern' später sicher noch ganz speziell bedanken. Ob das 'Keulen' dabei einen Bedeutungswandel erfährt, bleibt abzuwarten.
-------------------------------------------------------------------------------------

Nur fürsorglich zur Beweissicherung: Hier ist Haiders Wagen nach seinem 'Unfall'. Erinnert irgendwie an das Gefährt von Herhausen, nachdem ihm ein 'Mißgeschick' passiert war. Auf Anhieb scheint zu sehen, daß eine konzentrierte Gewalteinwirkung auf den Bereich des Fahrers stattfand, und zwar von oben; alle anderen Schäden sind nur sekundär:

http://www.dagbladet.no/nyheter/2008/10/11/549927.html








Bild im 'Daily Telegraph' mit der merkwürdigen Beule genau über dem Fahrersitz:





Dazu noch das hier:

Betreff: aus dem Verkehr gezogen!
heute erhalten:

#34 Bobby23
2008-10-1112:19:20 So den Haider haben sie jetzt auch a la Möllemann umgelegt. Es ist unmöglich auf der Landstraße in einem angeschnallten VW Phaeton zu sterben bei 10 Airbags 2500km Eigengewicht und Allrad. Möge seine Seele in Frieden ruhen! Einer der wenigen die in Europa den Mut gefunden haben vieles offen anzusprechen.

vom tod haiders werden sie gehört haben. möglich, dass da einer dran gedreht hat. immerhin hat der mann einen hochsicherheitswagen gefahren - in so einem gefährt zerfetzt (zeugenaussagen. ein arm soll quasi abgetrennt gewesen sein) es einen nicht, es sei denn,  der wagen fliegt ihnen von INNEN um die ohren. dazu schienen die ersten tv-bilder zu passen, die ein riesenloch in der windschutzscheibe zeigten, mit jeder menge glas draussen.

die in zwei parteien gespaltenen nationalfreiheitlichen haben vor 10 tagen die österreichischen bundeswahlen gewonnen.

jetzt, drei tage nach der wiederannäherung von bzö/fpö und vor dem hintergrund der laufenden koalitionsgespräche wärs interessant zu wissen, ob österreich vor einer abnabelung von der eu stand. die spö jedenfalls ließ die koalition platzen, weil sie eine volksbefragung nach dem vorbild irlands das wort redete. was haider schon seit eh und je forderte. ein "nein" der österreicher und eine wieder-verselbständigung wiens hätte weitreichenste folgen für die europä ische union als ganzes gehabt.

so mögen spuren des "autounfalls" durchaus nach brüssel führen.

ich frag mich auch, warum haider scheinbar nicht einmal den versuch gemacht hat, zu bremsen. er war auf einer 50er zone unterwegs. sooo schnell kann er eigentlich gar nicht gewesen sein, daß er keine zeit mehr für einen "abfangversuch" fand.

es erscheint auf den ersten blick auch unverständlich, daß er die kontrolle über seinen wagen überhaupt verlor. die straße geht fast pfeilgerade "one way"

Betreff: aus dem verkehr gezogen?
Auf dem Internetportal PI-News munkelt man inzwischen über eine merkwürdige Delle im Dach des Haider-Fahrzeugs. (siehe Anlage) So heißt es dort: "Es überrascht, dass der Überschlag eines VW-Phaeton, immerhin eines der sichersten Fahrzeuge der Welt, vergleichbar mit der Mercedes S-Klasse, durch einen Überschlag auf einer Böschung, dazu bei den in einer geschlossenen Ortschaft und kurviger Straße denkbaren Geschwindigkeiten, eine solche Verformungsenergie freisetzt, wie sie auf dem ersten Bild von Jörg Haiders Fahrzeug zu erkennen ist. Tatsächlich zeigt das Bild bei genauem Hinsehen eine punktförmig konzentrierte Einwirkung, unglücklicherweise genau über dem Fahrersitz.
Es handelt sich um eine etwa fußballgroße nahezu kreisförmige Beule, die mit hoher Energie entstanden sein muss. Unterhalb dieser Einschlagstelle - und nur dort - wurde das Autodach in den Innenraum gedrückt und der Stoffhimmel aufgerissen. Dies ist zweifellos die Ursache für die beschriebenen tödlichen Verletzungen Haiders im Kopf- und Brustbereich. Die Energieeinwirkung an diesem Punkt war so groß, dass auf der Fahrerseite beide stabilen Türen herausgedrückt und die Türholme nach außen gebogen wurden. Der übrige Innenraum des Fahrzeugs weist dagegen tatsächlich kaum Beeinträchtigungen auf, gerade so, wie man es nach einem Überschlag dieser Fahrzeugklasse erwarten kann. Wer hinten oder auf dem Beifahrer sitz gesessen hätte, hätte den Unfall vermutlich fast unverletzt überlebt."

1. Der Kärntner Landeshauptmann war am frühen Samstagmorgen nach einer Veranstaltung allein mit seinem Dienstwagen auf dem Weg nach Hause gewesen. Haider habe um kurz nach ein Uhr morgens auf der Loiblpass-Bundesstraße ein anderes Auto überholt, berichtete die Polizei. Dabei sei er mit seinem Wagen von der Straße abgekommen und habe einen Betonpfeiler gerammt. Anschließend habe sich das Auto überschlagen. Haider starb an schwersten Verletzungen im Kopf- und Brustbereich noch vor Eintreffen der Rettungskräfte.

2.  - der Unfall passierte in einer Ortschaft, und um nen Phaeton (evtl sogar gepanzert?) so zu zerlegen bedarf es schon...

Beide Türen weggerissen, der VW Phaeton völlig zerstört. Am Steuer eingeklemmt: Der Lenker mit schwersten Kopf- und Brustverletzungen - wahrscheinlich war auch die Halswirbelsäule gebrochen; der linke Arm war fast abgetrennt. Weil noch der Funken einer Überlebenschance bestand, ordnete die Notärztin die Einlieferung ins LKH Klagenfurt an. Doch als der Unfalllenker dort eintraf, war er bereits tot.
Landeshauptmann Jörg Haider starb Samstagfrüh gegen 1.30 Uhr im Alter von 58 Jahren.

Der Kärntner Landeshauptmann hatte dieses Wochenende ganz für seine Familie reserviert. Alle zusammen wollten den 90. Geburtstag von Haiders Mutter feiern.
Seinen letzten Termin absolvierte Jörg Haider am Abend in Velden, wo ein neues Gesellschaftsmagazin vorgestellt wurde. Etwa eine halbe Stunde nach Mitternacht verabschiedete sich der Landeshauptmann: "Fahr nach Hause, du hast frei", sagte er noch zuseinem Chauffeur Friedl Schager.

·         » Chronologie: Jörg Haiders Karriere

Pressekonferenz

"Ich habe ihn am Abend in Velden noch zum Auto gebracht und mich verabschiedet", sagt sein engster Vertrauter Stefan Petzner bei der Pressekonferenz Samstagvormittag, während ihm die Tränen über die Wangen laufen und seine Stimme mehrmals bricht. Jörg Haider stieg in seinen Dienstwagen, einen dunklen VW Phaeton, und fuhr nach Hause, Richtung Bärental.

·         » Bilder: Der Wagen, in dem Haider den Tod fand

Der UnfallwagenAn der Stadtgrenze von Klagenfurt überholte der Politiker das Auto einer 37-jährigen Klagenfurterin: "Kurz nach dem Überholen sah ich eine Staubwolke und dann stand der Wagen auch schon quer über die Straße", gab die Frau bei der Polizei an. Was passierte, schildert Klagenfurts Polizeidirektor Ernst Friessnegger: "Der Pkw kam rechts von der Fahrbahn ab, touchierte einige Plastikleitpflöcke, prallte gegen ein Verkehrszeichen und einen Wegweiser. Danach geriet der Wagen auf die Böschung, prallte gegen einen Gartenzaun, einen Betonsockel und einen Hydranten. Der Wagen überschlug sich und kam nach 36 Metern auf den Rädern quer über die Fahrbahn zum Stillstand."

·         » Bilder: Haiders umstrittenste Sager

Gutachten

So klar der Unfallhergang ist, so unklar ist noch die Ursache. Die Staatsanwaltschaft verfügte die Beschlagnahmung des Wracks, ein Sachverständiger wird es untersuchen. Jörg Haider war angeschnallt. Zum Unfallzeitpunkt herrschte dichter Nebel. Noch am Vormittag wurde an der Unglücksstelle ein Ortsaugenschein durchgeführt.

Egon Rutter, bei dessen Magazin-Präsentation Jörg Haider Freitagabend trotz anfänglicher Absage war, berichtet von den letzten Stunden: "Alle haben sich sehr über sein Kommen gefreut. Er ist von Tisch zu Tisch gegangen, hat geplaudert und sich prächtig amüsiert. Aber er hat keinen Alkohol getrunken." Polizeisprecher Gottlieb Türk: "Bei tödlichen Unfällen wird keine Blutabnahme durchgeführt, es sei denn, es sind weitere Menschen beteiligt. Dann kann das Gericht eine solche Untersuchung anordnen. Dafür muss aber die Zustimmung der Familie eingeholt werden."

Vor der Landesregierung in Klagenfurt legen weinende Menschen Blumen und Kerzen nieder, im Haus fallen einander die Menschen in die Arme, weinen hemmungslos, versuchen gar nicht, ihre Gefühle zu verbergen. In der ganzen Stadt, ja, im gesamten Land ist die Stimmung tief bedrückt.

LHStv. Gerhard Dörfler drückt es so aus: "In Kärnten ist die Sonne vom Himmel gefallen. Ich frage mich ständig: 'Jörg, wann kommst du wieder zur Tür herein?'" Haider sei davon beseelt gewesen, dieses Land umzugestalten, für die Menschen besser und schöner zu machen: "Ich bedanke mich bei ihm im Namen des Landes."

Stefan Petzner kann die Tränen nicht zurückhalten: "Er war aufgeschlossen, hilfsbereit, offen, intelligent, gutmütig und immer gut gelaunt - er war mein Lebensmensch und bester Freund. Er hat die Menschen geliebt, wie auch sie ihn geliebt haben und ich ihn geliebt habe. Ich danke dir für alles, Jörg, wo immer du auch bist."

BZÖ-Bundesgeschäftsführer Manfred Stromberger sagt: "Es ist eine Katastrophe für alle. Wir haben nicht nur unseren Parteiobmann verloren, sondern auch unser Vorbild und den liebsten Freund. Alle sind in Tränen aufgelöst."

·         » Lesermeinung: Wie wird Ihnen Jörg Haider in Erinnerung bleiben?

Artikel vom 11.10.2008 17:43 | KURIER |



12. Oktober 2008 - Existenzielles Grundwissen:

Die Geheimnisse der US-Notenbank

von Wolfgang Freisleben, Wien

Entgegen dem allgemeinen Glauben ist die amerikanische «Zentralbank» in Wahrheit eine Geldmaschine für ein privates Bankenkartell, das um so mehr verdient, je höher die Zinsen sind. So nebenbei druckt es billig US-Dollar-Noten und verkauft sie teuer weiter.
Immer wieder steht die «Federal Reserve» beziehungsweise «amerikanische Notenbank» ? gemeinhin als «FED» bezeichnet ? im Blickpunkt, wenn die internationale Finanzwelt gespannt darauf wartet, ob sie die Zinsen verändert oder nicht.
Das Kürzel steht für «Board of Governors of the Federal Reserve System», also die Konferenz der Gouverneure des 93 Jahre alten amerikanischen «Federal Reserve Systems». Darunter ist nicht eine staatliche Nationalbank im herkömmlichen Sinn zu verstehen, sondern ein Zusammenschluss von zunächst fünf und heute zwölf regionalen, über die USA verstreuten Privatbanken, die jeweils den Namen Federal Reserve Bank tragen dürfen und von denen nur ein kleiner Zirkel von Eingeweihten weiss, wem sie gehören. Nur eines ist sicher: Sie gehören nicht dem Staat. Dennoch üben sie die Funktion einer staatlichen Nationalbank aus. Ihre Willensbildung findet im Federal Reserve Board statt, den der Präsident nach aussen repräsentiert und dessen Sitzungen in Washington in einem eigenen, entsprechend imposant gestalteten historischen Gebäude stattfinden. Die wichtigste dieses exklusiven Zirkels von Privatbanken ist die Federal Reserve Bank of New York, die den riesigen Finanzplatz New York kontrolliert.

Privilegien für eine Geldmaschine

Dieses private Bankenkartell verfügt über unglaubliche Privilegien, von denen drei besonders hervorstechen:
?    Mit dem Druck von amerikanischen US-Dollar-Banknoten verwandelt die FED zu minimalen Kosten wertloses Papier in US-Dollar-Noten und leiht diese gegen Schuldverschreibungen an die USA (sowie inzwischen auch an weitere Staaten) und andere Banken. So hat das Kartell im Lauf seiner Geschichte aus dem Nichts Billionen von Forderungen geschaffen, für die es permanent Zinsen kassiert, was einen immerwährenden jährlichen Profit in unvorstellbaren Milliardenhöhen sichert. Dadurch muss sich so nebenbei keine amerikanische Regierung Sorgen um das Staatsdefizit machen, solange die Herren in Nadelstreifen auf der Seite der Regierung stehen und bei Bedarf ? wie gegenwärtig in der Ära Bush zur Finanzierung der Kriege ? jederzeit die Druckerpresse in Gang setzen.
?    Mit dem Zinsprivileg setzt die FED die Höhe der Zinsen selber fest, und es ist einsichtig, dass sie grösstes Interesse daran hat, möglichst hohe Zinsen zu kassieren. Daher reizt sie die Zinshöhe möglichst oft bis zum äussersten aus und verursacht periodisch damit Krisen ? dies ist derzeit der Fall ?, um danach brav als Retter in der Not aufzutreten. Mit den Zinsen wird permanent Kaufkraft von den amerikanischen Bürgern abgeschöpft und zu den FED-Bankiers umverteilt: über Kreditzinsen ebenso wie über die Steuern, die als Zinsen für die riesige Staatsschuld zur FED umgeleitet werden. Mit den ständigen Zinsänderungen verändert die FED daher die Rahmenbedingungen für die grösste Volkswirtschaft der Erde und deren wichtigste Aktienbörse an der New Yorker Wall Street, die als weltweite Leitbörse Signalwirkung für die restlichen Börsen der Welt hat.
?    Um Bankenkrisen wieder stabilisieren zu können, verwaltet die FED Geldreserven ihrer Mitgliedsbanken (die mit 6% pro Jahr verzinst werden), die sie dem Bankensystem bei Bedarf zur Abwehr dieser Krise wieder zur Verfügung stellt. Derzeit ist die FED bemüht, eine weltweite Finanzkrise im Zuge des Crashs im System der amerikanischen Immobilienfinanzierer durch wiederholte Liquiditätszufuhr an die Banken abzuwenden. Da viele US-lmmobilienbanken klugerweise ihre Kreditforderungen zu Wertpapieren gebündelt und ihre Probleme damit an Banken in Europa weitergereicht haben, kamen dadurch auch europäische Banken ins Trudeln.
Doch die FED beziehungsweise ihr früherer Präsident Alan Greenspan hat diese Krise selber provoziert. Denn mit den raschen und geradezu dramatischen Zinssenkungen (nach bis auf 6% völlig überzogenen Leitzinsen) und einer damit verbundenen übermässigen Liquiditätsversorgung der US-Wirtschaft, hatte Greenspan ab 3. Januar 2001 versucht, den gröss­ten Kurssturz an den Börsen seit 50 Jahren zu stabilisieren. Per 25. Juni 2003 hatten die Leitzinsen mit 1% ihr tiefstes Niveau erreicht, was den Banken die Möglichkeit gab, extrem niedrig verzinste Kredite zu vergeben. Dadurch wurden viele Familien in eine «Kreditfalle» gelockt und zu Hauskäufen auf Kredit animiert, die sie sich nur unter den Bedingungen der niedrigen Zinsen leisten konnten.

Krise von der FED provoziert

Ab dem Ende des Zinssenkungszyklus hatte Greenspan ein Problem provoziert, das lawinenartig allmählich immer grösser wurde. Denn ab 30. Juni 2004 erhöhte die FED bis zum 29. Juni 2006 die Leitzinsen zwölf Mal um jeweils 0,25 Prozentpunkte bis auf 5,25%. Diese sind somit jetzt um 525% höher als vor 4 Jahren! Dementsprechend stiegen auch die Zinsen für Immobilienkredite und erreichten ein Niveau, das sich immer mehr Familien nicht mehr leisten können. Da die Sparquote in den USA derzeit negativ ist, die breite Bevölkerung also vorwiegend auf Pump lebt, und Sparbücher kaum eine Rolle spielen, weitet sich die Krise aus. Seit nun ab dem Vorjahr immer mehr Immobilienfinanzierer analog zu ihren Kunden in Zahlungsverzug bei anderen Banken gerieten und Konkurs anmeldeten, war die Krise perfekt und erreichte im August 2007 einen dramatischen Höhepunkt, den die FED und die europäische Notenbank EZB nur mehr durch mehrere Liquiditätsspritzen in das Bankensystem stabilisieren konnten.
Die Liquiditätskrise der Banken hat sich natürlich sofort auf die Börsen übertragen, die generell auf die Zinsbewegungen der FED äusserst sensibel reagieren. Denn steigende Zinsen machen festverzinsliche Wertpapiere als Konkurrenz zu Aktien attraktiver, bremsen die Wirtschaft, sind daher immer Gift für die Börsen und zwingen die Aktienkurse nach unten. So begann der September 2007.

Die Motive der FED-Banken

Um Vorgangsweise und Motive der FED, die manchmal durchaus dubios erscheinen, zu verstehen, ist ein Blick auf die Entstehungsgeschichte hilfreich.
Der Vorschlag zur Etablierung einer Zentralbank stammte von dem deutschen Bankier Paul Warburg. Die durch den Bankrott der Knickerbocker Trust Co. und die bedrohliche Lage der Trust Company of America im Herbst 1907 ausgelöste schwere Finanz- und Bankenkrise riss 243 Banken in den Abgrund, weil es keine Institution gab, die ihnen temporär Geld zur Überwindung ihrer Zahlungsschwierigkeiten zur Verfügung gestellt hätte. Zufällig war diese Krise wenige Monate zuvor von dem Bankier John Pierpont Morgan in einer Rede vor der New Yorker Handelskammer angekündigt worden, verbunden mit dem Ruf nach einer Zentralbank. Die Krise eignete sich bestens zur Unterstützung dieser Forderung. Morgan sollte später bei deren Umsetzung im Hintergrund eine wesentliche Rolle spielen.
Ursprünglich Teilhaber des Bankhauses Warburg in Hamburg, hatte Paul Warburg 1893 während eines Aufenthalts in den USA die Tochter von Salomon Loeb vom New Yorker Bankhaus Kuhn, Loeb & Co. geheiratet, der ihn und seinen Bruder Felix 1902 als Partner in die Bank (1977 zu Lehman Bro­thers fusioniert) holte.
Von der Kuhn-Loeb-Bank grosszügig mit einem Jahressalär von 500 000 US-Dollar ausgestattet, war Paul Warburg nach der Bankenkrise sechs Jahre ausschliesslich damit beschäftigt, eine «Bankreform» mit Einrichtung einer Zentralbank nach Vorbild der Bank of England (die damals noch privaten Bankiers gehörte) zu propagieren und vorzubereiten. Dabei wurde er von Senator Nelson D. Aldrich unterstützt, dem Schwiegervater des ersten amerikanischen Milliardenerben John D. Rockefeller junior, der wiederum als der politische Steigbügelhalter des Bankiers J. P. Morgan in den amerikanischen Kongress bekannt wurde.

Verschwörung im Jagdclub auf Jekyll-lsland

Im November 1910 begab sich schliesslich eine handverlesene Gruppe unter dem Vorwand eines Jagdausfluges in einem Eisenbahnwaggon mit zugezogenen Gardinen in den Jagdclub des Bankiers J. P. Morgan auf Jekyll-Island in Georgia. Auf diesem später als Verschwörung bezeichneten geheimen Treffen gingen Paul Warburg (als Vertreter von Kuhn-Loeb und anderen Banken) und je zwei führende Bankiers von J. P. Morgan (die auch die Interessen der Rothschild-Gruppe wahrzunehmen hatten) und der Rockefeller-Gruppe Senator Aldrich zur Hand, um binnen neun Tagen eine Gesetzesvorlage zu texten, die der überaus eitle Republikaner unbedingt unter seinem Namen in den Kongress einbringen wollte. Anstelle einer Zentralbank war darin aber nur von einer privaten nationalen Reserve-Gesellschaft mit mehreren über Amerika verstreuten Repräsentanzen die Rede, bei denen Geldinstitute, die sich freiwillig anschlossen, Geldreserven für Krisenfälle hinterlegen sollten. Wegen seiner bekannten Verbindungen zum Finanz- und Börsenzentrum an der New Yorker Wall Street scheiterte Aldrich, weil die Mehrheit der misstrauischen Abgeordneten darin zu Recht einen Plan sah, einem kleinen Kreis von mächtigen und untereinander verbundenen Bankiers eine dominierende Stellung und damit enorme Profitmöglichkeiten innerhalb der amerikanischen Wirtschaft zu sichern.
Natürlich liessen sich die Wall Street-Haie nicht so schnell entmutigen und nützten die Präsidentschaftswahlen 1912, um den demokratischen Kandidaten Woodrow Wilson mit üppigen Geldspenden ins Präsidentenamt zu hieven. Nach aussen gab er sich im Wahlkampf noch als Gegner des «Wall-Street-Money-Trusts» und versprach dem Volk ein Geldsystem, das frei von der Herrschaft der internationalen Bankiers der Wall Street sein sollte. Tatsächlich wurde das Zentralbank-Konzept aber von jener Gruppe eingefädelt, die ihrer Macht beraubt zu werden schien.
Die Schiffs, Warburgs, Kahns, Rockefellers und Morgans hatten jedenfalls auf das richtige Pferd gesetzt. Unter dem verharmlosenden Titel «Federal Reserve Act», der angeblich den Wall-Street-Plan einer Zentralbank zunichte machte, schleusten sie die geringfügig umformulierte Gesetzesvorlage von Jekyll-Island über willige Abgeordnete der demokratischen Fraktion mit Unterstützung von Präsident Wilson am 23. Dezember 1913 zur Abstimmung in den Kongress, als viele ahnungslose Abgeordnete bereits ihren Weihnachtsurlaub angetreten hatten und kaum jemand die Gesetzesvorlage zuvor auch tatsächlich gelesen hatte.

