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Wissenswertes 101                                       10. Mai 2008

Haltet euch von unseren Flugzeugen weg! warnen die Russen.



Zwei norwegische F-16 von Bodö stiegen auf, um zwei Bomber, zwei Tankflugzeuge und 4 russische Jäger zu observieren. Alles spielte sich ab in internationalem Luftraum außerhalb der norwegischen Küste Ende April dieses Jahr (bzw. Neu-Deutsch: 'diesen Jahres' brrrrrrrr)
Der Chef der russischen Luftverteidigung sagt, es sei gefährlich, wenn NATO-Flieger raufgeschickt würden, um russischen Bombern den Weg abzuschneiden über dem Nordmeer. (Zit. ap.no v.10.5.08)
- Es ist nur gut, daß unsere Besatzungen beherrscht und diszipliniert sind, sagt General Aleksandr ZELIN zu Interfax.
Russische Stellen begannen im letzten Herbst, Bomber auf Tour zu schicken weit außerhalb Rußlands Grenzen, eine Praxis, die im 'Kalten Krieg' schon üblich war. Norwegen ist eines der mehreren NATO-Länder, die schon mehrmals Abfangjäger in die Luft geschickt haben, um sich zu den russischen Flugzeugen zu gesellen.
- Gefährlich! - Über den Fahrwassern des Nordmeeres werden wir regelmäßig angegriffen mit Jägern der Typen F-15, F-16 und F-22. Ich sage das Wort 'Angriff' nicht leichtfertig, seitdem unsere 'Partner' sozusagen Kampfmanöver praktizieren bis hin zur Grenze des Angriffs, sagt Zelin. - Ich kann versichern, daß dies nicht besonders nett ist, es ist sogar gefährlich. Natürlich fahren wir Gegenmanöver!
Wollen weitermachen - Zelin sagt, daß sowohl Flugzeuge von NATO- und auch anderen Nationen auf Konfrontationskurs mit den russischen Flugzeugen gingen. Diese Praxis bedrohe die Sicherheit auf mehrere Weisen, so Zelin.
Er versichert, daß die Dienstflüge, die stattfinden über dem Stillen Ozean, dem Atlantik, Mittelmeer und Schwarzen Meer, dazu in der Arktis, auch in Zukunft fortgesetzt werden.
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Die Norweger haben in diesem Frühjahr sehr mit Schlamm- und Geröllawinen zu kämpfen. Das Drama von Aalesund ist noch gut in Erinnerung. Dramatisch war es auch in Otta. Hier eine solche Schlammlawine im Gudbrandsdal:

                                  

In der nächsten Zeit werden große Überflutungen erwartet wie seit 5 oder sogar 10 Jahren nicht mehr.

Und so geht es los: In Otta vergrößern sich schon die nächsten Risse:

                                             
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Hurra, wir haben eine Diskussion (Neudeutsch gesprochen: Diskusion, brrrrrrrrrrr)
Also hier das Problem: z.B. 'im Frühling diesen Jahres' wird als korrekt empfunden. Sind wir uns einig, daß das Substantiv 'Jahr' vom Genus her Neutrum ist, also 'das' Jahr? Sind wir uns einig, daß dies bei 'Kind' genauso ist, also ebenfalls 'das' Kind? Gut, was halten Sie denn von dem Satz: 'In der Jugend diesen Kindes ist etwas schief gelaufen...' Oder: Im Unterlauf diesen Gewässers finden sich viele Forellen... Oder: In der Jugendzeit diesen Autos war dessen Farbe noch erkennbar....Kann doch nicht sein, oder? Nur das 'Jahr' scheint auf grammatikalische Abwege zu geraten, und es würde mich nicht wundern, wenn der 'Duden' diesen(!) Schrott auch noch übernimmt, wie er es bereits vielfältig getan hat. Also: In der Spätzeit diesen(!?) Sprachlexikons finden sich manche Wendungen, die früher glatt falsch waren. Quo vadis lingua germanica?
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11. Mai 2008  Also nochmal, kleiner Exkurs in die zunehmend unbekannte deutsche Sprache. Hier: Zitat Duden 'Zweifelsfälle der deutschen Sprache', 2. Auflage 1972:

dieser: 1. Anfang dieses / diesen Jahres. Überbringer dieses:
Das Demonstrativpronomen 'dieser, diese, dieses' wird immer stark gebeugt. Auch im männlichen und sächlichen Genitiv Singular heißt es nur 'dieses': Anfang dieses (nicht: diesen) Jahres; am 10. dieses Monats; ein Gerät dieses Typs. Das Pronomen kann alleinstehend oder attributiv gebraucht werden. Im Genitiv wird es hochsprachlich jedoch nur noch attributiv verwendet: die Bewohner dieser Stadt, der Kragen dieses Mantels. Der substantivische Gebrauch (der Überbringer dieses, d.h. dieses Schreibens, dieser Botschaft) ist kanzleisprachlich und wirkt heute veraltet. (...)

Daher: Die Sprachentwicklung am Anfang diesen (?) Jahrzehnts / Jahrhunderts hat jedenfalls nichts mit dem richtigen Deutsch aus unserer Schulzeit zu tun. In neuerer Sprechweise kann man heute auch plötzlich 'gefolgt' werden, früher konnte man nur 'verfolgt', aber nicht 'gefolgt'  werden. Es handelt sich um den Anglizismus 'followed by..', wenn im Deutschen jetzt gesagt wird: 'Es erschien der Bundespräsident, gefolgt von der Kanzlerin.' Richtig ist das immer noch nicht, aber ständige Sprechweise. Nehmen Sie den Satz 'Das Opfer lief weg, verfolgt von den beiden Einbrechern und gefolgt von seinem Hund'. Daß dies nicht ganz richtig sein kann, wird jeder mit etwas Sprachtradition noch merken können. Aber die Entwicklung geht weiter, und der Satzbau mit Migrationshintergrund findet ebenfalls Eingang in die Sprache. Wer den 'Kohlenpott-Dialekt' kennt, wird dort Sätze finden wie: 'Du bist einen duften Kumpel!'  Das ist polnischer Satzbau. Im Polnischen steht das Prädikatsnomen im Akkusativ, also: Du bist einen... Ob unsere Sprache dadurch verbessert wird, mag jeder selbst entscheiden. Ich versuche, mich an das zu halten, was uns unsere Lehrer mit erheblichem Einsatz beizubringen versuchten und denke, das war ganz in Ordnung!
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Und hier 'Die Eierprüfung', ein Beitrag eines Lesers zum Nachdenken (und Umsetzen, natürlich):

Die Eierprüfung

An alle erfahrenen, freien, souveränen Weltmenschen des demokratischen Deutschlands.

Da auch Sie zu Pfingsten freiwillig den Einkauf für ihre Familie tätigten, kauften sie mit viel Geschick und ausgeprägtem kaufmännischen Gespür die gewünschten Lebensmittel. Höchstwahrscheinlich auch eine Packung Eier. Sie werden überrascht sein, was man alles lernen kann beim Einkaufen von Eiern.

Haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht mit wie vielen Qualitäts-Prüfungen sie sich abmühen, um eine Packung Eier zu kaufen? Nein, gut ich helfe Ihnen, hier die Analyse Ihrer üblichen Vorgehensweise beim Eier-Einkauf:

Die ersten Prüfungen: welche Art von Eier?

Biologische, Freilandeier, aus Käfighaltung, große Packung- kleine Packung, etc.

Haben Sie sich entschieden, gut prima;

- nun beginnt die pingelige deutsche Haupt - Eierprüfung-

Auswahl der Packung: sie sollte sauber und unbeschädigt sein!

Farbe der Eier: weiß oder braun! (Parteienzugehörigkeit rein zufällig)

Öffnen der Packung: es darf kein Ei beschmutzt sein!

Größe der Eier: es könnte ja ein kleineres dabei sein!

Prüfen der Eier: Eier schütteln-ob zu alt, verdorben,

Eierschale beschädigt.....!

Inhalt anderer Packungen: es könnten ja in einer anderen Packung größere Eier sein!

falls ja, - Prüfvorgang von vorne-

Und zum Schluss: ja das Verfallsdatum nicht vergessen!

Scheiße -Verfallsdatum ungünstig oder gar abgelaufen! Alles noch mal von vorne.

Unglaublich all diese Überprüfungen für die Ausgabe eines Teuros !!!!! .

Diese Gewissenhaftigkeit für nichts! Ja ja ich verstehe, für 2 Mark !

Was wäre wohl aus Deutschland geworden, wenn Sie und das ganze Volk den gleichen Aufwand betrieben hätten für wichtigere Dinge des Lebens, z.B. Ihre und die Zukunft Ihrer Familie sowie Deutschlands? Führen Sie doch mit dem gleichen sorgfältigen Aufwand „wie beim Eierkauf“ eine Qualitätsprüfung über unsere Politiker, Parteien, EU, Banken, Dollar, EURO, Rente, usw. durch!

Sie würden feststellen, dass nicht nur der Dollar oder EURO ein Verfallsdatum hat. Wichtiger Hinweis: die Schüttelprobe bei Politikern bitte nicht anwenden - die sind nicht nur verdorben, die sind hoch giftig!

Bei der Überprüfung so mancher „Eier“

würde Ihnen nicht nur auffallen, dass der ( Personal Ausweis) Ihren hoheitlichen Status eines Kriegsgefangenen mit Freigang dokumentiert, sondern dass auch dieser Freigang nicht mehr lange voll ausgekostet werden kann. “ Verfallsdatum“! Falls Sie nicht nur in Ihrer Phantasie ein souveräner freier aufrichtiger Deutscher sein wollen, dann wenden Sie die Eierprüfung/Qualitätsprüfung konsequent bei allen wichtigeren Fragen an, und nicht nur beim Eiereinkauf!

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'Das Volk volkt' - oder wird neuerdings 'gevolkt' (s.o.) - aber nicht mehr lange!

Ex-Bundespräsident drängt auf Fortführung rechter Agenda

Von Stefan Steinberg
10. Mai 2008
aus dem dem Englischenen (6. Mai 2008)

Am 30. April trat Ex-Bundespräsident Roman Herzog auf einer Pressekonferenz im Pressezentrum des Parlaments zusammen mit dem ehemaligen sozialdemokratischen "Superminister" Wolfgang Clement auf, um das neueste Buch des so genannten BürgerKonvents publik zu machen. Der BürgerKonvent ist ein rechter Think Tank, zu dessen Mitarbeitern bedeutende Mitglieder des politischen, unternehmerischen und Banken-Establishments in Deutschland gehören.

Die Äußerungen von Herzog (CDU) und anderen auf der Pressekonferenz in Berlin machten deutlich, dass der BürgerKonvent fest entschlossen ist, den Druck auf die Große Koalition zu erhöhen, damit sie wesentlich schonungsloser mit den Angriffen auf Arbeitsplätze und Sozialleistungen (Agenda 2010 und Hartz IV) weitermacht, die von der früheren Rot-Grünen Koalition begonnen wurden, in der Clement führendes Mitglied war.

Das neue Buch des Konvents mit dem Titel Mut zum Handeln besteht aus 28 Interviews mit führenden Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Bankenwelt und Politik. Der allgemeine Tenor der Interviews ist, Deutschland befinde sich in einem Reformstillstand und die gegenwärtige Elite habe nicht den "Mut", die schonungslosen und unpopulären wirtschaftlichen Angriffe auf den Lebensstandard der großen Mehrheit der Bevölkerung durchzuführen, die der Konvent für notwendig erachtet.

Gleichzeitig übt der Konvent Kritik am politischen Establishment des Landes und vor allen Dingen an der gegenwärtigen Großen Koalition, weil sie zu zögerlich bei der Durchsetzung weit reichender Veränderungen des politischen Systems in Deutschland ist.

Die Tatsache, dass Wolfgang Clement bei der Pressekonferenz mit auf dem Podium saß, machte in aller Deutlichkeit klar, dass der BürgerKonvent mit den Reformen zufrieden ist, welche die Rot-Grüne Koalition unter Vorsitz von Schröder durchgeführt hat. Die Reformen unter Schröder waren der umfassendste Angriff auf den deutschen Sozialstaat seit dem Zweiten Weltkrieg.

Wie Clement jedoch auf der Pressekonferenz vom letzten Mittwoch verlauten ließ, leidet der Reformprozess in Deutschland unter einer "Reformstarre", und das neue Buch des Konvents ist so etwas wie ein "Weckruf", um Deutschland von dem übertriebenen rechtlichen Vorschriftendickicht für die Wirtschaft und einer lähmenden Bürokratie zu befreien.

Jürgen Großmann, amtierender Vorsitzender des Energiekonzerns RWE äußerte sich auf der Pressekonferenz noch unverblümter. Großmann erklärte: "Was wir brauchen ist nicht weniger als eine Revolution!" - das heißt, eine "Revolution", die die Errichtung einer autoritären Regierung zum Ziel hat, die in der Lage ist, den wachsenden Widerstand in der Bevölkerung gegen die Politik der Agenda 2010 schonungslos zu bekämpfen.

Herzog gab in seiner Antwort auf die Frage eines Journalisten einen Einblick in die durch und durch elitäre Denkweise des Konvents. Als er gefragt wurde, wie er glaubt, die Unterstützung der deutschen Bevölkerung für seine Vorschläge zu bekommen, platzte er mit folgender Antwort heraus: "Das Volk folgt... das sagt doch schon der Name." Als er merkte, dass er zu weit gegangen war, versuchte Herzog schnell, seine Äußerung zu korrigieren und seinen entlarvenden Ausrutscher herunterzuspielen.

Was ist der BürgerKonvent

Der BürgerKonvent wurde vor fast fünf Jahren gegründet. Seine Mitgliederliste liest sich wie das Who’s Who der deutschen Geschäftswelt und Bankenkreise, gewürzt mit einer Reihe führender rechter Politiker, darunter prominente Mitglieder der SPD.

