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Wissenswertes 99                                   1. Mai 2008

'Es geht aufwärts!' jubelten die Passagiere am Heck der Titanic. 'Das Deck ist zwar so steil, daß uns der Boden unter den Füßen weggezogen wird, aber Hauptsache, es geht aufwärts!' Nur kam bisher keiner auf die Idee, dem Kapitän den Laternenpfahlorden am Band zu verleihen. Aber die Zeiten haben sich geändert, man kann Michael Winkler nur voll zustimmen:

An diesem ersten Mai erhält unsere bunte Kanzlerin den Karlspreis der Stadt Aachen. Diesen Preis bekommt man wegen besonderer Verdienste um die europäische Einigung. Der bekannteste Preisträger ist ein gewisser Winston Churchill, der selbigen Preis 1956 empfangen hat. Sir Winston hat ja auch Unglaubliches dafür geleistet: Konsequent jedes Friedensangebot abgelehnt, damit ein begrenzter innereuropäischer Krieg sich auch wirklich zum Weltkrieg auswächst, Deutschland in einen rauchenden Trümmerhaufen verwandelt, mit Hunderttausenden dahingemordeten Frauen und Kindern, kaltherzig ethnischen Säuberungen an Millionen Deutschen zugeschaut, gute hundert Millionen Europäer auf Jahrzehnte hinter den eisernen Vorhang wegsperren lassen und das größte Weltreich aller Zeiten in den Untergang geführt.

Frau Merkels Erfolgspalette ist mangels Gelegenheit noch nicht ganz so umfangreich, obwohl sie ihrem zukünftigen Ordensbruder fleißig nacheifert: Sie hat die größte Steuererhöhung aller Zeiten in Deutschland zu verantworten, vernichtet systematisch die Mittelschicht in diesem Land, hat sich intensiv dafür eingesetzt, daß eine von den Völkern Europas abgelehnte Unterdrückerverfassung als gewöhnliches Ermächtigungsgesetz über die Köpfe der Bürger hinweg eingeführt wird, zahlt bereitwillig die höchsten Tribute an fremde Staaten und Staatszusammenschlüsse und schickt überall dorthin deutsche Soldaten, wo das Dunkle Imperium das Leben schießwütiger Cowboys schonen möchte.

Ja, Frau Kasner/Merkel/Sauer hat den Preis wahrlich verdient, und ich glaube fest, daß sie auch in Zukunft alles tun wird, um sich der großen Vorbilder würdig zu erweisen. Und die 5.000 Euro sollten wir ihr ebenfalls gönnen, schließlich darf eine Kanzlerin im Gegensatz zu gewöhnlichen Abgeordneten keine einträglichen Nebentätigkeiten ausüben, da ist sie auf solche Ehrungen angewiesen. Hat sie eigentlich schon alle durch oder kann sie den einen oder anderen mehrfach bekommen?

Ah, der Poststreik ist abgewendet. Jetzt gibt es sieben Prozent in zwei Tranchen, außerdem werden Pausen um wöchentlich 50 Minuten gekürzt. Da diese Pausen aber schon immer bezahlte Arbeitszeit gewesen waren, sei das keine Mehrarbeit, sagt eine Dame von der Gewerkschaft. Äh, ja. Also, wenn ich bisher 30 Minuten pro Tag fürs Nichtstun bezahlt bekommen habe, jetzt aber nur noch 20 Minuten faulenzen darf und die restlichen zehn Minuten arbeiten muß, ist das keine Mehrarbeit. Oder, anders ausgedrückt: Wenn Sie bisher acht Stunden am Tag bezahlt bekommen haben, ab jetzt aber neun Stunden am Tag arbeiten müssen, bei gleichem Lohn, auf Kosten Ihrer Freizeit, ist das ebenfalls keine Mehrarbeit. Ach, am besten, Sie arbeiten gleich 14 Stunden an sechs Tagen. Da Sie nur 40 davon bezahlt bekommen, ist auch das keine Mehrarbeit. Es lebe die Gewerkschaft!

Das türkische Parlament hat den Strafrechtsparagraphen 301 entschärft, der "Beleidigung des Türkentums" unter Strafe stellte. Jetzt stellt er "Beleidigung des türkischen Staates" unter Strafe. Der EU geht diese Änderung noch nicht weit genug, sie verlangt völlige Meinungsfreiheit in der Türkei. Vermutlich ist es Zufall, daß die einfache Umstellung einer Ziffer ausreicht, um unseren Knebelparagraphen 130 zu ergeben. Die Höchststrafe in der Türkei sind zwei Jahre, in Deutschland fünf Jahre. Ein Verfahren bedarf in der Türkei der Zustimmung des Justizministers, in Deutschland eines Denunzianten und einer willfährigen Staatsanwaltschaft.