Das gigantischste Kartell auf Erden

Die wenigen Abgeordneten, die das üble Spiel durchschauten, fanden kaum Gehör. Der Konservative Henry Cabot Lodge sen. prophezeite in weiser Voraussicht «eine gewaltige Inflation der Zahlungsmittel» und dass «die Goldwährung in einer Flut von nicht einlösbarer Papierwährung» ertrinken werde. Nach der Abstimmung sagte Charles A. Lindberg sen., der Vater des berühmten Fliegers, vor dem Kongress: «Dieses Gesetz etabliert das gigantischste Kartell auf Erden [?], dadurch wird die unsichtbare Regierung der Geldmacht legalisiert sein [?]. Dies ist die verkleidete Aldrich-Gesetzesvorlage [?]. Das neue Gesetz wird Inflation erzeugen, wann immer das Kartell die Inflation wünscht [?].»
Lindberg sollte Recht behalten, wie sich am Beispiel des «Dollar-Privilegs» leicht erkennen lässt. Auch vor der Einrichtung des Notenbank-Systems hatten private Banken Geldscheine gedruckt. In den 1860er Jahren hatte es noch 8000 verschiedene Banknoten gegeben, die von privaten «State Banks» mit besonderer Genehmigung des Staates ausgegeben wurden. Ab 1880 durften noch 2000 Banken eigene Banknoten herausgeben. Ab 1914 aber war es nur mehr das privilegierte Dutzend.
Als der amerikanische Präsident Abraham Lincoln zur Finanzierung des Bürgerkriegs 1861 Geld benötigte und ihm die Kredite der Rothschild-Banken, der traditionellen Kriegs-Financiers, zu teuer waren, unterlief er das Privileg der privaten Banken und liess staatliche Dollarnoten drucken ? den «Greenback». Diese verwegene Tat sollte Lincoln nicht lange überleben. 1865 wurde er von einem Einzeltäter erschossen, der seinerseits auf der Flucht gleichfalls erschossen wurde. Lincolns Nachfolger Andrew Johnson stellte aus unerfindlichen Gründen die Banknotenproduktion ein.
Der nächste Präsident, der das Geldmonopol wieder dem Staat unterordnen wollte, war John F. Kennedy. Davor war die Bank of England, die eigentlich Vorbild für die Zentralbank in den USA hätte sein sollen, bereits 1946 verstaatlicht worden.

Kennedy wollte FED entmachten

Wenige Monate vor seiner Ermordung soll John F. Kennedy laut Aussage einer Zeugin von seinem Vater Joseph Kennedy im Oval Office des Weissen Hauses angeschrieen worden sein: «Wenn du das tust, bringen sie dich um!» Doch der Präsident liess sich von seinem Plan nicht abbringen. Am 4. Juni 1963 unterzeichnete er die «Executive Order Number 111 110», mit der er die frühere «Executive Order Number 10289» ausser Kraft setzte, die Herstellung von Banknoten wieder in die Gewalt des Staates zurückbrachte und damit das exklusive Kartell der Privatbanken weitgehend entmachtete. Als bereits rund 4 Milliarden US-Dollar kleine Noten unter der Bezeichnung «United States Notes» der Geldzirkulation zugeführt worden waren und in der Staatsdruckerei grössere Noten auf die Auslieferungen warteten, wurde Kennedy am 22. November 1963, also 100 Jahre nach Lincoln, ebenso von einem Einzeltäter erschossen, der seinerseits gleichfalls erschossen wurde. Sein Nachfolger hiess Lyndon B. Johnson. Auch dieser stellte aus unerfindlichen Gründen die Banknotenproduktion ein. Die zwölf Federal-Reserve-Banken liessen die Kennedy-Scheine umgehend aus dem Verkehr ziehen und gegen ihr eigenes Schuldgeld austauschen.
Mit dem Monopol zur unbegrenzten Geld-Produktion verfügt das Banken-Kartell des Federal Reserve Systems über eine gigantische Geldmaschine, mit der es Jahr für Jahr prächtig verdient. Wer dahintersteht, ist ein streng gehütetes Geheimnis. Denn es muss unterschieden werden zwischen den Eigentümerbanken und den einfachen Mitgliedsbanken, die Geldreserven einlegen, um notfalls damit wieder gerettet zu werden. Die Federal Reserve Bank of New York hat vor einigen Jahren wenigstens die Namen dieser «einfachen», aber ansonsten rechtlosen Mitgliedsbanken veröffentlicht. Diese erhalten eine jährliche Verzinsung von 6% auf ihre Einlagen. Doch die Höhe ihrer Anteile wird ebenso geheimgehalten wie die Eigentümer der anfangs nur drei, heute elf weiteren regionalen Federal-Reserve-Banken.

Vorwürfe nach dem Börsenkrach 1929

Den ihm angebotenen ersten Vorsitz des Federal Reserve Board lehnte Paul Warburg als eben erst (1910) eingebürgerter deutscher Jude mit unüberhörbarem deutschem Akzent knapp vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs gegen Deutschland ab. Er wurde jedoch Mitglied des Aufsichtsrates wie auch des mächtigen Council on Foreign Relations, das bis heute als Brutstätte amerikanischer Spitzenpolitiker und FED-Banker gilt.
Seine jahrelange Bemühung um die Gründung des amerikanischen Notenbank-Systems brachte ihm indes nicht nur Geld und Ehre in der Hochfinanz ein, sondern auch die schlimmste Erfahrung seines Lebens. Er forderte 1928 vergebens eine Beschränkung des Geldumlaufs, um die an den Goldrausch von einst erinnernde Spekulation an der Börse zu bremsen. Doch die wenigsten wollten auf ihn hören und nannten ihn «Kassandra der Wall Street». Nach dem Börsenkrach im Oktober 1929 wurde er zur Zielscheibe von Leuten, die ihr Vermögen verloren hatten. Gerüchte, Broschüren und Artikel bezeichneten ihn, der versucht hatte, Finanzkatastrophen vorzubeugen, als den «unamerikanischen Urheber» der damaligen Börsenpanik. Formulierungen wie «Paul Warburg stundete mit seiner Bande das Federal Reserve System, um Amerikas Finanzen in jüdische Hand zu bringen und Amerika bis zum Zusammenbruch auszusaugen» waren an der Tagesordnung und setzten sich in Legenden bis lange nach dem Zweiten Weltkrieg fort. Verbittert über die Angriffe starb er 1932.
Doch auch nach Warburg entstanden immer wieder wirtschaftliche Rezessionen und Kursstürze an der New Yorker Börse (mit gleichartigen Auswirkungen auf alle übrigen Weltbörsen), denen Zinserhöhungen des Federal Reserve System vorangegangen waren: 1936?1937 fielen die Aktienkurse um 50%, 1948 um 16%, 1953 um 13%, 1956 um 13%, 1957 um 19%, 1960 um 17%, 1966 um 25%, 1970 um 25%. Später folgten der Börsen-Crash im Oktober 1987, Kursstürze 1990, 1992, 1998 und zuletzt die schwere Baisse vom April 2000 bis März 2003 sowie die aktuelle Krise im August/September 2007, deren Auswirkungen ungewiss sind.
Heute wird kolportiert ? aber offiziell nicht bestätigt ?, dass die Rockefeller-Bankengruppe gegenwärtig 22% der Aktien der Federal Reserve Bank of New York und 53% der Anteile am gesamten Federal Reserve System hält. Die Bank of Japan als grösster Käufer von US-Staatsanleihen hält angeblich 8%. Den rein amerikanischen Banken insgesamt werden Anteile von 66%, den alten europäischen Bankhäusern 26% (darunter 10% Rothschild-Banken) zugeschrieben. ?

Quelle: International III/2007

-----------------------------------------------------------------------------------------

Klare Worte von Helmut Böttiger

Geldmittel, Machtmittel
Von Helmut Böttiger

Wer mit der Nase an eine Wand stößt, sollte einige Schritte zurücktreten, wenn er
nicht mit dem Kopf durch die Wand will - was in den meisten Fällen dem Kopf mehr
schadet als der Wand. Nur mit Abstand läßt sich ein Weg finden. Soll es ein
zielgerichteter sein, oder einer, der immer nur weiter führt, wie der Weg des Esels
eines altorientalischen Wasserhebewerks.
Sind wir nicht alle an eine Wand gestoßen, an die Wand der sogenannten Finanzkrise?
Der Spatz sprach davon seit nun mehr neun Jahren. Ihm war klar, daß die Krise
kommen mußte und weshalb. Wie in Max Frischs "Biedermann und die Brandstifter"
sah er, wie Kanister um Kanister Benzin ins Haus der Wirtschaft getragen wurde.
Aber dem Spatz war auch klar, daß keine Krise vom Himmel fällt. Krisen werden
gemacht. Nicht von dummen Fehlermachern, sondern von gerissenen Nutznießern.
Damit stellt sich die Frage: Aus welchem Grund und aus welchem Grund gerade die,
vor der wir stehen? Keine Frage ist, wer sie macht. Als Geldkrise kann sie nur von
denen gemacht werden, die das Geld machen, und das sind nicht die Staaten und
ihre Zentralbanken - auch wenn das allgemein behauptet wird, und gerade jetzt
wieder besonders laut von den Verfechtern der Neoliberalen Marktanbeter. Wenn also
auch klar ist, wer die Krise macht - also im Bild - das Benzin zur Verfügung stellt, ist
völlig unklar, wer die Zündhölzer in Händen hält und was mit dem Feuer erreicht
werden soll.
Um hier klarer zu sehen, sollte man die Rolle des Geldes bedenken. Warum stoßen
wir anscheinend auf eine Wand? Und warum scheint die Mehrheit der anerkannten
Politiker und derer, die sich von ihnen vertreten fühlen, bereit zu sein, den
Fehlspekulanten Milliarden hinterher zu werfen. Man hofft nicht, daß Ganoven, die
das ganze Spekulationsspektakel angerichtet haben, es auch noch "in Ordnung"
bringen, wenn man bei Sinnen ist. Warum läßt man sie nicht hinten runterrutschen
und versucht einen Neuanfang oder rettet mit dem Geld direkt das, was zu retten
wäre, z.B. die viel beschworenen kleinen Sparer? Hinter der Absurdität der
"Rettungspakete" steckt viel Sympathie, wie: Mein Geld liegt auf der Bank, vielleicht
läßt es sich dort doch retten. Dann sind da noch die institutionellen Anleger. Sind das
nicht die Verwalter meiner Altersversorgung, meiner Krankenkasse oder sonstiger
Versicherungen, in die ich eingezahlt hatte, als ich noch konnte, damit ich den Schutz
genieße, wenn ich ihn brauche. Doch das Geld ist längst verspielt, weil das, wofür es
dasein sollte, nicht vorhanden ist, nicht produziert wurde. Hier beginnt nämlich das
Mißverständnis. Geld hat eine unterschiedliche Bedeutung für den, der darauf
angewiesen ist, um zu überleben, und für den, der es reichlich in Händen hält, ohne
darauf angewiesen zu sein, der aber weiß, daß andere, die meisten, es sind.
Wenn ich oder Sie an Geld denken und wir uns vorstellen, es ist weg, bekommen wir
die Panik: Wo von sollen wir morgen leben? Herrn Buffet oder Bill Gates kommen
solche Überlegungen nicht. Wenn der sich ein Haus für 35 oder 500 Mio. Dollar zulegt,
macht das für ihn keinen Unterschied mehr. Ein tolles Auto, eine Jacht - was soll's.
Ihnen wäre längst die Idee kommen, warum eine weitere Milliarde zu den Milliarden
zu legen, die sie schon haben, wenn da nicht vielleicht ein sportlicher Ehrgeiz wäre:
Ich habe mehr auf mein Konto gebracht als alle anderen, oder eher phlegmatisch, es
fließt inzwischen von alleine, warum sollte ich den Zustrom bremsen. Interessanter
wäre da der britische Lord im zerknitterten Anzug, der mit dem Fahrrad ins Oberhaus
fährt, weil er es sich leisten kann. Für ihn ist vor allem interessant, daß wir so
panikartig auf Geld angewiesen sind. Nicht, daß der nicht auch zu leben und Geld
auszugeben wüßte. Aber das Interessante am Geld ist für ihn die Abhängigkeit der
anderen. Solche "Lords" sitzen mit und ohne Titel oder mit bekanntem oder
unbekanntem Namen nicht nur in Oberhäusern oder Senaten. Vermehrt trifft man sie
in den obersten Vorstandsetagen der Großbanken und in den Nebenzimmern ihrer
und der militärischen "Think-Tanks", dort wo die Pläne geschmiedet werden und die
sich die jeweils geeignetsten, "demokratischen" Politiker auswählen oder kaufen.
Wenn eine Krise gemacht wird, dann vorwiegend, um gerade die Panik anzuheizen
und auszunutzen. Da springen dann viele "Cleverle" auf den Zug, um die von den
Herrn gewünschte Stimmung aufzupeppen und Ihnen dies oder das zu verkaufen:
Damit Sie Ihr Erspartes in Sicherheit bringen. Das sind die eingeplanten
Panikverstärker. Wofür wurden die Staatsfinanzen der Weimarer Republik planvoll
zerrüttet? Auf ihrem Höhepunkt 1923 wurde es offensichtlich: da kam Hitler. Seinen
Zweck, und die Voraussetzungen für ihn hatte ein Thorstein Veblen bereits 1915
analysiert und planbar gemacht (Details finden Sie bei: Guido G. Preparata,
"Conjuring Hitler: How Britain and America made the Third Reich", Pluto Press,
London 2005). Wozu diente die Krise Anfang der 1930 Jahre? Sie leitete das
Riesengeschäft "Zweiter Weltkrieg" ein. Wozu dient die jetzige Krise?
Wer kann das außer denen, die sie in Gang gebracht haben, wissen? Es gibt zwei
offensichtliche "circumstantial evidences", zwei Andeutungen aus dem Umfeld (die
nicht offensichtlichen kennen wir natürlich auch nicht). Die eine ist das Georgien-
Ossetien Unternehmen im Zusammenhang mit dem Nahost-Kreuzzug, die andere
steckt in den zur Bewältigung der Krise vorgeschlagenen Maßnahmen.
Frau Merkel forderte die USA "zu raschem Handeln" auf, als ob das nötig wäre.
Allerdings hatte sich der US-Kongreß zunächst gesträubt, den verspielten
Finanzeinlagen noch gutes Geld hinterher zu werfen (das dürfte sich bald gelegt
haben). Das aber, so das Merkel, sei von "unglaublich wichtiger Bedeutung" für
Wirtschaft und Bürger, um "Vertrauen zu bilden". Vertrauen in was? Sie ging mit
gutem Beispiel voran und zauberte, so einfach mir nichts, dir nichts, 30 Milliarden
Euro aus dem Hut, um sie der bankrotten Hypo Real Estate nachzuwerfen. Das
wiederum sei nötig, meinte Axel Weber, der Bundesbankpräsident, um "einen
Totalstillstand" des gesamten Geldsystems zu vermeiden.
Was ist der bedrohliche Stillstand? Die Banken trauen einander nicht und helfen sich
nicht mehr mit Geld aus. Geld gibt es für klamme Bankiers nur noch vom Staat. Die
LIBOR (London Interbank Offered Rate), der Zinssatz für Zwischenbank-
Aushilfskredite liegt mit 6,88% so hoch wie nie zuvor. Die EZB soll Ende September
30 Mrd. Euro zu 11% Wucherzinsen angeboten haben, und bei Banken an nur einem
Tag die Nachfragen nach 77 Mrd. Euro ausgelöst haben. Die Wechselreiter greifen vor
dem Ende zu jedem Strohhalm, der sie wenigstens noch einen Tag über Wasser hält.
Woher der Staat das Geld nimmt, will keiner wissen, weil jeder es sich denken kann.
Er nimmt es aus dem Nichts und macht aus dem vorhandenen über kurz oder lang
eben auch Nichts. Ist das gewollt?
Fragen wir nach dem "Vertrauen", das wiedergewonnen werden soll. Dieses
Vertrauen kann doch nur heißen, die Leute sollen "ihr Geld" nicht aus der Bank
abziehen und vielleicht sogar noch mehr Geld dort hinbringen. Was wäre damit
gewonnen? Nicht viel, wenn man den Kern der Krise bedenkt. Geld ist ein
Zugriffsrecht auf Teile der gesellschaftlichen Güterproduktion. Was aber regelt die
Produktion der Güter? Die hängt davon ab, mit welcher zahlungsfähigen Nachfrage
die Unternehmen auf den Gütermärkten rechnen können. Diese wiederum hängt von
zwei grundsätzlichen Verteilungsproblemen ab, nämlich von der Verteilung zwischen
Endverbrauchern und Güterhersteller insgesamt (Lohn und Kapital) und vor allem von
der Entscheidung der Unternehmen, was sie mit ihrem Kapitalgewinn machen. Lohnund
Gehaltsbezieher werden früher oder später ihr Geld in Güter eintauschen. Die
Unternehmensgewinne können realisiert werden, das heißt über Investitionen in den
Gütermarkt zurückfließen, und dadurch die Produktion solcher Güter ankurbeln, oder
sie können als sogenannte Finanzinvestments in Spielgeld der Finanzmärkte
(Wertpapiere) umgetauscht werden, dann kurbeln sie die Krise an.
Sicher hat die Spekulation auch einen minimalen Wert zum Ausgleich
disproportionaler Entwicklungen. Nur, heute ist daraus weitgehend ein Spielkasino
geworden, das heißt, den dort zirkulierenden Zahlungsmitteln entsprechen keine
Gebrauchswerte mehr, weil damit sinnvollerweise kein Produzent als zahlungsfähiger
Nachfrage rechnen konnte. Auf den Finanzmärkten masturbieren die Besitzer von
Geldüberfluß (und die es gerne wären) mit ihrem Geld. Die Finanzspritzen des
Staates, das 700-Mrd.-Dollar-Paket der USA und das noch offene der Europäer, zielen
auf die Fortsetzung dieser Masturbation, damit das Spielgeld nun nicht in die nicht
dafür hergestellten Sachwerte drängt und (bei einem Nennwert der Papierwerte von
über dem 16-Fachen des Bruttoprodukts der Welt) wie 1923 eine Hyperinflation
auslöst.
Soweit reicht die Sicht der "einfachen" Politiker. Den übergeordneten Machthabern
stellt sich die Sache etwas anders dar, sie brauchen kein Geld zum Leben, für sie ist
es wegen der Abhängigkeit der "Viel zu Vielen" ein Machtmittel. Nimmt man den
Menschen über Inflation oder sonstwie ihre mühselig erarbeiteten Ersparnis, reizt
man sie zur Wut, und nur in Wut lassen sie sich gegen andere Menschen oder zu
Kriegen aufhetzen. Das Wegnehmen besorgen die Regierungen. Diese Botschaft
verbreiten ständig, und jetzt wieder besonders, die neoliberalen Propagandisten, und
sie wird von den Wütenden nur allzu bereitwillig geglaubt. Zumal wenn sie erleben
müssen, wie ihre Regierungen den Banken faule Papiere, das heißt ihre
Spekulationsverluste abkaufen, aber für die Versorgung der Unterversorgten, der
Armen, oder für die über Konsumkredite verspielte Eigentumswohnung der scheinbar
etwas besser Gestellten kein Geld vorhanden ist, und somit natürlich auch nicht für
die "Ankurbelung" der güterproduzierenden Industrien und die Landwirtschaft (zur
Versorgung der hunderte von Millionen Hungernden auf der Welt). Damit werden die
Staaten/Regierungen genau so diskreditiert, wie Linke und Grüne zuvor "die
Industrie", die Grundlage der Versorgung der einfachen Bürger, diskreditiert und zu
ihrer Bekämpfung aufgerufen hatten. Das wird am deutlichsten, wenn sie die
Grundlage der Güterproduktion, die Kern- und Kohlekraftwerke bekämpfen, statt
über eine "vernünftige" Regelung der Güterverteilung nachzudenken, die im
Unterschied zu Verteilung durch staatliche oder großunternehmerische Bürokratien
Spielräume für Entwicklung und Eigeninitiativen von Einzelnen und Gruppen ließe.
Der Staat ist das Schutzinstrument so wie die Industrie (und die Landwirtschaft, die
über die Nahrungsmittel-Vorverarbeitung im Schlepptau der Industrie hängt) das
Versorgungsinstrument der (vom Geld abhängigen) Bürger. Dieser Schutz soll
offensichtlich abgebaut werden. Zu welchem Zweck? Hier hilft vielleicht der zweite
Hinweis weiter: Südossetien. Das Georgien-Unternehmen zeigt, wie der gesamte
Nahost-Kreuzzug, daß der Mackkinder-Plan noch immer operativ ist, das heißt der
Plan der Hintermänner der "Seemächte" zur Welteroberung. Diese Hintermänner sind
nicht "Politiker" sondern seit alters die Finanzelite, die vorrübergehend das Casino
Weltfinanzmärkte eingerichtet und bislang betrieben hatten.
Was haben solche Leute von der Welteroberung, zu der die Unterwerfung des
"Herzlandes" gehört, also neben den russischen die zentralasiatischen Republiken,
auch China, Indien und der Nahe Osten und eventuell, wenn man es nicht schon
abgeschrieben hat, auch Afrika? Nun "Herr der Welt zu sein" ist für diejenigen, die in
die Nähe dieser Möglichkeit rücken, vielleicht eine sportliche Herausforderung wie
eine Goldmedaille. So wird es uns an Hand von Figuren wie Alexander des Großen,
Cäsars, Napoleons, oder an Karikaturen wie Hitler, Stalin und Mao eingeredet.
Vielleicht ist es aber auch die Phantasie "Gott spielen zu dürfen". Nach dem "großen
Kladderadatsch" soll dann für die rund 500 Mio. Menschen, die überleben dürfen, das
Paradies auf Erden eingerichtet werden. Vielleicht denken Bill Gates und W. Buffet an
so etwas, wenn sie mit ihren Milliarden die Saatgut-Reservehaltung der Welt in
künstlichen Katakomben einer kleinen Insel nördlich von Spitzbergen finanzieren.
Was diese Leute umtreibt, bleibt uns, solange uns das ausgehende Geld panikt,
verborgen. Von der Panik könnten wir uns befreien, wenn wir unsere Geschicke
demokratisch selbst in die Hand nähmen. Aber wer will das nach der babylonischen
Sprachverwirrung schon, obwohl die zu lösende Aufgabe relativ klar ist: Sicherstellen,
daß das, was wir und unsere Biosphäre zum Leben kurz- und vor allem langfristig
brauchen, auch produziert wird. Daran war der Markt bisher nicht interessiert - er ist
ja auch nicht von dieser Welt

----------------------------------------------------------------------------------------

Und weiter: Der Bürger zahlt - wer hat das Mandat dazu erteilt? Natürlich die Spekulanten selber. Demokratie? - Selbstbedienungsladen mit passenden Horrorszenarien!

