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07.12.07 Die Hyperinflation von 1923 (und warum kein Crash kommt). Teil 1


Quelle: MaxNews vom 28.11.2007


Alle apokalyptischen Berichte über Crash der Börsen, Hyperinflation etc.

kommen immer von sogenannten Finanzexperten die ihren Kunden mysteriös

vorgaukeln, dass es Wege gäbe wie sie ihr Vermögen in sichere krisenfeste
Werte in eine neue Zeit hinüber retten können. Da sie alle ins gleiche Horn
pusten entsteht zwar viel Wind an dem nur die sogenannten Gurus verdienen.
Tatsächlich hat die 'Hochfinanz' kein Interesse ihr krisenfest aufgebautes
System zu gefährden. Ohne sie kann nichts crashen oder kollapsen. Wir zeigen
am Beispiel der Hyperinflation wie diese ablief und warum wir diese nicht
mehr befürchten müssen.

Der Mensch glaubt immer was er glauben will. Je mehr er hat, um so mehr hat
er Angst zu verlieren - deshalb heute wie es zur Hyperinflation 1923 kam.
Dazu müssen wir etwas weiter ausholen.


Wie die 'Hochfinanz' die 'Hyperinflation 1923' auslöste.

Vorbemerkung:
Geld kann seit alters her nur gegen Verschuldung oder gegen Ressourcen
kreiert werden. Weil Verschuldung immer voraussetzt, dass jemand für diesen
Betrag gut genug ist und da die Leute in früheren Zeiten meist besitzlos
waren, konzentrierte sich die 'Hochfinanz' auf die Ressourcen. Sie zogen aus
und kolonialisierten die Welt.
Diese Rohstoffe, welche meist von Sklaven gefördert wurden, verkauften sie
dann teuer auf den Weltmärkten.
Als die Sklaverei vermehrt verboten wurde, bediente man sich eben der
billigsten Arbeitskräfte die man finden konnte. Kolonialländer, die immer
unter der Kontrolle der 'Hochfinanz' standen, wurden von ihr ausgebeutet in
dem sie einfach die Bezugskosten möglichst tief und die Verkaufskosten
möglichst hoch ansetzten. An der Ausbildung der Leute, für die Verrichtung
höher qualifizierter Arbeiten in der Wertekette, waren sie nicht
interessiert, denn darauf war das Geldsystem nicht ausgerichtet. Länder wie
Deutschland, die erst sehr spät die Kolonialisierung entdeckten, mussten
immer versuchen über die höhere Qualifizierung in der Wertekette zum Erfolg
zu kommen.

Dadurch entwickelte sich der Handel mit Deutschen Produkten in aller Welt
zur Bedrohung der 'Hochfinanz'.
Trotz hohen Einfuhrzolls auf nicht-britische Waren in die Kolonien, wurden
trotzdem immer öfter die Deutschen Produkte bevorzugt. Da die Rohstoffländer
ebenfalls mit Devisen knapp gehalten wurden, gewannen deutsche Produkte
nicht nur weil sie besser waren, sondern weil man sie auch im Tausch gegen
Rohstoffe - vorbei an der britischen Währungskontrolle erhalten konnte.

Deutschland bedrohte die Vormachtstellung des Sterlings auf dem Weltmarkt.
Dies war ein wesentlicher Grund Deutschland in einen Weltkrieg zu
verwickeln. Die familiären Banden zwischen König Edward VII und dem
Deutschen Kaiser, machte es etwas verzwickt. Schließlich war Kaiser Wilhelms
Mutter die Tochter von Königin Victoria von England und sein Onkel Bertie
war der 'Prince of Wales' der 1901 König Edward VII gekrönt wurde und der
mit Nathan Rothschild zusammen in die Schule ging. Die 'Hochfinanz' wusste
jedoch, dass Deutschland ein Beistandsabkommen mit Österreich hatte und so
musste man eben Österreich in den Krieg verwickeln und hatte damit
Deutschland automatisch involviert.

Man wollte sich nicht nur die Weltvormachtstellung erhalten, sondern die
Weltkontrolle ein für alle Mal über sämtliche Währungen sichern. Dadurch
spielte es nämlich dann keine Rolle mehr, wie tüchtig ein Land war, denn es
musste dann zu jeglichem Handel, den Wert aller Güter und Ressourcen über
diese eine Leitwährung absichern.
Da sich alle Währungen der Welt, dem selben System unterwerfen mussten, war
über diese Leitwährung die Weltwirtschaftskontrolle verwirklicht.