Der Vorsitzende des Konvents ist Roman Herzog, der von 1994 bis 1998 Bundespräsident war. Als junger Mann studierte Herzog Rechtswissenschaft an der Universität München und war von 1958 bis 1964 Assistent des führenden Rechtsgelehrten Theodor Maunz. Maunz’s eigene juristische Karriere begann in den frühen 1930er Jahren, als er die Nationalsozialisten juristisch beriet. In der gesamten Zeit bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs zählte Maunz zu den begeisterten Anhängern der Faschisten und spielte als Juraprofessor in Freiburg eine führende Rolle dabei, der Arbeit der deutschen Polizei unter den Nazis einen legalen Rahmen zu schaffen. Maunz wurde nach dem Krieg erlaubt, seine juristische Karriere fortzusetzen und gab dann - zusammen mit seinem Assistenten Roman Herzog - einen maßgebenden Kommentar zur Nachkriegsverfassung Deutschlands heraus.

Herzog sorgte im April 1997 für Schlagzeilen, als er in seiner Funktion als Bundespräsident im Berliner Hotel Adlon seine so genannte "Ruck"-Rede hielt. Herzog drückte seinen Missmut über das Tempo der politischen Entwicklung unter CDU-Kanzler Helmut Kohl aus. Herzog gab dem Druck höchster Wirtschaftskreise Ausdruck und forderte, ein "Ruck" müsse durch Deutschland gehen, um "verkrustete Strukturen" zu überwinden.

Die drastischen Einschnitte bei den Sozialsystemen, die wenige Jahre später von der Koalition unter Schröder durchgesetzt wurden, waren eine erste Reaktion auf Herzogs Appell. Herzogs Forderung nach radikalen Änderungen und einem "Ruck" wurde kürzlich vom gegenwärtigen Bundespräsidenten Horst Köhler wiederholt.

Eins der Hauptthemen des BürgerKonvents ist die demographische Entwicklung in Deutschland. In dieser Frage haben Herzog und andere Mitglieder des Konvents wiederholt in die Diskussion über die Zukunft des deutschen Rentensystems eingegriffen. Als Vorsitzender einer Kommission, die von der CDU eingerichtet wurde, hatte Herzog bereits 2003 Vorschläge gemacht, das Pensionsalter von 65 auf 67 Jahre heraufzusetzen und die Renten zu kürzen.

Herzog kehrte vor einigen Wochen zu diesem Thema zurück. In einem Interview mit der Bild -Zeitung, beklagte sich Herzog über den Einfluss von älteren Bürgern auf das politische Leben und erklärte: "Ich befürchte, wir erleben den Beginn einer Rentner-Demokratie: Die Zahl der Senioren wächst ständig und sie bekommen eine überproportional hohe Aufmerksamkeit sämtlicher Parteien. Das könnte letztendlich darauf hinauslaufen, dass die Senioren die Jungen ausbeuten."

Herzogs Klagen über die Ausbeutung der Jugend durch die Rentner ist starker Tobak, vor allem weil sie von einem Mann kommen, der für seine 5-jährige Amtszeit als Bundespräsident vom deutschen Finanzministerium eine monatliche Rente in Höhe von 17.000 Euro bezieht. Das ist wesentlich mehr als ein durchschnittlicher deutscher Rentner in einem ganzen Jahr bekommt! Und obendrein ist Herzogs Pension nur die Spitze des Eisbergs; darin sind noch nicht seine Einkünfte aus anderen politischen Ämtern, Investitionen, Vorträgen, Büchern etc. enthalten.

Neben Herzog finden sich auf der Mitgliederliste des BürgerKonvents deutsche Industriekapitäne wie Harry Roels, der Vorsitzende des riesigen Energiekonzerns RWE, Klaus Zumwinkel, der erst kürzlich wegen massiver Steuerhinterziehung als Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Post zurückgetreten ist, Hartmut Mehdorn, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, und Wendelin Wiedeking, Vorstandsvorsitzender bei Porsche.

Die Banken-Welt wird von Deutschlands bestbezahltem Banker Josef Ackermann vertreten. Weitere führende Persönlichkeiten aus der Finanzwelt sind Andreas Dombret, stellvertretender Vorsitzender der europäischen Aktivitäten der Bank of America und Thomas R. Fisher, Stellvertretender Vorsitzender der WestLB (die kürzlich in Zusammenhang mit der US-amerikanischen Hypothekenkrise Verluste in Milliardenhöhe gemeldet hat).

Zu den bekannten politischen Persönlichkeiten des so genannten BürgerKonvents gehören sein stellvertretender Vorsitzender Dr. Klaus von Dohnanyi (SPD, ehemaliger Hamburger Bürgermeister), Wolfgang Clement (von 2002 bis 2005 Wirtschafts- und Arbeitsminister), Oswald Metzger (früher Mitglied der Grünen, vor kurzem in die CDU eingetreten), Otto Graf Lambsdorff (ehemaliger Wirtschaftsminister, FDP), Monika Wulf Mathies (SPD, von 1982 bis 1994 Vorsitzende der ÖTV, danach Mitglied der EU-Kommission in Brüssel) und der frühere Vorsitzende des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) Hans Olaf Henkel.

Einen Einblick in die durch und durch reaktionären politischen Ideen und Prioritäten des Konvents erhält man in einer weiteren Publikation: Das Ende des Weißen Mannes, verfasst von einem seiner Gründungsmitglieder Professor Dr. Manfred Pohl. Pohl ist einer der führenden Theoretiker des BürgerKonvents, der als junger Mann seine Bank-Karriere unter Hermann Josef Abs begonnen hatte. Abs war von 1937 bis zum Ende des Kriegs Mitglied der Geschäftsleitung der Deutschen Bank und spielte in dieser Zeit eine führende Rolle bei der "Arisierung" der deutschen Wirtschaft - d. h. der zwangsweisen Enteignung der Juden. Wie Maunz war Abs nach dem Krieg in der Lage seine Tätigkeit fortzusetzen und leitete bis weit in die 1950er Jahre die Deutsche Bank.

Eine der wichtigsten Funktionen, die sein Schüler Pohl zurzeit bekleidet, ist die Leitung der internationalen "kulturellen Aktivitäten" der Deutschen Bank.

Pohls wichtigste These in diesem Buch ist, dass Europa von Immigranten überflutet wird; das bedrohe genetisch die Vorherrschaft des "weißen Mannes". Pohl argumentiert, dass es für Nationalstaaten notwendig ist, ihre Interessen zu verteidigen. "In Deutschland, Europa und den USA muss die Identität und das Zugehörigkeitsgefühl deutsch, europäisch und amerikanisch bleiben."

Pohls Lösung für das "demographische Problem" in Deutschland ist die Forderung in Das Ende des Weißen Mannes, deutsche Rentner im Alter von 60 bis 80 Jahren sollten unbezahlte Gemeindearbeiten machen. Gleichzeitig müssten Schritte unternommen werden, um die Geburtenrate zu erhöhen. Pohls Ideen in dieser Hinsicht sind genauso reaktionär wie seine Vorschläge für Rentner.

Laut Pohl wird ein Mann, der die Hausarbeit erledigt und sich um ein Baby kümmert, "verweiblichen" und unattraktiv für Frauen: "... welche Frau fühlt sich von solch einem Mann angezogen? Diese Art Mann würde verweiblichen, da dann das männliche Testosteron nicht zu Entfaltung kommen und verkommen würde." [Seite 170] Mit dem Ergebnis, à la Pohl, dass in Deutschland noch weniger Kinder geboren werden.

Über Erziehung schreibt Pohl:

"Die rund fünf Prozent der Menschen, die intellektuell in der Lage sind, geistige Hochleistung zu vollbringen, etwa durch Erfindungen, müssen frühzeitig aus dem Durchschnitt herausgefiltert und spätestens nach dem Kindergarten spezifisch gefördert werden. Die etwa 30 Prozent, die Erfindungen umsetzen, installieren und warten oder Bildung weitergeben können, bedürfen ebenfalls eines eigenen Bildungsweges, genauso wie die restlichen 65 Prozent, die Maschinen bedienen und einfache geistige Arbeiten verrichten. Von ihnen ist etwa ein Drittel nicht bildungsfähig, egal wie viele Millionen für ihre Bildung aufgewandt werden. " [Seite 150]

Das Ekel erregende elitäre Denken, das Manfred Pohl an den Tag legt, könnte man als das Genörgel eines politisch Frustrierten übergehen, wenn dieses Buch nicht die Widmung von ausgerechnet Roman Herzog enthielte. Der politische Einfluss des BürgerKonvents selbst wird noch dadurch unterstrichen, dass Kanzlerin Angela Merkel Hauptsprecherin auf einem Symposium des Konvents im Dezember letzten Jahres war.

Verfassungsänderungen

Herzog, Pohl und der Konvent sind sich im Klaren darüber, dass für die Durchsetzung ihrer sozialen und politischen Ziele entscheidende Verfassungsänderungen notwendig sind, um die obrigkeitsstaatlichen Befugnisse zu bekommen, die nötig sind, um das deutsche Sozialstaatssystem völlig umzukrempeln und eine unpopuläre Wirtschaftspolitik durchzusetzen. Deutschlands Fähigkeit, die Reformen fortzusetzen, wird, laut Konvent, durch zu viele Wahlen und zu viel Demokratie eingeschränkt.

Herzog schlägt radikale Änderungen des deutschen politischen Systems vor, darunter die Verlängerung der Legislaturperiode des Parlaments von vier auf fünf Jahre, weniger Macht für die einzelnen Bundesländer, und Landtagswahlen, Kommunalwahlen etc., die gegenwärtig getrennt abgehalten werden, gleichzeitig stattfinden zu lassen.

In seinem jüngsten Buch macht Pohl klar, dass sein Vorbild für einen modernen Staat der gut geführte Aufsichtsrat eines Unternehmens ist. Zusätzlich zu den Verfassungsänderungen, die Herzog fordert, schlägt Pohl vor, die gegenwärtig sechzehn Bundesländer auf acht zu reduzieren und eine Bundesversammlung mit weit reichenden politischen Befugnissen einzurichten.

Als Mitglieder einer solchen Bundesversammlung schlägt Pohl "unabhängige Weise" aus den acht Bundesländern vor. Zu den "unabhängigen Weisen" zählt Pohl offensichtlich sich selber, als Mitglied dieser Elite von Technokraten, Wirtschaftsfachleuten und Bankiers, ohne feste politische Bindung, aber den Profitinteressen ihrer Firma oder Bank absolut treu ergeben. Zusammen mit den Verfassungsvorschlägen von Herzog und anderen stellt Pohls Forderungskatalog einen substantiellen Angriff auf das demokratische System Deutschlands dar und ist ein Schritt hin zu einem zunehmend zentralisierten Obrigkeitsstaat.

Man muss die Vorschläge Herzogs und des Konvents für Deutschland sehr ernst nehmen. Durch ihre Verbindungen zur Großindustrie und dem deutschen Lobby-System waren sie schon in der Lage, Einfluss auf den Prozess der Veränderung des deutschen Föderalismus zu nehmen, und der ehemalige SPD-Vorsitzende Franz Müntefering beeilte sich, Herzogs Vorschlag für die Rente mit 67 Jahren aufzugreifen.

Herzogs ursprüngliche "Ruck"-Rede war an die konservative Regierung unter Helmut Kohl gerichtet. Kohls Regierung wurde 1998 von Schröders rot-grüner Koalition ersetzt, die begann, die "Reformen" durchzusetzen, die der BürgerKonvent und weite Teile der deutschen Wirtschaft gefordert hatten.

Jetzt sind Herzog und der Konvent besorgt, dass der "Reform"-Prozess an Schwung verliert, und erneuern den Druck auf die gegenwärtige Regierung, weitere Schritte zum Abbau des deutschen Sozialstaats zu unternehmen. Vor dem Hintergrund einer wachsenden Finanzkrise und zunehmender Anzeichen von Unzufriedenheit und Widerstand in der Bevölkerung fordert der Konvent antidemokratische Reformen, um den Obrigkeitsstaat zu schaffen, mit dem sein wirtschaftliches und politisches Programm durchzusetzen ist.

Die Reaktion des Konvents und seines Präsidenten auf die wachsende soziale und politische Krise in Deutschland steht in einer langen und schändlichen Tradition.

Es war die große Koalition (1928-1931) unter dem Sozialdemokraten Hermann Müller, welche die größten Angriffe auf den Sozialstaat in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts führte. 1930 empfahl Müller dann seiner Partei, die konservative Regierung unter Heinrich Brüning zu unterstützen. Brüning wiederum fegte die deutsche Verfassung hinweg und regierte per Notverordnungen, um den Widerstand in der Bevölkerung zu unterdrücken. Dadurch schuf er einen Präzedenzfall, der dann in vollem Maße 1933 vom Führer der Nationalsozialisten, Adolf Hitler, ausgenutzt wurde.

Es gibt natürlich viele Unterschiede zwischen der gegenwärtigen Situation und 1933, aber selbst eine oberflächliche Untersuchung der Perspektiven und der Aktivitäten des BürgerKonvents macht klar, dass diese Schicht der deutschen herrschenden Elite bereit ist, denselben gefährlichen Weg zu gehen wie Müller und Brüning in den 1930er Jahren.

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Der Boykott der deutschen Sprache nach dem Ersten Weltkrieg


Über die Ursachen des Ersten Weltkrieges ist viel geschrieben worden. Zu einem besonderen, bisher kaum beachteten Punkt, dem alliierten Boykott des Deutschen als Wissenschaftssprache, ist jedoch erstmals mehr als 90 Jahre nach dem damaligen Geschehen von Roswitha REINBOTHE eine ausführliche Monographie erschienen,
1) die ganz neue Erkenntnisse vermittelt und deswegen einer Richtigstellung gleichkommt.