Das Geld, die Gier und der Hebel
Ein Kommentar zu der weltweiten Finanzkrise
09.10.2008
aus freace.de
Hans-Joachim Selenz
Die Börsen-Zuckungen weltweit erinnern mittlerweile an Fieberkurven eines Todkranken.
Tagesverluste im zweistelligen Prozentbereich sind keine Seltenheit. In kurzer Zeit lösten
sich Milliardenwerte in Wohlgefallen auf. Zunehmend ist Panik im Spiel. Dabei geht es
längst nicht mehr nur um die geplatzte US-Immobilienblase. Die Finanzkrise kriecht über
Grenzen und Ozeane und greift nun auch auf die Realwirtschaft über. Gründe sind
unkontrollierte Gier sowie Struktur-Defizite des globalen Finanzgebäudes. Erste Not-
Reparaturen zeigten bis dato noch keine erkennbare Wirkung. Das wird verständlich,
wenn man die fragile Statik des Gebäudes betrachtet. Die Finanzprodukte, aus denen es
erbaut ist, sind selbst vielen so genannten Finanzexperten nicht bekannt. Klaus-Peter
Müller, Ex-Commerzbank-Chef und aktueller Präsident des Bundesverbandes Deutscher
Banken, bekennt freimütig, es gäbe Finanzprodukte, die selbst er nicht verstanden habe.
Da geht es ihm wie vielen seiner Kunden. Die bangen nun um ihre sauer ersparten
Einlagen. Was war geschehen?
Um Renditen von 20 Prozent und mehr einzufahren – und zwar Jahr für Jahr – war
konventionelles Handeln mit Wertpapieren für einen modernen Banker schon lange nicht
mehr ausreichend. Zu einem der wichtigsten Werkzeuge innovativer Finanzakrobaten
entwickelte sich daher der Hebel. Mit seiner Hilfe kann man mit geringen Kräften
gewaltige Massen bewegen. Merke: "Gewaltig ist des Werkers Kraft wenn er mit dem
Hebel schafft." Mit dem Hebel erschufen die alten Ägypter bereits die Pyramiden. Der
Hebel hat die Entwicklung der Menschheit entscheidend beeinflußt. Zum Positiven. Doch
schon der antike Mensch wußte, daß man mit dem Hebel vorsichtig zu Werke gehen muß.
Läßt man ihn zur Unzeit los, teilt er schwere Schläge aus. Das kann sogar tödlich enden.
An diesem Phänomen hat sich nichts geändert. Daher ist es auch heute noch wichtig,
einen Hebel erst dann loszulassen, wenn sich die zu bewegende Masse in einer stabilen
Position befindet.
Moderne Finanzhebel wie Optionsgeschäfte ermöglichen es beispielsweise, große
Aktienmengen mit vergleichsweise geringem Kapitaleinsatz zu bewegen. Der Kunde
erwirbt dabei das Recht, Aktien an einem definierten Termin zu einem bestimmten Wert
zu kaufen oder zu verkaufen. Der finanzielle Einsatz beträgt lediglich einen Bruchteil des
Aktienwertes. Je nach Kursverlauf kann ein solches Geschäft zu hohen Gewinnen führen.
Verläuft der Kurs jedoch anders als vorgestellt, kann am Ende einer solchen Börsen-
Wette auch der Totalverlust stehen. Bei Turbo-Bankgeschäften mit Derivaten ist zudem
nicht nur für Laien die zu bewegende Finanzmasse bisweilen schwer erkennbar. Ebenso
derjenige, der den Finanzhebel final in der Hand hält. Folge globaler "Risikostreuung".
Das globale Finanzgebäude steht in der Folge auf einer Vielzahl derartiger Hebel, die sich
gegenseitig stützen und mit deren Hilfe sich einzelne Banker Milliarden in die eigene
Tasche geschoben haben. Kommen die Finanzmassen am anderen Ende des Hebels
allerdings in Bewegung, wie in den letzten Wochen geschehen, so schlägt der Hebel zu,
wird gleichsam zur Brechstange. Spätestens hier wird klar, daß viele unserer Banker im
Physik-Unterricht nicht aufgepaßt haben. Denn bereits der alte Grieche Archimedes
wußte, daß man mit einem Hebel und einem festen Punkt die Welt aus den Angeln heben
kann. Genau das proben nun die Banker. Weltweit. Zwischenzeitlich sind so viele
Finanzmassen in Bewegung, daß man den schlagenden Hebeln gar nicht mehr
ausweichen kann. Erste Opfer unter Bankern selbst sind zu beklagen. Die beginnen
derweil schon nach dem Staat zu rufen. Noch vor Monaten ein schlechterdings
undenkbares Szenario. Man fordert Steuermilliarden, um das Finanzgebäude zu retten.
Das zeigt bedenkliche Schieflagen. Statt das Geld in Bildung, Infrastruktur und damit in
Zukunft zu investieren, soll die mutwillig außer Kontrolle geratene Statik der
Finanzbranche stabilisiert werden. Der Bürger zahlt.
Die deutsche Kontrollinstanz, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin,
tat derweil das, was sie immer tat - sie versagte. Das tat sie bereits beim Neuen Markt.
Dort gab es Fälle offener Organisierter Kriminalität, wie im Fall NordLB/Metabox. Die
BaFin schaute zu. Ohne Konsequenzen. Sie begleitete die mehr oder weniger offene
Kriminalität im Bereich der WestLB. Der Einstieg von Porsche bei VW harrt seiner
juristischen Aufarbeitung und auch die Krisen bei IKB, KfW und HRE sind Folgen
systematisch ungenügender Arbeit der BaFin. Sie ist trotz bestehender Gesetze nicht in
der Lage, das Geld, die Gier und die Finanzhebel zu kontrollieren

-------------------------------------------------------------------------------------------

Amerikaner in Wut
wegen Rettung der Spekulanten
Von Jeffrey Steinberg aus „Neue Solidarität
Die Ankündigung des 700-Mrd.$-Rettungspakets für Spekulanten in aller Welt auf
Kosten des amerikanischen Steuerzahlers löste eine Welle der Empörung in der
amerikanischen Bevölkerung aus.
„Wir haben es mit einer schwelenden ‚französischen Revolution‘ zu tun.“ Das war der
Kommentar von Lyndon LaRouche am 26. September, als er die massiven,
sprunghaften Reaktionen der unteren 80% der Einkommensschichten auf die
Forderung von Finanzminister Hank Paulson analysierte, die Steuerzahler sollten 1
Bio. $ zur Rettung der Superreichen aufbringen. „Plötzlich, durch diese Sauerei von
Paulson, erwachte die große Mehrheit der Amerikaner, besonders aber die
Arbeiterschicht der Bevölkerung, und realisierte, daß sie in der schwersten Finanz- und
Wirtschaftskrise der modernen Geschichte angekommen ist. Wie ich in einer
Sendung im Juli 2007 berichtet hatte, war der Crash längst geschehen. Aber die
Menschen wollten es nicht wahrhaben, bis der Zusammenbruch der Banken es
unmöglich machte, die Realität länger zu leugnen. Es ist wie bei Rip Van Winkle.“ 1
Diese soziale Explosion, wie es LaRouche beschrieb, setzte unmittelbar nach der
Ankündigung Paulsons am 19. September ein, die Bush-Regierung wolle ein 700-
Mrd.$-Rettungspaket für die Wall Street und die Spekulationsblase der City von
London vorschlagen. Es dauerte nur bis zum Sonntag, dem 21. September, daß die
Wut der Bevölkerung sich quer durch das Land von Küste zu Küste Bahn brach. Die
Abgeordneten, besonders die demokratischen Senatoren und Repräsentanten, die
anfänglich schon Paulson als den Retter des Finanzsystems feiern wollten, fanden sich
plötzlich gefangen zwischen dem Würgegriff der Wallstreet, die einen schnellen Deal
wollte, und der angestauten Wut der amerikanischen Bevölkerung.
Unmittelbar nach der Pressekonferenz Paulsons, auf der er seinen 700 Mrd.$-
Schwindel vorgestellt hatte, stellte sich der demokratische Präsidentschaftskandidat
Barack Obama hinter ihn und seinen Plan. (Was die Bevölkerung nicht wußte, war,
daß Paulson sich vorher schon der geschätzten Summe von 500 Mrd. $ aus dem
Wechselkurs-Stabilisierungsfonds - Exchange Stabilization Fund, ESF - versichert
hatte, um zu vermeiden, eine Forderung von weit über 1 Billion erheben zu müssen.)
Senator John McCain hatte in einer Rede am frühen Morgen des gleichen Tages in
Green Bay, Wisconsin eine etwas vorsichtigere und skeptischere Position
eingenommen. Er hatte sogar gewagt anzumahnen, das Finanzministerium und die
Notenbank sollten sich wieder auf ihre Kernaufgaben konzentrieren, nämlich den
Dollar zu verteidigen und die Inflation zu bekämpfen.
Bis zum Montag, dem 22. September, als der Kongreß nach Washington zurückkehrte,
berichteten eine ganze Reihe von Kongreßbüros, die Anrufbeantworter, Faxmaschinen
und E-Mail-Ordner seien buchstäblich von einer Sturmwelle an Reaktionen aus den
Wahlkreisen überflutet worden. Und die übermittelten Botschaften der Bevölkerung
waren brutal und fast zu 100 % gegen die Rettungsaktion. Senatorin Diane Feinstein,
eine Demokratin aus Kalifornien, berichtete, sie hätte bis Mitte der Woche
schon 38.000 Anrufe aus ihrem Wahlkreis erhalten, darunter weniger als 100, die
irgendeine Form von Rettungsaktion billigten. Der Abgeordnete Paul Kanjorsky aus
Pennsylvania gestand Kollegen auf dem Capitol Hill: „Ich habe zwei Arten von
Reaktionen aus meinem Wahlkreis bekommen. Die eine Hälfte sagte, ‚keinen Pfennig
von uns‘, die andere Hälfte ‚zum Teufel, auf keinen Fall einen Pfennig‘.“
Am Freitag, dem 26. September, kam es zu weiteren Erschütterungen, als der
britische Premierminister Gordon Brown vor der UN-Vollversammlung in New York
zugab, er sei nach Washington gekommen, um den britischen Anteil der
Rettungsgelder einzukassieren. Am Tag zuvor hatte Lyndon LaRouche auf der
Internetseite seines Aktionskomitees eine scharf formulierte Erklärung abgegeben, in
der er Bushs Versuche zur Rettung seiner britischen Freunde verurteilt hatte. Am
gleichen Tag, an dem Brown die Katze aus dem Sack ließ, hatte die Londoner Times
im Detail berichtet, ein halbes Dutzend britischer Banken, allen voran die alte
Drogenbank HSBC, die frühere Hong Kong and Shanghai Banking Corporation,
forderten 25 % der 700 Mrd. des Rettungspakets, um die City von London vor dem
sicheren „Aus“ zu bewahren.
Eine typische Reaktion kam von einem pensionierten Polizeibeamten aus Florida aus
einer traditionellen Arbeiterfamilie, der mit EIR Kontakt aufnahm, um zu wissen: „Ist
Gordon Brown tatsächlich hierher gekommen, um 100 Mrd. $ unserer Steuergelder zu
kassieren? Dies ist absolut unverschämt und auch kriminell. Niemand wird uns das
verkaufen können. Ich habe mir schon fast gedacht, daß Paulson irgendwann mit
einer Rettung für Ausländer an die Öffentlichkeit gehen würde.“
Klassenkampf
LaRouche umschrieb die explosive Stimmung gegen das Rettungspaket als „eine
Form des Klassenkampfes“:
„Es gibt einen wahren Gegensatz der Wertsysteme. Der Kongreß und die Bush-
Regierung werden von den Werten der 68er Generation beherrscht, die die
amerikanische Tradition der Industriegesellschaft und des Fortschritts zurückwies. Sie
lehnten nicht nur die Fabrikarbeit ab, sie haßten sie geradezu. Statt dessen fuhren sie
auf völlig anti-wissenschaftliche Betrügereien ab, wie radikalökologische Ideen, die
Globalisierung und den ganzen nach-industriellen Unsinn. Aber diese Leute begannen
den Marsch durch die Institutionen bis nach ganz oben, auch in die Parlamente.
Die falschen Politikansätze der vergangenen 40 Jahre rächen sich jetzt, und die
Bevölkerung ist in einem Zustand offener Revolte. Zum Glück“, so LaRouche
abschließend, „müssen wir die Gewaltexzesse der französischen Revolution nicht
durchmachen. Wir hatten hier in den USA unsere Revolution, und unsere Verfassung
beinhaltet den Schlüssel zur Lösung all dieser Krisenprobleme. Wir können einen
geordneten Reorganisierungsprozeß wie in einem Konkurs durchlaufen, so wie es
Roosevelt 1933 gemacht hat. Wir können uns unseren Weg aus der Krise bahnen, die
uns die 68er in den letzten 40 Jahren eingebrockt haben.
Wenn wir aber die Lösungen nicht aufgreifen, die ich vorgeschlagen habe, könnten
wir in ein soziales Chaos abgleiten, das für die französische Revolution so
charakteristisch war. Wenn das geschieht, dann tut mir der arme Kongreß und die
Bush-Regierung leid, weil sie die Hauptwucht der Wut abbekommen werden.“
Andere Stimmen der Vernunft
Aus unterschiedlichen Gründen hat eine Gruppe der republikanischen Fraktion im
Kongreß sich gegen Paulsons Rettungspaket gestellt und sich somit vom Griff des
Weißen Hauses befreit. Dies hat für Nancy Pelosi, die Sprecherin des
Abgeordnetenhauses und fanatische Anhängerin des Rettungspakets, ernsthafte
Probleme geschaffen. Mit der demokratischen Mehrheit in beiden Häusern kann der
Kongreß das Rettungspaket ohne republikanische Unterstützung verabschieden. Aber
die politischen Konsequenzen einer solchen Aktion wären für die Demokratische
Partei verhängnisvoll, denn eigentlich hätten die Präsidentschaftswahlen für die
Demokraten zu einem Erdrutschsieg führen müssen.
Jenseits des Aufruhrs der Bevölkerung und der Reaktionen einiger „weniger
irrationaler“ Republikaner kam der stärkste Protest gegen das Rettungspaket von der
Gewerkschaftsbewegung. Am 26. September hatte das zentrale Gremium des New
Yorker Gewerkschaftsverbandes zu einer Protestveranstaltung an der Wall Street
aufgerufen. Der Präsident der Internationalen Vereinigung der Maschinisten, Thomas
Buffenbarger, hatte am gleichen Tag eine Erklärung veröffentlicht, in der er verlangte,
die verbrecherischen Spekulanten ins Gefängnis zu werfen.
Unter der eindeutigen Überschrift „Sag einfach Nein!“ erklärte Buffenbarger: „In den
letzten acht Jahren haben die Zauberlehrlinge der Wall Street eine kettenbriefartige
Pyramide aufgebaut. Sie haben einen Wirbelsturm von Wertpapierderivaten
geschaffen, CDO's, sogenannte strukturierte Investmentvehikel, die sie den globalen
Gurus der Hochfinanz verkauft haben. Die Magier haben die bewußte Wahl getroffen,
etwas zu schaffen, was jetzt als unverkäufliches Papier eingestuft wird, anstatt
Konsumgüter herzustellen. Und durch die Erzeugung und den Handel mit
kommerziellem Konfetti haben sie Milliarden an Profiten für ihre Firmen und Millionen
an Renditen für sich selbst gemacht.
Aber wie bei allen Kettenbrief-Operationen ist ihre Maschine des schnellen Geldes
jetzt festgefressen. Ihre Schmierstoffe - kurzfristig niedrige Zinsen und permanente
Infusionen an Liquidität durch die Federal Reserve und andere Zentralbanken - sind
verdampft. Und jetzt, nach acht Jahren schierer Gier, regnen 47 Billionen $ wertlosen
Papiers auf die Wall Street und andere Börsen der Welt herab.
Je höher das Wasser schlechter Schulden steigt, desto lauter schreien sie: ,Rettet
mich!’. Dies ist nicht nur ein amerikanisches Phänomen. Tatsächlich ist jedes Mitglied
der G-8 von diesem Unwetter des Schulden-Terrors betroffen.
Und dennoch ist es der Federal Reserve, dem US-Finanzministerium und ihren
Gegenübern auf fünf Kontinenten in den letzten 15 Monaten nicht gelungen, den
Zusammenbruch dieser Finanzpyramide aufzuhalten. Nicht, daß sie es nicht versucht
hätten. Die Zentralbankiers haben zusammen über eine Billion Dollar an zusätzlicher
Liquidität ins System gepumpt; sie haben Nicht-Banken Geld unterhalb der Prime
Rate hinterher geworfen; sie haben Gewinner und Verlierer ermittelt; und sie haben
beständig die Dimensionen der Krise heruntergespielt.
Jetzt sagen die gleichen Regierungsbeamte, die uns noch einreden wollten, ,Laßt uns
das mal machen, wir wissen, was wir tun’, etwas ganz anderes. Finanzminister Hank
Paulson und Federal-Reserve-Chef Ben Bernanke laufen durch die Straßen und
rufen ,Die Kassen sind leer, das Geld ist weg’.
Sie wollen, daß die amerikanischen Arbeiter, die Firmen und die Steuerzahler für die
Verluste aufkommen, daß sie einen unbestimmbaren, abgrundtiefen und nicht
abzusehenden Betrag an Schulden aus dem größten Finanzkrach seit dem
Zusammenbruch der Südsee-Blase von 1720 aufkaufen. Diese beiden von Bush
ernannten ,Fachleute’ verlangen vom Kongreß, daß er ein 1,000,000,000,000
schweres Rettungspaket verabschiedet. Sie sollen das Geld in den nächsten 96
Stunden in einem kleinen Gesetz verabschieden, ansonsten...
Ich fordere den Kongreß auf: ,Sagt einfach Nein!’ Es ist schlimm genug, daß Paulson
und Bernanke mit den Bankräubern gemeinsame Sache gemacht haben. Aber jetzt
der amerikanischen Bevölkerung die Pistole auf die Brust zu setzen und mehr von
ihnen zu verlangen, als das ganze Gold in Fort Knox (und der New Yorker Federal
Reserve) wert ist, heißt nichts anderes, als dem wildesten Bankraub der Geschichte
Vorschub zu leisten.
Machen Sie sich nichts vor. Dies ist ein Bankraub, sonst nichts. Und das FBI sollte
sich als erstes darum kümmern.
Diese Zauberlehrlinge der Wall Street sollten verhaftet, ihre Computer, Bankkonten
und Dokumente beschlagnahmt, ihnen ihre Rechte verlesen und der Prozeß gemacht
werden. Sie sollten als die stinknormalen Verbrecher behandelt werden, die sie
geworden sind.
Wir können den Schaden nicht ungeschehen machen, den sie unserer Wirtschaft
zugefügt haben. Aber wir können eine massive Betrugsoperation in eine nie
dagewesene Verhaftungswelle verwandeln.“
1. Es handelt sich um eine Figur des amerikanischen Schriftstellers Washington Irving
(1783-1859). Der Bauer Rip Van Winkle aus den Bergen New Yorks fällt noch zur
englischen Kolonialzeit in einen Zauberschlaf, aus dem er erst 20 Jahre später wieder
aufwacht und feststellt, daß er nicht mehr Untertan des englischen Königs, sondern
Bürger der Vereinigten Staaten ist.

----------------------------------------------------------------------------------------------

Er wartet nur drauf:

George W. Bush has the power to suspend the elections and declare nationwide martial law once this economic crisis worsens. Research the federal reserve and the real reasons behind this economic collapse. Research PDD51 and George Bush's new dictatorial powers.
---------------------------------------------------------

Auch Lysander kann man nur zustimmen:

Liebe Leserin, lieber Leser,

nachfolgend wieder Informationen rund um das Thema Politik/Wirtschaft

In diesem Rundschreiben dreht sich alles um das Thema Finanzen.
Da dieses Thema inzwischen so aktuell geworden ist, schaffen es auch die
Zeitungen und das
Fernsehen es nicht mehr, dieses Thema wieder ganz zu verschweigen.
Trotzdem sind natürlich die Informationen die wir von dort bekommen, nur ein
kleiner Teil der
Wahrheit, manchmal fehlt die Wahrheit auch ganz.
Schon vor Jahren habe ich auf meinen Seiten Hintergrundwissen u.a. über
dieses Gebiet
vermittelt bzw. auch Impulse gegeben was man persönlich machen könnte (bspw.
keine Schulden,
Geld teilweise in Edelmetallen anlegen etc). Außerdem habe ich auch einige
interessante
Modelle vorgestellt wie man das Finanzsystem vollkommen neu struktuieren
könnte.
Da ich mich also mit dem Thema Geld schon seit Jahrzehnten beschäftige und
tausende
Seiten darüber studiert habe, überrascht mich diese Entwicklung nicht im
Geringsten.
Um das Resultat all dieser Studien zusammen zu fassen, möchte ich nur einen
Satz von Churchill zitieren:
"Nichts passiert in der Politik aus Zufall"
Wenn wir diesen Satz nun ein wenig vervollständigen, dann sieht das wie
folgt aus:
"Nichts passiert in der Politik und in der Wirtschaft aus Zufall"
Menschen die sich mit den Hintergründen beschäftigen wissen, daß hinter
jedem Politiker die
Hochfinanz steht. Also ist ganz klar, daß auch dort, im finanziellen Sektor
nichts aus Zufall passiert.
Was die ganze Sache ein wenig erschwert, ist, daß diese Personen der
Hochfinanz Dinge oft
in langen Zeiträumen planen, einige Jahrzehnte sind dabei oft ganz normal.
Wenn ich nun also in vielen Schlagzeilen lese, daß ganz überraschend die
Banken zusammenbrechen,
die Kredite uneinholbar werden, dann muß ich natürlich schmunzeln.
Gleichzeitig frage ich mich, hat
vielleicht die Hochfinanz die Dinge unterschätzt die sie da in Bewegung
gesetzt haben. Seien Sie sich
sicher, daß die Menschen die hier im Hintergrund die Fäden ziehen,
hochintelligente Wesen sind,
nicht unbedingt sehr liebenswert, aber außerordentlich intelligent.
Da alle großen Dinge, die in den letzten Jahrzehnten passiert sind, eine
Absicht hatten, eine Absicht die
man aber nicht unbedingt gleich erkennt, ganz im Gegenteil, das Ereignis
wird ganz anders "verkauft"
und damit die wahre Absicht verschleiert. Die Leute im Hintergrund wissen,
daß man nicht einfach ein
Gesetz machen kann, daß man von heute auf morgen alle Menschen per Kamera
beobachtet, sämtliche
Kontostände auch ohne Verdachtsmomente überprüfen kann, sämtliche
Telefongespräche und email-
Kontakte aufzeichnen kann, und, und, und...... Aber wie funktioniert das.
Wir haben also, wie in den letzten
Jahren vermehrt, den bösen Terroristen, der irgendwo massiv Schaden
anrichtet oder beinahe Schaden
angerichtet hätte. Und dann, welch ein Wunder, hat die Politik schon wenige
Stunden nach diesem
Ereignis eine optimale Ausarbeitung von Maßnahmen die dann zwingend nötig
sind. Tja, die breite
Masse schreit ja gleichzeitig nach Schutz. Also werden diese Maßnahmen
eingeführt. Aber bitte immer
schön scheibchenweise, wenn man zuviel auf einmal verlangen würde, würde man
Protest erhalten.
Aber auf diese Weise dauert es ein wenig länger, aber es ist viel
unauffälliger.
Kommen wir zurück zum Geld- bzw. Bankenproblem. Natürlich haben die Banken
wie die Verrückten mit
Summen spekuliert die einfach außerhalb der normalen Vorstellung liegen. Wer
aber hat dieses Spiel
initiert und forciert ?
Lassen Sie mich doch einfach mal folgendes laut fragen. Wenn heute ein
Politiker ans Rednerpult gehen
würde und verlauten ließe, daß es uns Bürger besser wäre, daß ab morgen nur
noch eine einzige Bank
für uns alle existiert, dann kann sich dieser Politiker sicher sein, daß er
damit nicht durchkommt.
Aber wie funktioniert das besser, wir machen vorher ein Problem, ein Problem
das jeden einzelnen betrifft.
Und siehe da, alle Sparer zittern nun um ihre Groschen, denn ein Gewitter
von einem gewaltigen Bankenzusammenbruch schwebt über uns.
Und, wie könnte nun die Lösung aussehen? Zuerst müssen alle Beteiligten ein
Weilchen zittern.
Dann die absolute geniale Idee: Nur wenn sich alle Banken zusammen
schließen, dann würde man diesen Crash überleben können, bzw. nur mit
kleineren Blessuren überleben können. Siehe da, alle Beteiligten atmen auf
und applaudieren, ob dieser grandiosen Idee........ schon mal was gehört von
Weltbank, Weltregierung..... achja, Verschwörungstheorie...........
Natürlich könnte es auch sein, daß es hinter den Kulissen bei der
sogenannten Hochfinanz inzwischen
auch massiv Wettkämpfe um die besten Plätze gibt und sich nun diese Kreise
selbst zerfleischen,
damit nur die Banken von einer gewissen alten Familie überbleiben, egal ob
die Familie nun Rothschild
Windsor und, und, und heißen. Vielleicht sind sich auch alle einig und sie
wollen nicht nur das Geld der
Sparer und all die Sicherheiten der Kreditnehmer kassieren, wie wäre es mit
ein paar hundert oder ein
paar Tausend Millarden mehr, die die Regierungen nun noch zusätzlich
ausschütten, natürlich muß man diese
Ausschüttungen vorher bei der Hochfinanz leihen...... wo denn sonst.
Sie sehen, ich gebe Ihnen keine Antwort auf das momentane Spektaktel, aber
ich möchte Sie darin stärken,
die Dinge zu hinterfragen, seien Sie sich einfach sicher, nichts, absolut
nichts passiert aus Zufall.

