© 2006 by lutzschaefer.com
 
Wissenswertes 109                                               3. August 2008

Ein neues 'Monster' darf begutachtet werden, und es werden noch Vorschläge entgegengenommen, um was es sich (außer einer Fotomontage) dabei wohl handeln könnte. Hier das nette Tierchen:

http://edition.cnn.com/video/#/video/us/2008/07/31/moos.montauk.monster.cnn?iref=videosearch

'The Montauk Monster' - ein Bluff? (Zit. aftenposten.no v. 3.8.2008)

'Meeresmonster an Strand in den USA gespült'. Diese Schöpfung soll an den Strand von Montauk, Long Island, Mitte Juli gespült worden sein. Das meldet CNN. Das Bild stammt von der 26jährigen Jenna Hewitt, die sich mit ein paar Freundinnen am Strand sonnen wollte. - Viele Theorien - Wir suchten nach einem passenden Plätzchen, als wir einen Auflauf bemerkten, wo alle auf etwas am Strand starrten. Wir waren ganz schockiert, als wir sahen, was das war, erzählt Hewitt dem Chicago Tribune. Die zwei Bilder, die sie machte, zeigen deutlich ein tierähnliches braunes Gebilde ohne Fell. Das 'Monster' hat eine schnabelartige Nase und dazu viele scharfe Zähne. Das Gebilde sorgt für Gesprächsstoff in den ganzen USA und firmiert nur noch als 'The Montauk Monster'. Zur Erklärung gibt es unzählige Theorien. Eine davon meint, es handele sich um eine Schildkröte ohne Panzer. Einige glauben, das Ding stammt aus Tierversuchen auf einer benachbarten Insel, wo man kranke Tiere unterbringt. Andere schwören Stein und Bein, daß dies Satan höchstselbst ist, oder zumindest ein außerirdisches Geschöpf. - Aber es gibt auch sehr viele, die von einem Bluff ausgehen, so z.B. Mats Höggren, Chef eines Tierparks in Schweden zum Aftonbladet.se. Er hat das Bild aus verschiedenen Winkeln betrachtet. - Das sieht aus wie etwas aus einem Science Fiction Film. Das einzige, das man wissenschaftlich nicht ausschließen kann, ist, daß es sich um ein außerirdisches Wesen handeln könnte, sagt er und lacht. CNN zufolge soll das Ding jetzt zur Analyse.

Es wäre sicher kein Fehler, wenn sich namhafte Gerichtsmediziner der Sache annehmen, denn deren ärztliche Kunst dürfte über alle Zweifel erhaben sein. (Sie nehmen ganz unverblümt stets nur absolut tödliche Eingriffe vor). Demnach werden wir erfahren, ob es sich überhaupt um ein lebensfähiges Wesen handelt, wie dieses innen aussieht, ob es für irdische Ernährung tauglich ist, woran es verendet ist, ob es vermehrungsfähig ist, wozu es systematisch gehören könnte, und vor allem: ob es irgendwo davon nur so wimmeln könnte. Dann bräuchte man gar keine Außerirdischen mit UFOs mehr, um weitere Bürgerrechte abzuschaffen, wenn auf diese Weise eine praktische 'Bedrohung' konstatiert werden könnte. Sicher ist auch nicht auszuschließen, daß es sich um ein Produkt aus 'Area 51 ' handelt, das Rockefeller in Auftrag gegeben hat, um der erwünschten Bevölkerungsreduktion auf die Sprünge zu helfen. Mit diesen Tricks könnte man auch Badestrände schlagartig besser menschenleer bekommen als mit jeder Haigeschichte. Man fragt sich nur immer: cui bono? Ich denke, wir werden es erfahren, wahrscheinlich aber nicht. Sieht auch aus, als ob das Ding ein paar Schrotladungen abbekommen hätte. Vielleicht doch nur ein etwas abgeänderter Pit Bull!?

Aus dem Video ist zu erfahren, daß von dem Ding wohl gar nichts mehr vorhanden ist, sondern zwei junge Männer nur noch ein Bündel komische Knochen vorweisen können. Es fanden interessante Umfragen in der Bevölkerung statt. Einer sagte spontan: das ist ein toter Pit Bull! nichts anderes! Dazu noch ein Spezialkopf einkopiert, dann könnte dies hinkommen. Jedenfalls eine schöne Geschichte für's Sommerloch, mal sehen, was noch am Strand landet, vielleicht Angela Pit-Bush!?

---------------------------------------------------------------------------------------------

Die Royal Bank of Scotland kommt diese Woche mit dem größten Verlust in der britischen Bankgeschichte heraus. RBS, Großbritanniens zweitgrößte Bank, wird diese Woche Kreditverluste in Höhe von 6 Milliarden Pfund ausweisen (müssen), schreibt TimesOnline. (Zit. E24.no v. 3.8.2008)

Das ist fünf Mal mehr als seinerzeit Barclays im Jahre 1992 verlor, was den letzten Rekord markierte. Damals war Großbritannien in einer ernsten Wirtschaftskrise, das Pfund wurde angegriffen und abgewertet.

Der Markt erwartet, daß die Bank 1 Mia Pfund im operativen Geschäft verliert, was sich bis zu 1,7 Mia ausweiten kann, wenn die schlechtesten Prognosen eintreffen. Hinzukommen Abschreibungen im Kreditgeschäft von unglaublichen 6 Mia Pfund als Folge der Kreditkrise.

Auch die Großbanken HSBC und Barclays legen ihre Zahlen vor - Verlustzahlen - in dieser Woche. Analysten erwarten, daß HSBC 3,5 Mia Pfund abschreiben muß, und damit den Überschuß um 30% reduziert. Barclays kann bis zu 3 Mia im Kreditgeschäft verloren haben, hauptsächlich in Südafrika, und das Ergebnis wird um 35% reduziert erwartet. Insgesamt werden die britischen Banken ihre Verluste im Kreditgeschäft mit 12,5 Mia Pfund vermelden müssen. In der vorigen Woche meldeten Lloyds TSB und HBOS schwache Zahlen, und wenn es so läuft wie Analytiker erwarten, dann wird diese Woche deutlich zeigen, daß die Kreditkrise ernsthaft ihren Weg gefunden hat in die Realwirtschaft, und jetzt in die Haushalte und Betriebe beißt. Trotz zwischenzeitlichen Kursschwankungen mit Anstiegen von 7,2 bis 20% lagen die Aktienverluste in den letzten drei Monaten zwischen 33 und 52,5%.

Man sieht, wie die Kurse manipuliert werden (20% rauf bei Barclays allein im Juli!), um noch Omas letztes Pfund aus dem Strumpf zu holen. Aber diese Strohfeuer können den drastischen Abwärtstrend nicht vernebeln, die Abzock-Katastrophe nimmt ihren Lauf. Olympia wird für weiteren Nebel sorgen, den Politiker sicher für weitere Extremschweinereien nutzen werden.

---------------------------------------------------------------------------------

Immer wieder atemberaubend: die einzigartige Fähigkeit der Norweger, 'echte' Totalschäden zu bauen - und das bei vorgeschriebener Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h! Die Bevölkerungsreduktion läuft leider entsprechend mit: wieder zwei Tote auf der E 6!


---------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Ahmadinejad: Iran weicht keinen Fingerbreit!


Iran beharrt auf seinem Standpunkt und wird sein Atomprogramm nicht aufgeben, unterstreicht er. Teheran hat bisher die Frist zur Antwort auf die westlichen Forderungen verstreichen lassen. - Egal, an welchen Verhandlungen wir teilnehmen, wir haben nur ein Ziel: Irans atomphysische Rechte zu realisieren, und daß die iranische Nation keinen Fingerbreit weichen wird, schreibt Ahmadinejad auf seiner Webseite. Iran hat die Frist nicht eingehalten zur Antwort auf ein Angebot westlicher Großmächte, die Anreicherung von Uran im Tausch mit wirtschaftichen Vorteilen zu beenden, so eine EU-Quelle. Das Weiße Haus drohte am Freitag neue Sanktionen an, falls die Frist nicht eingehalten werde. EU-Diplomaten wollen inzwischen geduldig eine Antwort aus Teheran abwarten: - Wir sollten nicht so großes Gewicht auf Fristen legen. Was etwas bedeutet, ist, daß wir bald eine klare Antwort bekommen, sagte ein EU-Anonymer. Iran bestreitet Fristen überhaupt, man sei zu Verhandlungen bereit, aber Fristen werden nicht anerkannt. Die USA werden der Doppelmoral beschuldigt wegen der geplanten Atomabsprache mit Indien. Die IAEA akzeptierte am Freitag eine Absprache zur Kontrolle von Indiens Atomanlagen. Dies öffnet den Weg zum Kauf von Brennstoffen und Technologie - aus den USA! Im Gegensatz zu Iran hat Indien die Vereinbarung zur Nicht-Weiterverbreitung von Atomtechnologie nicht unterschrieben! - Iran sei sehr bekümmert wegen der Doppelmoral der USA, sagt Ali Asghar Soltanieh, Irans Vertreter bei der IAEA in Wien.

Walter Steinmeier meint, Iran müsse aufhören, Zeit zu schinden. - Jetzt ist genug verzögert worden, sagt er zum 'Spiegel' und legt noch zu: wenn Iran nicht mit einer brauchbaren Antwort komme, werde das Land härtere Sanktionen riskieren. Syriens Präsident Assad kam Samstag nach Teheran, um seine an Sarkozy versprochenen Beziehungen einzusetzen. Assad traf am Samstag mit Ahmadinejad zusammen und legte nach dessen Darstellung großes Gewicht auf die Feststellung, daß alle Länder das Recht hätten, Uran anzureichern und kernphysische Kraftwerke zu betreiben.

------------------------------------------------------------------------

6. August 2008 -  Subject: Das leidige Thema der Gewaltenteilung

Beitrag von Dr. Klaus-Peter Krause, ehem. Leiter der Wirtschaftsredaktion der FAZ, späterer GF der FAZ Stiftung :

Die Gewaltenteilung ist gestört

Zu einem demokratischen Rechtsstaat gehört unabdingbar, die drei staatlichen Gewalten voneinander zu trennen (Grundsatz der Gewaltenteilung). In Deutschland von heute ist das nur noch begrenzt der Fall.

Eine strikte Teilung der drei Gewalten ist endlich ernstzunehmen und herzustellen. Jetzt verkommt sie zur Gewaltenverschmelzung. Die erste Gewalt, die gesetzgebende (Legislative, Parlament), nickt zu häufig ab, was die zweite, die regierende (Exekutive, Regierung), ihr vorkaut, und die dritte Gewalt, die rechtsprechende (Judikative, Gerichte), fällt im vorauseilenden Erahnen und Gehorsam zu häufig politisch korrekte Entscheidungen, die zwar dem politischen Zeitgeist oder dem politisch Gewollten genüge tun, dann aber nicht stets dem Recht.

Die rechtsprechende Gewalt in Deutschland ist nicht frei. Der Grundsatz der Gewaltenteilung ist ihr gegenüber unzulässig beschränkt. Denn der Grundsatz bedeutet, dass jede der drei Gewalten eigenständig und eigenverantwortlich arbeitet, sich also auch selbst und eigenständig organisiert. Das aber wird in Deutschland der Rechtsprechung nicht zugestanden. Organisatorisch ist sie in Bund und Ländern an die jeweiligen Justizministerien angebunden, also an die regierende Gewalt. Diese Anbindung macht sie organisatorisch von diesen Ministerien abhängig. Und die Ministerien nutzen es entsprechend aus.

Gewaltenteilung ist das nicht, es ist ein Verstoß gegen sie. Sehr deutlich dazu hat sich der einstige Verfassungsgerichtspräsident von Brandenburg, Dr. Peter Macke, in der Richterzeitung dazu geäußert. Das ist zwar schon ein bisschen her, aber leider noch immer zutreffend. Daher möchte ich an Mackes Feststellungen und Mahnungen erinnern.

Er schreibt: „Die Anbindung an den Regierungsapparat hat zu einer weitgehenden Vereinnahmung der Dritten Gewalt durch die Exekutive geführt … Schlimmer noch: Die Dritte Gewalt ist mehr und mehr zur Beute der Exekutive geworden.“ Dabei ist die Gewaltenteilung im Grundgesetz festgeschrieben. Auch ist sie einer Verfassungsänderung entzogen (Artikel 79, Absatz 3). Sie hat damit Ewigkeitsgeltung. „Die Richter sind unabhängig,“ befindet in lakonischer Eindeutigkeit das Grundgesetz (Artikel 97, Absatz 1) und bekräftigt damit die Stellung der Judikative als dritte eigenständige Gewalt.

“Die Rolle der Judikative als eigenständige Staatsgewalt wird von der Exekutive weitgehend erstickt,“ stellt Macke fest. Die Exekutive sei bestrebt, die Gerichte, gleichsam um keine fremden Götter neben sich zu haben, soweit wie möglich als Teil der allgemeinen Verwaltung zu behandeln, sie damit als nachgeordnet dastehen zu lassen und ihren Bedingungen zu unterwerfen. Daher hat es die Exekutive auch in der Hand, wie gut oder wie schlecht sie die Gerichte mit Personal, Platz und Bürotechnik ausstattet und damit, wie zügig oder schleppend die Gerichte zu arbeiten vermögen.