Aber wir sind ja schon in der EU, wir können uns die Einschränkung der Meinungsfreiheit leisten. Und sollte die Türkei jemals in die EU kommen, wird der dortige 301 ebenfalls ein wenig nachgebessert.

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General Dwight D. Eisenhower stoppte 1958 einen Atomangriff gegen China und stellte sich gegen seine eigenen Generäle (Zit. Dagbladet.no v. 1.5.08)

                                            

Im Laufe einiger dramatischer Augusttage im Jahre 1958 standen fünf B-47-Bomber bereit, um Atombomben auf China abzuwerfen. Auf diese Weise sollten die USA ihre taiwanesischen Alliierten vor der chinesischen Kriegsmaschine und der vollen Isolation retten, schreibt AP.

Sehr umstritten: Taiwanesische Panzer bei einer Übung auf der Insel Penghu in der Mitte zwischen China und Taiwan.


Präsident Eisenhower hatte Vollmachten vom Kongreß und seiner eigenen Administration zum Einsatz von Atomwaffen, es fehlte nur Außenminister John Foster Dulles - er war in Urlaub.

Gleichwohl entschied sich Eisenhower, gegen seine eigenen Generäle zu handeln. Er gab den Befehl, gegen China keine A-Waffen einzusetzen, falls die Taiwan-Strasse blockiert würde. Dies folgt aus kürzlich veröffentlichten Dokumenten des Verteidigungsministeriums.

Wollte 'konventionelle' Waffen einsetzen - Bei einem Treffen mit seinen engsten Beratern Mitte August 1958, als die Bedrohung durch eine Blockade der Taiwan-Strasse durch China höchst reell war, erklärte Verteidigungschef Natahn F. Twining, daß amerikanische Flugzeuge mehrere 10- bis 15-Kilotonnen-Atombomben abwerfen würden. Dies auf speziell ausgesuchte Ziele in der Nähe von 'Amoy', heute bekannt als die Küstenstadt Xiamen, schreibt The Washington Post. Der Präsident verweigerte inzwischen die Auffassung seiner Generäle, daß Atomwaffen genauso 'konventionell' seien wie hochexplosive Bomben. Er befürchtete auch zu große zivile Opfer sowie eine weitere Eskalation des atomaren Wettrüstens.

Eisenhower machte ganz klar, daß 'den Chinesen' zuerst eine Warnung mit konventionellen Sprengmitteln erteilt würde, bevor er den Befehl zu 'tödlicherem Geschütz' geben wolle. So steht es im Archivmaterial, das herausgegeben wurde vom nationalen Sicherheitsarchiv der George-Washington-Universität.

William Burr von der Universität sagt, daß Eisenhowers Entscheidung dazu führte, daß die Chefs der Luftwaffe sich seriösere Gedanken machten über die konventionelle Kriegführung, anstelle sich ausschließlich auf Atomwaffen zu verlassen.

Katastrophal! - Aber als General Laurence S. Kuter, Chef der Luftwaffe im Abschnitt Stiller Ozean, über Eisenhowers Taktik unterrichtet wurde, beschrieb er diese als 'katastrophal'.

General Kuter meinte, entweder setzen die USA ihre effektivste Waffe ein, seiner Meinung nach Atomwaffen, oder sie sollten sich aus dem Konflikt ganz heraushalten.

Am 23. August 1958 begannen die Chinesen, Inseln um Taiwan mit Artillerie zu beschießen. Dies war der Start zum sog. "23.-August-Artillerie-Krieg". Eisenhower unterstützte die taiwanesischen Nationalkräfte und half mit Marine und Luftverteidigung. Insgesamt wurden 32 MIG-Jäger abgeschossen im Laufe der Krise von 44 Tagen. Anfang Oktober verkündete China den Waffenstillstand, und einige Monate später war die Krise abgewendet.

Ein taiwanesischer Tourist betrachtet einige von fast 475.000 Granaten, die von den Chinesen im Laufe der Artilleriekrise 1958 gegen Taiwan abgeschossen wurden.