------------------------------------------------------------------------------------------

Jetzt kommt noch die Kriegstreiberei hinzu: Baldiger Angriff auf Iran befürchtet. Schlüsselpersonen in Israel meinen, der Iran solle angegriffen werden, solange Bush noch Präsident ist.

http://www.aftenposten.no/nyheter/uriks/midtosten/article2708166.ece




Dieses Bild wurde im April 2006 aufgenommen und zeigt eine iranische Militärübung im Persischen Golf. Tanker, die Öl aus den umliegenden Ländern verfrachten, müssen alle die enge Straße von Hormuz passieren.

Die obigen Schlagzeilen schrieb der frühere britische Außenminister David Owen in einem Kommentar in der The Sunday Times. Owen zufolge meinen 'einige israelische Schlüsselpersonen', daß sie nicht mit derselben Unterstützung rechnen können, nachdem Bush als Präsident abgegangen ist. John McCain oder Barack Obama übernehmen das Amt am 20. Januar 2009.

Kann die ganze Welt treffen - Owen, der zusammen mit Thorwald Stoltenberg im Jahre 1993 UN-Unterhändler auf dem Balkan war, schreibt, daß 'es wenige Anlässe gegeben habe, wobei ich mehr besorgt darüber war, daß ein Einzelkonflikt so eskalieren kann, daß wirtschaftlich gesehen die ganze Welt getroffen werden kann.' Sowohl Israel als auch die USA befürchten, daß Irans Atomprogramm eigentlich zum Ziel hat, Atomwaffen herzustellen. Desinformation von einigen Berichten der Geheimdienste machen es schwer, genau zu wissen, was die Fakten zwischen Israel und Iran sind, schreibt Owen. The Guardian schrieb vorigen Monat über ein Treffen am 14. Mai, bei dem Olmert Bush um grünes Licht gebeten haben soll für einen Angriff auf die iranischen Atomanlagen. Dies soll Bush jedoch verweigert haben, weil er Racheaktionen gegen amerikanische Ziele befürchtete. Die Quelle hierzu soll nach dem Guardian ein männlicher europäischer Staatschef gewesen sein, was die Deutsche Angela Merkel ausschließe.

Im Juni hielt Israel eine Militärübung in Teilen des Mittelmeeres ab. Nach dem Guardian kann diese Übung ein Versuch gewesen sein, Bush gleichwohl positiv auf einen Angriff auf Iran einzustimmen.

In letzter Zeit wurde geschrieben, daß ein Angriff noch vor Dezember geschehen müsse (aus Gründen der Verhältnisse bei den Atomanlagen), weiterhin, daß ein amerikanisches Radarsystem in Israel errichtet worden sei, um Israels Verteidigung gegen iranische Luftangriffe zu stärken.

Drohen mit Unterbrechung der Öltransporte - Owen schreibt weiter, daß Iran auf einen evtl. Angriff mit der Blockade der Straße von Hormuz antworten könne. Im August sagte der Führer der Revolutionsgarden, Mohammad Ali Jafar, daß Iran eine Marinewaffe getestet habe mit einer Reichweite von 300 Kilometern, was 'bedeute, daß kein Fahrzeug sicher sein könne'. Gleichzeitig sagte er, daß Iran die strategisch wichtige Straße von Hormuz sperren könne, wenn das Land wegen des Atomprogramms angegriffen werde. Tanker mit Öl aus den Ländern des Persischen Golfs müssen alle durch die Meerenge von Hormuz.

Owen fordert Bush auf, ein klares Wort zu reden, und Israel zu warnen, daß die USA aktiv eingreifen werden, um zu verhindern, daß Israel iranische Ziele bombardiert. Gleichzeitig sollte Bush Condoleeza Rice nach Teheran schicken, schreibt Owen.

Hieran mag deutlich werden, in welch gigantischem Maßstab jetzt der Griff nach der Weltbeherrschung durchgezogen werden soll: es wird kein Geld und kein Öl mehr geben, dafür aber wahrscheinlich den letzten aller Kriege. Der Nahe Osten würde explodieren, und die betrogenen und fast ausgehungerten europäischen Völker würden die Gelegenheit ergreifen, mit ihren Systemen endlich abzurechnen. Moskau schoß übrigens eine seiner Langstreckenraketen aus einem Uboot in der Barentssee ab, nicht weit von Norwegen entfernt. Bei 'Jenen' gibt es immer nur zwei Mittel: Abzocke und Kriegstreiberei. Es sieht danach aus, daß Armageddon kurz bevorsteht. Und daß der israelische Angriff ja bereits in Europa abgenickt scheint, ergibt sich aus der Rede Kouchners wohl mit hinreichender Deutlichkeit. Die Vorbereitungen eines jeden Bürgers sollten daher umfassend ausfallen. Die Ergebnisse der Beratungen in Paris sollen lieber erst morgen veröffentlicht werden - es ist mit allem zu rechnen, nur keinesfalls mit einer 'Lösung' der angeblichen 'Finanzkrise'!

----------------------------------------------------------------------

Die Rolle Chinas, soweit man diese beurteilen kann:

http://www.das-gibts-doch-nicht.info/seite5116.php

DIE NEUE GELDMACHT
   

Wie Peking seinen Großschuldner USA zum Handeln in der Finanzkrise zwang

Wochenlang war das Spiel der chinesischen Zentralbanker in der Finanzkrise kaum sichtbar. Voll aus der Deckung gingen sie erst am vergangenen Freitag, als bekannt wurde, daß die staatliche China Investment Corporation mit Morgan Stanley wegen der Übernahme weiterer Anteile verhandelt.

China als Pleitegeier? Damit unterschätzt man den aufsteigenden Riesen. Die chinesische Zentralbank war von Anfang an ein entscheidender Spieler in der US-Krise. Leise zwar, aber auch knallhart. Direkt reden Spitzenkräfte des chinesischen Finanzsystems darüber nicht. Aber unter der Hand geben sie Hinweise, wo man die Indizien finden kann. Und wenn man sie gefunden hat, geben sie weitere Teile des Puzzles preis.

Die Geschichte beginnt mit zwei teuren Fehlern. Die Chinesen stiegen nicht bloß beim US-Finanzinvestor Blackstone ein, der seither kräftig an Wert verloren hat, sondern eben auch bei Morgan Stanley. Die zweitgrößte US-Investmentbank brauchte dringend Kapital, nachdem sie erste Milliardenverluste verbucht hatte, und die Chinesen waren sehr willkommen, als sie im Dezember vergangenen Jahres für rund zehn Prozent der Bank 5,5 Milliarden Dollar investierten. Eine Fehlinvestition, wie sich bald herausstellte. »Wir haben die Schwäche der USA unterschätzt, sonst hätten wir uns nicht an Instituten wie Morgan Stanley beteiligt«, sagt ein Zentralbanker heute. Das sei »ärgerlich«, aber »nicht dramatisch«.

Der zweite Fehler bestand darin, die Geschwindigkeit zu unterschätzen, mit der die US-Krise heranzog. In staatslenkerisch geprägter Haltung gingen die Chinesen davon aus, daß es der US-Regierung gelingen würde, den Kollaps zumindest bis nach den amerikanischen Wahlen hinauszuschieben. Und tatsächlich: Die beiden Hypothekenbanken Fannie Mae und Freddie Mac hatten laut New York Times versucht, im Einvernehmen mit der Regierung die Verluste in den Bilanzen ins Jahr 2009 zu verschieben. Doch der Druck wurde zu groß. Die Vertreter der aufsteigenden Weltmacht China überschätzten den Spielraum der herrschenden Weltmacht.

Noch Mitte dieses Jahres waren die Chinesen beim späteren Pleitegespann Fannie Mae und Freddie Mac mit 376 Milliarden Dollar Kredit engagiert – also mit einem Fünftel ihrer gigantischen Devisenreserven von gut 1,8 Billionen US-Dollar. Im Juli allerdings wurde den Pekinger Gläubigern schlagartig klar, daß die US-Schuldner kurz vor der Pleite standen. Im Schatten der Olympischen Spiele erhöhten die chinesischen Zentralbanker daraufhin den Druck. Von Mitte Juli bis Anfang September fuhren sie ihre Beteiligungen merklich herunter. Hatten sie ihren Krediteinsatz etwa im ersten Halbjahr 2007 noch um durchschnittlich 22 Milliarden Dollar pro Monat erhöht, verringerten sie ihre Kredite allein in den Olympiawochen so leise wie möglich um 23 Milliarden Dollar. Die Japaner, die zweitgrößten ausländischen Gläubiger der beiden Hypothekenbanken, schlossen sich der Aktion an.

Wie eng haben die Chinesen mit den Japanern zusammengearbeitet? Darüber schweigen beide Seiten höflich. Daß die beiden mächtigsten Kreditgeber der Krise gemeinsam handelten, ist aber offensichtlich. Damit machten sie den USA klar: Das Maß ist voll. Das heikle Thema wurde auch angesprochen, als der amerikanische Präsident George W. Bush zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Peking die chinesische Führung traf. Die Chinesen redeten laut eigenen Aussagen nicht lange um den heißen Brei herum: Die Verbindlichkeiten sollten in staatliche Verantwortung übergehen, hieß ihre Forderung. Man darf annehmen, daß Bush bei der Eröffnungsfeier nicht nur wegen der Hitze schwitzte. Denn das Argument war handfest: Wenn ihr das nicht zurückzahlt, müssen wir noch mehr Dollar in Euro tauschen und damit die US-Währung leider weiter unter Druck setzen. Und: Wer soll euch denn in Zukunft noch Geld leihen, wenn wir keine Lust mehr haben?

 

Jeden Monat brauchen die USA rund 20 Milliarden Dollar Kredit

Schon lange finanzieren vornehmlich Chinesen einen erheblichen Teil der gigantischen Defizite der USA. Das Geld, das sie mit dem Verkauf in China hergestellter Produkte verdienen, leihen sie den Amerikanern wieder, damit die neue Produkte von ihnen kaufen können. Und so geraten die Amerikaner in die Schuldenfalle. Derzeit braucht die US-Regierung jeden Monat Kredite in Höhe von mindestens 20 Milliarden Dollar, um die laufenden Ausgaben zu finanzieren. Das Geld kommt überwiegend aus Asien.

Natürlich würden die Chinesen gewaltige Einbußen erleiden, wenn sie ihren ganzen Dollarschatz auf den Markt würfen. Der Kurs würde einbrechen, und zudem würden Amerikaner weniger Waren importieren. Doch hier ging es weniger um ein Alles oder Nichts als um die Demonstration finanzieller Macht.

Als die Amerikaner nicht gleich handelten, wurden die Chinesen nämlich deutlicher. Am 22. August meldete sich Yu Yongding per Mail bei der Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Der Direktor des Instituts für Weltwirtschaft und Politik an der chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften drohte unverholen: »Wenn die US-Regierung Fannie und Freddie zusammenbrechen läßt und die internationalen Investoren nicht adäquat kompensiert werden, wird das katastrophale Konsequenzen haben. Es wird nicht das Ende der Welt sein, aber das Ende des gegenwärtigen internationalen Finanzsystems.« Yu ist Ratgeber Pekings, und es ist nicht das erste Mal, daß er als eine Art informeller Regierungssprecher fungiert: »Die Folgen einer solchen Pleite können außerhalb der menschlichen Vorstellungskraft sein.«

Deutliche Worte. Da immer noch nichts geschah, beschleunigten die Chinesen das Ende der Wall Street ein wenig. Am 29. August, also bald nachdem die Olympischen Spiele beendet waren, betonte die Bank of China in ihrer Quartalskonferenz, daß sie ihr Engagement bei Fannie und Freddie um 25 Prozent verringert habe. »Bank of China flüchtet aus Fannie-Freddie« stand anderntags in der Financial Times. Die Aktien der Unternehmen sackten noch einmal um jeweils 14 Prozent in den Keller, der größte einmalige Kursverlust für die beiden, die nun endgültig am Boden lagen. Die Chinesen hatten klargemacht: Mit ihnen ist nicht zu spaßen. Selbst wenn die Drohung, den USA kein Geld mehr zu leihen, ein Bluff gewesen sein sollte – angesichts der prekären Lage konnte es sich die Regierung nicht mit ihrem mächtigsten Gläubiger verderben.

Am 8. September stellte sie Fannie und Freddie unter »vorläufige Aufsicht«. Zunächst sollen jeweils 100 Milliarden US-Dollar in die Investmenthäuser gepumpt werden. Die Taktik der Chinesen war aufgegangen. So, wie sie es sehen, hatten sie den gravierendsten Eingriff des amerikanischen Staates in die Wirtschaft seit der Großen Depression erzwungen. Zumindest beschleunigt. »Unterschiedliche Personen mögen darauf unterschiedliche Antworten geben«, sagte der chinesische Zentralbankchef Zhou Xiaochuan dazu. »Aus meiner Perspektive betrachtet, ist das positiv.«

Kurzfristig mag man das in den USA auch so sehen. Doch auf lange Sicht handelt es sich um eine westliche Niederlage von historischer Dimension: Hier die führende Industrienation, die allein 2007 ein Außenhandelsdefizit mit dem Rest der Welt von fast 750 Milliarden Dollar produzierte, dort das größte Entwicklungsland, das sein Plus auf rund 370 Milliarden Dollar steigerte. Und der David zwingt den Goliath, für einen großen Teil der privaten Immobilienkredite in den USA geradezustehen und die eigenen Schulden weiter in die Höhe zu treiben. Die Verluste der Chinesen sind hingegen überschaubar. Die asiatischen Zentralbanker, allen voran die chinesischen, »gehen als Gewinner aus der Krise hervor«, räumt das einflussreiche US-Magazin Businessweek ein. Von wegen nutzlose Devisenreserven der Chinesen, wie einige westliche Fachleute gespottet hatten.

Eine Woche nach der Übernahme setzte der Zentralbankchef dann noch ein innenpolitisches Zeichen. Zum ersten Mal seit Februar 2002 läßt Zhou die Zinsen senken und gleichzeitig zum ersten Mal seit 1999 die Mindestreservesätze der Banken reduzieren. Damit ist das größte internationale Krisenloch gestopft und das innenpolitische Krisenpotenzial klein gehalten geworden. Mit einem Schmunzeln nimmt man in China zur Kenntnis, daß die USA nun eine Auffanggesellschaft zum Management von faulen Krediten gründen wollen. Als die Chinesen ebendies vor einigen Jahren taten, um ihre überschuldeten Banken zu entlasten, kritisierten Amerikaner noch, die Schulden würden nur von der einen in die andere Tasche gesteckt. »Es ist ein großes Paket, weil es ein großes Problem ist«, begründet George W. Bush das Projekt nun.

 

Drei der fünf größten Banken der Welt sitzen mittlerweile in China

Mit einer Mischung aus Geschick und Rückständigkeit hat China die Krise bislang weitgehend aus dem eigenen Finanzsystem herausgehalten. So wie die Kaiser der Han-Dynastie vor über 2000 Jahren die Große Mauer zum Schutz gegen die Mongolen bauen ließen, hat die Führung in den neunziger Jahren einen Schutzwall gegen die globalen Finanzströme errichtet. Die chinesische Währung ist nicht frei handelbar, sondern fest an einen Währungskorb gekoppelt, dessen Zusammensetzung der Weltöffentlichkeit frecherweise nicht verraten wird. Auch die chinesischen Börsen, die Bankenindustrie und der Immobilienmarkt sind trotz Mitgliedschaft in der Welthandelsorganisation so geschützt, daß Ausländer keine Erdrutsche auslösen können, wenn sie plötzlich ein- oder aussteigen.

Zudem durften sich weder der chinesische Staat noch die Privathaushalte groß im Ausland verschulden. Diese Barrieren hat die chinesische Führung erst mit aller Härte durchgesetzt, nachdem China 1997 fast von der Asienkrise mit in die Tiefe gerissen wurde. In der boomenden Südprovinz Kanton, die damals schon über die Wirtschaftskraft von Thailand verfügte, hatten sich Finanzinstitute hinter dem Rücken der Zentrale in Peking auch von deutschen Banken Milliarden geliehen und konnten plötzlich nicht mehr zahlen. Der damalige Premierminister Zhu Rongji griff rechtzeitig ein und hielt dem internationalen Druck eben noch stand. Die meisten westlichen Banken bekamen nur zehn Prozent ihres Einsatzes wieder. China war nicht gezwungen, seine Währung abzuwerten, und ging erstmals als asiatischer Stabilitätsgarant aus einer großen internationalen Krise hervor.

Hinzu kommt, daß das chinesische Bankensystem noch sehr rückständig ist, obwohl, am Börsenwert gemessen, drei der fünf größten Banken der Welt inzwischen aus China kommen. Die wertvollste Bank der Welt ist inzwischen die Industrial Bank of China (ICBC). Sie macht ihr Geschäft zu 90 Prozent mit schnöden Zinsen und nicht mit spekulativen Finanzprodukten. Bei großen privaten Banken im Westen beträgt der Anteil höchstens 50 Prozent. Im ersten Quartal dieses Jahres wurde die ICBC auf diese Weise auch noch die profitabelste Bank der Welt mit einer Gewinnsteigerung von 77 Prozent. Daß einzelne chinesische Großbanken nun doch mit Verzögerung einknicken, ist deshalb unwahrscheinlich. Bei der Bank of China, die am stärksten in die US-Krise involviert ist, machen die wackligen Papiere nur 1,5 Prozent des Geschäftes aus. Bei der ICBC liegt das von der amerikanischen Hypothekenkrise betroffene Engagement bei 1,23 Milliarden Dollar. Dem steht ein Quartalsgewinn von über sieben Milliarden Dollar gegenüber.

Gefahr droht jedoch aus einer anderen Richtung: Durch die Krise konsumieren die Amerikaner weniger. Weil sie nicht wissen, was noch auf sie zukommt, geben sie nur das Nötigste aus. Das schmälert den chinesischen Export. Doch hoffen die Chinesen darauf, daß der nun härtere Wettbewerb um die Verbraucher auf die Preise drückt – und dann noch mehr westliche Konzerne in China produzieren lassen müssen. Und siehe da: Zwar ist der Handelsüberschuss Chinas in den ersten acht Monaten des Jahres um gut sechs auf 152 Milliarden Dollar zurückgegangen. Doch jüngst hat sich der Trend wieder gedreht.

Wirtschaftswissenschaftler diskutieren derzeit offen in den chinesischen Medien, wie es mit China weitergehen sollte. Die Staatsfreunde warnen davor, den Bankenmarkt weiter zu öffnen. Das Land sei schon jetzt zu abhängig von ausländischen Kreditnehmern und dem Welthandel.

Nur die Große Mauer im Finanzsektor verhüte Schlimmeres, wie man gerade wieder sähe. Marktfreundliche Forscher wie Fan Gang, Direktor des National Economic Research Institute, widersprechen. Die Banken müßten sich weiter öffnen, um überhaupt erst einmal moderne Finanzmethoden einzuführen. Mit dem Handel spekulativer Papiere habe das gar nichts zu tun. Ein »zuschnürendes Regulierungssystem« führe dazu, »daß wir passiv die Risiken tragen müssen, die wir vom Ausland aufgebürdet bekommen«.

Darin liegt vielleicht die größte Gefahr nach dem jüngsten Triumph über die USA – daß China daraus die falschen Schlüsse zieht. China könne nicht länger so tun, als sei es allein auf der Welt, sagt Fan. Aus seiner Sicht ist es sinnvoll für China, sich jetzt groß im Westen einzukaufen. Noch ringt man in Peking um die richtige Strategie. Auf Morgan Stanley angesprochen, sagte eine Sprecherin des chinesischen Staatsfonds CIC vergangenen Freitag: »CIC wird vorsichtig bleiben, wenn es um internationale Investments geht.« Ein Dementi klingt anders.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Geldsystem
   

"Amerika könnte ohne sofortige Schritte des Kongresses in eine Finanzpanik rutschen, „führenden Sektoren des Finanzsystems Amerikas droht das Ende", US-Präsident 24.9.08.

Schadenfreude ist zuwenig

„Das ist ein Pfundsgeschäft. Nimm einen riesigen riskanten Geldbetrag auf Deine Kappe, laß Dich für das Risiko gut bezahlen und wenn Du damit den Bach runter gehst und tatsächlich löhnen sollst, sei sicher, daß Du erstens Deine Provisionen auf der sicheren Seite hast und zweitens die Regierung statt Deiner auf Kosten der übrigen Bevölkerung die offenen Posten nachschießt und Dich freistellt.“ Sehr frei nach Daniel Amerman, in: FinancialSense.com (am 10.9. 2008). Und genau das will die US-Regierung jetzt tun. Warum?

Derivate sind Wertpapiere, die keinen Wert repräsentieren sondern nur einen versprechen. Es sind Wetten auf Gewinn oder Verlust eines Finanzgeschäfts. Man kann Geschäfte „absichern“ (securitise), indem man darauf setzt, daß irgend etwas, z.B. der Ölpreis oder eine Aktie im Wert sinkt oder steigt, oder - wie bei sogn. Credit Default Swaps (CDS) - daß ein Kredit ordnungsgemäß zurückbezahlt wird oder platzt. Man nannte solche Geschäfte „Risiko-Management“ oder Absicherung. Der „Absicherungskäufer“ bekommt eine vertraglich vereinbarte Summe vom „Absicherungsverkäufer“, wenn der Kredit platzt, während der „Absicherungsverkäufer“ während der regelmäßigen Laufzeit des Kredits in vereinbarten Abständen Zahlungen vom „Absicherungskäufer“ für die Absicherung erhält. Solche Derivate ermöglichen oder fördern nicht die Produktion von Gütern oder Werten, sie verteuern diese nur. Im Grunde handelte es sich um Zusatzzinsen für die Banken zur Verteuerung der wegen der zunehmenden allgemeinen Verschuldung immer wackeliger werdenden Kredite. Um nicht als Wucherer beschimpft zu werden, verlagerten die Banken dieses Zins-Zusatzgeschäft außerhaus, d.h. sie gründeten sogenannte Hedge-Fonds, die CDS und andere Derivate als Aktiva bündelten, das Bündel in Wertpapiere stückelten und diese an Dritte weiterverkauften.

