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Wissenswertes 65                                                  21. Oktober 2007


Fortsetzung von WW 64 - siehe auch unter 'Jagdschein IV'

Stellen Sie sich vor, die Behörde entzieht Ihnen die Fahrerlaubnis. Damit ist sie weg, ob Sie noch Ihren Führerschein haben, spielt keine Rolle. Gleichzeitig wird Ihnen aufgegeben, Ihren Fahrzeugpark eigenhändig irgendwohin zu verfrachten, wobei Sie selber fahren sollen! Das kann doch wohl nicht richtig sein!?

Genau dies wird aber in Waffensachen so verfügt, obwohl allein der Besitz, d.h. die freie Zugänglichkeit zu den Waffen, ohne Erlaubnis strafbar ist.
Die Behörde begeht hier einen Denkfehler in ihrer Abräummentalität, wodurch ihre Anordnungen nichtig sein können, denn dies ist ausdrücklich so im VwVfG angeordnet.

Und dann noch etwas: Die Regelvermutung zur Unzuverlässigkeit gemäß Waffengesetz greift ein, wenn jemand wegen irgendeiner vorsätzlichen Straftat zu Freiheitsstrafe oder zu mindestens 60 Tagessätzen verurteilt wurde oder innerhalb von 5 Jahren schon zweimal wegen irgendetwas verurteilt wurde, das nicht einmal vorsätzlich gewesen sein muß. Allein die Tatsache der Bestrafung ist maßgebend, hierauf wurde pauschal ohne weitere Prüfung abgestellt. Kommt es denn überhaupt nicht auf die Art der Taten an, oder gibt es da vernünftige Annäherungen? Dazu schreibt das Verwaltungsgericht Trier:
Hier liegt kein Ausnahmefall vor, der die Regelvermutung entkräftet. Das kommt nur dann in Betracht, wenn die Umstände der abgeurteilten Tat die Verfehlung ausnahmsweise derart in einem milderen Licht erscheinen lassen, daß die nach der Wertung des Gesetzgebers in der Regel durch eine solche Straftat begründeten Zweifel an der Vertrauenswürdigkeit des Betroffenen bezüglich des Umgangs mit Waffen und Munition nicht gerechtfertigt sind. Erforderlich ist eine tatbezogene Prüfung in Gestalt einer Würdigung der Schwere der konkreten Verfehlung und der Persönlichkeit des Betroffenen, wie sie in seinem Verhalten zum Ausdruck kommt (vgl. BVerwG, Urt. v. 13.12.1994..)

Damit wird die Verwaltungsbehörde aber gezwungen, sich auch mit der abgeurteilten Tat zu befassen, und zwar gründlich, ebenso mit der Persönlichkeit des Betroffenen, um diesen Kriterien gerecht zu werden. Durch die Verwaltung hat demnach bereits eine Art Revision stattzufinden, zu der sie gezwungen werden muß. Bisher wurde hierauf kein Gedanke verschwendet, sondern dies den Gerichten überlassen, die sich jedoch ebenfalls keine große Mühe machten.
Knackpunkt ist die völlig willkürliche Wertung des Gesetzgebers, daß jemand als unzuverlässig für das Waffenrecht gilt, der für eine x-beliebige Vorsatztat mindestens 60 Tagessätze bekam. Das können Steuersachen sein, oder gar Beleidigungen, deren Tatbestand der Richter mangels gesetzlicher Grundlage immer wieder neu 'erfinden' muß, oder eine illegale Haushaltshilfe bei einem alleinerziehenden Vater. Der Gesetzgeber glaubte natürlich, hiermit 'das Verbrechen' perfekt bekämpfen zu können, was jeder sofort einsehen wird. Wenn hier nicht gegengesteuert wird, haben wir ein perfektes Beispiel von gesetzgeberischer Willkür, die aus dem Tollhaus stammen könnte. Mit denselben Argumenten könnten Apothekern oder Ärzten ihre Giftschränke weggenommen werden, um die Rauschgiftkriminalität 'wirkungsvoll' zu bekämpfen. Bekannte Juristen, selbst ehemalige Richter, reden von 'Gesetzesschrott', der hier allenthalben produziert wird, und sie haben recht! Wen wundert das, wenn man sich 'den Gesetzgeber' näher ansieht?
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22. Oktober 2007  Die norwegische Landeshauptstadt Oslo kann innerhalb von ein paar Stunden ohne Wasser sein. Die Stadt ist vollkommen abhängig von der Wasserversorgung über das Maridalsvannet. (zit. nrk.no v. 22.10.2007)

                                                        


Oslo wird innerhalb von 4 bis 5 Stunden trockengelegt, wenn das Maridalsvannet nicht mehr zur Verfügung steht. Eine alternative Wasserquelle ist auf Jahre hinaus nicht verfügbar. Derzeit haben Oslo und andere Landesteile mit einer schweren Verunreinigung des Wassers zu kämpfen. Ausgebreitet hat sich der Giarda-Parasit, der zum sorgfältigen Abkochen des Wassers zwingt. Der Parasit hat gezeigt, wie verwundbar die Wasserversorgung ist. Sollte eine so schwere Verunreinigung geschehen, daß Maridalsvannet abgekoppelt werden muß, dann werden große Stadtteile innerhalb von 4 bis 5 Stunden trocken sein.
Diese totale Abhängigkeit hat Wasserfachleute und Politiker über Jahre hinaus bekümmert wegen befürchteter Verunreinigung oder Trockenheit. Seit Sommer 1995 wurde nach Alternativen gesucht, erst ab 2005 wurden vom Stadtrat Alternativen wenigstens in Betracht gezogen. Heute gibt es zwei Zusatzgewässer: Langlia und Alunsjöen. Aber diese können nur für einen Teil der Stadt sorgen, und auch nur für eine kurze Zeit.

Dies sind also die echten Lebensgrundlagen der Technologie- und Geldgesellschaft - alles hängt am seidenen Faden, und alles Fiat-Geld der Welt kann keine Trinkwasserversorgung ersetzen, auch wenn dies anscheinend so dargestellt wird. Welche Sicherungsmaßnahmen am Maridalsvannet bestehen, wird leider nicht mitgeteilt, wahrscheinlich gar keine. Was wissen Sie über Ihre Wasserversorgung, außer, daß sie immer teuerer und schlechter wird?
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Schon wieder dumm gelaufen: Der LKW war aus Versehen einen Meter zu hoch für diese Mausefalle. Da halfen auch die besten Graffittis an der Wand nichts, wenn die nicht ohnehin ein modernes Menetekel sein sollten. Das Augenmaß des Fahrers ließ wohl auch zu wünschen übrig. Vielleicht waren es ja auch mehr 'Maß' als Augen!?

                                                       


Hier läuft es besser:

 

Iran nimmt keine US-Dollars mehr entgegen

Datum 22.10.2007 - Uhrzeit 09:00 (© BörseGo AG 2007, Autor: Stanzl Jochen, Redakteur, © GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)
WKN: 965275 | ISIN: EU0009652759 | Intradaykurs:

Teheran (Boerse-Go.de) – Der Iran wird ab sofort keine US-Dollars mehr bei Außenhandelsgeschäften entgegennehmen. Wie der Nachrichtendienst Dow Jones News unter Berufung auf ein Interview am Wochenende im Magazin "Emerging Markets" berichtet, habe der Präsident der iranischen Zentralbank, Tahmasb Mazaheri, angeordnet, dass ab sofort alle Handelsgeschäfte in anderen Währungen als dem US-Dollar abzuwickeln seien. Nun solle auch damit begonnen werden, sämtliche in US-Dollar gehaltenen Währungsreserven in andere Devisen umzutauschen. Nahezu alle europäischen und asiatischen Handelspartner des Iran hätten diesem Schritt zugestimmt. 

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Die Klasse von Kawi Schneider bewundere ich immer wieder. Hier eine Anleihe aus seinem neuesten Artikel aus 'unglaublichkeiten.com ':

Kawi Schneider, Emmelshausen, 21. 10. 007
Wird HAARP nochmal die Börse retten?

Den Herren der "Working Group on Financial Markets" (Arbeitsgruppe Finanzmärkte), im Volksmund die Plumps-Schutzgruppe / das Plunge Protection Team gegen den Börsensturz, schlagen neuerdings immer größere Stichflammen der Angst aus ihren Nadelstreifenhosen.

Am 18. 3. 1988 war diese Arbeitsgruppe auf Befehl Nr. 12631 von US-Präsident Reagan gegründet worden, um einem weiteren "Schwarzen Montag" wie am 19. 10. 1987 vorzubeugen. Das Rezept des Börsen-Plumps-Schutzes ist einfach zu verstehen: Wenn der Börsen-Index übermäßig stark absackt, kauft der Plumps-Schutz so viele Aktien mit sogenanntem "Geld von der Regierung" (die FED ist gemeint) so lange, bis die Börse wieder steigt und die Richtigkeit des Kapitalismus des Grünspanwesens wieder bewiesen ist.

Seit dem am 9. 8. 2007 ganz knapp verhinderten totalen Finanz-Crash arbeitet der Plumps-Schutz auf nie dagewesenen Hochtouren, und er muß sogar von täglichen Buchgeld-Tsunamis der gewaltigen Tenderkredite der Zentralbanken direkt an die Banken ergänzt werden, weil ein Geld-Infarkt der Banken droht, weil diese sich selbst und gegenseitig nicht mehr trauen, weil sie alle so schlechte Geldanlagen gekauft haben, z. B. Schulden von Bauherren, die jetzt in wachsenden Massen pleite gehen. Nebenbei: Daß Schulden von Privatleuten bei den Banken von diesen um die Welt herum als Geldanlagen (scheinheilig bezeichnet z. B. als "CDOs" = Collateralized Debt Obligations = Ausgreifende Schuldtitel) verkauft wurden, ist durch die Publizistik der Immobilienkrise vielen staunenden Bankkunden, die mal an Bankgeheimnis und seriösen Umgang mit Spareinlagen geglaubt hatten, erst neuerdings bekannt geworden. In der BRD haben im Moment die Sachsen mit ihrer Pleite-Landesbank den größten Verständnis-Vorsprung. Also - die im Moment noch gut gelaunten Friesen, Sauerländer und Schwaben sollen bitte die Sachsen fragen, was genau los ist - wir gehen hier zurück zum Thema Plumps-Schutz, und zwar zu seinem Oberhammer:

Spätestens seit dem 23. 9. 2001 war schon eine weitere Ergänzung des Plumpsschutzes aktiv, die HAARP-Anlage, die bekanntlich von 180 Sendemasten mit 3 Milliarden Watt im 2,5 bis 10 Megahertz-Frequenzbereich sendet. Diese nicht ganz unbekannte größte Strahlkanone der US-Marine und Luftwaffe bei Gakona in Alaska manipuliert nämlich nicht nur geomagnetische und Protonenströme, induziert nicht nur ein elektronisch zyklotronisches Plasmawärmefeld (also zumindest einen Teil der anderen Sündenböcken zugeschriebenen globalen Erwärmung, nebenbei gesagt), sondern laufend auch das Verhältnis der positiven und negativen Ionen in der Atmosphäre der Erde. Am 23. 9. 2001 fuhr sie die positiven Ionen weltweit drastisch hoch, um einen totalen Börsensturz nach dem 9/11 zu verhindern, siehe erste Grafik in dieser Studie:

http://www.superforce.com/email-releases/HAARP.htm

Der Grund ist, daß sogenannte positive Ionen gesundheitlich sehr negativ sind, für die Börsen aber sehr gut. Die gesundheitlich negativen Auswirkungen der positiven Ionen sind im roten Feld in der ersten Grafik hier zu sehen, die guten der negativen - man erinnere sich an die modischen Ionisatoren in Wohnzimmern und Autos für die tatsächlich so gesunde negative Ionisierung der Luft in den 80er Jahren - im grünen:

http://www.superforce.com/

Hier schlüsselt sich auf den ersten Blick auf, warum die schlechte Gesundheit durch positive Ionen der Börse hilft: Die Gier wird gefördert, weil die Menschen sich schlecht fühlen, dadurch mehr Angst haben und diese durch Hamstern zu bewältigen versuchen:

Aufgezählt werden als HAARP-verursachte Erscheinungen durch Positiv-Ionisierung ja hier ausdrücklich Kopfschmerzen, Atemstörungen, Depressionen, Heuschnupfen, Gelenkschmerzen, Verlangen nach Zucker, Koffein, Fast-Food und Horror-Filmen, Agression und eben - GIER!

Da die z. T. aus ionisierbaren Metallpulvern bestehenden Chemiestreifen ...

http://www.chemtrails-info.de/

... - neben ihren anderen Aufgaben wie Radarspiegelung für Unsichtbarkeits-UFOs-Observierung - auch die Ionisierungs-Regulation durch HAARP gezielt ergänzen, wundert es jetzt nicht mehr, daß in den letzten Tagen besonders schlimm und viel Chemie gesprüht wurde! Das wankende Welt-Finanz-System hat Angst vor der täglich wachsenden Gefahr des großen Finanz-Crash, also sprüht man möglichst viel zu Gier-Ionen aufladbares Pulver, damit wir uns elend fühlen und um so mehr Aktien kaufen und McDoppeldecker fressen statt Bio-Nahrung.

Es wird also alles wieder gut, die Chemiebomber fliegen einwandfrei, HAARP strahlt einwandfrei, und uns ist auch schon ziemlich schlecht. Die Börsen können wieder steigen, denn allein die Nachfrage nach Kotztüten-Hedgefonds, so der neueste Insider-Tip, könnte bald besonders steil ansteigen und sogar die Goldminen-Futures outperformen!
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Hier habe ich einen Artikel aus der 'Bergens Tidende' übersetzt, der mit den Lesern diskutiert wurde. Wenn man damit einig geht, daß es für die Herren im Hintergrund nur zwei Maximen gibt: Geld zocken und Kriegstreiberei, dann wird man erkennen, welch göttliche Paarung sich derzeit vollzieht, von weiteren 'Benefits' im khasarischen Sinne ganz zu schweigen. Rockefeller scheint Fortschritte zu machen auf seinem Weg zur "richtig großen Krise", um seinen Wunschträumen näherzukommen. Und dann lesen und hören wir, daß eine Frau Hillary Clinton anscheinend das Rennen machen könnte - jedenfalls hat sie viel mehr Geld von Sponsoren als die anderen - dann können wir uns vorstellen, daß Jon Galtung (siehe mein Interview mit dem Friedensforscher vor ein paar Wochen) recht hat: Hillary ist schlimmer als Bush! Und das will etwas heißen! Hier der Artikel:

Auftrag: Den Terrorismus bekämpfen

Ergebnis: Milliarden verschleudert und noch mehr Terror

Norwegen hat ca. 2,4 Mia nkr in Irak und Afghanistan verbraucht. Die USA haben rund 3300 Mia für den sog. 'Krieg gegen Terror' bezahlt. Inzwischen nimmt der globale Terror zu.

George W. Bush jr. hat in seiner Zeit als Präsident viele berühmte Sprüche abgeliefert. Einer der mehr unvergeßlichen kam am 1. Mai 2003. USA und ihre Verbündeten hatten im Irak 'gesiegt', sagte der Präsident. Im Rücken hatte er ein Banner mit der Aufschrift 'Mission accomplished'. Der Rest ist bekannte Historie.

Jetzt, 6 Jahre nach der Invasion in Afghanistan und 4 ½ Jahre nach Beginn des Irakkrieges, fragen wir: was hat das alles gekostet? Ist es möglich, eine Übersicht über die menschlichen Opfer zu bekommen, über die Unsummen von Geld? Was haben wir bezahlt für Sicherheitsmaßnahmen? Menschenrechte?

Unsichere Verlustzahlen

Nach einer Umfrage für AP im Februar glaubt der durchschnittliche Amerikaner, daß nur 10.000 Iraker getötet wurden. Dies hat sich inzwischen geändert, denn im Laufe des letzten Jahres wurde genauer hingesehen bei Verlustzahlen und Geldverbrauch.

I don't do body-counts“ sagte der damalige Verteidigungsminister Donald Rumsfeld kurz nach der Invasion in Afghanistan. General Tommy Franks wiederholte dies und wurde später 'berühmt' für seine Aussage, daß das amerikanische Militär keine Leichen zähle. Seitdem wurden zivile Verluste im großen und ganzen nur noch von Akademikern und Friedensaktivisten gezählt. Aber in letzter Zeit haben auch amerikanische Behörden das Zählen von zivilen Opfern ernster genommen – ohne daß die Debatte darüber abgenommen hätte.

Verlustzahlen im Krieg werden immer politisiert und umstritten, selten waren sie jedoch so umstritten wie im Irak-Krieg. Das Chaos, mangelhafte Volksregister nebst zahllosen Flüchtlingen (wahrscheinlich rund 2 Mio interne und 2 Mio externe) machen das Zählen sehr schwer.

Iraq Body Count ist eine Vereinigung britischer Akademiker, die so genau und objektiv wie irgend möglich nachzählen wollen. Gleichwohl werden sie beschuldigt, zuviel oder zuwenig zu zählen. Bisher gehen sie jedenfalls davon aus, daß zwischen 75- und 81.000 Zivilisten im Irak zu beklagen sind. Nach dem Bericht „The Uncertain Cost of the Global War on Terror“ wurden allein seit dem 19. März 2007 100.000 Iraker getötet. Die „Stop the War Coalition“ und 'justforeignpolicy.org' meinen, es gehe um über eine Million getötete Iraker.

Die Zahlen für Afghanistan sind niedriger, aber genauso wenig dokumentiert und debattiert. Auch hier geht es um mehrere tausend Menschenleben seit der Invasion am 7. Oktober 2001.

Wenn wir annehmen, daß die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegt, dann kann der Krieg gegen Terror' direkt und indirekt mehrere hunderttausend Menschenleben gekostet haben.

Die Milliarden rollen

Menschenleben können nicht in Krone und Öre berechnet werden. Dies gilt aber nicht für 'Verteidigungsausgaben'. Die USA haben seit 2001 – man halte sich fest – rund 3300 Milliarden oder 3300000 Millionen Kronen für den Krieg gegen Terror ausgegeben, dies nach offiziellen Zahlen. 93% davon gingen für militärische Zwecke sowie für Sicherheitarbeit in Afghanistan und Irak weg. Der Rest floß in Hilfen aller Art und Botschaftskosten. Am meisten Geld wurde im Irak verbraucht.

Aber auch diese Zahlen sind nicht unbestritten. Die amerikanische wirtschaftliche Vereinigung AEA meint, man müsse noch viel mehr indirekte Kosten mit einbeziehen, so daß 3000 Milliarden DOLLAR, also rund 16200 Mia Kronen, ein wesentlich realistischerer Betrag seien.

Norwegen hat keinen so leichten Zugang zu Informationen bezüglich seines Beitrages zum Krieg gegen Terror. Aber nach Zahlen des Verteidigungsministeriums haben wir bisher ca. 2,4 Mia nkr im Irak (2003-2005) und in Afghanistan (2002-2007) verbraucht. Dies waren ausschließlich militärische Besoldung und Beiträge zu Spezialkräften (SOF) und für den Flugplatz in Kabul (KAIA). Zu letzterem Punkt liegen derzeit keine genauen Zahlen vor.

Der Terror greift weiter um sich

Wir können also feststellen, daß die Milliarden nur so geflossen sind, und daß sehr viele Menschenleben verloren gingen. Was macht denn nun eigentlich das Hauptthema selbst – der Krieg gegen Terror?

Wie man dieses Resultat im Krieg gegen Terror einschätzt, hängt vom Standpunkt ab. Aus Sicht der USA ist der Krieg gelungen, man hatte schließlich keinen Terrorangriff mehr seit 9/11. Auch Europa ist relativ friedlich wie lange nicht mehr. Aber aus Sicht des Irak ist dieser Krieg eine Katastrophe. Global hat er zu mehr Terrorismus geführt und hat sogar Übergiffe legitimiert in Ländern wie Russland oder China, sagt der Terrorforscher Jan Oskar Engene am Institut für vergleichende Politik an der Uni Bergen / Norwegen. Er weist darauf hin, daß die Norweger den Begriff „Krieg gegen Terror“ gern als bloße Metapher ansehen, während dieser für die Amerikaner blutiger Ernst ist. Dies, obwohl der Krieg mehr gegen ein Phänomen und eine spezifische Art des Handelns, als gegen einen konkreten Feind gehe.

Amerikanische Behörden haben eine Menge Berichte über ihren Kampf gegen Terror erstellt. Ein Bericht des National Counting Terrorist Center dokumentiert, daß die Mittel, die gegen den Kampf gegen den Hauptfeind – islamistische Terroristen – gebraucht werden, nicht ganz den tatsächlichen Gegebenheiten gerecht werden. In anderen Worten: Von allen im Jahre 2006 dokumentierten 'Terrorhandlungen' wurden nur 21% auf islamistische Aktionen zurückgeführt. Säkulare / politische / anarchistische Terroristen standen hinter 16% der Aktionen.

Ganze 59% von 'Terrorangriffen' im Jahre 2006 wurden von unbekannten Tätern verübt, Aktionen im Irak inbegriffen, wo die meisten Opfer bei solchen Aktionen zu beklagen sind.

Viele al-Qaida-Aktivisten wurden arrestiert, und weitere Terroraktionen werden verhindert. Aber – der Mann, der den Krieg gegen Terror der USA überhaupt auslöste, Osama bin Laden, ist immer noch auf freiem Fuß!

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23. Oktober 2007  Hier eine Prachtkolonie von Zecken-Parasiten auf einem Igel in nördlichen Breiten. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, daß der Ärmste deutsches Blut in den Adern haben muß. Wie komme ich nur darauf?

                                                                   

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Das Know-how der besonderen Art. Der Magiker Wouter Bijdendijk levitierte auf der Wiese vor dem Weißen Haus in Washington in einer erhebenden Morgenstunde:

                                                                     


Bijdendijk ist nämlich ausgebildet an der Akademie für magische Wissenschaft in Indien und er ist ein sog. Levitationskünstler. Gestern erhob er sich vor der Akademie der terroristischen Wissenschaft in Washington, auch als Das Weiße Haus bekannt. Der fliegende Holländer schwebte, während er in Lotusstellung saß und sich leicht auf einen Stab stützte. Viel wollte er nicht darüber sagen, wie dies vonstatten geht. - Ich kann darüber nicht viel sagen, denn es handelt sich um Training und ein gewisses Können - und ein paar Geheimnisse natürlich. Das ist Kunst, und in Indien wird dies auch als Wissenschaft angesehen. Ich halte das für ganz richtig, und ich hoffe, das Volk ein bißchen zu irritieren, wenn ich dies tue, sagt er Reuters.

Wer braucht nicht in dieser Zeit ein erhebendes Gefühl? Man sollte wirklich ein paar Stunden bei Bijdendijk nehmen. Vielleicht ist das Geheimnis der Schwerkraft längst auf alle möglichen Arten gelöst. Aber an die Öffentlichkeit kann man damit nur als Magiershow, sonst könnte sich George W. noch etwas dabei denken...

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Und hier ein konstruktiver Vorschlag zur Verabschiedung von Merkels Kabinett nach erfolgreicher Politik "zum Wohle des Volkes". Mit außerordentlichem Erholungseffekt für die Staatskasse, versteht sich.

                                      

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Und jetzt noch etwas politisch Unkorrektes, das man hier wohl so schnell nicht finden wird, egal mit welcher Lupe man sucht. Im Aftenposten steht folgender Bericht: (Zit ap.no v. 23.10.2007)

Dänische Experimente in deutschen Konzentrationslagern.

Dänische Versuchsimpfstoffe wurden an Gefangenen in Buchenwald getestet - mit dem Segen der dänischen Regierung. Dies enthüllt jetzt ein dänischer Historiker in einem neuen Buch.

Zwischen dem 8. und 18. März 1944 bekamen 26 Gefangene das Versuchsserum "Kopenhagen" im deutschen KZ Buchenwald eingespritzt, schreibt 'politiken.dk'

Drei starben davon als Folge der medizinischen Experimente.

Die Experimente geschahen mit dem Segen der dänischen, demokratisch gewählten Regierung. Dies enthüllt der dänische Historiker Henrik Tjörnelund in seinem neuen Buch "Medisin uten grenser", das am 26. Oktober erscheint. Tjörnelund zufolge war die dänische und nazi-deutsche Zusammenarbeit "umfangreich, aktiv und belastend".

Aufsehenerregend

- Falls die dänische Regierung an Experimenten mit Gefangenen in deutschen KZs beteiligt war, dann ist dies ziemlich aufsehenerregend, sagt der anerkannte Geschichtsprofessor Ole Kristian Grimnes zu ap.no. Grimnes hat die Okkupationsgeschichte als sein Spezialfachgebiet. Er ist überrascht über die Enthüllungen des dänischen Historikers.

Die Regierung in Dänemark war bis hin zum August 1943 eine voll funktionierende demokratische Regierung, und keine nazi-kontrollierte wie in Norwegen. Die Impfversuche dauerten den ganzen Krieg über an. Es war das dänische staatliche Institut 'Statens Serum Institut', das ab dem 9. April 1940 mit nazi-deutschen KZs zusammenarbeitete. Das Versuchsserum, das dieses Institut entwickelte, sollte gegen eine Typhusart wirken und wurde als "Kopenhagen" bezeichnet. Durch den Kontaktmann des Instituts in Nazi-Deutschland, den Luftwaffen-Oberarzt Gerhard Rose, wurde das Serum an Gefangenen im deutschen KZ Buchenwald ausprobiert von dem SS-Arzt Erwin Ding, so Tjörnelund in seinem Buch.

Jede Woche soll der Leiter des dänischen Instituts heimliche Treffen mit dem dänischen Minister K.H. Kofoed gehabt haben, der später sowohl Finanzminister und Staatsminister in Dänemark war. Bei diesen Treffen soll der dänische Minister fortlaufend über die Experimente in Buchenwald unterrichtet worden sein.

Dänischer Staatsminister: "Höchst unangenehm"

Die Enthüllungen haben Dänemark erschüttert und führten schon zu politischen Konsequenzen. - das zeigt ja, daß die Politik der Zusammenarbeit weit umfassender war, als viele zu bekennen geruhten, sagt der jetzige Staatsminister Anders Fogh Rasmussen zu politiken.dk.

Der dänsiche Staatsminister bezeichnet die Enthüllung als "höchst unangenehm (svaert ubehagelig)". Mehrere dänische politische Parteien verlangen jetzt, daß Fogh Rasmussen eine offizielle Entschuldigung an alle Opfer der KZs aussendet.

Norweger in Buchenwald

Mehrere norwegische Juden wurden in dasselbe KZ Buchenwald geschickt, in dem die dänischen Impfexperimente durchgeführt wurden. - Viele von diesen starben zwischen 1942 und -43, aber ich habe nicht gehört, daß diese  solchen Experimenten ausgesetzt waren, sagt der norwegische Historiker Ole Kristian Grimnes zu ap.no. Auch mehrere hundert norwegische Studenten wurden nach Buchenwald deportiert, aber diese bekamen bessere Behandlung von den Nazis als viele andere. - Weil die Norweger von den Nazis angesehen wurden als die "hochstehende germanische Rasse", bekamen sie eine besonders bessere Behandlung als die Juden, sagt Grimnes.

Wer saß wieder an der entscheidenden Schaltstelle? Pardon, Herr "Rose" war natürlich urgermanisch.

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26. Oktober 2007 Der Golfstrom hat seinen Kurs geändert. Zwei Winter hintereinander war der Isfjord auf Svalbard eisfrei. Forscher meinen, der Golfstrom sei daran schuld (Zit. nrk.no v. 25.10.2007)

                                                            

In den letzten zwei Jahren war der Isfjord auf Svalbard im Winter befahrbar. Große Mengen Eis sind geschmolzen, und die meisten glauben, die Klimaänderungen seinen schuld daran. Jetzt aber haben Forscher an der Universität Svalbard (UNIS) herausgefunden, daß der Golfstrom seinen Kurs geändert hat.

Nordwind

Im Februar 2006 gab es ein kräftiges Unwetter auf Svalbard. Ein starker Nordwind herrschte in der 'Framstraße', dem Meeresgebiet zwischen Svalbard und Grönland. Zur selben Zeit, als das Unwetter herrschte, begann das Eis im Isfjord zu schmelzen. Jetzt meinen die Forscher mit dem Ozeanografen bei UNIS, Frank Nilsen, daß dieses Unwetter dazu geführt hat, daß der Golfstrom seinen Kurs änderte.

- Der Wind schob das kalte Wasser weg von der Küste und ließ stattdessen das warme Wasser des Golfstroms herein, erklärt Nilsen.

Höher hinauf und weiter rein

Der Golfstrom fließt normalerweise 100 m unter der Wasseroberfläche. Jetzt aber finden die Forscher das warme Wasser bereits in 25 m Tiefe. Das warme Wasser ist auch viel näher an Land gekommen als vorher. Daher strömt dieses jetzt in den Isfjord und andere Fjorde auf Svalbard. Die Konsquenz ist zu merken. Der Isfjord, der im Winter eine Temperatur von 1,9° C hielt, weist jetzt 2° C auf. Damit konnte sich kein Eis bilden, und bereits vorhandenes Eis schmolz ab.

Von Minus nach Plus

- Daß der Golfstrom so weit nach oben kommt, hat eine besonders große Wirkung auf die Eismassen nördlich von Svalbard, sagt Nilsen. Auf den Satellitbildern zeigt sich dies an großen offenen Flächen nördlich und westlich von Svalbard. Um diesen Prozeß zu stoppen, wäre ein besonders kalter Winter notwendig. Damit könne das warme Wasser wieder in seine normalen Bahnen gezwungen werden mit neuer Vereisung des Isfjords.

Man kann sich vorstellen, daß das abschmelzende Wasser des nördlichen Packeises auch Turbulenzen in den Meeresströmungen verursacht und so auf den Golfstrom einwirkt. Es kann sich auch der Salzgehalt ändern, eine wichtige Voraussetzung für dessen Fließen überhaupt. Vielleicht stehen wir wirklich vor einem 'Umkippen' und einer neuen Eiszeit im Norden. Wie schnell dies gehen kann, zeigen die Funde von Mammuts, die alle Zeichen von 'Schockgefrierung' aufwiesen, also Vereisung innerhalb kürzester Zeit. Es scheinen sich gewaltige Naturkräfte zu ändern; die Zeche wird der Mensch bezahlen müssen. Ob dafür allerdings das 'Fiat-Money' ausreicht, dürfte zweifelhaft sein. Es kann der Tag kommen, an dem ein Hering gegen eine Geldpresse getauscht wird. Nur, dann ist es zu spät!

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Auf Satellitbildern ist jetzt zu sehen, was israelische Bomber im letzten Monat angriffen. Israel geht davon aus, es handele sich um einen Reaktor nordkoreanischen Typs in der Dayr az Zawr-Region, der sich heimlich im Bau befinden soll. Dieser Reaktor könne innerhalb eines Jahres genaug Material für eine Atombombe liefern.

                                        

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Nur noch Eis am Stiel - wo soll das enden?

       

                                 


Mein lieber Reichskanzler! Ich kann nicht behaupten, daß Schweden neutral war! - Es ist moralisch bedenklich, daß der Mythos von Schwedens Neutralität in all den Jahren nach dem Krieg aufrechterhalten wurde, sagt Staffan Thorsell. Er hat ein neues Buch über die Schweden und Nazi-Deutschland herausgegeben. (Zit. ap.no v. 26.10.2007)

Staffan Thorsell torpediert die „ehrenwerte schwedische Neutralitätspolitik“ in seinem Buch „Mein lieber Reichskanzler!“

Erbprinz Gustav Adolf (1906 – 1947) begrüßt Adolf Hitler in der Reichskanzlei in Berlin im Jahre 1939.

                                                   

Der Prinz hatte an einem Reitwettbewerb teilgenommen und war schon drei Jahre zuvor an der Olympiade in Berlin beteiligt. Seine Frau Sibylla war Deutsche, Tochter des Herzogs von Sachsen-Coburg.

Ap.no listet wichtige Daten aus der Geschichte auf:

30. Jan. 1933 – Hitler wird Reichskanzler, Judenverfolgung beginnt

13. März 1938 – Anschluß: Deutschland annektiert Österreich

15. März 1939 – Deutschland okkupiert die ganze Tschechei

23. August 1939 – Unterzeichnung Pakt Deutschland – Sowjetunion

1. September 1939 – Deutschland dringt in Polen ein

3. September 1939 – England und Frankreich erklären Deutschland d. Krieg

13. Dez. 1939 – Sowjets greifen Finnland an. Winterkrieg

13. Dez. 1939 – Per Albin Hansson bildet Sammlungsregierung in Schweden

12. März 1940 – Winterkrieg wird beendet

9. April 1940 – Deutschland dringt in Dänemark und Norwegen ein

Mai 1940 – Deutsche Offensive an der Westfront

9. Juni 1940 – König Haakon VII flüchtet nach England. Kämpfe in Norwegen hören auf

22. Juni 1941 – Deutschland greift Sowjetunion an

31. Juli 1941 – Deutschland setzt die „totale Lösung der Judenfrage“ ins Werk

11. Dezember 1941 – Japan greift Pearl Harbour an, USA im Krieg

2. Februar 1943 – Deutsche Kapitulation bei Stalingrad

6. Juni 1944 – alliierte Landung in der Normandie

20. Juli 1944 – Attentatsversuch gegen Hitler durch deutsche Offiziere

30. April 1945 - Hitler begeht Selbstmord

8. Mai 1945 - Deutschland kapituliert


Im Oktober 1941 schreibt der deutschfreundliche Monarch von Schweden, der damals 83jährige Gustav V, einen selbst für damalige Zeiten sehr freundlichen Brief an Adolf Hitler, den er öffnete mit: „Mein lieber Reichskanzler!“ Im Entwurf des Briefes, geschrieben mit Bleistift auf dem königlichen Briefpapier von Drottningholm, gratuliert der König unverhohlen dem deutschen Diktator zu seinem militärischen Fortschritt an der Ostfront und unterstreicht, daß er die Auffassung über die Gefahr aus dem Osten und durch den Bolschewismus teile, die er bezeichnet als „diese Pest“. Gustav V beklagt, daß vielleicht nicht alle Schweden seine Ansicht teilen, er verspricht jedoch, seine Landsleute zu überzeugen. Im übrigen bitte er Hitler, den Brief heimlich zu halten.

Dieser Brief wurde zwar nie abgeschickt. Er wurde jedoch vom Autor und früheren Pressemann Staffan Thorsell im privaten Archiv der Königsfamilie gefunden. Die überströmende Anrede wurde zum Titel seines Buches.

Der Staatsminister der Sammlungsregierung, der Sozialdemokrat Albin Hansson meinte, es sei nicht klug, einen solchen Brief zu übersenden, und er bat den König, ihn nicht zu schreiben. Aber der Monarch ging gleichwohl hinter den Rücken der Regierung und ließ den Text dem deutschen Gesandten in Stockholm vorlesen, der ihn gleich an Hitler weitertelegrafierte. Dieses deutsche Telegramm war bekannt aus alliierten Archiven, wurde jedoch wenig beachtet.

- Einige Historiker haben davon gewußt, aber das Volk im übrigen – und für dieses habe ich das Buch geschrieben – weiß davon so gut wie nichts, sagt der 64jährige Thorsell, früherer Chefredakteuer der Zeitung „Expressen“. Seine eigene Ambition war es, mehr über genau diesen Mythos der schwedischen Neutralität herauszufinden – einen Mythos, den er als verlogen bezeichnet, und den das offizielle Schweden aufrechterhielt jedenfalls bis zum Mauerfall in Berlin über 40 Jahre nach Kriegsende. - Ich wollte die Geschichte Schwedens und einiger zentraler Schweden und ihr Verhältnis zu Hitler und dem Nazismus erzählen, sagt Thorsell bei seinem Oslobesuch anläßlich der Buchvorstellung.

Züge nach Narvik

Zwei Beispiele mit besonderem Interesse für Norwegen sind den heutigen Schweden so gut wie unbekannt, meint er. Beide hängen zusammen mit der deutschen Okkupation von Norwegen im April 1940.

Indem sie auf Schwedens Angst anspielten, in den Krieg mit hineingezogen zu werden, erzwangen Hitler und Propagandaminister Goebbels eine schwedische Erlaubnis für den massiven Transport von Truppen und Ausrüstung per Bahn durch Schweden bis Norrbotten und Narvik.

Thorsell schildert eine lange Reihe von Besuchen durch zivile und militärische Gesandte in Berlin durch die 30er Jahre, und wie Hitler die schwedische Regierung ständig unter Druck setzte. König Gustav V war bereits durch verwandtschaftliche Bande und Tradition sehr deutschfreundlich.

König Haakon tobte

Als König Haakon und die norwegische Regierung in London beschlossen, den Widerstand gegen die Deutschen fortzusetzen, schickte auch Gustav V eine mehr als ungeschickte Andeutung nach London wegen einer „Mäßigung“. Diese wurde aufgefaßt als Aufforderung an König Haakon zur Abdankung. Der norwegische König war außer sich vor Wut und ließ verkünden, daß er nicht wünsche, daß sich der schwedische König in norwegische Angelegenheiten einmische. Er lehnte es ab, ihn nach dem Krieg zu treffen.

Ein anderer schwarzer Fleck, den der schwedische Neutralitätsmythos lange zu überdecken versuchte, war Nazi-Deutschlands Judenpolitik und die Durchführung des Vernichtungsplanes mit Konzentrationslagern. Thorsell enthüllt, daß der höchste schwedische Geistliche, der Erzbischof von Uppsala, schon im November 1942 davon erfahren hatte. Desgleichen ein schwedischer Diplomat in Berlin. Der Bischof schwieg, sogar nachdem das schwedische Volk von der Deportation von norwegischen Juden mit dem Dampfer „Donau“ lange Zeit danach erfahren hatte. Der Bericht des Diplomaten wurde beiseite gelegt und nicht mehr gefunden.

Der Neutralitätsmythos

Die Furcht vor einer deutschen Okkupation war die große Treibkraft für die „pragmatische“ schwedische Neutralitätspolitik, bekräftigt Thorsell. Alles drehte sich darum, Schweden aus dem Krieg herauszuhalten, wie schon im 1. Weltkrieg. Dazu waren auch König und Erbprinz – beide hatten deutsche Ehefrauen – deutschfreundlich, so wie auch die meisten Generäle.

Das Volk aber war dies nicht, unterstreicht Thorsell, und es gab mutige Stimmen wie die von Torgny Segerstedt, Redakteur bei der Göteborgs Handels- og Sjöfartstidning, die dem schwedischen Establishment trotzten, und die Deutschfreundlichkeit herausforderten.

- Historisch kann man vielleicht verstehen, daß man in Schweden zwischen 1939 und 1945 so handelte. Aber der Mythos, der in all den Jahren hinterher aufrechterhalten wurde, und auf den die schwedische Außen- und Sicherheitspolitik aufbaut, als moralisch hochwertige Neutralitätspolitik zu bezeichnen, das ist in der Tat moralisch verwerflich, sagt Thorsell.

Vergleichen Sie diesen sachlichen ausländischen Pressestil selbst über die peinlichsten Themen während des Krieges einmal mit dem inländischen schriftlichen und mündlichen Flagellantentum! Daß da etwas nicht stimmen kann, muß jedem ins Auge springen.

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27. Oktober 2007  Haben wir nicht noch eine Planstelle für eine Königin? Nein? Dann wird es höchste Zeit. Hier die norwegische Prinzessin Märtha Louise - anstatt immer nur Miss Erfolg Merkel die Fiese....

                                  


Wahrheiten aus der Psychologie, kurz und knapp, politisch als unkorrekt unerwünscht. - Die Ohnmachtserklärung - eine der Abwehrreaktionen gegen psychische Frustrationen.

Die Ohnmachtserklärung ist eine bequeme Methode, sich einem Problem nicht weiter zu stellen. Dieser Rückzug in die Passivität ist verhängnisvoll, weil er der Beginn der Manipulierbarkeit ist.

Je strenger, strafender und autoritärer die Erziehung durch die Eltern praktiziert wird, umso strenger wird das Über-Ich. So wird die Denkhaltung eingeschliffen: Widerstand lohnt sich nicht, dagegen bin ich ohnmächtig, dagegen ist nichts auszurichten, das sind die Normen, am besten, man richtet sich nach ihnen, übernimmt und praktiziert sie und gibt sie weiter.

Das traditionelle Erziehungsideal strebt ein mächtiges Über-Ich an. Vom psychologischen Standpunkt aus betrachtet ist ein möglichst kleines Über-Ich anzustreben. Die große Mehrheit der Bevölkerung besitzt ein starkes Über-Ich. Die Ohnmachtsempfindung ist demzufolge ein Mehrheitsproblem, sie wird in der Erziehung angestrebt, weil auf diese Weise die Mehrheit von einer Minderheit (Oberschicht) leichter zu egoistischen Zwecken ausgebeutet werden kann: Wer Ohnmachtsgefühle hat, protestiert nicht und läßt sich bequem manipulieren. Nach diesem absichtlich introjizierten Prinzip wird also ein Heer von Untertanen erzogen, das keinen Widerstand entwickeln kann.

Abgewehrt wird der Gedanke, daß Widerstand möglich ist. Die Abwehr dient der Angstvermeidung (Strafangst), die letztlich zu einer diffusen Lebensangst führt. Der Weg zur psychischen Gesundheit ist vorgezeichnet als ein Weg des Widerstandes gegen Introjektionen der Autoritäten. Nun ist es verständlich, warum die Psychotherapie von den Mächtigen nicht gefördert wird. Sie soll eine Oberschichttherapie bleiben und die Mehrheit in ihrem Zustand der Manipulierbarkeit belassen. Die Psychopharmaka werden toleriert, da sie (u.a.) die Symptome mildern, ohne die Ursachen aufzuhellen.

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Vielen Dank aus Kanada! Hier ein paar Schautafeln zur sozialen Dichtung und Wahrheit in der BRD.

                                http://www.jjahnke.net/unsoz.html