Will sie sich durch Urteile nicht zu schnell korrigieren lassen, kann sie an der Ausstattung sparen und als Begründung vorschieben, es müssten Kosten gespart werden. Macke schreibt: „Die Exekutive … nutzt die Chance, die Justiz unter Hinweis auf Sparzwänge endgültig unter ihre Botmäßigkeit zu bringen.“ Wenn man oft höre, die Justiz sei zu teuer, so hält Macke dagegen: „Sie ist für das, was sie leistet, nicht zu teuer, sondern für das, was sie für den Rechtsstaat

bedeutet, zu schlecht ausgestattet.“

Die Gerichte, so schreibt Macke, fühlten sich von den Justizministerien weniger gestützt als reglementiert und bedrängt. Sie sähen sich einer Flut von Verwaltungsvorschriften, Erlassen, Zurechtweisungen, „Ersuchen“ und Berichtsaufträgen ausgesetzt. Der Ton sei nicht der zwischen Sachwalter und Mandant, sondern der zwischen Vorgesetztem und Untergebenem. Auch gefielen sich die Ministerien darin, die Richter und Gerichte spüren zu lassen, dass sie unter ministerieller Beobachtung stünden. „Erwartet wird strikte Gefolgschaft.“ Gegenvorstellungen und Einwände würden als Majestätsbeleidigung empfunden und hinderten die Ministerien nicht daran zu tun, was sie wollten.

Mit alldem hält die Exekutive die Judikative, wie Macke es formuliert, in babylonischer Gefangenschaft und werde sie aus der nicht von sich aus entlassen. Hilfe sei nur von der öffentlichen Meinung und den Bürgern zu erwarten. Also muss

sie, müssen wir politischen Druck ausüben.

Die rechtsprechende Gewalt muss ein eigenes Etat-Recht bekommen und sich selbst organisieren. Sie ist von der Anbindung an die Justizministerien zu befreien. Das eigene Etat-Recht würde sie in den Stand setzen, sich für ihre finanzielle Ausstattung unmittelbar an den Haushaltsgesetzgeber zu wenden. Die Justiz muss „herausgelöst aus der übrigen Staatsmaschinerie souverän und zügig für Recht und Gerechtigkeit im Staate“ sorgen. Die richterliche Unabhängigkeit ist den Menschen „erst dann eingängig, wenn die Gerichte auch äußerlich und organisatorisch von der Exekutive geschieden sind und nicht mit ihr in einen Topf gerührt werden“ (Macke). Zwar ist die Eigenständigkeit auch der rechtsprechenden Gewalt im Grundgesetz verankert und daher auch geboten, aber es fehlt in ihm eine Möglichkeit, diese Eigenständigkeit zu schützen. Macke will, dass über einen Schutzmechanismus nachgedacht wird, und schreibt: „Die beiden anderen Staatsgewalten, Parlament und Regierung, sind vor den Verfassungsgerichten organbeteiligungsfähig. Die

Dritte Gewalt selbst ist, so scheint es, wehrlos und rechtlos.“

Peter Macke „Die Dritte Gewalt als Beute der Exekutive“ in: Deutsche Richterzeitung, Heft 12, 1999, S. 481 ff. Macke war von 1993 bis 2004 Präsident des Verfassungsgerichts des Landes Brandenburg und in der gleichen Zeit auch Präsident des Brandenburgischen Oberlandesgerichts. Von 1987 bis 1992 war er Vorsitzender des Vereins der Bundesrichter am Bundesgerichtshof und Vorstandsmitglied des Deutschen Richterbundes. 1997 wurde er zum Präsidenten des Deutschen Verkehrsgerichtstages gewählt, 1993 in die Ständige Deputation des Deutschen Juristentages berufen. Er ist Mitglied der Deutschen Sektion der Internationalen Juristen-Kommission und der International Union of Lawyers (Moskau). Macke hat seinem Beitrag dies vorangestellt: „Ungerecht ist, wozu das Gewissen Nein, gerecht, wozu es Ja sagt.“

-------------------------------------------------------------------------------

9. August 2008  - Diese Frau feuert nicht ihre Olympiamannschaft an, sondern hat eben eine russische Bombe auf ihr Haus bekommen:


Eine  verletzte Frau schreit nach Hilfe nach einem Angriff auf die Stadt Gori. Ein russisches Kampfflugzeug warf Bombe über einem Wohnblock ab, wobei mindestens fünf Menschen getötet wurden, so REUTERS. (Zit. ap.no v. 9.8.2008)

Ein ausländischer Journalist in Gori war Zeuge dafür, daß vier Bomben in der georgischen Stadt am Samstagmorgen abgeworfen wurden. Er erzählt, daß mindestens zwei davon Wohnblöcke trafen, und daß Fenster im Umkreis von einem Kilomenter durch die Bombenabwürfe zu Bruch gingen. - Ich sah fünf leblose Menschen auf der Erde liegen...

Es hat den Anschein, daß Bush endlich den Dreh gefunden hat, den befohlenen und lang ersehnten dritten Weltkrieg loszutreten. Und schon tönt die Presse in der BRD mit Kriegshetze, um sicherzustellen, daß die BRD auf jeden Fall mit hineingezogen wird. Seit Tagen fliegen hier die Transporter im Gänsemarsch am Himmel zum Hahn. Ein passender Flächenbrand in der richtigen Weltgegend, und Iran könnte gleich miterledigt werden. Das Maß bei Putin ist offenbar voll, er wird sich an allen Fronten entsprechend positionieren, mal sehen, was an der Nord-West-Flanke passiert. Wenn in der Arktis jetzt auch definitiv die Claims abgesteckt werden, können sich die Norweger vielleicht auf einige unfreiwillige Gebietsabtretungen gefaßt machen. Langsam wird es richtig unheimlich. Wie ich bereits sagte: alles grölt bei Olympia, und die Politiker hecken währenddessen ihre Superschweinereien aus. Gibt es überhaupt einen nächsten Präsidenten in den USA? Ich glaube eher, daß Bush noch gebraucht wird, der als optimaler Befehlsausführer auch den Rest erledigen kann. Volksabstimmung über den dritten Weltkrieg? Dafür wird Merkel nicht bezahlt!

------------------------------------------------------

12. August 2008 Herr Schräuble verkauft seinen 'Terror' immer noch nicht richtig und verschleißt seine Gewährsleute. Schließlich gibt es noch so viele Bürgerrechte zu beschneiden...Hier der arme Ziercke in einem Streßinterview, wie es jedes gute Kabarett endlich mal auf die Bühne bringen sollte:

Offenbar Gespräch von BKA-Chef Ziercke und “Tagesspiegel” aufgezeichnet

Scheinbar plagen den Geheimdienstchef schwere emotionale Probleme im alltäglichen Kampf gegen Hisbollah, Al-Qaida und IJU

Berlin: Radio Utopie ist aus unerfindlichen Quellen heute die mutmassliche Mitschrift eines Abhörprotokolls zugespielt worden, welches Hintergrundgespräche von Nachrichtendienst-Chef Jörg Zierke (”BKA”) und den NachrichtenhändlerInnen Frank Jansen und Barbara Junge (”Tagesspiegel”) enthält.
Die Konversation fand offenbar rund um das geführte Interview, welches heute im Berliner “Tagesspiegel” erschien.

Hier nun das uns zugespielte Abhörprotokoll:

TS: So. Nun geht´s gleich los. Herr Ziercke, soweit alles klar? Sie kennen so die Grundzüge, ungefähr, wollen Sie noch nen Kaffee?

ZIERCKE (zittrig): Nein dankke, es geht schon..

(Mikro an)

TS: In den sieben Jahren nach dem 11. September ist Islamisten in Deutschland kein Anschlag gelungen. Können wir aufatmen?

ZIERCKE: Ich kann leider keine Entwarnung geben – schließlich sind wir mehrmals nur haarscharf einer Katastrophe entkommen. So hat vor zwei Jahren nur ein technischer Defekt verhindert, dass die Sprengsätze der sogenannten Kofferbomber in zwei Regionalzügen explodiert sind. Außerdem haben die Sicherheitsbehörden in Deutschland sechs weitere Anschläge verhindert, darunter die von der „Sauerland-Gruppe“ geplanten Anschläge im vergangenen Jahr. Insgesamt werden derzeit mehr als 200 Ermittlungsverfahren mit islamistisch-terroristischem Hintergrund geführt – die Gefahr hat sich also keinesfalls abgeschwächt.

(Mikro aus)

TS
: Das war schon mal sehr gut. Das kennen die Leute.

ZIERCKE (schreit): JA EBEN, VERDAMMT NOCH MAL!! DAS KANN DOCH KEINE SAU MEHR HÖREN!! (atmet schwer)

(Stille)

TS (offensichtliche Barbara Junge, mit leiser Stimme): Jörg…. Jörg…. was hast Du denn? Geht´s Dir nicht gut? Sollen wir zum BMI?

ZIERCKE (leise): Nein, es geht schon…

TS: Du, wir müssen da nochmal ein bisschen draufsatteln, weisst Du? Die werden unruhig. Da muss einfach wieder´n bisschen mehr Druck gemacht werden, so vor der Bayernwahl.

ZIERCKE: Ich versteh das ja.. Aber muss das immer ich sein?

TS (ungeduldiger Tonfall) : Ja, Jörg. Das geht einfach jetzt nicht anders. Guck mal, wir können auch nicht machen was wir wollen..

ZIERCKE
: Is´gut, is gut.. (nimmt einen Schluck, Getränk nicht verifizierbar ) ..dann weiter..

TS: Okay, jetzt aber mal ein bisscher entschlossener, ja? Und denk dran, hier ist noch nie was passiert. Also droh den Leuten jetzt mal´n bisschen und mach Ihnen ordentlich Angst.

(Mikro an)

TS: Oder ist sie sogar gewachsen, angesichts der Ausbildung junger, aus Deutschland stammender Islamisten in Terrorcamps in Afghanistan und Pakistan?

ZIERCKE: Dieses Phänomen ist für die Bundesrepublik eine neue Erscheinungsform des islamistischen Terrors. Die Mitglieder der „Sauerland-Gruppe“ wurden mutmaßlich in Pakistan von der Islamischen Jihad Union (IJU) ausgebildet, macht das Mikro aus..

(Mikro aus)

ZIERCKE:..versteht Ihr eigentlich, was das für mich bedeutet? Ich sitz hier und erzähl irgendeinen Käse den mir sogar der VS nicht mehr glaubt, und mix hier allen Scheiss zusammen den wir uns in den letzten Jahren ausgedacht haben. Sogar die Harms ham´se schon beim Lügen erwischt. Und nur weil diese ganzen Atlantiker und Israelis Mist bauen den ganzen Tag und uns dann auf den Konferenzen anatmen und uns wieder erzählen wie toll wir sind, und dass sie uns ja brauchen, und so weiter…

TS: Jörg, die haben hier nun mal die Hosen an. So läuft´s eben. Was können wir denn dafür?

ZIERCKE: NA IHR SEID DOCH AUCH NICHT BESSER, IHR NUTTEN!!

TS: JÖRG!!, JETZT HÖR ABER MAL AUF, JA??!

ZIERCKE: ACH IST DOCH WAHR..

TS: Wahr…Wahr… Wenn ich das schon höre..

ZIERCKE: Ich muss hier raus..

TS: Du kommst gefälligst GLEICH WIEDER!!

(J.Ziercke verlässt den Raum)

TS: Der is´durch.

TS
: So ein Weichei..

TS: Warum wird der nicht einfach abgelöst?

TS: Für die paar Monate? Da müssen wir jetzt durch..

(im Hintergrund laute Toilettengeräusche)

TS: Boahhh, muss der auf die gehen?

(Stille)

TS: Hihihi..Hihihiiihi

TS: Wat is´denn nun schon wieder

TS: Er spült? Ja was spült er denn?

TS: Bist Du jetzt völlig übergeschnappt?

TS: Neee.. (kichert wild) ..das ist doch aus “Der grosse Blonde mit dem Scharzen Schuh”

TS: Wat?

TS: Ach Du kennst mal wieder nix was gut ist.. Männer..

(Stille)

TS: Wann knallt´s denn nun endlich?

TS: Ist noch nich´ raus. Die Kaukasus-Nummer ist erstmal voll nach hinten losgegangen.. Jetzt bleibt nur noch der Libanon, vorerst..

TS: Haben die schon Lunte gerochen? Hier, die Scheissblogger und so?

TS: Noch nicht. Kampagne läuft an.

TS: Hier muss jetzt was passieren.. So geht das nicht weiter. Wenn das alles rauskommt..

TS: Wer soll´s denen denn erzählen? Die hängen doch alle mit drin.

TS: Es schaut kein Schwein mehr Nahrichten! Da schaut doch kein Schwein mehr die Abendnachrichten! Früher konnste den Leuten doch´n X für U aufbinden und sie haben´s geglaubt. Überall sinken die Einschaltquoten..

TS: Scheiss-Internet.

TS: Kannste laut sagen..

TS: Und dann kommt da auch noch der Elsässser mit seinem Buch raus…

TS: Wird´n Flop.

TS: Meinste?

TS: Joh.

(Stille)

TS: Du, ich hab da aber was gehört, der soll schon..

TS: Pschht, da kommt er wieder… (mitfühlend) Na, Jörg? Geht´s wieder?

ZIERCKE (leise): Ja. Hab nur was Schlechtes gegessen, glaub ich..

TS: So, na dann, komm, jetzt ziehen wir´s durch hier. Rest schneiden wir nachher raus..

ZIERCKE: Gut.

(Mikro an)

ZIERCKE: Inzwischen sind mehr als 50 Islamisten aus Deutschland in den Trainingslagern von IJU, Taliban und Al-Qaida gedrillt worden. Ein Teil dieser Personen, allerdings nur eine einstellige Zahl, ist inzwischen nach Deutschland zurückgekehrt. Sie zählen zu den knapp 100 Gefährdern, die sich nach unseren Kenntnissen hier aufhalten. Angesichts der Verlautbarungen von Al-Qaida und IJU sind wir davon überzeugt, dass man beschlossen hat, Anschläge auch in Deutschland zu begehen. Es gibt zur Zeit aber keine konkreten Hinweise auf bevorstehende Anschläge. Sagt mal, glaubt das noch irgendein Idiot was ich hier erzähle?