Weil man bei diesen Geschäften kein Geld zusätzlich zuschießen muß, ließen sie sich beliebig vermehren. Nach Angaben der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), die GoldEagle.com am 16. Juni 2008 zitiert hatte, existierten damals Derivate-Verträge im Wert von über 1000 Billionen (trillion) Dollar, das 16 Fache des Bruttoinlandprodukts der gesamten Erde. In diesem Umfang wurde Geld aus der Wirtschaft realer Güterproduktion abgezogen und auf den „Finanz-Märkten“ in reines Spielgeld umgewandelt. Mit dem Geld verlagerte sich auch die zahlungsfähige Nachfrage um und damit der Anreiz für Produktion und Entwicklung in der realen Wirtschaft. Das Ergebnis war absehbar: Investitionen in die reale Wirtschaft versprachen kaum noch Gewinne, immer mehr Menschen wurden arbeitslos, die allgemeine Güterversorgung nahm bei exponentiell steigenden Preisen ab, immer mehr „freies“ Geld suchte Anlagemöglichkeiten auf den Finanzmärkten. Der Mechanismus wurde nicht nur in Kauf genommen, sondern absichtlich von den leitenden Geldgierigen als „tolles Geschäft“, von den Machtgierigen als „gesellschaftspolitisches Instrument“ in Gang gesetzt. Das wohlhabende Publikum klatsche Beifall - und das dumme ebenfalls

 Absicht! Das kann in der besten aller Demokratie nicht sein. So etwas geschieht aus Dummheit, es sind „Sünden, Fehler“. Solche Stichworte erklärten schon immer kleinen Leuten, wenn etwas anders gelaufen war, als man ihnen zuvor weiß gemacht hatte. Der Versailler Vertrag war ein Fehler, Chamberlains 1938er Friedensabkommen mit Hitler war ein Fehler, Bushs Einmarsch in den Irak oder der seines Hampelmanns in Südossetien waren bedauerliche Fehler und selbstverständlich waren auch die viel gerühmten Finanzinnovationen nur bedauerliche Fehler wohlmeinender Bankiers. Das kann niemand geplant haben, glauben Kleinbürger, die selbst kaum etwas planen können. Das behaupten nur üble Verschwörungstheoretiker. Denn wo kämen wir hin, wenn die ‚da oben‘ uns … ?

Damit der Spießer dran glaubt, werden ertappte Fehlermacher gefeuert, nur anders als beim Kleinen Fehlermacher meistens unter Beibehaltung der Bezüge oder mit einer saftigen Abfindung. Das sollte ja auch, falls die neidische Kleinbürgerschaft nicht allzusehr aufmuckt, bei den Fehlermachern der KfW so sein. Die Welt sprach am 22.9.2008, S. 13 von je 400.000 Euro im Jahr. Das könnte nun der Volkszorn ändern, aber sicher findet sich ein gutbezahlter Job an anderer vertrauensvoller Stelle. Die Elite braucht und bezahlt ihre Fehlermacher gut.

Hank Paulson, Bernanke, die Wachtmeister der Finanzelite, und der US-Präsident wandten nun alle Beredsamkeit auf, um Senat und Kongreß von der Notwendigkeit des “Bail outs” zu überzeugen, also davon, daß man den Banken die schlechten Papiere auf Kosten der Steuerzahler abkauft. Warum? „Ich erfuhr gerade“, klagte ein normaler US-Bürger dem Internet, „daß meine Barschaft auf meinem Konto bei TD Ameritrade eingefroren wurde. Ich hatte es vorübergehend in ihrem Reserve Treasury Fonds, der (angeblich) nichts anderes als kurzfristige (30 bis 90 Tage) U.S. Schatzanweisungen enthielt, geparkt. Nun haben sie das Einlöserecht ausgesetzt … Das riecht nach Bankerott … und wie komme ich wieder an mein Geld?” Oder: Die zu 29 Prozent in Landesbesitz befindliche Kieler HSH Nordbank gab zu, beim US-Pleitier Lehman mit über 100 Millionen Euro an Ausfallrisiken (also Derivaten) im Verlust zu sein. Schon dieser „geringe Betrag“ läßt eine norddeutsche Werft (500 Beschäftigte) um ihre Existenz fürchten, weil sie von Krediten dieser Bank abhängt (Tagesspiegel 21.09.2008). Oder Busch am 24.9. "Millionen Amerikaner würden die Arbeit verlieren". Muß denen nicht schnell geholfen werden? Den Bankiers und ihren demokratischen Vertretern kommen die Tränen. – Und Ihnen?

Die Finanzwachtmeister bestehen darauf: „Es gibt keine Alternative!“. Wenn wir dadurch das Schlimmste verhindern, können wir sicherstellen, daß so etwas nicht wieder geschieht. Das hatte die gleiche Gattung Mensch schon 1929 geschworen. Sie blieb am Ruder und beschert uns nun das gleiche Desaster in größerem Ausmaß. Warum soll es keine Alternative geben? Die Antwort ist einfach. Die Banken und Finanzinstitute haben die Derivat-Kontrakte als Aktiva in ihre Bücher genommen, um noch mehr Kredit/Schulden/Geld erzeugen zu können. Platzen, wie zur Zeit, zu viele Kredite, dann werden aus den Aktiva, für die, ohne daß man zusätzlich Geld aufwenden mußte, regelmäßig Zahlungen eingingen, plötzlich drastische Forderungen, Passiva also. Das schmeißt die ganze Buchhaltung um. Plötzlich stehen, was nicht sein darf, zu viele Miese in den Büchern, das heißt das Institut kann seine Verbindlichkeiten nicht decken, es ist pleite. Die Verbindlichkeit des einen sind die Forderungen des anderen. Diese müssen dann ebenfalls abgeschrieben werden. Was 1929 das Publikum durch den „run“ auf seine Bankeinlagen besorgte, machen jetzt die Finanzinnovationen automatisch. Die globale Verflechtung sorgt dafür, daß es alle deregulierten, „freiheitlichen“ Banken nach einander wie eine Lawine trifft: Das darf nicht sein. Warum? Na hören Sie mal, woher soll denn dann das Geld kommen?

Gute Frage. Wo kommt es her? Für die Derivate kam es, wie oben gezeigt, unmittelbar aus dem Nichts. Die Hedge-Fonds haben Stücke dieses Nichts dem Publikum für Geld verkauft, das dieses dem Produktions- und Versorgungkreislauf entnommen hatte – weil es dort mangel zahlungsfähiger Nachfrage nichts brachte. Aber – interessanter - wo kommt das Geld für die Sanierung, das heißt den Rückkauf all der Nichts-Stücke, her. Die USA sind bankrott und schieben (nach www-foreign-policy.com) „einen Gesamtschuldenberg von über zehn Billionen US-Dollar vor sich her“. Der Staat ist überverschuldet und nicht kreditwürdig, weil er schon jetzt seine Kredite nur durch neue Kredite bedient, also Wechselreiterei betreibt. Auch darüber hatten sich die Finanzwachtmeister Gedanken gemacht.

2005 sagte ein Dr. L.J. Kotlikoff von der Föderal Reserve (FED): "Länder können bankrott gehen und tun dies auch. Die USA, mit ihrer 65-Billionen-Dollar-Finanzlücke, haben offensichtlich diesen Pfad eingeschlagen." (http://infokrieg.tv/bailout_2008_09_23.html) Ein Jahr nach dieser Warnung ersetzte Bush Finanzminister John Snow durch Hank Paulson, den Vorsitzenden von Goldman Sachs. Dieser hatte am 31. März 2008 ein 200-seitiges Dokument mit dem Titel "Blueprint for a Modernized Regulatory Structure” (Plan zur Modernisierung der Regulierungsstruktur) veröffentlicht. Darin fordert Paulson die Umstrukturierung der US-Märkte und ihrer Regulierungen von Grund auf, um "globalen Standards" (d.h. der Neuen Weltordnung) gerecht zu werden. Nach dem Plan sollen u.a. der Finanzminister ohne Zustimmung des Kongresses "in Konsultation mit dem Vorsitzenden der FED die Erlaubnis haben, weitere Vermögenswerte zu kaufen, um die Finanzmärkte effektiv zu stabilisieren." Damit können die Exponenten der Finanzelite die Märkte nun unmittelbar und nicht über allerlei Kreditspielchen nach eignem Dafürhalten gestalten. Das wäre nach Bloomberg die „Planwirtschaft der Elite im Eigeninteresse,“ oder nach Frank Razzano, ehemaliger Syndikus der Securities and Exchange Commission (SEC) "Die diktatorische Vollmacht, die von der dritten Regierungsgewalt, den Gerichten, nicht geprüft werden darf." Und Bush in seiner Brandrede an das US-Volk am 24.9.: "Trotz der Marktkorrekturen und der Mißbrauchsfälle ist der demokratische Kapitalismus das beste System von allen, die entwickelt wurden, er hat unser Land zum besten Ort für Investitionen und Geschäfte gemacht, er verleiht unserer Wirtschaft, Flexibilität und Widerstandsfähigkeit" er meint offensichtlich: für die herrschende Finanzelite.

Warum müssen ausgerechnet spielsüchtige Spekulanten der Wirtschaft das benötigte Geld bereitstellen. Was deren Oberste über die FED privat machen, könnten auch dem Gesetz unterworfene Regierungsstellen nach klaren gesetzlichen Vorgaben selbst regeln. Man sollte den Spekulanten ihre Papiere um die Ohren hauen und dafür sorgen, daß das benötigte Geld zur Verfügung steht, und zwar nicht für Spekulationsgeschäften sondern ausschließlich zur Aufrechterhaltung produktiver Arbeitseinkommen und zur Produktion der benötigten Versorgunggüter und die technischen Entwicklungen der neuen Rohstoffen und Energiequellen, mit denen diejenigen, die zur Neige zu gehen drohen, ersetzt werden können. Das könnte sogar gegen mäßige Zinsen geschehen, die in die Wirtschaft zurückfließen, wenn damit (statt einem Teil der Steuern) demokratisch kontrollierte Regierungsaufwendungen bezahlt würden. Warum sollen unkontrollierte Manager z.B. von Goldman Sachs glaubwürdiger wirtschaften als ein von einer aufmerksamen demokratischen Öffentlichkeit überwachter und rechenschaftspflichtiger Regierungsangestellter? Nur weil der Manager von der Finanzelite übermäßig gepäppelt und mit Riesensummen quasi permanent bestochen wird? oder weil er uns das über seine gekauften Politiker, Medien und Experten weiß gemacht hat? Natürlich gibt es in der Geschichte gelungene Beispiele für die andere Finanz- und Geldpolitik (sogar in den USA vor den Unabhängigkeitskriegen). Nur waren ihre Vertreter meistens naiv und wurden mit gekauften Fürsten, Kriegsherrn oder Regierungen mit Gewalt beseitigt und durch die Experten in Vergessenheit gebracht.

Das Zeitalter der Demokratie hat noch lange nicht begonnen. Heute herrschen die Finanzeliten und ihre Politik- und Meinungsmacher so uneingeschränkt – wie nie zuvor in der Geschichte. Sie sind – wenn auch verdeckt - für mehr Opfer verantwortlich als Fürsten, Könige und Diktatoren vor ihnen. Oder wem würden Sie die Millionen unnötig verhungerter, wegen fehlender medizinischer Betreuung unnötig verstorbener und der in Konflikten, die sich an Unterversorgung entzünden, umgebrachter Menschen an Lasten. Einem Gott? – Das wäre wohl etwas zu bequem. Für sie fehlte es am Geld – wohl wahr! aber nicht an realwirtschaftlichen Mitteln. Die wären beim heutigen Stand der Technik ohne weiteres auch ohne mehr Umweltbelastungen herstellbar. Es fehlt vor allem an Demokraten. Kleine Leute und solche, die das aus Bequemlichkeit und Denkfaulheit sein wollen, sind keine Demokraten, sondern medienverblödete, eifrig Wahlkreuzchen kritzelnde Untertanen mit eingeredeten Dünkeln. Die können doch nichts dafür! Auch das mag stimmen, aber an ihnen hängt‘s, und nicht einmal am Geld.


-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Wirtschaftskollaps der USA
   

Wirtschaftskollaps der USA droht; und auch der Tod der Demokratie... verfasst von Clive Maund

Im Folgenden werden wesentliche Auszüge aus dem Maundschen Text zur inneren Lage der USA dokumentiert; die Zwischenüberschriften und Hervorhebungen stammen von mir. Der englische Originaltext (1) ist von der Redaktion von goldseiten.de ins Deutsche übertragen worden.


„(...)

Politiker verehren Geld und Macht. Jeder Politiker, der etwas taugt, strebt heimlich an, Diktator zu werden, auch wenn er es nicht wagen würde, dies zuzugeben, da es nicht völlig politisch korrekt ist. Das höchste Ziel eines vollkommenen Politikers ist es, absolute Macht zu erlangen. Er strebt die Fähigkeit an, jedem anderen vorzustehen, um unbegrenzten Zugriff auf öffentliche Gelder zu erlangen, mit dem Ziel des verschwenderischen Eigenverbrauchs - und noch wichtiger - zur Selbstüberhöhung. Aber auch für Bestechungen und um Anhänger zu belohnen und jeden, der konträre Meinungen hat oder eine Opposition formiert, zu töten oder anderweitig zu neutralisieren. Die Gründe warum General Pinochet, der ehemalige Diktator Chiles, zu einem Ausgestoßenen dieser Art geworden ist, liegen in einer Mischung aus Neid und Scheinheiligkeit. General Pinochet lebte den Traum eines Politikers - er räumte in Chile mit eiserner Faust auf, und die, die sich ihm entgegen stellten, landeten manchmal ohne Rückticket in einem Flug über den Pazifik, wofür nicht einmal viel Treibstoff aufgewendet werden musste, da Chile über ein 5000 km lange Küstenlinie verfügt.

Die natürliche Tendenz von Politikern, eine Diktatur anzustreben sowie alle damit einhergehenden Vorteile verträgt sich natürlich nicht mit dem Konzept der Demokratie, bei der es erforderlich ist, die Ansichten anderer mit einzubeziehen - zumindest die Ansichten einer Mehrheit: Man könnte also sagen, dass Politiker und die Wählerschaft, über die sie herrschen, einen permanenten Interessenkonflikt haben. Aus diesem Grund müssen Menschen, die in einer Demokratie leben und auch weithin leben wollen, die ganze Zeit ihre Aufmerksamkeit bewahren, ihre Politiker genau im Auge behalten und fordern, dass diese ihr Handeln erklären. Macht man es nicht, lädt dies letztendlich zur Diktatur ein. Politiker wissen das ganz genau. Gerade in den USA haben sie a u s g e k l ü g e l t e Techniken entwickelt, um zu verhindern, von den Staatsbürgern zur Rede gestellt zu werden, manche dieser Techniken nutzen dabei die menschlichen Schwächen aus.

Techniken der Herrschaft in den USA oder „Wie hindere ich die Leute am Nachdenken und Handeln?“

Die wichtigste in den USA angewendete Technik ist es, die Menschen so geschäftig zu halten, dass sie nicht die Zeit haben über irgendetwas anderes nachzudenken; und man muss sich vor Augen führen, dass ein Bürger eine Stimme hat, es muss also nicht zwangsläufig jeder sein, sondern nur die Mehrheit. Daher werden Männer und Frauen ermutigt, lange Arbeitszeiten in Kauf zu nehmen und sie werden genötigt, Arbeit zu akzeptieren, für die so gut wie kein Urlaub vorgesehen ist. Eine beachtliche Menge ihrer Freizeit wird von bürokratischen Angelegenheiten verschlungen, wie zum Beispiel Rechnungen bezahlen etc. In der wenigen Zeit, die ihnen bleibt, sind sie oft zu müde, etwas anderes zu tun und machen schließlich Dinge wie zum Beispiel einen Film schauen. Lange Arbeitszeiten und fehlender Urlaub bedeuten zudem zusätzliche Profite für die Freunde und Kollegen der Politiker in der Wirtschaft. Bei einer anderen Technik geht es um etwas, dass wir Atomisierung nennen, die dazu dient, das Gefühl für Gemeinschaft zu unterminieren sowie auch jene Macht, die ein Zusammengehörigkeitsgefühl bringt. Dies wird wiederum durch Ablenkung erreicht, hier ist die wichtigste Waffe der Fernseher aber auch Belanglosigkeiten wie Videospiele.

Ein einfaches Beispiel wie das funktioniert, wäre zum Beispiel eine Person, die sich entschieden hat, lieber zu Hause zu bleiben und Videospiel zu spielen, als rauszugehen und mit dem Nachbar zu plaudern. Eine weitere wichtige Technik, die angewendet wird, wäre da noch die Verschleierung und das Stiften von Verwirrung - sie erschwert es dem normalen Bürger sich mit dem Ziel bestimmter Aktionen zusammenzuschließen und so als Gruppe oder über Vermittler zu wirken.

Die Rolle der Bequemlichkeit und der Feigheit am Arbeitsplatz

Der vielleicht größte Einflussfaktor, der zur Machtkonzentration und dem drohenden Ende der Demokratie in den USA beiträgt, ist jedoch die Bequemlichkeit. Der Großteil der Bürger hat seit mehreren Jahrzehnten ein bequemes Leben im Überfluss geführt. Dies hat zu einem unhinterfragten Vertrauen in die Politiker geführt und zu einer "Lass die das mal machen"-Haltung. Viele Leute haben wichtigere Sachen zu machen, als ständig im Auge zu behalten, was ihre Politiker tun und machen; wichtigere Sachen wären zum Beispiel Ballspiele anschauen oder mit Freunden bei Sportveranstaltungen zu trinken. Die Standpunkte, "Wer das Geld hat, hat die Macht" und "Macht geht vor Recht", wurden quer durch alle Klassen der Gesellschaft kultiviert.

Hätten Sie noch vor ein oder zwei Jahren Menschen in den Straßen von New York und Chicago angehalten und sie gefragt, was sie von den enormen Gehältern und Boni der großen Wall Street Manager halten, so hätten Sie meistens zu hören bekommen: "Warum denn nicht, wenn sich die Ergebnisse sehen lassen?" - Die Folge einer solchen Haltung war natürlich, dass diejenigen, die die Macht dazu hatten, für sich selbst abstimmten und sich Gehaltserhöhungen zukommen ließen, bis die Firmen, für die sie arbeiteten, nichts anderes mehr waren als Mittel und Zweck, sich Geld in die eigenen Taschen zu schieben. Normale Angestellte innerhalb der Unternehmen und Firmen fühlten sich machtlos, sie fühlten zudem, dass es unangebracht und risikoreich sei, die Entscheidungen und das Handeln der "Höherstehenden" in Frage zu stellen; sie gaben also ihre Macht an die Geschäftsführer ab, genauso wie die Wähler ihre Macht den Politikern überließen.

Die fast erreichte totale Macht

Die Konsequenz dieser über Jahrzehnte zunehmenden Abgabe von persönlicher Macht seitens der Wählerschaft und seitens der normalen Arbeiter und Angestellten ist die Konzentration von Macht in den Händen jener, deren Lebensziele sich sehr von denen normaler Menschen unterscheiden; ein Prozess, der dadurch sehr stark beschleunigt wurde, dass Politiker und Wirtschafteliten fast totale Macht über die Medien erlangten, welche jetzt ihre Diener sind und beflissen daran arbeiten, die öffentliche Meinung in eben jener Richtung auszuformen, die den Interessen ihrer Herren gerade am besten dient.

In den USA hat die Konzentration der Macht in den Händen der Eliten und der damit einhergehenden Entfremdung der Massen inzwischen solche Extreme erreicht, dass sich die Eliten nicht einmal mehr tarnen müssen oder auf Spitzfindigkeiten zurückgreifen müssen. Ganz deutlich wurde das bei den Abstimmungen zum "Bailout-Plan", den die meisten Bürger vehement ablehnten. Nach ein paar Tagen Lippenbekenntnissen an die Wählerschaft ging es weiter und er wurde verabschiedet. Das Ziel des Plans ist es, riesige Mengen fast wertlosen Finanzrückständen an die Steuerzahler zu verkaufen - zu höchsten Preisen. Die kontrollierten Medien gingen auf Dauerbetrieb und erzählten den Massen, dass ein Systemkollaps ohne Bailout anstehe, aber ließen dabei aus, dass die Wall Street wusste, dass dies passieren wird, schon Monate oder sogar Jahre zuvor. Und sie werden bei der nächsten Zuweisung wieder dabei sein und in genau derselben Weise das Gewehr an den Kopf der Bürger setzen.

Die Eliten sind fast angekommen in ihrem Nirwana der diktatorischen Kontrolle in den USA. Zu den Meilensteinen auf dem Weg zur Unterwerfung der Massen gehörten die Übernahme der Medien (wie schon erwähnt) durch die Methode der Syndikatsbildung, die Eliminierung der politischen Wahl durch die Schrumpfung der Parteienlandschaft auf nur zwei Parteien, die nun die dünnste Fassade der Demokratie bilden, hinter der dieselben Herren herrschen, dazu gehörten auch die endlosen Fusionen und Übernahmen in der Unternehmenswelt, welche zu einer immensen Konzentration finanzieller, also politischer Macht, führten. Meilensteine waren das Lobbysystem, mit Hilfe dessen Politiker von den großen Unternehmen, deren Interessen sie nun präsentieren, gekauft wurden,- hierzu zählt unter anderem das riesige Verteidigungsbudget, die Ereignisse um 9/11, die als Vorwand für die räuberische Übernahme der strategischen und rohstoffreichen Schlüsselländer im Nahen Osten dienten aber auch für die drakonischen Patriot Acts, mit denen die US-amerikanische Verfassung dem Papierkorb der Geschichte übergeben wurde und welche den Führern der Vereinigten Staaten diktatorische Machtbefugnisse zugestanden haben, die jederzeit nach Belieben eingesetzt werden können.

Die Folge fast totaler Macht: Arroganz und Größenwahn

Einen wichtigen Punkt sollte man dabei sehen: Die über Jahre anhaltende Konzentration von Macht und Vermögen - in der Geschäftswelt wie auch in der politischen Sphäre - und die Verstrickungen beider Bereiche haben unvermeidlich zu Arroganz und Größenwahn geführt, weshalb zum Beispiel die US-Notenbank auch dachte, dass sie die rezessiven Kräfte im Jahr 2003 einfach wegbügeln könne und die Zinssätze auf fast Null trieb und damit den Immobilienboom entfachte. Diese Eingriffe in normale Marktzyklen dauern jetzt schon seit vielen Jahren an und ihre zerstörerischen Auswirkungen ballen sich zusammen. Dies führte zu massiven Verwerfungen und zur Fehlallokation von Kapital, Das führte zur jetzigen desaströsen Situation, deren Enderesultat wahrscheinlich hyperinflationär ist, gefolgt von einer deflationären Implosion. Im herrschenden korporativen Klima der USA kam es zu regelrechten Verbrechen: Die Wall Street traf mit den Rating Agenturen heimlich Absprachen, um mit ihren tranchierten und zusammengewürfelten Hypothekenpapieren ausländische Banken und Institutionen v o r s ä t z l i c h um Milliarden zu betrügen; und die Wall Street trägt von diesem Debakel irreparable Schäden.

Ausblick – die nächsten Etappen der Finanzkrise

Die Zeit zurückzuzahlen für Wall Street und Washington ist dann gekommen, wenn k e i n e Ausländer mehr zu den Bond-Auktionen kommen, um den Bailout-Plan zu finanzieren, dessen 800 + Milliarden Dollar aus dünner Luft geschaffen werden. Die Bonds werden zu Geld gemacht werden, was zu einer plötzlichen, starken Zuspitzung der Inflation führen wird, die die Zahl der Unternehmenspleiten steil in die Höhe treiben wird, da die scheiternden Firmen andere in einer Kettenreaktion mit sich ziehen, weil die Verluste stark durch Credit Default Swaps gehebelt und potenziert werden. Das sind die eigentlichen Gründe, warum die Banken sich untereinander nichts leihen wollen - sie können das Adressenausfallrisiko nicht kalkulieren. All dies zusammen wird eine massive Schmelze von Derivaten anstoßen, die das ganze System zu Fall bringen. An diesem Punkt wird das Kriegsrecht in den Vereinigten Staaten ausgerufen werden, die dann praktisch zu einem abgeriegelten Polizeistaat werden.

