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9. März 2008

http://www.politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=881
Abschaffung der Nationalstaaten,

politonline d.a. Wie Interinfo Linz im Februar berichtete, »erfolgt ein weiterer Angriff auf die noch bestehenden Nationalstaaten durch die im Hintergrund und von der Öffentlichkeit völlig unbemerkt und mit verstärktem Tempo vorangetriebene Umsetzung von »Centrope«. Die EU-Zentrale in Brüssel will keine Nationalstaaten mehr und beschleunigt die Schaffung eines »Europas der Regionen«. Diese sollen nicht zu gross, dafür aber multinational und danach mit sich selbst und ihren Problemen beschäftigt sein. Wenn die EU-Regionen geschaffen sind, wird beispielsweise Wien zur »Centrope«-Hauptstadt von Niederösterreich, dem Burgenland, Südmähren, der Westslowakei und Westungarn. Kärnten, Friaul und Slowenien sollen zur Region »Alpe-Adria« mit der Hauptstadt Laibach werden.

Die laufende Entwicklung bestätigt die Pläne Brüssels, der Konzerne und der Hochfinanz. Die Zerschlagung der europäischen Staaten hat begonnen, der EU-Reformvertrag ist nur ein weiterer Schritt hin zu diesem ›Europa der Regionen‹. Kritiker werden belächelt und öffentlich  abgefertigt und ruiniert und die Masse begreift nichts. Über die Medien ist die breite Öffentlichkeit manipuliert, von eigenen ›Volksvertretern‹ verraten und verkauft und, wie Interinfo ferner darlegt, als ›Stimmvieh‹ missbraucht. Die Folgsamsten haben die Chance, in den EU-Weisenrat eintreten zu dürfen, der Versorgungsstätte für ausgediente EU-Bonzen. Dort sitzen dann jene ehemaligen Regierungschefs von EU-Staaten als ›Berater‹, die dafür verantwortlich sind, dass sich Europa heute in einer Sackgasse befindet und sich die EU immer mehr zu einem Zentralverwaltungsmonster entwickelt.« Ein Beispiel für den sich vollziehenden Umbau in Regionen stellen Baden-Württemberg und das Elsass dar, die sich im März letzten Jahres auf den Fahrplan für die Bildung einer gemeinsamen Europäischen Metropol-Region am Oberrhein geeinigt haben. Wie es heisst, werde ein Initiativkreis mit Vertretern der Wirtschaft und der Wissenschaft aus Baden-Württemberg und Frankreich die Gründung einer solchen Region vorbereiten. Europäische Metropol-Regionen sind Gebiete, die auch über nationale Grenzen hinweg eine besondere Funktion haben können. Gerade die immer wieder betonte nachhaltige Entwicklung - die in der dem Bürger aufgezwungenen Agenda 21 verankert ist und über deren tieferen Zweck vermutlich nicht weiter nachgedacht wird - beinhaltet die Förderung der Städte, was mit dem Argument des Föderalismus und mit der Tendenz zur ›Metropolisierung‹ begründet wird. Letztere ist Teil von Planungen sowohl der EU als auch der UNO.
 