Das Rothschild Imperium:
Es hat nichts mit den Verschwörungstheorien zu tun wenn man festhält, dass
Rothschild das internationale Geldsystem erfand. Mayer Amschel Rothschild
(1743 – 1812) etablierte im 18. Jahrhundert sein Bankenimperium und
verfeinerte dies seither laufend. Für Rothschild war Geld nur Mittel zur
Machtausübung und so gründete er für seine fünf Söhne in jedem bedeutenden
europäischen Land eine Filiale, mit welcher er die Königreiche Europas
finanzierte - ganz nach seinem Motto: “ Gib mir die Kontrolle über die
Währung eines Landes und es ist mir egal wer die Gesetze macht.” -

Rothschild erhielt mit seinem Banken-Imperium in allen
kontinental-europäischen Ländern das Recht, Geld zu kreieren und übernahm
dafür das Staatsdefizit und die Steuereintreibung. Dieses System erlernte er
von Oppenheimer Hannover (der ungenannte Geldgeber hinter der „Bank of
England“). Rothschilds ältester Sohn Nathan, übernahm später Oppenheimers
Kontrolle über die „Bank of England“ und der Vater duplizierte diese
Zentralbank Funktion mit seinen anderen Söhnen in allen wichtigen Ländern
Europas, zu den selben Bedingungen d.h.:

1. Die Geldgeber bleiben geheim
2. Die Geldgeber bestimmen den Ausgabestandart für das Geld.
3. Sie bestimmen die Rücklagen (damals 1:10)
4. Sie konsolidieren die nationalen Debitoren und bestimmen die direkten
Steuern.

Diese Art von Bankgeschäfte brachten damals der 'Bank of England' 50%
Investitionsgewinn bei nur 5% Anlage, was dem Volk belastet wurde. Die
Geldverleiher waren an einer schnellen Rückzahlung nicht interessiert, da es
ihnen großen politischen Einfluss gab. Auch hat sie das Geld nichts
gekostet. Siehe
http://www.members.shaw.ca/theultimatescam/What's%20Really%20going%20on%20ou
t%20there.htm
Mit der Übertragung dieser Art von Banking auf ganz Europa, stieg Rothschild
zum ‚Europäischen Clearing House’ auf (und ersetzte die natürliche Funktion
des Goldes). Dies führte zu unvorstellbarem Reichtum.
Siehe Absatz ‘Source of Power’ unter
http://www.thetruthseeker.co.uk/article.asp?ID=1095

Mayer Amschel Rothschild hinterließ ein Testament. Laut den geheimen
Unterlagen (die Protokolle), (welche 1901 in die Hände des russischen
Professor S.Nilus fielen), berief Rothschild 1773 in Frankfurt in seinem
Stammhaus in der Judengasse (Börnestrasse) ein geheimes Treffen im engen
Kreis der Freimaurerloge ein, indem die Richtlinien für deren Ziele
festgelegt wurden und wie mit dem Vermögen zur Erlangung ihrer Ziele
umgegangen wird. Hier wurde der Grundstein für das amerikanische Engagement
beschlossen, welches 3 Jahre später 1776 zur Gründung der heutigen USA
führte.
Von langer Hand vorbereitet, ist der Loge still und heimlich der größte Cup
mit der Gründung der USA gelungen. Rothschild stoppte die Sold-Kredite an
Neu England, was zur Demoralisierung der Söldnertruppen in Amerika führte.
Amerika sollte ein voller Erfolg für die Freimaurer werden. Hier stellt die
Loge nicht nur das Geld, sie kontrollierte den Kongress und stellte seither
fast alle Präsidenten. Dies war eine wichtige Etappe in der New World Order.

Das Ziel war aber die totale Weltkontrolle durch ein einheitliches
Weltwährungssystem.

Bis zum Tod des kinderlosen Rothschild Sohnes Amschel 1871, der das
Frankfurter Stammhaus führte und Financier Wilhelm I war und zugleich auch
Finanzminister des Preußischen Imperiums sowie der Financier jedes wichtigen
Deutschen Unternehmens von Eisenbahnen, Fabriken bis hin zu Strassen,
bestimmte dieser mit seinem Einfluss wer in dem Bereich Finanz und
Wirtschaft das Sagen hatte. Er blockierte Friedrich List als Berater des
preußischen Königs Wilhelm I, doch konnte er nicht verhindern, dass nach
seinem Tod die Ideen Lists trotzdem auf dem Nachttisch von Bismarck lagen
und zunehmend dessen Politik (Protektionismus als Schutz der Autarkie,
Tendenzpolitik, liberale Wirtschaftsausrichtung etc.) beeinflussten und
grundlegend für den wirtschaftlichen Aufbau und Erfolg des Reichs
verantwortlich war. Deutschland hatte Hochkonjunktur. Mit dem Tod Amschel
Rothschild 1871 verlor Deutschland den Mann, der das Land als sein
Unternehmen ansah, finanzierte und so geführt hatte wie er wollte. Bismarck
war zu Rothschilds Lebzeiten voll in dessen wirtschaftlicher Abhängigkeit.
Durch die Auflösung seines Imperiums durch den Liquidator Nathan Rothschild
der Londoner Rothschildbank, gingen die Deutschen Interessen in denen
Englands unter. Die Rothschilds ernannten Warburg als ihren Agenten, der
fortan alle Geschäfte besorgte. Max Warburg war zu oberst im Deutschen
Geheimdienst und persönlicher Berater Kaiser Wilhelm II. Sein Bruder John
war der Mitbegründer des FED. Es gab eigentlich keinen Grund für den 1.
Weltkrieg, anders als den, die Welteinheitswährung für die 'Hochfinanz'
durchzusetzen, um dadurch zunächst die Bedrohung der Weltvormachtstellung
des Britischen Pfunds für die 'Hochfinanz' zu sichern. Nachdem es der
'Hochfinanz' 1913 gelang, dem FED die Hoheit über den Dollar zu beschaffen
und damit 'Privatgeld' zu drucken, war das Amerikanische Schatzamt
entmachtet und der Weg für das Weltwährungssystem unter dem Dollar frei.


