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Wissenswertes 66


End - Game

Warum die Träume der Herrscher die schlimmsten Alpträume der Menschheit sind

Das Warten ist vorbei, die Vorfreude wird Realität - Alex Jones' End Game ist da und damit neue Munition für den Infokrieg. Der Film ist ein erneuter Einblick in die langfristigen Pläne der Elite und was sie wirklich sind und weshalb das künftige Schicksal der Menschelt sich noch zu unseren Lebzeiten entscheiden könnte.

Endgame ist der Höhepunkt jahrelanger Forschung in der Geschichte, und zeigt warum die Herrscher der Welt absolut besessen davon sind, die Menschheit zu kontrollieren, zu dominieren und zu versklaven, warum sie Macht um der Macht willen ausüben, die Behörden immer weiter in Richtung einer gnadenlosen Weltregierung zentralisieren und wie letztlich ihre "Endlösung" der globalen Bevölkerungsreduktion aussieht.

Der Film legt das Rahmenwerk, wie sich diese Tyrannei entfalten wird, indem die Botschaft der mysteriösen "Georgia Guidestones", angeblich von Vertretern einer Geheimorganisation namens Rosenkreuzer Orden errichtet, erläutert wird. Darin werden eine Weltreligion, ein Weltgerichtshof und eine Reduktion der Weltbevölkerung auf 500 Millionen gefordert. Dies entspräche bei der heutigen Weltbevölkerung einer Reduktion um mehr als 5,5 Milliarden Menschen. Die Steine ziehen den Schluss, dass die Menschen ein Krebsgeschwür auf der Erde seien und dementsprechend ausgemerzt werden müssten um das Gleichgewicht mit der Natur zu erhalten.

Die neue Elite, die aus dieser Blaupause der globalen Versklavung Kapital schlagen möchte, ist in der Menschheitsgeschichte lediglich die letzte Generation einer langen Reihe von Tyrannen und ihrer Reiche, die die Weltherrschaft anstrebten. Die Tatsache, dass mächtige Menschen immer versucht haben ihre Macht über andere auszuweiten ist eine offensichtliche und leicht zu beweisende Wahrheit, allerdings auch eine, die oft in der heutigen Hirnlosigkeit, Selbstbesessenheit, Unterhaltung und Ablenkung vergessen wird.

Endgame zeigt wie Elite Banking Familien, wie die Rothschilds, in der Lage waren der Welt immer einen Schritt voraus zu sein und die Zukunft zu gestalten indem in Kriegen beide Seiten finanziert wurden. Sie nutzten ihre Vorkenntnisse um die Kontrolle über Wirtschaft und Regierungen zu übernehmen und legten damit die Grundlagen für die Errichtung einer Weltregierung.

Die Dokumentation erklärt dann, wie die zwei Lager der Weltregierung errichtet wurden - Fabian'scher Sozialismus in Großbritannien und Faschismus ("nationaler Sozialismus") in Italien und Deutschland - und wie General Smedley Butler einen Plan der Faschisten entdeckte, der ihnen die Machtübernahme in Amerika mit Hilfe eines gewaltsamen Staatsstreiches ermöglichen sollte.
 
Es werden die Geburt der Vereinten Nationen und die meisterhafte Enttarnung der geheimen Bilderberg Gruppe gezeigt, die ihre wohlgehütete Anonymität dank der Anstrengungen der alternativen Medien und Journalisten-Veteranen wie Jim Tucker und Daniel Estulin, aufgeben mussten. Alex Jones interviewte Tucker und Estulin ausführlich bei seiner Konfrontation der Bilderberg-Gruppe im Jahr 2006 in Ottawa, Kanada.

Der faszinierende Schleier der Geheimhaltung, den die Bilderberg-Gruppe nach wie vor, trotz erhöhter Medien-Aufmerksamkeit, versucht über ihre Treffen zu legen, wird dokumentiert, indem Tucker und Estulin erklären wie Maulwürfe innerhalb der Gruppe immer wieder die Teilnehmerlisten und Agendas nach draußen geben, weil sie sich genauso über das Maß an illegalen Plänen ärgern, welche auf den Treffen geschmiedet werden, wie über die Verachtung der Bilderberger für alle, die nicht der Elite angehören.

Estulin erklärt, dass die Bilderberg Gruppe die Welt durch einen Prozess namens "systemischer Methodik" regiert, in welchem der Globus in verschiedene Bereiche aufgeteilt wird und sie dann dort ihre Frontmänner an die Spitze der jeweiligen Institution setzen, die den entsprechenden Teil der Welt regiert.

Durch diese Methode war die Bilderberg-Gruppe in der Lage die Nationen Europas, unter dem Schleier von Handelsverträgen, in der EU zu vereinigen. Der selbe Prozess wird nun auf Kanada, die USA und Mexico angewandt, welche in der Nordamerikanischen Union (NAU) konglomeriert werden sollen, allerdings nicht ohne den Widerstand der amerikanischen Bevölkerung.

Diesem Widerstand wird ein brutaler Polizeistaat entgegengestellt in Einklang mit zunehmendem Militär-Einsatz im Inland. Endgame enthüllt, wie die Elite versucht Gegner ihrer Agenda durch die Einrichtung eines kriegsrechtlichen Rahmenwerkes zu bezwingen. Es werden "exekutiv Anordnungen" entwickelt um gegen "Binnenaufstände" kämpfen zu können, dazu wird Präsident George Bush dann offiziell eine Diktatur anordnen.

Endgame dokumentiert, dass Tyrannei die Norm ist und weshalb Regierungen die größten Killer aller Zeiten waren und immer sein werden - von Hitler, zu Stalin, zu Mao, über den Genozid in Uganda, Kambodscha, Guatemala, Ruanda und in der Türkei. Außerdem, dass das kommunistische China, durch das Vernichten anderer Meinungen, Intoleranz in religiösen Fragen und entsetzliches Ernten von Organen bei politischen Gefangenen, das Modell für globale Tyrannei bleibt, das die Elite versuchen wird umzusetzen.

Die wissenschaftliche Begründung für die Tyrannei dient der Elite als Entschuldigung dafür ihre Mitmenschen wie Laborratten zu behandeln. Diese Geisteshaltung steckt hinter dem Aufkommen von Eugenik-Gedankengut im 19. Jahrhundert. Endgame katalogisiert wie malthusianische Bestrebungen die Armen zu eliminieren sich in Sozialdarwinismus wandelten um schließlich überzugehen in die Rassenhygiene- und Erbgut-Beobachtungs-Programme, durch welche bestimmte amerikanische Bürger über das gesamte 19. Jahrhundert hinweg zwangssterilisiert wurden.

Endgame zeigt wie die Rockefeller-Familie die Eugenik nach Deutschland brachte, indem sie das Kaiser-Wilhelm-Institut finanzierten, welches später zu einer der tragenden Säulen der Nazi-Ideologie einer Superrasse des Dritten Reiches wurde. Nach dem Niedergang der Nazis wurden Top-Eugeniker durch die Alliierten geschützt, wobei die Siegerparteien darum kämpften wer in den Genuss ihrer "Expertise" in der Nachkriegszeit kommen würde.