Mit anderen Worten: Längst konzipierte Strategien vollziehen sich ohne Widerstand. Schliesslich wollte Jean Monnet, einer der Gründerväter der EG, über die heute bestehende Form der EU hinausgehen und die Vereinigten Staaten von Europa gründen, die nur eine einzige Regierung und ein einziges Parlament haben sollten [1]. Dennoch ist das Ziel der Entmachtung der Nationalstaaten älter. So zeichnet Dieter Rüggeberg folgendes auf [2]: »Gleich nach dem Ausbruch des Krieges 1914 schrieb der damals in Zürich lebende bolschewistische Führer Trotzki ein Buch, ›Krieg und Internationale‹, in welchem er genau denselben Gedanken niederlegt wie der italienische Bankier und Hochgradfreimaurer Adriano Lemmi. Trotzki schreibt: ›Der Krieg von 1914 bedeutet vor allem die Zertrümmerung des Nationalstaates als eines selbständigen Wirtschaftsgebietes.‹ Dann sagt er, es handle sich ›um die Schaffung eines weit mächtigeren und widerstandsfähigeren Vaterlandes - der republikanischen Vereinigten Staaten Europas als Fundament der Vereinigten Staaten der Welt.‹ Trotzki-Braunstein war damals schon Mitglied der Pariser Loge ›Art et Travail‹, welche seit Jahrzehnten ein Brennpunkt revolutionärer Propaganda darstellte.« Als Beherrscher dieser Vereinigten Staaten der Welt lässt sich im Prinzip nur die UNO mit ihrer inzwischen für fast alle Staaten unverrückbar verbindlichen Gesetzgebung verstehen. Wie Rüggeberg ferner schreibt, »ist einer 1861 in Paris gehaltenen Rede des Gründers der Alliance Israélilte universelle und Grossmeister des französischen Grand Orient, Adolf Crémieux, zu entnehmen, dass die Nationalitäten verschwinden und die Religionen vergehen sollen.« Was die Logenpolitik generell betrifft, so sei hier auszugsweise eine durchaus interessante Mitteilung eingefügt, die Topic in seiner Februarausgabe veröffentlichte: »Von der Öffentlichkeit nur wenig beachtet, fand im Juni 2007 ein grosses Freimaurertreffen in Strassburg statt. Zum ersten Mal seit 20 Jahren hatten sich 150 Logen aus 50 Staaten getroffen. Die Konferenz kreiste um das Thema ›Europa und die Welt aufbauen‹. So sollen Frankreichs Freimaurer wie alle anderen Religionsgemeinschaften eine eigene Fernsehsendezeit erhalten. Nicolas Sarkozy soll ihnen das zugesagt haben, nachdem eine Freimaurerdelegation bei ihm vorstellig geworden war, um Sarkozy für einen Auftritt im Vatikan zu kritisieren. Bei einer Papstaudienz hatte Sarkozy in einer Rede gesagt, dass ein Mensch, der glaube, ein Mensch sei, der hoffe. Er sagte auch, dass Pfarrer und Pastoren bei der Weitergabe von Werten durch niemanden zu ersetzen seien. Dieses Äusserung missfiel den Freimaurern, weil sich der Staat in Frankreich traditionell strikt neutral verhält.«  
 
Allein schon die Tatsache, dass auch im neuen Lissabon- resp. Reformvertrag das EU-Recht seinen Vorrang vor nationalem Recht behält, zeigt, dass in der möglichen Verlagerung von Befugnissen nach Brüssel kein Unterbruch erfolgen dürfte. Auf ihrem Gipfel in Brüssel am 21. und 22.6. 07 einigten sich die EU-Mitgliedsländer auf einen weiteren Schritt hin zu einem supranationalen Regime, mit anderen Worten: ein wesentlicher Schutz der nationalen Souveränität, der von Anfang an ein integraler Bestandteil der europäischen Gemeinschaft war, wird wegfallen. So schreibt Steve Watson am 18. Juni 2007 [3]: »Schritte, um die nationale Souveränität der europäischen Länder aufzulösen und die Macht der EU-Regierung zu vervielfachen, sind derzeit in vollem Gange.« »Was den Bürgern ursprünglich als einfache Freihandelszone verkauft worden war, wurde schrittweise in eine allumfassende monolithische Autorität über die gesamte Region verwandelt.« Watson legt ferner folgendes dar: »In einem Meilenstein, der erstaunlich wenig Beachtung fand [und vermutlich von den meisten ›Volksvertretern‹ gar nicht richtig wahrgenommen wurde; Anm. politoline], unterzeichneten Vertreter der EU und der USA kürzlich eine neue transatlantische ökonomische Partnerschaft, welche  Regulationsstandards ›harmonisieren‹ möchte und die Basis für eine Verschmelzung der USA und der EU zu einem einzigen Markt schaffen will, ein Riesenschritt in Richtung einer globalisierten neuen Weltordnung. Die Eliminierung von Diversität ist der einzige Weg, auf dem die Architekten der neuen Weltordnung ihren Profit maximieren und gleichzeitig die straffe Kontrolle über die Gesellschaft behalten können. Die globalen Eliten sind die einzigen, denen die Auslöschung tatsächlich freier Märkte und die Beendigung der Konkurrenz zwischen den Nationalstaaten nützt.«    
 