Das Militär
Im 20. Jahrhundert war das Militär soweit mechanisiert und damit abhängig
von wertvollen Ressourcen, (welche alle unter der Kontrolle der 'Hochfinanz'
waren), dass man sicher einen Krieg führen konnte, welchen das Kapital
gewinnen musste. Denn diese Kriegsmaschinerie konnte nicht mehr
funktionieren, wenn man dem Land zum einen den Geldhahnen abdreht und zum
anderen den Zugang zu den Ressourcen blockiert. Deutschland wurde einfach
wirtschaftlich und militärisch so stark, dass sich die 'Hochfinanz' zu einem
Krieg entschloss. Was man nicht kontrollieren konnte, sollte ein für alle
Mal zerstört werden.

1916 hatte Deutschland praktisch jeden Feind besiegt, ohne dass der Krieg
auf Deutschem Staatsgebiet statt fand, doch wurden die Deutschen
Friedensangebote von der 'Hochfinanz' abgelehnt. Man wusste, dass der
Deutsche Kaiser nicht England erobern würde (Verwandtschaft mit der Krone)
und man wusste auch, dass das wirtschaftliche und militärische Ende kommen
musste, denn ohne Geld und Rohstoffe konnte es nicht endlos weitergehen.

Das Konzept der 'Hochfinanz' war es zunächst alle alten Staatsstrukturen zu
zerstören. Mit dem Waffenstillstand 1918 war dieses Ziel erreicht und die
alten Reiche der Habsburger, Hohenzoller, Romanovs und Ottomanen endgültig
zerstört. Daraufhin übernahmen sie in jedem Land sämtliche Goldbestände und
deren Banken. Ihr Konzept ging auf: ein einheitliches weltweites
Bankensystem einzuführen, welches nur Geld kreieren kann, wenn es sich
vorgängig in ihrem - angeblich goldabgesicherten Geld (Dollar) - verschuldet
hat.

Gold war immer in der westlichen Zivilisation das Rückrad einer Währung.

Um die anderen Währungsblöcke der Welt in ihre Abhängigkeit zu bringen,
musste die 'Hochfinanz' erst alles Gold der Welt einsammeln und auch unter
ihre Kontrolle bringen. Mit der Übernahme der Amerikanischen Währung durch
den FED (der ihnen seit 23.12.1913 gehörte) war die Voraussetzung für den 1.
Weltkrieg perfekt.

Die Ausbeute für sie offenbar trotzdem immer noch enttäuschend. Man
vermutete nach wie vor große Mengen Gold in Privatbeständen, die man
ebenfalls einsammeln wollte. Dazu brauchte es - wie in der Vergangenheit
immer wieder vorgeführt - lediglich der Kreditverknappung, welches, wegen
der Fälligkeit der alten Kredite, sofort zu erhöhter Geldnachfrage führte.
Da aber keine neue Kredite und damit Geld kreiert wurden, führte dies immer
wieder zu einem 'run auf Gold' welcher alles verfügbare Gold im Privatbesitz
in ihre Taschen spülte. Nur in den USA enteigneten sie das Volk per Gesetz
und beschlagnahmten alles private Gold – drei Tage nach Roosevelts
Amtsantritt (Presidential Executive Order 6102 3.4.1933).

Japan hatte einen Sonderstatus, weil sie als Verbündete China klein hielten,
doch als Japan das Kolonialkonzept der 'Hochfinanz' verstand und merkte,
dass diese nur Rohstoffländer kolonialisierte (weil nur die zur
Geldkreierung der 'Hochfinanz' vorgesehen waren) eignete sich Japan
gigantischen Rohstoffvorkommen des Südostasiatischen und Indonesischen
Archipels an. Damit wollten sie aus der Devisenabhängigkeit kommen, denn
auch sie hatten schon lange kein Gold mehr und brauchten Dollars. Bis
Bretton Woods 1944 gab es auf dem Weltmarkt keine Ressourcen anders als
gegen Gold oder Dollar. Danach nur noch gegen Dollar. Das Werk war
vollbracht.