                                        

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In China wird weiter aufgeräumt - jetzt wird die Kindersklaverei untersucht. Kinder wurden von den eigenen Eltern an Fabriken verkauft und dort als Kindersklaven eingesetzt bzw. ausgebeutet. Polizeiliche Befreiungsaktion von mehr als 100 Kindern in der Provinz Guangdong, eins der großen Exportzentren des Landes.


(Wie man weiß, endet so mancher Manager und Politiker in China am Galgen. Haben Sie etwas Ähnliches im Vertrag von Lissabon gelesen? Ach nein, das erübrigt sich ja, weil in Zukunft unliebsame 'Whistleblowers' vorsorglich wegen 'Terrorismus' erschossen werden können, wenn sie politisch unkorrekte Wahrheiten 'meinen'. Wenn schon die Folter auf dem Vormarsch ist und demnächst als politisch höchst korrekt eingestuft wird, sollte vielleicht ein alternativer Karlspreis verliehen werden, etwa eine kleine kunstvolle Guillotine in Bronze, Silber und Gold für besondere Leistungen in Volks-, Landes- und Verfassungshochverrat. Bis dahin darf einstweilen auf Reinhard May verwiesen werden...)

Chinesische Behörden setzen jetzt Untersuchungen in Gang, nach denen Hunderte von Kindern im Alter zwischen 9 und 16 Jahren an die Fabriken von Guangdong verkauft worden sein können. Hier können sie in den letzten 5 Jahren als Sklaven gearbeitet haben, melden staatliche Medien, so teilt AP mit.

Die Polizei soll mehr als 100 Kinder gerettet haben mit mehreren Festnahmen, will aber derzeit keine weiteren Details mitteilen.

- Wie Kohlköpfe - Meine Eltern verkauften mich, ich will nicht nach Hause zurück, sagt die junge Luo Siqi zur Zeitung Guangzhou Daily. Sie arbeitete in einer der Fabriken und hat der Polizei erzählt, daß der Stundenlohn bei 50 am. Cent lag. Die Untersuchung kam in Gang nach Enthüllungen der staatlichen Zeitung Southern Metropolis. Hier kam heraus, daß Eltern ihre Kinder 'wie Kohlköpfe' verkaufen an Gangs, die sie an Arbeitsvermittlungsbüros weiterverkaufen oder direkt an Fabriken, die mehrere hundert Kilometer vom Heimatort der Kinder entfernt liegen. Die meisten Kinder sollen von Linagshan kommen, einer armen Bauernstadt in der Provinz Sichuan, und sie sollen gelandet sein in Fabriken der Städte Shenzen, Huizhuo und Dongguan. Die Fachvereinigung in der Stadt will jetzt alle Firmen und Anstellungsbüros unter die Lupe nehmen, sagt Wang Yongquan, Sprecher der Stadt Dongguan.

Arbeitskräfte fehlen - Nur vor einem Jahr deckten chinesische Medien auf, daß Kinder bis hinunter zu 8 Jahren entführt werden, oder von Bus- und Zugstationen rekrutiert werden mit falschen Versprechungen über gut bezahlte Jobs, daß diese aber für 65 $ an Steinfabriken verkauft wurden. Die Opfer wurden zu harten langen Arbeitstagen gezwungen, bekamen wenig zu essen, kaum Krankenfürsorge und wurden dazu noch geschlagen.

Der Skandal, der jetzt langsam ans Tageslicht kommt, sei ein Beispiel dafür, wie verzweifelt die Arbeitgeber sind, höhere Kosten und mangelnde Arbeitskräfte aufzufangen, schreibt The Guardian. So muß ein Mangel von 2 Mio Arbeitern allein in Guangdong aufgefangen werden, sagt der Konsulent Ian Spaulding zur Zeitung.

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2. Mai 2008  Hier ein offener Brief eines Juristenkollegen, der aus seiner Sicht Tacheles redet:

Assessor jur. Detmar Hoeffgen                                  Kirchstr.51

                                                                                      55597 Wöllstein

                                                                                      Tel.:06703-3038-69

           d.hoeffgen@online.de

            www.detmar-hoeffgen.de

25.4.2008

 

Frau MdB Renate Schmidt, SPD;  und andere; ein ziemlich �offener� Brief

Sehr geehrte gnädige Frau,

Sie engagieren sich für die bundesweite Aktion �Du bist Deutschland�, wie ich der Botschafterliste dieser Website entnommen habe.

