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Über das Phänomen des Geldes
Wiederholung aus den MaxNews vom 1.1.08 auf Grund vieler Bitten.

Max - über die Lehre vom Geld und wie es den Wohlstand und unsere Freiheit beeinflusst.

Nichts wird mystischer gehalten als Geld. Warum das so ist, wird einem erst klar wenn man es versteht.

Geld hat nur deshalb einen Wert weil man in Zukunft dafür Leistung einfordern kann. In anderen Worten, könnte man sich in Zukunft dafür nichts mehr leisten, so wäre Geld wertlos. Was lässt uns also sicher sein, dass andere Menschen für diese Papierchen zu einem späteren Zeitpunkt noch leistungsbereit sind?

Zunächst grundsätzliches:
Kreiert man mehr Geld - als dafür Leistungen angeboten werden, so inflationiert es.
Kreiert man zu wenig Geld, bleiben Leistungen unbezahlt und die Wirtschaft wird ausgebremst.
Leistung und Geld muss sich in der Volkswirtschaft die Waage halten, denn es ist nur ein Transaktionsmedium.

Begriffe wie 'Deflation' stammen aus dem Schuldgeldsystem in welchem fällige Kredite bei Geldmangel nicht mehr bedient werden können. Der Zins erzwingt permanent neue Kredite um die Zinsen für die alten Kredite aufzubringen. Werden keine neuen Kredite mehr kreiert, so stellt sich nach neoklassischer Lehre im Schuldgeldsystem - ohne Schuldenerlass - eine Deflation ein.

Die Neoklassiker reden auch immer gerne vom Kollaps der Wirtschaft, wenn man ihre Lehren nicht berücksichtigt.
Das alberne Gerede vom unterlegten Geldwert durch Gold dient immer nur der 'Hochfinanz' und bis zu einem gewissen Grad natürlich auch den Spekulanten.
Gold kann man nicht essen und ist immer nur von der 'Hochfinanz' als Geldersatz hochstilisiert worden, weil niemand außer ihr wirklich Gold in größeren Mengen besessen hat. Sie sammelten es über Jahrtausende durch ihre Tempeldiener ein und verschuldeten damit die Welt. Das Gold selbst bekam das Volk ohnehin selten zu sehen. www.goldseiten.de/content/kolumnen/download/pcm-17.pdf Die 'Hochfinanz' brachte als Geld deshalb lieber Silber (oder minderwertigere Metalle) in den Umlauf, welches 13 mal häufiger in der Natur vorkam und somit Gold - als quasi Doppelwährung - 1:13 (+-10%) ergänzte, bzw zur Seite stand. Edelmetall war grundsätzlich nur eine 'leere Hülse' für die Wertigkeit von Geld und weil die 'Hochfinanz' sowohl das Gold wie auch die Kredite kontrollierte, hatten sie die totale Macht über Geld. Erst als die Weltbevölkerung schneller als die Goldfunde wuchsen, wurde das angeblich gold-abgesicherte Papiergeld geschaffen - was es mit Sicherheit nie war. Die Goldbestände hätten zu keinem Zeitpunkt dafür ausgereicht.
So wurden in früheren Zeiten die Menschen mangels Gold versklavt und wir sind momentan wieder auf dem selben Weg.
Heute werden die Menschen über den Mindestlohn versklavt, der für immer mehr - zuviel zum Sterben und zuwenig zum Leben ist.

Unser Planet ist überreich an Ressourcen für alle Menschen, doch wir lassen uns - sei's aus Macht- oder Wohlstandsbedürfnis - oder einfach aus einer Aufwand- und Nutzenmaximierung heraus - dazu verleiten, andere zu unserem Vorteil über Geld zu benachteiligen und auszunehmen. Dazu haben wir uns vom Kredit- und Geldsystem hinreisen lassen.