Doch zurück zur Hyperinflation 1923, sie war der letzte Akt, auch die
verbliebenen privaten Werte aus dem Nachkriegs-Deutschland des 1.
Weltkrieges sich anzueignen und gleichzeitig eine Strafmassnahme gegen das
'Nationale Zentrum' wegen der Abwahl ihrer SPD-Erfüllungspolitiker in der
Weimarer Republik. Viele Zentrumspolitiker sprachen laut aus, was andere nur
leise dachten und lagen im ständigen Clinch mit den privaten Besitzern der
Reichsbank und deren Einfluss in der Weimarer Republik. Auch Wirth, Hermes
und Bauer wollten wieder Staatsgeld einführen und nicht das Privatgeld,
welches die 'Alliierten' nach der von ihnen übernommene und nun privat
geführten Reichsbank druckten und kontrollierten - und als Staatsgeld
ausgaben.
Es muss eben immer wiederholt werden, dass die 'Hochfinanz' den 1. und 2.
Weltkrieg nur zum Zweck der Einführung einer einheitlichen
Welt-Reserve-Währung unter Dollarhegemonie führte. Sie wollten kein
Staatsgeld, sondern Privatgeld im Stil des FED unter ihrer Kontrolle.

Egal was wir in den Schulbüchern heute lernen, die Weimarer Republik war
ähnlich der neu eingesetzten Irak-Regierung, eine von den 'Alliierten'
eingesetzte politische Struktur, mit einem auffallend hohen Anteil von
Juden, die sich bis dahin nie in der Politik sehen ließen. Gesteuert wurde
die Politik durch das Kapital und seine Zwänge.

Nachdem Deutschland all seines Goldes und Güter durch den 1. Weltkrieg
beraubt wurde, bekam es eine Dollar-unter-Währung verpasst, welche nach dem
fraktionalen Banksystem funktionierte. Der wesentliche Grund des
Fehlverständnisses über Geld, rührt bei vielen aus eben dieser Zeit her, wo
alte Begriffe und Geldverständnis unter Golddeckung und der neuen
Geldkreierung unter einer Fremdwährung vermischt wurden, welche bis 1971 nur
theoretisch goldabgesichert war und danach ihr wahres Gesicht als
Fiat-Währung zeigte. Bis zum 1. Weltkrieg war die Reichsmark goldgedeckt.
Nun begann die Dollar-gedeckte Zeit. Wenn man nach dem 1.Weltkrieg von
Goldmark sprach, so bedeutete das, die Reichsmark zum jeweils gültigen
Dollarkurs zu wechseln (RM4.20:$1 festgelegt durch die 'Hochfinanz') um mit
diesem Betrag dann Gold zu beschaffen, wobei das Gold-fixing ab 12.9.1919
durch Rothschild London zu diesem Zweck täglich bis 2004 geführt wurde. Die
Finanzwelt brauchte ein neues Wirtschaftsverständnis und schuf zu diesem
Zweck den neuen Guru John Maynard Keynes dem seither nachgebetet wird. Er
wachte über die Einführung der fraktionalen Währung ebenso wie über die
Verhandlungen des Versailler Diktats, der Durchführung der Hyperinflation,
der Schaffung des internationalen Wechselsystems und der BIS, sowie dem
Aufbau der Reichsbank. Doch darüber ein andermal mehr.

Die Golddeckung
Die Golddeckung einer Währung war teuer und erfolgte seit jeher immer durch
eine Staatsverschuldung bei der 'Hochfinanz', welche das Gold dann angeblich
bereitstellte oder in ihren Verliesen gebührenpflichtig für den jeweiligen
Staat einlagerte. Nun da durch den 1. Weltkrieg alle Goldbestände
eingesammelt waren und die Goldminen schon immer im Besitz der 'Hochfinanz'
waren - wurde der Dollar dem Gold gleichgesetzt, denn der private FED, der
diesen Dollar herausgab, war nun der alleinige Inhaber allen Golds der Welt
und behauptete diesen Dollar gold-zudecken. Das galt allerdings nur für
angebliche Währungsabsicherung und nicht für Privatleute die außer
zeremoniellem Schmuckgold spätestes ab 1933 weltweit praktisch nichts mehr
besaßen.

Alle andere Länder hatten kaum noch Gold und verließen bis spätestens 1932
den Goldstandart. Um ihre Wirtschaft zu expandieren, brauchten sie mehr
Gold, welches es einfach auf dem Weltmarkt nicht mehr gab und so mussten sie
auf den Dollar als quasi Goldabsicherung ausweichen, denn den gab es gegen
Verschuldung reichlich. Ab 1933 gab es internationale Waren und Rohstoffe
nur noch gegen Gold bzw. den nun goldabgesicherten Dollar. Damit wurden die
restlichen Weltgoldbestände über ihre Rohstoffbörsen noch eingesammelt, die
sie ebenfalls seit jeher kontrollieren.