Der zugrunde liegende Gedanke ist sicherlich sehr gut, die Lebenswirklichkeit in unserem Land lässt den Spruch allerdings als Hohn erscheinen.

Ich versichere Ihnen, gnädige Frau, im Namen der anständigen und aufrichtigen Bürger dieses Landes: Dieses Deutschland sind wir ganz sicher nicht!

Ich bin nicht ganz sicher, ob die Politiker die deutsche Lebenswirklichkeit aus schlichter Dummheit falsch einschätzen, oder ob es ihre Volksverdummungsstrategie  ist, etwas zu suggerieren, was gar nicht wahr ist. Das würde ganz stark an die DDR erinnern! Weil die Medien fast ausnahmslos mitmachen, ist das eine Frage der Wahrheit und ihres Ranges in der Werteordnung unserer Gesellschaft.

Die Kanzlerin z.B. hatte behauptet, der (wirtschaftliche)  �Aufschwung� sei bei den Menschen angekommen. Dieser Witz war lange der Schenkelklopfer des deutschsprachigen Kabaretts und der Stammtische. Inzwischen ist er aber abgenudelt. Urban Priol und Kollegen warten für ihre Anstalt auf die nächste Erleuchtung aus dem Kanzleramt. Aber auch ernsthafte Fernsehbeiträge haben mehr oder weniger deutlich ihr Befremden über einen derartig gravierenden Realitätsverlust geäußert. Dürfen wir Bürger von der Bundeskanzlerin nicht  Einschätzung der Situation erwarten, die Wirklichkeitsbezug hat?

Die Justizministerin Zypries SPD behauptet im abgeordetenwatch.de steif und fest, Deutschland sei ein funktionierender Rechtsstaat. (Antworten auf Fragen von Hoeffgen am 5.4. und 5.6.2007; Schmelzer 11.6.und 20.8.2007; Gudrun Hoffmann 22.6.2007, bis heute unbeantwortet; Elke Engle 12.9.2007, sehr grob!)  Inzwischen gibt es weit über hundert deutschsprachige Websites, die etwas ganz anderes beweisen. In diesen Websites wird detailliert weltweit öffentlich gemacht, dass präzise  benannte Behörden und Gerichte mit außerordentlicher Kaltschnäuzigkeit und Menschenverachtung das geltende Recht außer Kraft setzen, und Rechtsbeugung und Strafvereitelung etc. begehen.  Der Umstand, dass gegen diese Websites nicht gerichtlich vorgegangen wird, ist der schlagende Beweis für Wahrheit und Richtigkeit der dort vorgebrachten Beschuldigungen. Eingaben der Geschädigten an die Politiker werden entweder gar nicht beantwortet oder, wie es mir passiert ist, die Abgeordneten konnten, ohne es erklären zu können, einfach nicht helfen. Es kommt mir vor, als sei die Rechtswirklichkeit in Deutschland wie ein Flickenteppich. Hier wurden solide Leinenstücke und morsche Lumpen einfach zusammengenäht, was den Wert des Ganzen erheblich mindert. Nach meiner leidvollen Erfahrung wurden in Rheinland-Pfalz und Karlsruhe vorwiegend Lumpen verwendet. Justizopfer aus Sachsen-Anhalt, Saarland, Thüringen und Sachsen melden mir die gleichen Erfahrungen aus ihren Bundesländern.

Dieses Deutschland soll ich sein??

Ihr Parteigenosse Wiefelspütz zeigt im abgeordnetenwatch.de, wie wir Bürger uns die Charakter-Unterschicht der Bundestagsabgeordneten vorstellen müssen. (Antworten auf Fragen von Hoeffgen 10.4.; 16.4.; Gabi Ullmann 17.4.; Benjamin Sparenborg 21.4.) Arroganz, Ignoranz und Menschenverachtung sind hier die herausragenden Merkmale. Da deckt sich unsere Wahrnehmung völlig mit der des Altbundespräsidenten Roman Herzog. Er hat (dpa 16.4.08) gesagt: �Wenn ich mir das aktuelle Personal (der heutigen Politikerriege) anschaue, weiß ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll.�  Ich möchte dem Altbundespräsidenten Entscheidungshilfe geben: �Weinen Sie, Herr Herzog, weinen Sie bitterlich!�

Dieses Deutschland soll ich sein??