TS: Jörg, bitte, hmm? Also: der aus dem Saarland stammende Eric B. hat Anschläge auf deutsche Ziele angekündigt. Was ist eher zu erwarten: ein Angriff auf Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan oder eine Rückkehr von B. nach Deutschland, um sich hier in die Luft zu sprengen?

ZIERCKE: Ok, wo war das?

(Papier raschelt)

Ah.. Wahrscheinlich ist die Gefahr für die Bundeswehr in Afghanistan größer. Eric B. wird von der IJU „geführt“ und in Videos offen gezeigt. Deshalb wäre eine Rückkehr nach Deutschland vermutlich zu riskant. Es ist aber nicht auszuschließen, dass in Deutschland nach der Zerschlagung der „Sauerland-Gruppe“ noch Strukturen der IJU bestehen. Sie agiert als eine Art bewaffneter Arm der Al Qaida in Westeuropa. Bei der Festnahme der „Sauerland-Gruppe“ haben wir im Computer des Hauptverdächtigen eine verschlüsselte Datei gefunden, an deren Inhalt wir nicht herankamen. Mit der Online-Durchsuchung hätten wir die Daten damals gehabt und das Netzwerk wahrscheinlich weiter aufklären können. So konnten wir nur die Gefahrenspitze kappen.

TS: Geht doch. Nächste Frage: ist das BKA startklar für die Online-Durchsuchung, wenn das Parlament die rechtliche Basis mit dem BKA-Gesetz schafft?

ZIERCKE: Wenn das Gesetz verabschiedet ist, können wir sofort anfangen – aber natürlich nur, wenn wir einen geeigneten Fall einer Terrorgefahr haben.

TS: Na, wollen wa mal hoffen, wa? (Gelächter) Das neue BKA-Gesetz wird wegen der zusätzlichen Befugnisse für Ihre Behörde heftig kritisiert. Andererseits sind seit 9/11 in anderen europäischen Staaten und den USA teilweise erheblich schärfere Gesetze beschlossen worden. Trauen Sie sich noch, weitere Kompetenzen zu fordern?

ZIERCKE:Nicht alles, was in anderen Staaten möglich ist, wäre auch für Deutschland wünschenswert. Ich halte beispielsweise nichts von der Diskussion in Großbritannien, einen festgenommenen Terrorverdächtigen viele Tage festzuhalten, ohne ihn einem Haftrichter vorzuführen, wie es bei uns nach spätestens 24 Stunden Pflicht ist. Ich hätte mir aber gewünscht, dass wir im Zusammenhang mit der Online-Durchsuchung das Recht bekommen, Wohnungen zu betreten. Das hätte uns zum Beispiel in einem Fall wie bei der „Sauerland-Gruppe“ sehr geholfen. Diese Notwendigkeit wird in der öffentlichen Debatte aber leider von manchen als Gang in den Überwachungsstaat dargestellt.

Das ist Angstmacherei.

Außerdem bleiben für die Abwehr von Terrorgefahren auch nach Inkrafttreten des neuen BKA-Gesetzes in mehr als 90 Prozent der Verdachtslagen die Länderpolizeien zuständig.

TS: Dann drängt es sich doch geradezu auf, dass BKA-Gesetz auf fünf Jahre zu befristen und eine Evaluierung festzuschreiben.

ZIERCKE: Dann bekommt man in fünf Jahren wieder eine neue Misstrauensdebatte. Ich sehe keine Notwendigkeit für eine solche Begrenzung..

(Interview wird weiter geführt, verläuft ab da reibungslos)

(Mikro aus)

TS: Na also…

ZIERCKE: Puhhh..

TS
: Geht doch. Hauptsache, die Kaukasus-Sache verschwindet da in Google News endlich aus den Top-Nachrichten

ZIERCKE: Das ist so eine Katastrophe..

TS: Haben die Jungs dass da aus dem Kodori-Tal geschafft?

ZIERCKE: Die haben ja vorgewarnt.

TS: Idioten. Wenn´se die erwischt hätten.

ZIERCKE: Der Edathy hält dicht, zur Zeit jedenfalls..

TS: Jörg, die wissen doch alle gar nicht, was “Bundespolizei” eigentlich heisst..

ZIERCKE: Steht doch schon überall. Die fangen doch schon an, Fragen zu stellen. Gott sei Dank sind die ständig im Urlaub..

TS: Gott sei Dank

ZIERCKE: Gott sei Dank..

TS: Also, Jörg, vielen Dank.

ZIERCKE: Jaja, schon gut..

TS: Nee, echt jetzt. Wir treffen uns dann in der..

ZIERCKE: Jaja, wie immer..

(Personen verlassen den Raum. Irgendwo ein Zwitschern, von draussen. Vom Nebenraum die Hymne einer Nachrichtensendung)

Radio Utopie kann leider nicht die potentielle Echtheit dieses wahrscheinlichen Skriptes eines möglichen Gespräches im Ruheraum der Republik garantieren. Dennoch ist die gefährliche Deutung eines eventuellen Zusammenhangs nicht ohne Folgen und wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit.

Daher müssen wir uns auf weitere Veröffentlichungen einstellen. Diese sind nun unabwendbar geworden.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------

Kommentar
Kriege sind angesagt � Pandoras Büchse wurde geöffnet

Zum Ossetien-Krieg


Von Karl Weiss

Wen der Ausbruch des Ossetien-Krieges überrascht hat, der hat die Geschehnisse im Osten und Süden Europas nicht verfolgt. Man hätte vielmehr Wetten darauf abschließen können, es würde hier bald krachen, sei es Ossetien, sei es Berg-Karabach, Transnistrien oder Abchasien oder andere Konflikte, die vom �Westen� und von Russland bewusst am Köcheln gehalten werden, um Vorwände zu Kriegen zu haben.

Liest man �westliche� Medien, so hat Russland Georgien überfallen. Hier Originalton �Süddeutsche�: �Russland will Krieg (...) schickt Panzer und Luftlandetruppen, es bombardiert, (...) Das ist eine geradezu freche Verhöhnung des kleinen und militärisch weit unterlegenen Nachbarn, die ihre Steigerung erfährt mit der Bombardierung georgischer Infrastruktur jenseits des süd-ossetischen Gebietes. Russland sucht eine frontale Konfrontation mit Georgien. Die russische Zielstrebigkeit, auch zu sehen an den Bombardements in der Zwillings-Konfliktzone Abchasien, deutet darauf hin, dass Moskau auf die Gelegenheit gewartet hat, seinen Machtanspruch in der Region militärisch zu demonstrieren."

Das ist wirklich eine geradezu freche Verhöhnung der Intelligenz des deutschen Lesers. So frech zu lügen � und noch im Ton der Empörung, das ist schon fast gekonnt � aber in jedem Krieg ist die Wahrheit eben das erste Opfer. Um zum Opfer zu werden, hätte sie vorher allerdings am Leben zu sein � und das kann man bei der �Süddeutschen� nun wirklich nicht sagen.

Der gleiche Kommentator muss in seinem Artikel zugeben: �Jetzt ist der Moment gekommen, wo der Westen die russische Antwort auf seine strategischen Ziele erhält.� Was denn nun, hat Russland angegriffen oder antwortet es nur auf die strategischen Ziele des �Westens�, sprich der USA und allen in ihrem Hintern.

In Grunde ist damit klar: Der �Westen� ist es, der hier sein Spiel spielt und Russland reagiert, so gut es kann. Wer also nun Russland den schwarzen Peter zuschieben will, hat böse Absichten.

Nun ist Russland natürlich keineswegs ein armer, verfolgter Waisenknabe. Man hat die ganze Zeit nach der Auflösung der Sowjetunion die Fälle Süd-Ossetien, Abchasien, Berg-Karabach, Transnistrien und weitere offen gehalten, um Vorwände zu haben.

Bleibt aber trotzdem die Frage, wer hat den jetzigen konkreten Konflikt ausgelöst. Das weiss jeder, es stand nämlich in allen Zeitunen: Beim kürzlichen NATO-Gipfel wurde Georgien zugesagt, es werde in die NATO aufgenommen werden, aber erst, wenn es die �eingefrorenen Konflikte� löst, sprich seine Oberhoheit über Süd-Ossetien und Abchasien wieder herstellt. Das ist gleichbedeutend damit, dass die USA Georgien zum Angriff aufgerufen und Georgien gehorcht hat.

Präsident Saakashivili, ausgebildet in den USA und nichts weiter als ein US-Statthalter, hat seinen Wahlkampf mit dem Versprechen geführt, die abtrünnigen Provinzen Süd-Ossetien und Abchasien zurückzuerobern. Es ist also klar, von wo die Initiative ausging und wer den Krieg begann und auf wessen Anweisung.

Wenn nun berichtet wird, US-Aussenministerin Rice habe Russland aufgefordert, die Souveränität Georgiens und sein Staatsgebiet zu respektieren, so ist das bestenfalls eine Lachplatte von den grossen Respektierern der Souveränität anderer Länder und deren Staatsgebiete wie Afghanistans und des Iraks.

Speziell aber geht es um die Respektierung der Souveränität Jugoslawiens. Was, was hat denn ein Land, das es schon lange nicht mehr gibt, hiermit zu tun? Nun, in Jugoslawien wurde die Büchse der Pandora geöffnet � und mit der Anerkennung des Kosovo als eigenem Staat noch ein zweites Mal.

Bis zu jenem Zeitpunkt in den Jahren 1991/92 nämlich war das internationale Recht klar und wurde von allen Staaten auf der Welt anerkannt und eingehalten: Die nach dem ersten und dann später dem zweiten Weltkrieg und der Entkolonialisierung festgelegten Grenzen und Staatsgebiete sind SACROSANCT, unantastbar, unwiderruflich.

Obwohl es in vielen Ländern Revisions-Begehren gab, davon eine Anzahl extrem berechtigt, wurden keine Ausnahmen gemacht. Man denke nur an die absurden Staatsgebilde, die sich in Afrika bildeten und keinerlei Stammes- und Volksgrenzen respektierten. Man denke nur an die Kurden, die bereits feste Zusagen auf einen eigenen Staat hatten und dann �vergessen� wurden und bis heute als Fremdkörper in vier verschiedenen Ländern leben müssen, immer neue Ursache von Konflikten.

Nur wenn der Staat selbst zugestand, eine Abspaltung oder ein Übergang in einen anderen Staat könne mit einer Volksabstimmung geschehen, wurde dies geduldet, wie im Falle des Saarlands, das an Deutschland ging oder im Fall der Tschechoslowakei, die sich in die Tschechische und Slowakische Republik aufspaltete.

Warum solch strenge Regeln? Weil sonst die Büchse der Pandora geöffnet wird und jeder Hinterhof seinen eigenen Staat aufmachen will.Wenn erst einmal Ausnahmen gemacht werden, wird die Separatitis ausbrechen und jeder Ex-Stamm wird seinen eigenen Staat haben wollen, ganz zu schweigen von den Unterabteilungen der Ex-Stämme. Wenn man diese Tür öffnet, dann wird bald nicht nur Oberbayern, sondern auch Niederbayern einen eigenen Staat haben wollen � symbolisch gesprochen.

Und doch, genau dies trat ein: Unter Führung der deutschen Bundesregierung Kohl und mit persönlicher Verantwortung des Aussenministers Genscher beschloss die EU 1991/1992, im Fall Jugoslawien eine Ausnahmen zu machen und die Separation der Teilrepubliken durch Anerkennung der wesentlichen Staaten der EU zu unterstützen. Innerhalb von kurzer Zeit hatten Slovenien, Kroatien, und Bosnien-Herzegowina Volksabstimmungen durchgeführt, ihren eigenen Staat gegründet und waren durch die EU anerkannt worden. Später folgten � ohne Kriege - auch Mazedonien und Montenegro.Am 25.Januar 1992 erkannte die EU (damals noch EG) Slowenien und Kroatien an, am 6. April des gleichen Jahres die Unabhängigkeit von Bosnien-Herzegowina..

Die Büchse der Pandora war geöffnet worden und jahrelange Kriege zwischen Serbien, das sich weiterhin (völlig berechtigt) als jugoslawischer Gesamtstaat ansah und den Teilprovinzen waren die Folge.

Ein weiteres Mal war die deutsche Regierung hauptverantwortlich fúr Kriege in Europa. Hauptgrund war der jugoslavische Premier Milosevic, der sich einfach nicht dem �Westen� und der EU unterordnen wollte.

Man versuchte dann, um von diesen Tatsachen abzulenken, die Serben als die Bösewichte darzustellen, die einzigen, die in den Kriegen nach ethnischen Kriterien Massaker und Massenvergewaltigungen begingen und Konzentrationslager einrichteten und als Hauptbösewicht den rechtmässig gewählten jugoslawischen Premier Milosevic. In Wirklichkeit wurden `ethnische Säuberungen` und Massenvergewaltigungen von allen Kriegsparteien durchgeführt, die Bosnier brachten es sogar ferig, sich die Dienste von Osama Bin Laden zu sichern, um Terrorakte gegen Gegner durchzuführen, wie beim Prozess gegen Milosevic in Den Haag herauskam (damals hatte die US-Regierng keinerlei Probleme, sichtbar mit Osama Bin Laden zusammenzuarbeiten).

Schliesslich liess man dann, als man Milosevic immer noch nicht hatte ablösen können, auch noch die faschistischen albanischen Truppen in den Kosovo einmarschieren, bescheinigte der Reaktion von Milosevic darauf, eine Agression zu sein, bombardierte Serbien in die Steinzeit zurück und hatte sich mit dem Kosovo nun ein weiteres Problem aufgeladen.