Die Länder mussten zum internationalen Handel fortan Dollar Reserven statt
Goldreserven anlegen. Die 'Hochfinanz' bestimmte zu welchem Wechselkurs sie
welche Landeswährung tauschen würde. Über diesen Dollar-Zwang erfolgte die
Abhängigkeit und Wohlstandabschöpfung bis heute. Was den mittelalterlichen
Alchemisten nie gelang - die Goldherstellung - war nun über den Papierdollar
gelungen. Die Welt glaubte Dollar wäre gleich Gold und verschuldeten sich
fortan in Dollar, welcher nur über vorgängige Verschuldung oder Ressourcen
verfügbar war. Diese Verschuldung bedeutete endlose Zinseinkünfte für die
'Hochfinanz'. Jeder Kredit in jedem Land der Welt erforderte somit eine
vorgängige Dollarverschuldung. D.h. auch die Kleinkredite bei der Sparkasse
konnten nur gegen Lombardsicherheiten kreiert werden, die nichts anderes als
Staatsverschuldungen in Dollars repräsentieren. Ein gigantischer Schlag
gegen die Menschheit gelang, der seither immer weiter ausgebaut und
perfektioniert wird.


Das Geld in der Weimarer Republik.
In Deutschland sollte das Geld neu, nicht mehr durch das Reichsschatzamt,
sondern durch die Geschäftsbanken kreiert werden. Hier wurde Neuland
betreten und erforderte eine Lernphase, für welches die 'Hochfinanz', die
Gesetze ab 1919 laufend nachbessern musste. Was dem Land nach dem Krieg von
der 'Hochfinanz' immer vorenthalten wurde, war schlichtweg 'Kapital' und
bremste die daraus resultierende Wirtschaftskraft. Nur Gold hatte Wert - was
es jedoch nun nicht mehr gab - und hier wollte man durch die
Kreditverknappung das letzte bisschen im Privatbesitz befindliche Gold aus
jedem Land herauspressen, gleichzeitig aber die Nachfrage nach dem
Ersatzgold - dem Dollar - erzwingen.
Die naiven Politiker der Weimarer Republik meinten in ihrem Geldverständnis
sich auf den damaligen Experten Georg Knapp und dessen Buch 'The State
Theory of Money (1905)' (immer noch einer der Klassiker auf dem Gebiet des
Geldwesens) abstützen zu können (wir kommen später noch drauf zu sprechen).
Knapp meinte, dass alles was der Staat als Geld druckt, würde auch weiterhin
als Geld betrachtet werden. Doch die 'Hochfinanz' welche seit jeher die
Börse und Wechselkurse manipulierte, lies über die Presse täglich den von
ihr herausgegebenen Wert einer jeden Währung veröffentlichen und
manipulierte so alle Währungen.

Der Reichskanzler versuchte der Reichsbank Anweisung zu geben, mehr Kredite
und damit Geld bereit zu stellen, doch die Reichsbank, die als erste
europäische Zentralbank nach dem 1-Weltkrieg durch die Hochfinanz 1918
übernommen wurde, lies das kalt. D.h. es war eine 100%ige Privatbank und
lies sich vom Reichskanzler oder dem Reichsschatzamt nicht bevormunden. Sie
handelte auf Anweisung von Lord Montagu Norman, dem Gouverneur der Bank of
England, (http://www.tarpley.net/29crash.htm) welcher über Mittelsmänner die
Deutschen 'Erfüllungspolitiker' und 'Novemberverbrecher' der Weimarer
Republik fest im Griff hatte.
Wer das Verfügungsrecht über die Geldkreierung und die Reichsbank hat, lies
die 'Hochfinanz' über die manipulierbaren 'Erfüllungspolitiker' des
Parlaments dann am 26.5.1922 dem Deutschen Reichskanzler (und somit auch dem
Volk) per Gesetz klar machen.


'Legal Tender'
Die Notenbank bestimmt seit diesem Zeitpunkt was Geld ist, d.h. was 'legale
Zahlungsmittel' sind und nicht mehr das Reichsschatzamt - und so veranlasst
seither diese 'Privatbank' auch den Druck und die Aushändigung an die
Geschäftsbanken, denn sie betreibt keinen Retail-Schalter für Geld. Diese
Aufgabe ist den Banken zugedacht. Alles Geld wird seither fraktional
erzeugt, d.h. es fließt über die Geschäftsbanken und kann nur durch einen
vorgängigen Kredit - gegen Sicherheit - von einer Bank kreiert werden. Die
Bank stellt dann - gegen Lombardsicherheiten - nach den Regeln der
Zentralbank - den Kredit bereit - bzw fordert von der Zentralbank Noten an.
Die private Reichsbank als Zentralbank - bestimmte fortan bis heute
(Rechtsnachfolger Bundesbank) - nach den Regeln der BIS - wer Kredite
vergeben darf - und das sind nur Geschäftsbanken! Ein Missverständnis
welches oft übersehen oder falsch interpretiert wird.

Wie kam es nun zur Hyperinflation?