Die von Herzog angesprochene �Politikerriege� winkt ungeprüft  Gesetze durch, die grundgesetzwidrig von Interessenverbänden ebenso grundgesetzwidrig gestaltet worden sind, und das Bundesverfassungsgericht schreddert den Krempel dann wegen Unvereinbarkeit mit dem Grundgesetz.

(Wenigstens das scheint im System noch zu funktionieren. Wenigstens so lange, bis das BVerfG vollständig von der Politik bestimmt wird.)

Das ist Stümperei³ und sollte mit fristlosem Rausschmiss geahndet werden! Die 614 zusätzlichen Arbeitslosen würde der Arbeitsmarkt mühelos aufnehmen.

Ich persönlich habe den Eindruck, dass unser Deutschland gegenwärtig, brutto wie netto, von der Bildungs-Unterschicht regiert wird. Das Parlament, das auch die Aufgabe der Kontrolle hat, schläft überwiegend. Und es besteht kein Bedarf seitens des Volkes, diesen traurigen Umstand nach der nächsten Wahl mit der SPD noch zu verschlimmern.

Schlimmer noch als Unfähigkeit scheint mir, dass der �gute Wille� fehlt.

Wir wachen Bürger haben längst die Konsequenz gezogen: Wir werden bei der nächsten Wahl auf keinen Fall die sog. etablierten Parteien und die von denen bestimmten Kandidaten wählen, weil wir die Verantwortung für die weitere Zerstörung des Deutschen Rechtsstaats, den Umbau zum Überwachungsstaat und den Ausverkauf  des Volksvermögens an habgierige Investoren nicht übernehmen wollen.

Die Parteien scheinen sich inzwischen als Selbstzweck zu verstehen, also als von Mitgliedern und vom Staat finanzierte Vereine, die sich dem Machtgewinn oder Machterhalt verschrieben haben. Außerdem sind sie Pensionsfonds für verdiente Altmitglieder. Da fällt dann schon mal ein Ministerpöstchen ab. Im Übrigen bekämpfen sie sich gegenseitig, diffamieren sich gegenseitig und zerstören gemeinsam jedes Rest-Vertrauen in ihre Kompetenz. Aber sie haben eine gemeinsame Gans, die sie in trauter Übereinkunft ausnehmen: den vertrauensvollen, normalen, obrigkeitshörigen Bürger, den Deutschen Michel!

Ich glaube, Schäuble unterschätzt den Michel aber nicht. Er will die Bundeswehr für den Einsatz im Inland haben, weil ein riesiges Revolutionspotential vorhanden ist. Die Handvoll unfähiger Kofferbomber, die noch nicht einmal einen funktionierenden Zünder bauen können, können ja nicht die wirkliche Bedrohungslage sein.

Wir haben 20 Mio wütende Rentner, dazu 3,5 Mio wütende Überflüssige, verharmlosend 'Arbeitslose'  genannt, dazu 6,5 Mio wütende Miniverdiener (lt. Duisburger Institut für Arbeit und Qualifikation dpa 19.4.08), dazu eine Riesenzahl wütender Lehrstellenbewerber ohne Zukunftschancen, dazu wütende Schüler ohne Perspektiven, weil sie die Frechheit besitzen, Durchschnitt zu sein und keine Einsteins; obendrauf eine unübersehbare Menge wütender und geübter Streiker von Bahn, Post, Verdi etc.

Das alles ist nicht mehr mit der normalen Polizei zu beherrschen, zumal die Polizeibeamten großenteils wegen Ausübung eines Zweitjobs nicht zur Verfügung stehen. Sie müssen Geld für Frau und Kind verdienen, weil ihr Einkommen nicht ausreicht. (Spiegel Online 15.4.08: "Eine gefährliche Entwicklung": Die Realeinkommen von Polizisten sinken seit Jahren teilweise drastisch. Die Folge: Viele Beamte verdienen sich etwas dazu, in München jeder Sechste - mindestens.)

Eines sollte hier deutlich geworden sein: Das Volk und die Regierung sind Gegner geworden. In der DDR war das schon immer so, jetzt ist es in ganz Deutschland so!

Dieses Deutschland soll ich sein??

Es gibt tausende von �Umfragen�, mit denen der Michel manipuliert wird. Eine ist die ZDF Sonntagsfrage.

Würde man als Eingangsfrage stellen: Wenn nächsten Sonntag Wahl wäre, würden Sie überhaupt hingehen?, so würden, Ehrlichkeit unterstellt, etwa 50% sagen: Nein!!!  Warum ich selbst nicht gehe, habe ich oben dargelegt.