(...)“

(1) Original-Artikel, veröffentlicht am 05.10.2008 unter dem Titel: IMPENDING ECONOMIC COLLAPSE IN THE U.S. and DEATH OF DEMOCRACY...

------------------------------------------------------------------------------

13. Oktober 2008 - Iran mit knallharten Forderungen an USA

http://www.aftenposten.no/nyheter/uriks/article2710705.ece



Einer der engsten Ratgeber von Präsident Mahmoud Ahmadinejad richtet harte Forderungen an USA, wenn Iran in Gespräche einwilligen soll.

Iran will gern mit den USA Gespräche führen, setzt aber knallharte Forderungen als Gegenleistung. Einer der obersten Ratgeber von Irans Präsident stellt jetzt heraus, daß Iran willens sein könnte, Gespräche mit den USA einzuleiten. Iran ist unter hartem internationalen Druck wegen seiner Atompolitik und wegen seiner Weigerung, Inspektoren an seine Anlagen vorzulassen. Jedoch sind die Forderungen weitreichend, bevor Gespräche geführt werden können.

Fordert Abzug - Mahdi Kalhor, Präsident Mahmoud Ahmadinejads Ratgeber in kulturellen Fragen und Medienangelegenheiten sagt jetzt, daß Iran mit den USA nur dann ins Gespräch kommen wolle, wenn die USA ihre Truppen aus dem Mittleren Osten abziehen, und die Unterstützung Israels aufhöre. Diese Äußerungen machte er gegenüber dem staatlichen Nachrichtenbüro.

Solange die Kräfte der USA in der Region stehen und die USA Israel unterstützen, wird es keine Gespräche geben, sagt Kalhor.

Ohne Verbindung - Es ist dagegen nicht klar, ob diese Äußerungen des Ratgebers auch die Meinung der Regierung widergeben. Selbst wenn er eine hochstehende Position hat, ist er nicht zuständig für Außenpolitik. USA und Iran hatten keine diplomatischen Verbindungen seit iranische Studenten die amerikanische Botschaft in Teheran im Jahre 1979 stürmten und dabei Geiseln nahmen.

---------------------------------------------------------------------------

14. Oktober 2008 - Geht jetzt der Aufschwung erst richtig los mit Blankoschecks für die Zocker auf Kosten der Bürger? Michael Winkler erklärt mal wieder, mit welchen Rettungs- und vor allem Regierungskünsten man es hier zu tun hat:

Der Staat kündigt an, daß bei Banken, an denen er sich beteiligt, keine Dividenden und keine Boni für Manager gezahlt werden. Das heißt, diese Banken sind uninteressant für Aktionäre und unbeliebt bei Managern. Aber sollten ein paar Parteifreunde einen Posten brauchen, wird sich dann wohl einer finden. Wenn dann die Krise überwunden ist, also kurz nachdem der Papst zum Islam übergetreten ist, werden die Beteiligungen wieder verkauft. Dabei hatten die diversen Bundesregierungen schon in der Vergangenheit glückliche Händchen bewiesen: die Aktienpakete werden günstig an amerikanische Investoren ("Heuschrecken") verkauft, die anschließend die Firmen ausschlachten, die Arbeitsplätze abbauen und sich davonstehlen. Am Ende haben wir nicht nur höhere Steuern, weil unsere vielgeliebte Kanzlerin unbegrenzt Geld versenkt hat, sondern auch den Schaden, der damit angeblich abgewendet werden sollte. Da sind wir doch alle wieder unheimlich dankbar, oder?

Zur Krisenbewältigung sollen auch noch die Bilanzierungsregeln ein wenig zurechtgebogen werden. Die Banken sollen in Zukunft Schrottpapiere nicht zum Zeitwert, sondern zum Kaufpreis in die Bilanzen einstellen. Ja, das ist überhaupt eine optimale Lösung. Wenn Sie Hartz IV beantragen, müssen Sie den 24 Jahre alten Mercedes (Tageswert: 350,- Euro) mit dem ursprünglichen Kaufpreis einstellen, den der vierte Vorbesitzer einmal hingeblättert hat: 23.000,- Euro. Und weil Sie so ein teueres Auto besitzen, bekommen Sie leider kein Geld vom Staat. Also Sie, die Banken schon. Während Sie für diese Schrottmühle von der Bank kein Geld bekommen würden, könnten die Banken künftig dafür dieses wunderbare Fahrzeug für 23.000 Euro als Sicherheit hinterlegen. Nein, das ist nicht Betrug, sondern Regierungskunst. Zumindest diejenige eines Herrn Steinbrück.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------

14. Oktober 2008 - Angela Merkel und ihre wahre Meinung zu ihrem Rettungspaket...



-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

15. Oktober 2008 - zu Recht, Frau Merkel, den Staatsbankrott Nr. 3 auf Kosten der Bürger, besser gesagt Bürgen, können Sie getrost sofort wieder abblasen, denn inzwischen sind die Aktionäre und alle, die noch irgendwie in Geld investiert sind, aufgewacht. Der Bürger soll über eine halbe Billion neuen Kredit aufnehmen, um sich selbst abzusichern und die Casino-Verluste der professionellen Zocker einstweilen so erträglich zu halten, daß die Spielchen munter weitergehen können!? Vor allem soll der Bürger sicherstellen, daß monatliche Zockergewinne im 6- und 7stelligen Bereich weiterhin in die Scheuer eingefahren werden!? Kein Wunder, wenn Sie bei dieser größten (und selbstverständlich völlig ungestraften) Veruntreuung von Volksvermögen Ihr wahres Gesicht zeigen müssen, wenn mal gerade keiner hinguckt. In den norwegischen Zeitungen wird offen gezeigt, da sämtliche Steuerlisten samt Vermögen in den Zeitungen soeben veröffentlicht werden, wie brillant die Manager an der 'Krise' verdient haben mit Ratschlägen, die ganze Kommunen an die Wand fahren ließen. Das Strohfeuer diente nur dazu, jetzt an den Börsen wieder von den 'Richtigen' Kasse zu machen und Gelder der Anleger, die es immer noch nicht begriffen haben, zu 'verbrennen'. Wann kommt der Bürger hier einmal auch nur in die Nähe davon, daß der 'Staat' sich für ihn interessiert, und gar ein 'Rettungspaket' schnürt, wenn er in Not geraten ist, oder sich eine Familientragödie ereignet hat? Genau diese Gedanken hatte ich 1998, als sich mein Sohn mit 17 Jahren erschossen hatte: wie passend wäre es jetzt, wenn mich wenigstens der 'Staat' einmal für ein Jahr mit seinen verdammten Steuern in Ruhe lassen würde und erst wiederkommt, wenn ich wieder ein halbwegs 'normaler' Hamster geworden bin, der sich um irdische Trivialitäten wie z.B. Steuern kümmern kann / muß? Nichts da! Kein Schwein interessiert es von diesem 'sozialen' 'Staat', wie es dir geht, wenn seine Daumenschrauben gerade wieder angezogen wurden, daß die Knochen krachen.  Der Bürger ist ja auch nicht wichtig, keinesfalls ist er ein Teil des 'Souveräns', der zwar immer scheinheilig beschworen wird, den es jedoch nirgendwo zu finden gibt: überall nur Einzelwesen, die nach Belieben terrorisiert werden können, und die mit 'dem Volk' nicht das Geringste zu tun haben. Gehen Sie mal mit 20 Leuten in eine Gerichtsverhandlung und behaupten Sie 'wir sind das Volk!' Sie werden sehr schnell sehen, daß 'das Volk' eine reine Fiktion ist, jedenfalls jetzt noch solange, wie es nicht vollzählig in Berlin vor gewissen Türen steht und die Damen und Herren in ihren völlig überflüssigen und idiotischen Palästen daran erinnert, wem sie eigentlich zu dienen haben. Anscheinend rechnen sie schon damit. Mit Ach und Krach konnte noch gerade verhindert werden, daß diese Damen und Herren das Militär nach Belieben mit völlig nebulösen Annahmen auf das Volk hetzen wollten. Vielleicht klappt ja der nächste Durchlauf mit Abstimmung am Heilig Abend, da bringt man schließlich wichtige Sachen durch. Jedenfalls werden diese 'Rettungspakete' nur die Falschen retten und das Volk in finanzielle Abgründe stürzen, die beispiellos in der Geschichte sind. Deshalb gingen diese Maßnahmen bei den chronisch Hirnlosen auch so schnell durch. Paulson hat ganz offen mit Erpressung gearbeitet, was hier genauso zu den 'neuen Werten' gehört. Wie sah es heute aus:

Die Börse in Oslo fiel wieder am meisten in ganz Europa mit 8,8%. Hier nochmal der Geldtempel des Midas:


Fiel mit 8,8 Prozent - Unsicherheit und Furcht prägen den Markt.

http://www.dagbladet.no/nyheter/2008/10/15/550416.html

Die Börse stieg Montag und Dienstag diese Woche, und mehrere 'Experten' erklärten schon, daß die Finanzkrise vorbei sei. Heute jedoch fiel die Börse wieder. Wirken, die Rettungspakete? - Finanz-Norwegen und die Welt halten immer noch den Atem an, nachdem eine Reihe EU-Länder am Wochenende gigantische Nothilfepakete lancierten, um der Krise Herr zu werden, die sozusagen die ganze Finanzwelt in letzter Zeit gelähmt hatte.

Das heutige Resultat an der Oslobörse trägt kaum dazu bei, blank liegende Nerven zu beruhigen. Besonders nicht bei dem Gedanken, daß der norwegische Hauptindex am meisten von allen in Europa absinkt. Der heutige Börsenfall ging über die ganze Skala, war somit global. In Norwegen spielt der fallende Ölpreis eine große Rolle dabei. Der Niedergang in den USA wird teilweise erklärt mit der Veröffentlichung von Zahlen, die zeigen, daß der Konsum im September um 1,2% eingebrochen war, so NTB.

- Es ist aber schwer zu erklären, warum die Börse heute runterrast. Große Gesellschaften aus fast allen Sektoren fallen kräftig, und wir sehen kein besonderes Muster darin, welche Gesellschaften fallen, sagt ein Fachmann von der Börse zum dagbladet.no. - Ich glaube, dies ist nichts anderes als ein Signal dafür, wie schwierig es für den Markt ist, die verschiedenen Gesellschaften zu bewerten, fügt er hinzu. - Unsicherheit und Angst prägen den Markt...- Kann es morgen wieder rauf gehen? - Ja, es kann nach oben gehen, es kann aber auch sein, daß die Talfahrt weitergeht, ich wage es nicht, irgendetwas vorauszusagen, sagt Börsenmann Eikrem.- Wr sehen jetzt eine Börse, die furchtbar nervös ist und lebhaft von Tag zu Tag ausschlägt. Im Moment sind es nur die extrem Professionellen oder die extremen Glücksspieler, die es an der Börse wagen, sagt ein anderer Fachmann. - Die Zentralbank Oslo hat ihre Zinsen heute um 0,5% runtergesetzt. Sollte dies nicht einen Effekt auf die Börse haben? - Daß die Zinsen runtergesetzt werden, war zu erwarten. Den positiven Effekt davon haben wir schon am Montag gesehen, sagt er und fügt hinzu: es gibt sehr wenig reelle Käufer jetzt an der Börse.

--------------------------------------------------------------------------

Es geht ja allen soo schlecht - hier das karge Leben der selbst-ernannten und vor allem selbstlosen Natur- und Umweltschützer am Beispiel von Frederic Hauge, Chef der Umweltorganisation 'Bellona': schaufelte fast 1,7 Mio nkr in seine Kasse und verdiente doppelt so viel wie der Umwelt- und Entwicklungsminister Erik Solheim:

http://www.aftenposten.no/nyheter/iriks/article2713831.ece



Während der Minister Erik Solheim letztes Jahr 866.265 nkr überwiesen bekam, rollte das Doppelte bei Bellona-Führer Frederic Hauge. Unten eine Liste über die Einnahmen der 'Umweltspitzen' im Aftenposten.

-Ich habe eine Absprache mit Bellona nach deren Aufforderung, Vorträge zu halten. Alles, was ich dabei verdiene, geht zu Bellona, und ich bekomme das ausbezahlt nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben. Ich habe ein Fixum von Bellona über 800.000 nkr, der Rest stammt aus Vorträgen. Ich bin ein teuerer Mann, müssen Sie wissen, sagt Frederic Hauge zu Aftenposten.no.

- Viel geht gratis - er sagt, insgesamt hielt er rund 150 Vorträge im Jahre 2007, die meisten davon unbezahlt. - Ich sitze sehr viele Abende und Wochenenden über Dingen, die millieupolitisch wichtig sind, und darüber hinaus halte ich krankhaft viele Vorträge in Europa, die ich nicht bezahlt bekomme. Aber wenn z.B. ein Betrieb, der nicht so relevant ist, kommt und mich um einen Vortrag bittet, dann lasse ich mich gut bezahlen, sagt Hauge. Er sagt, daß er zwischen 25.000 und 100.000 nkr für einen Vortrag nimmt (Kurs zu € 1:8 L.S.) - Ich meine, es ist ganz in Ordnung, jetzt ein bißchen zu verdienen nach so vielen Pleitejahren. Es gibt da einiges nachzuholen, sagt er.

Mehrere der anderen Millieuspitzen verdienen ebenfalls sehr gut am großen Interesse an Umwelt und Klima in den letzten Jahren. Der Geschäftsführer von Bellona Nils Harald Böhmer steigerte sein Nettoeinkommen um kanppe 130.000 nkr von 2006 auf 2007, und der Generalsekretär im WWF, Rasmus Johan Michael Hansson, vermehrte seins um 110.000 nkr. Beide verdienen jetzt über eine halbe Million - netto! Nicht ganz so einträglich ist die Spitzenposition bei Natur og Ungdom (Natur und Jugend). Die Chefin Ingeborg Gjaerum hatte ein Nettoeinkommen von (nur) 132.819 nkr im letzten Jahr. Und wenn man dann noch an Al Gore denkt, der das Abgreifen mit diesen Lügengeschichten in Perfektion betreibt, dann weiß man, warum diese Geschäftsideen in die Welt gesetzt wurden: Selbsternannte Schwafelheinis verbreiten ihren Umweltmist, um die Ängste zu schüren, gigantische Abzockgeschäfte zu 'legalisieren' und dabei noch sehr einträglich ohne die geringste Verantwortung - oder gar Arbeit - zu leben! Diese Heinis sind es, die z.B. Betriebe und Arbeitsplätze kaputtmachen, weil gigantische Auflagen nicht erfüllt werden können, oder überall plötzlich Umweltgefahren 'entdeckt' werden, die ja sooo 'wichtig' sind, daß keine Belastung für das Volk groß genug sein kann, um diesen zu begegnen - bis dann die nächsten 'entdeckt' werden usw. Umweltschutz ist eine wichtige und nötige Sache, aber nicht, wenn die Lüge an erster Stelle steht, und damit die bloße Geschäftsidee, von anderen Hintergründen ganz zu schweigen.

In Norwegen sind jetzt die Steuerlisten wieder herausgekommen, d.h. jeder Steuerbürger wird mit Vermögen, Einkommen und Steuer in der Zeitung veröffentlicht. Jeder kann nachsehen, was sein Chef verdient usw. Es wäre ein Segen, sofort diese Listen der Finanz- und Bank-Manager zu veröffentlichen, damit das Volk sehen kann, wer sich hier 'retten' läßt. Würden diese Parasiten erst einmal auf Null gesetzt mit vollem Eigenanteil, dann könnten etliche Millionen, wenn nicht gar mehr, eingespart werden. Haben Sie etwas davon gehört, daß soetwas überhaupt ernsthaft diskutiert wird? Dann lesen Sie mal als Gegenstück dazu die Rechtsprechung zur Arbeitnehmerhaftung, wenn einem Arbeitnehmer ein Mißgeschick passiert ist! Keiner der hohen Herren würde bei diesen Maßstäben ungeschoren davonkommen. Aber - die sind ja 'wichtig', es gibt eben Gleiche und noch Gleichere... Wie oben auf der Seite zu lesen ist: JAIL - NOT BAIL!

------------------------------------------------------------------------------------------

Stortingspräsident Jagland in Oslo läßt die Katze aus dem Sack:

http://www.aftenposten.no/meninger/kronikker/article2713697.ece

Tid for ny global orden

Vi kan komme til å oppleve at verden glir inn i en kombinasjon av populisme og nasjonalisme.

Zeit für eine neue globale Ordnung - Wir könnten erleben, daß die Welt abgleitet in eine Kombination von Populismus und Nationalismus...daher: s.o.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------

Vielleicht ist hier ein Körnchen Wahrheit drin, was den Zeitgeist angeht:



Was zum Teufel treibst du da, Egil? Es ging darum, daß wir plündern und vergewaltigen!!!

------------------------------------------------------------------------------

Wie gesagt läuft in Norwegen gerade der große Finanz-Porno, denn alle Leute, Freund und Feind, kann man in der Zeitung mit ihren wichtigsten Daten auffinden: Was haben sie verdient, was haben sie an Steuern gezahlt, was haben sie für Vermögen? Klingt das nicht reizvoll? Hier ein Beispiel: Dieser Galgenvogel, der frühere Chef der Finanzmaklerfirma 'Terra', gönnte sich ein Einkommen von 11.160.032,- nkr, während acht Kommunen Milliarden in der Hypothekenkrise versenkten, weil sie seinen Anlagerat befolgten. Es gibt viele Orte, wo er vorsichtig sein muß...



Aus diesen Zahlen wird erst so richtig deutlich, mit was für einer Sorte Zocker man es zu tun hat, denen anderer Leute Geld nur als Spieleinsatz dient, um sich selbst in Größenordnungen zu bereichern, die jedes Vorstellungsvermögen des Normalverbrauchers übersteigen. Frau Merkel sollte dafür sorgen, daß genau diese Zahlen von jedem einzelnen Manager und Chef veröffentlicht werden, damit jeder sehen kann, für was das Volk sich in alle Ewigkeit weiterverschulden soll, damit diese Herren ihre dreckigen Geschäfte weiterbetreiben können. Ist das noch Beihilfe oder schon längst Mittäterschaft? Die Lösung ist natürlich: Glatte Volksverhetzung, wer mit solchen Ideen kommt!
-------------------------------------------------------------------------------------

16. Oktober 2008 - Iran kämpft um Platz im UN-Sicherheitrat. Hier der Sicherheitsrat am 27. September, als die 15 Mitgliedsländer einstimmig die Verlängerung der Sanktionen gegen Iran beschlossen:

http://www.aftenposten.no/nyheter/uriks/article2716781.ece


Hier will der Iran jetzt selbst einen Platz haben. Am Freitag stimmt die UN-Generalversammlung darüber ab, welche 5 Länder in den nächsten 2 Jahren einen Platz im Sicherheitsrat haben sollen. Dieses mächtige UN-Organ besteht aus 5 festen Mitgliedern mit Veto-Recht: USA, Rußland, Großbritannien, Frankreich und China, dazu aus 10 wechselnden Mitgliedern ohne Veto-Recht. Vor der morgigen Wahl herrscht größte Spannung, wer den freien Platz für Asien übernehmen soll. Der Kampf tobt zwischen Japan und Iran.

Peinlich für Japan - Beide Länder haben intensive Lobbyarbeit in den letzten Monaten betrieben, aber nur wenige glauben an einen Sieg Irans. Japan bezahlt AFP zufolge fast 20% des UN-Budgets und genießt breite Unterstützung in der Generalversammlung, besonders von westlichen Ländern. - Das wäre sehr peinlich für Japan, wenn sie nicht gleich die erste Abstimmung gewinnen, sagt ein anonymer westlicher Diplomat zu AFP.

Iran war Mitglied der UNO seit deren Entstehen 1945, saß jedoch nur eine Periode im Sicherheitsrat von 1955 bis 56. Das Land unterliegt heute Sanktionen des Sicherheitsrates wegen seines Atomprogramms. Dagegen saß Japan 18 Jahre lang im Sicherheitsrat seit es Mitglied im Jahre 1956 wurde. Zwei freie Plätze für Europa - Der Kampf um Europas beide freien Plätze nach Italien und Belgien geht zwischen Österreich, Island und der Türkei. AFP sprach mit Diplomaten, die meinen, daß die Türkei sich einen Platz gesichert habe mit Unterstützung durch muslimische Staaten. Islands Position kann schlechter geworden sein nach dem Bankenkollaps, wodurch das Land an den Rand des Konkurses geführt wurde. Jedoch können die Isländer auf Unterstützung durch viele kleinere Mitgliedsländer hoffen.

-------------------------------------------------------------------------------------------------

Islamische Banken haben keine Probleme mit der 'Bankenkrise'. Jetzt beginnt die Nachfrage nach Sharia-Banken unter Nicht-Muslimen zu wachsen.

http://www.nrk.no/nyheter/okonomi/1.6249438



Analytiker und Experten bei islamischen Banken und Finanzinstitutionen in Europa und Mittleren Osten bestätigen, daß ihre Banken von der Finanzkrise nicht getroffen werden, so die internationale arabische Netseite Asharq Alawsat. Adnan Ahmed Yousif, Bankchef der Albaraka Banking Group in Bahrain erklärt, daß, da islamische Banken nicht den Kauf und Verkauf von Schulden zulassen, sie nicht von dem großen Börsensturz der letzten Zeit betroffen sind.

- Die Finanzkrise ist eine Schuldenkrise, die große Teile der Wirtschaftsmärkte in aller Welt getroffen habe, jedoch seien islamische Banken im wesentlichen die einzigen, die gegen die Krise immun sind, sagt Fouad Badim Matraji, Direktor der libanesischen Bank Arab Finance House.

Wachsende Nachfrage - Islamische Banken werden vor dieser Krise geschützt. Sie haben jetzt Gelegenheit zu zeigen, was sie für den Rest der Welt tun können, und können dazu beitragen, die großen Löcher zu stopfen, die durch die Krise entstanden sind, indem sie ihre verschuldungsfreien Dienste sowohl Banken als auch Privatpersonen anbieten können als Teil eines Nothilfepakets, sagt Yousif. In der Net-Zeitung Asharq Alawsat haben sich mehrere Analytiker zu diesen Banken geäußert. Besonders islamische Banken in Asien und Großbritannien haben große Nachfrage zu verzeichnen, seitdem die Krise ausbrach. Die Bank 'Asian Development Bank' hat geschätzt, daß islamische Banken rund um die Welt einen gesammelten Wert von rund 1000 Milliarden Dollar repräsentieren. Die Banken haben einen gesammelten jährlichen Zuwachs von 10 bis 15%.

Füllen die Löcher aus - Analytiker glauben jetzt, daß mehr Nicht-Muslime sich diese Dienste nutzbar machen werden. - Der jetzige globale Markt hat der islamischen Finanz eine große Gelegenheit gegeben zu zeigen, was sie können. Islamische Banken bekommen jetzt die Möglichkeit, die durch die Krise gerissenen Löcher zu füllen, sagt David Testa, Direktor bei der Gatehouse Bank in England. Er glaubt, daß mehr und mehr Verbraucher mit der Zeit ihren Bedarf an dem schuldenfreien Dienstangebot erkennen werden. Wenig Zins- und Kreditrisiko - Zakaria Saaliti, norwegisch-muslimischer Ökonom sagt, es sei die Sicherheit der islamischen Banken, die zur vermehrten Nachfrage führt. - Solche Banken nehmen dem Kunden das Zins- und Kreditrisiko ab. Das Risiko, das mit den Investitionen verbunden ist, wird aufgeteilt, wobei die Absicht ist, daß beide Teile, Bank und Kunde, möglichst optimal aus der Situation herauskommen, sagt er.