Die Ausgangslage:
Nach dem Abdrängen der SPD-Erfüllungspolitiker durch die Zentrum Partei und
nachdem Geld immer noch eine Mangelware war, wurde der Ruf nach Staatsgeld
laut.
Das Reichsschatzministerium unter Bauer und das Reichsfinanzministerium
unter Hermes genehmigten ein staatliches Bankensystem indem sie die
Eisenbahn und Postbanken (die seit 1909 einen Scheckdienst führten) zu
vollen Bankschaltern einrichteten und in jedem Postamt und Bahnhof
Deutschlands eine Filiale aufmachte. Eigenes Geld durfte das Reichsschatzamt
zwar laut Gesetz nicht mehr drucken und von der Reichsbank bekam es nichts.
Hermes, der das Reichsministerium der Finanzen leitete genehmigte den
'freien Hansestaaten' Hamburg, Bremen und Kiel ein eigenes
Privatbankkonsortium aufzumachen. Dazu gehörten Privatbankiers wie die Hugo
Stinnes Gruppe, welche mit einem Trick, eigenes ausländisch abgesichertes
Geld emittierten. Schon als Reichskanzler wollte Bauer das Monopol der
privaten Reichsbank brechen, weshalb er gehen musste, doch unter Wirth war
er wieder als Reichsschatzmeister im zweiten Kabinett da. Im übrigen waren
die Zentrumspolitiker sich einig, den Dawes-Plan trotz Truppeneinmarsch im
Ruhrgebiet nicht anzunehmen, der vorsah ganz Deutschland an Dawes Bank, die
Central Republic Bank and Trust Co. von Chicago, zu verpfänden, um damit die
Deutschen Reparationszahlungen über 60 Jahre abzubezahlen. So war Geld
weiterhin eine Mangelware.

Es war offenkundig, dass die 'Hochfinanz' diese Knappheit bewusst
herbeiführte, um nicht nur die letzten Goldbestände zu erpressen, sondern
vor allem Deutschland endlich zur Akzeptanz des Dawes-Plan zu zwingen.
Darüber hinaus war die Bank of England schon lange der Auffassung, dass
nicht alle Deutschen Werte - vor allem das im Privatbesitz befindliche Gold
abgeliefert wurde und nur über eine Hyperinflation herauszuholen war, die
nun ausgelöst wurde.

Liquiditätskriese:
Die Reichsbank verknappte auf Anweisung von Lord Norman das Geld, indem sie
keine neuen Kredite mehr erteilte aber die alten Kredite einforderte. Dies
führte zum Liquiditätsengpass und alles rief nach Geld.
Das 'Privatbankkonsortium' druckte mit dem Reichsschatzamt unter Bauer, Geld
auf Teufel komm raus und verteilte dieses über ihr Bankennetzwerk der flux
aufgebauten Privat- Eisenbahn- und Postbanken.
Darauf hin verweigerte die Reichsbank die Annahme jeglichen (Falsch)Geldes,
welches nicht von ihr emittiert wurde - und was dann in der Hyperinflation
endete.
Die Hyperinflation ergab sich nicht aus zuviel Geld, sondern aus zuwenig
echtem Geld.
Deutschland war in (privatem) Reichsbank-Geld verschuldet und verfügbar war
nur (staatlich emittiertes) Privatgeld über die Post-, Bahn- und
Hansebanken, dessen Wert die Reichsbank verweigerte.
Auch damals schon manipulierten sie die Börsen und Wechselkurse und ließen
täglich den Wert des Falschgeldes in Dollar bekannt geben. Nur sie konnten
den Wert des Geldes manipulieren.

Die Regierung kapierte zu spät, dass Reichsmark und Staatsgeld nicht mehr
das selbe waren und sie damit nun völlig der 'Hochfinanz' ausgeliefert war.
Sie waren zuwenig mit Geld vertraut um die einzige Lösung durch eine
Währungsreform (Ablösung des alten Geldes durch Neues) und gleichzeitige
Verstaatlichung (zumindest) der Zentralbank durchzuführen. Es blieb ihnen
nichts anderes übrig, als sämtliche Bedingungen der 'Alliierten Mafia' zu
unterschreiben. Dem Volk gegenüber wurde diese Schlappe natürlich bis heute
verschleiert und nur mit dem Gelddrucken, nicht jedoch der Kreditverknappung
erklärt - und die beiden Bücher Schachts, auf die sich viele Historiker
abstützen, sollten von den wahren Begebenheiten ablenken.

Jeder der Geld versteht, dem muss heute klar sein, dass es einen
Währungskollaps immer nur auf Wunsch der 'Hochfinanz' geben kann. Alles
andere ist Wichtigtuerei und Verwirrung.
(Alleine in den letzten 60 Jahren gab es seit der Währungsreform rund 30
Drohungen eines Kollapses, weil es seither durch die beliebige Geldkreierung
der 'Hochfinanz' permanent zu einer inflationären Devaluierung der Kaufkraft
kam. So lag der Kaufkraftwert der DM zuletzt bei weniger als 2% unter dem
ursprünglichen Ausgabewert von 1948. Trotz allen Unkenrufen kam es nie zu
einem Kollaps. Alleine seit der Einführung des Euros haben wir über 50%
Kaufkraftschwund und trotzdem keinen Kollaps. Eine Fiat-Währung kann nicht
mehr kollapsen, denn solange die Assets mit inflationiert werden, stimmt die
Buchhaltung wieder.)