Wenn natürlich ein Mann wie Horst  Köhler, der Bundespräsident der BRD, sich nicht einmal scheut, die Taktiken der Euroskeptiker als ›populistische, demagogische Kampagnen‹ zu bezeichnen, sollte es nicht überraschen, wenn Argumente gegen den Reformvertrag bei zahlreichen Parlamentariern auf taube Ohren stossen. Man fragt sich insgesamt, was die Politiker wirklich wissen, oder ob sie uns durch ihre Worte mitunter einfach kalt verdummen, liest man beispielsweise die Aussage von BR Calmy-Rey: Sie begrüsste am 19. 10. 07 den Abschluss des EU-Reformvertrags, »der die EU effizienter und demokratischer machen soll.« Sie hat nur in einem recht: ›soll‹ - denn wo bei der überbordenden Bürokratie Brüssels und der unvermindert anhaltenden Gesetzesflut eine Effizienz gegeben sein soll, das hätten wir von Frau Calmy-Rey gerne erklärt, ebenso, wo eine Steigerung der Demokratie verankert sein soll. Man ist unwillkürlich an einen Ausspruch von Paul J. Watson im Zusammenhang mit Abstimmungen im US-Senat erinnert. Dabei ging es um ein Gesetz, welches das Repräsentantenhaus bereits passiert hatte: »… die meisten Abgeordneten hatten, wie so oft, den Inhalt gar nicht gelesen.« Genau diese Befürchtung hegen zahlreiche Bürger quer durch Europa. ›Grossartiges‹ äusserte wieder einmal der EU-Chefdiplomat Javier Solana im Juni 2007: »Wir müssen alles tun, um die Handlungsfähigkeit der Gemeinschaft zu sichern. Lasst uns nach den Sternen greifen.« Wie diese Sterne im einzelnen beschaffen sind, davon zeugt die fortschreitende Militarisierung der Aussen- und Sicherheitspolitik EU - denn schliesslich wollen die europäischen Rüstungskonzerne in Zukunft stärker von den neuen Kriegen profitieren - aber auch die vorgeschriebene Verpflichtung zur Steigerung der Rüstungsetats der Mitglieder und die Aushebelung der demokratischen Kontrolle.
 
Inzwischen wurde bekannt, dass die »Oligarchen auch einen EU-Finanzminister wollen.« [4] »Wenn es nach Top-Leuten der europäischen Oligarchie ginge, dann würde der Vertrag von Lissabon nicht nur den Posten eines supranationalen EU-Präsidenten und den eines EU-Aussenministers schaffen, sondern auch den eines EU-Finanzministers. Der ehemalige französische Finanzminister und amtierende geschäftsführende Direktor des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, hat den Vorschlag unterbreitet, dass mindestens 15 der 27 Länder der Eurozone einen ›Oberboss für die Wirtschaftspolitik‹ benennen sollten. Es solle etwas ›in der Art eines wirklich europäischen Finanzministers‹ sein, sagte Strauss-Kahn. Da er sich jedoch über die Skepsis im Klaren ist, die einem weiteren, die nationale Souveränität einschränkenden hochrangigen Posten der EU entgegengebracht würde, versucht er diesen neuen Posten als ›politisches Gegengewicht‹ zur zunehmend unbeliebten Europäischen Zentralbank zu verkaufen.
 
Auch wenn die österreichischen Gewerkschaften ein ›Nein‹ zum Lissabonvertrag fordern - da dieser antisozial sei und die für Österreich wichtige militärische Neutralitätsklausel zugunsten einer europaweiten Aufrüstungsverpflichtung unterlaufe - ein ähnlicher Gewerkschaftsaufruf soeben auf europäischer Ebene in Brüssel erging und der britische Premierminister Gordon Brown versucht, den Stimmungstest gegen den Lissabonvertrag herunterzuspielen, die Chance, dass wir uns diesem entziehen können, ist sozusagen inexistent. Erstens formiert sich in der Bevölkerung selbst viel zu wenig Widerstand, zweitens dürften die von George Orwell in seinem Roman »1984« ausgesprochenen Worte bezüglich der hinter unserem Rücken konzipierten Strategien immer noch dieselbe Bedeutung haben: »Wir wissen, dass niemand die Macht ergreift, um sie dann wieder abzugeben. Macht ist kein Zweck, sie ist das Ziel.« Um diese Macht aufzubauen und zu erhalten, ist natürlich auch eine Reihe von willigen Helfern erforderlich, die jedoch in Brüssel, in den Parlamenten der EU sowie bei den Behörden jedes Landes in genügend hoher Zahl vorhanden sind. Und an Direktiven für dieselben mangelt es wahrhaftig nicht.
 