Dann werden die Kommentare von heute lebenden Elitisten betrachtet, die ganz offen ein "Keulen" (normalerweise auf kranke Tiere angewendet) der menschlichen Bevölkerung, durch Massen-Genozid, Seuchen und Viren fordern. In diesem Zusammenhang wird auch Aldous Huxleys Warnung angeführt, dass die regierenden Oligarchen durch fortgeschrittene Techniken in Medizin und Pharmakologie sicherstellen würden, dass die menschliche Bevölkerung "ihr Sklavendasein genießt".

Endgame dokumentiert die zahlreichen Beispiele, in welchen Regierungen tödliche Krankheitserreger, Viren, radiologische und biologische Waffen an der menschlichen Bevölkerung ohne deren Wissen testeten, um damit den Eugenik-Prozess voranzutreiben. Ein beschämendes Beispiel sind die "Ringelflechten-Kinder", die als Versuchskaninchen von Israelischen Gesundheitsbeamten tödlichen Dosen radioaktiver Strahlung ausgesetzt wurden, dabei starben 6000, während alle anderen lebenslang lähmende Krankheiten davontrugen.

Danach werden neben den hohlen Worten Bertrand Russells, welcher Impfungen befürwortete um teilweise chemische Lobotomien herbeiführen und eine unterwürfige Zombie-Bevölkerung schaffen zu können, die emporschnellenden Autismus-Fälle in den USA, sowie die zunehmenden Impfungen, die für Babies und kleine Kinder vorgeschrieben werden, betrachtet.

Endgame hebt das National Security Study Memorandum 200 hervor, ein geopolitisches Strategiedokument, welches von Henry Kissinger erstellt wurde und 13 Länder ins Visier nahm um dort massiv die Bevölkerung durch Nahrungsverknappung, Sterilisation und Krieg zu reduzieren. George H. W. Bushs Rolle als Berater für Chinas 1-Kind-Politik und die Zwangssterilisation eingeborener, amerikanischer Frauen werden ebenfalls als Beweise für das rücksichtslose Eugenik-Bestreben der Elite aufgeführt.

Endgame zeigt ganz eindeutig, wie der Mythos der durch Menschen verursachten globalen Erderwärmung von den Massenmedien hochgespielt wird um dadurch neo-feudalistische Kontrolle zu erlangen. Die Leute sollen davon überzeugt werden, dass jede Handlung durch den Staat reguliert werden muss um damit angeblich den Planeten zu retten, während wirkliche Umweltkrisen ignoriert werden.

Endgame schließt mit einem Blick in die Zukunft und analysiert dabei das Feld des Transhumanismus. Dies ist ein weiteres, von Eugenikern erschaffenes Trojanisches Pferd, das dazu dienen soll globale Bevölkerungsreduktion im Zuge der Entwicklung einer neuen, bio-verbesserten Herrscherrasse zu erreichen. Dabei wird der Rest der Menschheit im Staub zurückgelassen und ist zur Elimination vorgesehen.

Schließlich kehren wir zu den Georgia Guidestones und der "heiligen Mission" der Elite zurück: die Bevölkerung soll dezimiert werden, so dass nur eine versklavte Unterschicht übrig bleibt, welche dazu gezwungen werden soll an der Armutsgrenze in komplett kontrollierten Städten zu leben, während die Oberherren das weitläufige Paradies der Erde genießen und sich mit Hilfe von lebensverlängernden Technologien in Super-Wesen verwandeln.

Endgame enthüllt den Langzeit-Traum der Elite und erklärt weshalb dieser ein Alptraum für den Rest der Menschheit werden wird, wenn wir jetzt nicht aufstehen und uns gegen die Kontrollsysteme zur Wehr setzen, die um uns herum aufgebaut werden um die Erde in einen Gefängnisplaneten zu verwandeln.


http://infokrieg.tv/endgame_261007.html

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28. Oktober 2007

Mit welchen Wellen aller Art und welchem Elektrosmog werden wir hier eigentlich pausenlos beschossen? Es gibt Berichte von Zeugen, auf die regelrechte Anschläge per Mikrowellenbeschuß stattgefunden haben. Es muß davon ausgegangen werden, daß inzwischen eine Organisierte High-Tech-Kriminalität existiert, die darin besteht, daß Menschen aus der Distanz unsichtbar, heimlich, gezielt und somit fast nicht nachweisbar lahmgelegt, manipuliert, gequält, gefoltert, krank gemacht, in den Selbstmord getrieben und / oder gar getötet werden. Wie aus dem Nichts treten plötzlich Phänomene auf wie: Nadelstiche, messerscharfes Stechen wie mit einem Dorn, Erhitzung einzelner Körperteile, das Gefühl, 'gegrillt' zu werden, Vibrieren und Reißen, als wäre man in Kontakt mit einer Spannungsquelle gekommen, Schmerzen unterschiedlicher Qualität an wechselnden Körperstellen usw. Über dieses Phänomen hatte ich bereits vor einigen Monaten berichtet, das in einem bestimmten Bus in Oslo zu beobachten war, und das sich auf einen bestimmten Sitzplatz bezog. Junge Frauen wurden regelrecht gegrillt und wiesen Brandverletzungen auf, die man auf Säure zurückführen wollte. Die Polizei zeigte sich auffallend hilflos und wollte absolut keinen Ansatzpunkt für sinnvolle Ermittlungen finden. Wie zu erwarten tauchten diese Geschichten danach nicht mehr in der Presse auf. Aber mit Sicherheit nicht, weil es sie nicht mehr gibt, sondern weil sich jemand sehr unvorsichtig verhalten hat und inzwischen andere Versuchsfelder austestet.

Es gibt die "Interessengemeinschaft der Opfer von Elektro-Waffen“ (www.mikrowellenterror.de). Diese hat bereits im April 2004 ein 4seitiges Merkblatt an alle Polizeidienststellen der BRD versandt. Dies aus dem Grund, weil die Polizei wie in Oslo offiziell von gar keinem 'Fall' ausgeht und eher an neurotische Spinnereien glaubt. Im Schreiben des BKA vom 21.01.2003, AZ.: LS 2 – 27-2737/02, wird bestätigt: „Die schädigende Wirkung von Mikrowellen auf den menschlichen Organismus ist seit vielen Jahren eine wissenschaftlich belegte Tatsache.“ Es wird weiter eingeräumt, daß „ein Einsatz von Mikrowellen als Waffe ... denkbar ist“. Die Verfolgung von Bürgern scheint immer mehr um sich zu greifen. Es ist daher dringend zu empfehlen, sich über dieses Thema umfassend zu informieren.

Hierzu noch der folgende Bericht, zitiert nach pub.tv.no vom 27.10.2007

UFO hat uns angegriffen

Es soll nicht nur die Mafia sein, die in Italien wütet. Italienische Behörden glauben, daß 'Wesen aus dem All' das Land im Jahre 2004 angegriffen haben, so der Daily Telegraph.

In einem Bericht, der an italienische Zeitungen durchgesickert ist, kommt es heraus, daß italienische Behörden glauben, daß 'Raumwesen' heimliche Waffen in dem Ort Canneto di Caronia bei Palermo getestet haben. Hintergrund ist der, daß vor drei Jahren eine Reihe von unerklärlichen Bränden entstand, die sich in Haushaltsgegenständen wie Kühlschränken, TV-Geräten und Mobiltelefonen ereigneten. Verschiedenste Experten, darunter militärische, Forscher und Ingenieure wurden in den Ort gefahren, um das Phänomen zu erforschen.