Den Begriff 'gesetzliches Zahlungsmittel' hat sich die 'Hochfinanz' erst aus
der Konsequenz einfallen lassen und gesetzlich dann auch im Reichsbankgesetz
verankert, dass nur die Reichsbank Geld emittieren konnte.
Zentralbanken gehören zwar kostenmäßig heute dem Staat, doch hat die
'Hochfinanz' die Sperrminorität und die Zentralbanken unterstehen heute alle
der BIS und ihren Vorschriften. Abweichungen davon - d.h. wenn die Länder
wieder 'souveränes Staatsgeld' drucken würden, hätten wieder eine
Hyperinflation zur Folge, welche die 'Hochfinanz' nach selbem Motto immer
wieder verhängen kann, dies gilt zumindest solang, bis wir Geld verstehen
und erkennen - 'wie' - wir uns davon unabhängig machen können.

Nach der Hyperinflation, d.h. als Deutschland dann endlich bereit war die
hypothekarische Verschuldung zu leisten, installierte die 'Hochfinanz' die
neue Währung - die Rentenmark - über ihre Unterfirma 'Rentenbank' die ihr
Agent Hjalmar Schacht leitete. Im Kaiserreich war das
Reichsschatzministerium und das Reichsfinanzministerium separat. Doch damit
eine 'Schwarzgelddruckerei' nicht mehr passieren konnte, wurde unter
Schacht, das Finanzwesen dann zusammengelegt und zentral geführt.
Das auslandsfinanzierte Banken-Konsortium wurden abgestraft, indem die
Rentenmark nicht exportiert werden durfte und die freistaatlichen
Privatbanken ihre ausländischen Financiers nicht für ihre Absicherung des
Parallelgeldes entschädigen konnten.


Das Ende der Hyperinflation.
Wie die Hyperinflation eingeleitet wurde, so wurde sie auch beendet. Sie
gründeten über die Reichsbank die Rentenbank, welche die Rentenmark
herausgab und die eine angebliche Deckung von $200 mio über eine Garantie
der Dawes Bank hatte. Wohlgemerkt, da floss kein Geld, den 'Rentenmark'
konnte nur die Rentenbank drucken. Als die Rentenmark wieder stand, wurde
sie flux in Reichsmark zum alten Dollarkurs von 4.20 umbenannt und alles war
wieder beim alten. Die 'Hochfinanz' profitierte alles was Deutschland besass
- ein unsäglicher Verlust eines ganzen Volkes. Im Juli 1925 wurden Gesetze
erlassen, um auf Transaktionen während der Inflation zeitlich zurückzugehen,
sie zu prüfen und zu berichtigen. Das Deutsche Reich entschädigte private
Verluste von 1923 bis 1928 mit einem durchschnittlichen Satz von 15% des
anerkannten Vermögens, das sie gegen schlechtes Papier eingetauscht hatten
und verloren.
Schacht war der Gewährsmann, dass die Deutsche Finanzpolitik für die
'Hochfinanz' zugänglich und manipulierbar wurde. Er lenkte für sie das
Deutsche Schicksal und war immer zum kritischen Zeitpunkt als der
entscheidende Mann dabei.

Voraussetzung für das Ende der Hyperinflation und die Stabilisierung der
Währung war, dass Deutschland den Plan des Völkerbund Generals Charles Gates
Dawes (dem Chicagoer Banker der 'Hochfinanz') annahm. Der Dawes-Plan sah
eine Reduzierung der unbezahlbaren 132mrd Goldmark auf unbezahlbare 37mrd
Goldmark vor (die letztlich auch nicht bezahlt wurden) 1924 lies sich Dawes
dafür, zusammen mit Austen Chamberlain, zum Friedensnobelapostel ausrufen.
Der blanke Hohn - wie fast alle Nobelpreise bis heute. Sie werden immer von
den selben 'Hochfinanz-Kreisen' bestimmt, denn nur sie legen fest wer bei
der Elite dabei ist. Angeblich werden die Nobelpreisgewinner von einem Kreis
von 8 bestimmt, in dem keiner den anderen kennt und niemand weis wer
überhaupt dazu gehört. Kommt bekannt vor und entspricht dem Stil der
'Hochfinanz'.

Dawes-Experten ausarbeiteten das neue Reichsbankgesetz 1925 und verlängerten
die Gültigkeit der Banknoten von 10 auf 50 Jahre, aber der Gesamtbetrag der
Reparationen wurde zunächst nicht weiter verringert weil zur Rückbezahlung
ohnehin keine Wirtschaftskraft vorhanden war. So wurde gegen Bürgschaften
gerade mal soviel Geld kreiert, um neue Fabriken zu finanzieren, welche dann
die jährlichen Einzelzahlungen von 2,5 Milliarden Mark (über eine
unbestimmte Zeit aufgeteilt), ermöglichen sollten. Der Dawes-Plan der später
in den Young Plan (J.P.Morgan) mündete, diente nicht nur der Einsammlung
allen Goldes und Restwerte, sondern er sollte Deutschland wirtschaftlich für
immer verknebeln. Dawes' Bank ging 1932 in der 'Reconstruction Finance
Corp.' unter, welche auf die eigentlichen Besitzer verwies. Die
'Reconstruction Finance Corp' initiierte 1930 die Gründung der BIS zur
Abwicklung der Reparationszahlungen und lies diese in Basel von keinem
geringeren als John Maynard Keynes und Hjalmar Schacht (dem späteren Chef
der Reichsbank unter Hitler) aufbauen.