Es musste bis 2008 dauern, bis man nun zum zweiten Mal die Büchse der Pandora öffnete, damit auch alle merken, sie ist offen: Man erkannte auf Druck der albanischen Faschisten eine formale Unabhängigkeitserklärung des Kosovo an, obwohl alle vernünftig denkenden Menschen auf der Welt, darunter die spanische und griechische Regierung, davon dringend abrieten � aus oben genannten Gründen.

Die russische Regierung warnte in dramatischen Worten, dies nicht zu tun und erinnerte an die Fälle von Süd-Ossetien, Abchasien, Transnistrien, Berg-Karabach und weitere, aber man nahm diese zukünftigen Kriege billigend in Kauf oder wollte sie sogar.

In diesem Artikel: http://karlweiss.twoday.net/stories/4715451/ wird dazu berichtet:

Doch die Strategen in Washington, Brüssel und Berlin wollten nicht hören. �Wir müssen zu Ende bringen, was wir mit der Anerkennung Sloweniens, Kroatiens, Bosniens und Mazedoniens begonnen haben, auch der Kosovo muss unabhängig werden.� Es geht darum, auf keinen Fall wieder die Hoffnung auf eine friedliche Welt aufkommen zu lassen, immer genügend Spannungen zu schaffen, wegen denen man ständig mit Terrorismus rechnen und daher alle bürgerliche Rechte abbauen muss.�

Was geschehen war? In jenen Jahren 1991/92 wurde nicht nur die wichtigste Grundregel des Völkerrechts ein für alle Mal dem Schlund des Vergessens anheimgegeben, nein, es wurde auch formal die Sowjetunion aufgelöst. Und da enstanden einige neue Konkflikte. Es gab nämlich Regionen in mehreren sowjetischen Teilrepubliken, die sich nun als selbständige Staaten installierten, die hauptsächlich von Russen bewohnt waren.

Das machte keinen Unterschied, solange man in der Sowjetunion war, in der die Russen sowieso dominierten, aber einen riesigen Unterschied, wenn man sich plötzlich in einem unabhängigen Staat Georgien, Moldawien, Aserbeidschan, Estland oder anderen wiederfand. So beschloss man denn in manchen Landesteilen, sich nun seinerseits von der Teilrepublik loszusagen und so entstanden die �autonomen Gebiete� wie Berg-Karabach, das zu Aserbeidschan gehört, Süd-Ossetien und Abchasien als Teile von Georgien, Transnistrien, das nicht mehr zu Moldawien gehören will und andere, ebenso wie ethnische Konflikte wie in Estland.

Das wurde damals vielleicht sogar belächelt, war aber in Wirklichkeit brisant, denn die Büchse war ja offen. Nun hat sich bestätigt, warum die Regeln so streng waren und hätten eingehalten werden müssen. Der Ossetien-Krieg ist nach den jugoslawischen Teilungskriegen bereits der fúnfte, den die deutsche Bundesregierung im speziellen und �der Westen� im allgemeinen auf dem Gewissen haben.

Wenn �westliche� Regierungen die Todesopfer bedauern, ist das Heuchelei. Sie sind wesentliche Mittäter.


Veröffentlicht: 11. August 2008

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

HIRNFORSCHUNG UND MEDIEN
Wie uns das Fernsehen zu Kindern macht
Tötet das Fernsehen das eigenständige Denken? Der französische Philosoph Bernard
Stiegler behauptet: Der TV-Konsum erschaffe eine "global synchronisierte Halluzination",
zerstöre die Erziehung und verwandele Erwachsene in unmündige Kinder.
Die Gewinnung der Aufmerksamkeit mit Hilfe psychotechnologischer und industrieller Mittel ist ein
globales Phänomen, das alle Kontinente und Zivilisationen beeinträchtigt, das sämtliche Generationen
und soziale Schichten betrifft und in den Vereinigten Staaten im Durchschnitt mehr als sechs Stunden
täglich beträgt.
Frederick Zimmerman und Dimitri Christakis haben in einer
neueren Ausgabe der Zeitschrift "Pediatrics" betont, dass in den USA
40 Prozent der Säuglinge ab einem Alter von drei Monaten
regelmäßig fern-, DVDs oder Videoaufzeichnungen sehen. Dieses
Verhältnis steigt ab dem Alter von zwei Jahren auf 90 Prozent. In
Europa, "haben, abhängig vom jeweiligen Land und vom sozialen
Umfeld, bereits ein bis zwei Drittel der Kinder einen Fernseher in
ihrem Zimmer (75 Prozent in den benachteiligten Milieus in
Großbritannien). Diese Zahlen beziehen sich auf Kinder im Alter von
null bis zu drei Jahren".
Bereits 2004 hatten Zimmerman und Christakis in "Archives of
Pediatrics & Adolescent Medicine" festgestellt, dass das Fernsehen
während der psychischen Entwicklung des Kindes schwere
Aufmerksamkeitsstörungen verursachen kann. Vergleichbare
Beobachtungen haben die Staatskasse für Familienbeihilfen in
Frankreich veranlasst, staatliche Organe und die Familien mit dem
Hinweis zu warnen, dass ein Jugendlicher, "der täglich mehr als drei Stunden fernsieht, im Verhältnis
zu denen, die täglich weniger als eine Stunde fernsehen, seine Chancen halbiert, eine höhere
Schulbildung zu absolvieren".
Die vorzeitige Aufmerksamkeitsgewinnung durch industrielle Technologien ist eine Hauptursache der
Aufmerksamkeitsdefizit-Störung (ADS), ein juveniles Krankheitsbild, das in den Vereinigten Staaten
zu einer wahren Plage geworden ist. Das kindliche Gehirn konfiguriert sich im Verlauf einer
Synaptogenese, während der es für seine Umwelt außerordentlich empfänglich ist. Wird es dabei
einer ständigen Berieselung mit medialen Bildern und Tönen ausgesetzt, führt dies zu einer
irreversiblen "Verschaltung" des jugendlichen Nervensystems, dem es in Folge außerordentlich
schwer fällt, andere aufmerkende Fähigkeiten wie zum Beispiel die zum Lesen zu erwerben.
Im Juni 2007 wurde in Frankreich ein Gesetz verabschiedet, das in schweren Fällen jugendlicher
Delinquenz "den Einwand der Minderjährigkeit" abgeschafft hat, nach dem ein unmündiges Kind nicht
wie ein mündiger Erwachsener abgeurteilt werden kann. Zur selben Zeit, als dieser Gesetzentwurf
diskutiert wurde, präsentierte eine Werbekampagne Plakate von Kindern, die deutlich zeigten, dass
sie ihres Vaters oder Großvaters, die mit ihnen spielen wollten, zutiefst überdrüssig waren. "Unsere
Kinder verdienen mehr als das" verkündeten diese Plakate, wobei "das" ihre mündigen Eltern und
Großeltern bezeichnete. Sie verdienten dagegen Canal J, einen Fernsehsender, der sich auf die
Eroberung dieser wichtigen Zielgruppe der Unmündigen spezialisiert hat (auf die verfügbare Zeit ihrer
Hirne).
Diese "Zielgruppe" der Minderjährigen, die von Canal J erobert wird, ist strategisch bedeutsam: Sie
ist zum Vorbild, ja zum Vorschriftenträger für das Konsumverhalten der Erwachsenen geworden, und
01. Juli 2008,
16:57 Uhr
DPA
Besucher der Funkausstellung in
Berlin: Global synchronisierte
Halluzination
SPIEGEL ONLINE - Druckversion - Hirnforschung und Medien: Wie uns das Ferns... Seite 1 von 3
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,druck-562947,00.html 12.08.2008
zwar durch eine Vertauschung des Generationenverhältnisses, die das deutlichste Anzeichen der
Zerstörung der Erziehung ist, zu der das Tele-Marketing geführt hat. Dadurch werden die vorgeblich
erwachsenen "Zielgruppen" infantilisiert, das heißt zunehmend weniger verantwortlich für das
Verhalten ihrer Kinder, aber auch für das eigene, welches ihnen von eben diesen Kindern
vorgeschrieben wird. Solche Erwachsenen sind strukturell zu Minderjährigen geworden.
Seit Oktober hat der Fernsehsender Baby First über Canal Sat mit der Ausstrahlung seiner Sendungen
auf französischem Gebiet begonnen. Dieser Sender hat sich auf Kleinkinder unter drei Jahren
spezialisiert. Nun haben sich weder die französische Regierung, die kurzerhand bereit war, Kinder
anstelle von verantwortungslosen Erwachsenen zu verurteilen, noch die Europäische Union, die die
Fernsehwerbung weiter liberalisiert hat, der Einrichtung dieses Senders widersetzt, der bereits
jenseits des Atlantiks Verwüstungen angerichtet hat. Von dieser Art ist die zeitgenössische
Vorherrschaft der Gleichgültigkeit, das heißt der fehlenden Sorge.
Nach Ansicht von Kant ist das Kennzeichen der Aufklärung die Eroberung der Mündigkeit als Ausgang
aus der Unmündigkeit und die Organisation der Gesellschaft im Hinblick auf dieses zentrale Ziel:
Entwicklung von Aufmerksamkeit, um sie in eine mündige Aufmerksamkeit zu verwandeln. In "Was
ist Aufklärung?" führt Kant aus, dass diese Aufmerksamkeit eine Technik der
Aufmerksamkeitsgewinnung voraussetzt. Die Mündigkeit als kritische Fähigkeit setzt Schreiben und
Lesen voraus, sie vollzieht sich als "öffentlicher Gebrauch der eigenen Vernunft, den man als
Gelehrter vor dem Publikum der Leserwelt macht".
Dieser öffentliche Gebrauch der eigenen Vernunft bedeutet schreiben, bedeutet, "sich an ein
Publikum im eigentlichen Verstande durch Schriften" zu wenden. Nun ermöglicht die Technik der
Entwicklung von Aufmerksamkeit auch deren Ablenkung und Benebelung, das heißt deren De-
Formierung, die Kant als "Faulheit" und "Feigheit" des Erwachsenen bezeichnete, der sich dem
Zustand der Unmündigkeit ausliefert. "Es ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das
für mich Verstand hat (...), so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen."
Mit anderen Worten, wenn die Aufklärung als Eroberung der Mündigkeit und als Bejahung von Mut
und Willen gegen Faulheit und Feigheit das Schreiben, also auch das Lesen als Psychotechniken der
Aufmerksamkeitsentwicklung voraussetzt, und wenn die Nootechnik des buchförmigen
Hypomnematon Voraussetzung für eine kritische Öffentlichkeit wie die "Gelehrtenrepublik" ist, so darf
das Buch, das ein Pharmakon ist, dennoch nicht den Verstand ersetzen. Weil das Buch, dieses
Heilmittel (pharmakon) gegen die Schwäche unseres Geistes, eine Psychotechnik der
Aufmerksamkeitsentwicklung wie auch Grundlage für den Monotheismus und die Philosophie, dadurch
zu einem Gift (pharmakon) für den Geist wird.
Wie die reale industrielle Psychomacht eine kollektive und global synchronisierte
Halluzination erschafft
Dies sagte bereits Platon, als er den Sophisten vorwarf, die Logographie zu praktizieren und die
dialektische Übung, das Denken (als Dialog oder dianoia) durch eine rhetorische Technik zur
Erzeugung von "Fertiggedachtem" zu ersetzen, indem sie die psychotechnischen Kräfte der
Aufmerksamkeitsentwicklung, die der logographischen Hypomnesis zu eigen sind, ausbeuteten: durch
Ausbeutung der Eigenschaften des Buchs. Die Frage, die Kant hier aufwirft, betrifft eine
Pharmakologie des Geistes und der Mündigkeit als richtigem Gebrauch dieser Pharmaka. Sie führen
bei falscher Anwendung stets zur Schaffung von Sündenböcken. In unserem Fall sind es die
unmündigen Kinder, die zu Vorschriftenträgern ihrer Eltern gemacht werden, wodurch sie auf den
Status minderjähriger Erwachsener festgelegt und zugleich in rechtlicher Hinsicht ihrer
Minderjährigkeit beraubt werden.
Die Frage nach dem Pharmakon steht am Ursprung der philosophischen Frage an sich. Die Tatsache,
dass der Sophismus diese Frage bereits innerhalb der Philosophiekritik aufgeworfen hatte, bedeutet,
dass dies auch eine Frage des Geldes und seiner Rolle für das Geistesleben ist. Bei Kant sagt sich der
unmündige faule und feige Erwachsene: "Ich habe nicht nötig zu denken, wenn ich nur bezahlen
kann; andere werden das verdrießliche Geschäft schon für mich übernehmen."
SPIEGEL ONLINE - Druckversion - Hirnforschung und Medien: Wie uns das Ferns... Seite 2 von 3
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,druck-562947,00.html 12.08.2008
Platon zufolge schlug bereits der Sophismus den jungen Athenern vor, gegen Bezahlung die Zeit der
Entwicklung ihrer Seele zu überbrücken, indem er ihre Aufmerksamkeitsentwicklung beschleunigte,
wenngleich als Fähigkeit, die Aufmerksamkeit anderer zu gewinnen, und zwar durch die Aneignung
der Techniken des pithanon, das heißt der Überredung, die es ermöglichten, die Aufmerksamkeit des
anderen zu kontrollieren und ihn zur Äußerung seines eigenen Standpunkts zu bringen. Ebenso wie es
ein Traumdeuter, der thaumaturgos der Griechen, ohne Rücksicht auf den Wahrheitsgehalt dessen,
wozu man sich bekennen sollte, tat. Heutzutage ist es das Geld der Werbeindustrie, das die
Zerstörung der Mündigkeit bezahlt (und die Konsumenten für diese Verschwendung zahlen lässt).
Davon zeugen nicht nur die Gleichgültigkeit, sondern auch die "Nebenwirkungen", vor allem die
weitverbreitete Rücksichtslosigkeit.
Es ist nicht hinreichend berücksichtigt worden, dass Kant eine Situation beschreibt, die nach Platon
als eine pharmakologische zu bezeichnen wäre. Eine Situation, in der die Techniken zur
Aufmerksamkeitsgewinnung die Entwicklung wie auch die Zerstörung von Aufmerksamkeit
ermöglichen. Es gibt keine Gesellschaft ohne Techniken der Aufmerksamkeitsentwicklung und -
gewinnung. Bereits der Schamane ist jemand, der die Aufmerksamkeit der Gruppe gewinnt und
entwickelt. Die Predigt ist eine vergleichbare Kunst. Es ist das Bildungswesen, das eine
Aufmerksamkeit formt, welche die Bedingungen ihrer eigenen Entwicklung und Deformation
berücksichtigt: die Irrtümer und Wahrheiten, die durch die Pharmaka erzielt werden können.
Wir, die Frauen, Männer und Kinder des 21. Jahrhunderts, sind allerdings mit etwas konfrontiert, das
nicht mehr nur eine simple psychotechnische Apparatur zur Gewinnung und Entwicklung von
Aufmerksamkeit ist. Es handelt sich um ein psychotechnologisches Industriesystem, das eine reale
industrielle Psychomacht errichtet hat, die den Prozess fortsetzt, den Foucault als Biomacht
beschrieben hatte, die diese jedoch auch in ihren Grundfesten erschüttert. Das erfordert letztendlich
eine Wiederaufnahme der Analysen von Foucault, der den pharmakologischen Charakter aller Formen
der Sorge und ihrer Auswirkungen auf den Begriff der Schule vollständig vernachlässigt.
Die Menschheit hat noch nie ein vergleichbares Phänomen der kollektiven, hyperrealistischen und
global synchronisierten Halluzination erlebt, welche die industrielle Psychomacht verursacht hat. Eine
Psychomacht, die den Individuationsprozess umkehrt und in Wahrheit zu dessen Verlust führt, damit
zur Unmündigkeit der Erwachsenen, zur Verantwortungslosigkeit der Konsumtion, zur Preisgabe der
Sorge für die jungen Generationen und zur Gleichgültigkeit.
Eine neue Politik ist erforderlich, um die Psychomacht, die zur Zeit in den Händen des Marketings
liegt, in eine Noomacht umzuwandeln; in eine Geistesmacht, die imstande ist, das technologische
Pharmakon der Aufmerksamkeitsgewinnung in ein Heilmittel anstelle eines Gifts zu verwandeln. Sie
stellt die eigentliche Herausforderung für die Aufgabe dar, die der französische Premierminister
François Fillon in seiner Regierungserklärung als "Schlacht für die Intelligenz" bezeichnet hat.
Aus dem Französischen von Susanne Baghestani
URL:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,562947,00.html
FORUM:
Tötet das Fersehen die Phantasie?
http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=4467&goto=newpost
ZUM THEMA AUF SPIEGEL ONLINE:
Regierungsauftrag: US-Forscher züchten tödliche Pockenviren (30.10.2003)
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,271857,00.html
© SPIEGEL ONLINE 2008
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH
SPIEGEL ONLINE - Druckversion - Hirnforschung und Medien: Wie uns das Ferns... Seite 3 von 3
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,druck-562947,00.html 12.08.2008