Kredite und Geld
Kredite und Geld sind zweierlei. Kredite sind immer Buchwerte für eine Verschuldung. Geld ist die 'leere Hülse' die im Umlauf ist - bis die Schuld wieder getilgt ist. Kredite und Geld haben nur einen Wert, weil die 'Hochfinanz' die Wertigkeit beider Komponenten kontrolliert.
Geld als 'leere Hülse', bekam über das Pfand bei der Kreditkreierung seinen Wert. D.h. egal was man als Geld festlegte - ob Muscheln, Metalle etc. immer wurde die Wertigkeit des Materials dem Geldwert angepasst, damit der Volksglaube an den stofflichen Wert des Geldes erhalten blieb. Wie der Wert des jeweiligen Materials zustande kam wurde nie hinterfragt. Jedes nicht nachwachsende oder herstellbare Material eignete sich grundsätzlich für Geld.
Gold wurde mit Geld gleichgesetzt, weil es selten und damit kontrollierbar war. Um es absolut zu kontrollieren, musste die 'Hochfinanz' alle Funde ständig aufkaufen um die Wertigkeit zu erhalten. So gehören alle Goldminen der Welt auch heute noch dem Kartell der 'Hochfinanz'.
Die Funde waren nie besonders groß. Alle Goldfunde des Kalifornischen Goldrausches von 1848–1855 entsprachen gerade mal einem viertel der heutigen jährlichen Orangenernte Kaliforniens. Die gesamt Weltgoldbestände werden auf 122.000 Tonnen geschätzt. Weniger als 2 Gramm pro Person für die 6 Milliarden Menschen, die schneller wachsen als die Goldförderung. Hätten wir immer noch eine Golddeckung, so würde mit jedem neuen Erdenbürger der Geldanteil pro Kopf weiter schrumpfen. Deshalb ist die Aufhebung der Golddeckung grundsätzlich nicht falsch. Sie wirkt sich nur negativ durch die 'fraktionale monopolistische Schuldgeldkreierung' aus.

Damit sie die Wertigkeit des Papiers sicherstellen konnten, mussten sie wie gesagt alle Funde dieses Edelmetalls immer wieder durch Zukauf mit ihrem Geld einsammeln und den Wert laufend an ihren Börsen veröffentlichen. Nichts war billiger und einfacher als Gold in Papier zu tauschen. Durch diesen Tausch wurde Gold zwar Geld gleichgesetzt, doch der Umkehrschluss musste immer dann verboten werden, wenn in Krisen der run auf Gold einsetzte. Erst als weltweit alles Gold und die Währungssysteme unter ihrer Kontrolle waren, konnten sie die Golddeckung für Geld ein für alle Mal aufheben. Das wurde von 1971 an umgesetzt und wurde im Jahre 2004 von Rothschild als endgültig für alle Zeiten als "abgeschlossenes Kapitel" bekannt gegeben. http://www.taxfreegold.co.uk/rothschildquitgoldmarket.html
Gold wurde jahrhunderte lang meist im Verhältnis 1:13 zu Silber manipuliert. Seit Gold keinen Geldwert mehr hat und nicht mehr der Gelddeckung dient, wird Gold und Silber nur noch von den Spekulanten manipuliert und hat jedes Proporzverhältnis zueinander verloren. Gold hat heute nur noch zeremoniellen- und Schmuckwert. Als Geld hat Gold ein für alle Mal ausgedient.

Unter der Golddeckung musste jedes Währungssystem durch den Zinsdruck regelmäßig kollabieren. (Kondratieff Cycle) Das hat sich mit der Aufgabe der Golddeckung schlagartig geändert. Die Fiatwährung muss sich nicht mehr um eine Absicherung kümmern. Alles inflationiert - ausgenommen die Löhne - die bei steigendem Geldangebot real schrumpfen.

Wenn also Gold kein Geld ist, dann konnte der Wert auch nie in der stoffwertigen Absicherung liegen. Woher kam der Wert des Geldes also? Dazu müssen wir zunächst die heutige Geldkreierung betrachten:

Geld kann nur gegen Verschuldung oder Ressourcen kreiert werden.
Durch Geld verleihen entsteht kein neues Geld.
Die Verschuldung erfolgt immer über die Banken.
Die Bodenschätze gehören immer dem Staat, der die Firmenkartelle der 'Hochfinanz' diese lizenzpflichtig abbauen lässt.
Die über dem Boden geschaffenen Schätze und Leistungen sind alle steuerpflichtig.
Der Staat nimmt über diese beiden Mechanismen Geld ein, mit welchem er seine Schulden bei der 'Hochfinanz' und seine Machterhaltungsausgaben deckt.