- Geriet urplötzlich in Brand

Brandstiftung wurde sehr schnell als Ursache ausgeschlossen, und ein verblüffter Forscher wurde interviewt, als er beschrieb, wie er beobachtete, daß ein elektrisches Kabel, das an keine Stromquelle angeschlossen war, plötzlich in Brand geriet. Die örtlichen Einwohner sprachen sehr schnell von übernatürlichen Kräften, sogar der Chef-Exorzist des Vatikans Gabriele Amorth stimmt dem zu; er hatte Dämonen bei der Übernahme des Hauses gesehen, die sich schon früher in elektrischen Geräten manifestierten.

Heimliche Waffen getestet

Die Untersuchungen, die zwei Jahre dauerten und rund 12 Mio nkr umgerechnet gekostet haben, führten zu einem unerwarteten Ergebnis. Der Bericht, der aus dem zivilen Verteidigungsdepartement an die Öffentlichkeit durchsickerte, sagt, daß die wahrscheinlichste Ursache die sei, daß 'Wesen aus dem Raum Geheimwaffen testeten“. In dem Bericht steht auch, daß die Brände durch elektromagnetische Wellen nichtmenschlicher Herkunft erzeugt wurden, die eine Stärke zwischen 12 und 15 Gigawatt hatten. Der Bericht erwähnt sogar einen möglichen UFO-Landeplatz in der Nähe von Caronia.

- Dies ist noch nicht der Abschlußbericht. Wir arbeiten immer noch an den möglichen Erklärungen, und dies hier ist durchgesickert (worden), sagt der Chef der sizilianischen Zivilverteidigung Francesco Mantegna Venerando nach einem Bericht von 'Daily Record'.

Außerirdische sind natürlich immer ein hervorragendes Alibi-Phänomen, um von ganz irdischen Ursachen abzulenken. Wer einigermaßen aufgeklärt ist, dem braucht nichts von Geistern und Aliens erzählt zu werden. Ihm würde genügen, wenn eingeräumt würde, daß die HAARP-Maschinerie einmal an abgelegener Stelle bei 'einfacheren' Leuten ausprobiert wurde. Dies, um zu testen, wie z.B. sämtliche zivile Elektronik ausgeschaltet werden kann, wenn es darauf ankommen sollte, schlagartig sämtliche Computer und elektrischen Versorgungsgeräte zu vernichten. Um großflächig PCs mit einem Schlag auszuschalten, wäre ansonsten die Strahlung einer Kernexplosion nötig. Dies erscheint kaum machbar, daher muß dringender Bedarf an weniger auffälligen Sabotagemethoden bestehen. Auszugehen ist daher von allem, nur nicht von Aliens und Vatikangeistern. Es ist ein Skandal, daß die Öffentlichkeit immer nur im nachhinein und nur durch gezielte 'Leckage' von diesen Ungeheuerlichkeiten erfährt. Daran kann man ersehen, was in Wahrheit noch alles im Gange sein muß. Das Kesseltreiben der Völker geht inzwischen unaufhaltsam weiter, das EU-Traktat war ein weiterer flankierender Sargnagel oder gar der Deckel, wenn dies alles Wirklichkeit wird. Und die Initiatoren laufen immer noch frei herum...

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Der Crash hat jetzt auch den Markt für Luxuswohnungen in den USA erreicht. USAs teuerste: Dieses Luxusheim in Beverly Hills war wohl das teuerste der USA, als dieses im Sommer für schwindelerregende fast 112 Mio € angeboten wurde. Jetzt stolpert auch der amerikanische Luxusmarkt nach Erkenntnissen von Reuters.                                                          

                                                              

Eine Gigantvilla mit innerem Schwimmbassin, Aufzug und Garage mit Platz für 8 Autos ist eigentlich nicht besonders spektakulär in den USA. Die 2400 qm große Luxusvilla in Greenwich, Connecticut, unterscheidet sich aber durch die Tatsache, daß der Preis um 2 Mio € zurückgenommen werden mußte, so Reuters. Viele kommen, um zu sehen, aber keiner kauft.

Die Neureichen besonders betroffen

Jetzt sieht es so aus, als wäre auch der Luxusmarkt von den Unruhen an den Kreditmärkten betroffen. Greenwich, eine populäre Gegend für Neureiche und USAs inoffizielle Hedgefond-Hauptstadt, ist ein typischer Luxusmarkt, der von diesen Unruhen getroffen werden kann, glauben Hausexperten. - Hedgefonds und Private Equity bekommen einen Schlag. Ich bin besorgt darüber, was die Krise im Wohnungsmarkt für die Bonuseinnahmen in Connecticut für 2008 und 2009 zur Folge haben werden, sagt Ökonom Edward Deak. Bis jetzt ist der Preisverfall am amerikanischen Luxusmarkt verbeigegangen. - In den letzten Jahren stiegen die teuersten Wohnungen von 75 auf 165 Mio $. Der Markt ist immer noch stark, die Reichen haben es (noch) gut, sagt Rick Goodwin. Er gibt das Magazin 'Ultimate Homes' heraus mit den 1000 teuersten Wohnungen in den USA. 2005 kostete die billigste davon rund 5,4 Mio €, heute bereits rund 8 Mio.

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ElBaradei: Kein Beweis dafür, daß Iran Atomwaffen herstellt

Ich habe keine Beweise dafür gesehen, daß der Iran aktiv auf dem Weg ist, Atomwaffen herzustellen, sagte Mohamed ElBaradei, Leiter der IAEA, am Sonntag (Zit. ap.no v. 28.10.2007)

- Ich habe keine Hinweise darüber erhalten, daß ein konkretes und aktives Atomwaffenprogramm existiert, sagte ElBaradei zu CNN. - Selbst wenn dies so wäre, würde es noch einige Jahre bis zur Fertigstellung dauern. Er klagte amerikanische Stellen an, sie würden Benzin aufs Feuer gießen mit ihrer starken Rhetorik im Streit über das iranische Atomprogramm. - Zu diesem zeitpunkt müssen wir unsere Arbeit mit kreativer Diplomatie fortsetzen, denn ich kann keine andere Lösung als diese zusammen mit Inspektionen sehen, sagte er weiter. Die USA verkündeten am Donnerstag neue Sanktionen gegen Iran. Dies läßt viele befürchten, Bush plane einen neuen Krieg. Das Weiße Haus wies alle Vergleiche mit der Rhetorik kurz vor der Irak-Invasion und den jetzigen Maßnahmen gegen Iran zurück.