Um den Dollar als Leitwährung einzuführen, erforderte, dass die ganze Welt
kein Gold mehr hatte und alles eingesammelt wurde. Deshalb mussten die
'Hochfinanz' letztlich zur Durchführung des Plans auch über die anderen
Währungsblöcke eine Rezession verhängen, inklusive den USA. Folglich verbot
Roosevelt dem amerikanischen Volk 3 Tage nach seinem Amtsantritt 1933 sofort
den Goldbesitz und tauschte auch deren Gold im Auftrag der 'Hochfinanz'
gegen grüne Papierschnipsel. In England war das Gold ohnehin längst
eingesammelt und (zumindest seit 1694) im Besitz der 'Hochfinanz'.


Auf den Unis und im Volk lernen wir das natürlich anders. Und so beten
unsere angeblichen Gurus und Vorbeter nur die alten Lehren von einem Crash
und einer Hyperinflation nach und verunsichern ständig die Menschen, nur zum
Nutzen der 'Hochfinanz'. Denn es dient nur immer der Ablenkung und
Verwirrung.
Unter Fiat kann nichts mehr crashen !!! Dazu kommt noch, dass sie das System
perfekt beherrschen. Ein erneuter Zusammenbruch passiert erst dann, wenn sie
wollen, dass wir wieder am Boden kriechen!

Der Schlüssel zu einer Revolution liegt daher in einem neuen Geldkonzept
welches auf wirtschaftlicher Unabhängigkeit basiert. Alle Kriege der
Vergangenheit wurden immer vom Kapital entschieden. Deshalb muss man ein
neues Wirtschaftsystem vorher planen und eine möglichst breite Basis dafür
schaffen. Dafür setzt sich MaxNews ein und warnt vor allem vor Freiwirten,
die zwar glauben Geld verstanden zu haben aber eben nicht kapieren, dass
Geld nur ein 'Transaktionsmedium für eine offene Verschuldung' sein kann und
der Wert des Geldes immer nur in der noch zu erbringenden Leistung steckt.
Nur wer hier im Verzug ist, kommt in die Zinsfalle.
Wohlstand ergibt sich automatisch wenn der Zugang zur Geldkreierung nicht
Monopolisiert, sondern jedermann im Volk offen steht. Siehe MaxNews
Abbinder. Interessant ist, dass der durch die 'Hochfinanz' aufgebaute 'Agent
Hitler', zwar ein neues Geldsystem einführen wollte, er dies jedoch wieder
in der entscheidenden Phase dem 'Britischen Agenten Hjalmar Schacht'
überlies.


Gottfried Feders "Brechung der Zinsknechtschaft"

Als der 1. Weltkrieg endete, wurde vom Geheimdienst der deutschen Armee (der
voll unter Kontrolle der 'Hochfinanz' stand), dem mittellosen Adolf Hitler
die Aufgabe erteilt: eine winzige politische Gruppe zu beobachten, die sich
Deutsche Arbeiterpartei nannte. Hitler besuchte eine kleine Versammlung, auf
der die Ideen von Gottfried Feder einen tiefen Eindruck auf ihn machten.

In Mein Kampf schrieb Hitler:

"Als ich [im Juni 1919] den ersten Vortrag Gottfried
Feders über die "Brechung der Zinsknechtschaft"
anhörte, wußte ich sofort, daß es sich hier um eine
theoretische Wahrheit handelte, die von immenser
Bedeutung für die Zukunft des deutschen Volkes werden
müßte."

Feders fesselnde Ideen drehten sich um Geld. Die Grundlage seiner Ansichten
über Geld war der Gedanke, daß der Staat seine Geldversorgung durch eine
nationale Zentralbank sicherstellen und kontrollieren sollte, anstatt durch
Banken in Privatbesitz, denen Zinsen gezahlt werden müssten. Aus dieser
Ansicht kam die Schlussfolgerung, daß das Finanzwesen die Bevölkerung
versklavt hatte, indem es die Kontrolle über das Geld an sich riss.

Feders monetäre Theorien hätten leicht ihren Ursprung in den Schriften der
deutschen Theoretiker des Geldwesens wie Georg Knapp haben können, dessen
Buch The State Theory of Money (1905) immer noch einer der Klassiker auf dem
Gebiet des Geldwesens war. Gleich auf der ersten Seite erklärt Knapp:

"Geld ist ein Geschöpf des Gesetzes