In Norwegen nicht bekannt - Saaliti sagt, es liege an der spärlichen Kenntnis bei der Bevölkerung über das Konzept der islamischen Finanz, was dazu führe, daß solche Banken bisher in Norwegen nicht etabliert wurden. - Die Nachfrage ist groß, und Bedarf ist vorhanden. Es gibt viele muslimische Verbraucher, die an ihrer religiösen Praxis festhalten wollen, aber es dreht sich um das Verständnis wie dieses System funktioniert, was dazu führt, daß diese Aktivitäten in Norwegen bisher klein waren, sagt er.

In Norwegen muß man bis nach Großbritannien fahren, bevor man eine muslimische Bank findet. Hier ist die Nachfrage groß, sowohl bei Muslimen und Nicht-Muslimen.

Mit dieser Philosophe muß man sich unbedingt eingehend beschäftigen. Wer hat den Zinseszins erfunden? Wer hat dafür gesorgt, daß alles Geld im System nur und ausschließlich auf Verschuldung beruht? Wer hat dafür gesorgt, daß die Zinsen nicht mit ins System eingespeist wurden, und diese nur durch Wachstumszwang und progressive weitere Verschuldung 'erwirtschaftet' werden müssen? Wer hat dieses System als reines Beherrschungssystem erfunden? In den Annalen der FED werden Sie sicher Antworten finden: es ist ein reinrassig satanisches Prinzip, das nur einem nützt: demjenigen, der das Geld aus dem Nichts gegen Zins den Staaten vermietet. Wird hier die Axt an die Wurzel gelegt, dann kommt man dem Elend dieser Welt langsam näher, und vor allem: dessen Beseitigung. Jedoch hat sich schon J.F. Kennedy daran verhoben, wie man weiß. Sollte sich neben den islamischen Banken dann noch das Hawala-Verrechnungssystem durchsetzen, dann wäre der Paradigmenwechsel perfekt. Somit gibt es durchaus Ansatzpunkte, die Kloake auszutrocknen. Mal sehen, wie es weitergeht...

----------------------------------------------------------------------------------------------------------

17. Oktober 2008 - Nach dem Kinderspiel 'Massaker im Kindergarten' kommt jetzt das Brettspiel für die ganze Familie: 'Bankenkrise'. Hier der Trailer:

http://www.initiative.cc/diverses/Bankenkrise_das_neue_Brettspiel.wmv

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------

Zur Reduktion der persönlichen Beiträge zur Bankenkrise hier ein Vorschlag aus Lenefjorden / Norwegen:


Nochmal im Detail:

                                     


Und dies zum dritten Mal seit der Aufstellung im Mai. Die Reparaturen kosteten bisher 450.000 nkr, die Einspielergebnisse allein im Landkreis Agder lagen im ersten Halbjahr 2008 bei 19,8 Millionen. - Lyngdal: Der Starenkasten wurde schon kurze Zeit nach seiner Aufstellung im Mai 2008 zusammengeschossen und erlitt Totalschaden. Das letzte Mal erledigte dies eine Schrotladung in der Nacht auf den 21. September. Erst letzte Woche wurde dieser Kasten neu montiert. Am Mittwoch stellte man fest, daß jemand den Kasten wieder als Zielscheibe genommen hatte. Ergänzend wurde der Kasten innen noch ausgeschäumt. Sicherlich hatte jemand seinen Tacho wieder bei Tempo 230 fotografiert und nachher festgestellt, daß er sich besser das Bußgeld zwischen 2000 - 3000 nkr sparen sollte, ebenso seine Lizenz zum Rasen... Die Polizei hofft jetzt auf Tips aus der Bevölkerung, wo das eine oder andere bekannt sein soll. Die Starenkästen sind nicht immer in Betrieb, sondern nur, wenn es sich besonders lohnt. Diese Boxen im Landkreis Agder sorgen für sprudelnde Einnahmen für die Staatskasse. In den ersten 6 Monaten 2008 wurden 2140 Fahrer fotografiert, was rund 5 Millionen an Bußgeldern einbrachte. Auf der Beliebtheitsskala bei den Verkehrsteilnehmern sind sie im Gegensatz dazu nicht zu finden.

Eine weitere Pest sind die auf Schritt und Tritt anzutreffenden Mautstationen, die wie Pilze aus dem Boden geschossen sind, nachdem sich bankrotte Gemeinden jede Baumaßnahme von den Verkehrsteilnehmern zwangsweise bezahlen lassen. Eine Erscheinungsform der ubiquitären Wegelagerei des 'Staates'.  Kein Wunder, daß der Bürger, der es leid ist, sich immer und überall erfassen, überwachen und vor allem: abzocken zu lassen, manche Ideen zur Umgehung dieses Übels hat einfallen lassen. Manche Methode ist allerdings nicht ganz ungefährlich. So kommt es vor, daß sich ein PKW-Fahrer hinter einen Bus oder LKW klemmt, damit er in deren Windschatten nicht von der Mautkamera erfaßt wird. Hier ist so ein Beispiel:



Andere verwenden Nummernschilder mit Patentbefestigung: vor der Station Schild ab, dahinter wieder draufgesteckt, fertig! Wieder andere reiten auf dem Mittelstreifen in der Station und haben dabei gute Chancen, von den Kameras nicht erfaßt zu werden. In England scheinen die allgegenwärtigen Kameras mit ihrer allgegenwärtigen Kontrolle und Überwachung schon zum Landschaftsbild zu gehören. Eine krankmachende Umweltverpestung, um die sich bisher noch keine Ökotruppe gekümmert hat. Jedenfalls reicht es jetzt schon mehr als genug, obwohl die Gelüste des 'Staates' bekanntlich noch sehr viel weiterreichen, denn schließlich ist das Volk der erkannte Feind, von dem alle Gewalt ausgeht. Und Gewalt kann man schließlich nicht dulden...

------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Wer sich ansehen will, wie die 'Aufruhr-Polizei' von Sao Paolo ihre eigenen Kollegen zusammenschießt, die für höhere Löhne streiken, der schaue sich diesen Bericht an. Ein kleiner Vorgeschmack auf die baldigen Zustände auf Deutschlands Straßen? Wenn es hier 'rund geht', muß sich die Polizei gut überlegen, auf wessen Seite sie steht. Beim Militär, besonders, wenn fremde EU-Söldner eingesetzt werden, ist dieses Risiko wesentlich geringer. Bald wird 'man' auch den Tip bekommen, daß es auch einen Killerhaufen namens 'Blackwater' gibt, der nur drauf wartet....

http://www.fvn.no/ftv/index.jsp?id=11352

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------

Das (erste) 'Rettungspaket' optisch...



Zum besseren Verständnis:



Banken und Bänker demnächst....



-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

19. Oktober 2008 - Norwegen ist immer für ein Mysterium gut. Eisenbahner wurden Sonntag früh zur Station Gjönnes gerufen, weil ein Stromausfall gemeldet wurde. Die Station fanden sie so vor:




Und keiner weiß, was passiert ist! - Wir kratzen uns am Kopf - was in aller Welt ist hier bloß passiert, fragt sich die Polizei in Asker und Baerum. Es gibt große Zerstörungen. Die ganze Trasse ist verschoben, die Schienen hängen in der Luft, und es gibt große Risse in den Betonelementen. Es sieht aus, als hätte sich eine große Explosion ereignet. Es findet sich aber kein Krater oder physische Anzeichen dafür. - Wir haben sogar beim Erdbebencenter angerufen, es war aber kein Erdbeben, sagt Operationsleiterin Linda Grandalen bei der Polizei Asker und Baerum zum Dagbladet.no.

Das ist für uns recht und schlecht ein Mysterium. Die Trasse bei Gjönnes gehört der Kolsaasbahn, die in diesen Tagen gerade hergerichtet wird. Deshalb fährt derzeit nur die Straßenbahn auf den Gleisen. Die letzte Bahn fuhr noch heute nacht. - Das muß heute spät in der Nacht passiert sein oder früh am Morgen, sagt der Informationschef Björn Rydmark von der Oslo T-Bahn AS. - Hier waren kollossale Kräfte am Werk, ganz enorme Kräfte. Die ganze Station ist mehrere Meter versetzt, und der Bahnsteig wurde bis auf die Gegenspur verschoben. Das ist ein großes Mysterium. Wie kann das geschehen sein, ohne daß jemand etwas gesehen, gehört oder gemerkt hat, sagt Rydmark mit klarer Verwunderung in der Stimme.

Die Polizei hat zwar eine Theorie, daß der aufgefüllte Unterboden im Zuge eines Trassenausbaus auf dem Nachbargrundstück sich verschoben haben könnte. Es könnte sich um eine Art unterirdische Lawine handeln, die vom Nachbargrundstück ausging. Die Polizei unterstreicht, daß es sich immer noch um ein Mysterium handelt. Jetzt wird die ganze Gegend abgesperrt, und es werden Wachen aufgestellt, bis Experten sich die Bescherung ansehen können. - Wir sind zu keiner Lösung gekommen, was geschehen sein könnte. Aber es gibt viel Lehmboden unter den Schienen und daneben, so die Polizei. Heute werden wir von einem Geologen unterstützt, und wir fragen in der Nachbarschaft. Einer der Nachbarn hat in der Nacht einen Lichtschein und Getöse bemerkt. - Er hörte einen Krach (smell) und sah einen Lichtschein zwischen 1 und 3 Uhr morgens. Unsere Theorie ist, daß dies ein Stromkabel mit 800 Volt gewesen sein kann, das auf die Schienen fiel. Dies weist darauf hin, daß Bewegung in den Lehmschichten gewesen sein könnte, sagt die Operationsleiterin zum Dagbladet.no. Sie unterstreicht nochmals, welch große Kräfte im Spiel waren.

Als die Mannschaft von der Eisenbahngesellschaft Oslo ankam, bezeichneten sie den Anblick als 'unbeschreiblich'. - Die riefen mich an und sagten, daß es danach aussehe, als habe sich ein Erdbeben ereignet oder eine gediegene Explosion, sagt Kristian Braathen in Oslo. Er alarmierte sofort die Polizei und sagte noch ' das ist das Schlimmste, was ich je gesehen habe'.

Dieser Vorfall wird in allen Zeitungen erwähnt, er ist schließlich spektakulär genug. Demnach gibt es Verwerfungen nicht nur im Finanzwesen, sondern auch hautnah u.a. bei der Eisenbahn. Ob sich das alles mit Treibsand erklären läßt, werden die Untersuchungen zeigen.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Hier ist man sich aber sicher, daß es sich um eine Explosion handelte. 170 kg Dynamit nebst Sprengkapseln gingen in einem Transporter am Biskopgjel-Tunnel auf der RV 53 zwischen Aardal und Tyin am Morgen des 18.10. hoch. Hier die Reste des Fahrzeugs, der Motor flog 30 Meter weit. Verletzt wurde zum Glück niemand.


Die Explosion war so kräftig, daß umliegende Hütten, geparkte Autos und Arbeitsmaschinen große Schäden erlitten. Arbeiter meldeten, daß sie Rauch aus dem Transporter kommen sahen, konnten aber nichts weiter unternehmen. Die Ladung des Transporters bestand u.a. aus 170 kg Sprengstoff für die Bauarbeiten am Tunnel. Das einzige komplette Teil war wohl der gesamte Motorblock, der 30 m weit wegflog. Den Rest kann man in ein paar Tüten wegtragen, wie man sieht.

Dies gibt eine Vorstellung von sonstigen Autobomben, wobei von 500 oder mehr Kilo Sprengstoff die Rede ist. Die Ladung hier kann nicht sonderlich verdämmt gewesen sein, ist daher auch in losem Zustand schon gefährlich genug. Man kann davon ausgehen, daß irgendjemand wieder seine Vorschriften nicht beachtet hat. Wäre dies an einer Ampel in der Stadt passiert, wäre Staatstrauer angesagt gewesen. Wäre dies allerdings in der BRD passiert, dann hätten wir sicherlich schon Kriegsrecht.

--------------------------------------------------------------------------------------------------

Gelesen bei 'Schall und Rauch' und für richtig befunden. Man beachte auch, daß Dick Cheney angeblich wegen Herzrhythmusstörungen im Krankenhaus behandelt wird...

Wer Washington wirklich regiert ... und was sie tatsächlich wollen.

Die Bush/Cheney-Gangsterbande ist schon länger kalt gestellt und hat in Washington nichts mehr zu sagen. Deshalb hört man nicht mehr viel von ihnen. Sie sind zu einem Auslaufmodell degradiert, die noch in der verbleibenden Zeit den Schein wahren müssen.
Tatsächlich werden die Vereinigten Staaten von einem sogenannten „Principle Committee geführt, einem Kommittee der politischen Elite. In dieser Clique sind Verteidigungsminister Robert Gates, Aussenministerin Condoleezza Rice, Vorsitzende des US-Generalstabs Michael Mullen, Finanzminister Robert Paulson und Fed Chef Ben Shalom Bernanke, die als Marionetten und ausführende Organe fungieren.
Die Fäden zieht die Wall Street Fraktion der Trilateral Commission, unter dem Vorsitz von Oberstrippenzieher Zbigniew Brzeziński. Er hat alles im Griff, einschliesslich beide Kandidaten für das Präsidentenamt, Obama und McCain.

Und noch weiter oben thront David Rockefeller, bzw. seine Nachkommen, die bereits die Regentschaft übernommen haben. Der Oligarch George Soros mischt auch noch mit seinem Multimilliarden kräftig mit. Dazu gibt es enge Querverbindungen zur europäischen Sippschaft, mit dem ganzen Rothschild-Clan in London, die sich um die andere Seite des Atlantiks kümmern, und die Politiker hier in der Tasche haben.
Woran erkennt man, dass Bush/Cheney nichts mehr zu sagen haben und Brzeziński die Aussenpolitik schon länger bestimmt, speziell die der zukünftigen Präsidentschaft?
Zunächst mal müssen wir nur schauen, wer sind die einflussreichsten Berater der beiden Präsidentschaftskandidaten?
Da haben wir auf der Seite der Demokraten Mark Brzeziński, ja der Sohn von Zbigniew. Er ist Partner der in Washington beheimateten internationalen Regierungsberatungsfirma McGuire Woods. Er ist Obamas nationaler Sicherheitsberater.
Auf der anderen Seite bei den Republikanern finden wir Ian Brzeziński, auch ein Sohn von Zbig. Er arbeitet ebenfalls in Washington als stellvertretender Vizeverteidigungsminister, zuständig für Europa und NATO-Angelegenheiten. Er ist McCains geheimer nationaler Sicherheitsberater.
Beide Präsidentschaftsanwärter werden von Mitgliedern der Familie Brzeziński „beraten, mit dem Vater als Chef im Hintergrund, und Zbig ist wiederum der hörige Ziehsohn von Rockefeller.

So inszeniert die Machtelite die Politik. Um immer der Sieger zu sein, müssen einem alle Pferde im Rennen gehören. Egal wer die Wahl „gewinnt, ihr Kandidat wird Präsident. Die Wahlen sind nur eine Show für das dumme Volk, damit die Illusion einer Demokratie gewahrt wird. Tatsächlich hat man keine Wahl, es gibt keine politische Veränderung, es werden nur die Schauspieler ausgetauscht, die gleiche Machtstruktur die alles bestimmt bleibt erhalten.
Ein weiterer Beweis, dass die Bush/Cheney-Era der Vergangenheit angehört und die Brzeziński-Trilateral-Rockefeller-Soros Phase der Aggression übernommen hat, ist die Veränderung der Aussenpolitik seit gut einem Jahr. Der Fokus liegt nicht mehr im Nahen Osten mit dem Krieg im Irak, sondern die USA und NATO erhöhen ihren Einsatz im sinnlosen und nicht gewinnbaren Krieg in Afghanistan und haben einen neuen Krieg in Pakistan angefangen, mit der Bombardierung der Grenzregionen.
Ganz oben auf der Liste der Feinde dieser Clique sind Russland und China. Die Allierten der Chinesen werden jetzt attackiert, wie der Sudan, Zimbabwe, Burma und ganz speziell Pakistan, ein grosses islamisches Land mit Atomwaffen und engen Beziehungen zu China. Mit Ukraine, und ganz aktuell Georgien, aber auch mit der Unterzeichnung des Vertrages über die Stationierung von Raketen in Polen, wird Russland extrem provoziert.
Das Ziel der Aussenpolitik von Brzeziński ist es, Russland und China zu schwächen, sowie überhaupt die Mitglieder und Freunde der Shanghai Cooperation Organization. Zbig will beide Länder aufeinander hetzen, die Methode des britischen Imperiums, so wie mit Russland und Deutschland im WK II erfolgreich praktiziert, um als lachender Dritte dann da zu stehen. Diese Grossmächte sind das Haupthindernis in der Umsetzung des Plans zur Weltbeherrschung, den die globale Elite mit Sitz in Washington und London als Endziel hat.
Der Einsatz ist jetzt viel höher, als nur ein Konflikt im Persischen Golf. Die Abenteuerlust von Brzeziński geht viel weiter als die der Neocons mit Bush und Cheney. Er und seine Kontrolleure nehmen bewusst einen nuklearen Schlagabtausch in Kauf. Diese Leute sind Psychopaten denen man alles zutrauen kann.
Deshalb ist es völlig naiv zu glauben, unter Obama wird sich was verändern, wird ein „Change stattfinden, eine friedliche Era beginnen. Im Gegenteil, ob er oder McCain, die Aggression und Kriegslust Amerikas wird sich noch steigern, und ihre „Alliierten werden gehorchen müssen und gezwungen werden mitzumachen.
Passiert ja schon, mit der massiven militärischen Unterstützung Georgiens durch die NATO und Erhöhung und Verlängerung der deutschen Truppenpräsenz in Afghanistan, wie gerade durch den Bundestag beschlossen.
Die aktuelle Finanzkrise, mit der Zerstörung des Geldwertes, ist ein weiteres Mittel um den grossen Plan der Weltbeherrschung, der Neuen Weltordnung, zu erreichen, mit dem Ziel einer Regierung, einer Währung und einem Finanzsystem. Der bewusst gemachte Crash, das daraus resultierende Chaos und die totale Verarmung der Massen, ist der Weg dort hin.
Ach ja, Zbig hat noch eine Tochter, Mika Brzeziński, die als einflussreiche TV-Journalistin und Nachrichtensprecherin für MSNBC tätig ist.
Dr. Johannes B. Koeppel, der ehemalige Staatssekräter im deutschen Verteidigungsministerium und Berater für NATO Generalsekretär Manfred Wörner, sagte in einem Interview: "Die Interessen hinter der Bush-Administration, so wie die Council On Foreign Relations, die Trilateral Commission, gegründet von Brzeziński für David Rockefeller und der Bilderberg Group, arbeiten auf die Implementierung einer Weltdiktatur in den nächsten fünf Jahren hin. Sie bekämpfen nicht Terroristen. Sie kämpfen gegen die Menschheit."
Ich kann nur jedem empfehlen, das Buch von Zbigniew Brzeziński "The Grand Chessboard" oder auf Deutsch "Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft" zu lesen. Da stehen die genauen Absichten und Ziele seiner Geostrategie drin. Man muss den Feind studieren, um ihn bekämpfen zu können.

-------------------------------------------------------------------------------

BÜSO klagt an:

Zahl der Hungernden in Lateinamerika explodiert

Anläßlich des Welthungertages am 16. Oktober hat Jose Graziano von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen für Lateinamerika berichtet, daß mittlerweile 51 Millionen Lateinamerikaner offiziell als "unterernährt" gelten - 6 Millionen mehr als 2003. Graziano begründete dies mit der explosive Steigerung der Preisen für Nahrungsmittel und
Treibstoff. Solche hohen Zahlen habe es zuletzt 1990 gegeben, und die derzeitige Weltfinanzkrise werde die Sache zweifellos schlimmer machen.

Man erinnere sich, daß der Vorsitzende der FAO, Jacques Diouf, vor etwa einem Jahr beklagt hatte, keine 18 Millionen Dollar zusammen zu bekommen, um Saatgut für die notleidenden Länder bereitstellen zu können; gleichzeitig wurden jetzt aber von den Zentralbanken der Welt mehrere Billionen Dollar an Hilfskrediten für das Kasino-Bankensystem bereitgestellt. 

Dies geht über einen moralischen Bankrott des Systems hinaus:  es sind Verbrechen gegen die Menschheit, die durch ein ordentliches Bankrottverfahren des globalen Finanzsystems sofort unterbunden werden und durch internationale Zusammenarbeit auf Basis des Westfälischen Friedens von 1648 ersetzt werden müssen.

Da kann man nur sagen:


----------------------------------------------------------------------------------------

Zeitdiagnose meint:

19.10.2008 - Komplett geisteskrank !!!: Rettungspaket jetzt auch für Unternehmen. Staatsbank KfW könnte notfalls 100prozentige Firmenfinanzierung anbieten. Um zu verhindern, dass die Kreditvergabe der Banken an Unternehmen durch die Finanzkrise beeinträchtigt werde, solle notfalls die Staatsbank KfW eine 100prozentige Unternehmensfinanzierung anbieten, heißt es in einem Vorschlagspapier des Ministeriums, das der Financial Times Deutschland vorliegt. Das Bundeswirtschaftsministerium will notfalls auch über die Unternehmen außerhalb des Bankensektors eine Art staatlichen Rettungsschirm spannen. (mmnews.de) Seitdem diese Irren den Staat an die Stelle Gottes gesetzt haben, glauben diese Irrgewordenen natürlich auch, daß der gottgleiche Staat sie retten kann. Aus diesem Grunde kann man die Vertreter einer solchen Denkhaltung mit Fug und Recht als Geisteskranke bezeichnen. In den frühen 70er Jahren veröffentlichte Erzbischof Lefebvre in Reaktion auf den Zerstörungsprozeß der katholischen Kirche durch die Räubersynode des Zweiten Vatikanums ein Buch unter dem Titel "Sie haben ihn entthront". Dieser Enthronung folgte die Inthronisierung des Fürsten der Welt auf den Fuß und dessen Szepter wird Woche für Woche für Tag größer.

-----------------------------------------------------------------------------------

Dies kann nicht oft genug gesagt werden. Es lohnt sich auch einmal, die jetzige Zeit bei Jeremia und Hesekiel nachzulesen - es wird sehr sehr ungemütlich! Ich weiß zwar nicht, was die neuen Bibel-'Übersetzungen' daraus gemacht haben, sicherlich eine 'kleine technische Störung', die man mit einem längeren Urlaub oder einer Dauerparty im Süden überbrücken sollte. Die neuesten Bibeln und die Bild-Zeitung scheinen in etwa dasselbe Niveau zu bekommen. Der folgende Text hat diese Nachteile nicht, soweit ich dies nachgeprüft habe. Wer also weder für materielle noch für geistliche Vorräte gesorgt hat, sollte sich dies hier zu Herzen nehmen:


Pastor Joh.W.Matutis

*Ein gigantischer "Finanz-Tsunami" rast auf uns zu...*
 

Guten Tag, ....es ist fast zum heulen, wie händeringend jetzt die Politiker für "Vertrauen" betteln müssen, daß die Sparer doch ihr so sauer verdientes Geld auf der Bank lassen sollen. Warum wohl? Was wir in den letzten Tagen und Wochen erlebten, das haben wir in den letzten hundert Jahren nicht mehr erlebt. Die vergangene Woche war die absolute Schockerwoche! Die Aktienmärkte fielen wie Steine vom Himmel und absolvierten einen waschechten Crash. Es herrschte blanke Panik. Nacktes Entsetzen über die Zuspitzung der Kredit- und Wirtschaftskrise in den USA. Zeitweise schlossen sogar die Börsen, und das bleibt für die Wirtschaft nicht ohne Folgen. Ford und GM, die beiden riesigen Autobauer aus den Staaten, stehen vor dem Ruin, nicht zuletzt deshalb, da sie vom Kreditstrom abgeschlossen sind. Und was drüben in den USA ist, das kommt in Kürze auch zu uns rüber. Auch bei uns stehen bald die "Räder" und Fließbänder still.