1 http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/4595487.stm BBC News 31.5.2005
What next for Europe? By John Simpson, BBC world affairs editor: But Monnet wanted to go further and create a »United States of Europe«, with a single government and a single parliament.  
2 Dieter Rüggeberg, Geheimpolitik Band 2 Logenpolitik, S. 22 [Trotzki] und 21 [Crémieux]; Rüggeberg Verlag Wuppertal 1997 ISBN-Nr. 3-921338-16-6
3 http://hahn.blogkade.de/archives/657-Jeder-der-sich-gegen-die-EU-stellt,-ist-ein-Terrorist.html 18.6.07  Euro-Globalisten: Jeder der sich gegen die EU stellt, ist ein Terrorist - Grosse Machtausweitung der EU für diese Woche geplan - Von Steve Watson
4 http://www.bueso.de/news/oligarchen-wollen-auch-eu-finanzminister  5. 3. 08
Bürgerrechtsbewegung Solidarität
 
Der Einfluss der französischen Freimaurerei ist in folgendem Werk glänzend dargelegt: Ghislaine Ottenheimer et Renaud Lecadre, Les Frères invisibles, Albin Michel, Paris 2001

Zum Thema Weltsteuer,

politonline d.a. Wie in »Die Bilderberger und das Ziel einer UNO-Steuer« dargelegt, scheint das Vorhaben, eine weltweite Steuer zu erheben, bereits weiter fortgeschritten zu sein, als man dies annehmen möchte. So heisst es in einem Bericht von Paul J. Watson [1], dass Obama die trügerische Legislatur für eine globale Steuer unterstütze und dass dasselbe Gesetz der UNO erlauben würde, ein Schusswaffenverbot zu erlassen. »Barack Obama, der aussichtsreiche Präsidentschaftskandidat«, schreibt Watson, »setzt sich für einen Gesetzesvorschlag ein, der den Privatbesitz von Schusswaffen verbieten und zur Implementierung einer UNO-Weltsteuer führen würde, welche die USA in einem Zeitraum von 13 Jahren mindestens 845 Milliarden $ kosten soll.«

Zu ersterem ist zu bemerken, dass das mit grosser Zähigkeit verfolgte Ziel, den Bürger zu entwaffnen, im Zusammenhang mit dem Konzept des Aufbaus einer Weltarmee zu sehen ist, die allein von der UNO zu befehligen wäre. »Während Polizei und Militär eine ungebremste Hochrüstung erleben und die politische Doktrin weitreichende Vollmachten zur Niederschlagung und Internierung der Bevölkerung beinhaltet«, fährt Watson fort, »sollen gleichzeitig rechtschaffende Bürger ›im Namen des Friedens‹ entwaffnet werden.« Aber auch für dieses Ziel gibt es Vorläufer: So sprach sich der Nationale Kirchenrat der USA, der Federal Council of Churches, FCC, bereits 1942 für eine Weltregierung, die internationale Kontrolle aller Armeen, ein universales Finanzsystem und eine demokratisch kontrollierte internationale Bank aus. Wobei der Zusatz ›demokratisch‹ gerade bei letzterer in jedem von uns starke Zweifel wecken sollte! Nicht uninteressant ist auch, dass der FCC von John D. Rockefeller zwischen 1926 und 1929 über 137 000 $ erhalten hatte. Mit solchen Mitteln lassen sich bekanntermassen nicht nur Strategien untermauern, sondern auch die direkte Beeinflussung der Bevölkerung wahrnehmen. Was die für die USA auf Grund einer Weltsteuer entstehenden Kosten betrifft, so könnte dies angesichts der Milliardenschulden, die Washington dem Land durch seine fortgesetzte Kriegspolitik aufgebürdet hat, durchaus dazu führen, dass der Mittelstand vollständig zerstört wird.
 
Im Zusammenhang mit der Frage, ob letztere Gefahr bewusst in Betracht gezogen wird, was bedeutete, dass hier ein uns verborgen bleibendes Ziel zum Tragen käme, ist es durchaus zweckmässig, den Autor Dieter Rüggeberg zu Wort kommen zu lassen. Rüggeberg [2] zitiert aus dem 1924 in England erschienenen Werk von Nesta H. Webster ›Secret Societies and Subersive Movements‹ - mit letzteren beschäftigte sich Webster intensiv - folgendes: »Weiterhin haben wir die Möglichkeit betrachtet, dass hinter beiden - offenen und geheimen revolutionären Gesellschaften - ein verborgenes Zentrum der Führung existiert. Schliesslich haben wir wahrgenommen, dass gegenwärtig viele Linien der Untersuchungen eine Verbindung dieser Gruppen und dem Grand Orient enthüllen, oder richtiger, zu einem unsichtbaren Zirkel, der hinter jener grossen freimaurischen Kraft verborgen ist.« Dieser Zirkel wiederum erinnert an Walther Rathenaus 1909 erfolgte Aussage: »Dreihundert Männer, von denen jeder jeden kennt, leiten die wirtschaftlichen Geschicke des Kontinents«. Die genannte Anzahl entspricht genau dem überaus selten erwähnten Committee of 300. Nach Aussagen von John Coleman, einem ehemaligen Mitglied des englischen Geheimdiensts MI6, besteht dieses seit 1897 und stellt die höchste Geheimgesellschaft der supranationalen Revolution dar.
 