Tauschhandel war nie eine Lösung für die 'Hochfinanz' und daher auch nicht für den Staat, denn er musste immer seine Untertan für seine Verpflichtungen gegenüber der 'Hochfinanz' abkassieren und das konnte nur über Geld passieren. Geld ist aber trotzdem keinesfalls eine Erfindung des Staates sondern der 'Hochfinanz' die längst vor dem Staat bestand.
Eine Firmengründung ist teuer und erfordert Kapital. Eine Staatsgründung ist sehr viel teuerer und erfordert folglich sehr viel mehr Kapital, welches seit jeher von der 'Hochfinanz' kam. Der Staat ist folglich immer der 'Hochfinanz' verpflichtet, die ihn letztlich immer gründete. Das ist mit der Umformierung in die EU nicht anders.

Die 'Hochfinanz' hat deshalb spätestens im frühen Mittelalter die heutige Geldkreierung erfunden. Ab dem 16. Jahrhundert gab es Papiergeld, über dessen genaue Funktion sich viele heute immer noch nicht im klaren sind und es als Tausch- oder Konsumgutscheine betrachten, von denen man nicht genug davon haben kann um seine Konsumgelüste zu stillen. Dieses Marketingkonzept der Geldleute soll die Kreditnachfrage und Akzeptanz von Geld hochhalten.

Letztlich beruht der Wert einer Währung immer auf der Steuerfähigkeit eines Wirtschaftsraumes.

Tatsächlich ist Geld eine wertlose leere Hülse.
Wie eingangs gesagt, hat Geld immer nur einen Vertrauenswert den wir für eine zukünftige Leistung voraussetzen. Seinen Wertigkeit und Akzeptanz erhält es erst über die Besteuerung. Deshalb kein Preis ohne Steuer und jeder braucht Geld um seine Steuer zu begleichen - daher die Akzeptanz. An dem Steuersatz wird die Leistung in Geld gemessen und bestimmt damit den Preis.
Geld wird immer nur von den Banken kreiert und nie von angeblichen Staatsbanken, welche lediglich Verschuldungsbüros zur Banküberwachung unter Kontrolle der 'Hochfinanz' sind. Heute unterstehen alle Staatsbanken der kleinen Schweizer Privatfirma 'BIS', deren Computer über die weltweite Geldkreierung und Wechselkurse wachen.

Die Geldkreierung:
Für die Geldkreierung muss sich der Kreditnehmer also bei einer Bank verschulden und ein Pfand hinterlegen.
Die Bank kreiert dann durch einen Buchungsvorgang das Geld. Es ist wie gesagt eine 'wertlose Hülse' die erst durch die Rückzahlung an Wert gewinnt. Wenn die Summe inklusive dem Zins zurückbezahlt ist, so wird der Wert des Kontos auf Null gebucht und der Geldwert damit zerstört. Dies schafft Bedarf für neue Kredite.

Die Bank hat zu keinem Zeitpunkt ein Risiko, denn das Pfand sichert den Wert des Kredites immer ab.
Ohne Kredit kann kein Geldwert - sprich Buchgeld entstehen und Buchgeld geht immer jedem Bargeld voraus.
Bargeld war nur fürs einfache Volk immer wichtig, da es etwas in den Händen halten wollten.
Dem Volk zu sagen: dass die Wertigkeit des Geldes nur in der Pfandabsicherung liegt und der Geldwert im Prinzip von ihm erst durch zukünftige Leistung geschaffen werden muss - weil die Bank wirklich kein Geld hat und nur am Zins interessiert ist, hätte das Vertrauen in Geld zerstört. Genau aus diesem Grund wird das Volk bis heute nicht über Geld aufgeklärt.

Tatsächlich besitzen die Banken kein Geld, sondern immer nur eine rechtliche Absicherung auf Forderungen auf Geld - sprich Leistung anderer. Geld ist immer nur ein Anspruch auf zukünftige Leistung, welche im Kreditvertrag festgelegt wird.