Kredite sind derzeit rar, da Banken nicht Willens sind ihr Geld zu verleihen, egal an wen, egal, ob das Geschäftsmodell und die Bilanzen stimmen oder nicht. Und jetzt wird kräftig Geld von den Regierungen in die "armen" Banken gepumpt. Doch diese "Hilfsbereitschaft" der Regierungen, und die einzigartigen Maßnahmen zur Stützung der Märkte rund um den Globus, wird niemand groß nützen. Warten Sie ab.

Wie ein Erdbeben hat die Finanzkrise die ganze Welt erfasst. Das Epizentrum der Krise liegt schon lange nicht mehr nur in Amerika. Alle Regierungen zittern und beben jetzt. Und bald auch nicht mehr nur sie. Gott zeigte mir "Es kommen gewaltige Veränderungen auf diese Welt zu." Und er sagte mir: "Ich will euch täglich meine Anweisungen zum Überleben geben. Lernt auf mich zu hören..."

Mit herzlichen Grüßen

Pastor Joh.W.Matutis

www.nnk-berlin.de

 

Ein gigantischer "Finanz-Tsunami"rast auf uns zu...

Morgens, am 11.Juli 2008 zeigte Gott mir in einer Vision, wie durch einen ganz kleinen Funken ein ganzes Munitionslager in die Luft ging. (Diese Vision können Sie bei mir noch nach bestellen: pastor@matutis.de, www.nnk-berlin.de).

Und der Herr sagte zu mir: " Schreibe es schnell auf und lasse es alle deine Freunde wissen, damit sie gewarnt werden und nicht in Panik geraten." Jetzt ist es soweit. Die Welt gerät jetzt aus den Fugen. Täglich erreichen uns neue Schock-Meldungen und die Banken- und Immobilien- Krise ist noch lange nicht zu Ende. Gott zeigte mir, dass es Schlag auf Schlag gehen wird. Weiterhin zeigte Er mir, dass die ganze Wirtschaft und alle Vereinigungen, dazu gehören auch kirchliche Organisationen, wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen, und einfach ausgelöscht werden. Niemand kümmerte sich noch um irgend-etwas. Jeder von ihnen dort rannte nur noch kopflos um sein eigenes nacktes Leben."

Vor ein paar Tagen legte in Deutschland ein kleiner Hamster tausende von Geldinstituten lahm und tausende Kunden bekamen am Geldautomaten kein Geld mehr(!). Keinen einzigen Cent. Gott zeigte mir, dass in den nächsten Tagen noch ganz andere Dämme brechen werden. Plötzlich wird im Zuge der Bankenkrise den Supermärkten der "Geldhahn" zugedreht. Sie werden keine Kredite mehr bekommen und die Regale werden über Nacht leer geplündert sein. Wohl dem, der etwas vorgesorgt hat. Das Wenige, das Gott dann segnen kann. (Markierung von Jophiel)

Und der Herr sagt: "Ich selbst will jetzt dafür sorgen, dass alles wieder neu bewertet werden muss." Vor allem die ungläubigen Menschen werden geschockt feststellen müssen, dass ihr Geld über Nacht völlig wertlos und unbrauchbar geworden ist, und dass sie von ihren Regierungen bewusst belogen worden sind.... Weiter zeigte mir der Herr, dass ganze Branchen über Nacht zusammenbrechen werden. Der Banken-Crash war nur der Anfang.

Als ich so betend über die ganze Situation nachdachte, sagte Gott zu mir: "Mein Sohn, schau mal hin: "Wie viel ist euer Euro jetzt nur noch wert?" Und es ist wahr: Der Euro-Wert schwindet mit Riesenschritten in Richtung "Null". Der Euro hat heute nur noch den Wert einer D-Mark. In den USA wird u.a Geld gedruckt, bis die Geldpresse glüht, und die Welt verarmt dabei immer mehr. Die Währungen der Welt sind nicht mehr gedeckt. Alle derzeitigen Währungen der Welt werden durch wertloses Papier gestürzt werden. Dieses Papiergeldsystem funktioniert nur, wenn ständig neue Schulden gemacht und ständig neues Geld aus dem Nichts geschöpft wird. Das ist ein automatischer Prozess. Was passiert, wenn dieser Prozess plötzlich zum Erliegen kommt? Das erleben wir jetzt: Bankenkrise heißt das Zauberwort und wie Dominosteine fallen die einst ach so stolzen Institute. Gott selbst stellt den Götzen "Mammon" jetzt bloß.

Hier noch schnell, was ich Ihnen noch im Auftrag des Herrn weiter sagen soll. Es sind jetzt genau 7 Jahre her seit den Anschlägen auf die Türme des Welt-Wirtschaft-Zentrums (11.Sept. 2001). Jetzt ist die Wallstreet dran. Jetzt kommen die 7 mageren Jahre. (Gemäß der wahren Geschichte aus der Bibel, nachzulesen in 1.Mo 41,17-36).

Gott hat dem System dieser Welt, (nach Offenbarung 18) den Kampf angesagt. Alle Politiker und Verantwortlichen sind so in das "babylonische Wirtschafts-System" verstrickt, dass sie betriebsblind geworden sind und den Überblick verloren haben. Es geschieht genauso, wie die Bibel es sagt:

Hier ein Beispiel: Als im Oktober 1987 die Börsen kollabierten, und das kranke Weltfinanzsystem kurz vor dem Infarkt stand, überschütten die Amerikaner die Banken mit frisch gedruckten Dollars. Eigentlich sind die ganzen heutigen Währungen, die im Umlauf sind, nichts anderes alles billiges "Falschgeld", das nur auf den Markt kommt, um den Menschen dabei die Augen zu wischen, und sie zu beschwichtigen, dass ja alles wieder funktioniert. Das gilt auch für die ganzen Milliarden-Finanz-Spritzen, die die Regierungen jetzt plötzlich locker machen. Es wird einfach wie wild Geld nachgedruckt. So hat sich z.B. von 1995 bis 2007 auf diese Weise die Dollar-Geldmenge verdoppelt !!!

Wir wissen ja, dass es immer irgendwo auf der Welt kriselt. Wir hatten die Mexiko-Krise, die Russland-Krise, die Asien-Krise, die Argentinien-Krise. Bei jeder Krise wird einfach neues Geld gedruckt. Fast jeder Staat auf dem Planeten druckt jetzt wie verrückt wertloses Papiergeld. Die größten Geld-Fälscher sind die Regierungen selbst.

Der alte Fritz z.B. senkte 1760 den Goldgehalt des Friedrichsdor um 30%. Zur Tarnung ließ er die Jahreszahlen 1755, 1756, 1757 auf die Münzen prägen. Seit 1971 hat der Dollar mehr als 90 Prozent seiner Kaufkraft verloren. Präsident Bush hat in den 8 Jahren seiner Amtszeit mehr Schulden angehäuft als vor ihm alle 42 US-Präsidenten zusammen. Die Regierungen können gegen diese Verschuldungstrends nichts mehr tun. Irgendwann platzt die Bombe. Ewig können die Herrschaften nicht mehr so ungestraft weitermachen. Kurzfristig kann das Nachdrucken neuer Geldscheine die Krisen lösen. Doch gleichzeitig entstehen durch wertloses Papiergeld auch immer wieder neue Krisen, und jede neue Krise ist eine Nummer größer. Auf diese Weise wird ein unheilvoller Automatismus in Gang gesetzt.

Meine lieben Freunde! Hinter den Kulissen braut sich ein mächtiger Sturm zusammen: Schwierigkeiten und Krisen, die alles in den Schatten stellen werden, was jemals schon da gewesen ist. Die jetzigen Probleme sind nicht mehr reparabel. Die Sünden unserer Gesellschaft holen uns jetzt ein, egal was für welche es sind. Die Bankenkrise ist nur die Spitze des Eisberges. Das ist nur die Vorwarnung. US-Analysten haben herausgefunden, dass Wirtschaftsleistung und Börsenkurse direkt mit der Bevölkerungsentwicklung zusammenhängen. Jeder Jahrgang ist mit etwa 46 Jahren am produktivsten und kauft dann auch die meisten Aktien. Je größer ein Jahrgang, desto besser laufen Wirtschaft und Börse. Und die höchste Geburtenrate gab es in den USA Anfang der 60er Jahre mit den "Baby Boomern'. Die größte US-Generation aller Zeiten, der Jahrgang 1961, war 2007 genau 46 Jahre alt! Nach dem "Baby Boom' brachen die Geburtenraten ein. Schuld ist der "Pillenknick'. Und das ist gnadenlos, und die Talfahrt ist nicht mehr zu stoppen.

Gott lässt nichts ungestraft. Wenn man die Entwicklung verfolgt, stellt man fest, dass es seit dem 14. Juli 2007 mit den Börsen und Banken permanent bergab geht. Wie der Zufall es will, flattert mir gerade eine ältere Pressemeldung in die Hände, und darin wird berichtet: Am 13.Juli 2007 wurde die neue Sitzungsperiode des US-Senats durch Gebete eines Hindu-Priesters eröffnet und damit ganz Amerika und die Wirtschaftswelt den Hindu Göttern geweiht. Ein Skandal und eine Schande für das so "christliche Amerika".  Der Hindu Priester las aus den Veden und rief die Geister der Erde, des Meeres und des Windes an. Ein Gläubiger im Saal schrie auf: „O Gott, vergib uns diese Gräuel". Sofort fielen Ordner über ihn her und trugen ihn aus dem Auditorium hinaus. Der Hindu-Priester fing seine Zeremonie und das Weihe-Ritual noch einmal ganz von vorne an und vollendete sie in aller Ruhe.

Und was passierte dann? In meinem Archiv fand ich noch eine Pressemeldung vom 13.Juli 2007: "Riesen-Hornissen/Wespen überfallen das US-Parlament". Etwa 16 Schwärme von ca. 5 cm großen Hornissen ließen sich im Parlaments-Gebäude nieder. In 2.Mose 23.27-29 sagt Gott "...ich werde Angst und Schrecken senden...und Hornissen , die sich so vermehren werden, dass ihr darüber nicht Herr werdet... Das war als Strafe für die Götzen der Hevitter -- der Kannaniter und der Hetither. Und diese drei Völker beteten jeweils als ihren Hauptgott den Gott der Erde, den Gott des Windes und den Gott des Feuers an. Exakt genau die Götter -- die der Hindu-Priester am 13. Juli 07 anrief.

Und seitdem suchen schwere Stürme die USA heim, die Wälder (siehe jetzt Californien u.a.) brennen und exakt ab dem 14.Juli 2007 begannen die Ölpreise rapide in die Höhe zu schießen, von 65 Dollar pro Barrel bis zu der magischen Marke von 147 Dollar. Die Apokalypse hat am 21.September 2008, genau 7 Jahre nach dem Terror Anschlag vom 11.September 2001 begonnen. Gott sagt in Jesaja 30, 25-26 "wenn die Türme fallen..." beginnt für Gott der "Tag der Abrechnung". Seitdem ist in den USA und der Welt viel in Richtung des von der Bibel prophezeiten " Antichristen" (totalitäre Herrschaft) passiert. Amerika ist zu einem totalitären Überwachungs-Staat geworden, mit Einreise-und Reisebeschränkungen, wie einst in der Sowjetunion oder der früheren DDR.

Und jetzt werden ohne Augenzwinkern die Banken "verstaatlicht", wie einst im Kommunismus. Und darunter fällt auch alles, was den Banken gehört, oder wozu die Banken Kredite gaben. Der Prophet Hesekiel (im Kapitel 7 ) -- sagt im Auftrag Gottes vor 2500 Jahren: "Ich rufe die erbarmungslosesten Völker herbei, damit sie die prächtigsten Häuser in Besitz nehmen. Ich mache ein Ende mit der Überheblichkeit ihrer Bewohner und alles, was ihnen heilig ist, wird entweiht. Panische Angst bricht über sie herein. Jeder sucht sich zu retten, aber es gibt keine Rettung. Unglück türmt sich auf Unglück, eine Schreckensnachricht jagt die andere. Vergeblich suchen sie ein Gotteswort beim Propheten. Der Priester hat keine Antwort, die Ältesten wissen keinen Rat. Der König wird vom Entsetzen gepackt und stimmt die Totenklage an. Die Männer des Landes sind wie gelähmt vor Schreck. Ich ziehe sie zur Rechenschaft für ihr schlimmes Treiben! Ich verurteile sie unbarmherzig, weil sie andere verurteilt haben. Dann werden sie erkennen, dass ich der Herr bin..." Und dann sagt er weiter: "Der Tag des Gerichts ist da. Unaufhaltsam bricht das Verderben herein. Denn Übermut und Gewalt haben überhand genommen, und Unrecht bringt immer neues Unrecht hervor. Aber von denen, die auf Gewalt und Unrecht setzen, wird nichts übrigbleiben. Mögen sie noch so zahlreich sein und sich noch so aufspielen. Mit ihrer Macht und Pracht hat es ein Ende...".

Die Frist ist abgelaufen. Der Tag des Gerichts ist da. Wer jetzt noch etwas kauft, soll sich nicht darüber freuen; und wer etwas verkauft, soll dem nicht nachtrauern... Hinzu kommen dann noch all die anderen biblischen Prophezeiungen für die Endzeit. (Wie Matthäus 24, Hesekiel 38, und 39, die ganze Apokalypse, usw.)

Alles, was wir bisher erwirtschaftet haben, steht heute auf dem Spiel. Alles, was so scheinbar abgesichert ist, wird abstürzen und zunichte werden. Die Politiker werden versuchen, jetzt die Manager für diese Verluste haftbar zumachen, doch die werden auch bald nichts mehr haben. Nirgendwo wird mehr etwas zu holen sein. Der Crash hat erst begonnen. Es gibt keine Entwarnung. In Deutschland wurde Anfang der 1920er Jahre das Brot jeden Tag um Millionen Reichsmark teurer... Wer macht, was alle machen, kriegt das, was alle kriegen! Wenn Sie überleben möchten, müssen sie komplett umkehren und sich radikal an Gott wenden. Gott hat für seine Kinder einen Notplan, einen großartigen Rettungsplan. Genauso wie er damals Noah und seine Familie vor der Welt-Katastrophe bewahrte. Aber dazu müssen Sie sich komplett "Umorientieren".

Der Herr sagte mir: "Wie ich damals Noah bewahrte, genauso werde ich all diejenigen bewahren, die sich strikt an mich und an meine Anweisungen halten, und meinem Reden gehorchen. Ihr müsst aufhören, bei Menschen Hilfe zu suchen. Ihr müsst aufhören, eure Hoffnung auf ein Stück "wertloses, bedrucktes Papier" zu setzen, und ihr müsst anfangen "Gold einzukaufen, das im Feuer geläutert worden ist".

Weiter sagte der Herr mir: "Sag meinem Volk, sie sollen Schätze sammeln, die im Himmel sind, wo es keine Inflation, keinen Dieb gibt und wo kein Rost hinkommt." Sag ihnen: "Sie sollen bleibende und ewige Werte suchen. Sie sollen das suchen, was ihr Leben wirklich rettet. Denn alles, was ihr heute seht, das wird wertlos und auf die Straße geworfen werden... Die ganzen Stützen, darauf sich die Menschen heute noch verlassen haben, werden von einem Tag auf den anderen zerbrechen. Die Welt steht kurz vor dem großen Offenbarungseid, dem Tag, wo die Wahrheit herauskommen wird.

Und das sagt der Herr: "Es wird alles noch viel teurer werden, als es jetzt schon ist. Die Lebensmittelpreise werden so in die Höhe schnellen, dass die Menschen sich nicht einmal mehr das tägliche Brot leisten können. Ein normaler Arbeiter wird so viel verdienen, dass er gerade selbst noch überleben kann. Die Armut wird noch viel mehr zunehmen. Alle jetzt noch vorhandenen staatlichen Hilfen werden zusammenbrechen. Die Staaten dieser Welt, besonders die reichen Länder, werden in Kürze als nächstes den Bankrott erklären müssen. Die Staaten werden wieder Lebensmittelkarten und dergleichen drucken und ausgeben. Das Geld, das inzwischen wertlos geworden ist, wird abgeschafft und es wird kein Geld mehr geben. Die Bürger der globalisierten Welt werden Chips eingepflanzt bekommen, ohne die sie nirgendwo mehr etwas bekommen können. Der Bürger selbst wird verstaatlicht!

Der Herr sagt hier: "Doch wohl den Menschen, die hier gelernt haben, sich von mir segnen zu lassen und weiß, dass ich meine Kinder übernatürlich versorgen kann, und auch werde", spricht der Herr. Wohl denen, die jetzt schon gelernt haben, von mir abhängig zu sein, sich von mir führen und leiten zu lassen. Wohl denen, die nicht mehr von dem System dieser Welt abhängig sind, sondern an meinem himmlischen System angeschlossen sind. Sie werden immer mehr als genug haben und ihr Überfluss wird auch ihren Freunden und

Verwandten zum Überleben dienen. Denn sie haben es gelernt, aus wenig viel zu machen. Sie wissen, wie man Brote vermehrt, und sie wissen, wo man das "verborgene Manna" findet."

Und so spricht der Herr:" 'Es kommen gewaltige Veränderungen auf diese Welt zu. Ihr werdet von einer Überraschung in die andere fallen. Und wohl euch meine Kinder, wenn ihr es gelernt habt, mir täglich zu vertrauen, und euch von mir täglich führen zu lassen. Ich will euch täglich meine Anweisungen zum Überleben geben. Lernt, auf mich noch mehr zu hören..."

In jedem meiner Gottesdienste lasse ich mich von Gott inspirieren und gebe Impulse weiter. Lehre die Zuhörer, Gott zu vertrauen, aber auch, sich innerlich auf das "Kommende" vorzubereiten, so dass nichts, was dann eintrifft, sie überrascht". Hören Sie diese Botschaften. Sie können diese auch im Internet hören unter www.matutis.net "nachhören".

Für alle die, die durch diesen Bericht und auch durch die Berichte in den Medien in Angst und Schrecken versetzt worden sind, möchte ich noch etwas anfügen: Diese Dinge werden eintreffen, so sicher wie das Amen in der Kirche. Sie werden sich vielleicht fragen, ob Sie etwas tun können und wenn ja, was? Stellen Sie sich vor, Sie werden vor einem Erdbeben der Stärke 9, das in Ihrer Umgebung stattfinden wird, gewarnt. Sie wissen, dass Ihr Haus nicht erdbebensicher gebaut wurde. Was würden Sie tun? Sie würden sicherlich schnellstens Ihr Haus verlassen und dort Zuflucht suchen, wo es erdbebensicher ist.

Sie müssten also wissen:

1. wo so ein sicherer Platz ist.

2. wie Sie dahin kommen.

3. und ob Sie dort auch bleiben können.

In Joh. 14, 6 sagt Jesus: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich". Ein Navigationsgerät zeigt ihnen genau den Weg zu dem Ort, wo sie hin wollen.

* Dieses Navigationsgerät ist die Bibel.

* Der Weg zum sicheren Ort ist Jesus selbst.

* Der sichere Ort ist Gott, der Vater. Da aber durch unsere Sünden und Fehler der Weg zum Zufluchtsort versperrt wurde, sandte Gott Jesus, Seinen einzigen, über alles geliebten Sohn, der ohne Sünde war, auf diese Erde, damit Er durch Seinen Opfertod am Kreuz den Weg zum Zufluchtsort für jeden von uns frei machte. Jesus ist nicht nur der Weg, sondern auch die Wahrheit. Die Wahrheit ist, dass Jesus für Ihre Sünden gestorben ist, damit Sie nicht gerichtet werden müssen. Er hat das Todesurteil an Stelle von Ihnen auf sich genommen.

Jeder, der daran glaubt, dass er durch den Tod Jesu frei ausgeht, und ihm die Sünden vergeben worden sind, ist auf dem Weg, der Jesus heißt, zum Zufluchtsort des Vaters gekommen und braucht sich vor keinem Erdbeben und keiner Finanzkrise oder Krankheit etc. mehr zu fürchten. Jesus ist das Leben und wird auch Ihr ewiges Leben, wenn Sie bei Gott Zuflucht gefunden haben. Werden sie dort an diesem Zufluchtsort auch aufgenommen werden und bleiben können?

In den Evangelien sagt Jesus: . Wie kommen Sie nun zu diesem "Zufluchtsort? " Bitten Sie einfach Jesus um Hilfe, Er ist der Weg. Er weiß, wie man zum Vater kommt. Wenn Sie wollen, dürfen sie noch laut ein Gebet mit mir sprechen.

"Lieber Herr Jesus, ich habe Angst, vor dem was kommen wird, und weiß mir keinen Rat mehr. Ich brauche Deine Hilfe. Danke, dass Du mich nicht wegstößt, wenn ich zu Dir komme, auch wenn ich Deine Hilfe nicht verdient habe. Bitte vergib mir alles, was ich falsch gemacht habe und hilf mir, mit Dir zusammen ein neues Leben anzufangen. Gott, Du bist mein Vater und ich bin von jetzt an Dein Kind, für das Du sorgen wirst. Danke, dass ich jetzt ewiges Leben habe und im Himmel einmal bei Dir sein und nicht verdammt werde.>

Wenn Sie dieses Gebet gesprochen haben, möchte ich Sie noch ermutigen, regelmäßig die Bibel zu lesen, zu beten und entweder zu uns in den Gottesdiensten zu kommen, die Internetpredigten (www.matutis.net) regelmäßig zu hören. Denn der Glaube und die Kraft Gottes kommt über das Hören der Predigt. Sie können die Predigten auch auf Mp3CD abonnieren und bestellen (5.-Euro/plus Versand. Auf einer CD sind in der Regel 4-5 Predigten).

Mit dem obigen Gebet sind Sie jetzt ein Mitglied der göttlichen Familie geworden, und jetzt müssen Sie geistlich wachsen und versorgt werden. Wenn Sie unsere Gottesdienste nicht besuchen können und kein Internet haben, suchen Sie sich doch gläubige Menschen in ihrer Umgebung. Sie brauchen geistliche Hilfestellungen, Motivation und göttliche Inspiration zum "Überleben" all der kommenden Welt-Krisen. In Offenbarung 3, 10 sagt Jesus: Und weil du bewahrt hast mein Wort, will ich auch dich bewahren, vor der weltweiten (globalen) Versuchung (oder Krise).

 

Ich möchte Ihnen weiter dienen,

Pastor Joh.W.Matutis

mobil: 0049 177 270 43 85

E-Mail: pastor@matutis.de

www.matutis.net (Predigten im Internet)

www.nnk-berlin.de

Post-Adresse: Pastor Joh.W.Matutis

Postf.65 96 65, D-13306 Berlin