Zitat: "Der vernünftige Mensch paßt sich der Welt an, der unvernünftige versucht, die Welt sich ihm anzupassen. Daher hängt aller Fortschritt von den Unvernünftigen ab."   -   George Bernard SHAW

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29. Oktober 2007  Einer von Vielen - und was Max dazu schreibt. Dem kann ich nur uneingeschränkt zustimmen. Aber der Alltag muß bewältigt werden. Wichtig ist hierbei die Erkenntnis: Der Realist und derjenige, der rational handelt, schottet sich nicht von den Tatsachen ab. Dies tut nur der Vogel Strauß. Verbessern bzw. optimieren wir also unsere Fähigkeiten im 'Krötenschlucken'. Was zu vermeiden ist, sind falsche Methoden der vermeintlichen Angstabwehr wie z.B. die Verdrängung sowie ihre Brüder und Schwestern Projektion, Verschiebung, Vermeidung, Rationalisierung, Abschirmung, Ohnmachtserklärung, Gefühlspanzerung usw. Vor allem aber: keine Betäubung durch Flucht in den Alkohol oder Psychopharmaka! Dies sind die schlechtesten Ratgeber und führen garantiert ins Abseits ohne jede Aufklärung der Ursachen (was als politisch korrekt beabsichtigt ist!). Doch zurück zu Max und seinen Lesern:

From: Alex Heein 
Sent: Sunday, October 28, 2007 18:28

vieles habe ich nun schon gelesen und gehört.
Das wenigste davon war positiv.
Mir drängt sich damit das Bild auf, sich und die eigene Familie aus Deutschland, der EU, der Westlichen Welt zu verabschieden.
Aber gibt es da überhaupt eine Alternative?
Eine Alternative mit Freiraum für das Leben.
Eine, die Zuversicht verspricht und hält.
Daß so viele negative Nachrichten einem nicht gerade Mut fürs Leben machen, ist klar.
Da brauch es nicht einmal irgendwelcher Gifte, um eine bleierne Müdigkeit herbeizuführen. Daß die Regierung anscheinend nicht im Interesse des Volkes handelt, ist deprimierend.Aber wo ist das anders?
Gibt es dazu eine gute Nachricht?

Kommentar Max:

Die gute Nachricht seit dem alten Rom: 'Brot und
Spiele' bis zum Schluss. Auf der Titanic floss Gratis-
Champagner, solange die Kapelle spielte. Möchten Sie das
lesen?

Das Positive an MaxNews ist die Weiterreichung des
Weckrufs an möglichst viele. Nur wenn alle auf die
Barrikaden gehen, zeigen wir die Grenzen auf.

* Finden Sie täglich nur einen neuen Leser, mit dem
Sie die Missstände offen diskutieren.
* Helfen Sie mit, die anderen aus dem Lemmingdasein
aufzuwecken.
* Leisten Sie einen aktiven Beitrag zur Veränderung.
* Bekennen Sie offen Farbe in ihrem Bekanntenkreis.
* Es muss wieder modern werden mitzudenken und das
verschriebene Lemmingdasein aufzugeben.
* Melden Sie ihren Radio und TV ab
* Gehen Sie an einen Stammtisch oder laden Sie
Freunde ein und besprechen Sie Veränderungen.
* werden sie Konsumverweigerer und Selbstversorger
wo immer möglich.
* Kaufen Sie keine Pharma- oder Kosmetikprodukte.
* Ernähren Sie sich natürlich und nicht mehr aus dem
Supermarkt -
* Essen Sie vegetarisch und möglichst roh.
* Denken Sie nach, wie Sie diese Liste verlängern
können, um bewusster zu leben und andere mitreissen.
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People must perish. Gennahrungsmittel fast verdoppelt. Im letzten Jahr gab es einen kräftigen Zuwachs bei genmodifizierten Erzeugnissen in Europa (Zit. nrk.no v. 29.10.2007)



Bepflanzte Gebiete haben um 77% zugelegt, schreibt BBC. Meist handelt es sich um genmodifizierten Mais in Europa. Dieses Jahr wurde auf 1000 qkm Ackerbauland Mais in Europa angebaut. Die EU hat ein genmodifiziertes Produkt zugelassen, das von Monsanto stammt. Abgesehen von Mais bestehen in der EU weit stärkere Restriktionen als in den USA, wenn es um die Zulasung von Genpflanzen geht. Bereits seit 10 Jahren wurde genmanipulierter Mais in Spanien angebaut. In Frankreich wurde die Anbaufläche verdreifacht. Kräftige Zuwächse gab es auch in Portugal, Deutschland und Tschechien. Sarkozy will jetzt den Anbau nicht mehr erweitern, bevor weitere eingehende Studien vorliegen.

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Man könnte eine eigene Rubrik zum Thema "Dumm gelaufen" einrichten. Hier der nächste Fall: Bei einem Pärchen in Aalesund war "Sex" nicht genug, es mußte "Acht" sein:

                                    

Bloß ging das Ding hinterher nicht mehr auf. Nachts um 3 kam die Polizei dann zu einem Einsatz der weniger stressigen Art - und hatte gottlob den richtigen Schlüssel dabei. Santa perversitas, fiat voluntas tua!

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Kleiner Sprachkurs für Norwegen-Fans (oder die Weisheit der Sprache):

merkelig           -  merkwürdig, komisch

boss               -  Müll, Kehricht

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Andere Länder, andere Sitten - ein recht typischer Ablauf einer skandinavischen Party im kleineren Rahmen: (Zit. nrk.no)

Es war in Austertana im Sommer, als der 18Jährige allein zuhause war, nachdem seine Geburtstagsparty vorbei war. Zusammen mit einigen Kameraden war er in der Stadt gewesen, als sie zu seiner sturmfreien Bude zogen, um weiterzufeiern. Schon früher am Abend hatte das Fest zuhause angefangen, und zur Nachfeier gesellten sich einige Teilnehmer, die vorher nicht dabei gewesen waren, darunter einer aus Botsfjord und einer aus Bergen. Nach einer Weile fingen einige an, mit Soße, Senf und Kaffee zu "sauen". Der 18jährige "Hausherr" nahm dann den aus Bergen zur Seite und bat ihn, zusammen mit dem Botsfjorder zu verschwinden. Die beiden verließen auch das Fest ohne Proteste, und der Hausherr versperrte die Tür für den Fall, daß die beiden wieder auftauchten. Nach kurzer Zeit kamen die auch wieder zurück und ließen klar erkennen, daß sie reinwollten. Beide waren jetzt kräftig angetrunken und der Botsfjorder war aggressiv.

Der Mann aus Bergen registrierte, daß die Tür verschlossen war und schlug vor, wieder abzuhauen, aber das paßte dem Botsfjorder überhaupt nicht, und er fing schon mal an, ein paar Gartenmöbel kurz und klein zu hauen. Der Hausherr rief die Polizei an, die aber keine Lust hatte auszurücken. Der Botsfjorder wollte immer noch rein und zertrümmerte das Glas an der Hintertür, wonach er die Tür von innen öffnen konnte. Als die beiden ins Wohnzimmer stürmten, rief der Hausherr nochmal die Polizei an, die reagierte aber wieder nicht.

Auf seinem Weg ins Wohnzimmer fand der Botsfjorder dann ein Staubsaugerrohr, mit dem er auf verschiedene Gegenstände einschlug. Dabei verkündete er lauthals, daß er jeden kaltmachen würde, der die Polizei anruft und setzte das "Fest" auf seine Weise fort. Mit seinem Staubsaugerrohr machte er die Polonaise durch die Wohnung und drosch auf alles ein, was ihm in den Weg kam, der Mann aus Bergen lachend immer hinterher. Durch ihre tatkräftige Festaktivität wurden dann u.a. Fenster eingeschlagen, der Staubsauger selbst atomisiert, ein Fernseher, die Stereoanlage, Inventar, dazu wurden das Dach und die Möbel zusammengehauen. Nach und nach entwickelte sich ein suggestiver Effekt, so daß auch mehrere der anderen Geburtstagsgäste mithalfen beim Invertarzusammenhauen. Sie leisteten ganze Arbeit, denn der Schaden summierte sich auf stolze 555.163 Kronen, so der Gutachter.