Zu den von Webster  aufgezeichneten Zielen der sogenannten ›Illuminaten‹ gehört eben auch die Abschaffung des Privateigentums und des Erbrechts. Ralph A. Epperson [3], der sich seinerseits mit den Recherchen von Nesta H. Webster beschäftigt hat, hält aus deren oben genanntem Werk folgendes fest: »Webster zitiert die Worte von Benjamin Disraeli [von 1874 bis 1880 britischer Pemierminister] zur Herrschaft der Geheimgesellschaften: ›Es ist sinnlos, dies abzuleugnen, denn man kann es nicht mehr verbergen, dass ein grosser Teil Europas, …. ganz zu schweigen von anderen Ländern, .. von einem Netzwerk dieser Geheimgesellschaften beherrscht wird. … Was sind ihre Ziele?  Sie wollen keine konstitutionelle Regierung… Sie wollen die Staatsform dieses Landes verändern. Sie wollen die gegenwärtigen Landbesitzer vertreiben und das kirchliche Establishment beseitigen.‹ »Beachten Sie«, so Epperson, »dass die beiden Ziele der Geheimgesellschaften nach Ansicht von Disraeli dieselben sind wie die des Kommunismus: die Abschaffung des Privateigentums und die Abschaffung des kirchlichen Establishments.«
 
Als einen einleitenden Schritt hierzu könnte man die in der EU bereits in breiten Schichten vorhandene Verarmung betrachten. Was unseren Politikern im einzelnen über Strategien dieser Art bekannt ist, von welcher Seite eventuelle Weisungen ergehen und welche Art von Absprachen möglicherweise hinter dem Rücken des Volkes getroffen werden, ist zwar nicht feststellbar, dennoch ist aufschlussreich, dass Bundesrat Christoph Blocher bereits im Juni 2005 festhielt [4], dass der Sozialismus letztlich das private Eigentum beseitigen möchte. »Die Schweiz befinde sich heute auf marxistischen Pfaden. Die von Karl Marx geforderte Enteignung des Grundeigentums finde nicht offen, aber schleichend statt - mit einer ›endlosen Liste von Zwangssteuern, Zwangsgebühren, Zwangsabgaben und Zwangsprämien‹.« Unter Blochers ›Sozialismus‹ lassen sich durchaus die heutigen Globalisierer mit den ihnen zur Verfügung stehenden überstaatlichen Institutionen wie z.B. die WTO und der IWF verstehen, aber ebenso die zahlreichen, ohne demokratische Legitimierung agierenden und ihren Einfluss geltend machenden NGOs. Vor allem aber die von der UNO instituierte Internationale Gemeinschaft, die nicht müde wird, Milliardenforderungen an die Steuerzahler dieser Welt zu richten. Blocher sagte ferner: »›Die Marxisten‹ von heute wollten das Erbrecht abschaffen und eine massive Erbschaftssteuer einrichten. Gegenwärtig ›enteigne‹ der Staat seine Bürger bereits bis zu 50 %.« Es ist unverkennbar, dass beide Ziele zu den von Webster so frühzeitig genannten gehören. Wie kommt nun der Zuger FDP-Ständerat Rolf Schweiger dazu, folgendes vorzuschlagen: »Jene drei Achtel, welche das Erbrecht jetzt den Kindern des oder der Verstorbenen reserviert, sollten - eine Generation überspringend - direkt an die Grosskinder gehen.« Das stellt in unseren Augen nicht nur einen massiven Eingriff in die private Sphäre eines jeden einzelnen dar, sondern konstituiert ganz klar die ›Enteignung‹ der leiblichen Kinder. Von da bis zur völligen Aufhebung jeglicher Vererbungsmöglichkeit ist es in unseren Augen nur noch ein kleiner Schritt. Natürlich ist bereits die übliche Manipulationswelle in der Tagespresse angelaufen: So schreibt die Basler Zeitung am 26. 4. 07: »Viele Schweizer können erhebliche Beträge von ihren Eltern erben. Doch oft kommt der finanzielle Zustupf zu spät - wie will die BaZ das wissen? - nämlich in einem Moment, wo gar kein Bedarf mehr gegeben ist, da der Nachwuchs aufgezogen, das Eigentum finanziert oder die eigene Firma aufgebaut ist. Um dieses Ärgernis aus der Welt zu schaffen, schlägt die FDP vor, dass statt der Kinder die Enkel mit dem Erbe bedacht werden. Eine Idee, die auch bei anderen Parteien auf Sympathie stösst. ›Das Problem ist erkannt‹, meinte der Tessiner NR Fulvio Pelli.« Wo ist hier ein Ärgernis oder ein Problem gegeben? Gemäss Anita Fetz (SP BS) seien laut einer Nationalfondsstudie wegen der steigenden Lebenserwartung im Jahr 2020 nur noch ein Drittel der Erbenden unter 55 Jahre alt. Die meisten Menschen erbten also dann, wenn sie nicht mehr auf das Geld angewiesen seien - eine Behauptung, die in keiner Weise gesichert ist, zumal die unaufhaltsam steigenden Lebenshaltungskosten hier andere Voraussetzungen schaffen. Eine Bevorzugung von Enkeln wäre laut Fetz ein neues Standbein in der Familienpolitik. Erstens ist es sehr ungewiss, ob wir im Jahr 2020 angesichts der jetzigen Entwicklung überhaupt noch etwas zum Vererben haben werden, zweitens war es schon immer möglich, seinen Kindern zu Lebzeiten etwas zu vererben, so dass auch dieses Argument in sich zusammenfällt. Dennoch sollte man diesen Vorstoss sehr genau verfolgen, da das Ziel, einmal festgelegte Strategien zu implementieren, unumstösslich bestehen bleibt. Man sollte sich ferner bewusst machen, dass die Zerstörung der Mittelschicht, die immerhin Träger vieler Traditionen ist, auch der Vernichtung grosser Teile des nationalen Kulturguts gleichkäme.
 