Diesen Kredit lässt sich die Bank mit einem Zins bezahlen - welcher aber selbst nicht mit dem Kredit mitkreiert wird.
Da dieser Zins also fehlt, begibt sich jeder Schuldner ins Hamsterlaufrad, wo er in einer Aufholjagd anderen ihr Kreditgeld abjagen will. Dies erzwingt letztlich das Wachstum in der Wirtschaft, denn jeder muss jährlich zumindest um den Zinsbetrag mehr leisten. D.h. jeder muss sich tiefer verschulden oder mehr leisten.

Der beste Schuldner für die 'Hochfinanz' war immer der Staat. Er hinterlegt Schuldscheine als Sicherheiten und wird in seiner Macht und Existenz ständig bedroht. Diese Bedrohung ist die Basis für die bedeutendste Verschuldung - der Aufrüstung für die innere und äußere Sicherheit. Bringt das Volk die Steuern nicht mehr auf, sodass der Staat die 'Hochfinanz' mit ihren Forderungen nicht mehr befriedigen kann, so wird das Land bekriegt und durch einen neuen Staat abgelöst. Das Volk wird immer manipuliert und diesem Staatsgebilde untergeordnet.

Die 'Hochfinanz' gewinnt letztlich immer, weil die 'wertlose Geldhülse' sie nichts kostet - sie aber in jedem Fall auf allen Seiten von allen Schuldnern immer an dem Zins verdient.
Den Geldwert selber muss immer das jeweilige Volk erwirtschaften, denn Geld ist ja eine 'leere Hülse'.
Geld ist also immer nur ein Rechtsanspruch- bzw eine Erwartungshaltung auf zukünftige Leistung.

Politik ist immer die Fähigkeit das Volk so zu manipulieren, dass sie mit Zuversicht die ständig wachsenden Steuern aufbringen und sich dem System unterwerfen. Wer über die Staatslügen aufklärt, wird anarchistisch eingestuft und vom Staat verfolgt. Ob das nun über psychiatrische Einweisung, Kriminalisierung oder lediglich über öffentliche Verunmöglichung wie im Fall Hohmann oder Herrmann passiert spielt dabei keine Rolle und ist denen oftmals lieber als wie ein Barschel oder Möllemann beseitigt zu werden. Es geht hier um viel Geld und die 'Hochfinanz' kennt keine Gnade und geht über Leichen.

Je höher die 'Hochfinanz' den Wert einer Währung einstuft, um so mehr verarmt sie fremde Völker. Der Dollar wurde beispielsweise nach dem Krieg hoch eingestuft, damit die Weltressourcen möglichst billig zum Wiederaufbau eingekauft werden konnten. (Ausplünderungseffekt gegenüber den Rohstoffländern.) Heute werden alle Ressourcen der Welt in Dollar gehandelt und es ist immer ein gutes Geschäft, diese Ressourcen gegen Papierschnipsel zu tauschen, auch wenn es die Bilanzen etwas verzerrt. In welcher Währung der Ressourcenhandel statt findet spielt keine Rolle. Die 'Hochfinanz' besitzt deshalb ein halbes Dutzend handelbare Währungen und alle anderen sind Tauschpflichtig in eine ihrer 6 Währungen. Die Kurse bestimmt auch hier die 'Hochfinanz'. Der externe Dollarraum ist der größte Wirtschaftsraum und je mehr Konfetti diese Länder für ihre Rohstoffe bekommen um so mehr Güter können sie im Dollarraum kaufen. Dollars kaufen nichts im Euroraum, zumindest nicht ohne dass sie vorher nicht getauscht werden - ein Vorgang, an dem in jedem Fall die 'Hochfinanz' immer verdient und das kleine Bilanzproblem kann jeder Bücherfälscher durch einfache Tricks wieder korrigieren. Alle Währungen werden ohnehin durch die BIS und den IMF manipuliert - sonst würde sich ja jedes Land selbst einen besseren Kurs aussuchen.