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

14. August 2008 - Die Bedrohung aus Rußland kann sich ändern - Der norwegische oberste Militär Sverre Diesen meint, das Vorgehen der Russen müsse man sich gut merken. (Zit. dagbladet.no v. 13.8.2008)


Verteidigungschef Sverre Diesen hat die Gewalthandlungen in Georgien sehr genau verfolgt und meint, das Vorgehen der Russen müsse man sich sehr gut merken. - Daß Rußland auftritt als aggressive militärische Großmacht, überrascht Diesen nicht. Die Russen üben derzeit keine Bedrohung gegen Norwegen aus, aber das könne sich ändern, sagt er zu NRK. - Wir können nicht ausschließen, daß militärische Machtmittel gebraucht werden, um Druck auf die norwegische Regierung auszuüben, um deren Standpunkt in einzelnen Sachen zu ändern oder sie für spezielle Forderungen zu beugen. Aber das ist eine sehr unterschiedliche Drohung verglichen mit derjenigen, mit der wir im Kalten Krieg lebten, unterstreicht Diesen.

NRK zufolge haben Diesen und sein Militär jetzt eine gründliche untersuchende Dokumentation über die Ereignisse in Georgien begonnen.

- Es gibt einige interessante Züge dabei, von denen wir glauben, daß diese auf einen eventuellen Konflikt in Europa übertragen werden können. Unter anderem ist die strategische Vorwarnungszeit sehr kurz, und wenn man sich erst dazu entschlossen habe, Gewalt einzusetzen, dann wird das ganze Spektrum moderner Waffen und Systeme in Gebrauch genommen, sagt Diesen.

Jan Petersen, Leiter des Verteidigungskomitees im Storting (Parlament) meint, Rußlands Auftreten in Georgien müsse bei norwegischen Politikern die Alarmglocken zum Läuten bringen. - Was da geschehen ist, erinnert uns daran, daß wir Ordnung in unserem Militär halten müssen, sagt er.

Und Norwegen ist NATO-Land! Aber wohl nur formell, denn die NATO hat kein großes Interesse an einer wirksamen Verteidigung ihrer Nordflanke. Strategische Posten der Luftwaffe wurden schon geräumt und 'rückwärts' verlegt. Auch große Manöver im Norden machten mehr durch spektakuläre Unfälle von sich reden als durch militärische Wirksamkeit. Irgendwie kommt mir der Norden schon halb geräumt bzw. entmilitarisiert vor. Die Festung Island hat bekanntlich überhaupt keine militärische Verteidigung. Die Franzosen waren so nett, mit einigen Mirage für eine begrenzte Zeit die Möwen zu erschrecken, und von nennenswerter Marine kann keine Rede sein. Die wirksamsten Einheiten, mehr als 2000 Stück, liegen alle auf Grund und stammen aus dem Zweiten Weltkrieg. Jetzt wirken sie nur noch als drohende Umweltminen und erzeugen dringendste Räumungsprobleme. Solche Flops wie bei der 'Murmansk' von 1994


werden sich die Russen wohl kaum mehr leisten. Ihre Energievorräte liegen vor der Haustür im Eismeer, geschützt durch Flottenstützpunkte in Seweromorsk und anderen nördlichen Standorten. Und bevor sich Putin den Hauseingang verbarrikadieren läßt, z.B. durch 'Schutzschilde' gegen flugs erfundene 'Schurkenstaaten', sorgt er lieber für ein gesäubertes Territorium von hinreichender Größe. Und wenn Norwegen für ihn so wichtig sein sollte wie damals der deutschen militärischen Führung, dann geht auch die Besetzung an einem einzigen Tage über die Bühne. Ich denke, den Norwegern kribbelt es zu Recht ganz gewaltig unter der Mütze, aber was hört man hier davon?

-------------------------------------------------------------------------

Wieder etwas aus der nordischen Trickkiste, hier: mißglückte Powerslide-Wende auf einer 5-Meter-Straße:


----------------------------------------------------------------------------------------

Die georgische Reporterin Tamara Urushadze wird vor der Kamera in einer Live-Sendung angeschossen: Video

http://www.dagbladet.no/nyheter/2008/08/14/543612.html

--------------------------------------------------------------------------------

17. August 2008 - Georgien und kein Ende? Merkel will schon wieder deutsche Soldaten als Friedenstruppe hinschicken und vor allem: zahlen. Das Volk hat bereits abgestimmt und will von beidem nichts wissen - zu Recht:

Die Strippenzieher hinter Georgiens Präsident Saakaschwili - F. William Engdahl  

From: William Engdahl [mailto:engdahl@t-online.de]
Sent: Thursday, 14 August, 2008 03:14

www.engdahl.oilgeopolitics.net

 Der Streit über den georgischen Überraschungsangriff auf Südossetien und Abchasien am 8. August 2008 macht es umso wichtiger, sich den umstrittenen georgischen Präsidenten einmal genauer anzusehen. Der 41-jährige Michail Saakaschwili erweist sich als rücksichtsloser und korrupter Politiker, der nicht nur Verbindungen zum NATO-Establishment, sondern auch zum israelischen Militär und Nachrichtendienst unterhält. Die berühmte »Rosen-Revolution« vom November 2003, die den alternden Eduard Schewardnadse aus dem Amt jagte und den damals 36-jährigen Absolventen einer amerikanischen Universität an die Macht brachte, wurde vom US-Außenministerium, den Soros-Stiftungen und Kreisen um das Pentagon und die US-Geheimdienste gelenkt und finanziert.

Michail Saakaschwili wurde bewusst in einer höchst ausgeklügelten amerikanischen Operation zum Regimewechsel an die Macht gebracht. Damals waren scheinbar private NGOs (Nicht-staatliche Organisationen) am Werk, die eine Atmosphäre öffentlichen Protests gegen das bestehende Regime des ehemaligen sowjetischen Außenministers Eduard Schewardnadse schufen, der für Washington nicht mehr nützlich war, weil er mit Moskau über Gas- und Ölpipelines sowie Privatisierungen ins Geschäft kam.

Der professionell in Szene gesetzte Staatsstreich, der Saakaschwili an die Macht brachte, sollte Georgien in die NATO verhelfen und die Öllieferungen aus Baku sichern.

Saakaschwili wurde von einem US-gesteuerten Putsch ins Amt gehievt, den NGOs lanciert hatten, die mit amerikanischen Geldern finanziert wurden. Diese NGOs wendeten dabei die neuesten US-Methoden zur Destabilisierung von Regimes an, die von Washington als amerikafeindlich eingestuft wurden. Laut dem Wall Street Journal vom 24. November 2003 war der Sturz von Schewardnadses Regime das Werk »einer Reihe nicht-staatlicher Organisationen …, die von amerikanischen und westlichen Stiftungen finanziert werden.« Diese NGOs, so das Journal, hätten »eine Klasse junger englischsprachiger Intellektueller hervorgebracht, die pro-westliche Reformen wollten«; diese neue politische Klasse legte dann den entscheidenden Grundstock für den unblutigen Staatsstreich.

NGO-Putsch

Aber da ist noch mehr. Die damaligen Aktivitäten dieser NGOs in Tiflis wurden von dem neuen US-Botschafter in Georgien, Richard Miles, koordiniert, der soeben aus Belgrad eingetroffen war, wo er kurz zuvor den erfolgreichen Sturz Slobodan Milosevics mithilfe der gleichen NGOs bewerkstelligt hatte. Miles, der als Spezialist für verdeckte Geheimdienstoperationen gilt, betreute auch den Staatsstreich von Saakaschwili.

Daran beteiligt waren auch die Stiftung Open Society Georgia Foundation des US-Milliardärs George Soros sowie das in Washington ansässige Freedom House, das unter der Leitung des ehemaligen CIA-Chefs James Woolsey steht. Darüberhinaus flossen großzügig gewährte Gelder der vom US-Kongress finanzierten Stiftung National Endowment for Democracy nach Tiflis – diese NED wurde von Ronald Reagan in den 1980er-Jahren geschaffen, um »auf privater Ebene Dinge zu tun, die früher die CIA erledigt hat«, nämlich Coups gegen Regimes zu lancieren, die der US-Regierung nicht genehm sind.

Die Stiftungen von George Soros waren gezwungen, mehrere osteuropäische Länder, darunter auch Russland sowie China, nach dem Studentenaufstand auf dem Platz des Himmlischen Friedens im Sommer 1989 zu verlassen. Zusammen mit dem US-Außenministerium finanziert Soros auch die Organisation Human Rights Watch, ein in Amerika beheimateter und von dort finanzierter Arm des gesamten NGO-Apparats, der Staatsstreiche wie die »Rosen-Revolution« in Georgien lanciert hat sowie die »Orangene Revolution« in der Ukraine 2004. Einige Analysten halten Soros für einen hochrangigen Agenten des US-Außenministeriums oder der US-Geheimdienste, der seine Stiftungen lediglich als Tarnung benutzt.

Das US-Außenministerium finanzierte z.B. das Georgia Liberty Institute (Freiheitsinstitut Georgiens), dem Saakaschwili vorstand, der von Washington zum Nachfolger für den nicht mehr kooperativen Schewardnadse auserkoren worden war. Dieses Liberty Institute schuf die Bewegung Kmara!, zu deutsch »Es reicht!« Nach einem damaligen Bericht der BBC wurde Kmara! im Frühjahr 2003 gegründet, als Saakaschwili zusammen mit einigen handverlesenen georgischen Studenten und Aktivisten auf Kosten der Soros-Stiftung nach Belgrad reiste, um von den Aktivisten der US-finanzierten Bewegung Otpor zu lernen, die Milosevic gestürzt hatte. Saakaschwili und seine Freunde wurden vom Belgrader Zentrum für gewaltfreien Widerstand in Gene Sharps »Gewaltfreiheit als Methode der Kriegsführung« ausgebildet.

Saakaschwili als Mafioso-Präsident

Als Saakaschwili im Januar 2004 sein Amt als neuer georgischer Staatspräsident angetreten hatte, machte er sich daran, das Regime mit seinen Kumpanen und Verwandten zu besetzen. Der Tod seines Premierministers Surab Schwania im Februar 2005 bleibt ein Rätsel. Die offizielle Version – Vergiftung durch einen schadhaften Gasofen – wurde von amerikanischen FBI-Spezialisten nach zweiwöchiger Untersuchung übernommen. Jedem, der die Killermethoden der georgischen Unterwelt, das Organisierte Verbrechen und die anderen Anzeichen gesellschaftlichen Verfalls kennt, ist diese Version nie glaubwürdig erschienen. Kurz nach Schwania starb auch ein Funktionär aus dem Präsidentenapparat, Georgi Khelashvili; angeblich erschoss er sich am Tag nach dem Rücktritt seines Chefs. Der Chef von Schwanias Forschungsstab wurde später ebenfalls tot aufgefunden.