Dann wären die stolz verkündeten Wahlergebnisse alle zu halbieren, wenn man unterstellt, dass die Zustimmung zum Parlament und zu den Parteien Sache des ganzen Volkes und nicht nur der aktiven Wähler ist.  Das wäre ehrlich!

Aus der abnehmenden Wahlbeteiligung darf man den  Schluss ziehen, dass ein großer Teil unserer Mitbürger diesem Staat innerlich gekündigt hat und weiter kündigt. Sie finden keinen sinnvollen Platz in unserer  Gesellschaft.

Das ist nach meinem Empfinden das größte Problem in unserem Land! Hier  zählt  nur der Erste Platz, der Zweite schon nicht mehr. Deshalb sollte man den Wettbewerbswahnsinn, der inzwischen auch den Kleinen die Kindheit klaut, ernsthaft überdenken.

Jeder Mensch ist dazu bestimmt, ein Erfolg zu sein, und die Welt ist dazu bestimmt, diesen Erfolg zu ermöglichen.

UNESCO-Bericht Paris 1972

Dazu erhebt sich die Frage: Erfolg als Mensch, oder als Zulieferer für Renditeinteressen?

Ich hätte Ihnen gerne noch etwas Nettes geschrieben, aber es fällt mir um's Verrecken nichts ein.

Halt, doch noch eins: Ich habe persönlichen Kontakt zu drei Abgeordneten gehabt, (einer im Land RLP und zwei im Bund), die ich zur Charakter-Oberschicht der Abgeordneten zähle. Sie haben sich ehrlich um meine Sache bemüht, sind aber gescheitert. Selbst Abgeordnete sind absolut machtlos, wenn es gilt, das Machtgefüge zu durchbrechen und dem Recht Geltung zu verschaffen. Ich denke, dass es noch viel mehr rechtschaffene und machtlose Abgeordnete gibt. Aber wohl noch nicht genug.

Warum schreibe ich Ihnen das alles? Weil Sie und die anderen Politiker die einzigen sind, die das alles ändern können.

Warum höre ich jetzt auf? Weil noch so viel zu sagen ist, dass kein Mensch noch mehr lesen will.

Ich möchte gerne mit vielen anderen irgendwann einmal sagen:

Ja, dieses Deutschland bin ich auch!

Mit freundlichen Grüßen

gez. Detmar Hoffgen

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3. Mai 2008  Tödlicher Virus in China - 3000 Kleinkinder infiziert, davon 21 gestorben. Will 'jemand' den Chinesen in die olympische Suppe spucken, oder implantiert hier 'jemand' einen tödlichen Virusherd für die nächste 'olympische Fackel' rund um die Welt?


Krankenhauspersonal behandelt ein Kleinkind in der Stadt Fuyang in der chinesischen Provinz Anhui. Bisher starben 21 Kinder an dem äußerst ansteckenden Virus EV71. Das Todesvirus verbreitet sich mit enormer Geschwindigkeit in China (Zit. ap.no v. 2.5.08)

Das Darmvirus EV71 forderte bisher sein letztes Opfer gestern, melden staatliche chinesische Medien. 2946 Kinder sind bereits infiziert von dem sehr gefährlichen Virus, das sich rasend schnell weiterverbreitet. Das Virus wurde zuerst im März entdeckt, aber die Behörden warteten bis zum letzten Sonntag, bevor sie über das Problem sprechen wollten. Da betrug die Zahl der Infizierten 789. Seither hat sich die Anzahl der infizierten Kinder nahezu vervierfacht. Daran kann schuld sein, daß die Bevölkerung erst so spät von den Behörden informiert wurde. Die meisten der Infizierten sind Kinder unter 6 Jahren.

WHO ist besorgt - Es gibt keinen Impfstoff gegen EV71, der hauptsächlich durch Hautkontakt übertragen wird. Aber die Infektion läßt sich behandeln, und die Behörden melden, daß rund 900 Kinder in Krankenhäusern behandelt werden rundum im östlichen China.

Das Virus wurde zuerst vor 2 Monaten in der Stadt Fuyang in der Provinz Anhui entdeckt, westlich von Shanghai gelegen. Mehrere Zeitungen bringen jetzt offene Kritik gegen lokale Behörden wegen des langen Verschweigens des Problems. Aber das staatliche Gesundheitsministerium hat erklärt, daß es das Verhalten der Lokalbehörden gutheiße. Es wurde so viel Zeit benötigt, das Problem zu erforschen, und um herauszufinden, um welches Virus es sich genau handele, das die kleinen Kinder tötete. Sprecher der WHO haben ihre Besorgnis über die Situation ausgedrückt.