Die Sprachwissenschaftlerin geht in dieser Habilitationsschrift der Universität Duisburg-Essen aus dem Jahre 2006 zunächst
der großen Bedeutung des Deutschen als Wissenschaftssprache im 19. Jahrhundert nach und zeigt deren führenden Stellenwert für die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg auf. Insbesondere weist sie auf die Menge der wissenschaftlichen Zeitschriften in deutscher Sprache, die Zahl und das Ansehen der deutschen Akademien und die zahlreichen internationalen Vereinigungen mit Sitz im Deutschen Reich hin. Viele Ausländer veröffentlichten damals in deutschen Zeitschriften in deutscher Sprache. Vor allem für die Astronomie, die Erdmessung, Seismologie, Geographie und Chemie wird die führende deutsche Stellung materialreich belegt. Auf internationalen Tagungen und in überstaatlichen Wissenschaftsvereinigungen galten Französisch, Englisch und Deutsch als die drei gängigen und gleichberechtigten Wissenschaftssprachen.

Doch schon vor dem Ersten Weltkrieg traten in Frankreich und England einflußreiche Stimmen auf, die die deutsche Sprachvorherrschaft in einigen Fachbereichen kritisierten, auf die politischen Folgen derselben hinwiesen und eine Beschränkung des Deutschen im Wissenschaftsbereich forderten.

Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges gewannen diese Bestrebungen an Einfluß, insbesondere, als viele deutsche Wissenschaftler sich hinter die Politik der Reichsregierung stellten, etwa in dem Aufruf »An die Kulturwelt« von 93 Forschern, der am 4. Oktober 1914 in deutschen Zeitungen veröffentlicht wurde.
2) So gab der britische Chemienobelpreisträger (1904) William RAMSEY 3) kurz darauf eine Gegenerklärung ab. Nach seiner Ansicht gehe es um einen »Krieg der Humanität gegen Inhumanität... des Rechtes gegen Unrecht« (»of right against wrong«) die - von der britischen Kriegspropaganda erfundenen, wie sich später herausstellte -Greueltaten der Deutschen in Belgien und Frankreich seien ein Rückfall Deutschlands in die Barbarei (»relapsing into barbarism«). Deren Ursache sei der autoritäre, »teutonische Charakter« und das Weltmachtstreben der Deutschen. »Ihr Ideal... ist, die Weltvorherrschaft für ihre Rasse zu sichern... >Deutschland über Alles in der Welt<. Deswegen der Krieg.« Unter dem Leitwort »Niemals wieder« müßten die Alliierten alles tun, um diesen gefährlichen deutschen Despotismus, der wie ein Krebsgeschwür sich in die Moral der deutschen Nation eingefressen habe, ein für allemal zu vernichten. 4)

Knapp ein Jahr später forderte er den Ausschluß der deutschen Wissenschaftler von internationalen Tagungen: »Internationale Versammlungen zu wissenschaftlichen Zwecken werden ganz sicher auch künftig stattfinden, aber nur unter der Bedingung, daß deutsche und österreichische Vertreter ausgeschlossen werden.«
5)

Und so kam es dann auch. Franzosen und Engländer setzten sich, teilweise gegen den Widerspruch aus neutralen Ländern, durch: »Nach dem Ersten Weltkrieg verhängten die alliierten Akademien der Wissenschaften gegen Deutschland und die mit ihm verbündeten Länder einen Wissenschaftsboykott. Eng verknüpft damit war ein Boykott gegen Deutsch als internationale Wissenschaftssprache. Aus internationalen Wissenschaftsverbänden wurden die deutschen und österreichischen Wissenschaftler und mit ihnen die deutsche Sprache ausgeschlossen. Die Folge davon war ein Statusverlust und Rückgang des Deutschen als internationale Wissenschaftssprache.«
6)

Schon während des Krieges hatten einige Akademien und wissenschaftliche Gesellschaften den Ausschluß ihrer deutschen Mitglieder beschlossen.
7) 1917 forderte der französische Mathematiker und Sekretär der Académie des Sciences in Paris, Emile PICARD, die Auflösung der alten internationalen Vereinigungen und die Gründung neuer ohne deutsche Beteiligung. 8)

Schon während des Krieges wurden dazu die ersten Schritte unternommen, die zu einer interalliierten Konferenz der Akademien der Wissenschaften vom 9. bis 11. Oktober 1918 in London sowie vom 26. bis 29. November 1918 in Paris führten. Diese beschlossen insbesondere den Aufbau neuer internationaler Fachunionen der Astronomie, Geophysik und Chemie — früher deutsche Domänen —, bei denen die Deutschen nun ausgeschlossen waren. Die Gründung dieser Fachunionen und des Internationalen Forschungsrates (>Conseil international de recherches<) fand auf der alliierten Wissenschaftskonferenz vom 18. bis 28. Juli 1919 in Brüssel statt, zu der nicht einmal neutrale Staaten eingeladen waren. Die Statuten des Forschungsrats, die den Ausschluß der Deutschen und mit diesen verbündet gewesener Staaten vorsahen, sollten mindesten bis Ende 1931 reichen.
9) Als amtliche Sprachen waren Französisch und Englisch vorgesehen, Deutsch war verboten.

Dazu eine kam eine »Ächtung der deutschsprachigen Fachpublikationen«.
10) In den USA wurden sogar deutsche Fachbücher verbrannt. Die angesehene Fachzeitschrift Science stellte am 20. Dezember 1918 fest: »In Buße verbrennen wir nun unsere deutschen Bücher und vermeiden eifrig, irgend etwas in dieser Sprache zu lesen. Wir sind überrascht zu bemerken, wie gut wir ohne irgend etwas in dieser Sprache auskommen können und für wie wenig wir in Wirklichkeit dieser Sprache verpflichtet sind.«

»An den 14 internationalen (wissenschaftlichen) Kongressen des Jahres 1919 nahmen überhaupt keine deutschen Wissenschaftler teil.«
11) Noch 1925 wurden auf 34 von 52 internationalen wissenschaftlichen Tagungen der Alliierten die Deutschen ausgeschlossen. Bis 1926 waren deutsche Teilnehmer selbst von den internationalen Tuberkulosekonferenzen verbannt. Erst ab 1927 konnten sich gemäßigtere Stimmen in den alliierten Ländern durchsetzen, und der Boykott wurde langsam aufgegeben.

Das Ergebnis dieser Entwicklung war ein wesentlicher Rückgang der Bedeutung des Deutschen als Wissenschaftssprache, Englisch und Französisch gaben in Zukunft den Ton an, auch in den vor dem Ersten Weltkrieg von Deutschen angeführten Fachbereichen. Während noch 1915 in den USA 24,4 Prozent der Schüler an den öffentlichen High-Schools Deutsch lernten, waren es 1922 nur noch 0,7 Prozent.
12)

Abschließend stellt REINBOTHE fest: »Mit Deutschlands Niederlage im Ersten Weltkrieg, dem Vertrag von Versailles, der Errichtung des Völkerbunds und zentraler internationaler Wissenschaftsorganisationen hatten sich die Machtverhältnisse grundlegend verschoben. Das spiegelt sich im internationalen Status der Sprachen wider: Französisch und Englisch waren die Sprachen des Versailler Vertrags, des Völkerbunds und der von den Alliierten neu gegründeten internationalen Wissenschaftsverbände. Deutsch verlor seine vormals privilegierte Stellung als dritte offizielle Spreche im internationalen Wissenschaftsbetrieb.«
13)

Der Zweite Weltkrieg mit der Zerschlagung des Deutschen Reiches setzte diese Entwicklung fort.

- Rolf Kosiek -


1) Roswitha REINBOHE, Deutsch als internationale Wissenschaftssprache und der Boykott nach dem Ersten Weltkrieg, Peter Lang, Frankfurt 2006.
2) In Auszügen zitiert ebenda, S. 97. Die Verfasserin geht von der Kriegsschuld Deutschlands am lasten Weltkrieg aus — der einzige größere Nachteil des Buches.
3) William RAMSAY, »Germany's Aims and Ambitions« (Deutschlands Ziele und Bestrebungen), in: Nature, 8.10.1914.
4) REINBOTHE, aaO. (Anm. 1), S. 101.
5) Zitiert ebenda, S. 102, aus: Süddeutsche Monatshefte, August 1915, S. 829.
6) Ebenda, S. 11.
7) Ebenda, S. 107.
8) Ebenda, S. 129.
9) REINBOTHE, aaO. (Anm. 1), ebenda, S. 143.
10) Ebenda, S. 176.
11) Ebenda, S. 194.
12) Ebenda, S. 204.
13) Ebenda, S. 445.

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Oslo: Ein Untertan seiner Majestät schnappte sich eine Straßenwalze und drehte ein paar Runden im Schloßpark durch Seiner Majestät's Blumenrabatte und sorgte für 'Kornkreise' der besonderen Art. Hier das Instrumentum sceleris:

                                 

                          

Die Besonderheiten der Wochenenden in Oslo erkennt man u.a. auch daran, daß weder die Bewohner des Schlosses noch die Wachen auf das Treiben im Park aufmerksam wurden. Erst ein zufälliger Passant rief die Polizei, die sich den Walzer zur Brust nahm. Wie inzwischen verlautete, waren Majestät nicht begeistert.

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Das hätte wieder ins Auge gehen können - Die E6 nach Steinlawine zwischen Valjok und Karasjok hoch im Norden:

                                          

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Im Norden geht die Luftwaffe mit den Russen auf Tuchfühlung - im Moment wird noch gegrinst und für's Photoalbum posiert....

                                      

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Pfingstmontag 12. Mai 2008 'Ludwigshafen' und die Qualität von 'Ermittlern'

Nachlese im Brandfall Ludwigshafen: Wirklich gleich

-- sorgfältig nach allen Seiten ermittelt? Drohte ent-

-- gegengesetzes Ergebnis? Brandursache Fahrlässigkeit?

Mit "Beruhigend" (FAZ, 05.03.08, S. 10) ist das Ermittlungsergebnis im Brandfall Ludwigshafen bewertet worden. Das ist sicher gut, denn die Hysterie, daß es eine fremdenfeindliche Mordtat gewesen sei, war - besonders von türkischer Seite - groß.

Daher wohl auch die lange Ermittlungsdauer.

Obwohl "in alle Richtungen" ermittelt werden sollte, hörte man nichts darüber, daß der Verdacht eines innertürkischen Streits entkräftet worden sei, obwohl die unterschiedliche Reaktion der "Mehrheitstürken" und der Aleviten auf den Brandfall schon ein Verdachtsmoment darstellt.

Es ist angezeigt, bei solchem Fall einmal Rückblick zu halten:

Beim Brand in Mölln, der ja oft - besonders von Türken - in einer Reihe mit Solingen und

Ludwigshafen genannt wurde, gab es den Protest eines Türken gegen eine Äußerung der deutschen Polizei. Diese hatte pflichtgemäß die Möglichkeit, auch ein Streit zwischen Türken und Kurden könne die Ursache des Brandes gewesen sein, in die Ermittlungen einbezogen. Nach dem FAZ-Bericht "Mutmaßlicher Rechtsterrorist verhaftet", 27.11.1992, sagte nämlich der Vater eines beim Brand umgekommenen Mädchens: "Die Polizei unternehme einen 'Vertuschungsversuch', wenn sie als möglichen Grund für den Anschlag auch Streit zwischen Türken und Kurden nenne." Er fügte, um seine "Empörung" zu rechtfertigen, noch hinzu, daß er "mit der 'Mafia’ nichts zu tun" habe. Daß er damit das Bestehen einer

Mafia zugab, die bekanntlich auch vor Mord und Brandstiftung nicht zurückschreckt, merkten er und leider auch viele Deutsche gar nicht. Dabei berichtete die Berliner Morgenpost am gleichen Tage (27.11.92) unter "Kinkel und Blüm zur Trauerfeier heute in Mölln", der Vater eines anderen umgekommenen Mädchens, "Faruk Arslan", wurde "nach einem (zwar) noch nicht rechtskräftigen Urteil 1988 wegen Förderung der Prostitution, räuberischer Erpressung und Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr

verurteilt. Außerdem wird gegen ihn wegen Drogenhandels ermittelt."

Welchen Wert hat angesichts dieser Tatsache die Aussage des einen Hausbewohners, nicht zur Mafia zu gehören, für den möglichen Täterkreis, wenn ein anderer "einschlägig" dazugehört? Damals, das kann man ohne Übertreibung feststellen, herrschte ein ungeheurer politischer Druck, einen Deutschen als Schuldigen zu finden. Und gewisse Kreise wollten im Falle Ludwigshafen auch wieder diesen Druck aufbauen. Daß das nicht gelang, ist für uns das "Beruhigende".

Elke und Dr. Gundolf Fuchs, d. 05.03.2008.*

Drohte entgegengesetzes Ergebnis?

Die Zweitüberschrift im Beitrag "Brandursache Fahrlässigkeit?", DLZ,05.03.08, S. 2, lautet "Ermittler schließen ausländerfeindlichen Anschlag nahezu aus". Damit wird ein "Anschlag" überhaupt noch nicht "nahezu" ausgeschlossen, zumal zur Variante "Fahrlässigkeit" mitgeteilt wird: "Wie das aussehen könnte, wissen die Ermittler bislang aber nicht."

Auch fragt man sich, weshalb ein "stundenlang vor sich hin schwelender Brand" nicht von jemandem gerochen wurde, bevor das Feuer eine Macht erreichte, daß viele Bewohner das Haus nicht mehr verlassen konnten.

Merkwürdig ist auch das Verhalten des türkischen Ermittlers, von dem betont wird: "Nun bestätigt Mehmet Tüzel die Schlußfolgerungen der deutschen Kollegen. Fragen beantwortet er keine."

Wer hat Fragen an ihn gestellt? Und warum beantwortet er sie nicht? Befürchtet er, daß herauskommen könnte, ein türkischer Alevitenfeind habe den Brand gelegt? Eine solche Möglichkeit paßt natürlich gar nicht "ins gewünschte Bild". Dabei gibt es Verdachtsmomente in dieser Richtung. Bei den Falschaussagen der - nicht strafmündigen - "acht und neun Jahre alten Mädchen" z.B. könnte es sich um das Legen einer falschen Fährte handeln, woran ein Erwachsener Interesse haben könnte.