Der Botsfjorder bekam jetzt 40 Tage Bau, aber noch für andere Sachen, der Mann aus Bergen darf 30 Tage in sich gehen. Daneben waren noch Zahlungen an die Hauseigentümer und Versicherungen fällig.

Man muß sagen, daß dies noch glimpflich ausging. Normalerweise räumen diese meist völlig wildfremden Leute den Möbelschrott dann in den Garten, wo er angezündet wird. Nordische Nächte sind schon sehr speziell, es gibt einfach keinen Punkt, an dem aufgehört wird, etwas, an das ich mich nie gewöhnen konnte.

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2. November 2007  Schöne virtuelle Realität! Dem ist nichts hinzuzufügen, was Dr. Böttiger hier nachvollziehbar darlegt.

Auf die freieste aller Freiheiten!
Im Grunde spürt es jeder. Wir stehen am Abgrund und jeder guckt sich hilflos nach jemandem um, der uns davon weg führen könnte. Der Abgrund ist monetärer und militärischer Natur. Unser derzeitiges Geld ist völlig fiktiver Natur und an sich „nichts“ wert, aber noch regelt es unsere Versorgung und versucht man es uns trotzdem mit allen Mitteln abzunehmen. Auch scheint der Krieg noch „fernab in der Türkei“ und noch weiter weg geplant zu werden. Aber das Fähnchen, das die Internationale Finanzelite am Weißenhaus der „westlichen Führungsmacht“ hochgezogen hat (glaubt noch irgendjemand, dass Bush oder Cheney regieren?) spricht schon vom „Dritten Weltkrieg“. Da für die USA immer „die anderen“ Schuld sind, soll der Iran ihn auslösen – stellvertretend für die Eigentümer der Federal Reserve Bank (FED), der eigentlichen „Westlichen Führungsmacht“.

Kehren wir vor der eigenen Haustüre!
Über die Führungsqualität und Denke in der FED gibt eine Presseerklärung ihrer Bostoner Filiale vom 29. Oktober 2007 Auskunft. Darin erfährt man, dass die Economic Adventure Gallery (Gallerie der Wirtschaftswagnisse) der FED of Boston eine interaktive Ausstellung "Video Games Evolve: A Brief History from Spacewar to MMORPG's", die Geschichte der Video-Spiele also, eröffnet. Sie feiert damit die Entstehung der Spiele-Industrie als wirtschaftliche Erfolgsgeschichte in „Neu-England“. Der Eintritt ist frei.

Der Ausstellung geht es weniger um die Vergangenheit. „Die Spielerevolution begann auf der anderen Seite des Charles River beim MIT, wo das erste nicht-kommerzielle, interaktive Video-Spiel Spacewar (Weltraumkrieg) 1962 das Licht der Welt erblickte.“ Die FED will vor allem die Spiele “der heutigen Zeit” wie Star Wars Galaxies, Immune Attack und die Flucht in virtuelle Welten wie Second Life und Massive, Multi-player Online Role-Playing Games (sogn. MMORPGs, das sind Rollenspiele für große Bevölkerungsgruppen) wie World of Warcraft. (Die Welt des Krieges) fördern. In der Erklärung heißt es "The exhibit is part of the Federal Reserve Bank of Boston's Economic Adventure, an interactive educational designed to teach middle- and high-school students how New England's improved living standards are reliant upon innovation, which leads to advances in productivity." (Die Ausstellung gehört zum Wirtschaftswagnis der FED of Boston und ist eine interaktive Bildungsveranstaltung, um Real- und Gymnasialschüler davon zu unterrichten, wie Neu-Englands verbesserter Lebensstandard von Innovationen abhängt, die zu Fortschritten in der Produktivität führen). Wenn die Jugend (und die Alten) vor der Spiele-Glotze nicht nur das Fragen sondern auch das Essen vergessen (von Chips und peanuts abgesehen), ist das Ziel der Produktivitätssteigerung voll erreicht.


Sind die Verantwortlichen der FED, nachdem der Goldpreis an der New Yorker Rohstoffbörse am Mittwoch erstmals seit 27 Jahren auf über 800 Dollar je Unze gestiegen ist, vollkommen in die virtuelle Welt entrückt worden. Auslöser des Goldpreisanstiegs war die Entscheidung der US-Notenbank, den Leitzins auf 4,5 Prozent zu senken. Das letzte Mal war der Goldpreis im Januar 1980 über die 800-Dollar-Marke gestiegen und zwar bis auf 875 Dollar je Unze. Aber keine Panik, inflationsbereinigt müsste der Goldpreis heute auf weit über 2000 Dollar steigen, um den Preis von 1980 zu „toppen“. Nein, die FED ist nicht verrückt geworden. Sie zieht nur ihr Konzept der Umprogrammierung der Bevölkerung durch. Wovon viele Imperien der Vergangenheit nur träumen konnten, das ist mit den Erfolgen der modernen Sozio-Psychologie und Psychiatrie nun möglich geworden. Man verspricht nicht erst ein Himmelreich nach dem Tode, man entrückt noch Lebende dorthin. „Die Sklaven müssen die Sklaverei genießen“ hatte Aldous Huxley und der von den Linken hoch verehrte Bertram Russel nahezu gleich lautend gefordert. Bald soll es soweit sein, wenn da nicht am Ende doch noch etwas dazwischen kommt. Um Konzept und die Elite, die danach handelt, zu verstehen, schaue man sich das leider in vielen Bereichen etwas langatmig geratene englische Video Endgame an (vgl. http://infokrieg.tv/endgame_261007.html).


Alle Menschen haben, nach Vorstellung der Eigentümer der FED, die Entrückung in die virtuelle Realität bitter nötig, besonders auch die Amerikaner. Nehmen wir zum Beispiel den Sitz der FED in New York. Das Leben in keinem Ballungsgebiet hängt so von der Spekulation ab, wie in dieser Großstadt. Spekulationsfirmen beschäftigen zwar nur 5% der Arbeitskräfte der Stadt, liefern aber 23% der privaten Haushaltseinkommen. Nach dem jüngsten Bericht des New York State Comptrollers, Thomas DiNapoli bezieht die Stadt 20% ihrer Steuereinnahmen aus der Spekulations-Industrie. Der Haushaltsdirektor der Stadt, Mark Page, schrieb in seinem Memorandum vom 10.10. an die Stadtverwaltung, dass der Haushalt der Stadt New Yorks im Haushaltsjahr 2009 einen Fehlbetrag von $ 2,7 Milliarden ausweisen würde. Er dürfte seiner Schätzung nach in den Jahren 2010 und 2011 auf $ 4,8 und $6.5 Mrd. ansteigen. Für den Staat New York musste der im Juli für 2009 auf 3,6 Mrd. $ veranschlagte Fehlbetrag auf 4,3 Mrd. angehoben werden. Der New Yorker Bürgermeister ordnete daraufhin laut Bloomberg.com vom 31.10. Haushaltskürzungen für die Stadt im schon laufenden Haushaltsjahr 2008 von 2,5% und für 2009 um 5% an. Er verhängte einen Einstellungsstopp für alle Berufe im „Gesundheits- und Sicherheitswesen (z.B. Feuerwehr)“. Warum soll der Staat Dienste für die Bürger anbieten, wenn er nicht einmal seinen Schulden an die Not leidende Finanzwirtschaft nachkommt.