Den Wohlstand eines Landes misst man in BIP und das richtet sich nach Leistungseinheiten x Lohneinheiten und da die Drittländer niedere Lohneinheiten aber hohe Bevölkerungen haben, haben sie trotzdem meist einen niedereren BIP als die Industrieländer. Siehe China, welches trotz seines starken Wachstums von über 10% nur ein geringen Teil des BIPs der hochverschuldeten USA erreichen und unter dem heutigen Kapital-System nie einholen können. Je mehr sie ins Ausland für Fremdwährung liefern, um so ärmer werden sie, denn diese Fremdwährung hat nur eine Kaufkraft in dem fremden Wirtschaftsraum. Als Bismarck mit den Rohstoffländern Handel betrieb, lieferte Deutschland Güter - statt mit Geld zu bezahlen. Das war für beide Handelspartner besser, als dem dummen Gerede des Kapitals vom aufwendigen und umständlichen Tauschhandel aufzusitzen. Geld läuft immer durch die Hände der 'Hochfinanz' und filtert konstant Wohlstand aus dem Land. Geld dient immer nur der 'Hochfinanz' und dem Staat und trotzdem hängt das Volk am Geld und unternimmt alles um es zu erhalten. Der glaube an den 'stofflichen Wert' von Geld ist unumwerflich im Volksglauben verankert und weil jeder den Tausch in Alltagswerte und Konsumerismus erhalten haben will, trägt jeder zum Erhalt des Geldes bei.

Damit das Volk gefügig bleibt und das Geldsystem auch weiterhin annimmt, wird es laufend mit Crash-Gerüchten bedroht. Nach dem Motto: 'lieber ein schlechtes System als ein zusammengebrochenes' ist jeder Dankbar für die Weiterführung des heutigen Systems, denn selbst mit weniger Geld hofft man immer noch über die Runden zu kommen. Diese Crashgerüchte stammen aus Kreisen der 'Hochfinanz' und natürlich den verängstigten Spekulanten.
Doch spätestens seit 1971 als Nixon den Goldstandard aufhob ist klar:
Geld welches gegen nichts abgesichert ist, kann nie crashen!
Es inflationiert einfach mit den Assets.
Die Arbeit leidet unter diesem System, weil die Leistung eben nicht inflationieren kann. D.h. wenn die Arbeit mithalten will, muss sie um die Höhe der tatsächlichen Geldinflation gesteigert werden - mengen- oder wertmäßig.

Die Inflation wird durch die Gesamtverschuldungshöhe gegenüber der realen Leistung gemessen. Diese liegt seit jeher 4-5 Mal über der Lohnsteigerung. d.h. die realen jährlichen Kapitalerträgen liegen im Schnitt seit 1948 bei über 20% und die Lohnsteigerungen bei weniger als 5%. Die Schere klafft weiter auseinander und die Kapitaleigner verdienen mehr und die arbeitende Bevölkerung weniger. Die Statistik und Bilanzierung befasst sich mit der Verheimlichung dieser Tatsache vor dem Volk.

Das Problem ist aber nicht wie immer wieder von Freiwirten erklärt 'zinsbedingt' - sondern wird durch den Zugang zum Kapital bestimmt. Die Geldkreierung muss entmonopolisiert werden. Nur eine souveräne dezentrale Geldkreierung durch 'Leistungsbevorschussung' unter dem Volk durch jedermann, kann das Problem dauerhaft lösen.

Viele kommen nicht klar damit, was man darunter verstehen soll. Die internationalen Wechselgesetze haben uns gezeigt wie das funktioniert. China machte dieses Konzept zur Grundlage seines wirtschaftlichen Aufstiegs.
Die Banken hinterlegen abhängig ihres Ratings und Eigenkapitals heute zwischen 0-4% Sicherheit und fordern von der Zentralbank zinsfrei 100% Nennwert den sie zinspflichtig weiter verleihen. Laut Basel 2 zahlen sie lediglich für die Sicherheit einen Zins, denn die Sicherheiten werden von der 'Hochfinanz' geborgt und sind in der Regel Lombardsicherheiten (seit Basel II alles was nach Geld riecht).
Der Grund für die hohe Inflation liegt in der fastgar uneingeschränkten Geldkreierung der Banken - und wenn sie sich mit den vielen Krediten selbst schaden - wie im Sommer 2007, dann rufen sie einfach nach Unterstützung des Kartels welches die Regeln für die Sicherheitshinterlage ändern. Crashen kann deswegen jedoch nichts. Es verlieren höchstens die Spekulanten dabei, weil deren Spekulationen nie durch Leistung abgesichert sind.