Daß diese mögliche Brandursache nach den Ermittlungen auch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann, haben wir noch nicht vernommen.

Für die "Schwinger der Nazi-Keule" wäre ein innertürkischer Streit als Brandursache allerdings auch eine Katastrophe. Dann bekäme ihr geliebtes Werkzeug einen nachhaltigen Knacks.

Elke und Dr. Gundolf Fuchs, d. 06.03.2008

Man sollte auch nicht außer acht lassen, daß die sogenannten 'Ermittler' zwar Hervorragendes leisten, wenn es um die Bespitzelung und Ausspähung von Bürgern geht, ansonsten in ihrem Fachgebiet aber überbezahlte Nieten sind, speziell, wenn es um technische Zusammenhänge geht. Ein Beispiel aus meiner Praxis: Ein junger Mann hat sich vor etlichen Jahren in seinem Haus erschossen. Er war in einer Kammer auf eine Leiter gestiegen, hatte sich ein Seil mit originalem 'Henkerknoten' um den Hals gelegt, und schoß sich mit zwei Pistolen links und rechts in den Kopf. Von irgendeinem Kriminellen hatte er einen durchgebohrten 'Derringer', in den eine .38 Special paßte, und wahrscheinlich von demselben Typ eine vollkommen ausgeleierte 'Llama' im Kaliber .9 Para. Die Polizei fand nur eine der Kugeln. Auch eine sog. 'Schießwinkel-Spezialistin' vom LKA kam mit ihrer Kunst nicht weiter, der Fall konnte nicht abgeschlossen werden. Ich besaß Generalvollmacht und konnte mich im Haus und am Tatort frei bewegen. Jeder, der ein bißchen ballistisches Verständnis hat, muß davon ausgehen, daß in einer kleinen Kammer ein Schuß im Kaliber .38 oder .9 Para keinesfalls 'verlorengeht' - die Kugel muß zu finden sein, wenn man sein Handwerk auch nur ansatzweise versteht. Mir ließ das keine Ruhe, und ich ging bei vollkommener Dunkelheit mit einer Taschenlampe in die Kammer, um das Rätsel aufzulösen. Der abgeschnittene Strick hing um einen Doppelbalken. Ich beleuchtete jeden Quadratzentimeter um diese Stelle. Plötzlich sah ich in dem sehr engen Zwischenraum zwischen beiden Balken Holzsplitter und dachte mir sofort, daß es sich um einen Ausschuß handeln könnte. Die nähere Untersuchung zeigte dann neben der Seilbefestigung einen kleinen schwarzen Punkt, etwa so groß wie der Nagel eines kleinen Fingers. Ganz klar: das war der Einschuß, der wahrscheinlich von der .9 Para erzeugt worden war. Der Fall lag demnach so: Die .9 Para war kerzengerade nach oben abgelenkt worden, in den Balken gefahren, seitlich wieder ausgetreten (Splitter) und in den Nachbarbalken gefahren, wo sie jetzt noch sitzen mußte. Die Ermittler sahen dann genau hin und entdeckten um das schwarze Loch eingezogene Haare und darum herum Blutstaub. Ein Stück Balken wurde abgesägt, in dem sich ein verformtes Geschoß fand. Damit konnte die Sache dann endlich abgeschlossen werden.

Wie 'Ludwigshafen' oder x-beliebige andere Fälle zeigen, sind Ermittler oft gar nicht in der Lage, ihre Arbeit sachgerecht zu erledigen, so daß schon wegen Schlampigkeit allerlei Möglichkeiten nicht ausgeschlossen werden können, weil sie auch gar nicht ausgeschlossen werden sollen. Man lese nur das Buch 'Tod in Genf', in dem die Tatortermittlungen im Fall Uwe Barschel aus kriminalistischer Sicht bewertet werden - natürlich mit katastrophalem Ergebnis, wie könnte es anders sein!  Es ist in höchstem Maße bedenklich, wenn diese Damen und Herren ihren Job nicht beherrschen und stattdessen den Tatort mit dilettantischen Untersuchungen im Ganzkörperkondom verwüsten und womöglich wichtige Beweise dabei vernichten. Es könnte sich wirklich empfehlen, ab und zu keine reinen Fachidioten einzusetzen, sondern Praktiker ohne Diplom, die nicht mit hindernden Scheuklappen oder Betriebsblindheit geschlagen sind. Im übrigen ist es wie bei allen Fällen: überprüfen kann man nichts, man soll lediglich glauben, was der Öffentlichkeit mitgeteilt wird - und das tue ich in keinem einzigen Fall mehr!

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Deutschland – besetztes Land

Warum sind die Deutschen so sonderbar? Seit einigen Jahren bereits stelle ich mir diese Frage. Die Antwort ist meines Erachtens: Die Deutschen haben eine Besetztenmentalität. Das ist der Schlüssel zum Verständnis und erklärt zum Beispiel,

– warum die deutsche Regierung ihre Außen-, aber auch ihre Innenpolitik gemäß den Wünschen anderer Länder führt,

– warum Deutschland als führendes europäisches Land keine Atomwaffen besitzt, obwohl es seit Jahrzehnten Nuklearstrom erzeugt,

– warum der größte Teil der deutschen Goldreserven so lange nach dem Kalten Krieg noch immer nicht bei der Bundesbank lagert, sondern im Besitz der Federal Reserve Bank in Manhattan ist (es ist sowieso unklar, warum das Gold nach Amerika verschickt wurde, da die Schweiz als neutraler Nachbar besser geeignet gewesen wäre),

– warum heute, 60 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs und 16 Jahre nach Ende des Kalten Krieges, Deutschland noch immer 56.000 amerikanische Soldaten und 22.000 britische Soldaten beherbergt,

– warum die Deutschen Öl und Gas aus der Nordsee kaufen müssen, das ihnen eigentlich selber gehören müsste,

– warum es keine deutsche Leitkultur geben darf,

– warum der amerikanische Einfluss, etwa was Sprache, Musik oder Bräuche angeht, in Deutschland so stark ist wie bei keiner anderen Kulturnation,

– warum die Deutschen es nicht wagen, Kinder in die Welt zu setzen.

Zuerst der Wille der anderen

Deutschland trägt die Züge eines besetzten Landes, dessen Zukunft von nichtdeutschen Interessen bestimmt wird. Alle anderen europäischen Länder – alle anderen Länder überhaupt – betreiben Politik im nationalen Sinn, mal besser, mal schlechter. Es gibt Verträge zwischen Staaten, Handel und Wandel, Austausch jeder Art und traditionelle Freundschaften, die Wirtschaft und Politik bestimmen, aber am Ende werden die Entscheidungen zugunsten der eigenen Nation getroffen.

Nicht so in Deutschland. Für Deutschland kommt zuallererst der Wille der anderen. Man ist besorgt um die Militärstützpunkte der USA, um die Interessen der französischen Wirtschaft (Leunawerke!); um ausreichende finanzielle Unterstützung der EU, um die Gefühle Polens, obwohl es auf polnischer Seite eigentlich immer kocht und in Warschau ein Hitler-Vergleich den anderen jagt. Man schickt im Rahmen der NATO Truppen unter Führung oder im Dienste Amerikas nach Afghanistan. Deutsche Soldaten sollen im Kongo eingesetzt werden. Und um Israel noch einen Gefallen zu tun und den Zentralrat der Juden günstig zu stimmen, werden atomwaffenfähige U-Boote verschenkt.

Typische Titelzeilen deutscher Tageszeitungen lauten (hier am Beispiel jüngster Ausgaben von „Die Welt“):

– „Keiner kann sagen, er habe nichts gewusst – Die Deutschen und die Judenverfolgung“

– „Kein Opfer, kein Name darf vergessen werden“

– „Sie wussten und sie wollten – Was man den Juden antat, geschah mit Fanfaren“

– „Auschwitz bleibt deutsch“

Flucht nach innen oder Nichtigkeit

Und Anetta Kahane verbreitet unter der Überschrift „Die Geschichte nie aufgearbeitet“ ihre Theorie: „In der DDR hat es nie eine Geschichtsaufarbeitung gegeben. Der Holocaust ist allenfalls ideologisch abgehandelt worden. Man hat das Volk exkulpiert...“

Tatsächlich ist es umgekehrt: Man hat der BRD-Bevölkerung ewige Schuld eingeredet und aufgebürdet. Die Mitteldeutschen hingegen haben eher die Möglichkeit, die Welt unvoreingenommen zu sehen. Aber diese Feststellung hätte Frau Kahane in ihrer Eigenschaft als Stiftungsvorsitzende nicht gedient.

Die deutsche Seele ist nach wie vor besetztes Gebiet. Entweder verkriecht sich der Deutsche noch weiter auf seiner Flucht nach innen. Oder er ergibt sich völlig der Nichtigkeit. Was für eine Zukunft hat ein Mensch, dessen Regierung, Medien und Prominente sich gegen seine Interessen stellen? Deutsche, werft das Joch ab!

Gerard Menuhin

Vielleicht schafft es ja Hugo Chavez, hier ein großes Stück weiterzuhelfen. Die Bundesreisekanzlerin hat er jedenfalls bereits auf's Korn genommen. Möge er die richtigen Worte finden, der Anfang klang schon ganz gut!

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Von verschwundenen Akten und wiedergekehrten Erinnerungen

Susanne Härpfer 11.05.2008

Der Film "1972" enthüllt neue Informationen über das Olympia-Attentat in München

Die Sensation ist für jedermann zu sehen; doch niemand hat es bislang bemerkt. Der jetzt gedrehte Film "1972" der international renommierten Künstlerin und Filmerin Sarah Morris konterkariert alles, was bislang veröffentlicht wurde über den gescheiterten Versuch, die israelischen Geiseln während der Olympischen Spiele zu befreien. Erstmals benennt nämlich der damalige Polizeipsychologe Georg Sieber, wer die wahren Verantwortlichen für das Scheitern und damit für den Tod der neun Geiseln und eines Polizisten gewesen seien: Sicherheitskräfte in Israel.

Sollten sich diese Angaben Georg Siebers bestätigen, wäre dies ein Skandal internationalen Ausmaßes. Der historische Sprengstoff kommt fast beiläufig daher in einem rund 60-minütigen Interview mit Sieber: "Die operative Leitung sollte in Israel sein. (...) Die ganze Geschichte wurde so gesteuert. als fände sie irgendwo an der israelisch-palästinensischen Grenze statt und nicht in München in einem olympischen Dorf mitten in einer olympischen Szenerie."

Diese Aussagen stellen alles auf den Kopf, was bislang über die katastrophale Geiselbefreiung geschrieben wurde. Am 5. September 1972 waren palästinensische Terroristen in die Unterkunft der israelischen Mannschaft eingedrungen, hatten zwei Sportler getötet und neun als Geiseln genommen. Sie werden mit Hubschraubern zum Flughafen Fürstenfeldbruck geflogen. Das Desaster geht weiter. Denn auf acht Terroristen werden nur fünf Präzisionsschützen eingesetzt, ohne Helm und schusshemmende Westen. Sie werden auch noch von falsch aufgestellten Scheinwerfern geblendet - die Terroristen sprengen mit einer Handgranate sich und die Geiseln in die Luft.

Für die schief gelaufene Befreiungsaktion wurden stets die deutschen Polizeikräfte und Politiker im Krisenstab verantwortlich gemacht. Die Angehörigen der israelischen Opfer machten Schadensersatz geltend und verklagten die Bundesregierung, die bayrische Landesregierung und die Stadt München. Doch die Beweiskette gegen die Deutschen ließ sich nie schließen. Nach Angaben der Anwälte der Opfer verschwanden acht Leitz-Ordner Ermittlungsakten des Landeskriminalamts, drei Skizzen und fünf Fotomappen. Weitere Protokolle, Bandmitschriften und Dokumente sollen mit der höchsten Sperrfrist belegt sein, die sonst nur für Regierungsgeheimnisse gelten: 48 Jahre.

Bislang wurde dies als Beleg dafür gewertet, die Deutschen hätten etwas zu verbergen. Dies könnte aber natürlich auch ein Indiz für das genaue Gegenteil genommen werden, dass nämlich vertuscht werden soll, dass bei der Geiselbefreiung auf deutschem Boden gar nicht deutsche Politiker und Sicherheitskräfte das Sagen hatten, sondern die komplette Verantwortung in israelischen Händen gelegen habe, so Sieber. Gegenüber Telepolis antwortet Georg Sieber:

Aufzeichnungen vom Tattag sind weder in Israel noch in Deutschland einsehbar. Mit Sicherheit gab/gibt jedoch es Mitschnitte, die von bilateralen Vorgängen dieser Größenordnung jedenfalls erstellt werden. Bis heute sind diese nicht zugänglich.
Georg Sieber

Im Film sagt Sieber: "Die Deutschen waren richtig brave Empfänger von Befehlen, die sie dann irgendwie ausgeführt haben."

Sollte sich dies bewahrheiten, wären das Nachrichten von Weltrang. Es wäre die Frage zu stellen, wie der tatsächliche Ablauf gewesen ist. Welche israelischen Politiker und welche Sicherheitskräfte haben was genau befohlen, und vor allem warum durften sie das? Auf Anfrage von Telepolis berichtet die Regisseurin des Films Sarah Morris: "Ich war baff erstaunt darüber, wie wenig die Frage nach der tatsächlichen Befehlskette und -struktur thematisiert wurde."

Vorwarnungen und verdächtige Verwicklungen

Oftmals steckt in scheinbar drögen Dienstvorschriften und Völkerrechtsabkommen der wahre Sprengstoff; zumindest, wenn es um Sicherheitsthemen geht. Man muss nur willens sein und die Mittel dafür bekommen, diesen zu sehen und zu bergen. Manche scheuen davor zurück mit der Begründung, nach über 30 Jahren sei ja wohl kaum noch Neues zu entdecken und verkennen dabei, dass es genau dieser zeitliche Abstand ist, der manche zum Reden bringt. Schließlich enthüllte am 4. April Rechtsanwalt Ewald Riethmüller, dass der ehemalige PLO-Sicherheitschef und Mitorganisator des Olympiaanschlags Atef Bseiso in Wahrheit Informant des Bundesamts für Verfassungsschutz gewesen sein soll, Focus wiederholte dies ausführlicher einen Monat später.