Kräfte, die mit Saakaschwili in Verbindung standen, hatten angeblich beim Tod des Premierministers die Hand im Spiel. Die russische Journalistin Marina Perevoskina zitierte den georgischen Ökonomen Gia Khurashvili. Vor dem tödlichen Unfall hatte Khurashvili einen Artikel in der Zeitung Resonans veröffentlicht, in dem er sich gegen die Privatisierung und den Verkauf der wichtigsten georgischen Pipeline aussprach. Zehn Tage, bevor der Premierminister tot aufgefunden wurde, wurde Khurashvili tätlich angegriffen und sein Chefredakteur – der sich auf Druck von Personen aus dem »Sicherheitsdienst« berief, deren Identität er nicht preisgeben wollte – übermittelte ihm eine Warnung.

Es wurde vermutet, dass die Haltung des verstorbenen Premierministers der direkte Grund für den Mord an Schwania war. Dessen Bruder Georgi erzählte Perevoskina auch, sein Bruder habe kurz vor seinem Tod eine Warnung erhalten, jemand plane, Surab Schwania zu ermorden. Saakaschwili wurde Berichten zufolge fuchsteufelswild, als das US-Außenministerium Schwania zur Verleihung einer Freiheitsmedaille des regierungsnahen National Democratic Institute nach Washington einlud. Saakaschwili toleriert anscheinend keinen Machtrivalen.

Als Präsident berief Michail Saakaschwili, der sich vorher geschickt als »Korruptionsgegner« angepriesen hatte, mehrere Familienmitglieder auf lukrative Regierungsposten; einer seiner Brüder wurde Chefberater für die innenpolitischen Fragen beim Baku-Ceyhan-Pipelineprojet, das von British Petroleum (BP) und anderen Ölmultis unterstützt wird.

Seit Saakaschwili 2004 mit der Hilfe der USA in Tiflis an die Macht kam, hat es unter seiner Regierung Verhaftungen, lange Haftstrafen und Folter gegeben; außerdem hat die Korruption zugenommen. Unter seiner Führung wurde ein De-facto-Einparteienstaat geschaffen, in dem eine Pseudo-Opposition eine winzige Zahl von Abgeordneten ins Parlament entsendet. Saakaschwili selbst lässt für sich am Stadtrand von Tiflis einen Präsidentenpalast à la Ceaucescu bauen. Nach Angaben der Zeitschrift Civil Georgia (22. März 2004) wurden bis 2005 die Gehälter für Saakaschwili und viele seiner Minister angeblich vom NGO-Netzwerk des in New York ansässigen Spekulanten Soros bezahlt – zusammen mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen.

 Israelisches und amerikanisches Militär bilden die georgischen Streitkräfte aus

Der militärische Angriff auf Südossetien und Abchasien – den Saakaschwili Ende letzter Woche befohlen hatte, obwohl er doch stets behauptet hatte, er strebe eine diplomatische und keine militärische Lösung des Gebietskonflikts an – wird von amerikanischen und israelischen militärischen »Beratern« unterstützt. Die israelische Zeitung Haaretz berichtete, am 10. August habe der georgische Minister für Wiedereingliederung, Temur Jakobschwili, »in einem Interview mit dem Radio der [israelischen] Armee die israelischen Streitkräfte für die Ausbildung georgischer Truppen gelobt und betont, Israel solle auf seine militärische Stärke stolz sein. ›Israel sollte stolz auf sein Militär sein, das die georgischen Soldaten ausgebildet hat‹, erklärte Jakobschwili auf hebräisch dem Radio der Armee, und bezog sich dabei auf eine private Gruppe aus Israel, die Georgien angeheuert hatte.«

Bild - Alien oder

Der russlandfeindliche Obama-Berater Zbigniew Brzezinski fordert wegen des Kriegs im Kaukasus ein totales wirtschaftliches und politisches Embargo gegen Russland.

Eines der Ziele der russischen Bombenangriffe auf Tiflis war nach Angaben von IsraelNN.com »ein georgischer Rüstungsbetrieb, in dem israelische Experten Kampfjets für die georgischen Streitkräfte aufrüsten … Russische Kampfjets bombardierten Pisten in dem nahe Tiflis gelegenen Betrieb, wo die israelische Sicherheitsfirma Elbit an der Aufrüstung georgischer SU-25-Jets arbeitet.«

Israels Außenministerin und mögliche Nachfolgerin des zurückgetretenen israelischen Premierministers Olmert, Tzipi Livni, erklärte am 10. August, dass »Israel Georgiens territoriale Integrität achtet« – eine verschlüsselte Erklärung, die bedeutet, dass man Georgiens Versuch, Südossetien und Abchasien militärisch einzunehmen, unterstützt.

Bild:

 Israels Außenministerin Tzipi Livni, hier mit Condoleezza Rice, unterstützt Georgiens Krieg um Südossetien und Abchasien.

 Die 1.000 Militärberater in Georgien, von denen in der Presse berichtet wurde, waren nicht allein. Am 15. Juli verbreitete die Nachrichtenagentur Reuters folgende Information: »VAZIANI, Georgien – Eintausend US-Soldaten begannen am Dienstag in Georgien vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen Georgien und dem benachbarten Russland ein Militärmanöver namens Immediate Response 2008 (zu deutsch: Sofortige Antwort). Das zweiwöchige Manöver fand auf der Militärbasis in Vaziani nahe der Hauptstadt Tiflis statt, einer ehemaligen russischen Basis, von der sich die Russen im Rahmen eines europäischen Abrüstungsvertrags zurückgezogen hatten … Georgien hat ein 2.000 Mann starkes Kontingent zur Unterstützung der US-geführten Koalition im Irak stationiert; Washington liefert Ausrüstung und Ausbildung an das georgische Militär. Die Vereinigten Staaten sind Verbündeter Georgiens und haben Russland mit ihrer Unterstützung für den Antrag Georgiens auf Mitgliedschaft in der NATO-Militärallianz irritiert … ›Hauptzweck dieser Manöver ist, die Zusammenarbeit und Partnerschaft zwischen den amerikanischen und georgischen Streitkräften zu intensivieren‹, erklärte Brig. Gen. William B. Garrett, Kommandant der Southern European Task Force der US-Streitkräfte gegenüber Reportern.«

Da Russland offen das einheimische Militär in Südossetien und Abchasien unterstützt und ausbildet, um Russlands Präsenz in der Region aufrecht zu erhalten – besonders seit der Machtübernahme des von den USA unterstützten NATO-freundlichen Saakaschwili-Regimes Anfang 2004 –, gleicht der Kaukasus zunehmend dem Spanien der Zeit des Bürgerkriegs von 1936 bis 1939, als die Sowjetunion, Nazideutschland und andere Staaten Geld, Waffen und Freiwillige nach Spanien in einen verheerenden Krieg entsandten, der zum Vorläufer des Zweiten Weltkriegs wurde.

Eine kuriose Fußnote zu dem Beginn der Kampfhandlungen genau am Eröffnungstag der Olympischen Spiele, als Putin, George W. Bush und viele andere Staatschefs und hohe Politiker weit weg in Peking weilten, ist ein Bericht in IsraelNN.com von Gl Ronen, in dem es heißt: »Das Vorgehen Georgiens gegen Südossetien war von politischen Erwägungen motiviert, die mit Israel und dem Iran zu tun haben; nach Angaben von Nfc. habe sich der georgische Präsident entschlossen, die Kontrolle über die abtrünnige Region zu erkämpfen, um Israel zu zwingen, seine Entscheidung zu überdenken, die Unterstützung für das georgische Militär herunterzufahren.«

Ronen fügte hinzu: »Russische und georgische Medien berichteten vor wenigen Tagen, Israel habe beschlossen, die Unterstützung für Georgien einzustellen, nachdem Moskau gegenüber Jerusalem und Washington klargestellt habe, dass Russland eine weitere Unterstützung für Georgien damit beantworten werde, Flugabwehrsysteme an Syrien und den Iran zu verkaufen.« Israel plant, über die Baku-Tiflis-Ceyhan-Pipeline aus der kaspischen Region Öl- und Gaslieferungen zu erhalten.

Ob nun der Streit über die Pipelines oder Russlands Kampfansage an Israel der unmittelbare Auslöser für Saakaschwilis gefährliches Spiel gewesen sein mag: klar ist, dass der impulsive Georgier und seine Strippenzieher sich auf ein Spiel eingelassen haben, dessen Ausgang niemand kontrollieren kann.

© Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp Verlag, Rottenburg

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die tumbe Touri Tussi ...

... hat sich doch tatsächlich auf den Weg nach Moskau und Tiflis gemacht – und fliegt sogar mit dem Geld des Steuerzahlers, nur um den Wünschen von Hampelmann Bush entsprechend völlig stupide sich in einer Hemisphäre einzumischen, in der sie NICHTS, aber überhaupt NICHTS zu suchen hat.

Merkel hat sich aufgemacht nach Moskau um Präsident Medwedew zu treffen und um mit ihm über die territoriale Integrität Serbiens zu … Serbiens? – pardon, ich meinte über die territoriale Integrität des "amerikanischen Heimatlandes" Georgien zu "verhandeln". Amerikanisches Heimatland? Geht man nach den Spruchblasen des Präsidentschaftskandidaten McCain "Wir sind alle Georgier", so meinte er wohl: "Wir sind alle irre, dement, wahnsinnig." So wie es früher in Amerika hieß: "Nur ein toter Indianer ist ein guter Indianer" - so wäre es heute gerechtfertigt, diesen Spruch auf die Regierungs-Terroristen der USA anzuwenden.

Wie nicht anders zu erwarten, hat sich die tumbe Touri Tussi eine magistrale Abfuhr geholt. Gerettet hat die Merkel nur, daß wenigstens Präsident Medwedew eine gute Erziehung genossen hat und sich trotz allem höflich verhielt. Verdient hätte sie nicht nur eine moralische Ohrfeige gehabt, sondern real eine links und eine rechts und einen Tritt in eines ihrer …. Körperteile. Eine Schande, so etwas als Kanzlerin zu haben.

Wen interessiert, ob die Merkel meint, Russland habe sich "unverhältnismäßig" in Georgien verhalten. Die Merkel vergißt, daß Russland nicht so wie Deutschland eine US-Kolonie ist, also nicht dem Hampelmann Bush zu gehorchen hat. Und wenn die Merkel von territorialer Integrität schwafelt, dann sollte sich die Merkel erst einmal bei ihren amerikanischen "Freunden" dafür verwenden, daß aus Deutschland die US-Besatzungstruppen abgezogen werden. Deutschland hat nicht DU-Munition der US-Besatzungstruppen zu beherbergen, plutoniumhaltige DU-Panzerplatten auf den US-Panzern M1-A1 zu erlauben. Aber Deutschland hat ohnehin den Amerikanern nichts zu erlauben, die USA machen im noch immer besetzten Deutschland, was immer ihnen gefällt.

So ist denn auch die Reise von Touri Tussi nicht einem eigenständigen Denkvermögen entsprungen, sondern

Merkel ist eingebunden in die Befehle aus Washington und New York und den Vorgaben des nicht minder hörigen Jaap de Haufen Scheffer von der NATO.

Besäße Merkel irgendeine Form moralischer Integrität oder auch nur Intelligenz, so würde ihr auffallen, daß sie sich für die Interessen einer verbrecherischen Nation benutzen läßt – oder hat sie etwa gegen die Unverhältnismäßigkeit der Aktionen der USA protestiert und auf die territoriale Integrität Serbiens, Afghanistans oder des Iraks bestanden? Merkel läßt sogar zu, daß die Medien in Deutschland den tumben Teil der Bevölkerung einer pro-amerikanischen Dauergehirnwäsche unterziehen. Steter Tropfen höhlt den Stein, Tausend Mal wiederholt – jeweils ein wenig modifiziert, von jeweils anderen Polithanseln der CDU (die sich besonders in der blind-devoten Unterstützung von US-Interessen bewähren) wird der Dauer-BILD-Leser das nachblöken, was die Merkel-… vorblökt.

Mit der Anerkennung des Kosovo hat sich Deutschland dauerhaft vom Völkerrecht und von dem Recht auf Beibehaltung territorialer Grenzen verabschiedet. Nun flennt die tumbe Merkel, man solle ihr doch Charakterlosigkeit nicht vorhalten.

Dabei ist Charakterlosigkeit gerade ihr Markenzeichen und sie wird in der Geschichte als Pendant zu George W. Bush den dunklen Fleck des Beginns des 3. Jahrtausends darstellen.

In Moskau und Sochi jedenfalls hat sich die Tussi bei Präsident Medwedew mit Pauken und Trompeten ihre Abfuhr geholt. Sie darf aber froh sein, daß sie überhaupt empfangen wurde. Süd-Ossetien und Abchasien haben nach den Worten von Präsident Medwedew keine gemeinsame Zukunft mit Georgien. Die Intervention der russischen Streitkräfte mit insgesamt 6000 Soldaten zur Befreiung und zur Beendigung des Genozids durch georgische Truppen in Süd-Ossetien war gerechtfertigt und angemessen.