Auch SARS wurde unter den Teppich gekehrt - Es ist nicht das erste Mal, daß die Behörden angeklagt werden, den Ausbruch einer tödlichen Krankheit verheimlicht zu haben. Im Jahre 2002 breitete sich SARS mit extremer Geschwindigkeit in Südchina aus, ohne daß die Behörden davor warnten. Jedoch im Laufe der Frühlingsmonate im Jahre 2003 machte die Regierung eine Kehrtwendung, was besonders dem neuen Präsidenten Hu Jintao und seinem Ministerpräsidenten Wen Jiabao zugute gehalten wurde. Eine umfassende Kampagne wurde danach eingeleitet zur Erforschung und Eindämmung der Krankheit. SARS forderte seinerzeit fast 800 Opfer.

China ist auch auf der Hut wegen der Vogelgrippe (HN-51), die ebenfalls bereits Menschenleben gefordert hat. Jedoch hat sich dieses Virus nicht so entwickelt, daß eine einfache Übertragung von Mensch zu Mensch stattfinden kann. Daher hat sich die Alarmstimmung in den letzten Jahren etwas beruhigt.

Ich nehme mal an, daß 'HN-51' die Kurzbezeichnung für 'Hausnummer 51' ist, die auf ihren Patentinhaber 'Area 51' hinweist. Die 'medizinische Forschung' forscht mit Milliardensummen, mit den modernsten Labors und kriminalistischen Ausrüstungen, und wie aus dem Nichts entstehen laufend tödlichste Epidemien durch 'Viren' oder sonstige Hirngespinste, die die Fachwelt in Staunen versetzen. Diese Epidemien scheinen auf Bestellung aufzutreten, wenn wieder eine Gefahr benötigt wird, Rechte abgebaut, Kontrollen verschärft, oder ganze Viehbestände mal eben 'gekeult' werden müssen. Hervorragende Dienste leistet dabei das Friedrich (B)Löffler-Institut, das immer die notwendigen 'positiven Befunde'  beisteuert. In Afrika klappt das Verhungern anscheinend hervorragend, in China geht das nicht so leicht, da müssen andere Mittel her. Ich bin der Auffassung, daß weder Epidemien noch Wirtschaftskrisen noch Revolutionen oder gar Kriege 'ausbrechen'. Man frage sich immer 'cui bono?', dann finden sich ganz andere, sehr viel trivialere Strickmuster. China soll bei der Olympiade von der ganzen Welt besucht werden. Man stelle sich vor, daß 'jemand' dafür sorgen könnte, daß solch ein 'Virus' anschließend in alle Welt wieder nach Hause fährt! Was hier per Chemtrails viel einfacher geht, muß dort als 'Naturkatastrophe' verkauft werden. Die Medien werden dafür sorgen, daß dies richtig 'rüberkommt'...

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Wo wir gerade beim 'keulen' sind, diesem widerlichen Besänftigungsausdruck, der nur aus Politikerhirnen entspringen kann: In Piteaa in Schweden wütet eine 'mystische' Augenkrankheit unter den Rentieren - 400 mußten schon 'notgekeult' werden:

                                                     

Keiner weiß, warum die Rentiere blind werden, aber die 'mystische' Augenkrankheit schlägt hart zu. (Zit nrk.no v. 2.5.08)

Die Situation führt zu großer Unruhe bei den Rentierhaltern. Die Epidemie hat am härtesten zugeschlagen im Inland bei Västerbotten, trat aber auch bei Tieren weiter südlich auf. - Obwohl wir umfassende Proben von geschlachteten Tieren genommen haben, schweben wir in völliger Ungewissheit, was die Ursache der Krankheit ist, sagt die Bezirksveteriärin in Umeaa. Das Ren wird in der Regel nur auf einem Auge krank. Zuerst 'läuft' das Auge, dann wird es ganz weiß. Zum Schluß wird das Auge von innen nach außen gesprengt. Hilfe und Behandlung ist möglich, wenn man sehr früh kommt. Dann helfen gewisse Antibiotika durch den Hals. Im fortgeschrittenen Stadium leidet das Tier enorm und muß 'erlöst' werden...