Dies ergänzt Vorwürfe, die die Opfer-Anwälte bereits 1999 machten und die Telepolis vorliegen: "Man wusste weiter davon, dass während der Olympischen Spiele in München von palästinensischer Seite ein Zwischenfall inszeniert werden sollte. In der Mitteilung wurde abschließend empfohlen, "alle im Rahmen des Möglichen liegenden Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen." Dabei stützten sich die Anwälte auf das Schreiben des Bayerischen Landesamts für Verfassungsschutz vom 9.10.1972. Weiter heißt es, man habe unmittelbar vor den Spielen erfahren, "dass palästinensische Terrorgruppen aus Beirut mit unbekanntem Ziel zur Durchführung ungeklärter Operationen abgereist seien."

Wie man angesichts solcher Erkenntnisse noch von "heiteren Spielen" (offizieller Olympia-Slogan) ausgehen konnte, ist ein Rätsel. Zumal sich herausstellte, dass der Mitorganisator der Geiselnahme, der sogenannte "Rote Prinz", Ali Hassan Salameh, für den amerikanischen Geheimdienst CIA arbeitete. Ging man also fälschlicherweise davon aus, die Terrorgruppe dank der V-Leute "im Griff" zu haben?

Dr. David Thomas Schiller, deutscher Terrorismusexperte mit israelischem Pass, äußert sich auf Anfrage von Telepolis nur zu Georg Sieber: "Warum hat er so lange mit seinen Enthüllungen gewartet, bis fast alle israelischen Zeitzeugen tot sind", will er wissen. Überhaupt sei er doch nur Psychologe gewesen, habe also vom eigentlichen Einsatz keine Ahnung haben können.

Aber, so zumindest die Filmdarstellung, Sieber hatte die Aufgabe, Szenarien zu schreiben, wie 15 Terrorgruppen typischerweise angreifen würden. Sein Szenario 26 sei dann tatsächlich eingetreten: "Genauso ein Angriff wie aus dem Lehrbuch der PLO ereignete sich dann." Warum aber war man dann nicht besser vorbereitet? Georg Sieber hat auf Anfrage von Telepolis die Erklärung parat, es habe wie immer "waschkörbeweise Warnungen gegeben" - diese seien aber "jedoch nicht von der Münchner Polizei zu bearbeiten" gewesen. Was immer das bedeuten mag.

Widersprüchlich auch die Einschätzung anderer israelischer Sicherheitsexperten auf die Anfrage von Telepolis. Einerseits sei man enttäuscht darüber gewesen, dass die Deutschen nicht erlaubt hätten, die israelische Spezialeinheit Sayeret Matkal einzusetzen. Außerdem hätten sich Repräsentanten Bayerns geweigert, mit dem Leiter des israelischen Auslandsnachrichtendienstes Mossad, General Zvi Zamir sowie einem Arabisch sprechenden Offizier des israelischen Inlandsnachrichtendienstes Shabak zusammenzuarbeiten.

Andererseits sei an das Buch "Operation Eva" von Frank P. Heigl und Jürgen Saupe erinnert über die Affäre Langemann. Darin ist zu lesen, der BND-Mann Hans Georg Langemann sei zum Sicherheitsbeauftragten des Koordinierungsreferats Olympische Spiele ernannt worden, das offiziell dem Bayerischen Kultusministerium angegliedert war. In "Operation Eva" heißt es auf Seite 167:

EVA-Sonderverbindung Dr. Ludwig Huber, erst Kultus- und dann Innenminister in Bayern, später dann Präsident der Bayerischen Landesbank, brachte eine weitere ehemalige BND-Mitarbeiterin in bayerischen Diensten unter: Dr. Erika von Bülow, die als von Cornely beim Marquese de Mistura zu Rom arbeitete, ehe sie mit Langemann zusammen zu den Olympischen Spielen in München ging. Mit extrem eingeschränkten Aussagegenehmigungen durch den Bundesnachrichtendienst wird verhindert, dass die volle Wahrheit über die Verquickung von BND und Olympischen Spielen bekannt wird.

Um nicht die Kooperation zwischen Bundesnachrichtendienst (BND) und dem Mossad zu gefährden, sei Stillschweigen darüber vereinbart worden, wie weit der BND tatsächlich involviert war; heißt es in Israel. Immerhin fahndeten die Münchner Anwälte der Angehörigen vergebens nach Akten, die das Organisationskomitee für die Olympischen Spiele betreffen - sie waren verschwunden. Nicht die einzigen Unterlagen, die verschwunden waren.

Wurden die Verantwortlichen für die missglückte Geiselbefreiung zum Staatsgeheimnis erklärt?

Die Filmemacherin Sarah Morris erlebte Ähnliches. Telepolis erzählt sie vom Dreh im Bayerischen Staatsarchiv. Eigentlich wollte sie nur den Überwachungsfilm des polizeilichen Videotrupps von den Trauerfeierlichkeiten. Ein entgeisterter Bibliothekar stammelte nur noch "Das gibt´s doch gar nicht." Denn die Filme waren verschwunden. Stattdessen lagen Bänder einer Demo in der Box. Am nächsten Tag habe Georg Sieber gesagt: "Sie glauben doch wohl nicht, dass dies ein Zufall war, oder?"

Auf Anfrage von Telepolis meint Sieber zur Frage, warum all die Jahre deutsche Politiker und Beamte geschwiegen und sich als Deppen vom Dienst hätten darstellen lassen: "Ich gehe davon aus, dass diese Verschwiegenheit zu diesbezüglichen diplomatischen Vereinbarungen mit der israelischen Regierung gehörte und noch immer gehört."

Dann aber handelt es sich um ein Staatsgeheimnis, wer wirklich für das Debakel der missglückten Geiselbefreiung bei den Olympischen Spielen von 1972 verantwortlich war. Warum erhielt Sarah Morris die Chance, das Geheimnis ein klein wenig zu lüften? Offiziell tritt sie nicht als Filmemacherin auf, sondern als Künstlerin. Damit erscheint sie unverdächtig, nicht politisch und kommt so an Aussagen, Sichtweisen, Dinge, die politischen Magazinen manchmal versagt werden, weil bei Gesprächspartnern und Presseverhinderern aller Art die Angst zu groß ist. Sie hingegen überwindet Barrieren, weil für sie gar keine aufgestellt werden. Künstler haben Narrenfreiheit - und so darf sie zur Zeit auch in Peking drehen, wie die Olympischen Spiele vorbereitet werden.

Das Museum of Modern Art (MOMA) in New York habe um die Filmrechte mitgeboten, erzählt der Kurator des Münchner Lenbachhauses Matthias Mühling, aber er habe den Zuschlag erhalten. Zu sehen ist der Film "1972" von Sarah Morris übrigens noch bis zum 3. August im Museum Lenbachhaus in München.

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13. Mai 2008  Zum Thema Integration - einer liegt im Dreck, die anderen machen sich's darauf gemütlich - man muß nur die Rollen akzeptieren, dann ist das gar nicht so schwer...

                              

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So weit ist es inzwischen gekommen, wenn der Staat sich die Kinder krallt und in seinen Ausbildungsplänen das 'World Core Curriculum' als verbindliche Vorgabe der UNESCO durchzieht, in dem auch keine Sauerei fehlen darf, um moralische Werte der Eltern gar nicht erst Fuß fassen zu lassen. Hier: Schlachten als Anschauungsunterricht im Kindergarten:

Die Kinder sollen lernen, was der Unterschied ist zwischen 'Nutztieren' und 'Kuscheltieren'. Kommt das nicht bekannt vor? Bei Schräuble soll man lernen, daß der 'Terrorist' keine Gnade bekommt und sogar außerhalb jeden Rechts gestellt wird. Hier werden die entsprechenden Vorbereitungen dafür getroffen, daß diese Auffassung schon im Kindergarten verinnerlicht wird. Es soll überhaupt nicht stören, daß die Tiere vorher durchaus Kuschelnamen bekommen hatten - wenn man 'anders' ist, ist das alles nicht brutal, sondern ganz normal. Was werden hier für Grundlagen gelegt? Wenn man mitverfolgt, wie vehement das 'Feindstrafrecht' von Professoren propagiert wird für eine Gruppe, die einfach ein Etikett aufgeklebt bekommt, dann passiert hier genau dasselbe.

Die Kinder sollen bereits dafür konditioniert werden, daß allein aufgrund einer willkürlichen Bezeichnung alles nicht mehr gilt, was vorher an Rücksicht und Zuwendung selbstverständlich war. Um diese 'Werte' möglichst früh an den Mann bzw. die Kinder zu bringen, wird der Zwang immer größer, diese am besten von Anfang an in die Schulen zu bringen, damit deren 'Erziehungsauftrag' seinen Lauf nehmen kann. Lerninhalt: Etikettierung - und du bist verloren! Daß es mit den Kindern später genauso gemacht werden kann, wird natürlich nicht vermittelt. Dieses Bild (eins genügt) stammt aus dem nördlichen Norwegen; wie weit man hier inzwischen mit Frau Merkels 'Neuen Werten' ist, entzieht sich meiner Kenntnis, abgesehen vom intensiven Sexualkundedrill, der ebenfalls auf die UNESCO zurückgeht und keinen Protest der Eltern gelten läßt. Es macht sich langsam....

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14. Mai 2008  Das wirkt nur auf Englisch:

Die USA vor 50 Jahren und jetzt:

School -- 1957 vs. 2007

Scenario: Jack goes quail hunting before school, pulls into school parking lot with shotgun in gun rack.
1957 - Vice Principal comes over, looks at Jack's shotgun, goes to his car and gets his shotgun to show Jack.
2007 - School goes into lock down, FBI called, Jack hauled off to jail and never sees his truck or gun again. Counselors called in for traumatized students and teachers.

Scenario: Johnny and Mark get into a fistfight after school.
1957 - Crowd gathers. Mark wins. Johnny and Mark shake hands and end up buddies.
2007 - Police called, SWAT team arrives, arrests Johnny and Mark. Charge them with assault, both expelled even though Johnny started it.

Scenario: Jeffrey won't be still in class, disrupts other students.
1957 - Jeffrey sent to office and given a good paddling by the Principal. Returns to class, sits still and does not disrupt class again.
2007 - Jeffrey given huge doses of Ritalin. Becomes a zombie. Tested for ADD. School gets extra money from state because Jeffrey has a disability.

Scenario: Billy breaks a window in his neighbor's car and his Dad gives him a whipping with his belt.
1957 - Billy is more careful next time, grows up normal, goes to college, and becomes a successful businessman.
2007 - Billy's dad is arrested for child abuse. Billy removed to foster care and joins a gang. State psychologist tells Billy's sister that she remembers being abused herself and their dad goes to prison. Billy's mom has affair with psychologist.

Scenario: Mark gets a headache and takes some aspirin to school.
1957 - Mark shares aspirin with Principal out on the smoking dock.
2007 - Police called, Mark expelled from school for drug violations. Car searched for drugs and weapons.

Scenario: A foreign student fails high school English.
1957 - He goes to summer school, passes English, goes to college.
2007 – His cause is taken up by state. Newspaper articles appear nationally explaining that teaching English as a requirement for graduation is racist. ACLU files class action lawsuit against state school system and his English teacher. English banned from core curriculum. He is given a diploma anyway.

Scenario: Johnny takes apart leftover firecrackers from 4th of July, puts them in a model airplane paint bottle, blows up a red ant bed.
1957 - Ants die.
2007 - BATF, Homeland Security, FBI called. Johnny charged with domestic terrorism, FBI investigates parents, siblings removed from home, computers confiscated, Johnny's Dad goes on a terror watch list and is never allowed to fly again.

Scenario: Johnny falls while running during recess and scrapes his knee. He is found crying by his teacher, Mary. Mary hugs him to comfort him.
1957 - In a short time, Johnny feels better and goes on playing.
2007 - Mary is accused of being a sexual predator and loses her job. She faces 3 years in State Prison. Johnny undergoes 5 years of therapy.

Sehen alle die heutige Dekadenz und Bürokratie? Diese Sachen kriechen auch zu uns herüber.

Das alles muss die kommende Depression zurückdrehen, nicht nur die Kredite.

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Was zuviel ist, ist zu viel! Ian Taylor hatte seinem Sohn einen Fiesta gekauft und bekam einen Tobsuchtsanfall, als es einen 'Knollen' gab wegen angeblichen Falschparkens. Tatsächlich ragte die hintere Stoßstange einige Zentimeter in verbotene Gefilde. Ian holte die Kettensäge und sägte das gute Stück an Ort und Stelle mittendurch. - Ich mußte einfach was tun, die Kiste stand vollkommen legal geparkt, sagte der fuchsteufelswilde Vater. Den Parkwächtern gab er dann Bescheid, daß sie für ihre Kralle den Rücksitz und Kofferraum mitnehmen konnten, als sie zwei Tage später das Auto entfernen wollten, schreibt 'Times Online'. Es war nämlich das Hinterteil, das in verbotene Zonen geragt haben soll, und mit der berühmt-berüchtigten gelben Parkkralle versehen werden sollte. Die Knoller zogen dann ab mit ihrer Kralle, aber ohne den halben Fiesta. Beide Teile blieben auf der Straße vor Taylor's Wohnung in Tredworth stehen. Und wenn sie nicht verrostet sind, dann...