Der Immobilien-Marktbeobachter RealtyTrak zeigt, dass im Nachbarstaat New Jersey die Zwangsversteigerungen bereits die Zahl 41.000 über stiegen haben. Im gleichen Zeitraum waren es 2006 “nur” um die 26.000 gewesen. Immer häufiger kommt es wegen der Steueranhebungen und Zwangsversteigerungen zu Bürgerprotesten, schrieb die Zeitung von New Jersey Herald News am 19.10. Man fordert den Rücktritt der Bürgermeister. Grund für die Proteste ist die Zahlungsunfähigkeit vieler Bürger, vor allem auch derer, die noch Arbeit haben. Seit dem Jahr 2000, ist der scheinbare „Wert“ der privaten Wohnhäuser in den USA um 20 Billionen $ gestiegen. Die Menschen haben sich gegen diese „Sicherheiten“ entsprechend verschuldet. Nun pfeift die heiße Luft aus der Illusion. Der Case-Shiller Wohnungspreis Index für August, den Standard and Poor's herausgibt, weist für die letzten 12 Monate einen Preisverfall um 5% aus, von Juni bis Juli waren es 0.5%, von Juli bis August schon 0,8 %,. Das ergibt einen erwarteten Jahrespreisverfall von 7-9 %. "Beim Preisverfall der Wohnungen deutet sich keine Verlangsamung oder Kehrtwende an“, meint der Index-Manager Robert Shiller. Der Index vergleicht Einkaufs- und Verkaufspreise der gleichen Wohnungen nach jeweils 2 Jahren. Der Preisverfall nützt aber auch Haushalten, die eine Wohnung suchen, nichts, da gleichzeitig die Hypothekenzinsen deutlich anziehen. Aus dem gleichen Grund gelingen „Umschuldungen“ zur Abwehr der Zwangsversteigerung nicht. Warum nicht auch Obdachlos, wenn es nur die Bank nicht ist - und die „westliche“ die „freieste aller Freiheiten“ bleibt.


Ja, die Amerikaner sind uns immer einen Kopf voraus! Unseren Nachbarn, Frankreich hat es aber schon erwischt. Le Figaro sprach letzte Woche von “Bösen Überraschungen”, die auf Haushalte mit mittlerem Einkommen zukommen. Und Liberation (Befreiung!) beschrieb am 27. Okt. auf ganzen 3 Seiten wie die Zweit-Hypothemenkrise in Frankreich zuschlägt. “Warnung vor flexiblen Zinsraten. 150.000 Haushalte in Frankreich riskieren, sich im System anpassungsfähiger Zinsraten zu verfangen. Daraus erwachsen Sorgen vor einer Krise wie sie im Sommer in den USA aufgetreten war.”


Zahlungsprobleme machen sich auch in Italien breit. Dort nahmen die Konsumentenkredite nach Angaben der Italienischen Bankenvereinigung im ersten Halbjahr 2007 um 17.5 % zu. Allerdings ist die Verschuldung der Haushalte in Italien niedriger als sonst in Europa. Im Verhältnis zum Brutto-Inlandsprodukt sind die Italiener mit 5,8%, die Engländer mit 16,5%, die Deutschen mit 9,9%, die Spanier mit 9,4% und die Franzosen mit 7,5% verschuldet. Vielleicht waren die Italiener nur sparsamer. Die Forschungsgruppe ISMEA stellte fest, dass die Italiener für Ernährung zwischen 2001 bis 2006 trotz Preissteigerungen 10% weniger ausgegeben haben. Weg mit Fleisch und Wurst, Vegetarier braucht das Finanzsystem genauso wie Nichtraucher.

Sparen wird den Italienern und anderen, die das Gleiche versuchen, nicht viel helfen, denn die Finanzierung der Not leidenden Finanzwirtschaft, die vor allem die FED und die Bank of England betreibt, heizt die Inflation an. Bloombergs CMCI-Index für 26 Waren-Klassen erreicht am 31. 10. in den USA mit 1.271,7 Punkten seinen Höchststand und errechnete für Oktober eine Preissteigerung um 3,9%,. Im September waren dort die Preise schon um 7,8% gestiegen. Der Ölpreis war im Jahr 2007 um 55%, der Weizenpreis um 61%, der für Kupfer und Gold je um 21% gestiegen. Für uns könnte der Wertverfall des Dollars den Anstieg der Weltmarktpreise abmildern – aber wer von der „Elite“ hätte daran ein Interesse.


Denn dafür, dass der Bürger davon nichts zu spüren bekommt, will Frau Merkel sorgen. Sie will laut FAZ vom 10.10 den Pro-Kopf Verbrauch an CO2 weltweit auf 2 Tonnen beschränken. Allein der Energieverbrauch für die Nahrungsmittelproduktion setzt in der Bundesrepublik Deutschland pro Kopf 1,8 t CO2 frei. Nun müssen die Zahlen, die BUND und DRITTE WELT HAUS, Bielefeld errechnet haben, um den Bürgern das Fleisch-, Fisch-Essen und sonstige Luxusspeisen miese zu machen, wie gewöhnlich, nicht stimmen, doch wenn man die Veratmung des Menschen und vielleicht noch ein wenig CO2 für die Herstellung der Kleidung hinzunimmt, dürfte für Wohnung, Strom, Auto und sonstigen ungebührlichen Luxus derer, die nicht zur „Elite“ gehören, wenig übrig bleiben. Wer nicht Konsumieren soll, braucht nur weniger Geld übrig zu behalten. Die Preis- und Abgabenpolitik sorgt dafür, dass sich das gewünschte Konsumverhalten der Menschen wie „rein marktwirtschaftlich“ geplant einstellt.


Um unsere Regierung trotzdem loben zu können, teilte uns das Bundesarbeitsamt kürzlich mit, im Oktober gab es nur noch 3.433.639 Arbeitslose, das beste Ergebnis seit 12 Jahren! Der Umwelt-Zwangskonsum zeigt Wirkung. Tut er das? In der Mittelung steht auch anderes: Leistungsempfänger nach Sozialgesetzbuch II waren 7.1 Mio., davon Empfänger von Arbeitslosengeld II 5,2 Mio. Ja wie nun, 5,2 oder 3,4? Sozialgeld beziehen 1,9 Mio. Zuschuss bedürftige geringfügig Entlohnte gab es im August 4,9 Mio. mit Nebenjob geringfügig Entlohnte im August 2,1 Mio. Sonstige Unterstützungsempfänger 224.375. Mit den Erfolgen der Bundesregierung an der Arbeitsfront verhält es sich wie mit der Beliebtheit der Kanzlerin oder zuvor mit derjenigen Joshka Fischers: virtuelle Medienrealität. Die Elite gibt vor, was die Menschen für wahr halten sollen, die Medien sorgen dafür, dass sie dies auch tun und klein Doofi meint, es müsse so sein, weil alle es auch so sagen: Schöne Neue Demokraten Welt!


