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Wissenswertes 61


26. September 2007 Großer Artikel exklusiv in der Aftenposten-Netzeitung über die RAF und die „Freizeit-Terroristen“ der MG (Militante Gruppe MG)

Sie sind Baader-Meinhofs Erben“ Allein in diesem Jahr wurden in Berlin 91 Fahrzeuge angezündet. (Zit. ap.no v. 25.9.2007)

Einige Kernsätze des kritischen Beitrags:

- In der Debatte um die Grenzen des Rechtsstaates müssen sich diejenigen rechtfertigen und erklären, die die Grundrechte einschränken wollen – und nicht die, die sie beibehalten wollen!

- Heute bekommt die Lust zur Revolution Nahrung durch eine autoritäre Polizei und übereifrige Innenminister wie Otto Schily und Wolfgang Schäuble

- Diese haben den Ruf bekommen, mehr damit beschäftigt zu sein, der Polizei ausgeweitete Rechte zu geben, als die Rechte der Bürger zu schützen.

Sie sind die Erben von Baader-Meinhof. Bild – Flambierung von Nobelautos – Die neue Terrorgruppe 'Militante Gruppe' ist bekannt durch das Abfackeln von Fahrzeugen und Morddrohungen gegen Politiker. Die Gruppe ist die dritte Generation extremer Linksradikaler in Deutschland nach der RAF.

30 Jahre nach der Terrorbewegung RAF ( bekannter als 'Baader-Meinhof') sorgt eine kleine revolutionäre Gruppe für eine neue Terrordebatte in Deutschland.

Feierabend-Teroristen“ werden sie von der Polizei genannt. Es sind ganz normale Bürger, die angeblich nach Feierabend an Terroraktionen arbeiten.

Nach 6 Jahren Ermittlung hat die Polizei drei Männer festgenommen, von denen sie meint, daß sie Mitglieder der Bewegung seien, die sich „Militante Gruppe MG“ nennt.

Es gibt wenig Zweifel, daß die Gruppe existiert, haben sie doch die Verantwortung für eine Reihe Aktionen in den letzten Jahren auf sich genommen. Sie sind ohne Gesicht und unsichtbar, ihre Handlungen sieht man aber umso besser.

Sie haben Politiker mit dem Tode bedroht, und in den letzten 6 Jahren ihrer Aktivität rechnet die Polizei mit 20 Fällen von Bränden auf ihrem Konto. Am liebsten zündeten sie Polizei- und Militärfarzeuge an. Das eigene Rezept der Gruppe gab es in der linksradikalen Zeitschrift „Interim“ im Jahre 2006 zu lesen:

<< Es ist sehr wichtig, bei solchen Aktionen zielgerichtet vorzugehen. Wenn z.B. ein Bonzenauto abgefackelt werden soll, muß man darauf achten, daß keine anderen Kleinautos daneben geparkt sind, und daß die Umgebung (Wohnhäuser usw.) nicht getroffen wird.>>

Angezündet wurden auch das Polizeihauptquartier in Berlin, ein Haus, das von Polzisten bewohnt wurde, ein Gebäude des Autoherstellers Renault mitsamt einem Lidl-Laden. Hierfür wurde jeweils die Verantwortung von der Gruppe übernommen.

Dem BKA (Bundeskriminalamt, die nationale deutsche Kriminalpolizei) zufolge erinnern sowohl die Rhetorik und die Handlungen stark an die RAF, Rote Armee Fraktion, die Terrorgruppe, die in Deutschland in den 70er Jahren wütete.

Wenn man einen Stein wirft, ist dies eine strafbare Handlung. Wirft man 100 Steine, ist dies eine politische Aktion. Wenn man ein Auto anzündet, ist dies eine strafbare Handlung. Zündet man 100 Autos an, ist dies eine politische Aktion.“ sagte die Journalistin Ulrike Meinhof 1968. Sie wurde später einer der RAF-Führer.

Im selben Jahr platzierten zwei der RAF-Führer, Andreas Baader und Gudrun Ensslin, eine Brandbombe in einem Frankfurter Kaufhaus. Später erklärte deren Verteidiger vor Gericht, daß die Brandbombe ein Aufruhr gegen eine Generation sei, die Millionen von Verbrechen unter der Naziherrschaft begangen habe. Die Konsequenz für die Angeklagten sei nach dem Plädoyer gewesen, daß sie sich nicht länger in eine Gesellschaft einordnen konnten, die aufgebaut sei auf Ausbeutung, Ungerechtigkeit und Unterdrückung.

- Thomas Sirges, Deutsch-Professor an der Uni Oslo sagt zum Dagbladet: Die Elterngeneration sprach nicht über die Verbrechen, die im Krieg begangen wurden. Sie wurden verdrängt. In den 60er und 70er Jahren kritisierten die Studenten die Elterngeneration heftig dafür.

- Die RAF-Mitglieder gingen noch weiter. Sie sahen keinen Unterschied zwischen der Republik Deutschland und Hitlers Regime. Sie meinten, das neue Deutschland habe sich nur ein demokratisches Mäntelchen übergehängt. Sie forderten den Staat ständig mit Gewaltakten heraus, so daß dieser sein „wahres Gesicht“ zeigen solle.

Im Jahre 2003, 10 Jahre nach dem Tod von RAF-Mitglied Wolfgang Grams, schreibt die 'Militante Gruppe':

Wir können nicht die Akteure des Staatsapparates dafür anklagen, daß sie ihre historisch erkämpfte bürgerliche Klassengesellschaft und ihr Gewaltmonopol beschützen wollen. Dies ist nur rational.

Genauso rational ist unser feindlicher Widerstand gegen diese kapitalistischen, patriarchischen, rassistischen und imperialistischen Unterdrückungsverhältnisse und unser Kampf für den Kommunismus (...). Organisiert den sozialrevolutionären und antiimperialistischen Widerstand! Für eine militärische Plattform – für den Kommunismus!“

Das Problem bei der jetzigen Verhaftung der drei angeblichen Mitglieder der Gruppe ist, daß die Begründungen der Behörden für die Verhaftung sehr eigenartig (spesiell) sind. Viele meinen, die Verhafteten können mit der Gruppe gar nicht in Verbindung gebracht werden.

Einer der Arrestierten betreibt ein Antiquariat, ein anderer ist Krankenpfleger, und der Dritte ist Soziologe. Die Polizeiorganisation BKA (!) wird besonders stark von der Presse und von Akademikern (akademia) kritisiert wegen der Verhaftung von Andrej Holm (35) als mögliches Mitglied der MG. Offensichtlich werden keine konkreten Aktionen mit Holm und den anderen in Verbindung gebracht. Die merkwürdige Verhaftung stützt sich u.a. darauf, daß einer der wissenschaftlichen Artikel des Forschers sprachliche Gleichheiten mit Texten der MG habe.

Der deutsche Staatsanwalt behauptet, daß Holm als Mitarbeiter in einem Forschungszentrum Zugang zu Bibliotheken habe, die er zur Forschung benutzen und für Texte für die MG heranziehen könne. Im übrigen wird gemeint, er „sei intellektuell im Stande, die komplizierten Texte“ der Gruppe zu verfassen, erklärt Holms Verteidiger, Sven Lindeman der Süddeutschen Zeitung.

- Diese Beschreibung paßt auf alle Forscher, auch auf mich, sagt Prof. Dieter Rucht, Soziologie-Professor an der Humboldt-Universität in Berlin ebenfalls zur Süddeutschen.

Soziologie-Professor Lars Mjöset sagte auf einer Debattierrunde letzte Woche an der Uni Oslo wegen dieser Festnahmen, daß es wahrscheinlich ein Vorteil für die Militante Gruppe sei, daß Holm und die anderen verhaftet wurden. Die Gruppe lebe davon, sich zum Staat zu polarisieren und von Provokation. Die wollen den Staat so faschistisch machen, daß das Volk einen Aufstand macht, behauptete der Professor.

- MG ist eine winzige Gruppe mit extremen Forderungen, die auf den breiten sozialen Bewegungen vegetiert. Der Prozeß gegen Holm habe kafkaeske Züge, und die Indizien, die ihn in Verbindung mit der MG bringen sollen, sind extrem indirekt, sagte Mjöset.

Zum ersten mal wurde die MG sichtbar im Jahr 2000. Damals schickten die Mitglieder einen Drohbrief mit beigefügter Patrone an alle drei Verantwortlichen für die Auszahlung von staatlichen Erstattungsgeldern an Zwangsarbeiter unter Hitlers Regime. Die Gruppe meinte, die geplanten 10 Milliarden DM seien nicht genug. Die Elterngeneration, jetzt Großelterngenaration, müsse viel mehr bezahlen zur Bereinigung der Ungeheuerlichkeiten, die sie während des 2. Weltkrieges begangen hatten.

Im Januar 2005 zündete die Militante Gruppe einen von Lidl's vielen Supermärkten an:

Wir hoffen, daß wir das Gebäude genug beschädigt haben, daß das Geschäft nicht öffnen kann. Diese Aktion richtet sich gegen die Lidl-Kette, wegen (...) Hungerlohnpolitik, Unterdrückung der Organisation in einer Fachbewegung und weil betriebsinterne Mißhandlung der Angestellten zur Firmenpolitik gehört.“

Bei dem Brand wurde niemand verletzt.

In Deutschland ist Selbstkritik zur Gewohnheit geworden. Jede Tendenz oder Äußerung, die in eine antidemokratische Richtung geht, wird in der Regel gründlich beleuchtet und analysiert. Dasselbe gilt für die Verhaftungen von Holm und den anderen angenommenen Mitgliedern der Militanten Gruppe.

Innenminister Schäuble will der Polizei einen vergrößerten Werzeugkasten geben durch Legalisierung der Überwachung der PCs von Privatpersonen – ohne einen richterlichen Beschluß vorlegen zu müssen.

Kritiker befürchten, daß die Trennung von normaler Polizei und Geheimpolizei aufgehoben werde.

- Jetzt wie vor 30 Jahren muß prinzipiell diskutiert werden: In welcher Art Staat wollen wir leben? Und besonders: Welche heimlichen Nachrichtenmöglichkeiten soll der Staat haben? In der Debatte über die Grenzen des Rechtsstaates sollten diejenigen, die Grundrechte einschränken wollen, sich erklären, und nicht diejenigen, die sie beibehalten wollen, schrieb Die Zeit als Leitartikel vorige Woche.

Aber parallel mit der Debatten- und Demokratietradition in Deutschland wurde das Land immer heimgesucht von starken antidemokratischen Bewegungen sowohl von rechts als auch von links. Das Land ist geprägt von einer selten breit angelegten und freien Presse – und von Aufruhr gegen Autoritäten von ganz anderen Dimensinen, als wir dies hier bei uns (Norwegen) kennen. Der Grund zum Aufruhr hat teilweise historische Gründe: warum sollten wir Generationen vertrauen, die für Krieg, Judenverfolgung und die Berliner Mauer standen?

In den 60er und 70er Jahren waren es Kapitalismus, der Vietnamkrieg und sich verweigernde Nazi-Eltern, die provozierten. Heute sind dies die „Globalisierung“ und das „Prekariat“, die provozieren. „Prekariat“ bedeutet eine wachsende Anzahl von Arbeitsplätzen mit wenig Sicherheit, niedrigem Lohn, Teilzeitstellungen, kurzfristige Arbeitsverträge und fehlender Kündigungsschutz.

Bisher wurden dieses Jahr 91 Autos allein in Berlin angezündet. Hamburg brennt ebenfalls, und die Bild-Zeitung ist heute wie vor 30 Jahren ein Ziel: Kürzlich brannte der Wagen des Chefredakteurs Kai Diekmann. Ein Teil ist politischer Protest, ein Teil Vandalismus, jedenfalls ist die linksradikale Bewegung in Deutschland äußerst lebendig.

Aber die Wahrscheinlichkeit, daß die Polizei die falschen Mitglieder der MG verhaftet hat, wird deshalb nicht weniger problematisch.

Heute wird der Lust auf Revolution Nahrung gegeben durch autoritäre Polizei und übereifrige und kompromisslose Innenminister wie Otto Schily und Wolfgang Schäuble.

Diese haben den Ruf bekommen, daß sie mehr damit beschäftigt sind, der Polizei ausgeweitete Rechte zu verschaffen, als die Rechte der Bürger zu schützen.

Damit das richtig klar wird: Wer nachweislich kein Analphabet ist und einen deutschen Text verfassen kann und dazu noch weiß, was eine Bibliothek ist und diese sogar ab und zu benutzt, der hat inzwischen höchste Priorität auf der Terrorskala. Deutlicher kann man es nicht sagen, was hier gewünscht wird und durch 'Pisa' bereits erfreulich unter Beweis gestellt wurde: vollgefressene dumme Analphabeten, die gerade noch ihren Namen schreiben können, die die Glotze als einzige 'Bildungsquelle' haben und sich gefälligst nicht mit anspruchsvolleren Sachen, wie etwa Politik oder Geschichte, zu befassen haben. Machen wir ihnen einen dicken Strich durch die Rechnung! Das Ausland behält uns im Auge und ist zu Recht besorgt über die 'kafkaesken' Züge der hiesigen Strafverfolgung und die verfassungswidrigen Alleingänge bzw. -fahrten der Innenminister. Jedenfalls werde ich mich weiterhin bemühen, jede Verhunzung der deutschen Mutter- und Vatersprache zu bekämpfen, denn die Sprache schafft Identität, und das können unsere Damen und Herren Diätenempfänger überhaupt nicht gebrauchen. Wie war das doch gleich: "Lust auf Revolution!?" Interessante Ausdrücke, die im Ausland gebraucht werden. Sind die Journalisten dort vielleicht näher am Volk, als die staatlichen Schweinsohren mit allen ihren Apparaten? Wundern würde es mich nicht! Übrigens: Sollte jemand feststellen, daß meine Texte verblüffende Ähnlichkeit mit 'Mein Kampf' haben, dann hat er recht: ich benutze dieselben Punkte und Kommata, wie dies auch dort geschieht, und vor allem: dieselben Buchstaben, wobei hoch verdächtig das "ß" ist, das ja inzwischen 'ausgedeutscht' wurde. Wirklich sehr bedenklich, das alles!

Die norwegischen Leser haben lebhaft auf den Artikel reagiert, besonders auf den Leitsatz, daß diejenigen, die die Grundrechte mehr und mehr einschränken wollen, die volle Erklärungs- und Beweislast für die zwingende Berechtigung dafür haben, und nicht etwa diejenigen, die diese Rechte vehement verteidigen. Völlig unzureichend ist ein Geschwafel und Schwadronieren von angeblichen 'Terrorgefahren', für die kein einziger Beweis offengelegt wird. Hand in Hand damit wird gesagt, daß dieselben Kriterien gelten für diese Leisetreter, die immer von Geheimhaltung reden, anstatt sich für die Freiheit der Information einzusetzen. Aber es gehört zu den tragenden Säulen der Herrschaft: Geheimgehaltenes Informationsmonopol und darauf aufgebaute Lügen für das Volk. Pharma macht es auf wirtschaftlichem Sektor vor, der Staat mißbraucht es auf seine Weise, für wen auch immer, jedenfalls nicht zum Schutz seiner Bürger!

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Ist die US-Armee im Irak praktisch aufgerieben? Was sind das für Zahlen? Die Veteranenorganisation spricht von bisher 73.000 Toten US-Soldaten und 1,6 Millionen kampfunfähig Verwundeten. Daher also die Anheuerung von Blackwater, Söldnertruppen und Aufstockung! Sehen Sie selbst, der Report kann noch aufgerufen werden:

26.9.2007

73,846 U.S. TROOPS DEAD; 1,620,906 PERMANENTLY DISABLED
U.S. DEPARTMENT OF VETERANS AFFAIRS ISSUES OFFICIAL REPORT CONFIRMING 73,000 U.S. TROOPS KILLED IN IRAQ
SAME GOVERNMENT AGENCY REPORT CONFIRMS 1.6 MILLION "DISABLED" BY THE WAR!
George Walker Bush has presided over the worst defeat of the United States Military since Vietnam and has deliberately skewed reporting of the deaths and injuries to conceal the facts.
Department of Veteran's Affairs, in conjunction with the Joint Chiefs of Staff, has released the truth because they need the AMerican People to know our military is literally, destroyed. They cannot release these horrific numbers via the chain of command, so they let slip a report which now cannot be "un-slipped."



Link to official document: http://www1.va.gov/rac-gwvi/docs/GWVIS_May2007.pdf

WOW! This really is dynamite. Everyone download it RIGHT NOW, before it vanishes.

Checking the document source:
http://www.va.gov United States Department of Veterans Affairs (Legit.)

Ein Leser aus Kanada war so nett und hat den gesamten Veterans-Report durchstudiert. Daraus ergibt sich, daß es sich bei der Auflistung z.B. um alle Verstorbenen des Verbandes seit 1991 handelt. Die Irak-Armee stellt also nur einen Bruchteil davon dar. Es waren wohl auch nie so viele Soldaten in Irak, daß 1,6 Millionen davon verwundet worden sein können. Man sollte sich also die Zeit nehmen, den Bericht durchzulesen, dann weiß man, was gemeint ist, danke!

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28. September 2007  Ist dies der Hintergrund, vor dem die diffusen Abschußphantasien von Jung und Schäuble zu verstehen sind?

Das UFO-Phänomen ist real, und es tritt immer häufiger auf: In den letzten drei Monaten wurden mehr UFO-Sichtungen gemeldet als im ganzen Vorjahr 2006 (wir berichteten). Die TV-Redaktion Welt der Wunder (RTL II) ist daher der Frage nachgegangen, wie die Behörden auf eine offizielle Kontaktaufnahme von Außerirdischen reagieren würden. Dass es sich dabei um ein realistisches Szenario handelt, zeigt sich zum Beispiel in Frankreich, wo für die Gendarmerie offizielle Anweisungen darüber existieren, wie in einem solchen Fall zu verfahren und welche Behörde zuständig ist.

In Deutschland allerdings macht man sich darüber keine Gedanken. Innenministerium, Verteidigungsministerium, Auswärtiges Amt, und Bundesnachrichtendienst wiesen gegenüber dem Reporter jegliche Verantwortung ab. Der TV-Beitrag kommt zu dem Schluss:

"Zumindest offiziell gibt es in Deutschland keine Pläne für den Fall, dass Außerirdische landen."

Unser Kommentar zum TV-Beitrag von Welt der Wunder:

Leider hat der Redakteur nicht die zahlreichen Berichte von Contactees berücksichtigt, die darauf verweisen, dass "Außerirdische" uns bereits seit sehr langer Zeit besuchen und kontaktieren (Clifford Stone, Jim Sparks, Dan Burisch, etc.). Verständigungsprobleme sind dabei offenbar noch nie aufgetreten, da sich die Besucher zumeist telepathisch, aber auch mit menschlicher Sprache verständigen. Der Disclosure-Project-Zeuge Clifford Stone gibt im Übrigen an, dass alle 57 dem US-Militär bekannten außerirdischen Rassen humanoid seien. Ein Langenscheidt-Wörterbuch "Deutsch-Alien", dessen Nichtvorhandensein im Beitrag beklagt wird, ist daher wohl überflüssig.

Auch wenn der vorliegende Beitrag wichtige Erkenntnisse über bereits erfolgte außerirdische Kontaktaufnahmen außen vor gelassen hat und der Moderator zu Beginn fälschlicherweise behauptet, deutsche Behörden seien vorbereitet, zeigt sich, dass die deutsche Medienszene langsam den vorwissenschaftlichen Kenntnisstand über UFOs und Außerirdische sowie die CIA-Propaganda überwindet und beginnt, sich ernsthaft mit der wichtigsten Frage auseinanderzusetzen, vor der unser Planet steht:

Wie wird die Menschheit reagieren, wenn es soweit ist?

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Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit - zur Meditation und zum Nachdenken:

VATER UNSER,

der Du verbannt bist in den Himmel –
beschmutzt ist Dein Name.

All Deine Güte
wurde missbraucht.

Deinen Willen
hat man zertrampelt.

Deine Liebe
wurde geschmäht.

Im Himmel bist Du gerühmt,
aber auf Erden
erdrosselt.

Unser Brot wird verschimmeln,
weil unsere Schuld uns erwürgt
und nur noch Schuldige
auf Erden sind.

Denn schuldig
wurden wir alle.

Wir sind der Versuchung nicht nur erlegen,
wir haben sie offen und schamlos
gezüchtet.

Und das Übel ward
ohne Grenzen.

Ob Dir Erlösung noch gelingt -
Vater,
ich will darum beten!

So vollziehe sich
das Geschehen!

Amen.

Aus: „Rost auf Gottes Geboten“
von Peter Coryllis

Es wurde 1961 geschrieben und zuerst in meinem Streitgedichtband ROST AUF GOTTES GEBOTEN im Verlag J.P.Peter Gebr. Holstein in Rothenburg o.d.T. veröffentlicht.

Man hat es gelobt und gepriesen, beschimpft und verschrieen. Aber es ist seine Straße gelaufen.

Es liegt inzwischen in mehr als 60 Übersetzungen vor, bis hin zu Latein, Sanskrit ..., ist von mehreren Komponisten vertont, ist gesprochen, gesungen, gebetet worden, in kleinen Kreisen, auf großen Tagungen, in Kirchen des In- und Auslandes, wurde in großen Lettern gedruckt, auf Plakate schwarz und farbig gemalt, in Holz geschnitzt, auf Stein gemeißelt, in Metall gehämmert und geätzt, wurde tausendfach auf Kirchentagen verteilt, bei Ausstellungen auf Tafeln ausgestellt, in Bühnenstücke fremder Autoren eingebaut, in Theaterprogrammheften nachgedruckt, und Albert Schweitzer, der Urwalddoktor von Lambarene, hat es, wie er mir schrieb, „in tiefer Ergriffenheit“ gelesen und in sich aufgenommen.

Peter Coryllis, Walchum

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Dazu passend der nächste Artikel: "What once were vices are now habits!" Was einst Verbrechen waren, wird jetzt eingehämmert. Die größten Volksversauer sitzen in der Regierung. Wer will noch bestreiten, daß diese mehr als üblen Figuren sich dafür schmieren lassen, daß sie systematisch das Volk, seinen Charakter, seine Identität, seine Jugend und damit seine Zukunft zerstören? Kein Wunder, wenn in Deutschland solch kryptische Erdbebenaktivität registriert wird: unsere Eltern und Großeltern drehen sich ruhelos in ihren Gräbern um! Ein Aufruf gegen die endgültige Versauung des letzten Funken Ehre und Anstandes! Laß euch das nicht von diesen Verschwulungsmorastikern gefallen! Alles ist gegen unsere Kinder und deren Zukunft gerichtet, also weg damit! (Zit. Junge Freiheit)

Vorbemerkung der SWG: Der nachstehende Artikel beschreibt unter anderem „Gender Mainstreaming“ als Leitprinzip und Querschnittsaufgabe der deutschen Politik entsprechend den Vorgaben der EU! Nach Meinung der Interviewten Frau Kuby geht es darum, einen neuen Menschen zu schaffen, der dem entspricht, was Aldous Huxley in der „Schönen neuen Welt“ beschreibt. Es ist der Ameisenmensch, der den Duftmarken folgt. Alle sind gleich. Dafür sorgt der Staat. Lesen Sie diesen Artikel und wehren Sie sich, um nicht mitschuldig zu werden und ehe es zu spät ist!

Die Pädophilie kommt“
Gender Mainstreaming als neues 1968: Homosexualität, Polygamie und Inzest sollen Ehe und Familie ersetzen
Moritz Schwarz

Frau Kuby, die vom Bundesfamilienministerium verantwortete Broschüre „Körper, Liebe, Doktorspiele“ empfiehlt sexuelle Aktivitäten zwischen Eltern und ihren Kleinkindern. Sie haben dies mit Ihrem Beitrag „Auf dem Weg zum neuen Menschen“ in JF 27/07 öffentlich gemacht. Daraufhin kam es zu so zahlreichen Bürgerprotesten, daß sich das Ministerium gezwungen sah, die Handreichung zurückzuziehen. Ist damit nun alles in Ordnung?

Kuby: Ganz und gar nicht. Zunächst: Es waren nicht nur die Bürgerproteste, sondern der mediale Druck, der nach der Veröffentlichung in der JF entstanden ist. Die in Ihrer Zeitung dokumentierten unglaublichen Zitate aus diesen Broschüren haben dann auch andere Journalisten – zuerst Jasper Juckel vom Kölner Expreß – aufgeschreckt. Daß die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), für deren Sexualaufklärung die Familienministerin verantwortlich ist, zur wechselseitigen Stimulierung der Geschlechtsorgane von Eltern und Kleinkindern auffordert, ist auf ziemlich einhellige Ablehnung gestoßen. Die Broschüren jedoch, so hieß es bei der BZgA, hätten große Zustimmung gefunden und seien in den letzten Jahren 650.000 mal an Eltern, Kindergärten und Familienbildungsstätten verteilt worden. Alles sei „wissenschaftlich abgesichert“.

Die Ministerin wies die Verantwortung mit dem Satz von sich, es handle sich um rot-grüne Erblasten und sie könne nicht alles lesen.

Kuby: Man kann ein Erbe auch ausschlagen. Das haben eine Menge CDU-Wähler von der siebenfachen Mutter von der Leyen erwartet. Es zeigt sich aber, daß sie radikalfeministische Politik betreibt. Sie muß durchaus nicht alles lesen – denn sämtliche Veröffentlichungen der BZgA und der ihr zugeordneten Institutionen wie Pro Familia und inzwischen Donum Vitae verbreiten alle die gleiche Auffassung von Sexualität: Empfehlenswert für jedes Alter ist alles, was Lustbefriedigung verschafft, hetero-, homo-, lesbisch, bi- oder transsexuell, oral oder anal – alles in Ordnung, solange beide daran Vergnügen finden.

Können Sie Beispiele nennen?

Kuby: Nehmen Sie irgendeine Broschüre der BZgA und Sie finden Anleitungen zu sexuellen Handlungen in Wort und Bild. Die meisten kann man kostenlos bestellen oder herunterladen. Das Liederheft „Nase, Bauch und Po“ für den Kindergarten animiert Kinder zu sexuellen Spielen und Selbstbefriedigung. „Jules Tagebuch“ für junge Mädchen, die gerade in die Pubertät kommen, ist voll mit praktischen Anleitungen, zum Beispiel: „Ich streichelte sanft über den Kitzler und spürte, wie ich immer mehr erregt wurde. Die Scheide fühlte sich ganz feucht an. Ich mag das, wenn ich über den Scheideneingang streiche und meine Brustwarzen berühre.“ Immer geht es um „das erste Mal“ und homosexuelle Beziehungen. Der Senat von Berlin verteilt eine 173 Seiten starke „Handreichung für weiterführende Schulen zu lesbischen und schwulen Lebensweisen“. Die Stadt München unterhält für Jugendliche eine „Koordinationsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen“. Und so weiter und so fort. Natürlich müssen frühsexualisierte Kinder möglichst noch vor der Pubertät zu Experten in Verhütung ausgebildet werden. Die Pille wird ihnen mühelos zugänglich gemacht. Sollte dann doch der „GAU“ eintreten, daß nämlich zwei unreife Jugendliche ein Kind zeugen, dann heißt es: Entscheide selbst ... hier hast du die Adressen der Abtreibungskliniken. Damit wird die Jugend familienunfähig gemacht. Wer bestimmt, daß die Jugend nur durch Verhütung und Abtreibung vor Frühschwangerschaften geschützt werden kann, und nicht durch Erziehung zur Enthaltsamkeit? Wir brauchen dringend eine Kurskorrektur – statt staatlicher Zwangssexualisierung in den Schulen brauchen wir Erziehung zur Verantwortung und Familienfähigkeit.

Eigentlich müßte das doch selbstverständlich sein, immerhin steht die Familie unter dem besonderen Schutz der Verfassung.

Kuby: Die Väter des Grundgesetzes haben gewußt, daß gesunde Familien die Grundlage einer gesunden Gesellschaft sind. Die Sexualisierung der Jugend durch Staat und Medien zerstört in der nächsten Generation die charakterlichen Voraussetzungen für eine stabile Familie, damit meine ich – das muß man heute betonen – die lebenslange Ehe zwischen Mann und Frau und die Kinder, die daraus hervorgehen. Das ist das Leitbild, das der nächsten Generation vermittelt werden muß, auch wenn die Eltern- und Großelterngeneration im großen Stil versagt hat. Ich sitze nicht auf einem hohen Roß, denn auch ich bin geschieden. Aber das war für mich ein Anlaß, sehr gründlich in Frage zu stellen, ob die Zerstörung des Wertefundaments dieser Gesellschaft durch die Achtundsechziger-Generation eine gute Idee war. Ich habe dazugelernt.

Wie erklären Sie sich, daß es auch in der CDU keinen Widerstand dagegen gibt?

Kuby: „Der Marsch durch die Institutionen“, den die strategisch weitsichtigen Mitglieder der Achtundsechziger-Generation angetreten haben, ist gelungen – und zwar in allen Parteien. Sie selbst haben die über Jahrtausende gewachsene jüdisch-christliche Sexualmoral als Fundament der Familie über Bord geworfen und haben über Jahrzehnte in Politik, Medien und Justiz alle Hindernisse schrankenloser Triebbefriedigung beseitigt: Aufhebung des Pornographieverbots, Erleichterung der Scheidung, die Befreiung der rechtswidrigen Abtreibung von Strafe, die eingetragene Lebenspartnerschaft für Homosexuelle – das Adoptionsrecht für Homosexuelle ist beim Regierungswechsel um Haaresbreite gescheitert –, die Anerkennung der Prostitution als normaler Beruf. Die nächsten Etappen sind die Legalisierung der Pädophilie, der Polygamie und die Aufhebung des Inzestverbots. Wem das zu phantastisch klingt, der sollte mal lesen, was etwa der Grünen-Politiker Volker Beck so schreibt: „Allein eine Mobilisierung der Schwulenbewegung für die rechtlich im Gegensatz zu Pädosexualität völlig unproblematische Gleichstellung von Homo- und Heterosexualität ... wird das Zementieren eines sexualrepressiven Klimas verhindern können – eine Voraussetzung, um eines Tages den Kampf für die zumindest teilweise Entkriminalisierung der Pädosexualität aufnehmen zu können.“ Was früher Kinderschändung hieß, heißt heute „intergenerational intimacy“. In Holland wurde bereits eine Pädophilenpartei mit dem Namen „Nächstenliebe, Freiheit, Vielfalt“ gegründet. All das ist Teil des sogenannten Gender Mainstreamings.

Ein Wort, mit dem kaum jemand etwas anzufangen weiß.

Kuby: Richtig. Kaum jemand kennt das Wort, obwohl Gender Mainstreaming seit 1999 entsprechend den Vorgaben der EU „Leitprinzip und Querschnittsaufgabe“ der deutschen Politik ist. „Gender“ ist ein aus der Grammatik entlehnter Begriff, welchen die Feministinnen auf der Weltfrauenkonferenz der Uno in Peking 1995 als Ersatz für das Wort „sex“ durchgedrückt haben. „Sex“ als Begriff der Geschlechtsdifferenzierung impliziert die landläufige Auffassung, daß es Männer und Frauen gibt und sonst nichts. Gender dagegen kennt viele „Geschlechter“: Homosexuelle, Lesben, Bisexuelle, Transsexuelle. „GLBT“ – also „gay, lesbian, bisexual, transgender“ – ist die Abkürzung in den amtlichen Dokumenten der EU. Es wird als Freiheits- gar als Menschenrecht proklamiert, daß der Mensch sein Geschlecht und seine sexuelle Orientierung frei wählen könne und solle. In Deutschland gibt es an den Universitäten einhundert Lehrstühle für „Gender Studies“, an denen dies gelehrt wird. Sie sind alle von Frauen besetzt. Mich würde interessieren, wie viele von ihnen verheiratet sind, Kinder haben und die „Zwangsheterosexualität“ noch nicht überwunden haben. Die Kaderschmiede ist das „GenderKompetenzZentrum“ an der Berliner Humboldt-Universität. Es wird mit Drittmitteln des Familienministeriums finanziert.

Es gab nie eine öffentliche Debatte über Gender Mainstreaming, weder im Parlament noch in den Medien.

Kuby: Gender Mainstreaming lebt davon, daß es keine öffentliche Debatte darum gibt. Denn das würde diese Monstrosität ganz sicher zu Fall bringen. Zum einen ist der Versuch, die Geschlechtsdifferenzierung von Mann und Frau abzuschaffen, so absurd, daß es kaum jemand für möglich hält, zum anderen bedienen sich die Gender-Ideologinnen einer so verquasten, häßlichen, bewußt verschleiernden Sprache, daß kaum jemand richtig mitbekommt, um was es geht.

Und um was geht es?

Kuby: Es geht um die Schaffung des neuen Menschen für die „Schöne neue Welt“ – der geschlechtsvariable, bindungslose Mensch, den kaum mehr etwas anderes interessiert als seine eigene Triebbefriedigung. Mit ihm und ihr kann der Staat, der immer eine Tendenz zur Diktatur hat, alles machen.

Übertreiben Sie nicht? Das klingt wie Science Fiction.

Kuby: Ich wünschte, es wäre nur die warnende Phantasie der „Schönen neuen Welt“ des britischen Schriftstellers und Philosophen Aldous Huxley geblieben. Aber seine berühmte Fiktion erweist sich heute als Prophetie. Das ist auch dem Spiegel aufgefallen, der am 30. Dezember 2006 einen erhellenden Artikel zum Gender Mainstreaming unter dem Titel „Der neue Mensch“ veröffentlicht hat. Es wird an der heterosexuellen Vereinigung zur Zeugung des Menschen gerüttelt und damit das Fundament der Familie zerstört. Die Alten kann man davon nur begrenzt überzeugen, aber die Kinder kann man prägen und desorientieren. Wenn das Familienministerium die Schaltstelle der Gender-Ideologie ist, dann sollte es uns alarmieren, daß der Staat mit dem massiven Krippenausbau nun bereits nach den einjährigen Kindern greift.

Die Diskussion um die traditionelle Familie hat Eva Herman mit ihrem Bestseller „Das Eva-Prinzip“ mächtig angestoßen.

Kuby: Eva Herman, eine Karrierefrau par excellence, ist eine „Verräterin“ ihres Standes. Bekanntlich ist ja die große Mehrheit der Medienarbeiter kinderlos – angeblich siebzig Prozent. Kein Wunder, daß sie vor Wut schäumen, wenn eine der ihren sagt: „Das war ein Fehler, das Wichtigste haben wir dabei versäumt!“ Eva Herman stand bereits mit ihrem ersten Buch unter heftigem Beschuß, war aber in den Bestsellerlisten ganz oben. Nun hat sie leider einen kapitalen Fehler gemacht und einen Satz gesagt, der sie zum Abschuß freigibt. Jeder weiß, daß sie nicht die geringsten Sympathien für die Ideologie des Nationalsozialismus hat, welche die Familie für die Züchtung der Herrenrasse und zur Produktion von Kanonenfutter mißbrauchte. Aber das spielt keine Rolle, endlich kann man ihr nun einen Strick drehen. Wir sind uns ja alle so einig, woran man das Böse erkennen kann: Es muß SS-Stiefel tragen!

Eva Herman ist also nicht für ihre jüngsten Äußerungen, sondern für ihre Kritik in Sachen Frauen und Familie „öffentlich hingerichtet“ worden, wie sie es selbst genannt hat?

Kuby: Ja, denn Eva Herman verletzt mit ihren Thesen die zentralen Tabus dieser Gesellschaft. So etwas wurde zu allen Zeiten mit physischem oder sozialem Tod bestraft. Tabus haben die Funktion, Machtstrukturen zu schützen und Schuldige vor Anklage zu bewahren. Die meisten Menschen tragen mit Schuld am Niedergang unserer Gesellschaft und der demographischen Katastrophe durch Verstrickung in die massenhafte vorgeburtliche Tötung der nächsten Generation und durch die Vernachlässigung der Kinder und Jugendlichen zugunsten egoistischer Interessen. Wer das ins Licht stellt, muß ausgespien werden. Eva Herman läßt man über die Klinge springen – nicht für das, was sie jetzt Falsches, sondern für das, was sie an Richtigem sagt. Ich bin dankbar, daß sich wenigstens Ihre Zeitung dagegenstellt!

Der Kampf gegen Eva Herman und die Ausbreitung des Gender Mainstreaming stehen also in Zusammenhang?

Kuby: Herman plädiert dafür, zur eigenen Geschlechtsidentität zurückzufinden, für Ehe, für Familie, für das Wohl der Kinder. All das untergräbt die Gender-Ideologie. Diese Ideologie, die keine SS-Stiefel trägt, ködert die Menschen mit amputierten und pervertierten Begriffen von Freiheit, Toleranz und Antidiskriminierung. Die Fassade ist die Forderung der Gleichstellung von Frauen und Männern. Die Pekinger Aktionsplattform von 1995 verlangt, daß fünfzig Prozent aller Arbeitsplätze von Frauen eingenommen werden und die Männer fünfzig Prozent der Säuglings- und Kinderpflege übernehmen sollen. Das Stillen wird man ihnen schon noch beibringen. Die Vätermonate beim Elterngeld von Ursula von der Leyen zielen in diese Richtung. Inzwischen geht es aber nicht mehr um Gleichberechtigung, sondern um Gleichheit von Männern und Frauen. Das wird in der EU-Grundrechtecharta von Nizza gefordert. Verschiedenheit wird in Ungleichheit umgedeutet und Ungleichheit in Ungerechtigkeit.

Und das alles fast ohne Protest der Bürger. Wie ist das zu erklären?

Kuby: Das frage ich mich auch. Warum gibt es, außer etwa bei Gruppen wie dem Familiennetzwerk, kaum einen Aufschrei? Woher nimmt der Staat das Recht, in die tiefsten gewachsenen Normen des menschlichen Zusammenlebens einzugreifen und seine Macht dazu zu gebrauchen, diese Normen zu ändern? Gibt es ein Mandat der Mehrheit der Frauen, uns der Möglichkeiten zu berauben, Mutter zu sein und in bindender Gemeinschaft mit dem Mann vor allem anderen für unsere Kinder zu sorgen? Hat die Mehrheit ihre Abgeordneten gewählt, damit sie sich dafür einsetzen, daß wir morgen unser Geschlecht ändern können, daß Homosexuelle heiraten dürfen, daß die Jugend von der Krippe an sexualisiert wird? Woher nehmen die staatlichen Institutionen die Legitimation, die Macht des Staates und Milliarden von Steuergeldern dafür zu mißbrauchen? Was wir brauchen, ist nicht Gender-Totalitarismus, welcher die Identität von Mann und Frau untergräbt und damit Männer und Frauen unfähig macht, Vater und Mutter zu sein. Das geht auf Kosten der nächsten Generation, es geht auf Kosten unserer Zukunft. Sofern Kinder überhaupt das Licht der Welt erblicken, werden sie durch das Zerbrechen der Familien zunehmend seelisch und gesundheitlich krank, sie verarmen und verwahrlosen. Nicht die Verstaatlichung der Erziehung ab der Kinderkrippe wird da Abhilfe schaffen, sondern einzig und allein das Wiedererstarken der Familie.

Gabriele Kuby zwang mit ihrem in der JUNGEN FREIHEIT vom 29. Juni veröffentlichten Beitrag „Auf dem Weg zum neuen Menschen“ Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, die von deren Haus verantwortete Aufklärungsbroschüre „Körper, Liebe, Doktorspiele“, die zu sexuellen Kontakten zwischen Eltern und Kindern auffordert, aus dem Verkehr zu ziehen. Die Soziologin studierte bei Ralf Dahrendorf und arbeitet heute als Publizistin. Sie absolvierte verschiedene Medienauftritte, etwa bei „Sabine Christiansen“ oder „Menschen bei Maischberger“. Die Tochter des Journalisten und Autors Erich Kuby konvertierte 1997 zum Katholizismus und gilt seitdem als eine der energischsten konservativen Gesellschaftskritikerinnen in Deutschland. Zuletzt veröffentlichte sie die Schriften „Verstaatlichung der Erziehung. Auf dem Weg zum neuen Gender-Menschen“ (2007) und „Die Gender Revolution“ (2006), beide erschienen im FE-Medienverlag. Darin warnt sie eindringlich vor der politischen Sexualisierung unserer Gesellschaft, wie sie im Programm des „Gender Mainstreaming“ – seit 1999 offiziell Politik der Bundesregierung – ihren Höhepunkt findet. Geboren wurde Kuby 1944 in Konstanz. Weitere Informationen unter www.gabriele-kuby.de .

Junge Freiheit vom 21. September 2007

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Greenspans Grünspan-Logik: Turbulenzen sind gut für die Wirtschaft. Das Volk verdient am meisten bei der Berg- und Talfahrt an den Finanzmärkten (Zit. e24.no v. 28.9.2007)


- Die Finanzmärkte werden mehr und mehr komplex und unstabil. Die Unstabilität trägt faktisch zur Stabilisierung der Realökonomie bei, gekennzeichnet durch Arbeitslosigkeit und Produktion, sagte er zu BBC in einem Radiointerview am Freitag. Er fügte noch hinzu, daß er hoffe, daß das Volk verstehe, daß der Lebensstandard höher sei gerade wegen der Finanzmärkte, und nicht trotz der Unstabilität.

Freier Fall - Gleichzeitig sagt Greenspan, das Risiko für Knall und Fall habe sich in der amerikanischen Wirtschaft vergrößert. Die fallenden Wohnungsmärkte und die Unruhe auf den Kreditmärkten, ausgelöst von faulen Krediten, seien eine größere Bedrohung für die Wirtschaft, als er früher angenommen habe. Aber er sehe keinen größeren Abschwung in USA und Großbritannien vor sich. - Die Gefahr für einen Fall ist offensichtlich gestiegen. Aber in meinen Augen ist die Chance immer noch weniger als 50:50. Das ist weniger optimistisch als wünschenswert, sagte er zu BBC am Freitag.

Ich habe leider nicht genug Grünspan im Hirn, um das zu verstehen. Aber ich glaube, er spricht von einer ziemlichen Katastrophe, die kurz bevorsteht, oder?

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Studenten hörten Crash aus dem All. Der Astronomiestudent meinte, daß das akustische Signal so stark war, daß dies jedenfalls nicht aus dem All, sondern von der Erde kommen mußte. Er irrte sich kräftig!


Das Signal wurde von einer riesigen Antenne in New South Wales in Australien aufgefangen, und ein junger Student lauschte den Lauten aus dem Weltraum an der Uni West Virginia, die er zum erstenmal hörte. - Anderthalb Milliarden Lichtjahre weit weg - Das Signal war so kräftig, daß er und seine Mitstudenten meinten, sie müßten eine Fehlberechnung gemacht haben und einen irdischen Laut eingefangen haben. Dies war 2001. Im nachhinein hat man herausgefunden, daß diese gewaltige Energieeruption, die als kräftiger Laut zu hören war, von einer Stelle stammte, die rund 1,5 Milliarden Lichtjahre weit weg liegt. Prof. M. Bailes von der Swinburne Uni in Melbourne sagt, daß der Ausbruch sehr ungewöhnlich sei, weil die Aktivität aus dieser Gegend im Universum gewöhnlich sehr schwache Messungen hier auf der Erde ergibt. - Viel Energie - Aber dieser Ausbruch war so stark, daß die Zeiger am Instrument Sprünge machten, sagt er. Der Ausbruch, der nur 5 Millisekunden dauerte, stammte sicherlich von zwei Sternen, die kollidierten, nachdem ein Schwarzes Loch kollabiert war. Die Energie entspricht dem Verbrauch von 150 Milliarden Haushalten in einem Jahr. Der ganze Bericht wird heute im Netmagazin Science Express besprochen.

(Bild: So sieht ein NASA-Grafiker ein Schwarzes Loch Grafik: NASA)

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Belgien: Im Jahr 2006 verschrieben Ärzte 57 Mädchen im Alter von 10 Jahren die Pille, und 4602 mal an Mädchen zwischen 10 und 14. Die Reptos werden zufrieden sein, ihre Shoggutenherde macht sich prächtig!

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29. September 2007  Hallali! Die Jagdsaison in Norwegen ist offen und geht teilweise bis Weihnachten. Das wird den ohnehin schon großen Alkoholkonsum in die Höhe treiben, denn oft ist es kalt - und naß, besonders, wenn man nach dem Schuß über Bord geht. Hier das neueste Abenteuer: Eine Jagdgesellschaft in einem Revier in Trysil wollte morgens um sieben fette Beute machen und traf schon nach kurzer Pirschstrecke auf einen kapitalen Elchbullen, etwa 70 Meter entfernt. Er stand wie eine Eins und wie ein Fels in der Bleibrandung. Der Anführer riß seine Wumme von der Schulter und hatte schon einen Blattschuß unterwegs, bevor er noch richtig durchgeladen hatte. - Der Elch stand immer noch wie ein Fels in der Brandung und lehnte es ab, sich getroffen zu fühlen. Hva pokker var det for noe? - der muß doch gesessen haben!? Oder haben wir etwa wieder Platzpatronen dabei? Oder hat unser Herr Wiederlader mal wieder aus Sparsamkeitsgründen das Pulver vergessen? Die Munition wurde untersucht: Zündhütchen drin, Kugel drauf, Kaliber stimmt, Hülse auch vorhanden, Schütteltest - Pulver vorhanden, richtig rum geladen, also noch einen hinterher! Wumm - den Elch juckte das nicht, auch nicht zwei weitere Schüsse in die Federn von den Kollegen, die ja schließlich Zielansprache aus dem FF gelernt hatten. Bevor die Flinten ins Korn geworfen wurden, entschloß man sich unter Aufbietung des restlichen Mutes, noch näher heran zu pirschen.


Die Trefferlage war schon enorm, wie man sieht, nur jeder hatte das Blatt an einer anderen Stelle vermutet, klar, bei so einem komischen Elch, man weiß ja nie!? Als die Herren dann nach allen jagdlichen Faustregeln zu dem Schluß kamen, daß der 'Elch' so tot wie Methusalem sein mußte, lüfteten sie das Geheimnis endgültig mit dem abgebildeten Ergebnis.

Inzwischen bog sich auch der Wald vor Lachen - und zwar aus dem Nachbarrevier. Den Rest kann man sich denken. Warum wird nicht nur noch so gejagt?

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30. September 2007  Elch schoß zurück - Ein Jäger wäre fast von seinem eigenen Gewehr erschossen worden - und es war der Elch mit der Klaue am Abzug! (Zit. nrk.no v. 30.9.2007)


Das Drama geschah in Ljusland in Schweden. Man war bei der Nachsuche und fand das Opfer nach ein paar Kilometern. Während der Jäger seinen Hund ruhighalten wollte, griff der Elch an. Der Jäger wurde umgerannt und in den Bauch getreten. Auch das Gewehr landete auf dem Boden, eine Hufe kam an den Abzug und ein Schuß ging los. - Das hätte richtig schiefgehen können, sagte Herr Raadlund, der mit leichteren Schäden davonkam. - Und der Elch flüchtete erneut. - Ich hörte den Knall genau neben meinem Kopf, aber wo genau das Gewehr lag und wo der Schuß hinging, weiß ich nicht. Der Elch fiel dann schließlich um, und die Kamerden stellten fest, daß er zur Strecke gebracht worden war...

Ja ja, die elgjakta (gesprochen: arrjakta)! Man könnte fast meinen, es kommen dabei mehr Jäger als Elche ums Leben, denn es geht oft feucht-fröhlich dabei zu, und die Zielansprache läßt offenbar zu wünschen übrig. Die Amis sind noch schlimmer: mancher Farmer hat schon seine Kühe orange eingefärbt und in großen Buchstaben "COW" draufgeschrieben - ohne Erfolg! Manche Baumstümpfe, die im Morgengrauen nach irgendetwas aussahen, konnten anschließend als Bleibergwerk benutzt werden. Die 'Demokratie' und ihre Aggressionen - die Natur hat dafür zu zahlen!

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Katastrophe in Burma – mehrere tausend wurden in den letzten Tagen in Burma getötet, behauptet ein geflohener burmesischer Oberst, der den Befehl verweigert hatte, mehrere hundert Mönche zu erschießen. (Zit. ap.no v. 30.9.2007)

- Falls es der 42jährige Oberst Hla Win schafft, sich nach Norwegen abzusetzen, um dort Asyl zu beantragen, sei er willig, über alle Gräueltaten der Junta zu berichten. Das wäre eine einzigartige Quelle für die norwegischen Behörden. Diese werden damit Zugang zu Informationen bekommen wie kaum ein anderes Land, sagt der deutsch-norwegische Theologe Hans-Joachim Schilde zu ap.no.

Schilde, der sich in den Dschungel-Grenzgebieten zu Thailand zusammen mit Guerillaeinheiten der Karen-Volksteile befindet, traf gestern Oberst Win zusammen mit seinem 17jährigen Sohn. Nach Schilde vermittelt der Oberst einen sehr glaubwürdigen Eindruck. Er soll sich seit 4 Tagen bei der Guerilla nach seiner Desertation aufgehalten haben mit kaum Geld in der Tasche. Aber er hatte ein Pistole und ein AG3 dabei. Forts. WW 62