Zurück zur Weltsteuer
Wie Watson weiter darlegt, sagt Jeffrey Sachs, der das Millennium-Projekt der UNO leitet, »dass dieser UNO-Plan, der die USA dazu zwingt, 0.7 % des Bruttosozialprodukts an zusätzlichen Auslandshilfen zu leisten, zu dem, was die USA bereits zahlt, 65 Milliarden $ pro Jahr hinzufügen würde. In einer Zeitspanne von 13 Jahren - nämlich von 2002 an, als die Entwicklungsfinanzierungskonferenz der UNO abgehalten wurde, bis zum Zieljahr 2015, wenn erwartet wird, dass die USA die Millennium-Entwicklungsziele erreicht - sind es insgesamt 845 Milliarden $. ›Und der einzige Weg, diese Summen zu erreichen‹, schreibt Sachs, ›ist durch eine globale Steuer, vorzugsweise auf Kohlenstoff-Ausstoss produzierende fossile Brennstoffe‹.« Die kalkulierten, pervers hohen Summen entbehren in unseren Augen jeglicher Menschlichkeit, denn sie könnten nur über eine sich steigernde Verschuldung, und damit eine regelrechte Versklavung der Völker erbracht werden, ganz abgesehen davon, dass Kalkulationen dieser Art für unsere Begriffe an Wahnsinn grenzen.  
 
Bei seiner im Juni 2005 abgehaltenen Delgiertenversammlung [4] hatte sich der Hauseigentümerverband unter anderem für eine deutliche Ablehnung der CO2-Abgabe ausgesprochen. Der Präsident des HEV, der Solothurner FDP-Nationalrat Rudolf Steiner, wandte sich deutlich gegen diese vom Bundesrat beschlossene Abgabe, welche »angesichts der rückläufigen Emissionen bei den Brennstoffen ein völlig falsches Signal setze.« Gegen die CO2-Steuer haben sich inzwischen zahlreiche Stimmen zu Wort gemeldet. Erfolglos - da, wie die Schweizerzeit vom 5. Oktober notierte, der Klimawandel unter Berns Funktionären überschäumende Begeisterung auslöst. Denn zu dessen administrativer Erfassung sind zahllose Treffen, Konferenzen, Vorgespräche usw., nötig. Meist an attraktiven Orten, wohin entsprechend eifrig und unablässig gejettet wird. Eine von der UNO kontrollierte Steuer ist, wie Watson darlegt, »seit langem ein Wunschziel der globalen Elite.« So überstimmt das ›Diktat‹ der UNO mittlerweile sämtliche Wissenschaftler, die mit Gegenargumenten aufwarten. Darüber hinaus geniesst die UNO den Vorteil, dass ihre Beauftragten in praktisch allen Regierungslagern auf höchst willige Ohren stossen. Bei seinem Besuch in Bern Mitte Oktober letzten Jahres erklärte uns Rajendra Pachauri, der Präsident des Weltklimarats, dass der Klimawandel eine weitere Last für die armen Länder darstelle und betonte gleichzeitig, dass die Industrieländer die Hauptlast der Reduktionen tragen müssten. Das hätte er uns gar nicht zu erklären brauchen, das wissen wir auch so, da wir diese Art des Vorgehens seit Jahren erleiden. Dies ungeachtet der Tatsache, dass den Potentaten der ach so armen Länder - deren Erlöse aus den eigenen Ressourcen die Eigenschaft haben, sich immer wieder einmal in Nichts aufzulösen - bereits Milliarden aus unseren Steuermitteln zugeflossen sind. Von diesen wussten die Regierungschefs nur allzu oft erkleckliche Anteile in die eigenen Taschen zu leiten; grundsätzliche Aufgaben  - wie Gesundheit und Bildung sowie die Versorgung der Bevölkerung mit Wasser und anderen lebenswichtigen Gütern -  wurden vielfach in dem bekannten Ausmass ganz einfach ›vergessen‹, was ein Blick nach Afrika mehr als deutlich macht.
 
Pachauri steigerte sich sogar dahingehend, dass die Klimaerwärmung eine Gefahr für den Weltfrieden bedeute. »Wenn die landwirtschaftliche Produktion von der Klimaerwärmung betroffen ist, wird das Auswirkungen auf den Weltfrieden haben«. Was doch gegebenenfalls alles als Grund zum Losschlagen benützt werden könnte, wobei Herr Pachauri die von uns als die grösste Gefahr für den Weltfrieden betrachtete USA erwartungsgemäss völlig unangetastet lässt. Hier noch ein kleiner Ausschnitt aus den unwidersprochen gebliebenen Auflagen, die uns erwarten, und die unsere Regierungen sicherlich bereitwillig und pflichtgetreu erfüllen werden: So müssten die Industrienationen den ärmsten Ländern mit technologischem Know-how helfen, damit lebensnotwendige Ressourcen wie Wasser effizient genutzt werden könnten. Insbesondere zum Erhalt der Landwirtschaft seien moderne Technologien äusserst wichtig. Vordringlich sei auch, die Armen mit effizienter und sauberer Energie zum Kochen, mit Licht und Kühlketten zu versorgen, damit sie ihre Produkte bis zum Verkauf lagern könnten. Vielleicht fällt es dem Leser auf, dass alle diese Forderungen unausgesetzt ausschliesslich an uns ergehen, nirgendwo käme je zur Sprache, dass die sogenannten Entwicklungsländer, die - wie bereits erwähnt, über eigene Ressourcen verfügen, die sogar mehrheitlich unaussprechlich wertvoll sind - in die Forderungen mit einzubeziehen wären. Nein, es ist doch so bequem, das eingefahrene Muster fortzusetzen und die westlichen Länder als Zahlstelle beizubehalten, auch wenn sie sich selbst dadurch immer mehr verschulden. So appellierte denn Pachauri bei seinem denkwürdigen Besuch an uns: »Die Schweiz muss die Führung im Kampf gegen die globale Klimaerwärmung einnehmen. Die Schweiz sei zwar ein kleines Land und trage wenig zur globalen Erwärmung bei - aber alle Ländern müssten etwas tun. Niemand kann einen Freipass bekommen. Die Schweiz habe das Glück, mit den dazu nötigen finanziellen und technologischen Ressourcen ausgestattet zu sein.« Es ist unbeschreiblich, was sich so ein UNO-Funktionär anmassen kann, ohne dass er einen Widerspruch erfährt. BFU-Direktor Bruno Oberle war dahingehend zu vernehmen, dass sich beim Klimawandel unmittelbar die Frage der Solidarität stelle. Deshalb habe die Schweiz in der UNO auch den Vorschlag einer globalen CO2-Abgabe gemacht, von der die ärmsten Ländern profitieren könnten. Hierzu erübrigt sich selbstredend jeglicher Kommentar.
 