Wenn die Geldkreierung durch das Volk von der Wohngemeinde abgesichert ist, so kann jeder Einzelne ebenfalls eine Leistungsbevorschussung beantragen, denn nichts anderes ist Geld auch unter dem heutigen System. Heute wird diese Leistungsbevorschussung über die Bank zinspflichtig gegen Pfand abgewickelt und verarmt dadurch.
Beim MaxNews System kann jede Wohngemeinde Bank spielen und fraktional zinsfreies Geld für seinen Souverän kreieren. Die Mechanismen dafür hat die 'Hochfinanz' in Wechselgesetzen aufgezeigt.

Wenn Sie das nächste Mal Geld in der Hand halten, so seien Sie sich darüber im klaren:

a) dass es sich dabei um Schuldscheine handelt. Denn jemand musste sich dafür verschulden und muss immer noch eine Leistung dafür erbringen solange es existiert. Jeder 10te Schuldner geht daran pleite.

b) wenn der Staat sich dafür verschuldet hat, steigt die Steuer zumindest um die Zinsen die er dafür bezahlen muss, das Geld selbst kann ohnehin nie zurückbezahlt werden und die Nation wird dadurch im Obligo gehalten und daran eines Tages zugrunde gehen. (Auflösungszwang > Preußen > Deutsches Reich > BRD > EU)

c) es schrumpft in seiner Kaufkraft laufend, weil durch das fraktionale System immer mehr Geld kreiert - als Leistung erbracht wird.

e) jeder Mensch klammert sich an erhaschtes Geld und will es in seiner Wertigkeit zum eigenen Nutzen erhalten und seinen Ertrag maximieren. Mit dieser Überlegung macht er sich schon zum Diener für den Erhalt des Geldsystems. Es sind nur immer diejenigen welche permanent unter Geldmangel leiden und die deshalb für eine Änderung des heutigen Systems sind. Diese Gruppe sieht Geld immer als Mangelware und ruft nach noch mehr Geld für alle, was jedoch nur noch mehr Verschuldung bedeutet. Leisten will von dieser Sorte keiner etwas für Geld. Auch sie träumen nur vom leistungsfreien Einkommen.

Geld hat nichts mit Währung zu tun. Geld funktioniert wie oben beschrieben und dieser Mechanismus 'des Leistungserfüllungsanspruchs' lässt sich nicht verändern - auch nicht unter einem anderen Geldsystem. Sonst ist es kein Geld mehr. Währungen sind bilanzierte und zusammengefasste Verschuldungen.
Seit sie nicht mehr abgesichert sind in stoffwertige Unterlegungen (wie manipuliertes Gold) können sie nicht mehr Crashen, auch wenn die Finanzleute den Mythos des ‘Crashes’ erhalten wollen. Der Mythos ist für Finanzberater die Grundlage ihrer Daseinsberechtigung. Crashen bedeutete in goldgedeckten Zeiten, dass mehr Geld als vorhandene Werte entstanden sind.
In nicht-goldgedeckten Zeiten kann nichts mehr crashen - da Geld nicht mehr in Werten abgesichert ist - sondern nur noch in Schuldversprechen - die endlos um die Zinsen und Kaufkraftverluste weiter erhöht - und damit entwertet werden können. So hatte die DM zuletzt noch 2% ihres Kaufkraftwertes von 1948 - ohne dass sie gecrashed wäre. Dies ist im Klartext eine schleichende Verarmung die für viele kaum mehr wahr genommen wird.