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China: Gigantischer Dammbruch befürchtet. Bereits ernsthafte Risse im Damm in der Nähe des Epizentrums:



Das Zipingpu-Wasserkraftwerk am Oberlauf des Minjiang-Flusses hat nach dem Erdbeben Totalschaden erlitten. Alle Gebäude des Kraftwerks sind kollabiert und teilweise im Wasser verschwunden, schreibt China.org.cn. Noch schlimmer ist, daß Rettungsmannschaften, die jetzt an das Epizentrum herangekommen sind, große Risse in der Betonwand des Dammes entdeckt haben. Der Damm liegt oberhalb Dujiangyan, der am härtesten getroffenen Stadt. Aber man ist sich bisher noch nicht klar darüber, was passiert, wenn der Damm wirklich bricht. Sicher ist nur eine riesige Überschwemmung des Katastrophengebietes, und daß die Wassermassen nicht abgeführt werden können. Ein Katastrophenteam versucht, den Wasserstand abzusenken, der im Stausee weiter ansteigt, um den Druck auf die Staumauer zu vermindern. Das Kraftwerk ist nur 2 Jahre alt und sollte das Paradestück im 5-Jahres-Plan beim Ausbau der Provinz Sichuan sein. Gleichzeitig melden die Behörden, daß insgesamt 391 Dämme durch das Beben beschädigt worden sein sollen, so AP. Zwei davon werden als 'groß' bezeichnet, 28 als 'mittelgroß', der Rest als 'kleiner'. Die Schäden sind noch nicht im einzelnen bekannt, aber am kritischsten ist es in Zipingpu. Ansonsten überschlagen sich die Schreckensmeldungen. 'Zeit ist Leben', sagte Wen Jiabao.

Hier noch eine Übersichtskarte:

                                            


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15. Mai 2008  So wie ein Blicks ins Gesetz ungeahnten Durchblick bringt, würde ein Blick in Gesetzesvorlagen vor dem Abnicken ebenso Erstaunliches zutage fördern: Hier der Grund für die Ablehnung durch MdB Dr. Scheer:


Zitat:
Sehr geehrter Herr Goldmull,
vielen Dank für ihre mail vom 11. März 2008.

Ich habe mich an der Abstimmung über den EU-Reformvertrag nicht

beteiligt, weil ich mich grundsätzlich einer Teilnahme verweigert habe
aus einem übergreifenden und zentralen Grund: Ein vollständiger Vertragstext lag nicht vor. Insofern fehlte aus meiner Sicht die Voraussetzung für eine entsprechende Abstimmung.

Freundliche Grüße
Dr. Hermann Scheer MdB

--
Wahlkreisbüro Dr. Hermann Scheer MdB
Bahnhofstr. 78, 71332 Waiblingen
Postfach 1753, 71307 Waiblingen
Tel. 07151 / 56 17 77
Fax 07151 / 56 15 66
Hermann.Scheer@wk.bundestag.de
www.hermannscheer.de
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16. Mai 2008 Wo Bücher verbrannt werden, werden demnächst auch Menschen verbrannt. Das darf man getrost als Ankündigung werten. Bei Tieren wurde dies bereits ausgiebig geübt: Etikett 'BSE' genügte, der Rest war vorsorgliche 'Gefahrenabwehr'. Die Etiketten-Produktion läuft auf Hochtouren, fragen Sie auch Herrn Schräuble.

QUELLE: NJ-aktuell, Nr. 10 am 15. Mai 2008

"Wer Bücher verbrennt, verbrennt auch Menschen"

Die BRD verbrennt Millionen von Büchern und verfolgt massenhaft Wahrheits-Autoren

Günter Deckert
Pf. 100 245
69442 Weinheim/B., den 10.Mai 2008
guenter.deckert@gmx.de

An
Horst Köhler, Präsident der BRDDR (1)
11010 BERLIN

Bundespraesident.Horst.Koehler@bpra.bund.de
oder
Poststelle@bpra.bund.de

Betr.: Die von Ihnen gehaltene (2) Rede zum "Tag der Bücherverbrennung"

Guten Tag!

Sie fanden dafür hehre, große, beschwörende und "aufwühlende" Worte. Sie vergaßen aber zu erwähnen, daß wir das auch heute, unter "Ihrer Präsidentschaft" haben!

NS-Studenten warfen am 10. Mai 1933 mehrere Dutzend Bücher mit dekadentem Inhalt ins Feuer. Es war aber nur eine symbolische Handlung. Nur Einzelstücke wurden ins Feuer geworfen. Die Gesamtauflagen der Bücher blieben erhalten. Die Autoren dieser dekadenten, volksverhetzen-den Bücher blieben unbehelligt. Sie wurden nicht, wie es heute anstän-digen Forschern und Wahrheitsver-tretern geschieht, strafrechtlich ver-folgt und inhaftiert. Es ist die BRD, die Millionen Bücher über die Hinter-gründe des Systems in ihrer Ge-samtheit, also die vollständigen Auf-lagen, bisher verbrannt hat.

 

Die BRD verbrennt Millionen von Büchern, Herr Köhler. Sie brauchen also keinen Popanz aufzubauen über eine  symboli-sche Handlung von vor 75 Jahren. Bücherverbrennungen finden hier und heute statt.


"Mit einem Zitat von Peter Suhrkamp verwies der Bundespräsident auf die verhängnisvolle Kette von dem 'Lust-feuer' der Bücherverbrennung .... Wer Bücher verbrennt, verbrennt irgend-wann auch Menschen."

Börsenblatt, 9.5.2008

Sie sind doch sicherlich nicht derart abgehoben, auch Ihre Redenschreiber nicht, daß Sie nicht wissen, daß vor allem mit Hilfe des § 130 "politisch nicht genehme" Bücher, Videos auch heute "verbrannt" werden, zwar nicht so demonstrativ wie damals. Aber diese Bücher werden im Geiste der neuen Demokratie "verbrannt": Sie werden vernichtet. In vielen Fällen in Müllverbrennungsanlagen.    Dies ist Ausdruck einer Gesinnungsdiktatur!

Ich habe noch nie vernommen, daß Sie sich im Sinne der auch von dieser BRDDR anerkannten Grundsätze der freien Meinungsäußerung (!) sowie der Beachtung der entsprechenden Forderungen und Grundsätze aus den entsprechenden internationalen Vereinbarungen (Charten) geäußert und ihre Einhaltung bzw. Beachtung angemahnt und gefordert hätten.

Und damit sind auch Sie ganz einfach nur PARTEI! Verständlich!!! Denn Sie sind kein Volkspräsident, sondern ein Präsident der SYSTEM-Parteien dieses angeblich freiesten Staates, den es je auf deutschem Boden gegeben haben soll. Auch Sie dürfen darüber jetzt sehr laut lachen!

Mir ist indes nicht bekannt, daß die Verfasser der damals "verbrannten" Bücher wegen Volksverhetzung angeklagt und auch verurteilt worden sind. Für sachdienliche Hinweise wäre ich dankbar.

Weil es zeitlich gut dazu passt. – Durch Ihre Betonung einer besonderen Schutzzusage an den Juden-Staat Israel, dessen Ausrottungspolitik und Hungerblockaden der Palästina-Araber, vor allem im sog. Gaza-Streifen Sie NICHT kritisieren, haben Sie den Deutschen keinen (!) Gefallen getan. Sie wie die ehemalige FDJ-Funktionärin gefährden damit deutsche Arbeitsplätze und den Abstieg weiterer Normaldeutscher auf die Ebene von HARTZ IV, die Ihnen wie auch den Berliner Bonzen-Abgeordneten, die sich jetzt wieder aus der Steuerkasse groß bedienen, fremd bleiben wird.

Die soziale Kälte nimmt zu, der Niedergang der Mittelschicht ist in Sichtweite. Hoffentlich reagiert der Deutsche künftig einmal richtig, indem er die politischen Sprücheklopfer und Versager der SYSTEM-Parteien mit HARTZ IV in die politische Wüste schickt! – Nicht nur ich bin gespannt, ob Sie sich noch zur geplanten Diätenerhöhung äußern, zumal Sie auch hier PARTEI sind, denn Sie werden die Erhöhung bei Ihrem Gehalt spüren.

gez.: Günter Deckert

Man sollte mal eine 'kleine Anfrage' einbringen, bei wieviel hundert Prozent Diätenerhöhung die Damen und Herren Abgeordneten denn bereit wären, ihre Gesetzesvorlagen usw. wenigstens zu lesen. Es geht ja schließlich nur um die Auslieferung des Volkes an fremde Politkommissare und dessen totale Entmündigung. Die Frage könnte noch ergänzt werden, bei wieviel weiteren Hundert Prozent Erhöhung man sich bemühen würde, die Vorlagen auch zu verstehen. Wie man weiß, hatte kein einziger Befragter bei der ersten durchgewinkten Abstimmung auch nur eine Ahnung, über was er / sie abstimmen sollte. Man stößt immer wieder auf klare Indizien, daß Politik von 'oben' befohlen wird, so daß die sog. 'Abstimmungen' reines inszeniertes Kasperletheater sind. Und dafür wollen die auch noch Geld haben! Man sollte das Verhalten der 'Volksvertreter' mal unter arbeitsrechtlichen Gesichtspunkten beleuchten. Der Bundestag sollte jeden Tag mit Abmahnungen und fristlosen Rausschmissen durch das Volk bombardiert werden, damit denen einmal ganz klar vor Augen geführt wird, was das Volk von diesen 'Leistungen' hält. Man kann nur hoffen, daß die Damen und Herren genug Bimbes in Liechtenstein gebunkert haben, um später ihren Regreß abzudecken. Und der wird kommen!

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Dies würde ich mal wärmstens empfehlen, besser kann man 8 Teuros wohl kaum anlegen:

Vortrag vom Buchautor Traugott Ickeroth

Manipulation - Wie können wir uns  schützen?


Wir alle werden permanent manipuliert. Auf allen Ebenen. Und das Beste daran ist, dass wir davon größtenteils nichts mitbekommen. Die Mechanismen der Manipulation sind unvorstellbar vielfältig. Da sind die psychologischen Bewusstseinskontrollmechanismen der Religionen, der Massenmedien, der Bildungssysteme, ebenso wie Konditionierungen durch die Erziehung, den Zeitgeist oder den kulturellen Hintergrund, geprägt durch den jeweiligen Ort und die historische Zeit. Aber auch die Banken kontrollieren uns durch das absurdeste aller Finanzsysteme: dem Zinssystem. Energiekonzerne verschweigen uns effiziente Methoden der Energiegewinnung, gleichzeitig werden Länder mit Bodenschätzen besetzt und ausgeplündert. Kein Wort in den Medien von Freigeld und freier Energie!

   Die neuesten Implantate sind nicht mehr sichtbar

Noch offensichtlicher ist die Kontrolle durch den gezielt geschaffenen Terrorismus, indes glauben viele immer noch den offiziellen regierungsamtlichen Darstellungen zum 11. September, obwohl hier nicht nur Indizien, sondern inzwischen harte Beweise dagegen sprechen. Kaum bekannt sind die Manipulationen durch die lebenswichtigen Elemente Luft und Wasser. Was sind Chemtrails? Wieso ist Zahncreme fluoriert und Wasser chloriert? Werden wir manipuliert durch die Frequenzen der unübersehbaren Sendemasten der Mobilfunknetzbetreiber? Oder Anlagen wie den Ionosphärenheizer HAARP? Wurden die RFID-Implantate schon am Menschen getestet? Was wurde aus den Forschungen für Gedankenkontrolle MK-Ultra? Wird damit gearbeitet? Was wissen Insider darüber zu berichten? Was bekommen wir in den täglichen Nachrichten nicht gesagt? Und warum nicht? Stimmt die Darwin’sche Evolutionstheorie? Die Ein- stein’sche Relativitätstheorie? Es gibt zahlreiche In-dizien, dass die Amerikaner nicht auf dem Mond waren. Bush sen. und Kissinger bestätigten dies sogar! Wir sind aber so sehr konditioniert, dass, wenn einmal die Wahrheit ans Licht kommt, wir sie nicht glauben...

Michael Aquino: "Wir brauchen ein Instrument zur Kontrolle der gesamten Bevölkerung

Kann es sein, dass bestimmte Mächte versuchen, unser Bewusstsein durch ein falsches Weltbild einzugrenzen? Woher bekommen wir Informationen, die der Wahrheit entsprechen? Diese und ähnliche Fragen spricht T. Ickeroth an. Er versteht es, spannend neue Horizonte aufzuzeigen und zeigt Wege auf, wie wir uns vor Manipulation schützen können. 

Nicht nur die Geheimdienste versorgen die Öffentlichkeit mit Falschinformationen, in den USA ist es in erster Linie der "National Press Club", in welchem eine Hand voll Logenbrüder die Ideen der "Think-Tanks" verbreiten...

Tatsächlich wird bereits von jedem Verkehrsteilnehmer ein Bewegungsprofil erstellt

Vortrag von Traugott Ickeroth

Manipulation - Wie könnnen wir uns schützen?
Samstag, den 07.Juni 2008 um 19.00 Uhr
Hotel Residenz
An der Stadthalle 5
97616 Bad Neustadt/Saale
Kontakt: Nicole Albert  Tel: 09761-396056
 Unkostenbeitrag: 8 €

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Schweden geht militärisch in die Knie und kann nicht mehr 'angemessen' verteidigt werden – das Geld fehlt dafür.

Der Nordwesten von Europa wird immer interessanter mit den vermuteten riesigen Energiequellen in der Barentssee und in der immer mehr zugänglichen Nordpolregion. Gleichzeitig ist festzustellen, daß die europäischen NATO-Länder insbesondere durch immer höher werdende Forderungen nach Auslandseinsätzen, um anderer Leute Drecksarbeit für absolut unsinnige Aufträge zu erledigen (Deutschland am Hindukusch verteidigen.. und ähnlicher Blödsinn) keine Mittel mehr haben, um sich selbst auf ihrem eigenen Territorium angemessen zu schützen.

Island steht vollkommen nackt da, denn es besitzt überhaupt kein eigenes Militär. Die Norweger fühlen sich von der NATO im Stich gelassen und sehen sich mehr oder weniger offen nach anderen Verbündeten um. Deutschland geht militärisch am Krückstock, was an einsetzbarem Gerät noch halbwegs funktioniert, schwimmt oder schleppt sich fern der Heimat durch die Gegend, am besten wohl auf Nimmerwiedersehen! Was soll das alles? Jetzt knickt auch Schweden ein und muß seine 'Ambitionen' gewaltig herunterschrauben, wenn der Verteidigungsminister mit seinem Budget klarkommen soll.