Darüber hinaus sind in den Händen georgischer Soldaten noch Angriffspläne auf Abchasien gefunden worden. Außerdem waren die Berichte über den Truppenabzug der israelischen Militär-"Berater" am Vortag vor dem georgischen Überfall auf Süd-Ossetien und die angebliche Ignoranz der amerikanischen Militär-"Berater" noch am Abend, als nachts das georgische Militär seinen Überfall auf Zchinvali begann. Wie kommen dann aber tote US-Soldaten unter die Reihen gefallener georgischer Soldaten? Die zurück gebliebenen amerikanischen Militärangehörigen seien am Morgen "überrascht" gewesen, daß das georgische Militär sich dann unter US-Anleitung vor Zchinvali befand, um die Hauptstadt Süd-Ossetiens zu beschießen.

Meine naive Frage: was macht denn amerikanisches Militär in Georgien??? Saakaschwili wurde von den USA mittels im Untergrund arbeitender NGOs in einem putschartigen Staatsstreich an die Macht gebracht (genannt Rosen"revolution"). Wie ich es in einem späteren Artikel noch nachweisen werde, ist die Kolonialisierung Georgiens durch US-Militär und eine US-Marionette Saakaschwili ein Ziel der eigentlichen Steuerungszentrale der Weltpolitik. Es ist nicht Hampelmann und Witzfigur George W. Bush, der über Ziele der Politik bestimmt. Ebenso wenig, wie Juschtschenko oder die Timoschenko in der Ukraine in einer regulären Wahl an die Macht kamen. Auch dort waren die NGOs der treibende und finanzierende Faktor des "Wahl"ausganges. Das Bindeglied in der logischen Beweiskette ist in all diesen Fällen George Soros, der finanzierend intervenierte – ebenso, wie George Soros maßgeblich am Zusammenbruch der Sowjetunion über den Aufbau von Freimaurerlogen in Russland beteiligt war (auch liegt mir die Namensliste aller angeworbenen Logenmitglieder in Russland vor).

Einer meiner nächsten Artikel wird auf Daten meines Dossiers über George Soros zurückgreifen – Daten, die die Urheberschaft von Rothschild und dem englischen Königshaus belegen. So sind die Windsors in meinen Augen nichts anderes als ordinäre Verbrecher – ebenso wie die Rothschilds. G.W. Bush ist nur deren Strohmann. Die CIA untersteht Rockefellers CFR(1), der seinerseits seine Vorgaben vom RIIA(2) und der CoL(3) erhält. Die Pläne, die von dort vorgegeben werden, schließen nicht nur die Niederwerfung Russlands ein, sondern beinhalten unter anderem weltweiten gezielten Massenmord durch Hunger* (wie ansatzweise von Prof. Ziegler/Schweiz nachgewiesen) – aber eben auch Genozid-Massnahmen über DU-Munition oder Chemtrails und HAARP(4). (* die gezielte Reduzierung der Weltbevölkerung auch durch Hunger wird in einem gesonderten Artikel thematisiert, ein Programm das ebenfalls für Deutschland in Vorbereitung ist.)

Bei einer innerhalb von 6 Monaten auf über 60.000 Leser angewachsenen Gemeinschaft interessierter Bürger (weshalb ich die Gründung des Magazins Politik-Global nicht als sinnloses Unterfangen erachte – nur nach Jahrzehnten einer medialen Desinformation verabreiche ich Wissen um die Hintergründe vorsichtig und nur in homöopathischen Dosen) geht für mich hervor, daß Interesse an Wahrheit besteht – aber sie muß für alle Leser auch nachvollziehbar sein – also Schritt für Schritt mit den bisherigen Falschinformationen der vom Medienkartell verbreiteten und vom Tavistok Institute vorbereiteten Nachrichten aufzuräumen. Vorab sei informiert, daß das Gedanken-Kontrollprojekt vom ehemaligen Direktor des ersten US-Geheimdienstes, der Inquiry, Walter Lippman ins Leben gerufen wurde. Seither funktioniert es ohne Unterbrechung und ist Hauptbestandteil des CFR.

Das Gezeter und Gestammel von Merkel und Rice über den "verzeihlichen" Angriff und begonnenen Genozid von Saakaschwili auf Süd-Ossetien mit US-Assistenz und mit den Tausenden von Todesopfern und den "ach so verurteilenswürdigen Beistand" Russlands für die ossetische Bevölkerung ist ebenso nur Bestandteil eines miserablen Theaterstücks zur unveränderten Gehirnwäsche einer jegliche Falschinformationen gierig saufenden Bevölkerung. Dies ist jetzt keine Überheblichkeit dies der Bevölkerung anzukreiden – denn WO gab es denn Hintergrundinformationen???

Konnte denn jemand ahnen, daß mit derartiger Unverfrorenheit die Bevölkerung belogen wurde und wird? Erst mit einem Informationsangebot scheiden sich die Geister in diejenigen, die weiterhin Falschinformationen gierig saufen bis zur totalen Trunkenheit – und diejenigen die mittels logischen Denkens und guter Erinnerung die Bausteinchen zusammenfügen können. Ganz bestimmt konnte man in deutscher Presse oder deutschem Fernsehen nichts darüber erfahren, daß die Regierungen in Georgien und in der Ukraine durch Staatsstreiche der USA eingesetzt wurden – und daß diese Marionetten-Regierungen eine gewaltige Opposition im eigenen Land haben. Lediglich die Vasallen-Regierungen Saakaschwili in Georgien und Juschtschenko/Timoschenko in der Ukraine lassen zu, daß seitens der USA erhebliche Waffenlager in den Ländern aufgebaut werden -Waffenlager mit Massenvernichtungswaffen!

Am Freitag abend (gestern) las ich kurz (der Internet-Server war gestern leider erheblich gestört – 3 Stunden Versuche für vielleicht 3 Minuten im Netz), daß die USA beabsichtigen Russland von allen Institutionen auszuschließen (G8 und WTO) und die Olympischen Winterspiele in Sochi Russland wegnehmen wollen und in die USA verlegen wollen. In den USA ist der generelle Wahnsinn und Irrsinn ausgebrochen.

Ebenso ist es übelstes Schmierentheater der Rockefeller-hörigen Bush-Junta, wenn sie behauptet, daß die Raketenstationierung in Polen mit der Radarstation in Tschechien gegen den Iran gerichtet sei. Nun ist es jedoch nicht nur Bush der lügt, die Merkel ist ebenso zu dummdreisten Dauerlügen bereit, wie die Bush-Junta. Behauptet sie nicht auch, daß die US-Raketen in Polen an der Grenze zu Russland gegen den Iran gerichtet seien? Verfügt denn der Iran über Raketen die erst über Russland fliegen und dort einen Haken schlagen um Europa anzugreifen? Dies zeigt nur, für wie gänzlich unterbelichtet Bush und Merkel ihre Bevölkerungen halten.

Polen hat sich damit im Falle eines nuklearen Erstschlages der USA gegen Russland (wie im Journal Foreign Affairs der März/April-Ausgabe 2007 des CFR gefordert) als Zielland einer russischen Antwort prädestiniert. Donald Tusk, der polnische Staatschef möchte vermeiden, daß Polen sterben, falls Russland angreift. Jedoch ist der Hasardeur und das Dauerkriege führende Land der US-Regierung der Terrorist und das Land des Bösen und nicht Russland, das nach 70 Jahren Sozialismus und fast 10 Jahren Jelzin-Notstand endlich wirtschaftlichen Aufschwung genießen will und auch genießt.

Bei einem auf Radarschirmen zu erkennenden nuklearen Erstschlag seitens der USA gegen Russland wird jedoch die gesamte Gegend der in Polen stationierten US-Raketen ein vorrangiges Ziel russischer Verteidigung sein. Polen war zuvor zu unwichtig und zu uninteressant, um ein Ziel für russische Waffen zu sein. Das haben Bush und Tusk nun geändert – jetzt wird Polen mit eines der vorrangigen Ziele sein - und damit wohl auch ein paar Hunderttausend Polen, die ihr Leben für die USA opfern müssen. Und sollten die USA Russland angreifen, so wird es unzählige polnische Opfer geben – nur weil in Polen US-Militär mit US-Raketen stationiert sein werden.

Gleiches gilt momentan auch für die von den USA gesteuerte Ukraine, die voraussichtlich der nächste Konfliktherd werden wird.

Und der Iran? Sollte der Iran etwa Deutschland angreifen wollen? Da die deutsche Industrie gute Geschäfte mit dem Iran macht, und Ahmadinedjad nicht so töricht ist, seine Lieferanten zu bedrohen, gibt es auch keinerlei Grund, daß Mitteleuropa den Iran zu fürchten habe. Das könnte allenfalls die Merkel noch schaffen, falls Israel den Iran angreift und die Bundeswehr in "unverbrüchlicher und ewiger" Sicherheitsgarantie für Israel (wie von der Merkel vor der Knesset in Israel geäußert) sich plötzlich in der Situation sieht, gegen den Iran kämpfen zu müssen. Viel Merkel, viel Feind. Zwar kann Israel die "BRD" mit ihren rund 300 nuklearen Sprengköpfen und ihren Mittelstreckenraketen bedrohen, so wie bereits angedroht: wenn Deutschland nicht mehr zahlt, dann wird Deutschland für Israel zu einem unwerten Land. Ich werde hier nicht eine vielgenannte Ziffer von 6 Millionen in Frage stellen (das ist laut Sieger-Justiz verboten) – aber ich frage mich, warum aus Synagogenkreisen eine Ziffer von 900.000 bis 1,2 Millionen jüdischen Opfern genannt wurde, und warum in Deutschland die in den Rheinwiesen und anderen Lagern nach Kriegsende auf Anordnung des jüdischstämmigen Dwight D.Eisenhower umgekommenen 1,7 Millionen deutscher Kriegsgefangenen verschwiegen werden. Dies sind auch Fragen, die ich mir stelle. So frage ich mich denn auch, wie es möglich ist, daß die USA als Besatzungsmacht angeblich unsere "Freunde" sein sollen.

Dieses Schmierentheater der Bundesregierung ist in höchstem Maße schändlich.

Mit dem Ostsee-Pipelinevertrag zwischen Gerhard Schröder und Vladimir Putin war eigentlich der Grundstein für eine Freundschaft zwischen beiden Ländern und auf verläßlicher Grundlage beiderseitiger Interessen gelegt. Auf Französisch heißt es: "les bons comptes font les bons amis" (gerechter Interessensausgleich schafft gute Freunde). Jetzt aber hat sich Deutschland mit Merkel nur neue Gegner geschaffen und dennoch keine Freunde erworben oder erhalten. Wann endlich wird ein Mißtrauensvotum gegen die Merkel gestellt, wann endlich wird diese schändliche Regierung abgesetzt? Gegen Merkel und Kohl und die CDU-Junta muß endlich Strafantrag gestellt werden.

Aber ich könnte ebenso gut - wie im nachfolgenden Artikel von www.rense.com "Mr. Bush, shut up" sagen -

Frau Merkel, halten sie endlich ihren Mund !

Zitat rense.com mit gravierenden Enthüllungen über die US-Beteiligung am Süd-Ossetien-Konflikt. ES WAR DOCH US-MILITÄR am georgischen Angriff auf Süd-Ossetien beteiligt - also dann ein direkter Krieg zwischen den USA und Russland mit den USA als Angreifern!

--------------------------------------------------------------

Американцы готовят авантюру в Иране

03:51 «Правда.Ру»

США всё же втянули в иранскую авантюру своих союзников. Корабли ВМС США, Великобритании и Франции направились к берегам Ирана. В Европе может начаться энергетический голод. Иран о последствиях предупредил заранее.

Die USA haben ihre Verbündeten in das irakische Abenteuer hineingezogen. Kriegsschiffe der USA, Großbritanniens und Frankreichs wurden an die iranische Küste geschickt. In Europa könnte eine Energie- krise beginnen. Der Iran hatte vor den Folgen gewarnt.

Прибытие на этой неделе трех дополнительных ударных групп военно-морских сил США, Великобритании и Франции в Персидский залив увеличит количество флотилий в непосредственной близости от иранских берегов до пяти. Такого в мирное время до сих пор еще не было. Группа ударного авианосца «Теодор Рузвельт» , группа авианосца «Рональд Рейган» и группа вертолетоносца «Иводзима».

Das Eintreffen in dieser Woche von drei weiteren Kampfgruppen der Kriegsmarine der USA, Großbritanniens und Frankreichs im Persischen Golf vergrößert die Flottenverbände in unmittelbarer Nähe zur iranischen Küste auf Fünf. Derartiges ist in Friedenszeiten bis jetzt noch nie da gewesen. Die Gruppe der Flugzeugträger «Тhеоdor Roosevelt» , «Ronald Reagan» und des Hubschrauberträger "Ivoshima".

Они присоединятся к уже дислоцированным в регионе группам авианосцев «Авраам Линкольн» и «Пелелиу», который патрулирует Красное море. «Теодор Рузвельт», помимо 80 самолетов ВВС США, несет также авиационное соединение ВВС Франции. Британские и французские силы представлены авианосцем «Арк Роя» и несколькими кораблями ВМС Франции, а также атомной подводной лодкой «Аметист».

Sie schließen sich den bereits in die Region abgestellten Flugzeugträgern "Abraham Lincoln" und "Peleliu" an, die im Roten Meer patroullieren. "Theodore Roosevelt" mit ungefähr 80 Kampfflugzeugen der USA trägt auch eine Einheit französischer Kampfflugzeuge. Britische und Französischen Kräfte werden repräsentiert mit dem Flugzeugträger "Arc Royal" und einigen Kriegsschiffen Frankreichs, sowie dem Atom-Untersseboot "Amethyst".

На фоне приближения военных кораблей США, Великобритании и Франции, Кувейт ввел в действие программу, разработанную на случай войны. В чем она заключается, издание не сообщает. Возможно, размещение мощной флотилии в Персидском заливе должно предостеречь Иран от каких-либо действий в отношении Ормузского пролива, через который осуществляется экспорт нефти.