Was unterscheidet eigentlich einen alten Feudal-Aristokraten von einem neuen Finanz-Aristokraten, einem der Eigentümer der FED z.B.? Etwa nur das „von“ im Namen? Der eine fühlte sich der alten Tradition seiner Familie und seines Grundbesitzes verbunden, der andere dem Kursgewinn des Augenblicks. Der eine sieht in seinen Untertanen fast so etwas wie sein Eigentum, das es um der Gewinne willen möglichst zu pflegen und zu erhalten gilt, der andere vermag da nur eine nutzlose Überbevölkerung zu erkennen, auf die man verzichten kann, so bald man ihr nichts mehr abluchsen vermag. Der eine wird durch Finanziers zu Kriegen genötigt oder verlockt, der andere macht Kriege, um sich der lästigen und, weil unzufrieden, auch gefährlichen Überbevölkerung zu entledigen. Der eine glaubte noch, dass er sich dereinst vor Gottes Richterstuhl werde verantworten müssen, der andere ist fortschrittlich, glaubt an gar nichts, es sei denn an die Macht des Dollars und die grenzenlose Käuflichkeit aller. Solange die bürgerliche Revolution vor den eigentlichen Machthabern hinter den ärgerlichen Adeligen, also vor den Bankiers und Finanziers Halt macht, taug sie nichts und ist weniger wert, als garkeine Revolution. Lieber einen dekorierten adeligen Pfingstochsen am Tor zur eigentlichen Macht, als einen demokratisch gewählten, dummen und hörigen Karrierist. Die Kosten-Nutzenrechnung der westlichen Demokratie spiegelt sich in ihrer finanziellen Situation: „Überschuldung!“ Seltsam, dass das Schuldgeld der westlichen Demokratie effektiver und rücksichtsloser vorgeht, als früher die Lakaien in den Adelspalästen.

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Wenn der Zug abgefahren ist...

Bahnprivatisierung

http://www.flegel-g.de/bahnprivatisierung.html

Die Linke der SPD droht, die Privatisierung der Bahn zu stoppen. Nicht etwa, weil sie weiß, dass Tiefensee die Bahn quasi verschenken will oder weil mit der Privatisierung gravierende Folgen für den Nahverkehr und das Preisgefüge eintreten werden, oder weil dann weitere Massenentlassungen folgen werden, sondern einzig wegen ihrer Forderung nach stimmrechtslosen Volksaktien.

13 Milliarden soll die Privatisierung nach meiner Kenntnis bringen. Die werden von dieser Regierung so schnell verbraten, wie eine Schneeflocke auf einer heißen Herdplatte schmilzt. Die Deutschen haben hunderte Milliarden in das Unternehmen investiert. Jetzt bringt es Gewinn, da muss man natürlich verkaufen, denn auf Gewinne ist die deutsche Regierung nicht eingerichtet. Gewinne machen nur Privatleute und deshalb muss die Bahn privatisiert werden. So zumindest entsteht der Eindruck, wenn man den ganzen Hick-Hack um dieses Thema verfolgt.

Wenn die Bedenken geäußert werden, dass die Bahn sich dann auf die lukrativen Fernreise-Kunden konzentriert und Nahverkehrsstrecken stilllegt, wiegeln Tiefensee und Mehdorn ab. Schließlich will der Bund ja zunächst 51% der Aktien halten. Diskret wird dabei übergangen, dass Tiefensee trotz Aktienmehrheit auf ein Mitspracherecht verzichten will. Lediglich über den Aufsichtsrat will er den Staat mitreden lassen. Dass die Vertreter der Arbeitgeber dem Staat da große Rechte zubilligen, darf sehr bezweifelt werden. Ein besonderes Kriterium ist das Schienennetz. Es soll der Bahn zunächst für 15 Jahre zu Bewirtschaftung überlassen werden. Selbst aus den Reihen anderer Ministerien kommt Kritik an den Plänen Tiefensees und das die Länderchefs meutern, weil ihnen die Sicherheiten für die Nahverkehrsbetriebe fehlen, wurde in der Presse ja breit diskutiert. Auch verfassungsrechtliche Bedenken wurden vorgebracht, aber die stören unsere Regierung ja ohnehin nicht. Was ist die Bahn denn nun eigentlich? Früher ein reines Staatsunternehmen, das mit erheblichen Steuermitteln (ca. 10 Milliarden pro Jahr) subventioniert wurde, wurde es aufgrund einer EG-Richtlinie (91/440/EWG ) in einer der berühmten Reformen zu einem Betrieb auf Aktien (430 Millionen stimmrechtslose Stückaktien), die voll im Besitz des Bundes sind, zum Staatsunternehmen Deutsche Bahn AG (DB). Das Eisenbahnnetz der DB ist nach dem Schweizer SBB-Netz das dichteste der Welt. 2003 nannte die DB noch 35.593 km Schiene ihr eigen. 2006 waren es noch 34.019 km, also 1.574 km weniger. Nun darf man raten, an welchen Stellen diese 1.574 km Schienennetz bereits abgebaut wurden.

Mit der Reform wurde auch im Personalbereich kräftig abgebaut, schließlich musste die Bahn doch wegen der Ideen zur Privatisierung Gewinne erwirtschaften, denn nur Gewinne locken die Investoren, nicht das Personal. Die 2003 noch vorhandenen 242.759 Beschäftigten der Bahn wurden bis 2006 auf 229.000 Mitarbeiter reduziert (keine Ahnung, wie viel zuvor schon abgebaut worden waren). Bei den verbliebenen 229.000 Mitarbeitern sind noch 59.000 Beamte zu verzeichnen, die der Bahn mit der Reform zugewiesen oder aber "beurlaubt" wurden.

5.730 Betriebsstellen (Bahnhöfe, Haltepunkte u. a.) verzeichnete die Bahn 2006. Das Betriebsergebnis betrug 2003 23,029 Milliarden ? und hat sich 2006 auf 30,1 Milliarden erhöht. Heute ist die Bahn eigentlich eine Holding, bestehend aus etlichen Einzelunternehmen.

(Angaben von 2006)

-DB Fernverkehr, 14.641 Mitarbeiter, 3,234 Mrd. Umsatz, Vorsitzender Dr.

Nikolaus Breuel

-DB Regio, 100 prozentige Tochter der DB AG, die in unterschiedlichen

Rechtsformen (AG, GmbH) den regionalen Nahverkehr mit Zug, S-Bahn und Bus

betreibt, 26.842 Mitarbeiter

-DB Stadtverkehr, 100 prozentige Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn AG

für den Stadtverkehr (Busse und S-Bahnen), Umsatz 1,8 Mrd. ?, 4.300 eigene

und 6.000 angemietete Fahrzeuge, 12.249 Mitarbeiter

-Railion Deutschland AG, ehemals DB Cargo AG, Umsatz 3,2 Mrd. ?, 25.000

Mitarbeiter, davon 6.000 -Triebfahrzeugführer und 800 Auszubildende,

Vorstand Klaus Kremper

-Schenker, Ressort Transport & Logistik, weltweit fast 55.500 Mitarbeiter,

Gesamtumsatz von 13,2 Mrd. ?, rund 12.200 Mitarbeitern an mehr als 100

Standorten in Deutschland, Umsatz von etwa 2,9 Mrd. ? im deutschen Markt.