Schwedens Verteidigungschef Haakan Syréns brachte am Donnerstag einen drastischen Vorschlag, wie sein Budget in die Balance kommen soll. Die Einsparungen bedeuten, daß Schweden nicht mehr angemessen verteidigt werden kann, meint er.

Sein dramatischster Vorschlag ist, eine militärische Elitetruppe, nämlich das Jägerbataillon in Arvidsjaur in Nord-Schweden aufzulösen. Er macht keinen Hehl daraus, daß dieser Abbau die militärische Wirksamkeit Schwedens drastisch treffen werde.

  • Weniger Geld bedeutet, daß das Militär gezwungen wird, seine Auftragskapazität zu senken, wenn es um die Fähigkeit geht, umfassenden militärischen Operationen zu begegnen, die Schweden bedrohen, schreibt Syréns auf 'Forsvarets Hjemmeside' (Homepage des Militärs). Er warnt auch davor, daß das Militär in den allernächsten Jahren nicht das bringen kann, was die Politiker wünschen, und auch keine Balance herstellen kann zwischen seiner Tätigkeit und seinen ökonomischen Ressourcen.

Im selben Atemzug wie die Regierung fordert, mit dem Budget auszukommen, verlangt sie gleichzeitig, daß sich Schweden mehr an internationalen Friedensmissionen beteiligt. Damit leidet aber die Fähigkeit, Schweden selbst gegen einen äußeren Feind angemessen zu verteidigen, meint Syrén.

  • Null Ambitionen

Zusätzlich zum Verschwinden des Jägerbataillons müssen auch eine Reihe Ausbildungsgruppen und Marinekompanien aufgelöst werden, so Syrén.

Die Politiker in Norrbotten, wo das Jägerbataillon stationiert ist, meinen, daß durch die Auflösung klar gezeigt werde, daß Schweden keinerlei sicherheitspolitische Ambitionen im Norden mehr habe. Sie weisen darauf hin, daß die großen Gas- und Ölvorkommen in der Barentssee das nordwestliche Europa zu einer sicherheitspolitisch sehr wichtigen Zone machen, auch für die EU, so 'Svenska Dagbladet'.

In einem Kommentar schreibt die Zeitung, daß sich die schwedische Verteidigungskrise zu einem Prestigekampf zwischen der Regierung und dem Verteidigungsminister entwickelt habe, und es in letzter Konsequenz die Steuerzahler und die schwedische Nation sein werde, die auf der Verliererseite stehen.

  • Die Finnen fragen sich, ob wir verrückt geworden sind, wenn Schweden keine Verteidigung mehr hat, sagt eine anonyme Quelle zur Zeitung.

  • Streit um Jagdflugzeuge

Syrén hat schon früher sein deutliches Mißfallen an der Regierungspolitik ausgedrückt. Unter anderem ist er dagegen, daß Schwedens Jagdflugzeuge so aufgradiert werden sollen, daß sie dem neuesten Modell entsprechen.

Und genau das hat die Regierung versprochen, falls sich die Norweger dafür entscheiden sollten, das schwedische Jagdflugzeug 'JAS Gripen' anzuschaffen.

Aber Syrén meint, daß eine solche Aufrüstung viel zu teuer sei und sich schlecht damit vertrage, daß das Militär an so vielen anderen Stellen Kürzungen vornehmen muß.

Die Vorschläge des Ministers sollen durch eine eigene Studie der Politiker untersucht werden. Mit dieser wird jedoch nicht vor Februar 2009 gerechnet. Die endgültige Entscheidung muß dann der Riksdag treffen.

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17. Mai - Norwegischer Nationalfeiertag, das wird wieder was geben! Heiß diskutiert wird, ob neben den norwegischen Flaggen jetzt auch die Flaggen 'mit Migrationshintergund' bei den Feierlichkeiten zulässig und erwünscht sein sollen. Wir werden sehen, was dabei herauskommt... Jedenfalls feiern die Norweger immer noch ihren eigenen Nationalfeiertag und sehen überhaupt keinen Anlaß, Geld etwa für das 60jährige Ärgernis Israel auszugeben, wofür hier anscheinend immer Geld da ist.

Da sagte doch so ein 'Volksvertreter' hier kürzlich: solange der Staat Schulden macht, kann es keine Steuererleichterungen geben! Aber doch wohl Diätenerhöhungen, natürlich auf Pump, und zwar bald im Monatstakt, oder wie?

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China: 1,2 Millionen Menschen werden jetzt evakuiert wegen Überschwemmungsgefahr in der Region Beichuan.

                      


Das Wasserniveau im nahegelegenen Binnensee Youting steige sehr rasch, und die Behörden befürchten, daß die Dämme brechen können. Die Bevölkerung und die Hilfskräfte wurden aufgefordert, sich in höhere Regionen zu flüchten. An mehreren anderen Stellen in der Provinz, die die Größe etwa von Spanien hat, wächst ebenfalls die Furcht, daß Binnensee-Dämme brechen könnten. Wie bereits berichtet hat das Wasserkraftwerk Zipingpu am Oberlauf des Minjiang Totalschaden erlitten.

Erst gestern hatte es ein Nachbeben in der Stärke von 7,9 gegeben mit Epizentrum bei Wenchuan in der Sichuan-Provinz. Im Umkreis von 100 km des Epizentrums wohnen ca. 12 Mio Menschen. Die Todeszahlen werden inzwischen mit 29.000 angegeben. Mehrere Zehntausend Menschen werden noch vermißt, und 4,8 Mio sollen ihr Heim verloren haben, so die offiziellen Zahlen bisher.

Das Nachbeben hat u.a. zu großen Erdlawinen in den Berggegenden geführt. So soll in der Stadt Yinchanggou eine Reihe Hotels weggerissen worden sein.

- Es gibt mehrere hundert Hotels und Höfe hier, wohl an die 800 zusammen. Die sind alle zerstört jetzt, sagt Cai Weisu, der Rettungsarbeiten koordiniert. - Die meisten Umgekommenen sind Touristen, sagt er. Man weiß noch nicht, ob und wieviele Ausländer dabei sind.

Auch das Ausland hilft - es ist das erste Mal, daß China fremde Hilfe dankend angenommen hat.

Besonders untersucht wird, warum so viele Schulen komplett zusammengestürzt sind. Ausländische Experten weisen darauf hin, daß das chinesische Schulsystem von der Regierung nicht besonders bevorzugt wurde. Das habe auch zu mangelhafter Wartung und Instandhaltung der Gebäude geführt. - Schulen dürfen nie zusammfallen, Krankenhäuser und Brandstationen dürfen nie zusammenfallen. Diese sind ein Teil des öffentlichen Lebens, der bei einer Katastrophe weiter funktionieren muß, sagt der amerikanische Geologieprofessor Roger Bilham zu AP und meint weiter: Deshalb, wenn ich höre, daß eine Schule eingestürzt ist, gebe ich den Politikern die Schuld! (Zit. Dagbladet.no v. 17.5.08)

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Die Norweger haben durchwachsenes Wetter zum Nationalfeiertag bis hin zu kaltem Schneewetter:

Übrigens: Jeder 'anständige' Norweger hat auf seinem Grundstück eine Fahnenstange, an der selbstbewußt und selbstverständlich die Nationalflagge weht. In der BRD würde dies wohl argwöhnisch zur Kenntnis genommen werden. Um keinen Ärger zu bekommen, sollte man fürsorglich gleich die Flagge Israels hochziehen. Dafür gibt es sicher auch irgendwelche Subventionen, allerdings nicht vom Zentralkomitee, pardon -rat, natürlich.

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Bild aus China - was man sich unter einem 'Erdbeben' vorstellen darf. Wann sind wir dran?


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'Ja vi elsker dette landet!' Ja, wir lieben dieses Land! Hat da jemand aus Versehen Schwarz-Weiß-Rot verwendet?

                               


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Estonia-Untergang ist immer noch nicht aufgeklärt. Die bisherigen Erklärungen zum Untergang der estnisch-schwedischen Autofähre 'Estonia' sind nicht hinreichend, meint ein schwedischer Experte. (Zit. nrk.no v.17.5.08)


Claes Källström hat eine der beiden Untersuchungen über den Untergang geleitet, der die größte Schiffskatastrophe in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg darstellt. In der Nacht zum 28. September 1994 kenterte die Fähre außerhalb der Mündung der Finskebukta und sank nach kurzer Zeit. Über 850 Menschen kamen dabei um, nur 137 überlebten den Untergang. - Um mit Sicherheit sagen zu können, warum die Estonia in so kurzer Zeit sinken konnte, ist es notwendig, Taucher zu einer neuen Untersuchug des Wracks runterzuschicken, meint Källström. Er sagt, daß man runtergehen sollte und z.B. einige der Fensterscheiben sicherstellen, ebenso wie die Rampe auf dem Autodeck, um weitere Untersuchungen anzustellen.
Grabesruhe - Es herrscht inzwischen Grabesruhe an der Havariestelle, und Tauchen ist verboten nach einem Übereinkommen zwischen Schweden, Finnland und Estland. Deshalb kann es notwendig sein, daß die schwedische Regierung und das Verteidigungsministerium eine Initiative ergreifen zur Ermöglichung dieser Untersuchungen. Zwei Jahre lang hat eine deutsche und eine schwedisch-britische Forschergruppe jede für sich den Untergang untersucht im Auftrag der schwedischen Regierung. Eine Reihe Szenarien wurde ausprobiert, u.a. mit Bassin- und Computersimulationen.
Explosion oder Kollision - Die am meisten wahrscheinliche Ursache meinen die Forscher, sei die Erklärung der Havariekommission, daß Wasser hereindrängte in die Öffnung der Bugpforte, die in einem heftigen Unwetter losgerissen war. Das Schiff verlor die Trimmung und kenterte. Jedoch weit spektakulärere Erklärungen wie z.B. eine Explosion oder eine Kollision können nicht ganz ausgeschlossen werden, meinen die Forscher.
Der Fall 'Estonia' bleibt bis heute ein Skandal und Mysterium. Mit Recht wollen die Angehörigen immer noch wissen, was genau geschah, aber was offiziell dabei herauskommt, erinnert an den 'Warren-Report' nach der Ermordung Kennedys, dessen einziger Zweck nur die Verdunkelung einer dieser 'False-Flag-Attentate' war. Wir leben in einer Zeit, wo wir bei Schräuble anrufen können, um zu erfahren, wo wir bei einem Kneipenbesuch unser Auto geparkt haben, oder wo sich der Ehemann rumtreibt. Wenn es aber wirklich wichtig wird, wie bei verschwundenen Kindern oder ganzen Schiffen, dann gibt es keine einzige Information 'vom Himmel' oder sonstwo her, die weiterhelfen könnte. Stattdessen wird damit gedroht, das Wrack einzubetonieren. Perfektion gibt es nur gegen den Bürger, aber die passable Bewältigung einer Katastrophe, sei es 'Katrina' oder 'Estonia', scheint unmöglich zu sein. Ich darf an dieser Stelle einmal den verehrten Kollegen Claus Plantiko zitieren, der sich hervorragend in der Rechtsgeschichte auskennt und folgendes schrieb: 'Rechtswissenschaftlich ist Verschwörung jede Heimlichkeit einer Gruppe zum Zweck der Benachteligung Gruppenfremder und zwangsläufig Unrecht, vgl. Cod. Theod. passim: clandestina iniusta praesumptur (Geheimes wird Unrecht zu sein vermutet). George Bernard Shaw hat es in 'Der Arzt am Scheidwege, 1 Sir Patrick', für den modernen arbeitsteiligen Staat noch präzisiert; 'All professions are consiracies against the lay' (Alle Berufe sind Verschwörungen gegen die Laien) (...) Also: wo Heimlichtuerei im Spiel ist, ist Unrecht im Spiel! Der Fall 'Estonia' dürfte hiervon keine Ausnahme machen, man sollte nicht lockerlassen!
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Nochmal 'Schwein' gehabt. Das Leben ist unbarmherzig, auch manchmal für die Vierbeiner. Da ist es gut, wenn man hilfreiche Freunde hat.



Dieses kleine Moschus-Baby von drei Wochen wurde in einem Waldstück neben seiner toten Mutter gefunden. Es mußte eine Woche lang durchhalten, bevor Hans Lian es dann fand. Er fing mit Kuhmilch und Sahne im Fläschchen an, jetzt sind beide unzertrennlich. Es ist 30 Jahre her, seitdem die Abteilung für Arktische Biologie an der Uni Tromsö einen ähnlichen Fall hatte. - Das ist so ungewöhnlich, daß wir erstmal in der Literatur nachblättern mußten, wie man damit umgeht, sagt Prof. Lars Folkow. Jetzt jedenfalls bekommt der Kleine gute Versorgung von seinem Ziehvater, aber im Herbst soll er wieder ins wirkliche Leben hinaus zur restlichen Moschusherde auf Ryöya.
Man sollte einmal die Wahrscheinlichkeit ausrechnen, mit der ein hungriger Wolf hätte auftauchen können! Möge ihm das Glück treu bleiben!
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Hannelore Kohl konnte es wohl auch nicht mehr ertragen - siehe den Beitrag 'Psychopathen'. Laura Bush befindet sich wohl in einer ähnlichen Situation. Jetzt geistert eine angebliche Mail von ihr im Net rum, die ich gern mit allen Vorbehalten hier weitergebe, in der Hoffnung, daß die ganze Welt von dieser Erleuchtung ergriffen werden möge. Die Zeit der Psychopathen muß beendet werden!

----- Original Message -----
From: "Laura Bush" <laurab@whitehouse.gov>
Sent: Wednesday, May 14, 2008 12:22 PM
Subject: Siterun Contact Request from Linlar Services

Siterun Contact Request from Laura Bush.