Vor dem Hintergrund der Annäherung der Schiffe der USA, Englands und Frankreichs, führte Kuweit eine Vorbereitung für einen Kriegsfall durch, wobei es Einzelheiten nicht mitteilt. Es ist möglich, daß der Aufmarch der mächtigen Flotte den Iran von irgendwelchen Handlungen bezüglich der Meerenge von Hormuz, durch die der Export von Rohöl erfolgt, abhalten soll.

Тегеран неоднократно угрожал блокадой пролива в случае нападения. По всей видимости — цель концентрации флотов заключается в блокировании иранского побережья для того, чтобы полностью лишить Исламскую республику возможности морского экспорта, предотвратить блокаду Ормузского пролива.

Teheran hatte nicht nur einmal gedroht, im Falle eines Angriffs, die Meerenge zu blockieren. Es ist offensichtlich, daß das Ziel der Flotten-konzentration das Abriegeln des iranischen Ufers ist, um der Islamischen Republik vollständig die Möglichkeit zu nehmen, Exporte auf dem Seeweg vorzunehmen und die Blockade der Straße von Hormuz zu verhindern.

А в случае активных боевых действий предоставить помощь ВВС Израиля во время атаки на иранские ядерные объекты и собрать на Ближнем Востоке значительные военные силы для ведения масштабной войны после нападения на Иран.

Im Falle aktiver Kriegshandlungen werden die Israeli mit den Luftstreitkräften (BBC) bei Angriffen auf die iranischen Atomanlagen helfen und im Nahen Osten bedeutende Streitkräfte zusammenziehen um einen noch nie dagewesenen Krieg zu führen, sowie der Iran gefallen ist.

Вероятно, эта акция является завершением подготовки к блокаде морских границ Ирана, а концентрация военно-морских сил США в проливе должна предотвратить возможные попытки прорыва иранцами блокады. Надо отметить, что Иран получает около 40% потребляемого в стране горючего морским путем через Персидский залив.

Wahrscheinlich wird diese Aktion mit der Vollendung der Vorbereitungen zur Blockade

И никакие события на Кавказе не смогут остановить американской операции, которая потребовала длительного планирования и перераспределения ресурсов. Военные приготовления скоординированы с деятельностью в политической и экономических областях.

Без решения Совета Безопасности ООН Европейский союз сообщил об ужесточении экономических и политических санкций против Исламской республики Иран, из-за отказа Тегерана дать четкий ответ на предложения западных государств по мирному урегулированию кризиса вокруг ядерной программы.

В распространенном из Брюсселя заявлении указывается, что 27 государств, входящих в ЕС, должны прекратить предоставлять новые гранты, финансовую помощь или давать займы иранским госучреждениям, а также тщательно следить за сотрудничеством частных предприятий с иранскими банками. Помимо этого, рекомендуется проверять все грузы, поставляемые иранскими воздушными и морскими судами, а также ужесточить правила выдачи въездных виз гражданам Исламской республики.

Но без военного вмешательства это вряд ли как-то повлияет на экономику Ирана. Европа привыкла кричать вместе, а вот прибыль союзники хотели бы получать отдельно. Интересно, что статистическое агентство ЕС передало, что с января по май 2008 года экспорт из европейских стран в Иран вырос на 18%, несмотря на три пакета санкций, наложенных на Тегеран. За первые пять месяцев текущего года 27 стран ЕС поставили в Иран товаров и услуг на 4.47 миллиарда евро, на 0,69 миллиарда евро больше, чем за аналогичный период 2007 года. Барыши – дело индивидуальное.

Впрочем, и в военном плане могут возникнуть непреодолимые проблемы. Войти в залив можно, но как будет трудно из него выйти. В Иране испытано новое мощное противокорабельное оружие с радиусом действия 300 километров. В случае внешней агрессии Иран «с легкостью» перекроет Ормузский пролив, через который перевозится, по разным оценкам от25 до 40 процентов мировой нефти, что может нанести огромный вред мировой экономике.

По словам главнокомандующего Корпуса «стражей исламской революции» Мохаммада Али Джаафари, испытания нового оружия прошли успешно, и теперь «ни один вражеский корабль не спасется и будет потоплен». Ранее Тегеран заявлял о намерении ограничить судоходство в Персидском заливе в случае военной угрозы.

В июле КСИР, предполагая наихудший сценарий развития, провел масштабные учения «Великий Пророк — III», активное участие в которых принимали военно-морские силы. В ходе маневров отрабатывалось применение различных видов вооружения, в том числе торпед национальной разработки Hoot.

Помимо этого ракетными соединениями КСИР был выполнен пуск баллистических ракет Shahab-3, способных поразить цели на территории Израиля и военные базы США в зоне Персидского залива. Подготовка к войне идет нешуточная. Пять ударных авианосных соединений – это уже прямая угроза.

Кроме того, в них включены силы Европы, а значит, США вновь удалось втянуть союзников в очередную авантюру. Но если взять во внимание взрывоопасную ситуацию на Кавказе, постоянные теракты в Турции и Грузии на нефтепроводе Баку – Тбилиси – Джейхан, то любая блокада Ормузского пролива приведет европейский континент к энергетической катастрофе.

О Китае и Японии в этой ситуации лучше не вспоминать.

Außerdem werden damit die Streitkräfte Europas mit eingebunden, d.h. den USA ist es erneut gelungen Verbündete in das Abenteuer mit hineinzuziehen. Aber wenn man die explosive Situation im Kaukasus in Betracht zieht, die fortdauernden Terrorakte in der Türkei und in Georgien auf die Pipeline Baku - Tbilisi - Ceyhan, dann wird jegliche Blokade der Meerenge von Hormuz den europäischen Kontinent in die Energie-Katastrophe führen.

Und an China und Japan erinnert man sich in dieser Situation am besten nicht.

------------------------------------------------------------------------------------------


Was ist denn hiermit!?

Ein kleines Mädchen spricht die Wahrheit über georgische Angriffe:

http://youtube.com/watch?v=H8XI2Chc6uQ

(YouTube manipuliert den Aufrufzähler und lässt dieses Video nicht populär werden)


2000 Tote innerhalb von 2 Tagen durch georgischen Angriff - RIP

Für alle Kinder, Frauen, Männer die durch georgische Angriffe umgekommen sind starten wir diese Aktion.

-------------------------------------------------------------------------------------------------

Die Stationierung von amerikanischen Abwehr-Raketen in Polen könne «nicht ungestraft bleiben», erklärt der russische General Anatoli Nogowizyn. Polen setze sich damit zu 100 Prozent der Gefahr eines Angriffs aus. Nogowizyn, der stellvertretende Generalstabschef, erklärte laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Interfax, die russische Militärdoktrin erlaube den Einsatz von Nuklearwaffen gegen Verbündete von Atommächten, wenn diese sich gegenseitige Hilfe gewährten. Dies gelte auch für den Einsatz von Elementen strategischer Abwehrsysteme

-------------------------------------------------------------------------------

18. August 2008 - Ja, die schöne Studentenzeit....In Norwegen sind noch über 4000 Studienplätze frei - man sollte wirklich mal wieder...


Während sich die Studenten in den großen Städten zusammendrängen, wimmelt es von freien Studienplätzen in den Distrikten. Über 64.000 Bewerber haben bereits ein Angebot bekommen, aber noch über 4.000 Plätze sind frei, schreibt 'Nationen'. Aber diese freien Plätze liegen meist in den Distrikten außerhalb der Städte. - Die Stadt ist 'poppiger' als das Land, daher sind die Stadt-Unis beliebter. Aber die Verteilung der Bewerber zwischen Stadt und Land hat sich in den ketzten zehn Jahren ziemlich stabil gehalten. Alle Unis und viele der Hochschulen in Oslo, Trondheim und Bergen sind proppenvoll mit Studenten. Dies führt zu großer Zimmernot, und der Landesverband der Studenten meint, daß rund 6.500 Studenten ohne Dach über dem Kopf allein in Oslo und Akershus dastehen. In Trondheim sind dies 1.300, in Bergen wohl an die 1.000.

Ob die Kommilitonin auf dem Bild auch so lange suchen mußte?

---------------------------------------------------------------------------------------

19. August 2008 - Die Wahrheit, der Medien ärgster Feind...

Deutschland: So lügen Journalisten …

Udo Ulfkotte

Öffentlich-rechtliche Medien werden vom Steuerzahler finanziert. Sie sollen die Staatsbürger wahrheitsgemäß unterrichten. Doch wenn die Realität mit dem Wunschdenken nicht übereinstimmt, dann belügt man den Bürger mitunter eiskalt. Ein schlimmes Beispiel dafür haben deutsche Medien nun nach einer Gewaltorgie auf einem Erntedankfest geliefert. Sie machten aus von der Polizei gesuchten türkischen und arabischen Schlägern einfach Neo-Nazis. Das ist offenkundig politisch korrekt …

Stellen Sie sich vor, Sie besuchen ein Volksfest, etwa ein Erntedankfest. Das ist in westlichen Kulturen eine traditionelle Feier nach der Ernte im Herbst, bei dem auch Gott für die Gaben der Ernte gedankt wird. Mit dem Erntedankfest soll an die Arbeit in Landwirtschaft und Gärten erinnert werden und daran, dass es nicht allein in der Hand des Menschen liegt, über ausreichend Nahrung zu verfügen. Nach dem Gebet treffen sich die Menschen und feiern miteinander, dabei wird auch Alkohol getrunken. Bis früh in die Morgenstunden sitzt man zusammen. Das alles ist im westlichen Kulturkreis ein uralter christlicher Brauch. Solche christlichen Bräuche gefallen nicht allen Mitbürgern. Immer häufiger gibt es in Europa etwa Übergriffe auf christliche Sternsinger, auf den Nikolaus, auf Prozessionen oder auf eine Kirmes (Kirmes ist ein Kirchweih-Fest in Erinnerung an die Weihe einer Kirche). Und nun hat es in Bad Sooden-Allendorf die Besucher eines Erntedankfestes getroffen.

Am vergangenen Sonntag wurde im Festzelt von Bad Sooden-Allendorf Erntedank gefeiert. Doch während die Bürger an der Theke dem Alkohol zusprachen, bereiteten sich einige Mitbürger auf einen brutalen Kampfeinsatz vor. Sie legten Knie- und Beinschoner an, rüsteten sich mit Brustpanzern, nahmen Teleskopschlagstöcke, Baseball-Schläger und Holzlatten – und dann stürmten sie in das Festzelt. Es war etwa 1.30 Uhr am Montag-Morgen. Und dann begann eine blutige Schlacht, die die Deutschen völlig unerwartet traf, nachfolgend ein Auszug aus dem Polizeibericht:

»… hatten sich dort mit Bein- und Knieschonern, Arm- und Brustpanzern geschützt und waren dann, überwiegend schwarz gekleidet, mit schwarzen Handschuhen gg. 01.20 Uhr in das Festzelt eingedrungen. Im Festzelt schlugen sie auf dem Weg zur Theke mit Teleskopschlagstöcken, Baseballschlägern bzw. armlangen Holzlatten mehrere Personen nieder. Einem Täter konnte eine Holzlatte entrissen werden, ein weiterer Täter verlor auf dem Rückzug eine Dose Pfefferspray. Nach den bisherigen Ermittlungen wurden 13 Personen verletzt, davon wurden zwei erheblich verletzt mit Rettungswagen und Notarzt in verschiedene Krankenhäuser verbracht. Alle Täter wurden als ›süddländisch‹ beschrieben und sollen ca. 18–22 Jahre alt sein.« (Quelle: Polizeipräsidium Nordhessen).

Der Autor dieser Zeilen hat am 19. August mit nordhessischen polizeidienststellen gesprochen, beispielsweise mit Kriminalhauptkommissar Künstler. Der Mann arbeitet bei der Polizei in Eschwege. Er ist ein ruhiger und besonnener Mann. Nach seinen Angaben sucht die Polizei als mutmaßliche Täter türkisch- und arabischstämmige Mitbürger. Soweit die Realität.

Und was machen die Medien aus dieser inländerfeindlichen Gewaltorgie? Was im Morgengrauen beim christlichen Erntedankfest in Bad Sooden-Allendorf geschah, mutierte in deutschen Medien binnen weniger Stunden zu einem Überfall deutscher Neo-Nazis. So sprach Mareille Höppner in ihrer Anmoderation für das ARD-Magazin Brisant am Montag-Abend um 17.30 Uhr von einem »Volksfest als Treff für rechte Schläger«. Da mutieren »Südländer« in der ARD-Redaktion für den Zuschauer politisch korrekt zu »rechten Schlägern«. Und in der linken Publikation Indymedia heißt es: »In Nordhessen überfallen Neonazis, schwarz gekleidet und vermummt, ein Erntedankfest!« Aus »Südländern« werden da sogar »Neonazis« – schlimmer kann man die Bürger wohl kaum noch belügen. Es gibt auch Nachrichtenagenturen, die die von der Polizei gesuchten "Südländer" aus ihren Berichten herausstreichen und dem Bürger vorenthalten.

Der Autor hat den für die Übergriffe zuständigen sachbearbeitenden Kriminalhauptkommissar Künstler bei der Polizei in Eschwege angerufen. KHK Künstler sagte dem Autor am 19. August telefonisch: »Es ist noch nicht einmal das Wort ›rechts‹ in unseren Meldungen oder Interviews gefallen. Das ist eine Verdrehung der Tatsachen.« Die Polizei fahndet weiterhin nach Tätern türkischer oder arabischer Herkunft – und selbst die öffentlich-rechtliche ARD berichtet weiterhin von einem »Volksfest als Treff für rechte Schläger« – statt sich öffentlich für diese Lügengeschichte zu entschuldigen. Diese mediale Verbiegung der multikulturellen Realität verschlägt selbst der Polizei die Sprache.