Die Bilanzvergleiche zeigen nur Forderungen und Schulden auf, doch es gibt keine Regel die besagt ab welchem Kontostand man von 'Untragbarkeit' reden kann. Diesem Effekt der unausgeglichenen Konten begegnet die 'Hochfinanz' durch analoge Berichtigung der Buchwerte durch uralte Fälschertricks die der kleine Mann ohnehin nicht versteht. Im übrigen gilt, wenn Assets mit inflationieren - stimmt der Saldo unter dem Strich und beseitigt eine Crashgefahr, an der am wenigsten das Volk ein Interesse haben dürfte.

Statt Crash werden wir im heutigen Schuldgeldsystem zusehends immer größere Bevölkerungsgruppen beobachten die verarmen, weil sie ihren Lebensunterhalt mit Arbeit statt mit Kapitalerträgen aus mitinflationierenden Assets verdienen. Geld hat die absolute Macht und zwingt alle die an Geld interessiert sind - und das sind vor allem die konsumgeilen Massen - nur noch den Kapitalbesitzern zu dienen. Sie werden auch in Zukunft bereit sein für noch weniger noch mehr zu leisten, wenn sie nur noch weiter vegetieren dürfen. Die Falltüre in den bodenlosen Absturz ist geöffnet und wie man das Vieh durch ein schmalles Gatter zur Schlachtbank treibt, wird die 'Hochfinanz' ihr engmaschiges Netz immer perfekter stricken damit man alle in die selbe Richtung dem Ende zu treibt.
Die wenigen Sklaven hatten früher nur Nahrung und Unterkunft. Wir werden in Zukunft noch weniger haben, weil 80% der Massen für die 'Hochfinanz' überflüssig und eh nur gefräßig sind.

Einen Wechsel zum Guten kann es nur geben, wenn wir die heutigen Spielregeln für die Demokratie auflösen und durch Direktbestimmung die Geldkreierung so ändern wie wir sie im Abbinder der MaxNews beschrieben haben - durch:

1. Souveräne Geldkreierung in den Wohngemeinden und Auflösung des heutigen Bankensystems.
Entmonopolisierung des Geldsystems durch dezentrale Geldkreierung im Volk durch Jedermann. D.h. jeder kann sich seine Leistungszusagen selbst bevorschussen lassen. (Wechselsystem) Länder und Städte kreieren eigenes Geld mit nationaler Gültigkeit. Ein Gremium wacht darüber.

2. Bodenreform, das jedem ein Nutzungsrecht einräumt über welches der kommunale Aufwand umgelegt wird. Wer mehr bewohnt und nutzt, zahlt mehr.

3. Die Wohngemeinde haftet solidarisch für ihre Geldkreierung

4. Der Staat und die Regionalverwaltung erhalten nur die Mittel, welche der Souverän in den Wohngemeinden für ein gemeinsinniges Vorankommen solidarisch entschieden haben. Der Staat wird dadurch dem Souverän - statt dem Kapital unterstellt - und der Souverän sind seine Bürger die in offener Abstimmung über ihr Wohl auf Gemeinde-, Land- und Staatsebene direkt entscheiden.

5. Auflösung aller Parteien, Verbände und Religionen sie agieren immer im Interesse des Kapitals.

6. Medien in Gemeindebesitz - im übrigen lesen Sie doch mal wieder den MaxNews Abbinder.

Natürlich erfordert ein solches System eine Änderung aller Werte in der Gesellschaft hin zur Gemeinsinnigkeit und den anderen Punkten im MaxNews-Abbinder. D.h. weg von der Wahlmännerdemokratie, hin zu einer dezentralen, föderalistischen, souveränen Selbstbestimmung.

Dieser Weg ist nicht schmerzfrei. Es ist der totale Krieg der Menschheit gegen das Kapital der nur enden kann wie im alten Ägypten. D.h. auch wir müssen uns von unseren Pharaonen befreien und den Exodus besser bewerkstelligen.
Es bleibt zu hoffen, dass unsere einstige Hochkultur - im Gegensatz zu den Ägyptern - überlebt und wieder neu aufersteht. Der Schlüssel dazu ist in jedem Fall das Geldsystem. Es darf nicht auf der Wertigkeit von Materialien basieren sondern muss immer auf Leistung abgesichert sein. Nur dann dient es dem Menschen und nicht der Spekulation.