-DB Netz AG, Vorstandsvorsitzender Dr.-Ing. Volker Kefer, Umsatz der DB Netz

AG (2005) ca. 3,9 Mrd., Schienennetz 34.019 km bei einer Gleislänge von

62.948 km, 42.950 Mitarbeiter

-DB Personenbahnhöfe, 4.791 Mitarbeiter

-DB Dienstleistungen, 26.868 Mitarbeiter

-Beteiligungen/Sonstige, 1.939 Mitarbeiter

Jetzt bekommen Sie mal einen kleinen Eindruck, welches Unternehmen hier zur Disposition steht. Nicht nur, dass der Staat dieses Unternehmen fast verschenken will, er will auch weiterhin kräftig subventionieren. Beamte des Finanzministeriums rechnen mit jährlich ca. 10 Mrd. ?, die aus Steuermitteln der Bahn zur Verfügung gestellt werden (müssen?????). Nicht zu vergessen, gerade wurden für Schnellstrecken Milliarden investiert und auch die neuen ICEs sind nicht billig.

Wenn bei einer Privatisierung mal so richtig deutlich wird, dass Volksvermögen von unschätzbarem Wert verschenkt werden soll, dann bei der Deutschen Bahn AG. Es wird nicht bei den Subventionen bleiben. Sind erst einmal private Investoren im Spiel, werden massenhaft Stellen abgebaut, mit Sicherheit Nahverkehrsbereiche still gelegt (da mögen Tiefensee und Mehdorn noch so sehr das Gegenteil beteuern) und damit nicht nur umweltfreundliche Verkehrsverbindungen gekappt, sondern auch weitere Arbeitslose generiert. Unverständlich ist, dass Massenproteste gegen dieses Vorhaben ausbleiben. Habt Ihr alle noch zu viel Geld, dass Ihr es Euch leisten könnt, dass Tiefensee Euer Eigentum verschenkt?

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Nach 1918 gab es eine Demokratie ohne Demokraten, dieser Zustand ist inzwischen perfektioniert worden. Die übernommenen Beamten, durch und durch kaisertreu, mußten eine Formel finden, wie ihr Zwiespalt überbrückt werden konnte. Man kam auf den Unterschied zwischen "Staat" und "Staatsform". Die Staatsform wurde abgelehnt, dem imaginären 'Staat' konnte weiter gedient werden. Heute steht alles auf dem Kopf: Hochgehalten wird die bloße 'Staatsform', der 'Staat' selbst wird verheimlicht. Demokraten sind politisch unkorrekt, auf dem Weg zur Diktatur werden gewaltige Fortschritte gemacht.

An die

Damen und Herren des

Deutschen Bundestages

Sehr geehrte Damen und Herren,

Anmerkung: Der Beitrag wurde zusätzlich auf die Seite direktzu.de gestellt http://www.direktzu.de/users/14672. Dort kann mit einer Bewertung noch ein wenig Nachdruck erzeugt werden. Der Beitrag Hexeneinmaleins in der Süddeutschen ist der Auslöser für dieses Schreiben an Sie, meine Damen und Herren Volksvertreter.

Die Diskussion um eine längere Auszahlung des ALG I nimmt wahrhaft bizarre Züge an. Lese ich die Kommentare in den Zeitungen über die Kosten oder die durch den Aufschwung verringerte Zahl der Bezieher von ALG I, beginne ich mich zu fragen, ob die Wahrheit bei politischen Aussagen jetzt gänzlich ausgemerzt wurde.

Zur Verringerung der Zahl von Arbeitslosen über 50 Jahre. Seit Februar 2006 gilt nur noch die halbe Laufzeit für den Bezug von ALG I. Eine Verringerung der Zahl der älteren Bezieher von ALG I ist somit nicht durch den Aufschwung bedingt, sondern nahezu ausschließlich auf die Kürzung der Laufzeiten zurückzuführen. Sie fallen einfach 6 bis 20 Monate früher ins ALG II. Die Frage der Kosten. Diese Diskussion finde ich geradezu pervers. Die BA sammelt Überschüsse an, Überschüsse aus Beiträgen der Arbeitnehmer zur Arbeitslosenversicherung. Von diesen Überschüssen zahlt sie bzw. hat sie an den Finanzminister im Jahr 2006 3,3 Milliarden ? an Strafbeiträgen gezahlt, für Arbeitslose, die nicht innerhalb eines Jahres wieder in Arbeit vermittelt werden konnten, also zu Beziehern von ALG II wurden. Sie hat von diesen für die drohende Arbeitslosigkeit von Arbeitnehmern gezahlten Versicherungsbeiträgen Rückstellungen für die Pensionen von Beamten gebildet, eindeutig eine Fremdverwendung von Versicherungsbeiträgen, die ich nur als Veruntreuung bezeichnen kann. Die Überschüsse der BA sind Versicherungsgelder, die den arbeitslos gewordenen Arbeitnehmern mit der Kürzung der Laufzeiten vorenthalten wurden. Die von MP Beck geforderten Verlängerung der Laufzeit von ALG I verursacht somit keine neuen Kosten, sondern führt die Versicherungsgelder aus den Überschüssen der BA wieder dem Verwendungszweck zu, für den sie bestimmt sind. Sie haben aus den Versicherungsbeiträgen zur Arbeitslosenversicherung eine Steuer gemacht und das BVerfG hat bereits in Urteilen darauf verwiesen, dass der Staat Eigenleistungen von Arbeitnehmern nicht nach Belieben zweckentfremden darf, weil diese Leistungen aufgrund von Art. 14 GG geschützt sind.

4.911.535 Hilfsbedürftige im Okt. 2005, 5.099.017 Hilfsbedürftige im Okt. 2006, 4.963.644 Hilfsbedürftige im September 2007 werden in den Statistiken der BA unter arbeitsfähigen Hilfsbedürftigen gezählt. Demgegenüber stehen die ständig in die Presse lancierten Berichte über die Belebung des Arbeitsmarktes. Die zuvor genannten Zahlen zeigen aber, dass die Zahl der arbeitsfähigen Hilfsbedürftigen nicht gesunken ist, sondern im Gegenteil noch über der von 2005 steht. Diese Zahlen belegen, dass die Belebung am Arbeitsmarkt ausschließlich durch statistische Schönfärberei und durch Arbeitsverhältnisse mit Einkommen unterhalb der ALG II-Grenze zu verzeichnen ist. Während also der Arbeitsminister sich und die Politik der SPD mit der Agenda 2010 preist, zeigt die Realität, dass die wahren Daten keinerlei Verbesserungen gegenüber dem Jahr 2005, der Einführung von Hartz IV verzeichnen. Bedenkt man dabei, wie viele Personen aufgrund der Repressalien durch die ARGEn aus dem Bezug der Transferleistungen herauskatapultiert wurden und wie viele Verfahren bei den Gerichten noch anhängig sind, muss man alle Erfolgsmeldungen des Arbeitsministeriums als verlogene Propaganda betrachten. In diesem Zusammenhang ist die von der CDU/CSU geforderte Absenkung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung kontraproduktiv und dient ausschließlich den Interessen der Wirtschaft. Das vor allem von den Wirtschaftsinstituten (im Auftrag der Arbeitgeberverbände) forcierte Theater um die "zu hohen Lohnnebenkosten" ist nur Geschwafel, sind die so genannten Lohnnebenkosten doch integraler Bestandteil der kalkulatorischen Lohnkosten bzw. der Lohnstückkosten. (...)