Der Streitpunkt - das leidige Klima
Mittlerweile ergeht die Aufforderung »Zieht Euch warm an!« [5] Eine jahrzehntealte Beutelschneiderei kommt unübersehbar an den Tag: Alle vier grossen westlichen Zentren zur Klimaüberwachung, welche die Durchschnittstemperaturen der Erde ermitteln - das berühmte Hadley Center for Climate Prediction, das Goddard Institute for Space Studies (GISS) der NASA, das Atmospheric Science Department at the University of Alabama in Huntsville (UAH) und das Remote Sensing Systems in Santa Rosa, California (RSS), legen die jüngsten ›Zahlen‹ auf dem Tisch. Sie haben festgestellt, dass die Durchschnittstemperatur der Erde in den letzten 12 Monaten zwischen 0,65 °C und 0,75 °C gesunken ist - nur um ein Zehntelgrad streiten sich die die Messungen durchführenden Gelehrten noch. In nur einem Jahr löste sich die gesamte Klimaerwärmung der letzten einhundert Jahre in Kälte auf. Wer ist schuld? Natürlich die unersättliche Verbrauchslust der Menschen! Denn nur um die war es den Klima-Ideologen und ihren Geldgebern gegangen.
 
Ein Anstieg von etwa 0,6 °C der Durchschnittstemperatur der Erde in den letzten hundert Jahren sollte den Weg in die vom Menschen verursachte Klimakatastrophe markiert haben - und nun kam der Rückfall in nur einem Jahr: Der kälteste Winter seit hundert Jahren herrschte in China. Bagdad erlebte den ersten Schnee in seiner Jahrtausende alten Geschichte. In Nordamerika kam es zum stärksten Schneefall seit 50 Jahren. Die grösste Eisausdehnung wurde auf der Antarktis gemessen. Kälterekorde wurden aus Texas, Florida, Mexiko, Australien, Iran, Griechenland, Südafrika, Argentinien, Chile, etc., gemeldet - ja, auch aus Grönland, wo sich unsere Oberklima-Retter, Kanzlerin Merkel und Adlatus Gabriel, medienwirksam vor Gletschern photographieren liessen, um für die Klimaerwärmung durch CO2 zu werben. Hoffen wir, dass dieser Trend keine hundert Jahre vorhält, denn Kälte war schon immer verheerender als Wärme.« *
 
Angesichts des Verhaltens der Mehrheit der Parlamentarier wird uns leider nichts vor dieser neuerlichen Abgabe retten. Bei dem letzten Treffen auf Bali hatten über 100 prominente Wissenschaftler einen Brief unterzeichnet, der diesen Vorstoss als ein zum Scheitern verurteiltes bürokratisches Unterfangen kritisierte, welches Wohlstand verringern und menschliches Leid vergrössern werde. Und dessen dürfen wir denn auch gewiss sein.
 
1 http://infokrieg.tv/weltregierung_index.html
Obama unterstützt trügerische Legislatur für eine globale Steuer - US-Senat entscheidet über Gesetz welches die USA 845 Milliarden Dollar kosten würde und der UNO erlaubt, Schuss-waffenverbote zu erlassen Paul Joseph Watson Prison Planet Thursday, February 14th, 2008
2 Dieter Rüggeberg: Geheimpolitik - Der Fahrplan zur Weltherrschaft, Rüggeberg-Verlag  Wuppertal, 1993  ISBN  Nr. 3-921338-15-8; Band 2: Geheimpolitik - Logen-Politik,  ISBN  3-921338-16-6
3 A. Ralph Epperson, The Unseen Hand -  Deutsche Ausgabe: Die unsichtbare Hand - Der Einfluss geheimer Mächte auf die Weltpolitik; Jochen Kopp Verlag, Rottenburg 2004, ISBN 3-930219-72-7
4 Neue Zürcher Zeitung Nr. 134 vom 11./12. Juni 2005, Seite 17
5 http://spatzseite.de/  2.3.08
 
* Warum es früher oder später zu diesem Umschwung kommen musste, können sie unter anderem in dem Buch von Helmut Böttiger, Klimawandel, ISBN 978-3-86568-350-2, auf 124 Seiten mit 74 Farbbildern für nur 9,95 Euro nachlesen
 
Weitere Ausführungen zum Thema Klimawandel auf http://www.politonline.ch/?content=news&newsid=852 Und Malysia? Von Doris Auerbach
Ausführungen zum Committee of 300 sind dem Werk von Conrad C. Stein, Die Geheime Weltmacht - Die schleichende Revolution gegen die Völker, Hohenrain-Verlag, Tübingen  2001, ISBN  3-89180-063-0, zu entnehmen