 

[TO PATRICK BELLRINGER]

Sender Message:

I can no longer stand by and watch my  husband [President G.W. Bush] destroy our world.  So,  I'm writing this note to you in the hopes that this will get out.  This trip to the Middle East is a complete sham.  He is going to Israel to finalize the war with Iran.  As soon as my husband and I get back to the US, he will attack and destroy about 80% of the country [of Iran] and it's people.  My consciousness to God and my country is telling me something is terribly wrong here. God,  I pray that this man I married will not try to kill me or those people.  I know that this may sound crazy , but from reading your site, I think you can understand.  I realize now that he has gone insane, and I worry for me, my daughters, this country, and the world.   Please help me in getting this message out to the world.

                   Laura Bush

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18. Mai 2008  Die Bienenzüchter 'längs der Rheinschiene' verlangen Schadensersatz für das Absterben ganzer Bienenvölker... Was mir gestern spontan klarwurde: ich habe keine einzige Stubenfliege im Haus! Das ist richtig unheimlich! Und das bei schönstem Frühjahrswetter und reichlich Nahrungsangebot. Also, wenn die schon ins Gras gebissen haben, dann sind wir bereits verhungert, nur scheint es noch keiner zu merken!

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Zum Beitrag 'Ponerologie':

 

Die linden Lüfte sind erwacht
sie säuseln und weben Tag und Nacht,
sie schaffen an allen Enden
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sei nicht bang!
Nun muss sich alles, alles wenden!



Liebe Freunde,

Wir wissen: die meisten Menschen möchten in Frieden, Harmonie und Würde leben!
Und jeder mitfühlende Mensch weiß intuitiv,
• dass Kriege furchtbare Verbrechen sind und immer wieder von verbrecherischen Machthabern inszeniert wurden und werden,
• dass die Globalisierung nur den Profitinteressen der Großkonzerne dient,
• dass diese Konzerne vollkommen gewissenlos und verantwortungslos handeln, genau wie Psychopathen,
• dass unser “Gesundheitssystem” krank ist und nur den Profitinteressen der Pharmaindustrie dient,
• dass unser Geldsystem (Schuldgeld, Zinseszins) asozial ist: es macht die wenigen Reichen “automatisch” immer reicher und
  die große Mehrheit immer ärmer.

Warum konnten wir bisher diese Übel nicht verhindern, diesen Wahnsinn nicht beenden?
Warum haben bisher die unzähligen Gebete  “...und erlöse uns von dem Übel...”  nicht gefruchtet?

Hier die Antwort - sie ist schockierend und schmerzlich:
Wir haben die wahre Wurzel des Übels bisher übersehen - einfach nicht erkannt!
Wir haben den verheerenden Einfluss von Psychopathen auf unser Leben (Politik, Wirtschaft, Medien usw.) völlig unterschätzt oder gar ignoriert! Wir dachten immer, dass die Menschen an den Schalthebeln der Macht so denken und fühlen wie wir.
Und wir betrachteten die Übel wie Naturkatastrophen, denen wir hilflos ausgeliefert sind.
Das war und ist ein verhängnisvoller Irrtum!

Doch jetzt entwickelt sich eine Wissenschaft über die Natur des Bösen: “Ponerologie”.
Dieses Wissen wird unser Leben radikal ändern:
Die Bitte um “Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen” können wir mit diesem Wissen nun aktiv verwirklichen.
Dazu sind alle berufen und fähig.
Zunächst ist es not-wendig, uns dieses Wissen anzueignen – auch wenn es etwas Mühe kostet -
und dann dafür zu sorgen, dass es sich wie ein Lauffeuer verbreitet.
Und dann?? GEWALTFREIER WIDERSTAND! Wie Mahatma Gandhi es vorlebte: Satyagraha.
Siehe dazu auch den Beitrag von Clinton Callahan im Anhang “Beware the Psychopath deutsch”.

Wer hinreichende Kenntnisse in Englisch hat, findet weitere Informationen unter
http://www.serendipity.li/bush/beyond_insanity.htm

Herzliche Grüße und ein strahlendes Frühlingserwachen

Henner Ritter

Ps.: im Anhang noch die Glosse von Egon W. Kreutzer zum Pfingstfest, dem Fest des Heiligen Geistes:
Wie wäre es, wenn Der Heilige Geist plötzlich unsere Politiker treffen würde?
Seit Jahrtausenden beten wir “Veni Creator Spiritus – Komm Heiliger Geist”.
Wer hätte gedacht, dass er jetzt als Entlarvung des Bösen gekommen ist?
Plötzlich erkennen wir die Psychopathen hinter ihren Verkleidungen und Masken.

Henner Ernst Ritter
Facharzt für Psychotherapeutische Medizin
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Soweit der Platz noch reicht, hier eine abschließende Bemerkung zur sich rapide verändernden Prozeßkultur im Lande. Die Anwaltschaft (soweit sie diesem Phänomen nicht sofort entsetzt ausweicht) bekommt es in zunehmendem Maße mit einer ganz neuen Qualität von Mandanten zu tun. Diese halten sich an die Erkenntnisse aus dem Internet und wollen es inzwischen 'wissen'. Als Prozeßbevollmächtigter muß man daher dem Gericht pflichtgemäß mitteilen, daß 'das Volk' inzwischen seine eigene 'Offenkundigkeit' entwickelt hat des Inhalts, daß hier offenkundig überhaupt nichts mehr stimmt. Insbesondere wird angezweifelt, daß überhaupt 'der gesetzliche Richter' nach Art. 101 I GG vor einem sitzt. Trotz entsprechender Aufklärungsanträge hat sich noch kein Gericht dazu bequemt, diesen Nachweis zu erbringen. Es werden die Geschäftsverteilungspläne angezweifelt, die regelmäßig im rechtswidrigen Umlaufverfahren erstellt werden. Es wird die Gültigkeit von Normen angezweifelt, z.T.wegen Verfassungswidrigkeit (z.B. 27 b UStG), Abschaffung von Geltungsbereichen oder von Art. 23 GG, der nach landläufiger Auffassung seit 1990 praktisch alles zum Einsturz gebracht hat. Das 'System' weist dies alles so knapp wie barsch zurück, ohne daß eine hinreichende Begründung geliefert würde. Es folgen Befangenheitsanträge und Streitverkündungen an die Richter wegen späterer Regreßforderungen. Manche pflegen auch noch privaten Schriftverkehr mit den Gerichten, der dann das Faß zum Überlaufen bringt. Hier eine (echte eingereichte) Kostprobe:

Sehr geehrter Herr Landgerichtspräsident (...),

wenn der erste systemkonform angeklagte Rechtsbrecher, wovon es bekanntlich bereits drei Richter am OLG Naumburg gibt, in öffentlicher Verhandlung  die Art und Weise bekannt gibt, unter welchen Voraussetzungen hier das Recht je nach Belieben mit allen kriminellen Tricks in Permanenz gebrochen wird, und wie alle Justizmitwisser als  Systemrichter oder -Staatsanwälte mit übelster Erpressung bei der Stange gehalten werden, damit die Ihnen zum einen selbstverständlich bestens bekannten, zum anderen von mir genau und plausibel ausgekundschafteten und geschilderten kriminellen Justizmachenschaften nie herauskommen, dann sitzen auch Sie als Hardliner, der alle Richter hier eisern bei der Stange halten muss,  erkennbar nicht mehr auf seinem stolzen Ross.

Wo alles im Umbruch ist, gilt auch für den selbstherrlichen Obersystemverbrecher jenes  bekannte Soldatenlied, :" Heute noch auf stolzen Rossen, morgen durch die Brust geschossen!"

Sobald jenes primitive System des permanenten Verfassungshochverrat durch alle wichtigen Systemamtswalter erkannt ist und dann hier in der gesamten BRD die Runde machen wird, sind alle Verfassungshochverräter zu lebenden Rumpelstilzchen geworden. 

Wenn wir uns am Schachbrett gegenüber säßen, würde ich einfach: "Schachmatt" sagen. Aber nur, wenn Sie die schussbereite Pistole der kriminellen Staatsgewalt nicht in Reichweite hätten und auf mich abdrücken könnten. Das hilft Ihnen jetzt erkennbar nicht mehr weiter.

Die weit im Lande verstreuten, zahlreichen Mitwisser jener Gemeinde, die genau wissen, was hier Sache ist, sprich, wie es tatsächlich um unsere kriminelle Politik, aber ebenso um die nur systemkorrumpierte Justiz hier im Lande bestellt ist, wächst von Tag zu Tag exponentiell.

Diesen Geist werden Sie nie mehr in die Flasche zurückholen können.

Ob das System sich selbst entleibt, weil es keinen systemkonform entscheidenden Rechtsbrecher strafrechtlich trotz höchster negativer Publizität mehr zur Verantwortung ziehen kann,  ... oder mit dem jetzt historisch anstehenden wirtschaftlichen Systemzusammenbruch dieses Verbrecherstaates BRD keine Lügengeschichten mehr über die dann gleichfalls mit entlarvte eigene Systemlügenpresse in Umlauf bringen kann, macht keinen Unterschied mehr. Dieses plumpe Verbrecherspiel ist für Sie und alle anderen Verfassungshochverräter aus und vorbei!

Sie sind von allen Seiten umstellt!  Wären Sie der ewig auf der Flucht befindliche gesuchte Raub- und Polizistenmörder, den ich dank akribischer Ermittlungsarbeit in seinem kleinen  Waldversteck aufgespürt hätte, würde ich Ihnen mit der Waffe im Anschlag zurufen: "Gib auf (...)! Hände hoch! Keine falsche Bewegung".. und dann müssten Sie parieren.

Noch viel gefährlicher als jener bekannt gut beherrschte Drilling sind meine geistigen Waffen, die jetzt alle auf Sie und Ihresgleichen gerichtet sind.

Ich erwarte in aller Ruhe und Gelassenheit jeden Strafantrag, wenn man meinen sollte, auf diesem Felde könnte man mich niederringen. 

Ebenso gut würde ich aber auch  ohne jede  störende Emotion mit Ihnen oder allen anderen Ansprechpartnern sprechen können, die hier politische Verantwortung tragen.

Es gibt viel zu tun im umfassenden Entlausungsprozess aller hier amtierenden Verfassungshochverräter zur  Revitalisierung einer rechtsstaatlich ausgerichteten Demokratie.

Alle  juristischen Bibliotheken einschließlich aller ca. 3 Millionen Veröffentlichungen im Juris-Programm müssen von noch unbekannter Rechtsbruchsliteratur möglichst schnell erfolgreich gefilzt werden. Was in mehr als 63 Jahren an juristischem Schrifttum geschaffen wurde, kann ohne genaue Überprüfung, ob es genuin demokratisch ist, nicht einfach übernommen werden.

Auf das Riesenheer unserer obersten Verfassungshochverräter wartet deshalb eine sehr nützliche  Riesenarbeit, im Namen der politischen  Ehrenhaftigkeit und der korrekten Rechtsstaatlichkeit das förmlich unübersehbare juristische Schrifttum nebst allen Urteilsveröffentlichungen darauf hin zu überprüfen, was hiervon übernommen oder als Rechtsschrott auszusortieren ist.

Wenn Sie sich endlich, auch  in gemeinsamer Absprache mit anderen Kollegen Verfassungshochverrätern sich jetzt endlich  öffentlich zu erkennen gäben, wäre dieser im Sinne von § 83 a StGB äußerst wertvolle Anstoß bestimmt ein hinreichender Anlass, über Ihre völlige Straflosigkeit und auch natürlich die Ihrer Kollegen ernsthaft nachzudenken. 

Mehr werde ich zu diesem Thema nicht mehr sagen. Getretener Quark wird bekanntlich nach Goethe breit und nicht stark!

Gerne höre ich gelegentlich von Ihnen!

Mit freundlichen Grüßen

(Dazu dieser Anhang:)

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....tiefer Ekel ....

"Ich war von 1973 bis 2004 Richter am Landgericht Stuttgart und habe in dieser Zeit ebenso unglaubliche wie unzählige, vom System organisierte Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen erlebt, gegen die nicht anzukommen war/ist, weil sie systemkonform sind. Ich habe unzählige Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte erleben müssen, die man schlicht "kriminell" nennen kann. Sie waren/sind aber sakrosankt, weil sie per Ordre de Mufti gehandelt haben oder vom System gedeckt wurden, um der Reputation willen.....In der Justiz gegen solche Kollegen vorzugehen, ist nicht möglich, denn das System schützt sich vor einem Outing selbst - durch konsequente Manipulation. Wenn ich an meinen Beruf zurückdenke (ich bin im Ruhestand), dann überkommt mich ein tiefer Ekel vor 'meinesgleichen'."

Frank Fahsel, Fellbach, in der "Süddeutschen Zeitung", 9.4.2008

Quelle: Nation & Europa 5/2008

Man sieht, daß der juristische Alltag nicht leichter geworden ist, und der Elfenbeinturm der Justiz gewaltig unter Beschuß geraten ist. Die Anwaltschaft sitzt dabei zwischen allen Stühlen: den rebellisch gewordenen Mandanten, die inzwischen durch Kahlpfändung, Hausdurchsuchungen und wirtschaftlichen Ruin an den Abgrund getrieben wurden, geht das alles nicht weit genug, und für die Gerichte ist die Grenze des Erträglichen längst erreicht und überschritten. Dem Kollegen Plantiko ist gerade vom BGH in letzter Instanz die Zulassung entzogen worden, weil er in seinen Schriftsätzen allzu deutlich wurde, und andere sind ihm in den vergangenen Jahren bereits vorausgegangen in die ewige Versenkung. Hier den rechten Weg zu finden, ist nicht ganz leicht!
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Derzeit wütet ein Großbrand mitten in Oslo in einer traditionsreichen Seil- und Taufabrik. Schauen Sie mal, wer da gerettet wird! Die Babies hatten keine Angst und fanden das alles sehr anregend!

                


Hier beim Plausch mit ihren Rettern: das werden die nächsten Pflegefälle, diesmal im Süden