Mal wieder staunt die Fachwelt, mal wieder regnet es völlig unbekannte Epidemien vom Himmel, mal wieder ist eine Branche betroffen, die etwas mit Nahrungsmitteln zu tun hat. Und kein Politiker beantwortet je die Frage, was denn eigentlich jeden Tag in intensivster Weise per Chemtrails auf uns alle herabgeregnet wird! Kein Wunder, wenn die Betroffenen sich ihre eigenen Gedanken machen. Wie in Zukunft mit diesen Bedenkenträgern umgegangen wird, läßt sich im Pamphlet von Lissabon nachlesen. Dies in Verbindung mit dem neuen Feindstrafrecht wird schon für Ruhe sorgen!

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Die Fachwelt kommt aus dem Staunen nicht raus: Jetzt gibt es auch ein 'Mysterium' auf den Inseln Haröya und Finnöya in der Kommune Sandöy: Große Teile der Landschaft sind plötzlich lila gefärbt. Unglaubliche Mengen von kleinen Dingern, die Eiern ähneln, haben sich auf Land festgeklebt. Per Arne Morsund von Haröya hat noch nie soetwas vorher gesehen.


Auch nicht der See-Tierexperte Jan Einarsen, der keine sofortige Erklärung für das Phänomen hat. - Ich werde richtig etwas ängstlich, wenn ich davon höre, aber ich muß erst genauer hinsehen, bevor ich zu irgendeinem Ergebnis komme, meint er. - Die Farbe kann darauf hindeuten, daß etwas von oben runterkommt, und falls das Eier sind in solch enormen Mengen wie das hier, dann kann große Gefahr für den einen oder anderen Bestand drohen, sagt Einarsen. Per Arne Morsund von Haröya sagt, diese 'Eier' bedecken die ganze Süd-West-Seite der Insel. Er hat zwar in früheren Jahren soetwas in kleinerem Ausmaß gesehen, aber nicht zu dieser Zeit und nicht in diesem Umfang. - Ich sprach mit einem, der heute ein Plastikboot in Aalesund abholte, sagt Morsund. Er erzählte, daß das Boot voll solcher Eier war, als er auf Finnöya ankam. Das kann ja bedeuten, daß eine viel größere Gegend davon befallen ist, als ich bisher gesehen habe. Das muß ja ein riesiges Gebiet sein, das plötzlich lila eingefärbt ist, glaubt er.


Wahrscheinlich keine Eier - Wenn Jan Einarsen sich diese Bilder hier ansieht, wird er noch mehr verwundert. - Das paßt auf nichts, was ich bisher gesehen habe. Ich glaube nicht, daß diese Kugeln Eier sind. Dafür sind die Mengen viel zu groß. Das kann einer Algenbesiedelung ähneln, aber die Kugeln verwirren mich, sagt Einarsen, das muß original untersucht werden. Manchmal können große Mengen krebsartige Tiere oder Krill an Land getrieben werden, was zu Farbveränderungen an Steinen führen kann. Algen können dies ebenfalls bewirken.


Zuerst dachte ich ja an Dorscheier, kann das aber nach dem Bild ausschließen. Wahrscheinlich sind das gar keine Eier, auch der Dorsch ist längst fertig mit Laichen in diesem Jahr. Das ist wirklich ein Mysterium, sagt ein deutlich betroffener Jan Einarsen. Er sagt, daß Jahr für Jahr Teile von Beständen zugrunde gehen aus verschiedenen Ursachen. Aber das hier, behauptet er, ist ganz speziell. - Ich habe noch nie von solchen Mengen gehört, und das macht mich etwas besorgt, sagt Einarsen.

Haben wir hier eine 'Notblüte', ein Untergangszeichen einer Art, die noch 'alles rausfeuert', bevor die Welt untergeht? Diese Feststellung dürfte als politisch nicht korrekt wohl nicht getroffen werden. Demnach wird dies wohl eine 'Laune der Natur' sein, die weiter nichts zu bedeuten hat...

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In Norwegen ist es verdammt ungemütlich zur Zeit - eine Drecklawine nach der anderen geht mitten durch besiedeltes Gebiet. Zur endgültigen Schneeschmelze wird ein 10-Jahres-Hochwasser erwartet:


                                    


                                                             


                                                                                        

Hier macht sich demnächst die E 6 vom Acker, ein Riß von 100 m ist schon da: